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Spülmaschinensalz, Schnaps und Spione

Teil 3: Ein Besuch in Hong Kong mit ein paar Impressionen vom Bahnbetrieb und weiteren Sehenswürdigkeiten



Was bisher geschah:
  • Teil 0: Bahnhofsrätsel mit Weihrauch
  • Teil 1: Spülmaschinensalz, Schnaps und Spione – Nur wo bleiben die Züge?
  • Teil 2: Die Geschichte der Eisenbahn in Hong Kong


  • Reisen an das östliche „Ende der Welt“, sprich der rumänisch-ukrainischen Grenze, sind ja aktuell en vogue hier im Auslandsforum. Dass die Welt dort nicht zu Ende ist, sondern es noch weiter im (Süd)Osten auch noch Eisenbahn gibt, soll dieser Bericht zeigen. Nachdem ich im letzten Bericht eine Einführung in die Geschichte der Eisenbahn Hong Kongs gegeben hatte, folgt nun mein Reisebericht aus Hong Kong. Viel Spaß damit.

    Meinen Aufenthalt bei den Schwiegereltern im Februar/März 2013 nutzte ich ja für knapp eine Woche reinen Eisenbahnurlaub in Sandaoling (siehe letzte Berichtsreihe „Dicke Luft in Peking?!“). Als Gegenleistung musste ich damals meiner Frau versprechen, das nächste Mal gemeinsam mit ihr zu einem Ziel ihrer Wahl zu reisen. Seit sie ein kleines Kind ist, träumt sie von einem Besuch von Disneyland und so wollte sie für ein paar Tage nach Hong Kong und dort u.a. auch Disneyland besuchen. Das kostete mich einige Überwindung, aber versprochen ist versprochen. Zudem war ich im Gegensatz zu meiner Frau bereits in Hong Kong und hatte das meiste dort (mit Ausnahme von Disneyland) bereits gesehen.

    So flogen wir mit einem leicht betagten A 321 der Fluglinie China Southern von Peking nach Hong Kong. Der Flug und die Einreise verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Hong Kong gehört ja eigentlich formell zu China, trotzdem benötigen Chinesen vorab ein Visum für Hong Kong, mir als EU-Bürger wurde das Visum dagegen direkt am Flughafen erteilt.

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    Bild 1: Ankunft auf dem Flughafen von Hong Kong.



    Als Eisenbahnfan hätte ich ja eigentlich mit dem Airport Express zu unserem Hotel in Kowloon fahren müssen, da eine Fahrkarte mit dem Expressbus aber weniger als ein Drittel der Fahrkarte für den Zug kostet, entschieden wir uns für den Bus, zumal selbiger auch noch direkt vor unserem Hotel hielt. Unser Hotel lag sehr verkehrsgünstig an der zentralen Nathan Road direkt neben der MRT-Station „Yau Ma Tei“, 24-Stunden Beschallung durch den dichten Verkehr inklusive. Den Rest des Tages arbeiteten wir Shopping-Listen ab und genossen den Sonnenuntergang in „Tsim Sha Tsui“.

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    Bild 2: Sonnenuntergang an der „Waterfront“ von „Tsim Sha Tsui“. Links der Peak und die Silhouetten der Hochhäuser auf
    Hong Kong Island, rechts das Museum für moderne Kunst in Kowloon. Einst stand hier der Endbahnhof der Kowloon-Canton-Railway.


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    Bild 3: Das Museum für Moderne Kunst wird von den letzten Sonnenstrahlen beleuchtet.


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    Bild 4: Kurz bevor die Sonne am Horizont verschwand, kam noch ein Nachbau einer alten chinesischen Dschunke vorbeigeschaukelt.


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    Bild 5: Die berühmte “Star Ferry”, die auch heute noch Kowloon mit “Hong Kong Island“ verbindet, vor der Skyline.


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    Bild 6: Der Klassiker: die Skyline von Hong Kong bei Nacht.



