mobatim schrieb:
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> Au Backe, da haben die Herrschaften Designer aber sehr aus dem Elfenbeinturm gewirkt - ich dachte
> immer, dass eine Straßen- ... ähm, Verzeihung - Stadtbahn in erster Linie ein Verkehrsmittel ist
> und kein "Kunst-Stück". Das wäre ja ein echter Schildbürgerstreich, wenn die Fahrzeuge nur
> bedingt mit Reklame "behängt" werden dürften - wahrscheinlich müssen da jedes Mal die Designer
> gefragt werden ... ;-) Arme mobiel!
das war seinerzeit in hannover beim tw2000 auch so:
die sollten (durften) erst auch gar nicht mit außen-werbung versehen werden ...
... später dann war "grafisch" ansprechende und das fahrzeugdesign nicht entstellende werbung erlaubt (was immer man auch darunter verstehen konnte/wollte) ...
... und heute gibt es auch auf den tw2000 popwerbungen oder einfache ("billige") werbeaufkleber an den seiten.
selbst beim tw6000 war das seinerzeit in den 1970ern schon so:
da wollte herr lindinger (designer der fahrzeuge) auch keine werbung außerhalb der dafür vorgesehehen weißen bandenflächen.
erst nachdem alle klassischen straßenbahnfahrzeuge bei der üstra ausgemustert waren tauchten auch auf den tw6000 popwerbungen auf - die waren vorher auch nicht erlaubt oder gewünscht.
erster vertreter war 6137, der ab 16.12.1994 für die gelben seiten eine dunkelblaue popwerbung bekam. das war fast genau 20 jahre nach der auslieferung des ersten tw6000 ...
in sofern ist das vorgehen der vamos-designer nichts neues und es bleibt für [BI] die hoffnung, das nichts für die ewigkeit festgeschrieben ist.
ich befürchte nur, dass in unserer heutigen, von juristerei durchzogegen wirtschaftswelt, die vamos-designer andere (aus ihrer sicht bessere) verträge gestrickt haben, die es den verkehrsunternehmen nicht mehr so leicht machen daraus zukommen ... schaun 'mer mal ;-)
gruß andreas alias
