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Aktivurlaub auf der Abraumhalde („Aua dA“)

Teil 7a: Durchfall und eisiger Wind aus Sibirien - Es ist arschkalt, im wahrsten Sinne des Wortes



Im letzten Bericht hatte ich euch ja vom Fress- und Saufgelage berichtet, das wir am Vorabend veranstaltet hatten, um den Frust der verpassten Sonnenuntergangsbilder zu verdauen. Der Schnaps machte meiner Verdauung keine Probleme, aber das äußerst scharf angebratene Fleisch meldete sich gleich nach dem Aufstehen. Draußen herrschte strahlend blauer Himmel und eisiger Wind, damit hatte sich wenigstens nach ein paar Minuten auch der Nebel im Kopf verzogen. Alle 15 Minuten meldeten sich aber meine Darmkrämpfe und wollten das scharfe Zeug im Verdauungstrakt unbedingt loswerden. Aber jedes Mal, wenn ich mich an den Bahndamm hockte, pfiff mir der eisige Wind um den Hintern und alle Körperöffnungen verschlossen sich sofort. Eigentlich wäre ich am liebsten zurück ins Hotel. Die klare Sicht und die eisigen Temperaturen wollten aber genutzt werden und so biss ich eben auf die Zähne.

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Bild 0: Wie immer zu Beginn aber zunächst wie immer die Übersichtskarte der Clubanlage. In diesem Bericht bewegen wir uns hauptsächlich wieder
auf der Abraumhalde (dumps), an der Wulong-Mine, dem stillgelegten Tagebau (open cast pit) sowie am Bahnübergang am Bahnhof Pingan.

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Bild 1: Das eisige Wetter sorgte für klare Sicht, aber leider auch für heftigen Wind. So verweht es leider
die Dampffahne von SY 1460, die sich mit fünf gut gefüllten Abraumwagen die Abraumhalde hinaufquält.


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Bild 2: Langsam kämpft sich die Lok den Berg hinauf und …


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Bild 3: … passiert unseren Fotostandpunkt. Kaum war der Zug vorbeigedampft, spurteten wir zum nahegelegenen Pool …


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Bild 4: … was wir uns allerdings hätten sparen können. Selbst der hohe Salzgehalt des Moorheilwassers konnte nicht verhindern, dass der Pool über Nacht zugefroren ist.


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Bild 5: Kurz danach meldeten sich wieder meine Darmkrämpfe, im Liegen erlegte ich so noch den zurückrollenden Gegenzug mit SY 1818.



Nachdem ich meine Darmkrämpfe kurzzeitig wieder los war, konnte ich den Damm am Pool verlassen und mit dem Auto ging‘s zurück auf halbe Strecke zur Wulong-Mine. Dort kletterte ich auf einen kleinen Abraumhügel, auf dem mich dann die nächsten Darmkrämpfe plagten, just als SY 1378 mit der nächsten Abraumfuhre herandampfte.

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Bild 6: Wiederum im Liegen lichtete ich SY 1378 ab, als sie die Kulisse der Wulong-Mine mit dem Grubenholzlagerplatz passierte.
Die Rauchwolke wurde leider wiederum vom Winde verweht, wenigstens zeichnet sich die moderne Skyline Fuxins am Horizont ab.


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Bild 7: Der heftige Wind sorgte dann wenigstens dafür, dass vor der Anfahrt zur Abraumhalde hinauf die Dampfwolke in die richtige Richtung blies.
So hat es den Anschein, als ob der Zug von der Abraumhalde hinunter kommen würde. Tatsächlich aber steht der Zug und wartet auf den Zustieg des
Rangierpersonals. So hatte ich noch Zeit für einen Positionswechsel, nachdem sich meine Darmkrämpfe für die nächsten 15 Minuten wieder beruhigt hatten.


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Bild 8: In leicht gekrümmter Körperhaltung lief ich am wartenden Zug vorbei …


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Bild 9: … passierte die Buden des Rangierpersonals …


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Bild 10: … und bekam so bei der Vorbeifahrt des Zuges noch das Elektrodreirad mit auf’s Bild. Leider waren die Schatten so früh am Morgen noch ziemlich lang.