    Am nächsten Tag stand dann der Besuch in Disneyland an. Diesmal erfolgte die Anreise stilgerecht mit dem Zug, wie ihr ja bereits im im Rätsel zur Einführung dieser Berichtsreihe sehen konntet. Ich war bereits als Zehnjähriger im Original-Disneyland in Los Angeles und schon damals hatte mich das nicht vom Hocker gerissen. Mit 34 Jahren erträgt man das dann nur noch mit einer gehörigen Portion Sarkasmus. Bei der Fahrt durch „It’s a small world“ kam mir dann die „Duff Beer Land“-Folge der Simpsons in den Sinn. „Duff beer for me, Duff beer for you, I have a Duff, you have one too“. Aber im Gegensatz zum “Duff Beer Land” ist der Kanal in “It’s a small world” in Disneyland nicht mit Bier, sondern mit stark chloriertem Wasser gefüllt. Und selbst in den Restaurants gibt es kein Bier, nicht einmal alkoholfrei. Das sollte noch ein verdammt harter Tag werden. Am frühen Nachmittag hatten wir alle, ja wirklich alle Attraktionen abgeklappert. Auch meine Frau hatte sich mehr erwartet. Um wenigstens das Eintrittsgeld halbwegs zu nutzen, fuhren wir bis in Abend ausschließlich Achterbahn und amüsierten uns daran, wie erwachsene asiatische Frauen in den harmlosen Achterbahnen (keine Loopings oder Ähnliches) kreischten wie bei uns zehnjährige Mädchen auf dem Justin Bieber Konzert. Überhaupt zeigte sich hier einmal mehr, dass der geistige Reifungsprozess bei den vielen asiatischen Frauen ihren westlichen Pendants um ca. 10 Jahre hinterherhinkt. Wenn sich 25-Jährige mit „Hello Kitty“-Rucksack wie beim Kindergeburtstag Tiergesichter schminken lassen oder ganz scharf darauf sind, sich mit „Mickey Mouse“ ablichten zu lassen, dann spricht das Bände. Meine Frau, immerhin in der gleichen Altersklasse, schüttelte auch nur noch den Kopf. Was mir sonst noch auffiel: jeder hat ein Smartphone oder iPad und fotografiert damit jeden, aber auch wirklich jeden Scheiß wie z.B. den aus Plastik und Beton nachgebildeten Bambuszaun im „Adventureland“…

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    Bild 7: Das Bild sagt alles. Heute geht es nach Disneyland.


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    Bild 8: Ankunft im “Magic Kingdom”, immerhin erfolgte die Anreise per Bahn ;-)


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    Bild 9: Kurz nach Sonnenuntergang am Geisterhaus in Disneyland.


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    Bild 10: Halloweenparade in Disneyland.


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    Bild 11: Fast jeder einheimische Besucher filmte die Halloweenparade mit Smartphone oder Tablet. Ab wann die Eisenbahnfuzzies wohl nur noch mit Tablet an der Strecke stehen?


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    Bild 12: Der MTR-Bahnhof “Disneyland Resort” in der Nacht, der ja im Rätsel zu Beginn dieser Berichtsreihe gesucht war.


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    Bild 13: Beim Umsteigen in „Sunny Bay“ entstand noch dieses Foto. Der zu sehende Zug pendelt unverkennbar zwischen dem Umsteigebahnhof „Sunny Bay“ und dem „Disneyland Resort“.



    Disneyland alleine reicht ja noch nicht, so mussten wir am darauf folgenden Tag auch noch in den „Ocean Park“. Dort sind immerhin die Fahrgeschäfte interessanter und zahlreicher, weitere Kommentare erspare ich mir jetzt aber, zumal ich mir in den tiefgekühlten Arktis- und Antarktiswelten des „Ocean Parks“ eine heftige Erkältung zugezogen hatte.

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    Bild 14: Neben Achterbahnen und Pinguinen gibt es im Ocean Park auch Pandabären zu sehen.


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    Bild 15: Wenigstens ein bisschen Eisenbahnbezug. Die Wildwest-Achterbahn im Ocean Park kurz vor Sonnenuntergang. Achsfolge und Nummer der Zuglok blieben leider unerkannt.

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    Bild 16: “This ain’t California”, vielmehr ist hier der Sonnenuntergang im Ocean Park zu sehen.


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    Bild 17: Gegen Abend verließen wir den Ocean Park, kamen vorher noch aber an zwei Feuerartisten
    vorbei, die mich zu einer Langzeitaufnahme reizten. Ohne Stativ war leider nicht mehr drin.


