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HKX auf der Autobahn^^

geschrieben von: Frank G.

Datum: 14.11.12 20:46

Hola,

das Rätsel der ausfallenden Züge morgen konnte geklärt werden, der HKX ist auf der Autobahn unterwegs^^

Nur Telefonfotos!

http://imageshack.us/a/img4/9049/img0325ok.jpg

Und die zugehörige Nummer!

http://imageshack.us/a/img22/4875/img0319zi.jpg


Falls die Diskussion entflammen sollte, warum der auf der Straße und nicht auf der Schiene unterwegs ist, die Drehgstelle fehlen!

MfG

Lieber einen Ort im Grünen, als ein Grüner im Ort!

Re: HKX auf der Autobahn^^

geschrieben von: KBS_104

Datum: 14.11.12 20:48

Kann man ja kaum erkennen...was ist das für ein Gefährt?

Re: HKX auf der Autobahn^^

geschrieben von: Kim Höhe

Datum: 14.11.12 20:51

KBS_104 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Kann man ja kaum erkennen...was ist das für ein
> Gefährt?


Ex ÖBB 4010 Teile... Das was HKX eigentlich für sich als Fahrzeugpark geplant hat :)

Siehe zb hier [www.drehscheibe-foren.de]

56554-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.05.13 10:48
[www.facebook.com]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:11:14:20:52:20.

Auf der Autobahn macht Trassengebühren frei (o.w.T)

geschrieben von: Fernzug

Datum: 14.11.12 21:07

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Viele Grüße Fernzug
http://www.sevenmaster.de/signatures/fernzug-signatur1.png

Re: Auf der Autobahn macht Trassengebühren frei

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 14.11.12 21:17

Ohne Drehgestelle klappern die Flachstellen auch nicht.


http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/avatarreinerkov5lsiazqw.jpg
Gruß vom ngird.


Re: Auf der Autobahn macht Trassengebühren frei

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 14.11.12 21:34

Das war der Steuerwagen der Garnitur 4010.01. Es scheint dies der nächste Abschnitt des Dramas um diese ehemaligen ÖBB- Paradegarnituren zu sein. Jedenfalls ist von den dummen amerikanischen Investoren bei HKX nicht zu erwarten, dass die es fertig bringen, diese Wagen bis zur Zulassung zu bringen.

Re: Auf der Autobahn macht Trassengebühren frei

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 14.11.12 21:52

Zitat:
Jedenfalls ist von den dummen amerikanischen Investoren bei HKX nicht zu erwarten, dass die es fertig bringen, diese Wagen bis zur Zulassung zu bringen.
Deshalb suchen sich die Investoren auch einen passenden Dienstleister, der das für sie macht.

Re: Auf der Autobahn macht Trassengebühren frei

geschrieben von: djvanny

Datum: 14.11.12 22:31

Signalschruber schrieb:
-------------------------------------------------------
> Jedenfalls ist von den dummen amerikanischen
> Investoren bei HKX nicht zu erwarten, dass die es
> fertig bringen, diese Wagen bis zur Zulassung zu
> bringen.Deshalb suchen sich die Investoren auch
> einen passenden Dienstleister, der das für sie
> macht.


Interessant, weiß jemand wohin das Teil unterwegs war?

EuroMaint Delitzsch

geschrieben von: Gustav Gnöttgen

Datum: 14.11.12 22:46

... und damit pikanterweise genau dahin, wo vor zwei Jahren die Garnituren eigentlich aufgearbeitet werden sollten, was dann dem HKX zu teuer war. Man hat sich dann lieber nen Partner in Polen gesucht und ist damit dann gnadenlos gescheitert. Wie sagt ein altes Sprichwort: wer billig kauft, kauft zweimal.
Von einer Zulassung ist man aber noch meilenweit entfert. Hoffen wir mal, daß der HKX die fertigen Züge dann auch noch braucht...

Mfg
Gustav

Re: EuroMaint Delitzsch

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 14.11.12 23:25

...abgesehen davon, hat HKX die 4010- Garnituren ohne ausreichende technische Unterlagen erworben. Die beizubringen dürfte entweder sehr kostspielig werden (Kopien davon in der Österreichischen Nationalbibliothek anfertigen zu lassen ist einigermaßen teuer), andererseits erforderte die Wartung der Fahrzeuge bei den ÖBB einiges an speziellem Knowhow, das die HKX- Leute nicht mitgekauft haben, und Werkstätten außerhalb Österreichs nicht haben.

