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Hallo Welt

Ui, die USA findet ja doch auch anklang. Danke!
Wie gesagt, ich bin schnell, also gehts gleich weiter. Wir bleiben in der Ecke und tun uns teilweise mit dem Wetter etwas schwer (was den Text etwas eintönig macht), aber das kommt schon!

Teil 1: [www.drehscheibe-foren.de] --> in die Cascades




Sonntag, 17. Juli – The Dalles > The Dalles

Um 6 Uhr wollten wir heute raus zum Frühstück, so früh? Jaa! Und dies obwohl es sich eigentlich vom Wetter her irgendwie nicht aufdrängte. Es war ziemlich dunkel als wir auf sind und nur ein paar wenige blaue Löcher waren zu sehen. Aber 4 Leute motivieren sich irgendwie gegenseitig genug ... also sind wir zum Frühstück. Das war lässig und beim Frühstück sahen wir auf beiden Flussseiten jeweils mehrere Züge, es war gut etwas los auf den Gleisen. Das Highlight beim zuschauen war ein BNSF Zug mit auf Flachwagen verladenen Armeefahrzeugen ... endlos lange, schön zum zuschauen.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.17%20The%20Dalles/DSC_3215kgr.jpg

Blick am Morgen aus dem Zimmer. Das Celilo In lag direkt über dem The Dalles Damm. Davor ein "typisches" Ländliches Wohngebiet, dann der Highway und noch etwas Industrie.

Um 7 Uhr kamen wir dann raus. Wir überquerten den Fluss erstmalig und stellten uns für den Amtrak Zug an die einzige Stelle in der Gegend in der es überhaupt etwas Seitenlicht geben würde - gleich hinter Dallesport, also schön nah.
Wir kamen da an und die Sonne drückte schon recht gut, wir versuchten uns irgendwie zu positionieren und hofften insgeheim noch auf einen Güterzug vor dem Ämdräck. Dieser Gefallen tat man uns nicht, dafür merkten wir mit fortschreitender warterei, dass die Temperaturen zum stehen alleine im T-Shirt fast zu kühl waren, der Wind tat sein übriges dazu.
Zugverkehr ... ja, wir verteilten uns und irgendwann erkannten Philippe und ich einen Zug in der nächsten Kreuzungsstelle ein paar Meilen weiter Fluss abwärts stehen. Sehr gut, der kommt dann ja gleich. Aber erst musste die Amtrak Gurke durch. Und pünktlich auf den 4-Wagen Zug mit einer Lok kam die Sonne raus, wohl nicht ganz, aber immerhin ein grosses Bisschen. Das Bild war im Kasten und wir schonmal zufrieden so früh aufgestanden zu sein, was motivationstechnisch für den restlichen Tag sicherlich nicht verkehrt war.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.17%20The%20Dalles/DSC_3217kgr.jpg
[maps.google.com]
Gleich südlich von The Dalles rollt der Empire Builder Zugteil nach Portland am Morgen nach Westen.

Der Zug den wir als Kreuzungszug identifiziert hatten bewegte sich nach der Durchfahrt vom Amtrak aber nicht wirklich. Wir wechselten dann seinen Status vom "Kreuzer" in einen "Überholer" um und fuhren los als sich die letzten blauen Löcher über unseren Köpfen schlossen.
Es stand mal die Fahrt etwas Flussaufwärts an, wir wollten schauen wie es wo ausschaut und wie was wo in etwa geht. Wie erhofft wurde die Landschaft je länger je karger und die Bäume wurden immer seltener zum Problem. Der Kugelschreiber, der die ehrenvolle Aufgabe hatte unsere Stellen auf Papier zu bringen, wurde rege benutzt und der Block füllte sich langsam mit Angaben zu möglichen Fotostellen.
Bei der Bahnbrücke in Wishram sahen wir gerade noch einen Zug über die stählerne Brücke schleichen - es war der Zug mit den Militär LKWs den wir beim Frühstück schon gesehen haben.
Hinter Wishram kam dann langsam die Sonne raus, die Löcher wurden mehr und als wir dann in einem Loch sassen welches gross genug war damit sich das warten lohnen dürfte, standen wir mal an einem BÜ direkt im Auto - wie gemütlich! Hinter dem BÜ direkt am Ufer des Columbia Rivers zelteten ein paar Jugendliche und die waren schon wach. Ich meinerseits war aber sehr verwundert, da ist eine Gruppe Teenies am Campen und am Sonntag um 9 Uhr Früh sind die schon auf? Kein Kater ausschlafen? Ach, wir sind ja in den USA *phhhr* ;).
Lange mussten wir an dieser Stelle zum Glück nicht auf einen Zug warten, nach etwa 30min kam ein Güterzug von hinten, leider ohne Schlusslok, und wenig später einer von vorne - vielleicht auch ohne Schlusslok ;) Die Stelle war abgehakt und wir schauten weiter Flussaufwärts nach Stellen.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.17%20The%20Dalles/DSC_3228kgr.jpg
[maps.google.com]
Zwischen Maryville und Roosevelt hat sich der Landschaftscharakter stark geändert. Eine Halbwüste hat die Vegetation fast komplett vertrieben - nur 50km weiter östlich erinnert das Tal eher an Kanada als den mittleren Westen. Aber das ist sie eben, die Columbia River Gorge.

