Umleiter schrieb:
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> Über die 225 habe ich, soweit ich mich erinnere,
> hier nichts geschrieben. Die 23x-Baureihen als
> "gut" zu bezeichnen, grenzt nun einmal an
> Geschichtsfälschung, zumindest zeugt es aber von
> weitreichender Unkenntnis dieser Fahrzeuge. Der
> Hauptgrund für die Reaktivierung der Stalinorgeln
> in Umläufen, die schon von 261/265 gefahren
> wurden, ist nicht die überlegene Leistung der
> Altrussen sondern im Wesentlichen schlicht
> Lokmangel: Summa summarum 130 Gravitas reichen
> bundesweit eben hinten und vorn nicht, um sowohl
> Rangier- als auch Strecken- bzw. Übergabedienste
> von Baureihen wie der V 90 aber auch 225, 232/233
> und 247 zu übernehmen. Was Schenker mit dieser
> Beschaffung bezwecken will, wird ewig ein Rätsel
> bleiben. Ginge es hingegen nach den Lrf und ihren
> Bossen, die in Zukunft ohne jeden Zweifel das Gros
> des dieselbespannten Güterverkehrs in Deutschland
> erledigen werden, und die zumindest im Bremer Raum
> bereits gierig in den Startlöcher stehen, kämen
> nur noch Neubau-Rangierteckel zum Einsatz.
Ich gehe mal davon aus, daß Lrf und Tf irgendwann wieder Eins sind.
> Die "abgewirtschafteten Prügel", von denen Du
> schreibst, sind hauptsächlich deshalb so
> abgewirtschaftet, weil sich Pfuscher-Hochburgen
> wie Mühldorf an ihnen austoben durften. Die
> dortige Werkstatt sollte vielleicht eher
> Rasenmäher reparieren, denn zu komplexerer Materie
> haben die Bäckerburschen ja offenbar keine
> Affinität: Noch Mitte der 2000er Jahre standen die
> Loks- vornehmlich die frisch aufgemöbelten 217-
> prächtig da, und nur ein halbes Jahrzehnt später
> waren sie reif für eine Kernsanierung. Die
> verbliebenen 225 zeigen ebenfalls fortgesetzten
> Reparaturstau, der mit dem halbherzigen
> Einsatzgebaren, das man den Loks nun noch
> zubilligt, kaum aufzuarbeiten ist.
> Dreckswerkstätten, wie Mühldorf, Oberhausen,
> Lübeck etc. sind der Hauptgrund für den
> vorzeitigen Verfall guten Materials.
Da hast sogar vollkommen recht. Denen würde ich nicht mal mein Fahrrad zur Reparatur auf den Hof stellen.
> Im Übrigen erledigt HBX nicht nur Reparaturen,
> sondern auch die laufende Unterhaltung für die
> hiesigen 225, da man ja schon vor nunmehr 18
> Jahren in unergründlichem Ratschluss eine
> Abwicklung der lokalen Werkstattkapazitäten
> beschloss und stattdessen ab 2002 Loks herholte,
> die für jede Frist, jeden Bremssohlenwechsel,
> jeden Fliegenfurz nach Seelze, Maschen, Rostock
> oder Magdeburg gekarrt werden mussten. Dies wurde
> dann als wirtschaftlich verbrämt. Mittlerweile-
> keine elf Jahre später- beheimatet Osnabrück ganze
> fünf der kruden Sowjetpanzer, aber Bäume reißt die
> dortige Werkstatt mit der Handvoll Leute, die ihr
> noch blieben, auch nicht aus. Ein Einsatz von V
> 160-Lokomotiven nebst Vollbetreuung durch das Werk
> Bremen ist für den lokalen Güterverkehr der
> weitaus bessere Weg, aber ja nur wenig bis gar
> nicht gewollt. Und so entstehen dann die Märchen
> von der zuverlässigen "guten, alten Ludmilla"...
Schau dir die Verfügbarkeit an. Die liegt bei den "Sowjetpanzern" bei durchschnittlich 80-86 %, für ne Altbaulok ein sehr respektabler Wert! Und dann schau dir die Verfügbarkeit der 225 oder auch Regio-218 an, da kannste froh sein wenn vorne überhaupt ne 7 davorsteht.
Nur echt mit Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2013:10:01:06:36:41.