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[LU][BE] Reisebericht Vennbahn per Fahrrad 2012 (Teil 1)

geschrieben von: MP

Datum: 04.05.13 22:07

Es folgt ein Reisebericht mit Farbbildern von der Bereisung der Vennbahn per Fahrrad im Oktober 2012 (möglicherweise hat sich an manchen Stellen also bereits schon wieder was geändert).

Eine gute Übersichtskarte findet man hier:
[home.kpn.nl]

Die Geschichte in aller Kürze: Die Vennbahn verband einst Troisvierges (deutsch: Ulflingen) im Norden Luxemburgs mit Aachen bzw. Stolberg via Lommersweiler, St.Vith, Waimes, Weywertz, Sourbrodt, Raeren. Vor dem ersten Weltkrieg gehörte das Gebiete Eupen-Malmedy zu Deutschland, so dass die Vennbahn eine direkte Bahnverbindung von Deutschland nach Luxemburg (und weiter ins damals ebenfalls deutsche Lothringen) herstellte.

Nach dem ersten Weltkrieg kam Eupen-Malmedy zu Belgien. Als Kuriosum wurde der Bahnkörper auch dort belgisches Staatsgebiet, wo die Bahnstrecke durch deutsches Gebiet verlief, also im Bereich Kalterherberg-Monschau-Lammersdorf-Roetgen, und auch ein kleines Stück bei Hemmeres (zwischen Reuland und Lommersweiler).

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Bahn im Abschnitt Lommersweiler-Reuland nicht mehr aufgebaut. Der Personenverkehr wurde (wie vielerorts in Belgien) bereits in den 1950er Jahren auf dem ganzen Netz komplett eingestellt bzw. auf dem Nordteil überhaupt nicht wieder aufgenommen. Stück für Stück schrumpfte in den darauffolgenden Jahren das Eisenbahnnetz. Auf dem Nordteil fuhren bis vor wenigen Jahren Dampfzüge, aber aus finanziellen Gründen musste der Verein den Betrieb leider einstellen. Das endgültige Aus kam im Jahr 2004, als der letzte Rest abgebaut wurde.

Heute ist die Vennbahn bis auf die (unbefahrene) Querverbindung Eupen-Raeren-Stolberg und die Draisinenstrecke Sourbrodt-Kaltenherberg komplett (einschließlich aller Querverbindungen) abgebaut und wird nun oder ist bereits (wie ebenfalls vielerorts in Belgien) in einen Radweg umgewandelt. Während das Stück Bahntrasse bei Hemmeres heute wieder zu Deutschland gehört, ist die Bahntrasse im nördlichen Abschnitt samt darauf befindlichem Radweg bis heute belgisches Staatsgebiet. Mir blieb also nichts anderes übrig, als diese Strecke per Fahrrad zu bereisen. Da es sich um eine Hauptbahn handelte, die größtenteils auch zweigleisig trassiert war, ist die Fahrradfahrt entsprechend angenehm. Insbesondere kann man bei Fahrt von Süd nach Nord die letzten 38,5 Kilometer(!!!) bis Aachen fast nur bergab fahren. Aufgrund der zweigleisigen Trassierung hätte es sich natürlich angeboten, den Radweg neben das vorhandene Gleis zu bauen und das Gleis liegen zu lassen, aber soweit scheint der Horizont der Verantwortlichen in Belgien nicht gereicht zu haben. Hier entsteht nun also ein riesiges Radwegenetz, dessen Anbindung an den öffentlichen Personenverkehr einschließlich Fahradmitnahme noch stark verbesserungsfähig ist, insbesondere wenn man nur eine Tagestour auf einem Teilabschnitt machen will. Aber die Belgier werden sich hierbei schon etwas gedacht haben.

Bilder vom Zugverkehr einst auf dem Nordteil findet man u.a im Historischen Forum. Ansonsten sind auch die Seiten vom Heimatmuseum St.Vith bezüglich Vennbahn sehr informativ: [www.zvs.be]

Infos zum Radweg: [www.vennbahn.eu]

Teil 1 handelt von der Anreise nach Troisvierges und der Fahrradfahrt Troisvierges-Malmedy. Die Übernachtung erfolgte in der Jugendherberge Malmedy. In Teil 2 soll der Abschnitt Malmedy-Aachen vorgestellt werden.