Re: EuroMaint Delitzsch

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 15.11.12 12:54

1142 649 schrieb:
-------------------------------------------------------
> ...abgesehen davon, hat HKX die 4010- Garnituren
> ohne ausreichende technische Unterlagen erworben.
> Die beizubringen dürfte entweder sehr kostspielig
> werden (Kopien davon in der Österreichischen
> Nationalbibliothek anfertigen zu lassen ist
> einigermaßen teuer)

Ich weiß zwar nicht was eine Fotokopie in der Ö. Nationalbibliothek kostet, vermag mir aber kaum vorzustellen, daß dies bei den Kosten HKX-Projekts ernsthaft ins Gewicht fällt.

Re: EuroMaint Delitzsch

geschrieben von: trainfotograph

Datum: 16.11.12 14:15

Abgesehen davon, dass sich die Unterlagen nicht in der Nationalbibliothek befinden, sondern im Österreichsichen Staatsarchiv, kostet ein 400dpi-Scan bis DIN A3 7€.

Keine Garnitur glich der Anderen, teilweise wiesen sie sogar erhebliche Unterschiede im elektrischen Teil auf. Vor dem Kauf gab es einige ÖBB-Dienststellen und Werkstattangehörige, die dem Käufer allgemeine Unterlagen über diese Fahrzeugreihe (unter der Hand) "liefern" wollten. In weiterer Folge hat sich dies allerdings als leeres Versprechen erwiesen. Teilweise waren die Unterlagen nicht mehr auffindbar, teilweise mussten die Werkstätten (hauptsächlich die ex-HW Floridsdorf, die mit der Instandhaltung beauftragt war) auch zugeben, dass die Dokumentationen mehr als lückenhaft waren. Trotzdem: Ein großer Teil der Unterlagen wurden an das Staatsarchiv übermittelt, zu jener Zeit, als man auch die "ÖBB-Lichtbildstelle" vernichtete und einen Großteil der mehrere 100.000 Fotos umfassenden Sammlung ins Altpapier verfrachtete - ein kleiner Teil geriet in die Hände von Privatleuten, ein weiterer kleiner Teil wiederum konnte die (damals) neue ÖBB-Tochter Werbecenter GmbH erhalten.

Die 4010er waren für eine Höchstgeschwindigkeit von 150km/h zugelassen, sie besaßen elektrische Bremsdruckregler sowie Schleuder- und Gleitschutz. Auch bei diesen Baugruppen wurden schlussendlich ebenso uneinheitliche Bestandteile eingebaut. Zu "ÖBB-Zeiten" wurden diese Baugruppen von den Herstellern gewartet und repariert. Und nachdem "damals alles anders war": Man hat für die eigene Bahn geprüft und repariert, dies natürlich mit voller Haftung.

Es wären aber nicht die OjeBBs, wenn es nicht noch schlimmer kommen könnte: Die OjeBBs konnten für die Garnituren nicht einmal einen gültigen Fristenplan vorlegen. Somit gibt es auch keine Unterlagen für die Zulassungsbehörde, wonach diese entscheiden könnte, welche Bauteile in welcher Zeit- oder Kilometerintervall welcher Prüfung unterzogen werden müssen. In den "guten alten ÖBB-Zeiten" wurden diese Vorgänge "firmenintern" wesentlich - nennen wir es: locker bis schludrig - gehandhabt.