Weit kamen wir nicht, denn schon an der nächsten Stelle gefiel es uns derart gut, dass wir gleich geblieben sind. Der eigentliche Grund war da zwar nicht die 10001% Stelle sondern der Umstand, dass wir bis zum Fotopunkt recht weit gelaufen sind und der Aufwand nicht für nichts gewesen sein soll ... so warteten wir auf Verkehr.
Das warten war so gemütlich, die ersten Züge kamen fast etwas zu schnell. Wir sassen direkt am Fluss auf einem Felsen mit Blick aufs ganze Tal und die Bahn. Der erste Zug kam von hinten und gespannt warteten wir, wie immer, ob auch Schlussloks am Zug sind. Ein Indikator dafür ist immer die Anzahl der Loks vorne am Zug. Mit 2 Loks war dieser Zug von hinten daher durchaus ein Kandidat. Und er hatte Schlussloks, die aber beide mit der "richtigen" Seite zueinander standen, schön blöd!
Wir warteten deshalb weiter und wenig später, die Wolken waren gerade am Andampfen (im warsten Sinne des Wortes) rollte ein Zug von vorne auf uns zu.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.17%20The%20Dalles/DSC_3232kgr.jpg

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[maps.google.com]
Vor Roosevelt fährt dieser Müllzug nach Osten. Sein Ziel ist die Müllverwertungsanlage bei Roosevelt, wo der Wohlstandmüll von Portland und der Umgebung hingefahren wird. Was danach damit geschieht? Vermutlich ab in irgend eine Grube ...

Wir kletterten zurück über die Felsen zum Auto und zogen weiter. Wieder kamen wir aber nicht weit, nur wenige Meilen weiter fanden wir die nächsten "haben müssen" Stelle wo wir dann auch gleich blieben. Vor allem auch, weil wir noch sicher in der Sonne waren, was weiter Flussaufwärts nicht unbedingt gegeben war.
Da die eigentliche Stelle lichttechnisch aber noch eine etwas knappe Angelegenheit war blieben wir die ersten 30min an der Stelle im Auto über der Strasse an einer etwas alternativen Position sitzen und warteten auf einen Ostfahrer - ohne das wir geglaubt hätten, dass den auch einer kommt.
Es kam aber tatsächlich einer, nach kaum 10min warten. Glück muss der Mensch haben! Wir liefen also runter über einen BÜ zur Stelle hin und dann kam dass, womit wir schon länger mal gerechnet haben - die Warterei ohne Zug. Wir mussten recht lange warten bis sich wieder etwas bewegte. Es wartete sich zwar ganz angenehm, ich vermisste aber Schatten. In der direkten Sonne war es schon ziemlich warm und es ging kein Wind, im Vergleich zur Stelle weiter Flussabwärts. *schwitz*.
Als dann nach gut einer Stunde in der Sonne die ersten ehrliche Wolken vor die Sonne zogen dauerte es auch nicht mehr lange und ein Zug kam von hinten Flussaufwärts gefahren, aber ohne Schlusslok und somit wieder unfotografiert. Die dunklen Phasen wurden länger und länger und das Pech spielte sicherlich gut mit, als der erste Westfahrer in eben einem solch dunklen Moment ums Eck bog - 30 Sekunden später war volllicht auf der Strecke.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.17%20The%20Dalles/DSC_3247kgr.jpg
[maps.google.com]
Ebenfalls sehr häufig anzutreffen sind Kohlezüge, dieser fährt Flussaufwärts kurz vor Roosevelt.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.17%20The%20Dalles/DSC_3255kgr.jpg
[maps.google.com]
Bei ausgeprägtem Keinlicht rollt dieses Loktripple mit einem gemischten Güterzug Flussabwärts in Richtung Portland.

