DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/01 - Auslandsforum "classic" 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Ein separates Forum gibt es für die Alpenländer Österreich und Schweiz - das Alpenlandforum
Zur besseren Übersicht und für die Suche: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] verwenden!
Guten Abend!

Die bisher erschienenen Teile findet ihr hier:
Einführung und Teil 1: Görlitz-Rauschwalde - Podgorica
Teil 2: Podgorica - Bar - Shkodra
Teil 3: Shkodra - Durres - Fier
Teil 4: Fier - Librazhd - Tirana

Der 13.09.15 beginnt, wie sollte es auch anders sein, mal wieder mit frühem Aufstehen. Die Abfahrt des Busses soll ja 6 Uhr sein, außerdem wurde uns empfohlen, uns eine Viertelstunde
früher an der Haltestelle hinter dem Tirana International Hotel einzufinden. So ist es gegen 5 Uhr, als wir dem verschlafenen Rezeptionisten unseren Schlüssel präsentieren.
Wir legen den bereits bekannten Weg zurück, der Bus steht bereits da, sodass wir unser Gepäck einladen können und schöne Plätze aussuchen.
Einige Sitzreihen sind bereits von Schlafenden belegt.
Pünktlich fahren wir ab, eine Weile fahren wir noch durch Stadtzentrum und Vororte von Tirana, dann bin ich scheinbar erstmal wieder eingeschlafen.
Als ich wieder aufwache, befinden wir uns bereits mitten im Gebirge. Durch die Dinarischen Alpen hat man eine neue internationale Autobahn gebaut, die ihresgleichen sucht.
Es bieten sich immer wieder spannende Ausblicke. Fotografieren war nur leider nicht möglich, die Kamera hatte ich im Rucksack und der lag bekanntlich im Gepäckraum.
Viel schneller als erwartet erreichten wir die Grenze. Zuvor hatte uns bereits ein fast zeitgleich in Tirana abgefahrener Bus eines Konkurrenzunternehmens überholt,
sodass wir an der Grenze erstmal dessen Abfertigung abwarten mussten. Danach ging aber alles relativ schnell, und schon bald prangte ein kosovarischer Einreisestempel im Pass
Die Fahrt ging weiter, doch an der ersten Abfahrt fuhren wir von der Autobahn, es wurde gefragt, ob wir nach Prishtina wollen. Ich habe die Frage nicht so richtig kapiert,
aber bejaht. Dann gingen erstmal fast alle in den Supermarkt, auf dessen Parkplatz wir standen, und kurz danach erschien ein Kleinbus des gleichen Unternehmens wie unser Bus,
Beschildert mit "Peje". Ein großer Teil der Fahrgäste unseres Busses stieg in diesen um, und nun verstand ich auch die Frage des Busbegleiters.
Nur wenige fuhren mit uns weiter nach Prishtina.

Ebenfalls viel schneller als erwartet fuhren wir mit verwirrenden Fahrmanövern in den Zentralen Omnibusbahnhof von Prishtina ein, der etwas außerhalb liegt.

Nachdem wir uns erstmal orientiert hatten, suchten wir zuerst den Bahnhof auf. Dorthin gelangten wir über den Rruga Bulevardi Bill Clinton. Ich finde es durchaus spannend,
dass auf dem Balkan so viele Straßen nach amerikanischen Präsidenten benannt sind (vgl. unser Hotelstandort in Tirana).

https://lh3.googleusercontent.com/-PCpZcBYmQIo/VgXLG0BpEfI/AAAAAAAAHYA/fYsVuh63Ux0/s1024-Ic42/DSC_2061.jpg
Der Bulevardi Bill Clinton, Einfallstraße nach Prishtina von Westen

