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Hallo,

Jan Borchers schrieb:
-------------------------------------------------------
> ...denn die Bahn fährt ja noch und eigentlich mit
> Zweirichtungswagen, aber mit Einrichtungsbeiwagen.

Ganz genau genommen auch nicht. Die Beiwagen wurden als Einrichtungs-Beiwagen gebaut, sind jetzt aber vollwertige Zweirichter mit Türen nur auf einer Seite. Als reine Einrichter hätten sie keine Rückleuchten an der Stirnseite, diese wurden aber nachgerüstet.

Grüße

Christoph

Re: Weiß nicht, ob Du die Kirnitzschtalbahn mitzählen willst...

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 03.06.08 00:13

Na weil wir die Tage grad bei Schöneiche waren fallen mir doch die Eigenbau-TW ein. 62-65 ein. TW61 war nur als Einrichtungswagen umgebaut worden. Die zweiten Führerstände waren jedoch Hilfsführerstände die eigentlich nur zum Rangieren verwendet wurden. Als Bildbeispiel hier Solo-TW 65 im Jahre 1987 am Torellplatz in Rüdersdorf mit zwei Bildern.

Gruß, zombie.

http://img516.imageshack.us/img516/5268/65zp5.jpg

http://img516.imageshack.us/img516/5827/652kv6.jpg

http://fs5.directupload.net/images/160314/wr64ge43.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:06:03:00:14:12.

Re: Jewpatorija

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 03.06.08 08:53

luas3001 schrieb:
-------------------------------------------------------

> Wird SL4 heuer nicht auch mit so einem ZR-KT4SU
> bedient?

Davon hab ich auch mal was gelesen. Es dürfte sich aber um das selbe Fahrzeug handeln.

PL: Poznan + Wroclaw

geschrieben von: Straphan

Datum: 03.06.08 11:46

Hi!

In Poznan gibt es derzeit schon 3 105N-Zuege, die fuer den Baustellenverkehr umgebaut wurden. Im "hinteren" Wagen wurde eine Fahrerkabine gebaut, aber Tuere gibt es nur einseitig. Die Wagen, wo die Kabine am "falschen" Ende liegt, sind nun als 105NaDK bezeichnet.

Bilder:
[pgk.webd.pl]
[pgk.webd.pl]
[pgk.webd.pl]
[pgk.webd.pl]

Die Zuege haben die folgenden Nummer: 98+97, 118+117, 212+211

Ausserdem haben wir noch ein N-Wagen, der auch 2 Fahrerkabinen hat, allerdings nur Tueren auf einer Seite. Der Wagen hat den Nr 2050 und ist als Arbeitswagen taetig. Ich glaube die MPK Poznan hat noch welche andere solche Arbeitswagen:

[pgk.webd.pl]

Fast alle N-Wagen waren vom Werk ZR-Wagen - als dann in vielen Staedte Wendeschleifen gebaut wurden, wurden die Wagen auch modernisiert, und zum Einrichtungswagen umgebaut. In Poznan - und ich vermute das es mehrere Beispiele dafuer anderswo existieren - wurden allerdings bei manchen Wagen die 2. Fahrerpulten nicht geaendert. Somit konnte man z.B. in Poznan bei Baustellen Pendelzuege der Konfiguration N-ND-N (Tw-Bw-Tw) einstellen, die Tueren nur auf einer Seite hatten. Das habe ich noch als Kind erlebt, es gibt auch Bilder von solchen Zuege in einige Buecher.

In Wroclaw gab es auch zwei so umgebauten 102Na-Wagen - auch zwei Fahrerkabinen, zwei Stromabnehmer, aber die Tueren nur auf einer Seite:
[pgk.webd.pl]
[www.phototrans.eu]
[www.phototrans.eu]

Zwei Wagen wurden dafuer umgebaut: G-090 (ex-2095), und G-089. 090 existiert nicht mehr, G-089 bekam neulich eine HU und ist ein Arbeitswagen, der auch fuer die Personenbefoerderung benutzt werden kann.

Viele Gruesse,

Karol Tyszka
Mitglied im Posener Schienenfahrzeugklub
(Wohnhaft zu London)

Re: Anmerkung zu Ravensburg

geschrieben von: H2U

Datum: 03.06.08 12:11

Interregio schrieb im Ursprungsbeitrag:

> Bei der Straßenbahn Ravensburg–Weingarten–Baienfurt
> gab es diese Betriebsform zwischen 1954 (Ablieferung der beiden Neubautriebwagen
> ET 195 01 und ET 195 02) und 1959 (Betriebseinstellung) wenn auch nur bei diesen beiden Wagen.

Hi,

auch die alten ET und teils uralten Beiwagen der Bahn wurden entsprechend umgebaut, ihre Türen und Trittbretter also an einer Seite entfernt. Leider habe ich kein Beispielbild zur Hand, aber womöglich lohnt es sich, in Ludger K.s HiFo-Archiv zu stöbern.

Gruß aus HH,

Helmut



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:06:03:12:22:13.

