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 05 - Straßenbahn-Forum 

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Hallo Straßenbahnfans,

Einige von Euch haben sicherlich schon auf diesen zweiten Teil unseres Urlaubsberichtes gewartet.
Diesen möchte ich Euch nun nicht länger vorenthalten.

Wer den ersten Teil nochmal lesen möchte, der findet diesen hier:
[www.drehscheibe-foren.de]

An dieser Stelle bedanke ich mich für das positive Feedback Eurerseits welches der erste Teil erhalten hat!
zudem hoffe ich, dass ich auf die Fragen zufriedenstellend eingegangen bin.





Die erste Nacht in unserem Hotel in Pjatigorsk nähert sich langsam dem Ende.
Es ist der 14.Mai 2012, ein Montag. Die Uhrzeit beträgt 7:15 Uhr.
Mein Handywecker klingelt uns lautstark mit einem nordkoreanischen Lied aus dem Schlaf, so wie es sich gehört!

Nach zwei durchgezogenen Tagen ohne großartige Ruhe, war diese Zeit zum regenerieren ganz angenehm.
Noch leicht verschlafen ging es wie jedesmal in den morgentlichen Ablauf.
Abwechselnd ins Bad und dann fertigmachen zum Frühstück. Mit unseren Kollegen im Nebenzimmer ging es dann hinunter.
Voller Neugier, was es denn überhaupt geben wird, setzten wir uns an den Tisch.
Ringsum russische Gäste, welche sich ebenso auf ein Käffchen setzen. Doch irgendwie fiel man wieder auf...

Doch egal...die Bedienung kam und brachte jedem eine bebilderte Speisekarte, wie praktisch.
Jeder bestellte etwas und dann warteten wir die Zeit ab, besprachen dabei den bevorstehenden Tag und sahen etwas russisches Fernsehen.
Nach einer kurzer Erkundigung der Bedienung freuten wir uns auf die Mahlzeit.
Ein Teller, dann zwei und dann drei...leicht durcheinander und nicht ganz wie auf dem Bild, jedoch war uns das nicht so wichtig.
Jeder hatte etwas und das sollte nun auch genügen. :-)

Das Essen war ganz gut und hat auch den Hunger besiegt.
Folglich ging es wieder hinauf, den Rucksack zurechtmachen und die Kamera mit neuen Speicherkarten bestücken.
Endlich konnte es auch mit kurzer Hose losgehen, da es doch recht warm gewesen ist.

Vor dem Hotel entschieden wir uns, nicht zur Endhaltestelle Mikrorayon "Beschtau" zu gehen,
welche wir doch als unsere "Haushaltestelle" ausgewählt haben.
Wir versuchten einen kleinen Schleichweg durch kleine Gässchen und vorbei an kleinen Holzhütten.
Doch viel schneller war man auch nicht an der Strecke...doch der Spaziergang war auch ein kultureller Faktor.
Das Treiben abseits der Schienenstränge oder der großen Straßen ist schließlich das Leben, was man auch sehen sollte.

Nach ungefähr 15 Minuten sichteten wir die Strecke, an genau der Stelle wo wir auch darauf treffen wollten.
Es handelt sich dabei um den gleichen Streckenast, wie zu unserer "Haushaltestelle", jedoch weiter Stadteinwärts.
Bereits am Vortag hat mir dort eine Stelle ganz gut gefallen, die man beim Vormittäglichen Sonnenlicht versuchen sollte.
Genau das war nun der Fall und ein paar Türseitenfotos waren möglich.

Vor der Kulisse von hübschen russichen Plattenbauten stolziert ein "Russenwagen", einfach toll.
KTM15 302 nach der Haltestelle ulica Wosstania.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/13.jpg


Einige Umläufe wurden hier fotografiert. Später liefen wir zur nächsten Haltestelle und fuhren bis zur ersten Gleiskreuzung weiter.
Man trifft dort auf die Nord-Süd Hauptstaße durch Pjatigorsk. Es ist dort nicht ganz fotogen, dennoch wollten wir ein paar Bilder.

Nun erleben wir eine weitere Stadt mit T3SU, diesen Wagentyp habe ich bei meiner Einleitung im ersten Teil vergessen zu erwähnen.
Es gibt davon leider nichtmehr viele Wagen, die Mehrzahl wurde schon ausgemustert.
Derzeit existieren nurnoch neun Triebwagen, davon sind fünf zu Arbeitswagen umgebaut und vier im Linieneinsatz.