Auch ein Denkmal wurde dem amerikanischen Altpräsidenten gewidmet:

https://lh3.googleusercontent.com/-VGeH0-oOX8Y/VgXLSBIYRHI/AAAAAAAAHYw/sOUlGb2eaaM/s1024-Ic42/DSC_2068.jpg
Das Denkmal für Clinton, aus dessen Worten die Kosovaren offenbar viel Kraft schöpften

Für Clintons Amtsvorgänger gibt es übrigens auch eine Straße, die vom Bulevardi Bill Clinton abzweigt:

https://lh3.googleusercontent.com/-ccAISHJiBwY/VgXLOSxIu5I/AAAAAAAAHYg/oTpeO-jy3dY/s1024-Ic42/DSC_2066.jpg
Wer kennt ihn nicht - Xhorxh Bush

Nur zwei Ecken weiter fanden wir den Bahnhof, der nicht wirklich den Eindruck eines Hauptstadtbahnhofs macht. Aber wir waren ja auch schon in Kashar ... ;-)

https://lh3.googleusercontent.com/-wjhA6P43pZY/VgXLI-GadwI/AAAAAAAAHYI/eSXertvkU7w/s1024-Ic42/DSC_2062.jpg
Straßenseitige Ansicht des Empfangsgebäudes, größenmäßig etwa zu vergleichen mit Königshain-Hochstein an der Görlitzer Kreisbahn

Auf dem Bahnsteig fanden wir den Zugang zur Bahnhofskneipe, die aber zu der Zeit geschlossen war. Dafür war alles schön gestaltet:

https://lh3.googleusercontent.com/-PB6N4DxlqBw/VgXLKvHEmhI/AAAAAAAAHYQ/aCRmMr4LDjA/s1024-Ic42/DSC_2064.jpg
Hausbahnsteig mit Kneipe in Prishtina

Wir liefen dann noch ein Stück, um einen Gesamteindruck des Bahnhofs zu bekommen und zu sehen, wie der Zustand der Gleise in Richtung Osten ist.
Es scheint auch hier ewig nichts gefahren zu sein ...

https://lh3.googleusercontent.com/-N-6Z1nVVRvM/VgXLMjLdAVI/AAAAAAAAHYY/jDOKhtsuHn4/s1024-Ic42/DSC_2065.jpg
Gesamtüberblick über den überschaubaren Bahnhof Prishtina

Anschließend gingen wir endlich in die Stadt. Dort fanden wir eine moderne, aufgeräumte Fußgängerzone vor, mit vielen Einkaufsmöglichkeiten.
Die internationalen Organisationen wie EU/EULEX oder UN sind offenbar allgegenwärtig. Es gibt auch Informationsbüros für Migranten der Bundesrepublik Deutschland.
Wirkliches Flair hat die Stadt leider nicht zu bieten. Immerhin fanden wir trotzdem einen netten Biergarten, wo wir uns bald zum Essen niederließen.
Preise und Essen waren gut, die Portionen groß. Was wirklich störte: es vergingen keine drei Minuten, ohne dass man mindestens einen Bettler oder Straßenhändler abwimmeln musste.
Ein Zigarettenhändler war besonders hartnäckig und kam während unseres Aufenthaltes insgesamt dreimal vorbei ...
Nach dem Essen gingen wir zunächst zur Uni, da es auf der Karte danach aussah, als könnte es dort nette Parkanlagen geben. Das war aber nicht wirklich der Fall.
Stattdessen konnten wir aber ein Bild des Wahrzeichens von Prishtina machen:

https://lh3.googleusercontent.com/-hAOVIm_Bd0M/VgXLQCK55lI/AAAAAAAAHYo/EqMWvd1eu7w/s1024-Ic42/DSC_2067.jpg
Kathedrale Mutter Theresa in Prishtina

