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[CN] Aua dA – Landschaftspflege am Bahndamm (m 48 B)

geschrieben von: Flo1979

Datum: 15.10.15 12:04


Aktivurlaub auf der Abraumhalde („Aua dA“)

Teil 5: Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen - Landschaftspflege am Bahndamm



Wie ihr bereits im letzten Bericht lesen konntet, begann die Nachtruhe aufgrund dem Ärger mit dem Sicherheitsdienst im BW zur nächtlichen Stunde spät. Trotzdem endete sie wieder sehr früh. Die Wettervorhersage versprach knackig kalte Temperaturen, klaren Himmel und Windstille. Das sollte natürlich ausgenutzt werden. Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen ließ die Hoffnung steigen, dass die Wettervorhersage Recht behalten sollte. Also nichts wie los auf die Abraumhalde.

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Bild 0: Übersichtskarte der Clubanlage. In diesem Bericht bewegen wir uns praktisch ausschließlich auf der Abraumhalde (dumps).



Kaum hatten wir das auf der Abraumhalde geparkte Auto verlassen, kam auch schon SY 1210 mit einem Abraumzug vorbeigerollt. Zu Dokumentationszwecken erfolgte ein Notschuss, den ich hier zur Erhöhung des PKP trotzdem zeigen möchte.

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Bild 1: Im sanften Morgenlicht rollt SY 1210 an unserem Fotostandpunkt vorbei. Den Tender musste ich leider abschneiden,
sonst wäre zu viel Himmel auf dem Bild zu sehen und der PKP wäre nicht mehr akzeptabel gewesen.



Leider folgte im Anschluss eine längere Zugpause, so mussten zunächst andere Fotomotive gesucht werden.

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Bild 2: Aus den Kaminen der Dorfhütten am Rande der Abraumhalde raucht und dampft es. Es ist schön kalt und klar, der letzte Bodennebel wird von den ersten Sonnenstrahlten aufgelöst.


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Bild 3: Endlich kündigt sich der nächste Abraumzug mit einer gewaltigen Dampfwolke an.


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Bild 4: Langsam kämpft sich die Dampflok mit ihren gut gefüllten Wagen die Steigung hinauf. Im Hintergrund strecken
die Fördertürme und Kamine der Zechen Fuxins ihre Köpfe aus dem schwer am Boden liegenden Feinstaubschicht.


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Bild 5: Ein tolles Spektakel am frühen Morgen. Da steht man doch gerne auf und harrt stundenlang in der eisigen Kälte.


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Bild 6: Mit ohrenbetäubenden Dampfausschlägen nähert sich der Zug unserem Fotostandpunkt. Das Video dazu zeige ich euch dann in 10 Jahren im HiFo.


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Bild 7: An unserem Fotostandpunkt wird die Strecke wieder etwas flacher und der Zug nimmt nochmals Fahrt auf, um die Hufeisenkurve in Angriff zu nehmen.



Wir wollten das gute Licht und die kalten Temperaturen nutzen, um die von der Abraumhalde zurückkehrenden Züge bei der Anfahrt auf halber Strecke nach Ausstieg des Rangierpersonals abzulichten. Also ging es mit dem Auto wieder an den Rand der Abraumhalde.

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Bild 8: Als erste Lok kam SY 1818 von der Abraumhalde im Hintergrund zurück.


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Bild 9: Bei bestem Licht und bester Dampfentwicklung passiert der leere Abraumzug unseren Fotostandpunkt und …


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Bild 10: macht sich auf den Weg zur Wulong-Mine, um dort die nächste Fuhre Abraum abzuholen.



Nach so viel Arbeit am frühen Morgen hatten wir uns unser Frühstück redlich verdient. Wie gewohnt gab es Instantkaffee, Bananen und Kekse im Freien.

