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Hallo Welt

Fix war ja nichts in unserem Terminplan in Peru, ausser dem Rückflug natürlich. Aber wir hatten nach dem folgenden Tag in den Anden „die Nase voll“ und es zog uns doch endlich nach Süden. Da wo das Wetter schöner ist! Die Eisenbahn tritt bei den Wechseltagen etwas kürzer. Viel davon gibt es ja nicht in Peru und die, die es gibt liegen nicht eben nebeneinander. Dafür gab es für uns wunderschöne Fahrten durch die Bergwelt. Für euch halt auch.

Teil 1: [www.drehscheibe-foren.de] --> auf nach Lima!
Teil 2: [www.drehscheibe-foren.de] --> es wird gedreht!
Teil 3: [www.drehscheibe-foren.de] --> rauf auf den Berg
Teil 4: [www.drehscheibe-foren.de] --> nichts ausser Sonne
Teil 5: [www.drehscheibe-foren.de] --> in die Höchste Stadt der Welt
Teil 6: [www.drehscheibe-foren.de] --> was machen die da bloss so lange?




Freitag 26. Oktober 2012

Ja, wenn wir wüssten was heute ist. Was tun, heute, morgen, übermorgen? Hier bleiben? Fahren, hm? Der Tag begann auf alle Fälle wieder extrem früh. Da ich gestern aber zeitig ins Bett bin kam ich zu meinen 8 Stunden Schlaf und ich kam ganz gut aus den Federn. "Geholfen" dabei hat mir (wie gestern schon) meine Magen-Darmverstimmung. Was ist den bloss los?! Nunja, so kam die Reiseapotheke halt heute bereits zum zweiten mal zum Einsatz.
Wir schafften es heute im Kollektiv nicht ganz so früh raus wie gestern, das lag auch am vermuteten schlechten Wetter. Als wir dann aber um halb 7 Uhr aus dem Hotel traten war das Wetter irgendwie prima. Zwar nur direkt über uns, aber der Tag begann mit der Sonne (mit einer steifen Brise) im Gesicht. Wie immer ging es gleich zum Beladen des Autos. Und obwohl wir langsam Übung haben sollten passte heute das Paket mit den Koffern irgendwie nicht zusammen, egal!
Heute wäre ja wieder die Strecke nach Cerro de Pasco auf dem Programm gewesen. Als wir hinter La Oroya die letzten Hubel überfuhren war klar, dass da hinten im Tal das Wetter unterirdisch sein wird. Das „blau“ über La Oroya welches uns beim Beladen beehrte war schon wieder weg. So brachte es nichts. Also wieder rauf auf den Pass und hinten runter, da war das Wetter gut angekündigt.
Beim Weg durch La Oroya stoppte ich noch eben bei einer gesichteten Panaderia. Der Kommentar von Daniel bevor er rein ging: sieht irgendwie komisch aus. Raus kam er aber mit zwei Tüten voller Brot, 10 Brötchen und 3 Zuckerdinger, alles für unschlagbare 5 Soles, etwa 1.5 CHF ;). Die Brötchen welche wir gleich nach dem Kauf verdrückten waren in Ordnung, kein Schweizer Bürli, aber erwarten wir nicht in La Oroya..
Der Weg führte uns hoch auf den Pass, rein in den Schnee. Wieder war es da oben leicht am Schneien als wir die Passhöhe überquerten. Wir stellten zu dem Zeitpunkt fest: Wir sind bis jetzt wohl jeden der letzten Tage am Vormittag einmal über den Pass gefahren. Weshalb haben wir nicht einfach jeweils auf der anderen Seite übernachtet? Wir sind schon ganz schön Blöd.
Wir kamen gerade zur grossen Talkehre hinter dem Pass als da ein Zug in den Bahnhof einfuhr. Ah, toll, bei dem Wetter! Hinten im Westen war das Ende der Wolkendecke schon klar zu sehen, es war dahinter einfach nur blau. Bei uns war noch alles finster dunkel. Aber man will ja mal nicht so sein, wir fuhren also hinter um zu sehen was wir da im Schatten verpassen. Es war Lok 701 (die Kiste verfolgt uns) mit ein paar Wagen. Wir blieben mal da hinten und warteten ab, vielleicht kommt ja die Sonne?
Die kam nicht, dafür verschwand die Lok nach einem relativ kurzen Rangiermanöver (für Peruanische Verhältnisse) auf zum Pass - und wir hinterher. Wenn wir die Stellen nicht in der Sonne kriegen dann wenigstens im Schatten, die Schneeberge im Hintergrund wären da sicher nicht schlecht.
Auffällig an diesem Freitag Vormittag, der Strassenverkehr war sehr dünn. Wir kamen immer sehr gut voran, wenn mal ein Schleicher auftauchte konnte ich ihn immer gleich überholen. Eine Angenehme Sache.