Aber die Stelle war es irgendwie nicht Wert noch länger zu warten, da waren wir uns sicher. Und so ging es nach dem obligatorischen Abwarten des nächsten Blocks weiter zum Auto und weiter das Tal hinauf. Der Charakter des Tals ändert sich mit jeder Meile. Was vorne noch waldig und grün war, wird weiter hinten braun / gelb und sandig. Es ist schon sehr beeindruckend wie schnell die Vegetation vom einen ins andere Extrem schlägt. Es zeigt sehr eindrücklich wie stark der klimatische Unterschied innerhalb dieses Tals ist.
Bei Roosevelt WA verliessen wir das nächste Mal für ein paar Minuten die Interstate und schauten uns eine Bahnbrücke an der Ferry Road an. Die Stelle war also gar nicht übel und wurde notiert als mögliche Stelle, die aber nicht wahnsinnig ist.
Erst wollten wir einfach mal warten, doch bald zog es die anderen noch weiter Flussaufwärts, ich hatte nichts dagegen. Die Landschaft hat sich vom engen Tal in eher in eine breite Fläche verwandelt. Gerade auf der Südseite des Columbia Rivers sah man praktisch keine nennenswerten Erhöhungen mehr, es ist einfach nur platt.
Wir fuhren weiter der Bahn entlang in Richtung Osten und merkten zu welch dummer Zeit wir wieder mal da waren. Die Sonne war praktisch im ganzen Streckenverlauf sehr achsial zum Gleis. Wir fuhren bis zur nächsten Ausweichstelle und überholten im Bahnhof von Roosevelt sogar noch ein Zug der uns mal in den Rücken gefahren war am Mittag.
Wir folgten dem Streckenverlauf und warteten an einer potentiellen Stelle, in der Halbsonne auf den Kreuzungszug. Irgendwie wurde aber nicht gekreuzt und stattdessen kam der Zug der im Bahnhof Roosevelt stand von hinten. An dem erkannten wir das knappe Seitenlicht an der Stelle und als wir fast im selben Moment ein Gegenzug erkannten der in die Kreuzung ging fuhren wir los. Die Ferry Road Brücke in Roosevelt sollte es werden.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.17%20The%20Dalles/DSC_3263kgr.jpg
[maps.google.com]
In Roosevelt gibt es eine Strassenbrücke welche diesen Blick ermöglicht. Ein Westfahrer ist im Bild und hinten erkennt man noch das Ziel der Müllzüge.

Kaum war er durch fuhren wir wieder zurück - ein Eis und etwas Kühles zum Trinken kaufen! In einem Minimarket in Roosevelt wurden wir da fündig - irgendwie das einzige Gebäude im Ort das etwas Leben ausstrahlte ;). Wir fuhren wieder Flussaufwärts in Richtung Kennewick und überfuhren als wir kaum 10 Meilen weit waren bereits den nächsten Zug. Diesen gab es dann im Abschnitt vor Roosevelt, wo Strasse und Bahn ziemlich dicht nebeneinander direkt am Fluss verlaufen.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.17%20The%20Dalles/DSC_3269kgr.jpg
[maps.google.com]
Noch etwas weiter Flussaufwärts öffnet sich das Tal und die Landschaft wird weniger spektakulär.

Phu, jetzt aber endlich weiter! Es ging noch weiter Flussaufwärts und kaum wieder 10 Meilen weiter sahen wir bereits den nächsten Zug. Diesen aber leider so spät, dass es für ein Foto nicht mehr reichte, wobei nicht viel gefehlt hätte. Gleich an der Stelle wo wir dem Zug zugeschaut haben gefiel es uns aber mal wieder so gut, dass wir uns da niederlassen wollten für die nächste Zeit bis wieder ein Zug kommt. Wir bestiegen ein Hügel und warteten auf einem Felsen in der Sonne sitzend auf Zugsverkehr.
Bevor aber ein richtiger Zug kam, kam eine fette Schleierwolke und machte es so richtig breit an der Fotostelle. Das war ziemlich witzlos und wir waren Weg. Achja, es kam mal noch ein Schienenauto auf den Gleise, im Licht ;)

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.17%20The%20Dalles/DSC_3272kgr.jpg

Anstatt eines Zuges kam über eine längere Wartezeit nur dieses BNSF Schienenauto. Dafür konnte der Crow Butt State Park als Motiv herhalten ;)