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    Bild 18: Bei der Rückkehr vom Ocean Park zu unserem Hotel in Kowloon gerieten wir in die Rush Hour. Beim Anblick der Menschenmassen in der U-Bahnstation „Central“
    bekam ich zunächst einen kleinen Schock. Da die Züge zu dieser Zeit aber im 30-Sekundentakt verkehren, mussten wir nicht einmal 5 Minuten warten, bis wir in einen Platz in
    einem Zug bekommen hatten. Und im Gegensatz zu den rüpelhaften Chinesen haben die Hong Konger das disziplinierte Anstehen von ihren ehemaligen Kolonialherren übernommen.



    Der dritte Tag in Hong Kong entschädigte dann aber wenigstens ein bisschen für die vorherigen Tage. Meine Frau fuhr den ganzen Tag ins benachbarte Shenzhen, um dort Geschäftspartner zu besuchen. Ich hatte den Tag somit sturmfreie Bude und entschied mich als erstes für einen Besuch des Eisenbahnmuseums in Tai Po. Das Museum ist im ehemaligen Empfangsgebäude von Tai Po, einem ehemaligen Marktflecken an der Strecke zwischen Kowloon und Grenze nach China untergebracht. Das Museum beschränkt sich auf zwei winzige Ausstellungsräume, im Freigelände findet man eine Diesel-Denkmallok (die erste Diesellok Hong Kongs), eine Dampf-Denkmallok, sechs ehemaligen Personenwaggons, eine Draisine und eine Modelleisenbahn. Dennoch hielt ich mich über eine Stunde dort auf und verpasste so zwei passierende Durchgangszüge aus China nach Kowloon. Inhaltlich findet ihr das meiste aus dem Museum in meinem vorhergehenden Bericht zur Geschichte der Eisenbahn Hong Kongs, zudem widme ich den kompletten nächsten Bericht dem Eisenbahnmuseum.

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    Bild 19: Ein Metrozug der KCR East Rail im Bahnhof von Tai Po. Sieht modern aus, ist aber tatsächlich ein Triebwagen der 1.Generation von Metro-Camell,
    die ab 1982 geliefert wurden und zwischen 1996 und 1999 komplett überholt wurden (und damit zur zweiten Generation wurden). Das Bild entstand auf dem
    Rückweg vom Besuch im Eisenbahnmuseum in der Station Tai Po. Mehr zum Eisenbahnmuseum von Hong Kong dann im nächsten Bericht.



    Auf dem Rückweg bummelte ich dann noch ein bisschen durch Tai Po, wo noch immer das pralle, ungefilterte und „schmutzige“ Leben zu finden ist, das in den meisten asiatischen Metropolen meist schon „weggesäubert“ wurde. Streckenaufnahmen an der Strecke zwischen chinesischer Grenze und Kowloon sind so gut wie unmöglich, die Strecke ist weiträumig mit Zaun und Stacheldraht abgesperrt und in den besiedelten Gebieten versperren einem Lärmschutzeinhausungen jeglichen Blick auf die Gleise. So fuhr ich zum Bahnhof „Hung Hom“, dem Endpunkt der Strecke in Kowloon. Kurz ein paar Worte zur Geschichte des Bahnhofs „Hung Hom“ bzw. dessen Vorgänger „Tsim Sha Tsui Terminal Station“:


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    Bild 20: Obwohl die Kowloon-Canton-Railway bereits 1910 ihren Betrieb aufnahm,
    begann man erst 1913 mit dem Bau eines Endbahnhofes in Kowloon. An der Südspitze
    Kowloons entstand auf neu aufgeschüttetem Land die „Tsim Sha Tsui Terminal Station“.


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    Bild 21: Erst 1916 waren die Arbeiten am im typischen, britischen Kolonialstil gehaltenen Gebäude vollendet.


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    Bild 22: Der Bahnhof befand sich direkt am Meer, so konnten Güter direkt vom Schiff auf die Bahn bzw. umgekehrt verladen werden.


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    Bild 24: Historische Ansicht des Wartesaals in der „Tsim Sha Tsui Terminal Station“.


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    Bild 25: Historische Ansicht des Bahnsteiges der „Tsim Sha Tsui Terminal Station“.