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Lamas und Schafe, eine beliebte Mischung bei den Peruanern.

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[maps.google.com]
Auf dem Pass dann halt nochmal Bilder ohne Sonne – besser als gar keine. Zum Glück ist Lok 701 rot und sauber!

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[maps.google.com]
Wir sind auf 4800 Meter über Meer ...

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[maps.google.com]

Es ist ordentlich Schnee gefallen in der Nacht.

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[maps.google.com]
Wir fahren nach Westen und da scheint die Sonne. Blick durch San Mateo.

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Diese kleinen Läden sind für die Grundversorgung der Bevölkerung zuständig, Supermärke gibt es in der Region nicht ...

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Auch das ist die Carretera Central, Murksabschnitte

Wir hatten 20min später zwei Bilder von Lok 701 mit einem Zug im Kasten. Hätte die nicht ... aber nein, lassen wir es. Da Lok und Zug im Tunnel unerreichbar verschwanden fuhren wir den Pass hinunter um endlich in das am Horizont gesichtete blau zu kommen. Was erwarteten wir? Ja keine Ahnung, einen Zug halt. Und wenn wir dafür bis nach Matucana fahren müssen.
So weit fuhren wir am Schluss auch, obwohl wir unterwegs sogar noch einen (Bau)Zug sichteten. In Tamboraque standen zudem ein paar Wagen auf dem Streckengleis hinter der Spitzkehre - als wen ein Zug gerade mit Rangieren beschäftigt wäre. Eine Lok war aber nicht zu sehen - Matucana war da dann nicht mehr weit!
Da unten waren wir gegen 10:30 Uhr. Es stand fast nichts da, nur Lok 1009 und ein Zug ohne Lok. Die beiden sollten gemäss den einen Infos gegen 11 Uhr losfahren. Gemäss der zweiten Info (wir verifizieren) irgendwann am Mittag. Info 1 besagte auch gegen 2 Uhr eine Ankunft eines Talfahrers (perfekt!) - Quelle zwei meinte aber dazu, Ankunft irgendwann am Nachmittag (nicht perfekt). Man sieht mal wieder, die Infos die man erhält sind nie ganz wasserdicht und mit Vorsicht zu geniessen.

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Matucana, das BW. Lok 1009 steht an der Drehscheibe und wirkt nicht so, als ob sie gleich das Arbeiten beginnen will. Aber sie soll ... heisst es.

Wir legten unser Hauptaugenmerk in diesem Moment auf den Talfahrer der „irgendwann“ nach dem Mittag in Matucana eintrudeln müsste. Auf den Bergfahrer, der bald fahren würde / sollte / müsste, wollten wir nicht warten - die Info war zu zweifelhaft, den die Lok stand völlig kalt und abgestellt auf den Abstellgleisen (in Peru geht so etwas ja immer furchtbar lange und man findet bestimmt noch ein paar Wagen um noch etwas zu rangieren vor der Abfahrt). Also wieder Bergwärts, den Talfahrer müsste man ja wohl irgendwann mal sehen.
Das Glück am frühen Vormittag mit dem Strassenverkehr tauschte ich noch in Matucana gegen ganz viel Pech ein. Ein Schwertransport mit zwei mal zwei LKW's und einer ganzen Horde an Begleitfahrzeugen von Comisaro bis Policia National blockierte die Strasse. Das wurde ja mal ein geödel, den der Konvoi war unmöglich zu Überholen. Und alle die, die es trotzdem probierten wurden vom Comisario blockiert. Wie blöd muss man sein die Polizei überholen zu wollen die ganz offensichtlich (weil gut sichtbar) ein Schwertransport von hinten abschirmt? Aber die Polizei nahm es ganz locker und behielt die Nerven, anders als viele Autofahrer hinter uns (wir waren an Position 1) - da wurde gehupt und zum Überholen angesetzt - völlig Sinnbefreit!
Irgendwann liess man uns an der Kolonne vorbei ziehen und wir kamen bis nach Tamboraque. Ob die Wagen von vorhin noch da im Streckengleis standen? Sie taten es nicht und da muss also doch irgendwo eine Lok gewesen sein. So wie der Zug stand machte nur die Fahrtrichtung Berg Sinn - ins schlechte Wetter hinein. Bäääh!
In der Hoffnung den Talfahrer bereits überrollt zu haben fuhren wir wieder runter nach Matucana, ohne einen Zug gesehen zu haben. Im Bahnhof war erstaunlicherweise um 12 Uhr keine Lok und kein Zug mehr zu sehen. Fuhren wir die wirklich los? Es scheint so, und wir liessen es uns bestätigen. Vor 30min soll der Zug Bergwärts abgefahren werden. Das erste Bild gab es erst verdammt weit oben an der ersten Spitzkehre. Der Zug kam merkwürdigerweise sehr weit in der Zeit - Grrrr, und warum haben wir nicht einfach in Matucana auf seine Abfahrt gewartet? Warum haben wir ihn beim runterfahren nicht gesehen? Alles blöde Fragen ... es sah doch verdammt so aus, als ob wir es heute wieder mal selber verdaddeln.