Wir positionierten uns direkt hinter Roosevelt an der Strasse, da war es auf einmal wieder sonnig und heiter ... obwohl es 10min zuvor so aussah als sei der Tag gelaufen. Merkwürdige Wettersituation, sehr merkwürdig.
An der Strasse warteten wir nochmal eine ganze Weile bis endlich weit hinten ein Spitzenlicht am Bergrücken auftauchte. Ein BNSF Westfahrer rollte auf uns zu und die Sonne gab sich gerade unheimlich viel Mühe zu scheinen, was sich sehr positiv auf die Belichtungswerte auswirkte. Wenn man sich das Bild im Nachhinein anschaute kann man gar nicht erahnen, wieviel Lotterie da im Spiel war.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.17%20The%20Dalles/DSC_3283kgr.jpg
[maps.google.com]
Am Abend kam dann die Sonne nochmal richtig raus. Vor Roosevelt rollt dieser Getreidezug Flussabwärts.

Dieser Zug war vorbei und wir warteten einfach gleich mal weiter an der Stelle. Ausser einem UP Zug auf der anderen Flussseite kam aber nichts. Auf den UP Gleisen lief über den Tag gesehen vermutlich ähnlich viel Verkehr, aber viel schlechter verteilt! Die Züge kamen gefühlt immer Gruppenweise.
Als die Sonne definitiv hinter den blöden Furzschleierwolken verschwand taten wir es ihnen gleich und wir fuhren los. Schon an der ersten Ausweiche, Roosevelt, stand ein Zug nach Osten drin und das Signal am Durchfahrtsgleis war grün - Überholung! Dieser Umstand wiederholte sich am nächsten Bahnhof. Sind die alle wegen dem Ämdräck draussen? Achja, der kommt ja auch gleich, war mein Gedanke. Und ich wollte etwas Kunstiges probieren. Für ein richtig Künstlerisches Resultat fehlt mir aber irgendwie das Licht, es blieb bei einem mutigen und gescheiterten Versuch.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.17%20The%20Dalles/DSC_3299kgr.jpg
[maps.google.com]
Der Empire Builder von Portland war an diesem Nachmittag ungewöhnlich lange, er bestand gleich aus zwei Garnituren. Auch mit im Bild die immerzu präsente Interstate 14.

Der Tag war damit dann eigentlich auch schon gelaufen, es stand nur noch das Abendessen und die Hotelsuche an. Fürs Essen guckten wir uns den Baldwin Saloon in The Dalles an, dafür hatten wir schliesslich noch einen 10% Rabatt Gutschein den wir einlösen konnten. Aber vor dem Essen musste eine Dusche sein, wo? Im Motel 6 am Ortsrand, unserer ersten Wahl - und heute hatte man zum Glück auch genug Zimmer frei.
Den Baldwin Saloon im Ort drin fanden wir recht gut, aber trotz Öffnungszeiten bis 23 Uhr war der Saloon leer und dunkel. Sonntag = Ruhetag?! So landeten wir am Schluss, nach der erfolglosen Suche nach einer Alternative, im viel zu gut klimatisierten Dennis an der Interstate.
Es gab Schnitzel mit Pommes ... so richtig Amerikanisch natürlich, sonst war das Essen aber gar nicht schlecht und das Trinkgeld wurde von der sehr aufmerksamen Bedienung verdient.
Im Hotel jetzt gibt es nicht mehr viel zu sehen, es ist dunkel und es wird anscheinend wieder 6 Uhr angepeilt für morgen .. ooou!