Da es die Vennbahn samt Querstrecken nicht mehr gibt, ist die Anreise mit dem Zug von Bonn nach Troisvierges schon eine halbe Weltreise, dabei sind das Luftlinie gerade mal ca. 120 Kilometer. Es ging also morgens in einem Doppelstock-RE der DB bis Koblenz, dann ebenfalls doppelstöckig nach Trier, von dort im 628 nach Luxemburg, und schließlich in einem IR Richtung Liege bis Troisvierges, wobei letzterer Zug aus belgischen Wagen gebildet wurde. Da an diesem Tag eine Hochzeit in der königlichen Familien in Luxemburg stattfand, konnten die Verkehrsmittel in Luxemburg zum Nulltarif genutzt werden.

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Der Regionalexpress nach Luxemburg im Bahnhof Trier.

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In Luxemburg ging es weiter mit dem rechten der beiden Züge, der den IR nach Liege darstellt und aus einer luxemburgischen Lok und belgischen Wagen besteht. Ein Fahrradabteil gab es übrigens nicht, was auch dahingehend befremdlich ist, dass diese Züge die einzige Anbindung des Vennbahn-Radwegenetzes auf belgischer Seite sind. Der CFL-Schaffner hat mich angewiesen, das Fahrrad im Eingangsbereich des letzten Wagen abzustellen.

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Abfahrtstafel Bf. Luxemburg

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Kurz nach Verlassen des Luxemburger Bahnhofs geht es über Viadukte, von denen ein schöner Blick auf die Innenstadt möglich ist.

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Und so sieht es in den belgischen IR-Wagen in der zweiten Klasse aus. Sehr angenehm. Wie man sieht, war nichts los im Zug.

Nach Verlassen des Dunstkreises um die Stadt Luxemburg führt die Nordstrecke durch eine landschaftlich überaus reizvolle Gegend.

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Hier sehen wir den Zug nach der Ankunft im Bahnhof Troisvierges (Ulflingen), der den Grenzbahnhof auf luxemburgischer Seite darstellt. Hier beginnt nun die Radtour.

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Bahnhof Troisvierges

Unmittelbar an der Nordausfahrt vom Bahnhof Troisvierges führt die Bahnstrecke durch einen Tunnel. Als Fahrradfahrer muss man hingegen oben über den Berg fahren.

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Blick Richtung Süden auf den Bahnhof Troisvierges

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Auf der anderen Seite von dem Hügel bietet sich folgendes Bild: Blick Richtung Norden, links die Bahnstrecke nach Belgien, rechts die Vennbahn nach Aachen. Im Abschnitt Troisvierges-Lommersweiler war die Vennbahn immer nur eingleisig trassiert.

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Blick zurück Richtung Troisvierges

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Dann kam auch noch der IR Liege-Luxemburg gefahren.

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Kurz vor dem ehemaligen Bahnhof Wilwerdange verlässt der Radweg die Bahntrasse.

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Bahnhof Wilwerdange (Luxemburg). Die Idylle trügt, denn die Bahntrasse ist hier im Bahhofsbereich mit Eigenheimen neueren Datums bebaut.

Das nun folgende Stück der Bahntrasse war im Oktober gesperrt, weil der Scheiteltunnel an der Grenze zu Belgien nicht befahrbar war, so dass ich über Nebenstraßen auf die Höhe fahren musste und drüben über abenteuerliche Dreckwege wieder hinunter auf die Bahntrasse. Es ist hier nichts ausgeschildert, also selber eine gute Landkarte mitbringen. Vom Grenzübertritt nach Belgien bekommt man gar nichts mit, es gibt keinerlei Hinweisschilder oder dergleichen. Erst an den nun anderen Verkehrsschildern am Radweg merkt man dann, dass man nun in Belgien ist.

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Auf belgischer Seite bot sich nun dieses Bild (Blick Richtung St.Vith-Aachen)

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Blick zurück Richtung Luxemburg. Das orangene Schild weist auf das Ende des Radwegs in gut einem Kilometer hin. Sollte der Scheiteltunnel immer noch gesperrt sein, so empfiehlt es sich an dieser Stelle den Feldweg links hinauf zu nutzen und so den Tunnel zu umfahren.

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Bahnhof Lengeler, einst Grenzbahnhof auf deutscher, später auf belgischer Seite. Interessantweise ist hier Warsteiner-Bier im Angebot, obwohl Belgien ja auch gute Biere zu bieten hat.

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Bahnhof Lengeler, Blick Richtung St.Vith-Aachen.


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Der Radweg war noch nicht überall fertiggestellt.


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Die dunkelblauen Poller halte ich für lebensgefährlich bei Dunkelheit. Hoffentlich wird das noch farblich korrigiert.

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Die Bahntrasse mit Blick Richtung St.Vith-Aachen.