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Nach einmal hoch- und runterfahren war dan Lok 1009 tatsächlich auf dem Weg zum Berg. Hier an der Spitzkehre hinter Matucana.

An einer nächsten Stelle kurz vor Tamboraque tat sich länger nichts. Wir liefen deshalb auf die Mauer einer Abraumhalde. Und da kam dann die Wolkenfront. Sie kam schnell, sehr schnell und wir sahen schon ein Güterzug im Schatten an uns vorbei kriechen. Aber nein, bei dem Bild lief es mal anders rum, die Sonne reichte noch gerade so, uiui!

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[maps.google.com]
Vor Tamboraque die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf Lok 1009

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[maps.google.com]
Die letzten Sonnenstrahlen? Ja, so sah es aus in unserem Rücken.

Wohin diesen Zug verfolgen? So lange bis wir auf den Talfahrer auflaufen! Was eigentlich nur in San Mateo der Fall sein konnte. Also hinauf. Den Schwertransport überholten wir in San Mateo wie er bei unserem Hotel stand (phuu), die hatten zum Glück gerade Pause.
In San Mateo stand aber kein Zug. Also fuhren wir weiter rauf, unter den Wolken. Eigentlich war der Tag gelaufen dachten wir. Doch zuverlässig (wie die ganzen Tage zuvor) sah es hinter der nächsten Ecke schon wieder ganz anders aus. Da war es blau und Sonnig. Da wir nun als erstes den Talfahrer erwarteten und zufälligerweise eine tolle Stelle hatten stellten wir uns bei Rio Blanco in die Ecke.
Es war lange Sonnig, sehr lange, doch es bewegte sich nichts. Wir schauten nur dem Schwertransport zu wie er irgendwann wieder an uns vorüber fuhr und wir beobachteten das wirklich gute Angebot an ÖV in der Gegend. Direkt bei uns führte ein kleiner Weg in die Pampa zu irgend einem Ort - eine miese Dreckpiste - der Nahverkehr wird mit Pick-Ups gefahren und die Anschlüsse werden mit Collectivos hergestellt. Und diese Anschlüsse klappen wunderbar. Immerhin ein mal in den Stunden wo wir da waren wurde eine Fahrt angeboten ;).

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[maps.google.com]
Wir gaben aber nicht auf und warteten in Rio Blanco nochmal in der Sonne auf den Zug. Ausser dem Schwertransport welcher uns aber schon den ganzen Tag im Weg war, kam nichts mehr.

Es war 15 Uhr als wir mit einsetzendem Regen die Segel strichen und die Kameras wieder verpackten. Schade, wir wären mal wieder lange Zeit in der Sonne gesessen, ohne Zugverkehr.
Also auf, weg vom Pass. Schön war es! Unser Ziel: Huancayo. Die Stadt im Hinterland der ersten Andenkette lag für unseren Plan (quer über die Anden nach Süden zu fahren) perfekt. Ausserdem ging es Zeitlich ganz gut auf. Wie und wann wir da ankommen hing vor allem mal am Verkehr.
Der Schwertransport war zum Glück bereits irgendwo am Pause machen, blockierte uns also schon mal nicht (mehr). Auch sonst lief es ziemlich gut. Um 17 Uhr rollten wir durch La Oroya. Wir dachten ein letzte mal, was für ein hässlicher Ort es doch ist! Wir werden ihn nicht vermissen. Daniel Telefonierte bei der Durchfahrt noch mit dem Hotel unserer Wahl in Huancayo und sicherte das 3-er Zimmer: "jaja, wir haben Zimmer" – nicht mal einen Namen wollte sie von Daniel, beim Buchstabieren seines Namens unterbrach sie ihn, es sei in Ordnung.