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Bild 11: SY 1378 dampft im Schritttempo nun …


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Bild 12: … immer weiter die Abraumhalde hinauf.


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Bild 13: Den zurückrollenden Gegenzug, gezogen von SY 1460 lichtete ich dann vor der Bude des Rangierpersonals sowie dem Motorrad eines Bahnmitarbeiters ab.
Der Zug hielt wiederum, damit das Rangierpersonal hier den Zug verlassen konnte. So hatte ich nochmals die Chance auf einen Positionswechsel ...


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Bild 14: … und konnte bei der Anfahrt den Zusammenstoß von SY 1460 mit einem Fahrradfahrer ablichten und …


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Bild 15: … auch der Nachschuss präsentierte sich in einem hervorragenden Licht.



Das Licht war perfekt, ich nur bedingt transportfähig, also schlugen wir an dieser Stelle die Zelte für das Frühstück auf und warteten bei heißem Kaffee, Bananen und Keksen auf den nächsten Zug. Es hatte noch immer -12 Grad und der eisige Nordwind machte daraus gefühlte -20 Grad. Mit ganz so kalten Temperaturen hatte ich Ende März nicht mehr gerechnet. Dank der dreilagigen Kleidung aber kein Problem, nur Handschuhe hatte ich leider nicht dabei. So umklammerten meine steifen Finger sehr gerne den Plastikbecher mit heißem Instantkaffee.

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Bild 16: Unsere Videokameras blieben während des Frühstücks in Position. Im Hintergrund kommt schon wieder SY 1378 von der Abraumhalde zurück. Also nichts wie los …


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Bild 17: … Fotoapparate ausgepackt, Position eingenommen und abgedrückt. Das Licht war einfach perfekt, nur der Wind ...


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Bild 18: … verhinderte das Traummotiv. Wir Eisenbahnfotografen haben halt auch immer was zu meckern.



Wir wollten nochmals das gute Licht direkt an der Wulong-Mine nutzen und vollzogen somit einen erneuten Standortwechsel. Kaum ausgestiegen, plagten mich schon wieder Darmkrämpfe.

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Bild 19: So kam ich nur zu zwei Aufnahmen der rangierenden SY 1376. Sie schlängelt sich durch den Betonmastenwald …


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Bild 20: … der einst die Oberleitung hielt, als in Fuxin weitaus mehr Verkehr herrschte und dieser zum größten Teil mit elektrischer Traktion abgewickelt wurde.



Meine Begleiter wollten mich unbedingt zurück ins Hotel oder am besten gleich ins Krankenhaus fahren. Ich wollte die Lok aber nochmals am Bahnübergang oberhalb der Wulong-Mine abpassen. Das hatte zwei Gründe: zum einen wollte ich eine Nahvideoaufnahme machen, da die Züge hier die in der in einer Kurve liegenden Steigung meist mit durchdrehenden Rädern passieren. Zum anderen gab es neben dem Bahnübergang ein wenn auch sehr rustikales, öffentliches Klohäuschen. Dort pfeift der Wind vielleicht nicht so heftig war meine Hoffnung.

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Bild 21: Dieses Bild entstand bereits am ersten Tag in Fuxin und ich hatte es euch ja schon gezeigt.
Direkt links neben der Lok liegt im Gestrüpp das rustikale Toilettenhäuschen, das ich nun aufsuchen wollte.



Das Klohäuschen stand auf ca. 1m hohen Säulen und hatte nur ein Loch im Boden. Der darunter liegende Haufen hatte schon fast die Höhe des Lochs erreicht, geruchsmäßig war das aufgrund der eisigen Temperaturen aber kein Problem. Beim Anblick kam mir wieder die folgende Quizfrage, die man bei Reisen mit einfachen chinesischen Fernzügen im Winter in Nordchina immer stellen kann, in den Sinn. „Woran erkennt man, dass der Zug schon mehr als 12 Stunden unterwegs ist? Richtig, der Kackehaufen im Klo hat die Höhe der Klobrille erreicht.“ Das liegt daran, dass zumindest die älteren Wagen nur ein offenes Rohr nach unten haben. Bei den eisigen Temperaturen friert das eben schnell zu und schon hat man die Kacke… Meine Begleiter machten sich zwar aufgrund der anfänglichen Geräusche sorgen um mich, aber nach gut fünf Minuten verließ ich das Toilettenhäuschen und fühlte mich wie frisch geboren. Jetzt ging es mir wieder blendend, aber plötzlich blieben die Züge weg. So eine Kacke.

