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Re: Stadt und KVG sehen Strecke nicht zwingend vom Tisch

geschrieben von: Tw666

Datum: 12.06.21 15:00

Christoph Heuer schrieb:
Moin,

Tw666 schrieb:
(...)

Problematisch für die Tram nach Harleshausen sei die schon heute gute Anbindung durch Busse.
Diese solle zum Fahrplanwechsel im Dezember noch besser werden.(...)
diese Logik soll jemand verstehen: "Wir haben schon so viele Busse, da brauchen wir keine Straßenbahn". Wäre es nicht logischer zu sagen: "Wir brauchen so viele Busse, um die Fahrgäste zu befördern, da lohnt sich eine Straßenbahn"? Es sind in der HVZ aktuell dreizehn Busse pro Stunde, m.W. alles Gelenkbusse: Sechs Fahrten der Linie 10 über Wolfhager Str. Richtung Innenstadt, Zwei Fahrten der Linie 14 über Harleshäuser und Kölnische Straße zur Innenstadt, vier der Linie 11 und einer der Linie 11 über Harleshäuser Str. zum Bhf. Wilhelmshöhe.

Auch die Kostensteigerung gegenüber den ursprünglichen Plänen wirkt merkwürdig. Haben da Planer Kosten vom Straßenbau zur Straßenbahn verschoben, etwa für eine südlich Umgehung von Rothenditmold entlang der stillgelegten Bahnstrecke zum Unterstadtbahnhof und die Angersbachstraße, um den Ortskern für die Straßenbahn frei zu bekommen?

Im Moment ist ja nicht einmal klar, welche Trassenvarianten untersucht wurden. Am logischsten und einfachsten fände ich eine Führung am Lutherplatz über Hoffmann-von-Fallersleben-Str. - Wolfhager Str. bis Haroldplatz in Harleshausen - Ahnatalstraße - Harleshäuser Str. bis Uhrentürmchen und Schleife im Dreieck Wolfhager Str./Niederfeldstr.. Aber, wie gesagt, was da untersucht wurde, ist nicht bekannt.

Viele Grüße

Christoph
Das ist ein zweischneidiges Schwert. Ersetzt man die Linie 10 spart man sich keine Personalkosten da (stand heute) eine Tram einen Bus ersetzen würde.
Würde man über Harleshäuser Straße bauen, würde man die Linien 14, 110 und E voll ersetzen können und die 11 über Frasenweg umleiten und damit in der Spitze sechs Fahrten die Stunde (4 der 14, 2 der 110 und 2 der E) ersetzen können.
Aber grundsätzlich muss man ja nur die vollen Busse anschauen und sehen, dass eine Erweiterung der Platzkapazitäten notwendig ist und auch in der Vergangenheit suchen und sehen, dass alle Neubaustrecken die erwartete Nachfrage weit übertroffen haben.

Wie die Linie 10 erweitert werden kann, weiß ich nicht. Eventuell fährt man Harleshausen - Waldau alle 7,5 Minuten oder in höherer Taktung bis Auestadion.

Würde ich mal planen würde ich ebenfalls am Lutherplatz starten und über Unterstadtbahnhof bis zur Brücke der Wolfhager Straße gehen.
Dann allerdings mit einem Damm auf das Gelände des Henschelwerkes und mit einem Durchbruch durch die Hallen des TMK in die Naumburger Straße, vor allem um die enge Wolfhager Straße zu umgehen.
Ab den Discountern bzw. der heutigen Haltestelle Naumburger Straße wieder entlang der Wolfhager Straße bis zur Einmündung Harleshäuser Straße auf eigener Trasse. Um den engen Bereich der Wolfhager straße zu umgehen würde ich mit einer Gleisverschlingung auf eigener Trasse bis Einmündung Obervellmarer Straße arbeiten.
Im Straßenraum kann weiter bis Papen Änne geführt werden.
Entweder links in den Wilhelmshöher Weg oder dahinter in das kleine Stück Wolfhager Straße abbiegen und Entlang des Döllbaches bis zur Ahnatalstraße. Dort die Schleife im Grünen.

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