Die Eisenbahn zwischen La Oroya und Huancayo folgt im vorderen Teil der Strasse. Ein wunderschönes mal offenes mal enges Tal. Ohne Bewuchs, ohne gar nichts. Nur Steine in allen Farben, grün, rot, weiss, gelb. Nur läuft da nicht viel, oder sogar gar nichts?
Es dunkelte schnell ein, die Dämmerung dauerte kaum 30min. Und die Fahrt wurde zusehends anstrengend. Über eine unbekannte Strecke muss man extrem aufpassen, vor unbeleuchteten Fahrzeugen, Fussgängern, Hunden und Hubeln. Ausserdem soll der Achsenbrecher nr.1 in Peru der gemeine fehlende Gullideckel sein.
Ich konnte die Konzentration aufrecht halten bis wir um kurz vor 20 Uhr an den Stadtrand von Huancayo kamen. Das merkt man immer ganz einfach daran, dass die TucTuc-dichte zunimmt. Daniel sass neben mir und machte gerade die Schraube. Ihm ging es nicht mehr wirklich gut. Am Essen konnte es kaum liegen, er hatte heute nichts gegessen was wir nicht auch gegessen hätten. Sehr merkwürdig ...
Es kam uns allen sehr gelegen das wir bereits ein Hotel reserviert hatten. So war es immerhin klar wo wir hin mussten. Dass dieses Hotel mitten im Standzentrum (aber wirklich mitten drin) war, war zwar etwas anstrengend aber Grundsätzlich egal - den wir müssen Huancayo sowieso über diese Strasse durchqueren.
Wie langweilig war denn diese Stadt schon wieder? Mir fehlt das Chaos von Lima oder Casablanca, Huancayo isz ziemlich light. Eine 4-Spurige Strasse führt durch die Stadt, da spielt das Leben, und da benimmt man sich ein bisschen.
Und dann wollte ich doch ein erstes mal so richtig Peruanisch fahren. Wir waren gerade mitten im Kuchen drin als wir links in einer Seitenstrasse das Hotel erkannten. Darf man da nicht, Einbahnstrasse – also weiter. Nächste Ampel hat ein Abbiegeverbot, die übernächste geht aber, ausserdem will ich ja zum Hotel und nicht noch weiter in die falsche Richtung. Also rein in die Gegenfahrbahn und warten bis man sich weit genug durch gedrückt hat um durch zu rutschen. Und wer schaut mir dabei zu und bittet mich nach der geglückten Aktion auf die Seite? Eine Polizeibeamte die anscheinend den Verkehr auf der Kreuzung geregelt hat. Merkwürdig, da war doch eine Ampel und da war doch grün? Oder hätte man da nicht abbiegen dürfen? Naaaja, dann halt mal ran fahren und Fenster runter. Blablabla, ich solle schauen. Habe ich doch. Ich, mir keiner Schuld bewusst, stellte mich blöd und sie liess mich natürlich ziehen, was hätte sie machen wollen? ;) Ich weiss jetzt aber warum ich angehalten wurde, da war nämlich tatsächlich ein Abbiegeverbot, irgendwo am Rand, sehr versteckt.
Zweimal links durch die Einbahnen und dann war vor uns das Hotel. Ich parkte am Rand und wir gingen kurz rein zum Schlüssel holen und zum Parkhaus erfragen. Es kam wie es kommen musste: Was, Zimmer reserviert? Wipf? Neinnein, hier ist alles voll. Wie, Sie haben Telefoniert? Nein, niemand hat Telefoniert. Hier ist alles voll!
AAAAARGH, diese ver**** Peruaner wieder! Am Telefon war alles überhaupt kein Problem und gut, und jetzt war voll. Wie ätzend ist das den schon wieder? Grrrr! Immer diese „jaja, alles gut“ Mentalität ... in dem Moment hätte ich explodieren können. Daniel seuchte nur noch rum und wir waren alle nicht mehr wirklich fit. Wie können die nur so blöd ... egal!
Aber was will man machen, wenn voll ist voll. Der Lonley Planet kannte in der Gegend noch mehr Hotels. Wir fuhren gerade los als wir nach dem eigentlich gebuchten Hotel gleich ein zweites sahen. Aaaalso stopp, ich stellte mich in die zweite Reihe am Strassenrand und blieb gleich im Auto sitzen. Daniel und Philippe schauten im Hotel und machten ein Zimmer klar. Man hatte zum Glück noch etwas, die Suite ;) Preis: etwa 200 Soles. Das war uns allen egal, auch wenn der Preis eher über den Vorstellungen der beiden anderen lag. Dafür war die Suite war eine verdammte Wohnung. Daniel legte sich gleich hin und gab den ganzen Abend keinen Mucks mehr von sich. Obwohl gleich neben dem Zimmer die Basilika lag in der Gesungen wurde ;).
Philippe und ich gingen noch für ein Stündchen / zwei in die Stadt. Wir liefen einmal über die Plätze und die Hauptstrasse auf und ab. In bedeckten Märkten wird massenhaft Chinaware verkauft, von der gefälschten Uhr bis zum Hello Kitty Spielzeug gibt es alles. Die Flusspromenade die wir noch ansteuerten war dann aber eine Enttäuschung. Die Promenade ist eher eine Müllhalde und endet irgendwo mitten im nichts, wer da weiter läuft fällt in irgend ein Graben. Üble Gegend.
Am besten gefiel uns das "Kaffehäus" - nur echt mit dem ä ;)