Montag, 18. Juli – The Dalles > The Dalles

Auch dieser Tag startete wieder um 6 Uhr. Wobei wir uns alle anders verstanden hatten. Die einen waren um 6 Uhr bereit das Hotel zu verlassen, die anderen (da schliesse ich mich mit ein) dachten eher, 6 Uhr sei die Zeit in der man sich mal trifft um zu beraten, was mit dem Tag alles gemacht wird.
Nun, wir fanden uns dann in der Mitte und um halb 7 waren wir draussen. Das Hotel verlängerten wir auch noch gleich für eine Nacht. Wobei das ziemlich schwer war, was aber nicht an uns sondern an der völlig verpennten Frau an der Rezeption lag, die wir sogar erst noch wecken mussten ;). Das wir heute eher in Richtung Portland "arbeiten" wollten war klar, den da sind die eigentlichen Stellen in diesem Tal die uns gefallen.
Erst mussten wir aber noch einkaufen, unsere Vorräte waren erschöpft, vor allem Wasser war alle, und ausserdem hatten wir Hunger. So suchten wir etwas umständlich ein kleines Geschäft und liessen uns über den Tisch ziehen, die Preise waren überirdisch. Dann ging es gleich zum ersten Damm auf unserer Liste, kurz vor Bingen. Der Damm kam gerade als wir da waren ins Licht und präsentierte sich in der besten Morgensonne. Was wir dabei feststellen mussten war aber, dass das Seitenlicht doch schon sehr arg knapp war. Das war schade weil ... kein Zug kam in den 10min in dennen wir warteten.
Es war schon wieder kurz vor Amtrak Zeit und wie wir gestern ja zweimal live miterlebt haben wird die Strecke grosszügig geräumt wenn der der anrollt. Also wohl kein Güterzug vor diesem und bis dann danach etwas kommen kann ist das Licht am Damm rum. So fuhren wir weiter und suchten einerseits eine Stelle für Züge nach Westen und andererseits eine Stelle wo man vielleicht den Amtrak Zug noch schiessen könnte. Ersteres gelang natürlich wunderbar (Licht stimmt ja überall) letzteres hingegen gar nicht. So standen wir am Schluss auf dem Parkplatz zum "Dogs Creek" und warteten auf Züge flussaufwärts. Das wir dem Amtrak Zug dabei zuschauen würde, und auch zugeschaut haben, musste verschmerzbar sein.
Als der Amtrak Zug ein paar Minuten durch war und theoretisch ein Güterzug hätte kommen können standen wir an die Stellen. Das war etwas mühsam, weil das Gelände steil und unwegsam ist, nix mit gemütlichem Warten im Auto. Schlussendlich stand aber jeder an seiner auserwählten Position und wir warteten auf einen Zug. Ich hangelte mich durch ein Wäldchen in die Höhe und kletterte dann noch über ein paar Felsen zu meinem Punkt, der zwar wunderschön gelegen, aber nur sehr mühsam "zu halten" war.
Und wie gestern beim Warten kam heute vor einem Zug erstmal ein Schienenauto und pfutterte gemächlich über die Gleise. Das Warten zog sich etwas und dann kam endlich ein Zug, in die richtige Richtung und im richtigen Licht. Das Warten hat sich also schon mal gelohnt, das frühe Aufstehen übrigens nicht. Es war kurz vor 10 und wir hatten das erste Bild im Kasten, weshalb sind wir jetzt genau um 6 schon aufgestanden? ;)

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[maps.google.com]
Zwischen Carson und White Salomon, weit Westlich im der Columbia River Gorge ist die Vegetaion waldig und üppig. Wie auch de Wind, welcher über das Wasser fegt und der Abschnitt für Windsurfer interessant macht.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3310kgr.jpg

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[maps.google.com]
Gleich vor der kleinen Ortschaft Cook liegt diese offene Kurve. Es ist fast der einzige Abschnitt in diesem Teil der Gorge welcher direkt am Wasser läuft und nicht von Bäumen verdeckt ist. Dieser BNSF Güterzug fährt Flussaufwärts.

Wir fuhren nach dem Bild etwas weiter in den Osten und stellten uns an die nächste Stelle die wir gefunden hatten. Das Warten da war etwa im Faktor 100 angenehmer als zuvor. Man konnte direkt im Auto sitzend auf die Fotostelle blicken und im Schatten warten, Click&Drive sozusagen, an einem Platz wo sonst niemand hin kommt und es bis auf etwas Strassenlärm vom Highway am gegenüberliegenden Flussufer auch ziemlich still ist.
Irgendwie wollte aber der Verkehr an dieser Stelle nicht mehr so richtig, das einzige was in der Sonne kam war ein Nahgüterzug von hinten, kein richtiger Güterzug. Und dann kamen breitflächig die Wolken rein. Schneller und schneller und irgendwann standen wir im Schatten. Und es kam: Nichts, ausser dem Nahgüter zurück ... toll! Es war 12 Uhr als wir das Ganze abgeblasen haben.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3317kgr.jpg
[maps.google.com]
Der Verkehr blieb aus, stattdessen arbeitete das Wetter und verschlechterte sich zusehends. Als diese kleine Übergabe kurz vor dem Railroad Tunnel N.5 Flussaufwärts fährt.