Bald waren wir wieder am Bahnhof, die Einfahrt des Zuges aus Richtung Peje stand an. Leider erfolgte dies im vollen Gegenlicht, sodass das Bild nicht wirklich zeigbar ist.
Nun dachten wir, dass die Lok umsetzen würde und die Zeit bis zu unserer Rückfahrt abstehen, daher wollten wir uns eine schöne Fotostelle suchen und warten,
bis vernünftiges Seitenlicht vorhanden ist. Doch als wir so am nördlichen Hang langliefen, setzte sich der Zug plötzlich in Bewegung. Man fuhr leer zurück nach Fushe Kosove,
um dann ebenfalls (zumindest offiziell) leer nach Prishtina zurückzukehren. Somit hatten wir erstmal nur ein Bild vom Umsetzen:

https://lh3.googleusercontent.com/-m3AF6iBFz4M/VgXLUeHuriI/AAAAAAAAHY4/9ckWaRQ1gQc/s1024-Ic42/DSC_2074.jpg
Nohab beim Umsetzen in Prishtina

An dem erwähnten Hang sind viele Neubauten im Entstehen. Man hat zumindest damit angefangen, ob man es auch zu Ende bringt, ist die andere Frage.
Denn der Hang scheint nicht sonderlich standfest zu sein, wie man anhand des leicht abgerutschten Fußweges leicht vermuten könnte:

https://lh3.googleusercontent.com/-SpaI4VkRd8Y/VgXLXEeMyVI/AAAAAAAAHZA/4UmVUgJRiEU/s1024-Ic42/DSC_2076.jpg
Da ist was faul ...

Nun setzten wir uns also wieder an den schattigen Bahnhof. Ich wollte aber noch was zu trinken besorgen, also machte ich mich nochmal ohne Gepäck auf den Weg.
Leider musste ich mindestens 15 min laufen, bis ich mal den ersten Kiosk fand ... Wenn man sie nicht braucht, sind sie an jeder Ecke.
Als ich zurück kam, erzählte Felix, dass der Fahrdienstleiter aus dem Bahnhof gekommen sei und sich nach unseren Reisewünschen erkundigt hatte.
Nach einer Weile kam er auch wieder raus und sah nach, wer sich so alles auf "seinem" Bahnsteig befand. Irgendwann einigten wir uns dann darauf, jetzt die Fahrkarte zu kaufen.
Doch mein in den Raum geworfenes "Peja" und zwei gezeigte Finger reichten diesmal scheinbar nicht, es wurde ein längeres Verkaufsgespräch mit lustigen Skizzen auf einem Zettel daraus.
Irgendwie ging er davon aus, dass wir doch gleich Hin- und Rückfahrt kaufen sollten. Aber wir wollten ja gar nicht zurück bis Prishtina ...
Nach einer Weile hatten wir uns dann doch geeinigt, es wurde ein Fahrschein vom Block gerissen und schriftlich einige Angaben eingetragen.
Später hatte uns der Fahrdienstleiter dann sogar noch einige Stücken Schokolade gebracht. :-)

Endlich war es dann so weit, der Zug aus Fushe Kosove kam wieder, die Garnitur war exakt die gleiche geblieben. Da immer noch etwas Zeit bis zur Abfahrt war, machte ich nochmal ein Foto
von der anderen Seite:

https://lh3.googleusercontent.com/-orcHGdjgbEM/VgXLYxh0P2I/AAAAAAAAHZI/-FY6D2AuqxM/s1024-Ic42/DSC_2077.jpg
Unser Zug nach Peje in Prishtina

Die Fahrt führte zunächst zum Betriebsmittelpunkt in Fushe Kosove, wo ich noch ein Bild vom Bw machte:

https://lh3.googleusercontent.com/-9LphM0NoRYQ/VgXLbDVWLqI/AAAAAAAAHZQ/B8lPhD80hYo/s1024-Ic42/DSC_2081.jpg
Im Bw Fushe Kosove

Weiter ging im Schlierenwagen es durch landschaftlich reizvolle Täler bis zu unserem Zielort Peje.

