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Re: München: Alt-OB Hans-Jochen Vogel gestorben

geschrieben von: Türen schließen selbsttätig

Datum: 28.07.20 00:51

ex-Magdeburger schrieb:
Heute ist dieses "Früher war alles besser" von dem wir später reden. Ich bin nicht davon überzeugt, dass die heuigen Politiker wirklich so viel schlechter sind, wie die von damals. Nur wird eben die Vergangenheit gern verklärt. Stellt euch mal vor ein namhafter Deutscher Poltiker würde sich in New York von "leichten Mädels" die Brieftasche klauen lassen würde. Vor fast 50 Jahren ist genau das passiert, heute ist dieser Mann die Lichtgestallt seiner Partei.
Ich denke, weder waren "sie" damals in ihrer Gesamtheit besser als "die" heute noch umgekehrt. Es waren damals und sind heute einzelne Lichtgestalten, die sich vom Meer der gesichtslosen und vom mehr oder weniger umfangreichen "Bodensatz" abheben, dessen Beweggründe, in die Politik zu gehen, die Erwartung persönlicher Vorteile und / oder das Ausleben aller möglichen -drücken wir es freundlich aus- persönlichen Eigenarten sind. Vogel gehörte von Anfang an bis vor drei Tagen zur über alles erhabenen, kleinen Spitze der Pyramide, da hat sich über all die Jahre nie was geändert. Der von Dir umschriebene war so, wie er war und agierte, definitiv nur in seiner Zeit denkbar - damals bestand Bayern aus zwei Welten, die so gut wie nichts gemein hatten - den Städten und dem ländlichen Raum, wo damals noch viel mehr Menschen lebten. Ich habe es damals alles selbst erlebt - in München, Nürnberg und den anderen großen Städten hat die CSU nicht einmal ein halbes Bein auf den Boden bekommen, SPD-Mehrheiten von 60% waren in M und N normal. Da brauchte sich ein FJS nicht blicken lassen.... Ich glaube nicht, dass ihn heute ernsthaft jemand zurück haben wollte, ausser einer Hand voll Nostalgiker.

Was heute wirklich anders ist: nicht die Politik, sondern das Ausmass des Irrsinns aller möglichen merkwürdigen bis kriminellen Randgruppen, die glauben, sie seien im Besitz der "Wahrheit" und das berechtige sie dazu, alles, wirklich alles zu tun, um ihr "Recht" durchzusetzen. Das ist wirklich neu und hat keine Entsprechung in der Vergangenheit. Das Beispiel aus Magdeburg, das Du genannt hast, ist so unfassbar irre - und mittlerweile gerade "normal" zugleich, weil solche Sachen täglich landauf, landab passieren. Ich frage mich: was geht da ab? Was ist in diese Leute gefahren?Was glauben die, wer sie sind? Da findet man alle möglichen "Antworten", aber keine, nicht eine rechtfertigt solches Handeln. Das macht mehr als nachdenklich.....

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