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Blick auf den Ort Oudler von der Bahntrasse aus.

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Bahnhof Oudler, die Bahntrasse geht rechts neben dem Auto weiter.

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Bahnhof Oudler

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Blick auf Burg Reuland von der Bahntrasse aus

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Schöne Landschaft zwischen dem Ort Burg Reuland und dem Bahnhof Reuland. Die Bahntrasse verläuft im Hintergrund bei den Bäumen.

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Das war mal der Bahnhof Reuland, bis hierher gab es noch bis in die 1960er-Jahre Güterverkehr von Troisvierges aus. Der Blick geht Richtung St.Vith-Aachen, das Bahnhofsgebäude steht weiter hinten (nicht im Bild).

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Bahnhof Reuland

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Bahnhof Reuland

Der nun folgende landschaftlich überaus reizvolle Teil von Reuland bis Lommersweiler wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und danach nicht mehr aufgebaut. Die Bahntrasse schwenkt dabei beim deutschen Ort Hemmeres auch mal kurz hinüber nach Deutschland. Als hier die Bahn noch fuhr, war der Bahnkörper belgisches Gebiet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Bahntrasse dann an Deutschland zurückgegeben.



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Hier mal ein Bild von der schönen Landschaft, aufgenommen von der Radwegbrücke. Links ist Deutschland, rechts Belgien.

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Blick zurück von deutscher Seite auf die grenzüberschreitende Radwegbrücke. Auch hier gibt es keinerlei Hinweisschilder, dass man eine Staatsgrenze überquert.

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Bei der Einfahrt nach Hemmeres (Deutschland) bietet sich folgender Blick: Ich stehe auf der Bahntrasse, der Blick geht Richtung St.Vith-Aachen. Das Gebäude rechts könnte aus der Zeit des Bahnbaus stammen. Das Eigenheim geradaus steht auf der ehemaligen Bahntrasse.

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Hemmeres, Blick zurück nach Luxemburg.

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Der Radweg verlässt mal wieder die Bahntrasse, man muss nun hier hinunter durch den Ort Hemmeres fahren.

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Hemmeres

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Hemmeres

Am Ortsausgang Hemmeres wechselt der Radweg wieder hinüber nach Belgien. Kurz darauf stößt man dann auf die Reste der Bahnbrücke.

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Ehemalige Eisenbahnbrücke bei Hemmeres. Der Radweg befindet sich in Belgien, rechts drüben ist Deutschland. Links geht die Bahnstrecke nach Lommersweiler-St.Vith-Aachen, rechts nach Luxemburg.

Oben links führte die Bahnstrecke durch einen Tunnel zum Bahnhof Lommersweiler. Da der Tunnel nicht befahrbar ist, muss man mit dem Rad außen herum fahren.

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Schöne Landschaft. Drüben auf der anderen Seite ist Deutschland

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Blick hinüber nach Deutschland.

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Blick zurück

Der Bahnhof Lommersweiler befand sich unten im Tal weit weg vom namensgebenden Ort. Hier zweigte außerdem die zweigleisige Strecke nach Bleialf-Pronsfeld-Prüm-Gerolstein ab.

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Bahnhof Lommersweiler. Der geteerte Radweg befindet sich auf der ehemaligen Strecke Richtung Bleialf-Pronsfeld-Gerolstein, während der Schotterweg rechts die Bahntrasse nach Luxemburg darstellt, die direkt zum oben erwähnten Tunnel führt. Irgendwo in dem Keil muss es auch mal ein Stellwerk gegeben haben. Wer mit dem Fahrrad nach Luxemburg fahren will, muss zunächst dem Radweg links folgen und dann den Tunnel umfahren.


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Der Tunnel beim Bahnhof Lommersweiler, Blick Richtung Luxemburg.

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Das ist der Rest vom Bahnhof Lommersweiler. Blick Richtung Gerolstein bzw. Luxemburg.

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Die ehemaligen Bahnsteigunterführung im Bf Lommersweiler ist noch gut erkennbar.

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Bahnsteig Bahnhof Lommersweiler

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Hier das ganze nochmal mit etwas Distanz. Bf Lommersweiler, Blick Richtung St.Vith-Aachen.

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Bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Lommersweiler Richtung St.Vith bietet sich dieser Blick. Rechts hinter den Bäumen befindet sich eine zweite Tunnelröhre für das zweite Gleis, ab hier ist die Strecke nämlich zweigleisig gewesen.