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Bild 11: Gut getarnt steht das Rallye-Mobil von Mr. Gu auf der Abraumhalde. Farblich hat sich das Auto schon der Abraumhalde angepasst,
am Ende unseres Aufenthalts war farblich kein Unterschied mehr zwischen Auto und Abraumhalde erkennbar (sowohl innen wie außen).



Auf der Abraumhalde war keinerlei Aktivität mehr zu beobachten, also machten wir uns auf den Weg zur Wulong-Mine, um dort nach dem Rechten zu sehen.

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Bild 12: Auf dem Zechengelände rangierte SY 1396. Oben am Bild erkennt man noch die Aufhängung für die Oberleitung.
Als die Tagebaue in Fuxin noch aktiv waren, wurde der größte Teil des Eisenbahnverkehrs elektrisch abgewickelt.
Allzu viele Fälle wird es in der Welt nicht geben, wo in jüngerer Vergangenheit elektrische Traktion durch Dampf abgelöst wurde.


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Bild 13: Schließlich hat SY 1396 einen gut gefüllten Abraumzug am Haken und zieht ihn aus der Zeche heraus, …


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Bild 14: … vorbei am Bahnübergang, der auf beiden Seiten vorbildlich gesichert ist und ...


https://farm1.staticflickr.com/541/20243593949_aed5107894_b.jpg

Bild 15: … zieht den schweren Zug in Richtung Abraumhalde.


Wir beschlossen, diesen Zug bis ganz hinauf zur Abraumhalde zu verfolgen. Nachdem uns das gestern mit dem roten deutschen General nicht so recht gelungen war, hofften wir heute auf mehr Erfolg.

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Bild 16: Ein Plakat am Bahnübergang der Wulong-Mine zeigt einen Ausspruch des Generals Zhu De. Ich habe meine Frau nach der Übersetzung gefragt.
Sie übersetzte es mit „Leistung aus Leidenschaft“. Wahrscheinlich nur um mich zu ärgern, ist das doch ein alter Werbespruch meines Arbeitgebers...


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Bild 17: Das Licht stand leider schon etwas ungünstig, als wir SY 1396 bei ihrer Fahrt hinauf zur Abraumhalde das erste Mal überholt hatten.


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Bild 18: Und anstatt einer dichten Dampfwolke wie am frühen Morgen, mischte sich jetzt eine ordentliche Portion Feinstaub in die etwas kleiner Dampfwolke.


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Bild 19: Auch für einen Nachschuss blieb noch Zeit, bevor es husch, husch wieder ins Auto ging.


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Bild 20: Leider war SY 1396 so flott unterwegs, dass wir sie erst wieder eingeholt hatten, als sie die oberste Stelle der Abraumhalde bereits
erreicht hatte und die ersten Wagen bereits geleert wurden. So gibt’s halt nur ein Standbild mit der modernen Silhouette Fuxins im Hintergrund.



Auf der Abraumhalde war ein Gleisbautrupp am Werk. Kein Wunder, hatte das Gleis auf der Abraumhalde doch bedenkliche Verwerfungen. So ergaben sich noch ein paar Fotomotive mit der wartenden SY 1396, die sich gemütlich ausruht, während der Gleisbautrupp wieder seiner Arbeit nachging und das Rangierpersonal die Waggons entleerte.

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Bild 21: Während sich also SY 1396 in der Vormittagssonne sonnt und vor sich hinköchelt …


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Bild 22: … ist das Rangierpersonal mit dem Entladen der Abraumwagen beschäftigt. Der Gleisbautrupp musste
den Zug passieren lassen und sortiert sich noch immer unter den neugierigen Augen dieser komischen Langnase.


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Bild 23: Wenn schon so eine komische Langnase da ist, muss zumindest ein Teil der Truppe den Anschein erwecken, dass man beschäftigt ist.