T3SU 115 kurz vor der Haltestelle ulica Noworossiyskaya.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/14.jpg


Etwas weiter in südlicher Richtung, immernoch an der Hauptstraße von Nord nach Süd.
KTM15 207 vor der Haltestelle ulica Moskowskaya.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/15.jpg


Und ein weiteres Stückchen weiter...ein zweiter!
T3SU 109 an der Haltestelle ulica Kozlova.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/16.jpg


Nach der Lauferei vorbei am ganzen Straßenlärm erreichten wir endlich die Hauptkreuzung in der Stadt.
Das ist das Gleisdreieck an der Haltestelle Prospekt 40 let Oktyabrya. Hier fahren keine Autos da es eine Fußgängerzone ist.
Fotografisch nicht der Hammer, zudem wusselt es vor Passanten. Ein Bild ist ein Glückstreffer.
Nach einigen Versuchen war die Lust vorbei. Zum Glück steht hier wieder ein kleiner gelber Tankwagen mit einem Schirmchen.
Welch Freude, den Schriftzug "KWAS" zu lesen, wecher mit einer vernebelten Schablone etwas schief auf die Seite lackiert wurde.

Die Frau war nur am abfüllen, da viele Passanten den frischen Schluck zwischendurch wohl schätzen wissen.
Bei uns in Deutschland könnte ich mir so eine Beliebtheit nicht ganz vorstellen.
Doch wir sind halt im Osten, dort wo die Sonne aufgeht! ;-)

Im nu standen wir davor, um selbst ein halben Liter der schmackhaften Erfrischung zu kaufen.
Für ein paar Rubel konnte man der inneren Austrocknung entgegenwirken...wie ich doch diese Tankwägelchen mag!

Doch den ganzen Tag sollte man sich eben nicht daran erfreuen, wenn man noch etwas anderes erleben möchte!
Mit der nächsten Bahn ging es dann weiter gen Osten. Nach ein paar Haltestellen sind wir wieder ausgestiegen,
da hier eine weiterer Streckenabschnitt ist, die wir ansteuern wollten.


Begegnung der beiden KT4SU 134 und 148 nahe der Haltestelle Radonowy Wanny.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/17.jpg


In Gegenrichtung folgender Anblick...so wie es Spaß macht!
T4D 11 (ex. Halle) und der KT4SU 135 in der Nähe der Haltestelle ulica Teplosernaya.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/18.jpg


Wenige Minuten später...KT4SU 147 nach der Haltestelle ulica Teplosernaya. Dazu etwas Tele...
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/19.jpg


Hier wurden wieder zahlreiche Kurse fotografisch festgehalten.
Mit der Zeit liefen wir dann weiter an der Strecke entlang.
Zwischendurch ein Blick in einen der zahlreichen idyllischen Hinterhöfe.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/dso/20120514-01.jpg


Dann endlich, wir waren wieder dort wo das letzte Bild im ersten Beitragsteil entstanden ist.
Diese Stelle ist mir bei GoogleEarth schon bei der Reiseplanung aufgefallen.
Sonnentechnisch war es nun um die Mittagszeit mit Türseite machbar.
Nun hieß es wieder warten... hier hätte ich gern einen KTM15 und einen KT4SU, jedoch ohne Reklame.
Da es nicht so einfach ist, musste etwas gewartet werden...irgendwann klappt es schon ;-)

KTM15 211 nach der Haltestelle ulica Teplosernaya in südöstlicher Richtung. Dieser Hintergrund hat mir wirklich gefallen!
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/20.jpg


Der "Russe" war nun durch, fehlt nurnoch ein KT4SU...erstmal ein Werbewagen, dann nochmal unser schielender 138er.
Schließlich quietschte dann der 145er um die Ecke und quälte sich dann schwankend auf die Fotografenwand zu.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/21.jpg


So, jetzt endlich folgte ein Programmpunkt, auf den ich mich gefreut habe.
Nun wollten wir die eingleisige Strecke mit Überlandcharakter zum Schlachthof ablaufen.
Bei transphoto.ru haben mir im Vorfeld die leider sehr wenigen Bilder davon schon zugesagt.
Also wird es jetzt Zeit, dort selbst ein paar Bilder zu machen.

Hier fährt nur die Linie 1, im Einsatz stehen dort nur zwei Kurse. Beides sind ex Hallenser T4D.
Es herrscht ein grober 40-Minutentakt, nicht gerade ein Brüller!
Da die Strecke aber so interesant ist, geht man die Wartezeit gern ein.
Anfangs führt die Strecke in Seitenlage noch durch besiedeltes Gebiet...

Nach einigen Minuten schaukelte in der Ferne dann der erste Wagen heran.
Wir hofften nur auf eine Autolücke auf der sonst so befahrenen Straße.