https://lh3.googleusercontent.com/-LCLhxnN3S4Y/VgXLcyDAmUI/AAAAAAAAHZY/N-2ZbXXvLxc/s1024-Ic42/DSC_2082.jpg
Ankunft in Peje

Zunächst liefen wir zu unserem Hotel, das Hotel Semitronix befindet sich ganz oben in einem Hochhaus, sodass man einen guten Überblick über die Stadt hat
und gut bis ins nahegelegene Gebirge schauen kann. Beim Einchecken sprachen wir zunächst, wie eigentlich immer, Englisch. Doch schon nach dem ersten Satz wurden wir
vom freundlichen Rezeptionisten gefragt, ob wir nicht auch Deutsch könnten, das könne er besser. Na klar, nichts leichter als das!
Später suchten wir dann noch nach etwas Essbarem. Das war gar nicht so leicht, denn es gab hier mal wieder nicht wirklich viel und noch weniger, was um die Zeit noch geöffnet hatte.
Irgendwann mussten wir dann doch zähneknirschend auf einen Fastfoodschuppen mit lauter Musik und Festbeleuchtung zurückgreifen ...
Danach ging es zurück ins Hotel, wo wir uns noch etwas mit den verfügbaren elektronischen Medien beschäftigten. Denn am nächsten Tag konnten wir endlich mal ausschlafen!

Das Aufstehen erfolgte dann etwa gegen 9:30. Das Frühstück war inklusive, also nahmen wir auf der schönen Aussichtsterrasse mit Blick auf die Berge Platz.
Leider beinhaltete das inkludierte Frühstück nur einen selbst zu wählenden Artikel der Frühstückskarte, es wurde dann ein Omelett. Wenigstens wurde mein Wunsch nach einem zweiten
Kaffee zähneknirschend erfüllt. Danach checkten wir aus und machten noch ein paar Fotos von der Dachterrasse:

https://lh3.googleusercontent.com/-y_kzbcVRDo4/VgXLfE7FugI/AAAAAAAAHZg/GAvCI-R2_hY/s1024-Ic42/DSC_2083.jpg
Blick vom Hotel Richtung Westen in die Dinarischen Alpen - nur wenige Kilometer entfernt ist das Dreiländereck Kosovo/Albanien/Montenegro

https://lh3.googleusercontent.com/-IZntBcJhfew/VgXLhRC8CfI/AAAAAAAAHZo/zVRREMVKir4/s1024-Ic42/DSC_2084.jpg
Etwas weiter nach Süden geblickt

https://lh3.googleusercontent.com/-STDNZwL0XSo/VgXLjSRY1UI/AAAAAAAAHZw/394Q7sDA-3c/s1024-Ic42/DSC_2086.jpg
Uns zu guter Letzt nach Norden

Auch einen kleinen Stadtrundgang machten wir, schließlich hatten wir noch bis gegen Mittag Zeit.

https://lh3.googleusercontent.com/-CCsNMMso5r0/VgXLlO7jS6I/AAAAAAAAHZ4/TGvcvhSiaI0/s1024-Ic42/DSC_2088.jpg
Moschee "Carshi Xhamija" im Zentrum von Peja

Nun ging es zurück zum Bahnhof. Dort galt es dann, den abgestellten Zug zu nutzen, um das örtliche Top-Motiv umzusetzen:

https://lh3.googleusercontent.com/-fNxGEFBMYZc/VgXLnnDDMUI/AAAAAAAAHaA/gv58sLz07Sw/s1024-Ic42/DSC_2093.jpg
Unser Zug mit dem hübschen Empfangsgebäude von Peja und der beeindruckenden Bergkulisse

Ein bisschen vertrieben wir uns noch die Zeit, kauften Fahrkarten, und dann ging es endlich wieder los.
Diesmal nutzten wir den Zug bis zum Knotenbahnhof Fushe Kosove, wo wir wieder etwas Zeit hatten. In einem leerstehenden Ladenlokal im Empfangsgebäude ist die nationale
Eisenbahnausstellung eingerichtet, die aber offenbar nur von außen zu besichtigen ist:

https://lh3.googleusercontent.com/-A-fE3Dy-O8c/VgXLpGywH_I/AAAAAAAAHaI/FBllwVBECoY/s1024-Ic42/DSC_2099.jpg
"Eisenbahnmuseum" Fushe Kosove