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    Bild 26: Historische Ansicht des Fahrkartenschalters in der „Tsim Sha Tsui Terminal Station“

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    Bild 27: Historische Ansicht des Wartesaals in der „Tsim Sha Tsui Terminal Station“.


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    Bild 28: Großbaustelle des neuen Endbahnhofs „Hung Hom”, der alte Endbahnhof
    befand sich außerhalb des Bildes links. Rechts die Anschlussgleise an einen neuen
    Hafenpier, die mittlerweile aber auch längst stillgelegt und abgebaut sind. Ganz links
    ist der erste Straßentunnel hinüber nach Hong Kong Island in Bau.

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    Bild 29: Abriss des alten Bahnhofs von “Tsim Sha Tsui”. Nur der Uhrturm blieb erhalten.
    Heute steht an der Stelle das Museum für Moderne Kunst (siehe Fotos weiter oben).

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    Bild 30: Der neue Bahnhof ist an Hässlichkeit nicht zu überbieten. Die Bahnsteige
    verschwanden unter einer riesigen Betondecke, über der ein riesiges Parkhaus errichtet
    wurde. Seit Oktober 2004 gibt es wieder einen Bahnhof „Tsim Sha Tsui“ mit einer Verbindung
    nach „Hung Hom“, allerdings alles unterirdisch und nur mit Verkehr von Metrozügen.



    Aber auch am Bahnhof von „Hung Hom“ ist das Fotografieren schwer:

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    Bild 31: Ein Metrozug der KCR East Rail hat soeben den Bahnhof Hung Hom verlassen und macht sich auf den Weg nach Lo Wu an der Grenze zu China.


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    Bild 32: Aus der Gegenrichtung kommt ein Metrozug und ...


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    Bild 33: … fährt in den Endbahnhof Hung Hom ein. Der Bahnhof ist ein Zweckbau der allerhässlichsten Sorte aus den 70er-Jahren.
    Neben den Nahverkehrszügen der KCR East und West Rail enden hier auch die aus China kommenden Fernzüge und Expresszüge (KTT).
    Mit der Eröffnung eines neuen Bahnhofs für die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke aus Guangzhou (Kanton) wird der Bahnhof an Bedeutung verlieren.


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    Bild 34: Diese Gleise führten einst direkt an den Pier von Kowloon, um dort Waren direkt von der Schiene auf die Schiffe zu verladen.
    Der Güterverkehr ist aber seit 2010 auch schon Geschichte und die Gleisstümpfe werden nur noch als Abstellgleise benutzt.



    Die schwüle Hitze von mittlerweile fast 30 Grad sorgte zusammen mit meiner fiebrigen Erkältung dafür, dass ich im Freien fast zusammenklappte. Also nichts wie rüber nach „Hong Kong Island“ und mit der Straßenbahn durch die Hochhausschluchten gondeln. Die dabei entstandenen Bilder zeige ich euch dann im übernächsten Bericht.

    Nachdem ich mich bei der Straßenbahnfahrt ein bisschen erholt hatte, ging es zurück nach Kowloon, wo ich zuvor auf Google Maps ganz in der Nähe unseres Hotels eine Stelle identifiziert hatte, an der vielleicht ein unbehelligter Blick auf die Gleise möglich sein konnte. Und tatsächlich, eine Brücke überspannte die Gleise und anstatt Zaun und Stacheldraht gab es eine massive, ca. 150cm hohe Mauer. Dummerweise alles in Sichtweite einer drei Meter entfernten Überwachungskamera. Aber „no risk, no fun“. Die Züge verkehren ja im Minutentakt, also schnell warten, bis der nächste Zug sich ankündigt, schnell auf die Mauer geklettert, Foto geschossen und nichts wie weg. Gute 300m die Straße runter befand sich eine Einkaufsstraße mit dichten Menschenmassen auf dem Gehsteig. Als ich mich dort eingereiht hatte und zurückblickte, erkundete ein Streifenwagen langsam fahrend die Umgebung der Brücke. Ob die wohl wegen mir kamen? Eine zweite Fotoposition entpuppte sich als äußerst suboptimal, immerhin fuhr mir aber ein KTT-Express vor die Linse:

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    Bild 35: Die Eisenbahnstrecken in Hong Kong sind eingezäunt und nur schwer zugänglich. Von einer Straßenbrücke in Kowloon
    aus konnte ich diesen vorbeifahrenden Metrozug der KCR East Rail ablichten. Im Hintergrund eine zweite Brücke, auf der …


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    Bild 36: … diese Aufnahme entstand. Für das Foto musste ich auf die Mauer klettern, was von einer Videokamera festgehalten wurde und wahrscheinlich einen Polizeieinsatz auslöste.


