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Re: Aber nur gegen den Lärm und GV, nicht den Bäderbahn PV.

geschrieben von: StefanMaack

Datum: 09.08.19 14:28

[quote=Zitat]

[/quote]
[quote=ICE 4 schrieb:]
Nur eins ist das nicht: Die Billiglösung. Wenn es nur darum geht mit sowenig Mitteln wie möglich ein möglichst großes Prestigeprojekt zu pushen (in diesem Fall die FFBQ), dann ist sowas natürlich Gift.
[/quote] jetzt wird die derzeitige Luxuslösung (fast komplette NBS) schon als Billigvariante bezeichnet.[/quote]

Doch ist sie, es gab noch 2 weitere Vorschläge die teurer gewesen wären, dann aber auch Naturschutz bzw. betrieblichen Gründen verworfen wurden.

[quote]
Nein, die Wurzel allen Übels ist, dass man die verkehrlich sinnvollste und wirtschaftlichste Variante, nämlich die zweigleisig für 160 km/h ausgebaute Bestandsstrecke mit vollem Mischbetrieb und geringfügigen Neutrassierungen (Neustädter Binnenwasser, Oldenburg, Linienverbesserungen) nicht wählen durfte, aufgrund der Güterzugphobie einiger lobbystarker Ostseebäder. Den Dörfern nördlich Oldenburg oder Bad Schwartau konnte man die Führung der Hinterlandanbindung entlang der Bestandsstrecke ja auch zumuten, warum also nicht Tdf, Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf?
[/quote]

Die DB hat mit diesem Vorschlag genau das erreicht was sie erreichen wollte, eine NBS ;-)

[quote]
Ich habe es aber damals schon geahnt, dass irgendwann das Gequake losgeht, wenn klar wird, dass eine aus dem Ort verlegte Bahnstrecke eine aus dem Ort verlegte Bahnstrecke bedeutet und Bahnhöfe naturgemäß an Bahnstrecken liegen. Es ist ja nicht so, dass man in der Region von Anfang an mit der Forderung nach ZWEI parallelen Strecken in die Diskussion gegangen wäre. ;-)
[/quote]
Nun ja, es ist ja nicht so das man den Anrainern der Bäderbahn keine Unterstützung gibt und die Schließung die letzte verbliebende Alternative ist. Fakt ist, es wird keinen bestellten SPNV auf der Bäderbahn und der NBS geben, das hat das Land schon recht früh klar gemacht. Das man den SPNV auf der NBS bestellt hat eben u.a. mit der Durchbindung der Züge von Neustadt/H. zu tun. Das Land hat schon Ausschau nach eine EIU gehalten was diese Strecke betreiben könnte, leider hat sich keiner bereit erklärt, auch nicht die AKN, als es hieß eigenwirtschaftlich. Auch die ansässigen Gemeinden könnten die Strecke in Eigenverantwortung betreiben, wollen sie aber nicht. Denn wer sich einmal mit der Situation in Timmendorfer Strand auseinandersetzt wird sehr schnell feststellen das es dort eine große Gruppe Gewerbetreibender gibt die es fast zur Perfektion gebracht haben, ihrer Gewinne abzuschöpfen und die Aufwendungen zu sozialisieren. Das zeigt auch schon die Diskussion um den zukünftigen Bahnhof. Einen gemeinsamen Bahnhof mit Ratekau wollte man nicht, auf einen Bahnhof auf dem Gemeindegebiet Timmendorfer Strand konnte man sich nicht einigen und stellte dann die Forderung, der neue Bahnhof soll kurz hinter dem Bahnhof Ratekau auf dem Gemeindegebiet der Gemeinde Ratekau gebaut werden. Zum Glück ist dieser Schwachsinn beendet worden.

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