Wir rechneten auch wieder mit der Leerrückführung aus Prishtina, welche dann auch tatsächlich bald erschien:

https://lh3.googleusercontent.com/-vz4b-169-QY/VgXLrEVJ-uI/AAAAAAAAHaQ/hMUcR0tOyrQ/s1024-Ic42/DSC_2100.jpg
Leerzug Prishtina - Fushe Kosove an seinem Zielort

https://lh3.googleusercontent.com/-xQAP2YWr2rE/VgXLsqSbPQI/AAAAAAAAHaY/WQVLThnvcWs/s1024-Ic42/DSC_2103.jpg
Und Selbiger ein paar Meter weiter

Bald darauf kam eine 661 und stellte einen Wagenzug bereit (es sollte jener für unsere nächste Fahrt werden), wonach sie wieder ins Bw einrückte.

https://lh3.googleusercontent.com/-v8satsB_nn4/VgXLuTOtfNI/AAAAAAAAHag/D77F_5HTjb8/s1024-Ic42/DSC_2104.jpg
661 beim Rangieren

Insgeheim hatte ich ja gehofft, dass man vielleicht auch mal einen Güterzug zu Gesicht bekäme. Dies war aber nicht der Fall.
Wir nahmen nun im Ex-SJ-Wagen Platz in der Garnitur, die wir für die nach Hani i Elezit hielten und bis Ferizaj nutzen wollten.
Wir täuschten uns nicht. Die Lok war eine alte Bekannte: auch hier durfte uns wieder die Nohab bespannen, die uns bisher im Kosovo immer gezogen hatte ...
Ich wunderte mich etwas, dass auf dem Nachbarbahnsteig auch so viel los ist, wo doch jetzt planmäßig dort gar nichts fahren sollte. Bald kam die "Leergarnitur" nach
Prishtina, die von etlichen Fahrgästen in Beschlag genommen wurde. Quasi also ein inoffizieller Zug außerhalb des Kursbuchs.

Unsere Fahrt nach Ferizaj verlief ohne besondere Vorkommnisse. Kurz nach der Ankunft machten wir nochmal ein Foto unseres Zuges:

https://lh3.googleusercontent.com/-dwKHtLBHC20/VgXLwZ_8WBI/AAAAAAAAHao/RjohwTI5JUo/s1024-Ic42/DSC_2108.jpg
2640 003, unsere "Stamm-Nohab", in Ferizaj Richtung Hani i Elezit

Anschließend mussten wir erstmal einen längeren Marsch zum Hotel hinlegen. Auch hier wollte man gerne Deutsch mit uns sprechen.
Nach dem Check-in zog es uns nochmal in die Stadt, um uns selbige anzusehen, nach Essbarem Ausschau zu halten und den von Hani i Elezit
oder, wie wir zu dem Zeitpunkt noch dachten, Skopje kommenden Zug zu fotografieren.
Mit ein paar Minuten Verspätung erschien dieser dann auch, das Licht war leider bereits weg. Und es machte uns etwas stutzig, dass es wieder die gleiche Garnitur war,
mit der wir eben angereist waren, mit dem charakteristischen Gbs als Fahrradwagen. Aber man hätte ja an der Grenze auch Züge tauschen können.

https://lh3.googleusercontent.com/-Cxs6ArpA1G0/VgXLz-anFmI/AAAAAAAAHa4/yIm2ZvVD5wE/s1024-Ic42/DSC_2120.jpg
Wieder die gleiche Garnitur wie eben, diesmal wieder auf dem Weg nach Prishtina