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    Bild 37: Von einer suboptimalen Fotoposition auf einer Fußgängerbrücke in Kowloon entstand noch eine Aufnahme
    des KTT-Expresszuges (Kowloon Through Train), der zwischen Guangzhou (Kanton) und Hong Kong verkehrt.


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    Bild 38: Die KTT-Züge bestehen aus einem Sandwich mit normalerweise sieben Dostos von Kinki Sharyo und zwei Loks der SBB-Baureihe
    Re 460 von SLM Winterthur ABB. Insgesamt verfügt der seit 1998 verkehrende KTT über zwei Loks und 12 Waggons, d.h. es gibt nur einen
    Pendelzug, der für die Strecke zwischen „Hong Kong Hung Hom“ und „Guangzhou East railway station“ genau zwei Stunden benötigt.


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    Bild 39: Zum Abschluss des Tages entstand noch diese Aufnahme eines Metrozuges. Danach war die Sonne endgültig weg.


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    Bild 40: Fast direkt neben unserem Hotel entdeckte ich dann noch einen Modelleisenbahnladen, der aber leider geschlossen hatte.



    Dann war es dunkel und ich wartete auf die Rückkehr meiner Frau aus Shenzhen. Sie war auch schwer erkältet und hatte eine wahre Odyssee hinter sich. So fielen wir ins Bett und schliefen erst einmal aus. Unser Rückflug am nächsten Tag sollte um 13:20 sein und meine Frau meinte, wir hätten noch genug Zeit für einen Bummel über die „Nathan Road“. Dabei vergaßen wir aber die Zeit und erst um 11:50 bestiegen wir dann den Expressbus Richtung Flughafen, der eine knappe Stunde bis zum Flughafen benötigt. Ich war der Meinung, dass wir zu 100% den Flug verpassen würden, meine Frau war anderer Ansicht. Zum Glück gab es im Bus wie fast überall in Hong Kong kostenloses WLAN und so suchte ich den Check-In-Schalter und versuchte die Fluglinie zu informieren, dass wir noch kommen würden. 40 Minuten vor Abflug erreichten wir dann das Terminal, spurteten zum First-Class-Check-In (da dort keine Schlange war), wo wir bereits mit den Worten „You fly to Beijing?“ erwartet wurden. Tatsächlich konnten wir noch einchecken. 35 Minuten vor Abflug bei einem internationalen Flug, damit hätte ich nicht gerechnet. Jetzt hatten wir plötzlich wieder viel Zeit und konnten sogar noch unsere „Octopus“-Karten zurückgeben. Und trotzdem waren wir immer noch nicht die Letzten, die den Bus in Richtung Rollfeld bestiegen.

    Der Flug an und für sich verlief dann ereignislos. In Peking benötigten wir dann nach gut drei Stunden Flug dank des Verkehrschaos nochmals fast zwei Stunden für gerade mal 4km Luftentfernung zwischen Flughafen und Wohnung meiner Schwiegereltern. Zu Fuß wären wir wohl schneller gewesen…


    Zum Abschluss noch ein paar Impressionen aus Hong Kong (mehr Bilder von mir aus Hong Kong findet ihr auf Flickr):

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    Bild 41: Straßenecke an der Nathan Road in Kowloon.

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    Bild 42: Gegensätze (Nathan Road, Kowloon)

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    Bild 43: Typischer Wohnblock in Kowloon. Kowloon zählt zu den am dichtesten bevölkerten Stadtteilen der Welt.


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    Bild 44: Interessante Architektur in Kowloon.


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    Bild 45: Zivilisation vs. Natur (gesehen in Kowloon).

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    Bild 46: Reklametafeln bis zum Abwinken findet man allen Ecken in Kowloon. Ganz in der Nähe befand sich unser Hotel.


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    Bild 47: Bei Nacht sehen die Reklametafeln dann so aus.