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Abends beim Stadtrundgang durch Huancayo, das Kaffehäus ... :-)

Das Abendessen selber nahmen wir im Cafe neben dem Hotel ein. Es gab eine kleine Pizza und eine lauwarme Cola. Daniel lag in seinem Sofabett welches man noch gerichtet hat und schlief wie ein Stein als wir zurück ins Zimmer kamen. Und wir stellten befriedigt fest, dass das verstopfte Klo noch repariert wurde (jaja, auch eine Suite hat ihre Tücken). Bett - Schlafen. Es ist angenehm im Zimmer, nicht zu kalt und nicht zu warum und die Decke besteht aus einer Federdecke, ganz normal, keine ranzige Wolldecke. Kann man dieses Hotel bitte mitnehmen? ;)




Samstag 27. Oktober 2012

Ein Tag zum wechseln, ein Tag zum geniessen oder ein Tag zum vergessen? Das hängt vom gebotenen und vom Zustand der Teilnehmer ab. Bei ersterem waren die Voraussetzungen gut, beim zweiten nicht wirklich. Aber wir hatten heute mal ganz viel (kein)Glück, obwohl wir uns benommen haben ;).
Der Reihe nach. Der Zustand von Daniel heute früh war besser, aber noch nicht optimal. So liessen wir es gemütlich angehen. Erst um 8 Uhr waren wir beim Frühstück unten in der Cafebar und ich orderte Orangensaft mit Rührei. Alles kam nach und nach zum Tisch, nur mein Rührei fehlte. Als nach 20min noch nichts passiert war hatte ich die Geduld und die Lust verloren, ausserdem habe ich den anderen beiden schon das ganze Brot mit Marmelade weggefuttert ;).
Um 8:30 Uhr verliessen wir den Platz und steuerten aus der Stadt hinaus. Das funktionierte prima, sogar links abbiegen war erlaubt. Nur an der Strasse an der wir links in Richtung Huacavelica wollten durfte man das (wieder) nicht. Einbahn? Ach, was interessiert uns das! Das Taxi vor uns fuhr auch da lang.

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Auf dem Weg raus aus Huancayo. Ein Lebendtiertransport von Lama (oben) und Schafen (im Kofferraum ;))

Doch dann, wie weiter? Es war überhaupt gar nichts angeschrieben und wir kamen prompt auf die falsche Strasse. Als die Richtung sich verschlechterte fragten wir jemanden nach dem Weg und drehten gezwungenermassen um. Das kostete uns gleich mal 15min. Aber kein Problem, unser "Ziel" für den Vormittag war noch weit entfernt.

Zwischen Huancayo und Huancavelica verkehrt drei mal pro Woche je Richtung ein Personenzug. Der Zug heisst „Tren Macho“, ob es daran liegt, dass er sich wie ein Macho benimmt? ;) Abfahrt des Zuges um 6 Uhr, Ankunft um 11:45 Uhr, in beide Richtungen. Heute fuhr der Zug nach Huancayo, uns entgegen. Diese genannten Zeiten sind eine Information, eine zweite Information ist: Zwei Züge pro Tag und Richtung. Diese Info kommt direkt von der Bezirkswebseite von Huancavelica. Was stimmt den jetzt? Zum Glück kannten die 6 Uhr Abfahrt beide Quellen, die gibt es sicher.
So schön die Strecke ist, so schlecht erreichbar ist sie über die Strasse im vorderen Abschnitt. Sie nutzt ein anderes Flusstal als die Strasse und ist somit kaum erreichbar. Das merkten wir nach der Zahlstelle auf der Hauptstrasse als Daniel mal die Karte bemühte. Ooops, und aus der Verfolgung wurde nichts. Höchstens ein Bild an einem Punkt erschien uns noch als möglich. Wenn es denn eine Strasse in das andere Tal rüber gäbe, was auf der Karte aber nicht ersichtlich war.