Das Glück war aber auf unserer Seite...T4D 24 (ex. Halle) zwischen den Haltestellen Magazin und ulica Teplosernaya.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/22.jpg


Es ging weiter...Stress hatten wir nicht...so kann man sich in Ruhe alles ansehen.
Vorbei an hübschen Vorgärten und interessanten elektrischen Einrichtungen, aber auch Regenrinnen können anziehend wirken! ;-)
Zwischendurch rumpelte dann der Gegenkurs hinaus zum Myasokombinat...bis dieser zurückkehrt, würde es noch dauern.

Hehe, wie praktisch...hier war ein kleines "Produkti". Schwupps waren wir drin.
Große Augen der Angestellten Frau...JA !!! Wir sind Touristen.
Die Frage, ob wir deutsche sind, haben wir erneut beantwortet.

Zuerst zeigte man hinter die Theke auf ein paar Bierdosen...für die Wartezeit eben.
Dann kam der kleine Hunger durch, da es bereits Mittag war.
Auch dafür gab es Abhilfe...in der Auslage, der kultigen Klappernden Kühltruhe lagen ein paar Fleischröllchen.
Diese "Kotlety na Kiew" sind im Jahr 2011 schon in Wolgograd ständig in meinen Magen gewandert.
So wollte ich dieses kulinarische Highlight wiedermal versuchen...also bitte gleich zwei Stück!

In einer Folietüte nahm die Frau die zwei gerollten Schnitzelähnlichen Tannenzapfen und schob diese in die Mikrowelle.
Nur wenige Sekunden dauerte es, bis die zwei Speisestücke heiß waren.
Kurz stelte ich mir die Frage, mit welcher Überleistung wohl diese Mikrowelle betrieben wird, um so schnell zu arbeiten...
Doch das war nicht so wichtig...es war schließlich warm und duftete sehr fein.

Mit kühlen Dosen und warmen Futter gingen wir nun weiter über die Strecke.
Nach und nach hat man sich vereinzelt und wartete auf die Bahn, welche langsam zurückkommen müsste.
Dazwischen immer einen kleinen Happen aus der Fototasche, welche einem Schnellimbiss gleichte.

In einem Wäldchen lag eine Haltestelle, an der einige Leute bereits warteten.
Also konnte es nichtmehr sooo lange dauern. Nur wenige Augenblicke später quietschte und zierpte es.
Die akkustischen Schläge, welche durch die Schiene gingen, wurden lauter.
An der Schienenoberkante sah man das Licht der Scheinwerfer...kaum später wankte der Wagen um die Ecke.

Knips...Knips...die Auslösegeräusche klackten überall durch die Büsche...
T4D 11 (ex. Halle) an der Haltestelle Proteznaya Masterskaya.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/23.jpg


Die Fahrerin machte große Augen...beschleunigte ihr Wägelchen aber rasant und huschte hinfort.
Nur wenige sekunden war das laute Kurvenquietschen zu vernehmen...dann kehrte wieder Ruhe ein.

Wir liefen weiter...über Schwellen, Schotter und Sand, dazwischen noch der letzte Rest aus dem Taschenimbiss.
Nachdem das Wäldchen durchwander war, ging es auf gerade Strecke über ein Feld.
Diese freie Fläche durchliefen wir ohne Halt. Im Nacken saß ein Gefängniss, mit Türmchen und Stacheldraht.
Herumstehen und Aufsehen erleben möchte man ja auch nicht und ein Erlebniss wie im ukrainischen Lviv (Lemberg)
nebst korrupten Polizisten möchten wir nicht nochmals erleben. Die Stelle wäre aber für ein Bild nicht so schlecht...

Doch die innere Stimme wollte weiter...was wir auch taten.
Es folgte ja gleich ein weiteres Highlight der Strecke, ein Felsvorsprung.
Davon gab es bei transphoto.ru einige Bilder, welche sich sehr gut machten.
Da man nun hier ist, wollte man es dort schließlich auch einmal versuchen.

Jeder von uns suchte sich eine andere Stelle zum Fotografieren. Zwei standen an der Strecke, einer weiter weg...
..ich kletterte etwas den Hang hinauf...doch keiner von uns sah es, wann der Wagen kommen würde.
So war man stets einsatzbereit und versuchte sich ständig an Testbildern und optimierte die Einstellungen.
Der Himmel zog wärend dessen zu und war nun grau. Das Gebirge und der Elbrus waren nun auch nichtmehr zu sehen.
Vereinzelt fielen ein paar Tröpfchen vom Himmel, jedoch setzte kein Regen ein...ein Glück!


Vierzig Minuten Wartezeit und Stille...Konzentration auf jedes Geräusch, das ein T4D sein könnte.
Die Spannung steigerte sich, zudem wurde es auf dem felsigen Standplatz langsam unbequem...
Aber auch hier verging die Zeit...nach einer weiteren Ewigkeit gab es wieder dumpfe Schläge durch das Gleisbett.
Mit einem schönen Lüftergeräusch drängte sich der Wagen um die Ecke...