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    Bild 48: Dieser Verkäufer auf dem Nachtmarkt in Kowloon wartet auf Kundschaft. Leider ist der Nachtmarkt
    zu einer reinen Touri-Attraktion geworden, auf dem nur Ramsch aus dem benachbarten China verhökert wird.

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    Bild 49: Nur wenige hundert Meter von den glitzernden Hochhausfassaden entfernt findet sich das alte Hong Kong noch. Hier eine Freiluftwerkstatt in Sheung Wan.


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    Bild 50: Auch Liebhaber deutscher Spezialitäten kommen in Hong Kong voll auf ihre Kosten. Guten Appetit!



    So, der Bericht ist wieder ziemlich off-topic geraten, nur 26 von 50 Bildern hatten einen Eisenbahnbezug. Aber nachdem im vorletzten Bericht der Wunsch geäußert wurde, dass ich durchaus den Fokus auf die off-topic-Teile legen soll und der letzte Bericht ausschließlich der Eisenbahn gewidmet war, sollte die Mischung jetzt wieder passen, zumal ich den nächsten Bericht dann wie oben schon angekündigt dem Eisenbahnmuseum von Hong Kong widme. Ich hoffe, dass ihr dann alle wieder dabei seid.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:08:15:12:49:56.
    Hallo Flo1979,
    danke für den schönen Bericht.
    Auf die Gefahr hin, hier entweder von Chinesen oder von Hongkongern frittiert zu werden: Verstehe ich es dann richtig, dass Hongkong quasi eine chinesische Stadt mit europäischen Gewohn- und Gepflogenheiten ist? Mir fällt nur gerade das Ausspucken ein...
    An dieser Stelle noch einmal -unabhängig vom Inhaltlichen, dass ich mich nicht zu bewerten traue - Chapeau an die Hongkonger für ihre hohe Beteiligung an der letzten Umfrage in ihrer Stadt vor einem Monat...
    Viele Grüße,
    schoki41
    Hallo und danke für die tollen bildlichen Eindrücke aus Hong Kong!

    Deine Leiden in der "Small world" kann ich durchaus nachvollziehen.
    Kaum zu glauben, aber ich habe noch Schlimmeres erlebt. Einen Ausfall
    der Beförderung mitten bei den Piraten der Karibik. Rund 15 Minuten
    lang Dauerbeschallung: "Joho, joho, pirats of the caribian. Lalalala ... :-)

    Inter-nette Grüße

    Herbert
    oseYannis schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Danke, und BITTE mehr davon!
    > Gruß Yannis


    keine Sorge. Es kommen noch zwei Berichte aus Hong Kong und mindestens ein Bericht aus China.

    Viele Gruesse

    Florian
    schoki41 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo Flo1979,
    > danke für den schönen Bericht.
    > Auf die Gefahr hin, hier entweder von Chinesen
    > oder von Hongkongern frittiert zu werden: Verstehe
    > ich es dann richtig, dass Hongkong quasi eine
    > chinesische Stadt mit europäischen Gewohn- und
    > Gepflogenheiten ist? Mir fällt nur gerade das
    > Ausspucken ein...

    So pauschal kann man das nicht sagen. In Sachen Anstand (Ausspucken, Draengeln, Tischmanieren) haben die Hong Kong Chinesen alles von ihren ehemaligen Kolonialherren uebernommen. An anderen Stellen (Traditionen, Essen, Religion) sind die Hong Kong Chinesen dagegen viel chinesischer wie die Festlandchinesen. Da haben die Kommunisten ganze Arbeit geleistet. Man erkennt in Hong Kong sofort, wer aus Hong Kong kommt und wer vom Festland.

    Viele Gruesse

    Florian
    Eurodomino68 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo und danke für die tollen bildlichen
    > Eindrücke aus Hong Kong!
    >
    > Deine Leiden in der "Small world" kann ich
    > durchaus nachvollziehen.
    > Kaum zu glauben, aber ich habe noch Schlimmeres
    > erlebt. Einen Ausfall
    > der Beförderung mitten bei den Piraten der
    > Karibik. Rund 15 Minuten
    > lang Dauerbeschallung: "Joho, joho, pirats of the
    > caribian. Lalalala ... :-)

    das ist wirklich hart! Ich glaube, da haette ich mich trotz der geringen Tiefe im Kanal ersaeuft ;-)

    Viele Gruesse

    Florian
    Hallo Florian,

    danke für den Bericht. Das off-topic darfst Du gerne beibehalten. Mein Favorit ist Deine Schilderung der Chinesinnen im "Hello-Kitty-Look". Einfach Klasse. Aber nicht nur in China ist man so verrückt. Ein Blick nach Orlando zeigt, dass die Amerikaner ähnlich drauf sind. Da rennen Erwachsene - jenseits der 40 - mit Mickey-Mouse Klamotten und Mickey-Mouse-Ohren durch die Stadt...

