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[CN] Mit Volldampf durch China – Kollision im Tunnel (m. 40B)

Mit Volldampf durch China – Vier Wochen in den letzten Dampfparadiesen des Fernen Osten

Teil 4a: Motorrad vs. Dampflok – Auf eine Kollision im Tunnel folgt Sonnenschein


Im letzten Bericht hatte ich euch bereits vom Abschluss des ersten Tages in Shibanxi berichtet. Nun folgt der zweite Tag in Shibanxi. Zur besseren Übersicht hier nochmals eine Karte der Bahnstrecke:

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Bild 0: Streckenkarte der Schmalspurbahn von Shibanxi: Die Strecke beginnt in Shixi und verläuft über Yuejin zum Spitzkehrenbahnhof von Mifengyan. Bis Xianrenjiao steigt die Strecke steil an, anschließend geht es wieder etwas flacher über Jiaoba und Bagou zum Endpunkt Huangcunjing, wo sich die Kohlemine befindet. In diesem Bericht bewege ich mich hauptsächlich zwischen Jiaoba und Bagou.





08.11.2010
Kann man das eigentlich noch Urlaub nennen? Bereits um 5:45 klingelte der Wecker, denn ich wollte mit dem ersten Morgenzug von Yuejin nach Bagou fahren und der fährt nun mal um 6:15 los. Der Schädel brummte noch vom Ausflug ins Nachtleben Yuejins am Vorabend (siehe letzter Bericht). Dennoch packte ich meinen Fotorucksack und torkelte (schlaf)trunken zum nahen Bahnhof von Yuejin. Unterwegs besorgte ich mir noch ein Frühstück in Form von „Baozhe“ (gefüllte Hefeklößchen). Vor dem Personenzug fuhr bereits ein Kohlen-Leerzug Richtung Huangcunjing. Unser Zug hatte längeren Aufenthalt in Mifengyan, ich dachte zunächst, dass der Güterzug kreuzen wurde, aber schließlich ging die Fahrt weiter, als ich gerade das Stativ für eine Aufnahme der Lok bei absoluter Dunkelheit hervorgeholt hatte.
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Bild 1: Aus der Hand heraus ohne Stativ fotografiert. Die Silhouette der Dampffahne wird vom roten Ausfahrtsignal am Bahnhof Mifengyan beleuchtet.


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Bild 2: Der Heizer unserer Zuglok nutzt die Pause im Bahnhof Mifengyan für ein kleines Nickerchen. Er ist noch früher wie ich aufgestanden.



Draußen wurde es langsam hell, bis wir schließlich in den Tunnel Nummer vier vor Jiaoba einfuhren. Plötzlich gab es mitten im Tunnel ein lautes Kreischen und Schreien, begleitet von heftigem Funkenflug. Die Lok legte noch eine Notbremsung hin, kam aber erst außerhalb des Tunnels zum Stehen. Irgendetwas hatten wir im Tunnel erwischt. Aufgeregt liefen Schaffner, Heizer und Lokführer in den Tunnel. Schnell war die Ursache gefunden. Ein Motorradfahrer dachte wohl, dass der Personenzug schon durch sei, benutzte den Tunnel als Abkürzung und wurde dort vom Zug überrascht. Der Abstand zwischen Zug und Tunnelwand war aber ein bisschen zu klein für das Motorrad. Der Mopedfahrer erlitt zum Glück nur einen heftigen Schock und ein paar kleine Schrammen, gleiches galt auch für das Moped. Der Fahrer und sein Moped wurden kurzerhand in einen Personenwaggon verladen und nach wenigen Minuten Unterbrechung ging die Fahrt weiter, ein Notfall-Manager oder gar eine Streckensperrung wurde nicht angefordert.

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Bild 3: Unsere Zuglok steht vor dem Tunnelportal zwischen Xianrenjiao und Jiaoba. Hier mussten wir einen Zwangshalt einlegen, um …


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Bild 4: … das Motorrad samt Fahrer, mit denen wir im Tunnel kollidiert waren, aus dem Tunnel zu bergen …


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Bild 5: … und in unseren Zug zu heben. Endlich mal ein bisschen Abwechslung, werden sich die drei Schaffner gedacht haben.