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Bild 24: Dringend nötig sind die Ausbesserungsarbeiten ja schon. Wäre ja spannend, wenn man da mal mit einem modernen Gleismesszug drüberfahren würde…


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Bild 25: Immerhin, zwei Leute arbeiten und zwei schauen zu. Das ist für China ein recht ungewohntes Verhältnis.


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Bild 26: Die Waggons sind geleert, SY 1396 hat ihre Pause beendet und zuckelt wieder in Richtung Wulong-Mine. Der Gleisbautrupp hat sich derweil zur Mittagspause zurückgezogen.



Damit war die Verfolgungsfahrt von SY 1396 endgültig zu Ende. Immerhin verlief sie etwas besser wie die Verfolgung von General Zhu De am Vortag. Apropos General…


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Bild 27: … der kam nämlich als nächster die Abraumhalde hinauf. Abgepasst hatten wir ihn am Swimming-Pool, wo wir uns die Sonne auf die Köpfe knallen ließen.


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Bild 28: Mittlerweile war es zu warm für schöne Dampfwolken, immerhin pustet der General jede Menge Feinstaub in die Luft.



Auf den beiden vorherigen Bildern ist zu erkennen, dass der Wasserstand im Pool bedenklich gesunken ist. Neben den hässlichen weißen Streifen wurde das mit den Reflektionen der Züge im Wasser immer schwieriger. Wir hatten uns bereits bei der Reiseleitung beschwert und siehe da, es wurde umgehend Abhilfe geschaffen. Das lobe ich mir. Umweltschützer schauen (insbesondere) bei den beiden folgenden Bildern besser weg.

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Bild 29: Das lob ich mir. Kaum hatten wir uns darüber beschwert, dass der Wasserstand im Swimming-Pool zu niedrig sei, schon wurde Abhilfe geschaffen.


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Bild 30: Das Rezept zur Zubereitung des Moorheilwassers wird vom Betreiber der Clubanlage streng gehütet. Uns trieb die neue Mischung allerdings Tränen in die Augen.



Im Minutentakt kamen nun die LKWs mit frischem Moorheilwasser. Das Zeug war allerdings so sauer, dass es uns die Tränen in die Augen trieb, obwohl wir noch nicht einmal ins Wasser gestiegen waren. Also war ein erneuter Standortwechsel angebracht.

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Bild 31: Zuerst wurde aber der General nochmals bei Rückfahrt von der Abraumhalde abgelichtet.


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Bild 32: Oberhalb der Wulong-Mine wollten wir einen Zug Richtung Abraumhalde vor der Kulisse des modernen Fuxin fotografieren.
Das ist übrigens ein Suchbild: Habt ihr die beiden Dampfloks schon entdeckt?


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Bild 33: Das gelang uns auch recht leidlich.



Jetzt machten sich allerdings Hunger und Müdigkeit bemerkbar, zumal am Nachmittag nochmals Aktivprogramm mit schwerer körperlicher Arbeit in Form von Landschaftspflege angesagt war. Also machten wir uns mit dem Auto auf in Richtung Hotel. Allerdings wurden wir am Bahnübergang neben der Wulong-Mine ewig lange von rangierenden Zügen aufgehalten. So entstanden noch die beiden folgenden Bilder:

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Bild 34: Behausungen am Bahnübergang der Wulong-Mine.


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Bild 35: Bahnübergänge sind in Asien eigentlich immer dankbare Fotomotive.



Schräg gegenüber vom Hotel fanden wir ein sehr einfaches Restaurant. Da es dort aber meistens das beste Essen gibt, zogen wir uns dorthin zurück.

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Bild 36: Der Blick in die winzige Küche war nicht so sonderlich überzeugend…


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Bild 37: … die Ergebnisse des Kochvorgangs überzeugten dann aber auf voller Linie. Sehr einfach aber auch sehr lecker.


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Bild 38: Das Bier war zwar auch wieder recht warm, sorgte aber
für eine passende Reduzierung der Kreislaufaktivitäten. Schließlich
war nach dem Essen erst einmal Mittagsschlaf im Hotel angesagt.