    Vielen Dank für Deinen Bericht.

    PS: Was ich vermisse, ist ein Bild der allabendlichen Lasershow. Keins gemacht?
    Welch eine grandiose Stadt! Vielen Dank für's Zeigen und Mitnehmen; ich erinnere mich gerne an meine beiden Reisen nach HK. 1991 per Flug inkl. Ankunft und Abflug auf dem alten Kai Tak-Airport, 2007 per Eisenbahn durchgehend aus Wien mit Weiterreise "old style" nach HK Island mit der Star-Ferry.

    Immer wieder ein Erlebnis, auch wenn Kai Tak leider bereits Geschichte ist. Tut/Tat sich dort eigentlich was mit der in Aussicht gestellten Neubebauung?

    Danke, und Gruß aus Wien

    "Ohne Skepsis und Zweifel würden wir heute noch glauben, die Erde wäre eine Scheibe".
    "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."

    (Immanuel Kant)
    Lokleiter schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > PS: Was ich vermisse, ist ein Bild der
    > allabendlichen Lasershow. Keins gemacht?

    Meinst du die Lasershow in Disneyland oder an der Skyline? In Disneyland wollten wir kurz nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause, leider versperrte uns die Halloween-Parade den Weg zum Ausgang, so dass wir uns die Parade auch noch antuen mussten. Die Lasershow an der Skyline beginnt glaube ich erst um 20 Uhr, wir sind dagegen kurz nach Sonnenuntergang in den Hintergassen Kowloons verschwunden auf der Suche nach authentischem und gutem chinesischen Essen. Meine Frau interessiert sich nicht für Lasershows und ich hatte 2003 vor der Skyline die Feuerwerk-Weltmeisterschaften miterlebt, da kann keine Lasershow mithalten.

    Viele Grüße

    Florian
    Jörg Schwabel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Immer wieder ein Erlebnis, auch wenn Kai Tak
    > leider bereits Geschichte ist. Tut/Tat sich dort
    > eigentlich was mit der in Aussicht gestellten
    > Neubebauung?


    ich war nicht dort, laut Google Maps wird aber scheinbar auf der ehemaligen Landebahn gebaut, zumindest ein Straßennetz scheint dort schon zu existieren.

    Viele Grüße

    Florian
    702 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > xiè xiè!
    >

    Bu keqi (oder da in Hong Kong eigentlich nur Kantonesisch gesprochen wird: "m ssai m goi")

    Viele Grüße

    Florian
    Hallo!

    Dem "Chapeau" für die Abstimmung stimme ich voll zu! Nur die Chinesische Regierung "bockt" mal wieder rum und erkennt das Ergebnis nicht an. Man kann deshalb nur hoffen, dass die Menschen dort die Kraft besitzen, diesem System zu trotzen.

    Schöner Beitrag!

    Mit freundlichen Grüßen

    Der Cottbuser
    schoki41 schrieb:
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    > Hallo Flo1979,
    > danke für den schönen Bericht.
    > Auf die Gefahr hin, hier entweder von Chinesen
    > oder von Hongkongern frittiert zu werden: Verstehe
    > ich es dann richtig, dass Hongkong quasi eine
    > chinesische Stadt mit europäischen Gewohn- und
    > Gepflogenheiten ist? Mir fällt nur gerade das
    > Ausspucken ein...
    > An dieser Stelle noch einmal -unabhängig vom
    > Inhaltlichen, dass ich mich nicht zu bewerten
    > traue - Chapeau an die Hongkonger für ihre hohe
    > Beteiligung an der letzten Umfrage in ihrer Stadt
    > vor einem Monat...