Für uns ging es zurück nach Bingen und entschlossen über die Autobahn auf der Südseite rauf nach The Dalles zum Mittagessen. So sahen wir gleich mal die UP Strecke auf und wir waren schneller beim Essen als über die Interstate. Die UP Strecke ist leider nicht wahnsinnig Fotogen, bis auf einen Damm, der dafür dann aber richtigrichtig schön ist.
The Dalles erreichten wir im strömenden Regen und wir waren schon etwas enttäuscht über den doch recht abrupten Wetterwechsel in den letzten 2 Stunden. Auch alles andere als zufrieden waren wir mit der Ausbeute dieses Morgens, 6h "Einsatz" für ein Bild, da steht irgendwo ein kleines Missverhältnis im Raum ;). Die Eisenbahn hat es uns aber auch nicht leicht gemacht, es lief praktisch nichts an diesem Morgen. Gleiches übrigens auch auf der UP Linie, da kam den ganzem Morgen überhaupt kein Zug.
Der K-Market war unser nächster Halt, wir stockten die Vorräte noch richtig auf. Im Subway holten wir uns ein Sandwich und nachdem es verdrückt war galt es eine neue Entscheidung zu treffen. Es regnete noch immer und wir hatten alle arge Probleme uns zu Motivieren. So entschied die einfache Mehrheit das jetzt eine Siesta im Hotel eingelegt wird ;) Wir verschliefen gut eine Stunde im Zimmer während es draussen in Strömen regnete. Erst als in Richtung Osten ein Silberstreifen am Horizont auftauchte, es sah nach blau aus, fuhren wir los in der Hoffnung auf Sonne da oben, auch wenn die eher klein war.
Über den Highway in Oregon fuhren wir bis nach Wishram und wechselten da gekonnt die Flusseite. Dabei kam das blau tatsächlich näher und näher und vor Roosevelt, wir erinnern uns, da wo die Strecke eher langweilig wird, waren wir dann drin im Wolkenloch.
Und wir wurden gleich mal etwas verarscht, mit uns war auch ein Westfahrer in Roosevelt und wir schauten ihm noch zu. Auf ein Foto an der Ferry Road verzichteten wir, da ein weiterer Zug im Bahnhof stand den wir eigentlich als Kreuzungszug klassifiziert hatten und nicht "fahren lassen" wollten. Dummerweise stellte sich dann heraus, dass es keine Kreuzung sondern eine Überholung war ... und uns das gar nichts bringt. Also zwei Züge "verdaddelt".
Etwas im Ärger über uns selber fuhren wir weiter nach Osten bis das Wolkenloch langsam ein Ende nahm. Aber wir konnten fast genau da hin stehen wo wir wollten, an die Ausfahrt vom nächsten Kreuzungsbahnhof hinter Roosevelt.
Wir warteten und warteten und gar nicht so viel später kam ein Zug von vorne, mit viel Glück im Licht. Da der Zug auf uns einen eher langsamen Eindruck machte wagten wir mal eine Verfolgung und schossen den Zug bis zu einer "must have" Stelle westlich von Roosevelt, 2-mal.

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[maps.google.com]
Da das Wetter im unteren Teil der Gorge nicht besser wurde verzogen wir uns in den Osten - und die Vegetation könnte anders nicht sein - immer wieder erstaunlich wenn man weiss wie nahe beieinander die beiden Fotos entstanden sind! Vor Roosevelt fährt dieses BNSF Gespann nach Westen.

Die Idee mit dem Zugverfolgen war eigentlich gar nicht schlecht, warum sind wir da nicht früher drauf gekommen? Auf jeden Fall planten wir wieder mit diesem Fall und fuhren wieder Ostwärts dem Flusslauf entlang. Wir kamen weit, seehr weit, ohne dass sich etwas bewegt hätte. Als wir dann "am Ende" des fotogenen Bereichs waren liessen wir es sein und blieben einfach mal da stehen. Die Stelle war nach dem erklimmen eines Hügels auch gar nicht sooo schlecht, ja sogar richtig schön. Wir alle waren dieser Meinung, ausser der Sonne, die versteckte sich nämlich kurz nach unserer Ankunft hinter den Wolken und guckte dem Schauspiel nicht zu. Ein Zug wäre zwar dann gekommen, aber im Schatten, wobei verdammt nicht viel gefehlt hat.
Wir eilten zum Auto und hängten uns ran, dieser Zug war aber im Vergleich zum letzten ziemlich viel schneller und so war unser Vorsprung jeweils nicht wahnsinnig gross. Trotzdem kriegten wir den Zug alleine 3-mal bis er in Roosevelt war, wenn auch jeweils nur sehr knapp im Licht und teilweise etwas Kompromissbehaftet. In Roosevelt selber war es dann dunkel, keine Sonne mehr, nur mehr Wolken und Siff. Wir liessen die Verfolgung sein und fuhren normal gemütlich der Strasse entlang in Richtung Westen - ja, bereits wieder in Richtung The Dalles.