Wir gönnten uns einen etwas längeren Mittagsschlaf, da das Licht aufgrund des sehr klaren Himmels in den Mittagsstunden zu stark für Fotoaufnahmen war und uns zudem ja schwere körperliche Arbeit erwartete. Neben dem niedrigen Wasserstand störte uns am Swimming-Pool auch die Tatsache, dass die vorbeifahrenden Züge teilweise von Bäumen und Sträuchern verdeckt wurden. Denn was sind des Eisenbahnerfotografs größte Feinde? Andere Fotografen und Büsche/Bäume, die die Sicht verdecken. Während der Clubanlagenbetreiber in Sachen Wasserstand kurzfristig Abhilfe schaffte, war in Sachen Landschaftspflege Eigeninitiative gefragt. Im lokalen Heimwerkerkleinmarkt hatten wir uns eine robuste Säge beschafft und mit einem Stock wurde kleinteiligeres Gestrüpp beseitigt. Bevor jetzt wieder die Baumfreundefraktion aufschreit: die Bäume waren allesamt nicht angepflanzt und standen bereits bedenklich im Lichtraumprofil der Eisenbahnstrecke. Wo möglich, beschränkten wir uns auf die Entfernung einzelner Äste, einige Bäume waren auch schon komplett abgestorben. Das Moorheilwasser des benachbarten Swimming-Pools war ihnen offensichtlich nicht so richtig gut bekommen.

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Bild 40: Landschaftspflegerische Maßnahmen am Bahndamm. Wie man sieht, haben wir nicht den ganzen Baum abgesägt, sondern nur den störenden oberen Teilbereich.



Nach mehr als einer Stunde schweißtreibender Arbeit war das Werk vollbracht, die Strecke entlang des Swimming-Pools war wieder freigeschnitten. So konnten wir uns wieder eher dem Thema Erholung widmen. Aber irgendwie machten sich die Züge plötzlich rar. Hatte der Fahrdienstleiter die Strecke wegen Personen am Gleis etwa gesperrt?

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Bild 41: Endlich wieder ein Zug. Statt Dampf stößt der General ordentlich Feinstaub aus, als er fünf gut mit Abraum gefüllte Wagen die Abraumhalde hinaufschiebt.


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Bild 42: Kurz darauf folgt endlich der tägliche Aschezug, der wohl stundenlang im Bahnhof Pingan gewartet hat. Der Aschezug ist immer leicht am führenden Caboose zu erkennen.
Während bei den Abraumzügen das Personal immer direkt in den Waggons mitfährt, geht das bei der heißen Asche natürlich nicht, daher der extra angehängte Caboose.


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Bild 43: Dank des „moorigen“ Nachschubs im Swimming Pool war die Wasseroberfläche trotz aufkommenden Windes recht glatt. Daher der erste Versuch eines Sonnenuntergangbildes…


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Bild 44: … bei dem die Sonne aber leider noch etwas zu hoch stand. Damit hatte sich die Landschaftspflege am frühen Nachmittag schon bezahlt gemacht.


Jetzt war wieder warten angesagt. Immer wieder wechselte der Blick von der immer tiefer stehenden Sonne hinab zur Wulong-Mine. Aber kein Dampf oder Rauch in Sicht. Als wir schon resigniert die Kameras einpacken wollten, erspähte ich dann im allerletzten Licht eine Dampfwolke. Das könnte gerade noch hinhauen. Allerdings legte der Zug eine lange Pause am Fuße der Abraumhalde ein, um das Rangierpersonal aufzunehmen. Das kann doch nicht wahr sein! Immerhin machte die Lok dann ordentlich Dampf…

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Bild 45: ..und so bekamen wir doch noch unser Sonnenuntergangsbild.


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Bild 46: Ein bisschen höher hätte die Sonne schon stehen können…


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Bild 47: … aber besser als gar nichts.