Offensichtlich haben die Delitzscher Amateure auch erst verstanden, was sie bekommen haben, als sie das Innenleben der Fahrzeuge gesehen haben und (auch dort) das Fehlen der Dokumentationen und Unterlagen klar wurde. Dass man sich aber vor dem Kauf auch über den Verbleib der zu den Fahrzeugen gehörenden Unterlagen informieren muss, wussten offenbar auch die exDDR-Zangler nicht. Wer kauft denn schon ein Auto am Gebrauchtwagenmarkt ohne Typenschein - wenn er das Fahrzeug wieder zulassen möchte? Das deutsche EVU HKX (Hamburg-Köln-Express) möchte einige 4010-Zwischen- und Steuerwagen einsetzen. Der Betriebsbeginn wurde jedoch schon mehrmals verschoben, mittlerweile seit etwa 3(!) Jahren! Es ist nunmehr nicht mehr davon auszugehen, dass die mittlerweile in einer polnischen Hinterhofwerkstatt "aufgearbeiteten" Fahrzeuge jemals zum Einsatz gelangen werden. Das deutsche Eisenbahn-Bundesamt lässt die Fahrzeuge nicht zu.

Der Zulassungswerber bzw. Fahrzeughalter für Personenwagen muss eigene Instandhaltungsvorschriften ausarbeiten, genehmigen lassen und deren Einhaltung nachweisen. Im Normalfall ist dies kein Problem, man übernimmt die damals gültigen Vorschriften, ändert sie unter Umständen und lässt sie wieder genehmigen. Aber sie sind zugänglich und vom technischen Standpunkt her in Ordnung. Für die 4010er existieren auch diese Vorschriften nicht mehr oder sind "nicht auffindbar". Sie neu zu erarbeiten ist nicht realistisch.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:11:16:14:15:50.

Re: EuroMaint Delitzsch

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 16.11.12 18:58

Jedenfalls stellen sich mir die Verkaufsumstände als Skandal dar, der allerdings schon zu den Zeiten begonnen hat, als die Garnituren 1991 in Wien Süd zusammengezogen wurden, bzw. die Hauptausbesserungen damals durchgeführt wurden. Die bis dahin in Wien West stationierten Züge 4010 018-029 waren bis dahin die wohl bestgepflegten Fahrzeuge der ÖBB (Dank DI Messerschmied). Ab dann ging es ständig mit der Wartung der Garnituren bergab. Wenn bei den ÖBB Hauptausbesserungen durchgeführt wurden, konnte man sicher sein, dass diese Fahrzeuge nach relativ kurzer Zeit ausgemustert wurden- trotz der Investitionen in Technik bzw. Lokkästen.

Dass die ÖBB aber nicht einmal eine einzige Garnitur ihrer jahrzehntelangen "Flagschiffe" des gehobenen Personenverkehrs betriebsfähig erhalten hat, ist für mich schlichtweg eine Kulturschande. Die für das Abwirtschaften und den Verkauf verantwortlichen ÖBB- Bediensteten, haben nicht einmal die dünnste Ader für ihr Unternehmen gehabt. Anders schaut es da in der Automobilindustrie aus: Mercedes etwa hat als Privatunternehmen ein Museum seiner Produkte, dass man nur neidig werden könnte.

Re: EuroMaint Delitzsch

geschrieben von: Michael Sieß

Datum: 09.12.12 08:42

1142 649 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Dass die ÖBB aber nicht einmal eine einzige Garnitur ihrer jahrzehntelangen "Flagschiffe" des gehobenen Personenverkehrs betriebsfähig erhalten hat, ist für mich schlichtweg eine Kulturschande.
> Die für das Abwirtschaften und den Verkauf verantwortlichen ÖBB- Bediensteten, haben nicht einmal die dünnste Ader für ihr Unternehmen gehabt.

Das hat aber nix mit dem Gespür der für den Verkauf verantwortlichen Bediensteten zu tun. Die können auch nur das machen was Konzernstrategie ist und da ist heute jeder Blick in die eigene Vergangenheit unerwünscht. Sieht man ja auch am diesjährigen Jubiläum, außer der Festveranstaltung für Promis und Politiker gabs keine Veranstaltung oder Aktion, die es nicht auch in einem normalen Jahr gegeben hätte.

Grundübel der Misere ist aber, dass es der Bund nie geschafft hat abseits des Papiers ein eigenes Eisenbahnmusuem oder wenigstens Verkehrsmuseum zu etablieren.

mfg
MS

... neue Autobahnsichtung!

geschrieben von: PMB

Datum: 09.12.12 10:12

Hallo,

ich verweise hierhin --> [www.drehscheibe-foren.de]

Gruß

Peter