T4D 24 (ex. Halle) nach der Haltestelle Melnichnaya.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/24.jpg


Rampelzambel und schwupps...weg war das Bähnchen wieder. Wir fanden wieder zusammen und gingen die Strecke weiter.
Ein weiteres Feld bot zum knipsen ein...das taten wir auch und warteten auf die Rückfahrt des Wagens...
Die Minuten vergingen ins Land...doch das ist nicht relevant...man ist dort, wo man sein wollte.
Jetzt geniest man das Flair an der Strecke und ist einfach nur da. :-)

Schon bald sah man in der Ferne den Stromabnehmer schaukeln...kurz darauf sah man sogar einen T4D daran hängen.
Über viele gerade Gleisabschnitte, welche zusammen eine Kurve ergeben, schlägt es den Wagen hin und her.
Klick...Klack...das bekannte Fotografengeräusch bei so einer Aktion...
Einmal von vorn und einmal von hinten...als Abwechslung diesmal auch ein Nachschuss vor der Haltestelle Melnichnaya.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/25.jpg


Einfach nur schön anzusehen...ich kann es leider nicht genug hier niederschreiben.
Man mag die Meterspur und abgenutzte Gleisanlagen, zwar nicht für jeden zu verstehen, doch so ist es!
Zu Fuß geht es weiter...durch driste Landschaft und dann vorbei an einem Privatgelände...
Bald nähert man sich auch der Endhaltestelle am Myasokombinat.

Etwa 100m vor der Endhaltestelle steigt die Strecke nochmals etwas an. Hier haben wir uns possitioniert.
Es würde ungefähr noch 15min dauern, bis die Bahn kommt, so muste die letzte Dose des Einkaufs daran glauben.
Nichts geht über eine schöne Dose Baltika... :-)

Nach einiger Zeit dann das bekannte Bild...der schaukelnde 11er vor der Endhaltestelle Myasokombinat.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/26.jpg


Die Bahn fuhr in die Endhaltestelle ein. Etwa zehn Minuten dauert es, bis es weitergeht.
Nun stellten wir uns auf den unbefestigten Weg vor der "Baumdurchfahrt" im obigen Bild.
Das Motiv ging nun in Gegenrichtung auf die ausfahrende Bahn.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/27.jpg


So, die Bahn ist wieder weg...jetzt stehen wir hier und in 40 Minuten ungefähr fährt die nächste.
Ich wollte dann doch nochmal zum Gefängnis vor und suchte nach einem "Mitwanderer".
Zwei von uns blieben an der Endhaltestelle um dort auf den Wagen zu warten.
Und ebenso zu zweit gingen wir dann die Strecke zurück...vorbei am Felsen...bis zur Haltestelle Melnichnaya.

An der Haltestelle, die man erstmals als solche erkennen muss, haben wir uns positioniert.
Wir wollten dann in die Bahn einsteigen, welche aus der Stadt kommt.
Nach einiger Zeit sahen wir dann aus dem Türmchen am Gefängnis einen Wachmann auf uns schauen...ständig und immerwieder...
Dauerhaft wackelte seine Person so durch den Beobachtungsschlitz und blickte stets auf uns.
Doch wir warteten ja nur auf die Bahn und so war es ja nichts weltbewegendes.
Auf großartige Testbilder haben wir dennoch verzichtet, da wir unser "derartiges Erlebnis" schon durchhaben.

Zwanzig Minuten dauerte es dann noch ungefähr, bis das Wägelchen kam.
Doch welch schöner Anblick, wenn die Bahn auf einen zukommt.
Der Hallenser T4D 24 erreicht hier die Haltestelle Melnichnaya, welche nur aus ein paar Platten besteht.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/28.jpg


Die Fahrerin schmunzelte bereits, denn sie sah uns ja schon seit einiger Zeit auf der Strecke herumwildern.
Man war inzwischen sowieso schon langsam zum Gesprächsthema unter den Fahrern und Angestellten geworden.
Die Schaffnerin brummelte bei unserer Fahrkartenausgabe nur etwas von: "Nemeckiy"...was so viel wie "die Deutschen" bedeutet.

Es war schön, die eben gelaufene Strecke nun nochmals abzufahren.
An der Endhaltestelle traffen wir dann wieder auf die Kollegen ;-).