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Auf dem Weg zur Eisenbahn über einen Bergrücken.

Und die Strasse kam, zur Estacion Ingauasi (müsste es sein), 32km Schotterpiste standen uns bevor, Zeit dafür: genau eine Stunde bis 10:30 Uhr. Das müsste ja eigentlich reichen? Etwas mehr als 30er Schnitt? Das Gekurbel über die Berge war wunderschön, aber Zeitraubend. Unsere Fotopausen halfen nicht unseren Zeitvorsprung zu verteidigen. Die Minuten schmolzen schneller als die Kilometer zum Bahnhof. Aber die Züge werden ja kaum Pünktlich sein?
Auf den letzten 15 Kilometer vollbrachten wir die erste gute Tat des Tages. Ein Einheimischer stand am Rand und winkte. Natürlich, und schon sass er hinten in unserem Reserverad drin. Dem haben wir dann gleich mal 3h Fussmarsch erspart.
Am Bahnhof unten stellten wir uns mit der Kamera auf den „Bahnsteig“ (also, ja, Dings), der Zug hätte vor 3 min durch sein müssen. War er das auch? Die vielen Leute am Bahnhof sagten irgendwie nein. Der Wachmann der aus dem Bahnhofscontainer zu uns wackelte sagte aber ja. Schade, so war die ganze gurkerei "für nichts". Der Wachmann da hinten ist auch ein armer Kerl, kein Auto, kein gar nichts (unser Auto war nämlich das einzige weit und breit ;)). Nur ein Bahnhof. Die Orte für den Bahnhof liegen irgendwo weiter oben am Berg, nur zu Fuss über irgendwelche verwinkelten Inkawege zu erreichen.
Wir fuhren derweil zurück und waren eine Stunde später wieder an der Hauptstrasse.

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Und wo ist der Zug? Der ist uns etwa 2min zuvor gekommen .. blöd! Nach 30km Schotterpiste und genau einer Stunde dafür hat dann doch nicht mehr viel gefehlt. Dann geht es halt zurück ;)

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Zurück zur Hauptstrasse. Geschwungen unter uns die Strasse die wir gleich befahren werden.

Da war Huancavelica das nächste Ziel. Und es zog sich ewig hin, wir waren erst um 14:30 Uhr da. Und wir hatten dabei die zweite gute Tat des Tages vollbracht. In einem Ort auf dem Weg war Markt und am Weg standen zig Leute die winkten. Zwei davon luden wir hinten rein und die fuhren über 80km mit bis nach Huancavelica. Warum die irgendwelche Autos anhalten war auch klar, alle Colectivos die wir überholten war bums voll. In einem Toyotoa Bus mit vielleicht 12 Plätzen zählten wir 25 Leute! Da hatten es unsere zwei Gringos besser.

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Auf der Hauptstrasse geht es weiter bis nach Hancavelica.

An der Tankstelle am Ortseingang liessen wir die beiden runter und füllten Tank und Getränkevorräte wieder auf. Wir fragten die gleich noch wie gut die Strasse über die Anden nach Choclococha sei. Auf unserer Karte ist es nur ein gelber Weg (nicht befestigt). Man meinte es sei kein Problem, 2h Fahrzeit, kaum Verkehr, gut ausgebaut. Da waren wir ja mal gespannt. Die Antwort hatte einen Peruanische Denkpause davor „woher soll ich das wissen? Also sag ich ihm was er am liebsten hören will“.
Alleine schon die Fahrt durch Huancavelica brauchte fast mehr Zeit als die angegebene ;). Das lag mal wieder an der fehlenden Beschilderung und der schwierigen Orientierung mit unserer Karte. Open Street Maps ist in dieser Gegend schlicht Wertlos, weil einfach gar nichts drin ist.
Und wir fanden, wieder nach einem kleinen verfahrer, den richtigen Ausweg. Und es ging schon gut los. Einspurige Kiespiste, links der Berg, rechts die Schlucht. Dazu kreuzende LKW's, mal ein Bus und Autos, äääh, wo war diese berüchtigte Todesstrasse nochmal genau? ;) Ja ok, bei uns ging es keine 500m Bergab, vielleicht 50m. Aber ob man jetzt 500 oder 50 Meter runter fällt ist wohl ziemlich egal.

