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Re: [K] Frage zur Querverbindung zwischen Severinstraße und Barbarossaplatz

geschrieben von: Hauptmann Mumm

Datum: 10.06.21 10:25

Gernot schrieb:
Deshalb funktioniert das auch nur, wenn man das Gleis Richtung Barbarossaplatz kreuzungsfrei neu baut. Das geht relativ problemlos an der Oberfläche, wofür aber eine Fahrspur wegfallen müsste.
Nur abschnittsweise. Schauen wir uns das von der Severiensbrücke kommend mal genauer an.

Auf der Severiensbrücke gibt es zwei Fahrspuren pro Richtung. Erst in Höhe der Tunnelrampe kommt dann auf dem Perlengraben eine dritte Fahrspur hinzu. Deren Beginn müsste für das Verbindungsgleis um ca. 150m verschoben werden.
Hinter der Rampe ist im Perlengraben der ehemalige besondere Bahnkörper in Straßenmittellage von 1959 noch vorhanden (ursprüngliche oberirdische Straßenbahnanbindung der Severinsbrücke), d.h. genügend Platz für das Gleis.
Im Rothgerberbach sind vom ehemaligen besonderen Bahnkörper nur noch Restflächen vorhanden, andere wurden offenbar zu Abbiegespuren umgewandelt. Der Straßenquerschnitt hat aber nach Süden genügend Raum, um ein Gleis in der Mitte auch ohne den Wegfall von Fahrspuren dazwischen zu bekommen. Wobei sich hier losgelöst von der Stadtbahn die Frage stellt, ob man diese Asphaltwüste mit der völlig deplatzierten Bezeichnung "Bäche" nicht ohnehin mal stadtgerecht ins 21. Jahrhundert transormieren sollte.
Neben der Rampe Neue Weyerstr. müsste eine von drei Spuren wegfallen. Die am Barbarossaplatz anschließenden Hauptfahrbeziehungen in die Luxemburger Straße und Roonstraße haben jeweils auch zwei Fahrspuren.

Straßenverkehrstechnisch würde die Stadtbahn im Strom der wichtigsten Verkehrsbeziehung des MIV fahren, könnte also unproblematisch in die LSA-Steuerungen integriert werden.

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