Nun ein Blick in den Fahrgastraum des Hallenser T4D 1113 äh, des Pjatigorsker 24 an der Endhaltestelle Myasokombinat.
Man erkennt noch die Beförderungsbestimmungen der HAVAG und noch einige deutsche Aufschriften.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/29.jpg


Nun folgt ein Video der Mitfahrt im T4D 24 durch die Endhaltestelle Myasokombinat,
weiter geht es vorbei am Felsen und über die Haltestelle Melnichnaya bis zur Haltestelle Proteznaya Masterskaya im Wäldchen.
In 4:17 Minuten gibt es etwas Hallenser Tatraflair im Kaukasus wieder.
http://i4.ytimg.com/vi/GnxAsROu0iQ/default.jpg
[www.youtube.com]


Die Fahrt im T4D ging aber weiter...durch die Stadt bis zum Bahnhof.
Kurz vor dem Bahnhof gibt es linkerhand ein kleines Depot und Arbeitsfahrzeuge.
Mittendrin stehen immerwieder mal Arbeitswagen auf Gleisen. Bei der jetzigen Vorbeifahrt standen zwei T3SU drin.
Da wir die Chance nutzen wollten, gingen wir hin und fragten um Erlaubnis an der Pforte.
Wir durften durch und haben dann beide Wagen fotografiert.


T3SU 80 (Arbeitswagen für Flüssigkeiten) im Diensthof Tramwaynoe upravlenie.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/30.jpg


T3SU Arbeitswagen 117 (Arbeitswagen für Oberleitungsrevision) im Diensthof Tramwaynoe upravlenie.
Interessant dabei ist, dass die Beobachtungskanzel auf dem Dach von einem LKW stammt.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/31.jpg


Desweiteren stand dort noch ein Schneepflug und ein Pferdebahnwagen.
Im 80ger saß inzwischen eine Fahrerin...ein Zeichen also, dass es bald losgehen würde.
So war es dann auch...die Kollegen fotografierten, ich jedoch begnügte mich mit einem Video.
Dieses kommt dann in einer Videozusammenfassung im vierten Teil, so wie ich sie öfters an Beiträge anhänge.
Dafür nun noch etwas Gedult.


Nunja...also waren endlich auch zwei Arbeitswagen auf der Liste abgehakt. Fehlen nur noch die anderen.

Dann haben wir am Bahnhof Possition bezogen...ein paar Bilder vom Vorplatz, bevor wir einmal hineingegangen sind.
In stadteinwärtiger Richtung befindet sich der KTM15 208 kurz nach der Haltestelle Wokzal.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/32.jpg


Blick auf den Bahnhof von Pjatigorsk...bissl schlecht im Licht, doch in S/W sieht es nicht so schlimm aus...
http://www.stadtverkehr-plauen.de/dso/20120514-02.jpg


Im Bahnhof haben wir dann etwas herumgeschaut, da wir in zwei Tagen hier auch diese Stadt verlassen werden.
Für den Nachtzug haben wir jetzt die Tickets geholt, so war auch der Transfer in die zweite Stadt sichergestellt.
Dazu aber erst mehr im vierten und fünften/sechsten Teil.

Wir waren froh, dass alles so geklappt hat und sind dann zurück zur Straßenbahn.
Dort wollten wir auch die restliche Strecke im Süden erkunden, diese führt am Bahnhof vorbei nach Westen.
Durch ein Wäldchen, über eine Gleisverschlingung und durch einen langen Vorort und einer langen Fahrt bis zum Endpunkt.
Dieses Streckenende ist in einer großen Blockumfahrung ausgelegt. Ganz dort hinten ist auch der Betriebshof gelegen.
Diesen haben wir kurz angesehen, wollten aber am nächsten Tag erst näher darauf eingehen, da es schon recht spät war.

Wir wollten nun noch ein paar Bilder hier in dieser einsamen Ecke machen.
Eine eingleisige Umfahrung...teilweise eingewachsen, dazu unbefestigte Straßen und ein paar Wohnblocks...was will man mehr?

KT4SU 130 an der Endhaltestelle 5-y Pereulok.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/33.jpg


Der nächste Kurs war dann ein T3SU...schön...also ein Telebild und dann einsteigen!
T3SU 115 zwischen den Haltestellen 2-y Pereulok und 5-y Pereulok.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/34.jpg


Im T3SU fuhren wir dann in die Stadt zurück. Leider wurden diese Wagen nie ganz ausgefahren...
...was wohl durch die Breite von 2,5m und Meterspur nicht ganz günstig ist, wenn man die Gleislage betrachtet.
Im Schaukelgang zuckelten wir also ostwärts...bis ins Zentrum.

Am Vormittag hatten wir dort eine Kneipe gesehen, die wir nun besuchen wollten.
Voller Freude waren wir nun an der Tür um festzustellen, dass diese geschlossen hatte.
Schade...nunja, dann also etwas bei uns oben in Hotelnähe...zudem zogen Regenwolken auf.