    Hallo Paul,

    Mal meine Eindrücke nach einem Besuch in Hong Kong nach drei Wochen Volksrepublik: Ziemlich schnell nach der Einreise merkt man, dass die "irgendetwas anders" ist, zumindest ich fand, dass das ganz schön angenehm anders ist.
    Kein Herumgerotze mehr. Die Menschen kennen so etwas wie Privatsphäre und Abstand: Man wird nicht mehr als Europäer angestarrt, niemand will sich mehr mit Dir fotografieren lassen (außer festlandchinesische Touristen). Kein gewalttätiges Gedrängel mehr. Man sieht wesentlich mehr Menschen, die so etwas wie individuellen Geschmack haben. Die Leute können Fremdsprachen und zumindest das Wichtigste ist auch in lateinischen Buchstaben verzeichnet(Halleluja!). Für mich allerdings war die positivste Überraschung, dass Hongkong eher den Eindruck macht, "gewachsen" und "echt" zu sein. In Festlandchina hatte zumindest ich immer den Eindruck, dass es im Wesentlichen nur zwei Extreme gibt: Das alte, nicht auf "Besuch", sei es auch nur aus einer anderen Provinz, eingestellte, heruntergekommene China, und das "neue", herausgeputzte, Höher-Schneller-Weiter, und vor allen Dingen sehr künstliche, irgendetwas Vorspielende Plastik-China. Dazwischen gibt es nur sehr, sehr wenig. In Hongkong dagegen gibt es die traditionsbewusste, aber mit der Zeit gehende Kultur, da gibt es sichtlich alte Gasthäuser, in denen man einfach, aber gut essen kann, alteingesessene Handwerker, Läden, die durch Qualität glänzen und gänzlich unprätentiös sind.
    Das soll jetzt nicht heißen, dass es das alles in Festlandchina nicht gäbe - man muss es dort nur suchen. Im Gegensatz dazu ist HK sehr hektisch und geschäftig. Noch ein Unterschied: In China hat so gut wieder jeder seine Teesud-Plastikflasche am Handgelenk - ein Hongkongchinese würde sich, so mein Eindruck, eher den Arm abhacken als mit so etwas gesehen zu werden.
    Für mich war Hong Kong eine chinesische Stadt, mit europäischer "Gebrauchsanleitung". Kann nur jedem empfehlen, mal dort hin zu fahren.
    Danke an Florian für den Reisebericht.

    MfG
    martin

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    Hallo.

    Ich meinte die Lasershow an der Skyline von Hong Kong Island. War ein schönes Schauspiel. Das Disneyland kenne ich nicht. Wenn Du dort schon die Feuerwerk-WM gesehen hast, dann ist die "normale" Show natürlich nicht so interessant. Und dort rumstehen mit knurrenden Magen geht ja gar nicht. ;-)

    Noch mal danke für Deine Reiseberichte.

    Viele Grüße
    Ach du liebe Güte. Da werden ja alleine durch den Satz "It´s a small World", Kindheitserinnerungen wach. Da muss wohl jeder, der sowas besucht, durch.

    Beste Grüße

    Jan

    EDIT: Auf Bild 37 sind Flutlichter zu sehen. Kannst du mir sagen, ob das von einem Stadion stammt, und wenn nicht, wo in etwa das Bild aufgenommen wurde ;) ?

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    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:07:13:00:29:12.
    xiè xiè,
    neue und interessante Eindrücke von einer Stadt, die ich sicher nie persönlich besuchen werde... Wie gut, daß es DSO gibt...

    LG Gustav
    HIER sind meine Reiseberichte zu finden!
    Bremer1897 schrieb:
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    > EDIT: Auf Bild 37 sind Flutlichter zu sehen.
    > Kannst du mir sagen, ob das von einem Stadion
    > stammt, und wenn nicht, wo in etwa das Bild
    > aufgenommen wurde ;) ?

    Aber sicher doch. Es handelt sich um das Mong Kok Stadium im Stadtteil Mong Kok, Kowloon. Mein Fotostandpunkt war ungefähr hier:

    [www.google.de]

    Frag mich jetzt aber nicht, welche Fußballmannschaft hier ihre Heimspiele austrägt ;-)

    Viele Grüße

    Florian
    Och, das finde ich schon heraus ;). Vielen Dank für den Standort.

    Gruß
    Jan

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