Re: Kirnitzschtalbahn, Schöneiche

geschrieben von: ex-Dresdner

Datum: 03.06.08 12:14

Hallo,

von: Interregio
> Doch die Kirnitzschtalbahn passt wunderbar ins Konzept, denn auch dort liegen ja dann alle
> Bahnsteige auf der gleichen Seite sonst könnte man ja die vorhandenen Beiwagen nicht einsetzen.

Ganz genau. Die Kirnitzschtalbahn paßt genau zu der im Ursprungsbeitrag beschriebenen Art von Fahrzeugen.

> Und de facto werden ja die "straßenseitigen" Türen bei den Triebwagen nicht mehr genutzt (auch
> wenn sie technisch noch funktionsfähig sind - die Wagen werden ja nie gedreht) im Endeffekt
> also genau das wonach ich suchte!

Die straßenseitigen Türen der Triebwagen sind zwar noch vorhanden, aber nicht mehr funktionsfähig. Die Griffe wurden abgebaut (vermutlich auch die Antriebe), und die Türen sind von innen mit Schaltschränken zugebaut. Außerdem ist geplant, bei künftigen Hauptuntersuchungen die straßenseitigen Türen ganz auszubauen und die Öffnungen zu verblechen. Der derzeit in HU befindliche Tw 3 wird als erster in dieser Weise umgebaut.

zu Schöneiche: die hinteren Fahrerkabinen der Tw 62...65 dienten nicht nur zum Rangieren, sondern auch für Baustellen-Pendelverkehre. Es sind vollständige Fahrerkabinen, und die Wagen passen somit auch sehr gut in das hier gesuchte Schema.

Grüße vom ex-Dresdner

"Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann."
Douglas Noël Adams (1952 - 2001)
Hallo Interregio,


ein interessantes Thema hast du da angeschnitten.

Zitat:
Und de facto werden ja die "straßenseitigen" Türen bei den Triebwagen nicht mehr genutzt (auch wenn sie technisch noch funktionsfähig sind - die Wagen werden ja nie gedreht)


Bei meinem Besuch 2002 waren mir bei Tw 3 ziemlich massive Schränke vor den nicht mehr benutzten Türen aufgefallen, die bis zur unteren Fensterkante reichen. Die Türen sind somit von außen zwar noch sichtbar, aber de facto nicht mehr nutzbar.
Ein aussagekräftiges Bild habe ich leider nicht.
Viele Grüße,

Fabian


P.S.: @ex- Dresdener- das war mal wieder ne Parallelantwort *g*



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:06:03:12:33:42.

Re: Die legendäre "Dieselstraßenbahn" im Sauerland

geschrieben von: Q-Boy

Datum: 03.06.08 12:55

ferrocarril del Sur schrieb:
-------------------------------------------------------
> Da bei den Inselbahnen Langeoog und Juist die
> Stationen ebenfalls nur auf einer Seite lagen, gab
> es beim Betrieb der VT auf beiden Inseln auch
> keine Probleme. Die Langeooger Inselbahn übertrug
> das System auf alle ihre Fahrzeuge verblechte die
> Türen bei ihrem Talbot Typ Eifel und dem VT von
> FUCHS. Die VB-Nachbauten auf alten
> KAE-Fahrgestellen erhielten dem nach auch nur
> einseitige Türen.
>
Die HSB hat dann bei den übernommenen Fahrzeugen wieder Türen eingebaut ;-)

Re: Jewpatorija

geschrieben von: strab4

Datum: 03.06.08 12:57

Jewpatorija fällt mir da auch immer ein, da es dort früher auch Gotha-ET-57 mit Einrichtungssteuerwagen gab.

strab4

Re: Kirnitzschtalbahn, Schöneiche

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 03.06.08 13:03

ex-Dresdner schrieb:
-------------------------------------------------------

> Die straßenseitigen Türen der Triebwagen sind zwar
> noch vorhanden, aber nicht mehr funktionsfähig.
> Die Griffe wurden abgebaut (vermutlich auch die
> Antriebe), und die Türen sind von innen mit
> Schaltschränken zugebaut.

Bei den Vorgängern aus Erfurt war das auch schon so. Da war zumindest eine Tür zugebaut.

Und noch ne Ergänzung mit einem kleinen Zugeständnis: Molotschnoje hat zwr keinen echten ZR-Wagen, aber einen Zug aus 2 Tw, der faktisch nicht getrennt werden kann. Enthalten ist ein T59E und ein T57. Bei letzterem wurde der kupplungsseitige Führerstand ausgebaut, so dass ein Zug mit zwei Führerständen und nur einseitigen Türen übrigblieb. Die nicht nutzbaren Türen des T57 sind verschlossen.

Re: Jewpatorija

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 03.06.08 13:04

strab4 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Jewpatorija fällt mir da auch immer ein, da es
> dort früher auch Gotha-ET-57 mit
> Einrichtungssteuerwagen gab.

Nein, es gibt Steuerwagen aus B57. Einrichtungssteuerwagen gibt es nicht.