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[maps.google.com]
Ein zweites Bild von diesem Zug nur wenige Meilen weiter Westlich.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3335kgr.jpg

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[maps.google.com]
Da uns der Zug gefiel und auch überall etwa im Licht kam zogen wir gleich durch und machten hinter Roosevelt noch ein drittes Bild.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3345kgr.jpg

Nach der kleinen Verfolgung fuhren wir wieder hinauf und warteten auf einen weiteren Westfahrer der sich für eine Verfolgung eignet. An einer ersten Stelle kam er im Schatten, hier dann jedoch haarscharf nicht mehr, wiederum in der Passage Östlich von Roosevelt.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3351kgr.jpg
[maps.google.com]

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3357kgr.jpg
[maps.google.com]
Bild zwei und drei jeweils noch vor Roosevelt

Wir wählten nicht den Weg über den schnelleren Highway auf der Südseite sondern fuhren komplett bis nach The Dalles auf der Nördlichen BNSF Flussseite, insgeheim mit der Hoffnung irgendwo nochmal auf eine Sonnenlücke in der Wolkendecke zu stossen und doch noch irgend ein Bild von "unserem Zug" machen zu können. Anstatt Sonnenlöcher kam aber erst eine Regenfront ... und dahinter die Sonne. Der Blick zurück fiel auf eine schwarze Wand mit zwei Regenbögen, einem davon so stark wie ich selten bisher einen Regenbogen gesehen habe. Wir verweilten einige Zeit an zwei Aussichtspunkten auf der Strasse und schauten staunend in den Himmel. Das müsste man Umsetzen können!
Einmal hätte es sogar fast geklappt mit einem weiteren tollen Eisenbahnbild, als drüben ein UP Zug nach Osten fuhr, aber irgendwie war da dann gerade wieder kein Licht auf der Strecke.

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[maps.google.com]
Der Zug fuhr unter die Wolken und wir machten uns auf den Weg zurück nach The Dalles zum Motel6. Unterwegs dann dieser starke Regenschauer welcher uns aus dem Auto lockte. Aufgenommen kurz vor Maryhill.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3372kgr.jpg

Ein Güterzug auf der Südseite des Columbias. Da fährt die Union Pacific und der Zug ist Auf dem Weg Flussaufwärts.

Als nächstes schauten wir uns den Bahhof von Wishram an, da steht, laut Schild an der Hauptstrasse, eine Historische Lok. Zingg war da natürlich hin und weg .. ;) Die Historische Lok entpuppte sich als ziemlich grosse Dampflok (Ölgefeuert, wie ich mir anhören durfte), die aber so stark vor der Witterung geschützt wird, dass man eigentlich nicht so viel davon erkennt ;).
Spannend da unten fand ich dann eher die zwei Züge die abgestellt im Bahnhof standen. Es war zwar kein Licht da, aber man konnte ja lange genug belichten für die Situation. Wir standen dafür auf dem Amtrak Bahnsteig, im Nichts ;). Wir wollten am Bahnhof noch so lange warten bis "unser" Zug kommt und durchrollt, um 3 Züge nebeneinander zu haben. Es begann dabei leicht zu Regnen. Dieser Regen nebelte auch die Landschaft vor uns ein und auf einmal drückte von hinten die Sonne durch. Sie kam zwar nicht bis runter auf den Talboden, aber durch die leuchtend roten Wolken wurde die ganze Landschaft in ein merkwürdiges Licht gerückt - nicht zu beschreiben. Und mit der Sonne kam auch vorne wieder der Regenbogen, direkt vor unserer Nase.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3376kgr.jpg

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[maps.google.com]
Wishram, der einzig Nennenswerte Bahnhof auf der BNSF Strecke. Hier verzweigt eine Strecke nach Süden - diese Überquert erst den Columbia (auf der Brücke die man erkennt) um dann nach wenigen Meilen parallel der UP Strecke nach Süden in einem Tal zu entschwinden. Die UP und die BNSF Strecke sind dabei jedoch nicht verknüpft, sehr Sinnvoll.