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Bild 22: Also erst mal noch ein morgendliches Stimmungsbild des Bahnübergangs ohne Zug.


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Bild 23: Schließlich hatte SY 1378 Erbarmen und schob einen Abraumzug …


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Bild 24: … vor der Kulisse des modernen Fuxins …


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Bild 25: … an unserer Fotostelle vorbei.


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Bild 26: Den Nachschuss gönne ich euch dank des fotogenen Baumes auch noch.


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Bild 27: Kurz darauf kam schon der nächste Abraumzug aus der Wulong-Mine. Die Behausung im Vordergrund ist sehr einfach, besticht aber durch die idyllische
Lage am Wasser und ist eingeklemmt zwischen zwei Bahnstrecken, auf denen mehrere Dutzend Dampfzüge täglich verkehren, Da lässt es sich doch aushalten.


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Bild 28: Ein schneller Standortwechsel während der Zug Kopf macht, ermöglicht noch diese Aufnahme.



Zufrieden mit der Ausbeute an dieser Stelle und dank meiner blitzartigen Genesung schäumten wir wieder voller Tatendrang. Wir sind ja im Aktivurlaub und beschlossen nochmals einen kleinen Tagesausflug in den Tagebau. Dort müsste jetzt wieder wie gestern der Zug mit dem kohlehaltigen Abraum am Werke sein. Also nichts wie hin.

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Bild 29: Am Bahnübergang wurden wir aber jäh aufgehalten. Das Licht für eine Aufnahme war gut,
aber leider fuhr ein Diesel ins Bild. Und wehe es beschwert sich einer, dass das Bild nicht gerade sei …


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Bild 30: Im Tagebau war dann tatsächlich SY 1396 bei der Arbeit. Die ersten Waggons waren schon
geleert, so machten wir uns schnell auf zum Bahnübergang, wo die Schrankenwärterassistentin das
Objekt unserer (Foto-)Begierde war. Am Vortag standen wir ja auf der anderen Seite des Übergangs
und der vorbeirollende Zug verdeckte leider die aufreizende, junge Dame. Nicht so heute …


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Bild 31: Stramm stehend auf einem kleinen Ziegelstein signalisiert sie dem Lokführer die geschlossenen Schranken,
während der Schrankenwärter im Obergeschoss darauf wartet, dass er wieder die Schranken hochkurbeln kann.


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Bild 32: Den Fotografen schenkt sie dann noch einen schüchternen Blick, während sie die Blicke …


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Bild 33: … des Rangierpersonal am Ende des Zuges in keinerlei Weise erwidert. Unerwiderte Liebe am Bahnübergang.
So launisch sind sie eben, die Damen. Egal ob klein und in Uniform oder groß, dick und schwarz…


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Bild 34: Als wir schon im Auto saßen, um den Rückweg anzutreten, summte ein kleiner Schienenbus mit zwei Waggons voller Holzschwellen heran. Das putzige Gerät musste
natürlich auch noch erlegt werden, auch wenn das Gestrüpp im Vordergrund stört. Aber landschaftspflegerische Maßnahmen waren in der Kürze der Zeit nicht mehr möglich.



Nach so vielen Aktivitäten am frühen Morgen brummte neben dem Schienenbus mittlerweile auch der Magen. Auf dem Rückweg ins Hotel machten wir nochmals Halt am Bahnübergang im Bahnhof Pingan. Jun fehlte ja noch immer eine perfekte Aufnahme am Bahnübergang, sprich eine Dampflok im richtigen Licht, auf dem richtigen Gleis mit richtig viel Dampf. Das ging leider wieder richtig in die Hose…

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Bild 35: Nach längerer Wartezeit brummte erst der Triebwagen vorbei, der aus dem Tagebau zurückkehrte, nachdem dort die Holzschwellen abgeladen waren.