So entschieden wir uns, mit der nächsten Bahn zurück zum Hotel zu fahren.
Über die schöne Strecke ging es dann im KT4SU nach "Hause".


Ein Restaurant war linkerhand schon zuvor [zum Notfall ;-)] ausfindig gemacht und wurde nun genutzt.
In mediteran gestalteten Ambiente war es richtig gemütlich...wir saßen in einer ruhigen Ecke und kamen zur Ruhe.
Draußen begann es derweilen zu regnen, wie schön nun im warmen und trockenen zu sitzen.
Das Essen war bestellt und das Bier steht vor einem...ein gelungener Tag sozusagen!

Die Essen war reichhaltig und sehr lecker...das zweite Bierchen so auch schnell auf dem Tisch.
Draußen war es wieder ruhig und auch dunkel geworden, als wir dann am Abend aufgebrochen sind...

Wir liefen nochmal zurück zum Magazin, um etwas einzukaufen.
Es werden noch ein paar Kekse benötigt, dazu noch etwas Futterei für den nächsten Tag.
Zu guter letzt noch ein paar Dosen für die Zeit nach dem Duschen.
Ohje...was sah man denn da im Regal??? ...das leckere Baltika 3...und das in 1L Dosen?
Super...es gibt also doch einen Gott! :-)

Im Hotel wurde das alles erstmal wieder in den Kühlschrank gesteckt.
Jeder ging duschen und dann trafen wir uns zusammen um den Tag ausklingen zu lassen.
In der ersten Bierchenrunde gabs sogar ein Bild von diesen schönen Behältnissen.
http://www.stadtverkehr-plauen.de/dso/20120514-03.jpg


Im üblichen Prozedere verflog die Zeit ins Land. Die Dosen fanden letztlich alle wieder den Platz im Badezimmer.
Ob sich am nächsten Tag auch die Putzfrau über die "Nemeckiy" lustig machen wird? Tja, man weiß es nicht.
Doch es war ein schöner zweiter Tag in dieser Stadt in Südrussland...schnell waren die Stunden vorbei.
Bevor das Licht ausgeschalten wurde, gab es in den kleinen Gläschen noch etwas kaukasischen Wodka :-)
Wenn schon...denn schon!


An dieser Stelle beende ich nun auch den zweiten Teil.
Weiterer Linienverkehr, die Gleisverschlingung und ein Betriebshofsbesuch kommen dann im dritten Teil.
Damit rechne ich dann gegen Mitte nächster Woche.


Ich hoffe, dass auch dieser Teil so gefallen hat, wie der erste.

Nun wünsche ich Euch aber erstmal ein schönes Wochenende!


Mit freundlichen Grüßen,
Daniel

Link zu meinem YOUTUBE-Kanal:
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Einfach super! Gibt es einen natürlichen Grund warum die Fahrerin zu euch Nemetzkije zu euch gesagt hat?
Wenn ich deine Bilder betrachte bin ich immer wieder fasziniert. Nicht nur die Bildqualität stimmt. Die Bilder wirken so als würdest du deine Motive haargenau auswählen. Man könnte vermuten das eine Planung dahinter steckt. Auf den Punkt gebracht... Du hast ein wahnsinnig gutes Auge für gute Motive/Fotos.
Meinen Dank zu Deinem weiterem Beitrag!

Wie gewohnt wieder perfekt in Szene gesetzt und rundum gelungen!
Der perfekte Start ins Wochenende mit überdurchschnittlichen Aufnahmen!

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und wünsche ein schönes Wochenende!
Malte
Hallo,

der Beitrag war ja Spitze. Super Fotos u.a. von Gleisanlagen, wo man nicht denkt, dass da überhaupt eine Bahn im Gleis bleibt.

Vielen Dank.
whitestone

Bilder und mehr gibts hier: [www.thomasfehr.de]

YouTube: [www.youtube.com]
Mal wieder ein echter Möschke - klasse Bilder mit hervorragender Beschreibung der Tour! So lernt der Leser nicht nur die Landschaft anhand der Bilder, sondern auch das Alltagsgeschehen in der Region kennen.
Die Strecke zum Schlachthof ist ja eine Augenweide, meine Geduld mit dem dünnen Takt auf der Strecke wäre allerdings nicht sehr ausgeprägt gewesen.

Wie darf ich mir den KWAS-Tankwagen vorstellen? Ist das eine mobiler "Verkaufswagen", der heute hier, morgen da steht - d.h. man weiß nicht, ob der morgen auch an diesem Platz steht? Hast du evtl. ein Foto von dem Fahrzeug?