Wir zogen gerade etwas Glück ein, denn "unser" Zug begann zu Rangieren und fuhr immerzu vor und zurück vor unserer Nase. Der krönende Abschluss dieser "Kunstveranstaltung" war dann die Durchfahrt eines weiteren Güterzuges auf Gleis 1.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3424kgr.jpg
[maps.google.com]
Eine sehr merkwürdige Lichtstimmung zum Sonnenuntergang in Wishram. Die Sonne war schon lange hinter dem Berg verschwunden, strahlte aber in die hohen Wolken hinein und verzauberte die ganze Landschaft in ein rot/gelbes Licht.

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3451kgr.jpg

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3456kgr.jpg
[maps.google.com]
Verkehr in Wishram ..

http://bahnpics.com/nil/11.07%20Kanada%20USA/11.07.18%20The%20Dalles/DSC_3471kgr.jpg
[maps.google.com]
Und dann zeigte er sich heute auch noch, der Mount Hood, die mit 3425m höchste Erhebung des Kaskaden Gebirges.

Dann war fertig Licht und fertig lustig, ausserdem setzte gerade ein starker Regenschauer ein und wir konnten nur noch zum Auto zurück rennen. Das war doch mal ein lässiger Abend ;).
Ohne weiteren Halt fuhren wir in den Baldwin Saloon in The Dalles, der heute Montag geöffnet hatte. Das Essen war lecker, ebenso das "Hefeweizen" (welches auch so in der Karte angeschrieben war).
Im Zimmer, es regnete noch immer draussen, geschah dann nicht mehr viel und wir schnarchen gleich ein. Gn8




Nächster Teil dann zum Beginn der kommenden Woche.

En Gruess,
Nil


Übersicht über meine Reiseberichte in diesem Forum (nicht nachgeführt): [www.drehscheibe-foren.de]

Leben und Leben lassen ...

Immer das gleiche . . .

geschrieben von: TL65

Datum: 12.01.14 02:06

Moin Moin Nil,

es ist wirklich immer wieder das gleiche mit dir. Traumhafte Aufnahmen und tolle Reiseeindrücke aus der ganzen Welt präsentierst du uns hier immer wieder. Ich freue mich jedesmal, wenn ein neuer Beitrag von dir zu sehen ist.

GANZ GROßES KINO !!! Vielen Dank fürs zeigen. Ich freue mich schon auf die nächsten Berichte von dir.

Viele Grüße,

Thomas

Trotz Regenbogen...

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 12.01.14 09:35

Moin Nil,

wiedermal schön. Und trotz Regenbogen, mein Favorit ist wohl [bahnpics.com].


Viele Grüße
Sören

Wow, wieder mal ein toller Bericht!
Ja "Pacific Northwest" ist schon eine nette Gegend.
Auch wenn ich letzten Sommer direkt von "Seatac" zur ersten Übernachtung nach Spokane gefahren bin (war jetzt nach dem langen Flug keine sooo gute Idee...) und mich fast "nur" um Idaho / Montana gekümmert habe.
Bericht gibt's irgendwann aber ich muss ja zugeben dass immer noch einen letzten Teil von Kanada 2012 schuldig bin, geschweige denn Kanada 2010...
Und im April "muss" ich dann erst mal ein Wohnmobil von Chicago nach Boston überführen - die Angebote (25€/Tag ohne weitere kosten) für sowas sind einfach unverschämt günstig :-)

Gruß
Carsten

Re: Immer das gleiche . . .

geschrieben von: Michael_F

Datum: 12.01.14 10:39

Hi nil,

das sind mal wieder traumhafte Bilder. Lokmäßig ist die BNSF auf den Hauptstrecken ja nicht so spannend, aber die Motive machen es wett. Und schön mal Photos aus "anderen" Ecken der USA zu sehen wie Chicago - LA ....
Das Regenbogenbild ist echt klasse!
Freu´mich schon auf die Forstsetzung.

Grüße
Michael
Fotogene Gegend, danke für den Bericht Nil.
Aber, da ihr in Teil 1 ja ganz in der Nähe wart, auf die Idee die Werkhallen wo die großen Vögel aus Metall bzw. Plastik entstehen zu besuchen seid ihr nicht gekommen, oder?

Grüße Michael
Hallo Nil,

top, wie auch schon Teil eins!

Wo ist der GTW bei den Regenbogenbildern? ;)

VG Steffen

Supi! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 12.01.14 22:11

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
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Klasse

schöne Lichtstimmungen

Gruß Klaus

http://www.bahn-franke.de