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Re: Mein liebes Trotzköpfchen

geschrieben von: cinéma

Datum: 30.04.21 18:18

TBOAR (bt) schrieb:
verdeh bitte mal wieder nicht die Eingangsgrößen.

Auf der Luxemburger Straße wurde von denen, die diese mit der Bensberger Bahn verknüpfen wollen, eine neue Tunnelstrecke vom Neumarkt bis zum Militärring, anschließend an den Rheintunnel - Heumarkt angeregt.

Damit werden zwei bereits hoch ausgelastete Stadtbahnstrecken miteinander verknüpft.

Das Einzige, was auf der Aachener Straße bleiben könnte, wäre eine oberflächengeführte Stadtbahnstrecke vom Eisenbahnring bis zum Stadion, dahinter fangen die Probleme so richtig an und die löst dort keiner mit einer preiswerten Hochbahn.

Also + 3 Kilometer Tunnel mit einer dort halbvollen Bahn. Die 3 Kilometer ist aber auch die Entfernung vom Eisenbahnring bis hinter den Militärring - nur dort sind die Bahnen voll und sie werden noch voller werden, wenn auch dort die schnelle Vorgebirgsbahn schnell wird.
Und so gehen die Reisezeitvorteile der Menschen aus dem KBE-Land voll in die Nutzen-Kosten-Untersuchung ein.

Und persönlich würde ich nachsehen, ob die heutigen 6 Tunnelhaltestellen der Ost-West-Achse im Rahmen ihrer Brandschutzertüchtigung auf 120 m Länge ausgebaut werden können.

Und dann gibt es eine Bensberg - Brühl - Bonn-Bahn
Weder sind die Bahnen nur halb voll, sonst würde man keine Entlastungsbusse einsetzen, noch schlägt hier jemand eine lange Hochbahn vor, es geht lediglich um eine Querung des Autobahnrings.

Ein Tunnel unter der Luxemburger bis zum Militärring? Warum nicht gleich bis Bonn oder direkt nach Koblenz? Aber eine kurze Hochbahn und zwei Unterführungen auf der Aachener sind nicht machbar?



kmueller schrieb:
Denkt man in solchen Dimensionen, müssen aus der Ostwest-Achse aber die kapazitätsfressenden (dann Kurz-)Züge des Sülzer Astes komplett verschwinden.
Fährt man Königsforst-Weiden statt Königsforst-Sülz und stockt diese Linie ebenso wie diejenigen der heutigen '1' auf BO-Strab-zulässige 75m auf, ist entlang der Aachener Straße die Kapazität gegenüber heute fast schon verdoppelt. Der Sülzer Ast würde zum ersten Teil eines echten Tramnetzes. Damit wäre erstmal für eine Weile Ruhe und Zeit, über die Frechener Linie nachzudenken.

Der schon mehrfach vorgeschlagene Tunnel vom Zentrum in Richtung Hürth für eine Linienführung Bensberg-Neumarkt-Brühl-Bonn kollidiert mit all dem nicht, solange die Gleise auf der Luxemburger (und darauf eine weitere Tramlinie) ebenso dauerhaft bleiben wie die oberirdischen Gleise auf der Ostwestachse. Auf 'mehr Gleise durch die Innenstadt' kommt es nämlich primär an bzw. daran fehlt es am meisten.
Ich würde man vorschlagen zu schauen, wo die Verkehrsströme verlaufen. Es gibt einen Grund, warum die Ost-West-Stadtbahn Weiden–Bensberg von der Stadtbahn Rhein-Sieg bereits in den 70ern auf dieser Relation geplant wurde, die Linie 1 in ihrer heutigen Form wurde darauf hin erst eingerichtet.* Die Ost-West-Stadtbahn war neben der 16 und 18 eines der vorrangigen Stadtbahnprojekte im Raum Köln, das von der Politik aufgrund von Inkompetenz dann verdaddelt wurde, und nicht etwa, weil sie nicht gebraucht würde.

Vor der Linienumstellung Anfang der 80er im Vorgriff auf die Ost-West-Stadtbahn gab es folgende Linienwege, die dann geändert wurden:

1 Sülz–Bensberg
2 Sülz–Ostheim
7 Junkersdorf–Zündorf
8 Stadion–Brück(–Refrath)
20 Benzelrath–Neumarkt

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