Stimmt, die Altbauwagen auch!

geschrieben von: Interregio

Datum: 03.06.08 14:00

Zitat:
auch die alten ET und teils uralten Beiwagen der Bahn wurden entsprechend umgebaut, ihre Türen und Trittbretter also an einer Seite entfernt. Leider habe ich kein Beispielbild zur Hand, aber womöglich lohnt es sich, in Ludger K.s HiFo-Archiv zu stöbern.

Hast natürlich völlig Recht, Ludgers wunderbare Dokumentation kenne ich zwar bestens (siehe hier: [drehscheibe-online.ist-im-web.de]), aber auf dieses Detail habe ich bei den Altbauwagen bisher nicht geachtet - Danke für den Hinweis!

http://img263.imageshack.us/img263/8939/img974hm6.jpg
Und in der Tat, bei diesem Bild vom Juli 1951 (Quelle: Ludger K.) sieht man z. B. schön die verschlossenen Türen (wobei man eigentlich nur die fehlenden Türgriffe sieht) und vor allem die fehlenden Trittbretter auf der hier sichtbaren Tw-Seite.

http://img99.imageshack.us/img99/3530/img973zk6.jpg
1939 gab es allerdings noch beidseitige Einstiege wie man an den Trittstufen erkennen kann (Quelle: Ludger K.)

Der Umbau der Wagen muss also zwischen 1939 und 1951 erfolgt sein und damit in der Tat schon deutlich vor der Ablieferung der neuen Wagen (1954). Ich frage mich nur was es gebracht hat, denn der große Vorteil dieser Lösung sind ja die zusätzlichen Sitzplätze auf der türlosen Seite (bei den DÜWAGS), ich kann mir jedoch kaum vorstellen, dass man bei den Altbauwagen zusätzliche Sitze in den Türbereichen einbaute. Ob dafür sogar Bahnsteige umgebaut wurden?

Viele Grüße, Interregio





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:06:03:14:09:53.

Re: Jewpatorija

geschrieben von: Straphan

Datum: 03.06.08 14:20

In Jewpatorija gibt es auch zwei KT4-ZR-Umbaus, aehnlich wie in Erfurt:


[www.phototrans.eu] - Wagen 039 dient als Partywagen
[www.phototrans.eu] - Wagen 038 dient als Linienwagen fuer die SL3 und 4
[www.phototrans.eu] - Wagen 031 dient auch als Linienwagen

Viele Gruesse,

Karol Tyszka
Mitglied im Posener Schienenfahrzeugklub
(Wohnhaft zu London)
Strausberg fehlt noch in der Aufzählung, auch wenn es nur halb passt. Hier waren lange Zeit auch alle Haltestellen auf einer Seite. Der Betrieb wurde allerdings komplett mit ZR-Fahrzeugen abgewickelt, wobei die Türen auf der "falschen" Seite aber wohl verriegelt waren. Verbauen brauchte man sie nicht, da ja mit der Güterbahn eine Drehmöglichkeit bestand.
Mit dem Umbau der Haltestelle Hegermühle gibts nun allerdings genau eine Haltestelle bei der (in einer Fahrtrichtung) auf der "falschen" Seite ausgestiegen wird. Und sowohl die KT8 als auch der T6 sind ja ebenfalls echte Zweirichtungsfahrzeuge.
Hallo

Mir fällt spontan noch die Strassenbahn auf Mallorca ein, die ja sogar die aus Lissabonn geholten Wagen beim umbau auf einer seite die Austiege verloren hatten!

Mfg
Arne Hensen

Molotschnoje / Ukraine

geschrieben von: der weiße bim

Datum: 03.06.08 18:23

Straphan schrieb:
-------------------------------------------------------
> In Jewpatorija gibt es auch ...

In der Nähe von Jewpatorija gibt es noch eine Strandbahn am Schwarzen Meer, Straßenbahn Molotschnoje --> [photo.tramvaj.ru]
Weitere Fotos lassen sich ergoogeln.

Der einzige Zug besteht aus einem Gotha T59E und einem T57 (Türen einseitig verschlossen, nur noch ein Führerstand), dauerhaft gekuppelt, beide Wagen ex Jewpatorija. Die beiden Haltestellen der kurzen Strecke liegen auf derselben Seite.

Mario
hallo
anfang bis mitte der 80er jahre wurde in Magdeburg die Strassenbahntrasse in der Leipzigerstrasse zur Endstelle Leipziger Chaussee komplett erneuert. Dafür wurden mehrere Triebwagen mit Heckführerstände ausgestattet.
Tagsüber gab es einen Pendelverkehr zwischen Haltestelle Halberstädter str./Leipziger str. zur endstelle Leipziger chaussee.

Abends konnte dann die komplette Strecke der jeweiligen Linie 3 befahren werden, jeweils mit Kopfmachen an der Haltestelle Leipziger Str./Halberstädter Str.

hoffe euch damit ein wenig geholfen zu haben.

JS

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