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Bild 6: Mit etwa zehn Minuten Verspätung erreichten wir den Bahnhof Jiaoba. Woanders hätte man die Strecke wahrscheinlich erst einmal einen halben Tag gesperrt.



In Bagou verließ ich den Zug und sprintete nach vorne, um die Ausfahrt des Zuges aus dem Bahnhof bei noch immer recht fragwürdigen Lichtverhältnissen zu dokumentieren. Direkt danach kam der gefüllte Kohlenzug zurück, ich war so überrascht, dass nicht einmal eine Notschlachtung möglich war. Für den direkt im Anschluss Tender voraus zurückkehrenden Personenzug aus Huangcunjing blieb nur ein Blumenmotiv in der Ortsdurchfahrt von Bagou. Innerhalb von nicht einmal 15 Minuten passierten drei Dampfzüge meine Fotostelle. Betrieb wie auf einer Hauptbahn.

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Bild 7: Unsere Zuglok hat den Bahnhof Bagou erreicht. Lokführer und Heizer haben es nach der Verspätung aufgrund des Unfalls im Tunnel eilig. Aber …


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Bild 8: … am Bahnhof von Bagou war am Morgen einiges los. Das sieht ja fast schon nach Großstadt aus.


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Bild 9: Die blumengesäumte Ausfahrt des Personenzuges aus dem Bahnhof Bagou.


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Bild 10: Die Wendezeit in Huangcunjing wurde aufgrund der Verspätung auf das minimal mögliche Maß reduziert. Direkt nach dem zurückkehrenden Kohlenzug kam auch schon der Personenzug. Tender voraus passiert der Zug die Blumendurchfahrt.


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Bild 11: Nach einem kleinen Zwischenspurt hatte ich den Personenzug wieder in Bagou eingeholt. Dort war der Fahrgastwechsel aber praktisch schon abgeschlossen und …


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Bild 12: … der Personenzug verließ den Bahnhof, um direkt danach im ersten Tunnel zu verschwinden.



Damit waren die vorgesehenen Fotostandpunkte rund um Bagou abgehakt, die Punkte rund um Huangcunjing hatte ich ja schon am Vortag abgefrühstückt. Also auf zu Fuß streckenabwärts Richtung Jiaoba, um zu schauen, was sich dort so im weiteren Verlauf des Tages ergibt.

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Bild 13: Zunächst noch ein Abschiedsbild aus Bagou. Am Bahnhof hängt ein großformatiges Bild einer Luftansicht von Bagou samt Dampfdurchfahrt. Das Bild stammt wie alle anderen Poster entlang der Strecke von einem chinesischen Fotografen, dessen Buch auch im Zug verkauft wird.


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Bild 14: Kurz vor Jiaoba kamen mir jede Menge Bauern entgegen, die sich gerade auf dem Weg zu Feldarbeit befanden. Sichtlich erfreut grüßen sie die Langnase, die ihnen entgegenkommt.


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Bild 15: Die alte Ladeanlage in Jiaoba leuchtet im ersten Morgenlicht. In meinem Rücken befindet sich der Bahnhof von Jiaoba, mein Blick geht in Richtung Bagou.


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Bild 16: Die alten Kohlerutschen an der Verladestation sind noch vorhanden, aber nicht mehr in Betrieb. Im Gegensatz zum Signal, das ist nämlich das Einfahrtsignal in den Bahnhof Jiaoba von Bagou aus kommend.


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Bild 17: An der ehemaligen Ladeanlage vorbei treibt ein Bauer, gemütlich seine Zigarre schmauchend, seine beiden Schweine hinaus auf die Felder.


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Bild 18: Am Bahnhof Jiaoba wurden gerade frisch geschlagene Bambusstangen auf einen kleinen LKW verladen. Ihr glaubt, der Lastwagen ist schon gut beladen? Dann wartet mal ab, wir kommen später nochmal am Bahnhof Jiaoba vorbei!



Es zeichnete sich ab, dass das Wetter sich bessern würde. Eigentlich ist das Wetter in Shibanxi an 360 Tagen im Jahr mies: Dunst, Nebel, Mumpf. Langsam zeichnete sich aber die Sonne aber am Himmel ab. Also nichts wie auf zu einer der schönsten Fotostellen, wo die Strecke zwischen Jiaoba und Xianrenjiao auf einem Damm ein kleines Seitental überquert. Über dem Damm war ein Bagger damit beschäftigt, die neue Straße Richtung Huangcunjing in den Fels zu schlagen. Auf Mopeds wurde Dynamit-Nachschub für Sprengungen angeliefert.