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Irgendwo vor St.Vith verlässt der Radweg wieder die Bahntrasse. An der Einfädelung der ehemaligen Strecke aus Gouvy kommt an leider nicht vorbei.


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Bahnhof St. Vith, Blick Richtung Lommersweiler-Luxemburg. Der Ort St. Vith wurde Weihnachten 1944 von den Amerikaner völlig platt gebombt. Das Gebäude rechts oben ist eines der wenigen, das übrig geblieben ist (dabei handelt es sich nicht um das ehemalige Empfangsgebäude, sondern ein Nebengebäude), und beherbergt nun das Heimatmuseum.



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Bahnhof St.Vith, Blick Richtung Aachen. Hier wird gerade alles neu bebaut.

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Am Bahnhof sind alte Bilder ausgestellt.

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Bf. St.Vith früher

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Nochmal der aktuelle Zustand in St.Vith

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Erster Bahnhof nördlich von St. Vith ist Born, Blick Richtung Aachen. Hier zweigte einst eine strategische Bahn nach Vielsaml ab, welche zunächst den Bf Born nach rechts verlassen hat, dann auf ein großes Viadukt führte und auf selbigem die Strecke nach Aachen überquerte. Das Viadukt steht heute noch und bildet ein bizarre Kulisse.

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Das Viadukt der abzweigenden Bahn auf Höhe des Ortes Born, von der Vennbahntrasse aus gesehen.

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Dies ist die Vennbahntrasse auf Höhe es ehemaligen Haltepunktes Born Village, das Viadukt befindet sich rechts (nicht im Bild), Blick Richtung Aachen.

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Nochmal ein Blick auf das Viadukt in Born.

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Bahnhof Montenau, Blick Richtung Luxemburg. Das Gebäude scheint mir aber neueren Datums zu sein.

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Die Landschaft von der Bahntrasse aus gesehen, irgendwo vor Waimes.

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Nochmal die Landschaft. Der Schotterweg im Vordergrund ist die Bahntrasse.

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Diese Bild stammt bereits vom nächsten Tag, aber ich zeige es als Abschluss von diesem Teil. Hier sehen wir nun den Bahnhof Waimes. Das war einmal ein Keilbahnhof, links ging es nach St. Vith-Luxemburg, rechts nach Malmedy-Stavelot-Trois Ponts, und im Rücken des Fotografen nach Aachen bzw. Jünkerath-Remagen.

Ich bin dann rechts hinunter nach Malmedy gefahren (bzw. habe das Fahrrad rollen lassen, es geht tatsächlich ca. 8 Kilometer nur bergab), und habe dann die Jugendherberge Malmedy angesteuert, die ein Stück außerhalb an der Straße nach Eupen liegt. Die Nacht kostete ca. 17 Euro. Da wenig los war, hatte ich ein Zimmer für mich alleine. In Teil 2 gibt es dann Bilder aus Malmedy und vom Rest der Strecke bis Aachen: [www.drehscheibe-foren.de]

Interessant sind auch die Sprachen: St. Vith ist deutschsprachig, in Malmedy hingegen wird Französiche gesprochen. Zunächst fällt auf, dass die Belgier sehr freundlich sind und zumindest am Radweg alle grüßen. Auf dem Radweg wurde ich mal mit "Guten Tag", mal mit "Bonjour" gegrüßt. Lustig war insbesondere ein Ehepaar Hand in Hand, die Frau grüßte auf Deutsch, der Mann auf Französisch...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2013:05:05:04:02:00.
Moijen

Interressant auch ein weiteres Detail: Laut den Schildern ist deis ein Kombiweg für Fußgänger; Radfahrer und Reiter.
Dort ist sowas möglich, hier komischerweise nicht, auch wenn das Reiteraufkommen kaum grösser sein dürfte als dort.

Aber hauptsache "Fußgänger" heisst heute "zu Fuß Gehender".....

120 001

Drehstrom.
Alles Andere ist nur Saft!

Good Bye BR 120...

Re: [LU][BE] Reisebericht Vennbahn per Fahrrad 2012 (Teil 1)

geschrieben von: MP

Datum: 06.05.13 22:43

120 001 schrieb:
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> Interressant auch ein weiteres Detail: Laut den
> Schildern ist deis ein Kombiweg für Fußgänger;
> Radfahrer und Reiter.
> Dort ist sowas möglich, hier komischerweise nicht,
> auch wenn das Reiteraufkommen kaum grösser sein
> dürfte als dort.
>
> Aber hauptsache "Fußgänger" heisst heute "zu Fuß
> Gehender".....


Reiter werden ja immer gebraucht :-)