Habt ihr in Erfahrung bringen können, ob noch alle 18 T4D (ex Halle) im Einsatz stehen?

Halle hat meiner Meinung nach die besten T4D nach Pjatigorsk verkauft. Das waren überwiegend die Wagen, die in Mittenwalde eine HU erhielten.
Folgende 3 Wagen (mit HU in Mittenwalde) wurden nicht verkauft:
- 1109 (ex 1174) - in Halle verschrottet
- 1110 (ex 1179) - als 1004 nach Belgrad verschenkt
- 1112 (ex 1180) - Umbau zum Atw 035
Strabalex schrieb:
-------------------------------------------------------
> Einfach super! Gibt es einen natürlichen Grund
> warum die Fahrerin zu euch Nemetzkije zu euch
> gesagt hat?

Die mit dem Fotoapparat da rumrennen, können nur Deutsche oder Japaner sein. Und den Unterschied kennt wahrscheinlich sogar die Fahrerin. ;-))

Ansonsten: wieder genialer Bericht !!!

Ditmar

Antworten:

geschrieben von: Daniel Möschke

Datum: 09.06.12 16:01

Hallo,

Vielen Dank für Euere Antworten.
Nun gibt es ebenso welche meinerseits auf die gestellten Fragen.


@ Strabalex:
Bitte Beitrag lesen, manche Fragen erklären sich wirklich von selbst.
Durch deine russische Abstammung dürftest das sicherlich auch so wissen...


@ Gartenstadt:
Vielen Dank! Ja, also gewisse Ansprüche hat man auf seine Bilder schon.
So bald es geht ziehe ich natürlich Türeitenmotive vor...
Da man weiß wohin es geht, wird natürlich in den Wochen vor der Reise die Stadt via GoogleEart "erkundet".
Wo gibt es was, wo liegen die Strecken mit gewissen Motiven die man schonmal auf Bildern gesehen hat.
Recht schnell findet man so seine Wunschstellen und kann diese mit dem Sonnenstand abgleichen.
Natürlich versucht man dazu meist, den Bügel "frei" vor jeglichen Objekten und Masten ins Bild zu bekommen.


@ Malte 65:
Hey Danke!
Das freut mich, wenn der Start ins Wochenende für Dich gleich so gut gelaufen ist!
Der nächste Teil wartet wie gesagt wohl gegen Mitte nächster Woche auf Deine Betrachtung.
Siehe es dann nicht als Start ins Wochenende, sondern als "Durchhalter" bis zum nächsten WE. ;-)


@ Whitestone:
Ja, manchmal ist es ein Rätsel wie manche Bahnen bei der Geschwindigkeit im Gleis bleiben.
Doch die Tatras beweisen immerwieder Ihr können.
Ich denke, das dürfte auch für manche deutschen Verkehrspolitiker der Beweis sein,
dass man nicht sofort jede heruntergekommene Strecke stilllegen muss.
Stichwort "Flughafenstrecke im Ruhrgebiet"...

Aber würde man hierzulande als Fahrgast solche Strecken auch akzeptieren?
Wir dürften uns in Deutschland zu "fein" dafür sein...
In Pjatigorsk oder generell in östlichen Gebieten hingegen freuen sich die Leute, dass überhaupt etwas fährt.
Aber halt...ich gerade langsam vom Thema ab ;-)
Vielen Dank für deinen Antwortbeitrag!


@ Ditmar:
Hehe, aber nicht nur Deutsche oder Japaner... ;-)
Selbst Russen oder andere Nationen führen dieses Hobby aus.
Doch oft ist man überascht, dass man als Deutscher erkannt wird, ohne dass man etwas sagt.
Und nein, ich trage keine Birkenstock-Sandalen und auch keinen Stadtplan in der Hosentasche :-)


@ Flitzer:
Jep, da hat der Möschke wieder zugeschlagen ;-)
Freut mich, wenn es gefällt!

Die Strecke zum Schlachthof gefällt wirklich, doch die Gedult musst du mitbringen.
Wenn man einmal dort ist, dann kann man auch warten. Das sind schließlich die Motive, weswegen man dorthingefahren ist.

Also der KWAS-Tankwagen ist überall vorzufinden.
Es handelt sich dabei um einen einachsigen kleinen Anhängewagen mit Tankaufbau.
Dazu steht ein Schirmchen und ein Plastestuhl. Eine Dame verkauft dann frisch gezapftes Kwas.
Meist stehen die selben Verkäufer täglich am selben Fleck. Doch manchmal wird auch gewechselt.
In Pjatigorsak hatten wir 4 Touristen an einem Tag bei einem jungen Mädl was gekauft.
Am nächsten Tag kurz nach dem Aufbauen Ihres Standes, standen wir an einer anderen Ecke der Stadt wieder vor Ihr.
Verfolgt haben wir Sie aber nicht, lediglich ein dummer Zufall.

