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Re: [B] Umsteigen zwischen U- und S-Bahnhof Friedrichstraße

geschrieben von: der weiße bim

Datum: 10.06.21 01:07

Jay schrieb:
dieselfan88 schrieb:
Jay schrieb:
Zitat:
Friedrichstraße ist einer der kürzesten Umsteigewege, die ich in dieser Stadt kenne. Die zwei Rolltreppen runter sind locker in 1 Minute zu schaffen.
Das gilt aber nur von Stadtbahn zur Nord-Süd S-Bahn. Die schmale Treppe zur U6 hingegen ist eine Katastrophe. Wenn da nicht gerade Denkmalschutz wäre (ist es das?), hätte da schon längst eine neue Treppe hingebaut werden müssen. Zum Beispiel eine Leichtbaumessanin über den Gleisen und neue Treppen weiter zur Mitte hin.
Ja natürlich, das war nur auf den Umstieg zwischen Stadtbahn und Nordsüd-S-Bahn bezogen. Der schmale U6-Bahnsteig ist gruselig, da hat der Direktumstieg einen Halt weiter zwischen U5 und U6 sicher deutliche Entlastung gebracht.
Die bauliche Enge ist der drei Jahrzehnte früher gebauten Stadtbahn geschuldet, zwischen deren Viaduktfundamenten man ganz gut eine zweigleisige Untergrundbahnstrecke, aber zusätzlich nur einen sehr schmalen Bahnsteig bauen kann. Zu einem Umbau zugunsten der städtischen Nordsüdbahn war die konkurrierende Preußische Eisenbahnverwaltung zur Kaiserzeit nicht bereit. Trassierung und Baubeginn der ersten städtischen U-Bahnlinie war ja bereits 1912, die erste Inbetriebnahme weltkriegsbedingt erst elf Jahre später 1923.
Der ursprüngliche Treppenzugang am südlichen Bahnsteigende des U-Bahnhofs war aber fast doppelt so breit wie heute und seinerzeit völlig ausreichend. Erst bei der Bahnsteigverlängerung von 80 auf 105 m in den 1990er Jahren musste diese Treppe verschmälert werden, da eine Bahnsteigverlängerung in nördliche Richtung bedingt durch den Baugrund (unterirdische Brücke über eine Moorlinse) bautechnisch unmöglich ist. Man baute dahinter am neuen südlichen Bahnsteigende zwar eine zweite gleich schmale Treppe, diese ist aber nur für Kunden vorteihaft, die den Bahnhof nach Süden verlassen möchten oder ihn von dort betreten.

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