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[maps.google.com]
Noch sind wir guten Mutes und legen hinter Huancavelica eine kurze Pause für einen kleinen Snack ein. Zeit Kraft zu Tanken für die bevorstehenden Kilometer über die Anden, über einen Pass auf Dreckpisten der fast 5000 Meter Hoch ist!

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Hupen ist nicht nur erwünscht sondern vorgeschrieben! Man will auch keinem LKW begegnen in dieser Kurve (siehe Bilder weiter unten ;))

Spannend war hinter dem Ort auch das Eisenbahntrasse welche Parallel lief. Es ist nur noch der Verlauf zu erkennen, Gleis lag keins drin, Tunnels und kleine Brücken waren aber (noch) da ... ob jemals ein Gleis drin lag müssen wir mal heraus finden, den da hinten gibt es nach unseren Informationen gar keine Eisenbahn?

Das Wetter welches bisher mehrheitlich schön war verschlechterte sich mit der Fahrt in die Berge zusehends. Ob wir aber überhaupt bis in die Berge kommen? Auf einmal, an einer Spitzkehre mit Wendeplatz für grössere Fahrzeuge standen ein paar Autos und ein LKW rum und die Strasse weiter rauf war abgesperrt. Ja bitte? Sitzen Demonstranten auf der Strasse oder ist die Strasse nicht mehr da wo sie sein sollte? Auf dem direkten Weg vom Berg runter, also von der falschen Seite, kamen gerade zwei Geländeautos gerumpelt. Ist das der Weg nach Pisco? Siguro, und der gefragte lachte ...
Ha, na denn! 4WD rein und hinauf. Das waren dann wohl schon die Grenzen des Autos, um vorwärts zu kommen musste man mit der Kupplung fahren, auf 4500 Meter über Meer fehlt halt ein bisschen die Luft. Aber unser Auto sass nicht einmal auf, so muss das sein, es ist jeden Soles Wert!

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Die Hauptstrasse war aus irgend einem Grund gesperrt. Für Autos wie unseres gab es aber eine tolle Umfahrungsmöglichkeit ... mh. ;)

Oben kamen wir dann auf fast 5000 Meter raus und auf ein Schneefeld. Es war kalt, es schneite und ab und an erleuchtete ein Sonnenspot die Landschaft.

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Wir kommen langsam auf die Hochebene. Davor aber noch diese Lama / Schafherde, die wie bei uns von von Hunden bewacht werden.

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Tolles Wetter und tolle Ausblicke

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Camionetta!

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Da steht ja wer, was die wohl will? Mitfahren natürlich.

Und dann, die dritte und beste Tat des Tages. Wegen dem Problem mit der Strasse war der Verkehr in unsere Richtung natürlich spärlich (der normale Peruaner kann sich niemals ein solches Geländefahrzeug leisten). Colectivo kam sowieso keins durch, normale Taxen und Busse schon gar nicht. Und im einzigen kleinen Ort (eine Handvoll dreckige Häuser) stand ein altes winkendes Frauchen als wir kamen. Taxi! Aber natürlich. Daniel half ihr ihre gefüllten Taschen aufs Auto zu laden und sie kletterte hinterher, eine Selbstverständlichkeit. Im Wind und Schnee sass sie da hinten drauf und fuhr 50km mit uns über die Anden.
Dem ersten heute früh hatten wir 3h laufen erspart und einen gefallen getan, den zweiten hinten drauf ein paar Soles und ein bisschen warten auf eine Colectivo erspart, dieser Oma aber haben wir wohl den Tag gerettet ;). Sind wir nicht Gutmenschen? Und jetzt darf niemand sagen wir fahren Sinnlos durchs Land mit dem Auto ;). Das war ja wohl mal sehr Sinnvoll. Vor allem weil unsere Taxidienstleistung für alle Gäste heute Kostenlos war, Geld geben wollte man uns eigentlich immer (ich glaube man hat uns auch nie als Touristen erkannt auf Anhieb).

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Es ist ja nicht so, dass diese Strasse wahnsinnig breit ist. Aber LKW's gibt es trotzdem ;)

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Auf fast 5000 Meter über Meer!

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Unser Fahrgast war am Ziel.