Eine Besonderheit in Ferizaj ist, dass orthodoxe Kirche und Moschee direkt nebeneinander gebaut wurden und quasi in friedlicher Nachbarschaft funktionieren:

https://lh3.googleusercontent.com/-KBRbl7VsxIw/VgXLx3gISFI/AAAAAAAAHaw/tIVxUnHsSE4/s1024-Ic42/DSC_2114.jpg
Orthodoxe Kirche und Moschee Ferizaj

Nun begaben wir uns in eine Pizzeria, die einen Balkon mit Streckenblick hatte. Leider war darauf kein Platz mehr, die Pizza war aber trotzdem gut.
Danach ging es zurück zum Hotel, womit wir diesen Tag beendeten. Gleiches mache ich nun auch mit diesem Teil des Reiseberichts.

Der nächste Teil führt uns auf nicht ganz einfachen Wegen nach Mazedonien.

Viele Grüße
Robin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:11:19:22:15:37.

Wieder sehr nett, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 20.11.15 00:38

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg

Re: Wieder sehr nett, danke! :-)

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 20.11.15 05:24

Danke vielmal. Sehr interessant. Tiptop.
Sehr schöne Reihe,

als ich mit Dennis im Mai im Kosovo war, haben wir die 661 quasi nie im BW gesehen, die war ständig damit beschäftigt die Nickelerzpendelzüge von der Mine Golesh nach Drenas zu bespannen. Auch Wahnsinn dass du eine Nohab nach Hani hattest, während unserer 9 Tage Anwesenheit war die Nohab immer nach Peje und die GM 001 immer nach Hani i Elezit im Einsatz.

Freue mich auf weitere Teile.

Grüße Schumi

Danke für das Mitnehmen

geschrieben von: MichaelM

Datum: 20.11.15 09:11

Hi@All,

sogar ein Steinmetzbetrieb (gleich neben dem Busbahnhof) ist nach Bill Clinton benannt ...


MM
Hey,


sehr schön, vielen Danks für Mitnehmen auf die Reise.
Gute Arbeit gemacht, spezieller Dank für die Bilder.
Freue mich auf die Weiterreise!

VG
D461
Die Loks werden dort nach Lust und Laune getauscht. Das habe ich bereits 2 mal so mitbekommen. :-)

Letzte Nohab bei Trainkos...

geschrieben von: ABomz

Datum: 21.11.15 19:20

Hallo Robin,

danke auch von mir für den tollen Reisebericht. Da waren wir ja fast auf den selben Spuren unterwegs!
Ganz besonders fasziniert mich die straßenbahnähnliche Szene des mit der Nohab bespannten Zuges in Ferizaj.
Diese Nohab (Lok 007 bzw. nach neuer Nummerierung 003) ist übrigens nach dieser Übersicht:

[nohab-gm.de]

die letzte von 4, die bei Trainkos noch im Einsatz ist!

Ist sie damit auch die letzte Nohab überhaupt, die noch planmäßige Reisezüge bespannt?

Und hat jemand die Info, was aus der Nohab Lok 005 (alte Nr.) geworden ist? Befindet sie sich noch bei Trainkos und seit wann ist diese nicht mehr aktiv?

Viele Grüße

Daniel
Zitat:
Nachdem wir uns erstmal orientiert hatten, suchten wir zuerst den Bahnhof auf. Dorthin gelangten wir über den Rruga Bulevardi Bill Clinton. Ich finde es durchaus spannend, dass auf dem Balkan so viele Straßen nach amerikanischen Präsidenten benannt sind (vgl. unser Hotelstandort in Tirana).
Diese Generation findet man vor allem in albanischen Gebieten. Sonst ist eher in den 60ern Schluss, vgl. hier: [www.google.at]
Danke euch für die Zusatzinformationen. Da hatten wir also fast Glück, dass wir überhaupt die Nohab noch erleben durften ...

Viele Grüße
Robin