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Bild 36: Als wir unsere Sachen schon zusammengepackt hatten, kam dann doch noch eine Dampflok. Richtiges Licht, richtiges Gleis, aber von Dampf keinerlei Spur,
der Lokführer hatte schon vor dem Bahnübergang einfach den Regler zugedreht und ließ den Zug ausrollen. Spätestens jetzt war es Zeit für eine Mittagspause.



Zum Mittagessen suchten wir die gleiche Spelunke wir vor zwei Tagen auf. Auf die Darstellung des Mittagsessen verzichte ich daher, allerdings zeige ich euch zum off-topic Abschluss ein Feature, das ich beim ersten Besuch übersah:

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Bild 37: Ein Kalender mit dem Portrait von Mao sieht man heutzutage in China auch nicht mehr allzu oft.
Dieser Kalender aber war sogar magisch. Lief man an ihm vorbei, dann verwandelte sich der alte Mao …


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Bild 38: … in dieses Prachtstück eines sozialistischen Revolutionärs. Einfach magisch.



Bevor jetzt hier wieder politische Diskussionen aufflammen, breche ich lieber ab. Für uns ging’s nach dem Mittagessen ins Hotel zum Mittagsschlaf, ihr könnt jetzt auch einen Mittagsschlaf machen. Aber nicht den nächsten Bericht verschlafen, der in Kürze hier folgt und vom Geschehen nach dem Mittagsschlaf erzählt. Träumt schön!





Inhaltsverzeichnis Aktivurlaub auf der Abraumhalde („Aua dA“)






Wieder super! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 24.11.15 20:05

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
https://raildata.info/raildatabanner1.jpg
Hallo Florian,

Super Beitrag, vielen Dank! Deine interessante und angenehm humorvolle Beitragsserie verfolge ich mit großem Interesse! Besonders da ich selbst vor ziemlich genau 2 Jahren in diesem Ferienresort einen "Aktivurlaub" genoss... Auch der Chef des "Unterhaltungsprogramms" war derselbe (Jun).

Zu den Bildern 27+28 ist mir aufgefallen, dass diese Behausung am See seit meinem Besuch Anfang Dezember 2013 eine neue "Veranda" mit Vordach bekam (siehe angefügtes Bild von 2013). Dort müsste man einen Nachmittag lang sitzen und den Dampfzügen lauschen...

Und noch eine Frage zu Bild 36: Meiner Erinnerung nach stehen an eurem Fotostandort Plattenbauten. Wie habt ihr es geschafft, dort diesen Fotostandort in einem oberen Stockwerk zu erreichen? Perfekter Standpunkt, finde ich!

Liebe Grüße,
Martin

http://www.bilder-upload.eu/thumb/cadfa8-1448399400.jpg
Edit: Sorry für die Mini-Bildgröße. Habe es über bilder-upload.eu anders nicht zustande gebracht; wenn man drauf klickt, wird's aber größer...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:11:24:21:54:13.
702 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Den Kalender hätte wohl nicht nur ich gerne.
>
> Vielen Dank für die Eindrücke,
>

Ja, hätte ich auch gerne ;-) Aber nachdem ich 2009 schon dem Bahnhofsvorsteher von Mandalay den Kalender "entwendet" hatte (siehe dieser Reisebericht, war immerhin schon im Dezember), wollte ich der Restaurantbesitzerin nicht schon im März den Kalender wegnehmen. Und beim Besuch in Shaoshan (Bericht folgt noch in dieser Berichtsreihe) gab es zwar jede Menge Mao-Souvenirs, einen solchen Kalender hatte ich dort jedoch nicht entdeckt.

Viele Grüße

Florian

Plandampf schrieb:
-------------------------------------------------------
> Zu den Bildern 27+28 ist mir aufgefallen, dass
> diese Behausung am See seit meinem Besuch Anfang
> Dezember 2013 eine neue "Veranda" mit Vordach
> bekam (siehe angefügtes Bild von 2013). Dort
> müsste man einen Nachmittag lang sitzen und den
> Dampfzügen lauschen...