Der dritte Tag auf der Abraumhalde ist nun auch schon wieder vorbei. Damit seid ihr für heute endlich wieder erlöst und könnt euch wieder sinnvollen Dingen widmen. Ich hoffe aber, dass ihr das nächste Mal wieder eure sinnvollen Aktivitäten unterbrecht wenn es wieder Aua dA macht und wir den vierten Tag Aktivurlaub auf der Abraumhalde machen.





Inhaltsverzeichnis Aktivurlaub auf der Abraumhalde („Aua dA“)






Dank und ?

geschrieben von: Frankfurt (Main) Süd

Datum: 15.10.15 13:54

Erst mal vielen Dank, ist immer ein großes Vergnügen, Deine Berichte zu lesen – und die Bilder sind auch ganz nett. ;-)

Was ich Dich schon länger mal fragen wollte: Wie bist Du eigentlich an Deine einheimischen Reisegefährten und Gesinnungsgenossen gekommen? Und was führte die beiden zu dieser, wie ich annehme, auch und gerade für chinesische Verhältnisse eher ungewöhnlichen Art des Urlaubmachens?

Fantastisch. Bin begeistert!

geschrieben von: D 2027

Datum: 15.10.15 13:59

Da bekommt man ja alleine vom Zusehen schon ein Kratzen im Hals wenn man es erkältungsbedingt nicht eh schon hätte. So idyllische Bilder hab ich ja schon ewig nicht mehr gesehen, geschweige denn erlebt. Die schönen Tage der Fa. Chemopetrol in Most, des schlesischen Kohlereviers oder gar Copsa Mica sind ja leider schon lange vorbei...

Also vielen Dank für Dein Engagement dorthin zu reisen und mit diesen Trouvaillen zurückzukehren.

Erik

Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik!

(Karl Lauterbach)

Re: Dank und ?

geschrieben von: Flo1979

Datum: 15.10.15 14:26

> Was ich Dich schon länger mal fragen wollte: Wie
> bist Du eigentlich an Deine einheimischen
> Reisegefährten und Gesinnungsgenossen gekommen?
> Und was führte die beiden zu dieser, wie ich
> annehme, auch und gerade für chinesische
> Verhältnisse eher ungewöhnlichen Art des
> Urlaubmachens?

Beide sind eigentlich Reiseleiter und organisieren seit vielen Jahren auch Reisen für dampflokaffine Langnasen. Anfänglich verwundert ob des durchgeknallten Interesses für Dampfloks wurden sie mittlerweile selbst vom allseits bekannten Eisenbahnvirus angesteckt. Moderne Kommunikationsmittel erleichtern es. Viele Eisenbahnfans gibt es in China nicht, aber die wenigen organisieren sich in entsprechenden Chats. Da ist zwar alles auf Chinesisch, aber wozu habe ich schließlich eine chinesische Frau geheiratet ;-)

Viele Grüße

Florian

Re: Fantastisch. Bin begeistert!

geschrieben von: Flo1979

Datum: 15.10.15 14:33

D 2027 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Da bekommt man ja alleine vom Zusehen schon ein
> Kratzen im Hals wenn man es erkältungsbedingt
> nicht eh schon hätte.

Ich hoffe, dass dich das nicht bei der Weiterführung deines sagenhaften Berichtes der Reise in den fernen Nahen Osten hindert!

Viele Grüße

Florian

:-) Danke! (o.w.T)

geschrieben von: Frankfurt (Main) Süd

Datum: 15.10.15 15:12

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Super, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 15.10.15 19:55

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg

Re: [CN] Aua dA – Landschaftspflege am Bahndamm (m 48 B)

geschrieben von: tmmd

Datum: 13.11.15 23:29

Was ich mich gerade frage: wieso schieben die Loks tendervoraus die schweren Züge hoch und nicht kesselvoraus?

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