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Bild 19: Auf dem Weg zur Fotostelle begegnete mir ein Säumer mit seinem Pferd. Rund um Shibanxi gab es 2010 noch viele Dörfer, die weder per Straße noch per Bahn angebunden waren. Den Warentransport in diese Dörfer übernahmen dann Säumer …


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Bild 20: … die die Waren vom letzten per Auto/Zug erreichbaren Orten abholen. Aber schon 2010 waren sie äußerst selten anzutreffen, denn …

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Bild 21: … ihre Aufgaben werden mehr und mehr von Motorrädern übernommen, die zu Hunderten entlang der Bahnstrecke fuhren. Damit das Brummen der Motoren nicht so penetrant klingt, haben viele sich einen Subwoofer auf den Gepäckständer gebaut, aus dem dann lauter, chinesischer Techno Bum-Bum schallt.


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Bild 22: Das Dynamit für die Straßenbaustelle bei Jiaoba wurde übrigens auch per Motorrad angeliefert. Ein deutscher Arbeitsschutzinspekteur wäre schon längst in Ohnmacht gefallen. Immerhin trägt der Fahrer feste Schuhe und keine Sandalen an.


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Bild 23: Und weil die Sonne gerade so schön stand nochmal die beiden Motorräder und die Dynamit-Kartons.


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Bild 24: Die Fotoposition ist auch bei chinesischen Touristen beliebt, deswegen hat man auch gleich einen kleinen Bedarfshaltepunkt für Touristenzüge gebaut.


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Bild 25: Die Straßenbaustelle an der Fotoposition. Ein kleines Stückchen weiter rechts liegt der Bedarfshaltepunkt, die Bahnlinie verläuft direkt im Vordergrund. Den Pfad im Hintergrund wählte ich als Standort für das nächste Fotomotiv. Allerdings nicht ganz ungefährlich, wie sich gleich zeigen wird...



Ich suchte mir auf einem Pfad eine Fotoposition und baute mein Stativ auf, als ich am Hang über mir plötzlich ein lautes Rufen und splitterndes Holz hörte. Nur Bruchteile später krachte ein Baumstamm direkt neben mir auf den Pfad. Da hatte ich nochmal ordentlich Glück gehabt. Auch hier liefen die Vorbereitungen zum Bau der Straße: der Hang wurde gerodet. Noch unter leichtem Schock stehend suchte ich mir einen etwas sicheren Fotostandpunkt und lichtete einen Richtung Huangcunjing verkehrenden Güterzug ab.

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Bild 26: Ein Arbeiter birgt den Baumstamm, der kurz zuvor knapp an meinem Kopf vorbeisauste. Zum Glück hatte der Stamm weder mich noch mein Stativ im Hintergrund getroffen. Für die chinesischen Touristen hat man extra einen Weg mit Geländer angelegt, wobei die vom Hang herabfallenden Baumstämme schon einige Lücken gerissen haben.


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Bild 27: Der kurzfristig gesuchte, sichere Fotostandpunkt war suboptimal. Der Zug mit leeren Kohlewaggons fährt aus dem Gestrüpp heraus auf den Bahndamm, der …


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Bild 28: … sich in einer langgezogener Kurve quer über das gesamte Seitental zieht.


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Bild 29: Im warmen Morgenlicht hat der Zug das Ende des Bahndamms erreicht und wird kurz darauf in den Bahnhof von Jiaoba einlaufen.



Es blieb mir noch genügend Zeit, um mir für den danach folgenden Personenzug einen neuen Standort zu suchen. Ich kämpfte mich den Berghang durch dichtes, stacheliges Gestrüpp hinauf, sicherheitshalber oberhalb der Stelle, wo die Rodungsarbeiten stattfanden. Kurz darauf kam dann auch fahrplanmäßig der zweite tägliche Personenzug im herrlichen Morgenlicht.

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Bild 30: Noch ist ein Teil des Personenzuges von Bäumen verdeckt …


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Bild 31: … kurz danach befindet sich der ganze Zug auf dem Damm, allerdings jetzt nur noch mit Rauchfahne.