Als Bild und Textnachweis ergänze ich noch einen Link zu Wikipedia.
Dort siehst du auf dem zweiten Bild einen solchen gelben Tankwagen...einfach süß, oder? ;-)
[de.wikipedia.org]


Zu den T4D aus Halle:
Also alle 18 Triebwagen sind noch im Bestand und scheinbar auch einsatzbereit.
Kein Wagen war siffig oder ausgeschlachtet...alles bestens gepflegt.
Scheinbar behandelt man dort die deutschen Wagen sehr gut.
Man hat die aufgearbeiteten Wagen schnell erkannt. Große Türscheiben und Klappfenster an den Seiten.
Teilweise waren aber auch gemischte Varianten dabei, welche wohl Ersatzteilbedingt zu stande kamen.


Vielen Dank für Euer Interesse!
Weitere Antworten sind gern gewünscht, insofern diese sachlich bleiben. ;-)


Mit freundlichen Grüßen,
Daniel


EDIT: Groß-/Kleinschreibefehler beseitigt

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:06:09:16:11:01.
Knicke im Gleis ... schiefe Masten ... irre wie es anderswo zugeht ...

Danke für deinen tollen Bericht.

>Desweiteren stand dort noch ein Schneepflug und ein Pferdebahnwagen. <
Und den Pferdebahnwagen hat Ihr nicht fotografiert? Bitte, bitte zeigen!
Aber ist der echt? Laut Peschkes und auch laut dem Straßenbahnatlas ehemalige Sowjetunion wurde die Bahn in Pjatigorsk 1904 bereits mit elektrischer Traktion eröffnet. Eine Pferdebahn hat es demnach dort nicht gegeben.

Ansonsten: Toller Bericht mit tollen Fotos!
Wieder ein toller Bericht (für mich aufgrund meiner Zürichreise zum Wochenendausklang ;-)), der einen schon wieder auf den nächsten Teil gespannt sein lässt!

MfG Rheinlandsachse

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Antworten 2 :

geschrieben von: Daniel Möschke

Datum: 10.06.12 17:05

Hallo,

Hier nun die weiteren Antworten auf Euere Beiträge:

@ GM:
Ja das denkt man sich wirklich, wenn man sich die Aufnahmen anschaut.


@ Museumshecht:
Dochdoch, fotografiert haben wir alles, doch leider kann ich nicht alles an Bildmaterial bearbeiten.
Eine gewisse Auswahl begrenzt dann doch den Umfang, so wurde der kleine Wagen nicht mit in diesen Beitrag eingearbeitet.
Jedoch kannst du den Wagen mit der Nummer 1903 unter folgendem Link sehen:

[transphoto.ru]

Jedoch muss ich gerade feststellen, dass ich Euch wohl eine falsche Aussage unterbreitet habe.
Ich war der Meinung, dass es ein Pferdebahnwagen sei, jedoch handelt es sich um einen kleinen Anhängewagen.
Manchmal denkt man, etwas zu erkennen, was es in Wirklichkeit garnicht ist. Entschuldigung dafür!


@ Rheinlandsachse:
Hehe, also kommst du von einem realen Ausflug gleich zum betrachten eines anderen.
Ich hoffe, dass es Dir in Zurüch gefallen hat! :-)


Mit freundlichen Grüßen,
Daniel

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Re: Antworten 2 :

geschrieben von: Tramy1

Datum: 10.06.12 23:10

http://www.stadtverkehr-plauen.de/andere-betriebe/2012/2012.05.13-16/18.jpg
Und ich dachte, Stettin ist schon schlimm, aber dagegen ist ja Stettin im Top Zustand :-)

Mit was fahren die da? 5 Km/h?

Was hat der KT4SU da für Hässliche Rücklichter? Haben die das alle an den KT4SU?





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:06:10:23:11:35.

Re: Antworten 2 :

geschrieben von: Daniel Möschke

Datum: 11.06.12 20:44

Hallo Tramy1,

Also so schlimm ist die Strecke in Pjatigorsk auch wieder nicht.
Bissel schaukelig, das stimmt...

Doch 5km ist nicht der Fall...
Also 15-20km/h dürften schon drin sein, auch auf desolaten Gleisen.
Das Fahrgefühl ist dementsprechend auch sehr abenteuerlich.

Mehrere Videoszenen (u.a. auch von dieser Stelle) findest du im vierten Teil wohl in der nächsten Woche.
Da gibt es eine Video-Zusammenfassung.


Viele Grüße,
Daniel