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Re: DR – 1970-09-08 - Erinnerungen an Eibenstock (Teil 2)

geschrieben von: Reichsbahner1981

Datum: 13.11.10 10:40

Hallo,

@ Karl-Friedrich.Seitz: Vielen Dank für diesen schönen Beitrag, noch dazu über eine betrieblich so interessante Strecke!

@ rotterdam:

rotterdam schrieb:
-------------------------------------------------------

> kaum zu glauben, dieser uralt Packwagen und die
> beiden mci mit neuem Rekowagen in einem Zug

Auch auf der Strecke Falkenstein - Plauen-Chrieschwitz hielten sich auch noch recht lange Zeit Behelfspersonenwagen.


> Den Unfall, worueber nebenbei gesprochen wurde, hat
> es im Krieg gegeben, als man den Unterhalt auf Minimum beschraenkt hat und auf
> einmal der Zug weiterdonnerte......

Der Unfall vom 29.01.1945 mit 5 Toten wurde nicht durch mangelnden Unterhalt verursacht, sondern durch das Abstellen der Luftpumpe (man wollte während der Pause im oberen Bf das nervende Dauergeräusch der Luftpumpe eine Weile abstellen) in Verbindung mit einer unterlassenen Bremsprobe. [www.bimmelbahn.de]

Daß der Unfall so schwer ausfiel, lag aber auch daran, daß der Weichenwärter (?) die Schutzweiche hinter dem Einfahrsignal von Eibenstock u. Bf nicht - wie vorgeschrieben - bis zum Halt des Zuges vor dem Einfahrsignal in abweisende Stellung (Sandgleis) brachte. Hätte er das getan, wäre der Zug in das Sandgleis (endete ohne Prellbock im Sand) gefahren. Der Unfall wäre dann deutlich weniger schlimm verlaufen und das Empfangsgebäude und die sich darin aufhaltenden Menschen wären unversehrt geblieben.

Ums Leben kamen Lokführer und Heizer sowie der im Empfangsgebäude wohnende Weichenwärter Krause samt Frau und Kind. Sie wurden im Schlaf getötet (Der Unfallzug fuhr 6.39 Uhr im oberen Bf ab). Die Reisenden hingegen hatten Glück gehabt.
[www.tt-board.de]


Grüße,

Reichsbahner1981

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