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Bild 32: In Kürze wird der Personenzug planmäßig um 10:35 in den Bahnhof Jiaoba einfahren.



Bis zur Rückkehr des Personenzuges blieben nur 25 Minuten. Das reichte gerade, um mich zu Fuß in den Bahnhof von Jioba zu begeben.

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Bild 33: Der Bahnhof von Jiaoba, noch ohne Zug. Links geht es Richtung Bagou, rechts sucht eine alte Frau nach brauchbaren Kohleresten in den Aschehäufen, die die Loks während ihrer Wartezeit hier hinterlassen. Neben den Gleisen stehen jede Menge Verpackungen mit Getränken. Sie wurden mit dem personenzug hier hochgebracht und warten nun auf den Weitertransport in die umliegenden Dörfer.


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Bild 34: Kurz darauf fährt aber der Zug ein und wird schon von einigen Fahrgästen erwartet. Der Fahrgastwechsel geht schnell von statten und …


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Bild 35: … der Personenzug macht sich weiter auf den Rückweg nach Shixi.



Was für ein Morgen! Erst so früh aufgestanden, eine Kollision im Tunnel und dann auch noch so viel Stress. Aber der Sonnenschein und der sehr rege Zugverkehr am Morgen entschädigte mich dafür umso mehr. Zum Glück war jetzt erst einmal eine längere Zugpause angesagt. Bis zum nächsten Personenzug waren es mehr als drei Stunden Wartezeit. Auch der Kohlenzug musste zuerst nach Shixi um dort zu entladen, bevor er wieder Richtung Huangcunjing vorbeikommen würde. So setzte ich mich an den Bahnhof, genoss die morgendliche Sonne und dokumentierte nebenbei noch das Treiben am Bahnhof von Jiaoba.

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Bild 36: Erinnert ihr euch an die Beladung des LKW, als wir zuvor schon einmal im Bahnhof von Jiaoba waren (Bild 18)? Da ist mittlerweile einiges dazugekommen, es warten aber noch viel mehr Bambusstangen und Baumstämme.


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Bild 37: Kontraste Jung vs. Alt: die Dorfjugend von Jiaoba knattert begleitet von chinesischem Techno-Bum-Bum aus dem Subwoofer auf dem Gepäckständer des Motorrads durch den Bahnhof von Jiaoba. Kritisch beäugt werden sie dabei von der alten Dame, die im Aschehaufen, den die soeben den Bahnhof verlassende Lok hinterlassen hat, nach verwertbaren Materialien durchsucht.


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Bild 38: Mit dem Personenzug aus Shixi wurden zahlreiche Getränke nach Jiaoba gebracht und dort direkt aus dem Waggon entladen. Ein moderner Säumer mit Motorrad macht sich jetzt daran, die Getränkekartons auf sein Motorrad zu laden. Seine Frau/Freundin wäre wohl lieber mit den anderen Teenies cruisen gegangen. Jetzt …


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Bild 39: … muss sie stattdessen auf die am Bahnhof verbleibenden Waren aufpassen, während ihr Freund/Ehemann die erste Fuhre mit dem Motorrad in das abgelegene Dorf transportiert.



Ich gönnte mir jetzt zunächst eine verspätete Frühstückspause. Auch ihr bekommt es jetzt erst einmal eine Lesepause. Wie es den Rest des Tages weitergeht, lest ihr dann im nächsten Bericht.











Zugliste


Datum Zugnummer Von Nach km Traktion Spurweite
07.11. Zug 2 Shixi Huangcunjing 18 Dampf 762mm
07.11. Zug 4 Jiaoba Yuejin 10,3 Dampf 762mm
08.11. Zug 1 Yuejin Bagou 12,1 Dampf 762mm









2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:10:25:13:01:26.
Hallo,

jeder Teil absolut großes Kino. Grandios !!!
Da hätte ich auch Spaß dran gehabt, aber man kann ja leider nicht überall sein.

Mario

Wieder super, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 25.10.16 19:21

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de] - Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg

Vielen Dank,Florian,
auch für diese Folge,viel Interessantes dabei wieder!
Auch eine Möglichkeit,den Krach der Motoräder mit noch mehr Krach aus dem Subwoofer zu übertönen:=)
Ist wie Duftbäumchen im Raucherauto...
Viele Grüsse vom Genfersee
Olaf