DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 02 - Allgemeines Forum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Diskussionen, Fragen und Antworten - Bitte auf Themen beschränken, welche einen Bezug zur Bahn aufweisen. Persönliche Unterhaltungen bitte per PN führen.
Diesen Beitrag den Moderatoren melden?

Re: ! Oberleitungsmasten Hafen Stade

geschrieben von: Der Ungläubige Thomas

Datum: 22.02.21 18:36

Wem gehört die Strecke ? Sind die Anschliesser evtl. "Nebenanschliesser"?
Haben diese Aktivitäten etwas mit der Strecke zu tun: [www.ibb-terminal-stade.de] ?
Die Anlagen sehen dort zumindest (Portalkräne, Reach-Stacker …) so aus, als seien nicht fahrdrahtgebundene Tfz die bessere Wahl.
Ist jetzt auch mit LNG-Terminal ein bissle krass geworden für die evtl. fernere Zukunft der Reste der Fahrleitungsanlage, wenn das die zulaufstrecke wäre:
https://www.hanseatic-energy-hub.de/standort
Bitte evtl. mal vor Ort klären, was von den hier beispielhaft reingestreuten links mit der Strecke zu tun hat.
Beide dürften mit Oberleitung nichts (mehr) am Hut haben.

Das mit dem "Gewicht" der Elloks (eine 140er hat grad mal 5 t mehr als die 218 oder 294) liest sich aus der Entfernung erstemal wie eine faule Ausrede. Auch das mit der "aufwändigen" Einweisung durch DOW und dem Ex-Betrieb wirkt wie das bahntypische "Problem zur Lösung", wenn's nicht deren eigene Anschlussbahn ist. Das wusste man alles vorher und hat es ziemlich sicher als machbar und wirtschaftlich eingestuft / eingepreist.

Vorsicht: Sofern man nicht erst hinterher festgestellt hat, dass DB-s mit 150ern, 151ern oder 194ern durchfahren wollte. Die Gewichtsklasse der 266, 250, 23x-Familie (meter- wie radsatz- und gesamtlastig) gab's in DE-West noch nicht, und das Einzelstück 232 (West) oder die beiden 288 mussten sich dort nicht unbedingt blicken lassen. Wenn man aber vor der Fahrt über die Strecke vom elektrischen Sechsachser erst noch auf elektrischen Vierachser umspannen musste, und der elektrische Sechsachser hätte keine sofortige Rückleistung bekommen ... hatte das wohl keiner der Planer je aufm Schirm. Sowas killt alles von den Kosten her, denn dann kann man gleich eine 294 dranhängen. Die 22,5 t sind gut und schön, aber die zugehörigen Güterwagen bringen offenbar auch nicht die begrenzende Meterlast auf. Die kurzen sechsachsigen Säurekesselwagen für "Oleum" (überkonz. H2SO4) oder Chlorsulfonsäure sind dort nie gefahren?

Hat sich auf dem Gleis mal eine 250 "Blue Tiger" oder gar eine 2159 "EuroDual" blicken lassen?
Oder hatte man sich in den drei Jahrzehnten zuvor mit 043/044 (094?) auf die Strecke mitsamt Klappbrücke getraut?
Dann wäre das Gewichtsargument echt hohl.

Knackepunkt könnte aber auch die bewegliche Brücke an sich gewesen sein. Deren Ausrüstung mit Fahrleitung ist möglich, erfordert aber Wartungsaufwand. Der läppert sich über die Jahre, vor allem, wenn die Wasserstrassenverwaltung noch mitreden möchte. Das rentiert sich erst bei richtig "tkm pro Zeiteinheit" über die Strecke.

Gib bitte eine Erläuterung, warum Du diesen Beitrag melden möchtest. Dies erleichtert es den Moderatoren, Deine Meldung zu verstehen.