Dass es nach knapp 30 Jahren neue Fahrzeuge gibt ist ja nachvollziehbar.Das ist nur bedingt nachvollziehbar. Die S1000 sind mittlerweile in einem ziemlich schlechten Zustand, so dass ihre Ablösung kaum zu umgehen wäre. Aber dieser Zustand ist kein Naturereignis, sondern das Ergebnis jahrelanger Freiluftabstellung und gelinde gesagt suboptimaler Wartung. Man hat geschlagene eineinhalb Jahrzehnte gebraucht, um einen eigenen Betriebshof zu errichten. Vorher hatte man sich bei der DB eingemietet. HUs konnte man nicht selbst durchführen, sondern hat das in Köln machen lassen.
Aber was ist mit den umfangreichen Ausweitungen des Streckennetzes, die einst vollmundig angekündigt wurden? Oder bleibt es auch in den nächsten Jahrzehnten bei einer Linie?Alles schon vor vielen Jahren krachend gescheitert bzw. still und leise zu den Akten gelegt. Die Saarbahn ist nie in die Gänge gekommen und musste lange, lange darum kämpfen, dass überhaupt die erste Linie komplettiert wurde, was mehr als einmal unsicher war. Da blieb kaum Energie für und wohl auch wenig Interesse an Ausbauplanungen. Zwischenzeitlich wurde der Regionalverkehr im Saarland auch auf moderne Eisenbahnfahrzeuge umgestellt, was die Politik für ausreichend hält und keinen Bedarf mehr für Zweisystemstadtbahnen sieht. Lediglich für die Strecke nach Forbach gibt es noch Planspiele. Aber dafür bräuchte man Dreisystemfahrzeuge und müsste sich mit der französischen Eisenbahnbürokratie herumschlagen. Innerstädtisch ist nur eine kurze Strecke vom Römerkastell zum Saarbasar in konkreterer Planung. Für den Fall, dass man doch irgendwann mal nach Forbach fährt, ist eine kurze innerstädtische Neubaustrecke zum Bahnhof Burbach geplant. Das war's. Nicht einmal mehr den Unicampus will man mehr an das Saarbahnnetz anschließen.
Im Zusammenhang mit der Beschaffung von Tram-Trains im großen Stil meine ich im Hinterkopf zu haben, dass eben die Saarbahn die Prototypen erhalten sollte.Genau, auch wenn ich die Fahrzeuge eher nicht als Prototypen, sondern als Vorserienwagen umschreiben würde.
Ist das so eine Tram-Train?
Alles schon vor vielen Jahren krachend gescheitert bzw. still und leise zu den Akten gelegt. Die Saarbahn ist nie in die Gänge gekommen und musste lange, lange darum kämpfen, dass überhaupt die erste Linie komplettiert wurde, was mehr als einmal unsicher war. Da blieb kaum Energie für und wohl auch wenig Interesse an Ausbauplanungen. Zwischenzeitlich wurde der Regionalverkehr im Saarland auch auf moderne Eisenbahnfahrzeuge umgestellt, was die Politik für ausreichend hält und keinen Bedarf mehr für Zweisystemstadtbahnen sieht. Lediglich für die Strecke nach Forbach gibt es noch Planspiele. Aber dafür bräuchte man Dreisystemfahrzeuge und müsste sich mit der französischen Eisenbahnbürokratie herumschlagen. Innerstädtisch ist nur eine kurze Strecke vom Römerkastell zum Saarbasar in konkreterer Planung. Für den Fall, dass man doch irgendwann mal nach Forbach fährt, ist eine kurze innerstädtische Neubaustrecke zum Bahnhof Burbach geplant. Das war's. Nicht einmal mehr den Unicampus will man mehr an das Saarbahnnetz anschließen.Ah ja. Vielen Dank für die Infos! Der SPNV in Saarbrücken ist nicht so mein Thema. Aber mir war so, als hätte man damals mit viel Trara die erste Teilstrecke eines großzügig geplanten Netzes eröffnet. Wobei sicher ein recht großer Teil des Traras dem Umstand geschuldet war, dass es die erste in Deutschland neu eröffnete Straßenbahn seit gefühlt 90 Jahren war. So von wegen: Was die Franzosen können, können wir auch. Nur dass es in den ganzen anderen Städten, die damals vollmundig erwähnt wurden, bis heute bei Planungen und Absichtserklärungen geblieben ist. Bunte Linien auf einen Stadtplan malen, kann jeder. Aber die Umsetzung kann anscheinend fast niemand. Außer Heilbronn vielleicht, aber das wird ja eher als Verlängerung des Karlsruher Netzes denn als eigenständige Stadtbahn angesehen.
Ergebnis jahrelanger FreiluftabstellungFahrzeuge sind doch generell für "draußen" gebaut und nicht für die Halle. Naturgemäß befinden sich Fahrzeuge daher während der Lebensdauer auch nur draußen im Einsatz.
.........
Die AVG besitzt Zweisystemwagen, die älter sind als die S1000. Aber im Gegensatz zu diesen befinden sie sich in einem guten Pflegezustand.
Man muß nicht, man kann seine Fuhrwerke aber durchaus wettergeschützt in geschlossenen Hallen abstellen. Manche Städte/Kommunen/Stadtwerke haben dafür ordentlich Geld ausgegeben. Könnte den Unterschied machen, ob Fahrzeuge auch nach langen Jahren noch fast wie neu aussehen oder doch ein Stück ranzelig.ich hatte berufsbedingt viele Jahre an Fahrzeugen HU gearbeitet und kenne alle Zustände, auch Teile im/am/unter Fahrzeugen und vor allem Einstiegskästen. Oder auch so manche Gelenke zwischen den Wagenteilen. Entrosten mit Nadler und Schleifmaschine...... unangenehme Arbeiten.
Beispiel damals aus Göttingen.
This forum is powered by Phorum.
Eugenol template is a free semantic and xhtml valid theme for Phorum edited under GPL by PROMOPIXEL.