Die Oma war raus und wir kamen wieder schneller vorwärts. Das war auch nötig, denn es dunkelte langsam ein. Die Dämmerung wurde unterstützt durch die dichten Regenwolken unterhalb der Andengipfeln.

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Der Landschaftscharakter ändert sich hinter jeder Kurve. Hier bereits wieder etwas weiter unten. Das Wetter wurde auch zusehends schlechter.

Bis Pisco kamen wir noch, wir erreichten es um 20:30 Uhr.
Die Strecke am Schluss hätte man besser auch wieder bei Tag zurück gelegt. Wir wanden uns über eine nicht enden wollende Anzahl Kehren in ein Tal hinab von über 3000m innert kürzester Zeit auf Meereshöhe! Aber wir kamen flott Vorwärts, über die Anden mit einem guten 90er Schnitt und durch die Kehren ging auch vorwärts. Da war mehr die totale Finsternis ein Problem, dank Zusatzscheinwerfer sah man immerhin gut was vor dem Auto liegt. Dies ist auch nötig, den grosse Steine und Tiere und Menschen und Karren stehen und liegen mit Vorliebe auf der eigenen Spur an möglichst blöden Stellen.

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Fahrt durch die Dämmerung nach Pisco

In Pisco fanden wir an der Einfallachse zur Stadt ein Hotel welches uns passte, die Lage war perfekt, es sah nur etwas (zu) teuer aus (immer diese selbst gesetzten Limits). Daniel und ich gingen rein ... Limit? Ich sagte 200 und Daniel 150. Treffen in der Mitte, dürfte trotzdem nicht reichen. Mit 140 Soles waren wir aber voll im Limit drin *ja*.
Ein "Vorteil" in Pisco ist: Es gibt kaum alte (und somit möglicherweise ranzige) Gebäude. Die Stadt wurde 2008 bei einem starken Erdbeben fast vollständig zerstört und anschliessend neu aufgebaut. Zumindest die Bausubstanz dürfte also nicht allzu schlecht sein. Unserer Toilette war das egal, der Spühlkasten füllte sich erst wieder nachdem Daniel ihn repariert hatte. Jetzt beginnt das wieder (in Chile mussten wir das ja ständig machen).
Nach dem einräumen des Zimmers begannen wir uns langsam zu aklimatisieren. An der Küste unten ist es feucht, stickig und, im Vergleich zu den letzten Tagen, ziemlich heiss. Ich setzte mich erstmal draussen in den Wind (da gehts) bis sich die anderen zum Essen fertig gemacht hatten).
Das Abendessen gab es gleich im Hotel, nicht der rede Wert.
Um 22:30 Uhr war Bettruhe. Ein schöner Tag geht zu Ende. Die Fahrerei war anstrengend, aber natürlich an Schönheit kaum zu übertreffen. Die Dreckstrasse durch die Anden mit dem Schneefall, unbeschreiblich.

Und im nächsten Teil? Da fahren wir noch weiter nach Süden ...

Grüsse aus der Schweiz,
Nil



Übersicht über meine Reiseberichte in diesem Forum (nicht nachgeführt): [www.drehscheibe-foren.de]

Leben und Leben lassen ...
Hallo Nil

Herzlichen Dank fuer die Fortsetzung des Berichtes! Ich machte mir schon Sorgen, dass ihr irgendwo in den Anden in einen Abgrund gestuerzt seid, aber du wirst uns sicher in naher Zukunft einen Bahnleckerbissen vorsetzen, der die Abwesenheit begruendet ;-)

Zum "Tren Macho":
- "Llega cuando puede y sale cuando quiere" - Er kommt, wenn er kann und er geht, wann er will. Eben dasselbe Benehmen wie ein Macho...
- Er verkehrt dreimal die Woche. Ein Tag hinauf (Mo/Mi/Fr), naechster Tag hinunter (Di/Do/Sa).
- Der urspruengliche Plan war, von Huancavelica nach Ayacucho weiterzubauen, was aber ausser den Trasseearbeiten, die ihr gesehen habt, zu nichts wurde.

Bin gespannt auf die naechsten Kapitel!

Don Pedro
Hi!

Sehr interessant, aber ich hoffe mal ihr seit eher gute Menschen statt Gutmenschen... :-) denn dann hilft auch Omas kutschieren nicht, um da wieder rauszukommen.

Gruß

Andi

Wieder super! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 05.03.13 00:43

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
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Bei mir kommt Reisefieber auf!!! Super Bilder! (o.w.T)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 05.03.13 13:10

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)