Ja, so manches hat sich in Fuxin verändert, das hatte ich ja schon anfangs der Berichtsreihe erwähnt. Auch der Hintergrund hat sich verändert...


> Und noch eine Frage zu Bild 36: Meiner Erinnerung
> nach stehen an eurem Fotostandort Plattenbauten.
> Wie habt ihr es geschafft, dort diesen
> Fotostandort in einem oberen Stockwerk zu
> erreichen? Perfekter Standpunkt, finde ich!
>

Ja, die Plattenbauten stehen da ausnahmsweise noch. Da ist ein großes Restaurant mit großen Veranstaltungssälen drin. Und die Feurschutzvorschriften schlagen mittlerweile auch in China zu. Jedenfalls führt von außen eine breite, frei begehbare Stahltreppe bis in den dritten Stock. Oben sieht es dann etwa so aus:

https://farm1.staticflickr.com/387/20376365926_afd9dd5ef5_b.jpg


Das Bild hatte ich schon im Bericht 4a gezeigt.

Viele Grüße

Florian

Gegen Durchfall: Kohletabletten! (scnr) (o.w.T)

geschrieben von: loco_mo

Datum: 25.11.15 07:23

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Fotostandpunkt BÜ Wulong

geschrieben von: Plandampf

Datum: 25.11.15 15:40

Zunächst Danke, Olaf, fürs Einstellen des Fotos! :-)

Ah, danke Florian! Der Bericht 4a war mir wohl nicht mehr so präsent. Es ist immer gut zu wissen, wo schöne Fotostellen sind (auch wenn es am anderen Ende der Welt ist). Wer weiß, vielleicht eines Tages wieder...

Ich erinnere mich wieder, dass uns am dortigen Bahnübergang ein Chinese angesprochen hat und in Richtung Haus gestikuliert hat. (schön, was einem so alles bei der Lektüre eines schönen Reiseberichts so alles wieder einfällt) Wir haben das so verstanden, dass er uns in seine Wohnung einladen wollte, um von dort aus hinunter zu fotografieren, haben aber aus Zeitmangel dankend abgelehnt. Vielleicht wollte er uns auch die Feuerleiter zeigen. Allerdings: Ich habe gerade meine Videoaufnahmen von 2013 durchgesehen und bin zu 75% sicher, dass die Feuerleiter damals noch nicht da war... Wie dem auch sei, es ist sicherlich gut, dass auch in China derartige Vorschriften gelten.

Liebe Grüße,
Martin

Re: Fotostandpunkt BÜ Wulong

geschrieben von: Flo1979

Datum: 25.11.15 21:22

Plandampf schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ah, danke Florian! Der Bericht 4a war mir wohl
> nicht mehr so präsent. Es ist immer gut zu wissen,
> wo schöne Fotostellen sind (auch wenn es am
> anderen Ende der Welt ist). Wer weiß, vielleicht
> eines Tages wieder...

Aber die Uhr tickt. Ich werde im Februar ein letztes Mal mit Jun auf Abschiedstournee gehen. Den geplanten Programmpunkt Bayin mussten wir leider schon wieder streichen, da man dort kurzerhand die Dampfanimation gestrichen hat...

>
> Ich erinnere mich wieder, dass uns am dortigen
> Bahnübergang ein Chinese angesprochen hat und in
> Richtung Haus gestikuliert hat. (schön, was einem
> so alles bei der Lektüre eines schönen
> Reiseberichts so alles wieder einfällt) Wir haben
> das so verstanden, dass er uns in seine Wohnung
> einladen wollte, um von dort aus hinunter zu
> fotografieren, haben aber aus Zeitmangel dankend
> abgelehnt. Vielleicht wollte er uns auch die
> Feuerleiter zeigen. Allerdings: Ich habe gerade
> meine Videoaufnahmen von 2013 durchgesehen und bin
> zu 75% sicher, dass die Feuerleiter damals noch
> nicht da war... Wie dem auch sei, es ist
> sicherlich gut, dass auch in China derartige
> Vorschriften gelten.

Also die Leiter sah relativ neu aus. Als ich 2010 in Fuxin weilte, war sie definitiv noch nicht da.

Viele Grüße

Florian