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[MM]13.000km im Zug – Traumhafter Minendampf in Namtu (Tag6b m 49B)


Auf Schienen vom Kapitalismus in den Sozialismus und zurück - 13.000km mit dem Zug durch Asien und ein bisschen Europa

Teil 61o: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag6b: Abschiedsfahrt über abenteuerliche Gleislage durch den Dschungel nach Nahsai


Im letzten und gleichzeitig 100. Bericht hatten wir uns vom Dampf verabschiedet. Die Dampfwalze ließen wir bereits in Namtu zurück und Lok 42 konnte uns auch nur noch bis zum alten Schmelzofen folgen. Und auch jetzt heißt es Abschied nehmen, denn wir bereisten wohl als eine der letzten den Abschnitt Namtu – Nahsai, kurze Zeit später wurde dieser Streckenabschnitt wohl für immer stillgelegt und ist mittlerweile wohl längst im dichten Dschungel verschwunden. Auf zwei Schienen-LKWs geht es durch eine hügelige Dschungellandschaft, die zwischendurch immer wieder von malerischen Dörfern unterbrochen wird. Weitere Infos zu den Namtu Mines Railways findet ihr hier:

Teil 12: Namtu Mines Railways - Einführung & Appetitanreger (21 Bilder)
Teil 13: Namtu Mines Railways - Rundgang Teil 1 (27 Bilder)
Teil 14: Namtu Mines Railways - Rundgang Teil 2 (24 Bilder)
Teil 15: Namtu Mines Railways - Rollendes Material (22 Bilder)
Teil 16: Namtu Mines Railways - Die teuerste Zugfahrt meines Lebens (24 Bilder)
Teil 17: Namtu Mines Railways - Dieselloks (u.a. von O&K und Diema, 20 Bilder)
Teil 18: Namtu Mines Railways - Rangierverkehr (25 Bilder)
Teil 19: Namtu Mines Railways - Dampflokomotiven (18 Bilder)
Teil 20: Namtu Mines Railways - Zugverkehr im Morgennebel (17 Bilder)
Teil 21: Namtu Mines Railways - Werkstatt (11 Bilder)
Teil 22: Namtu Mines Railways - Stimmungsbilder (29 Bilder)

Teil 53b: Einschub Teil 2 – Minendampf in Myanmar/Burma – Von Namtu Richtung Wallah Gorge
Teil 53c: Einschub Teil 3 – Minendampf in Namtu - Doppelter Dampf im 540°-Kreisel von Wallah Gorge

Zur besseren Übersicht noch eine Karte:

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Bild 1: Übersichtskarte Namtu Mines Railways. In diesem Bericht bereisen wir den Abschnitt Namtu – Nahsai, der mittlerweile stillgelegt ist,
der Abschnitt Nahsai – Namyao wurde schon einige Jahre zuvor stillgelegt. Im Gegensatz zum Abschnitt Namtu – Bawdwin, der noch in Betrieb
ist und durch richtiges Gebirge führt, ist der Abschnitt Namtu – Nahsai nicht ganz so spektakulär. Durch hügeligen Dschungel geht es an einsamen Dörfern vorbei.


Ich habe 2009 in Namtu auch ein bisschen gefilmt, allerdings ausschließlich mit einer kleinen und uralten Digiknipse, die ich als Ersatz für meine Spiegelreflexkamera dabei hatte. Die Qualität der Videos ist daher äußerst minderwertig, aber die eine oder andere ganz interessante Szene ist dennoch mit dabei. Hier geht’s zum Video des sechsten Tages (01:56min):

Namtu Steam 2009 – Tag 6
00:00 – 01:13 Dampfstraßenwalze
01:14 – 01:36 Mit dem Schienen-LKW zwischen Namtu und Kungteng
01:37 – 01:56 Durchfahrt Schienen-LKWs in Kengtung


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Bild 2: Im letzten Bericht war uns ja ein Erzwagen entgleist. Lok 42 musste so einen Zwangshalt einlegen. Umgeben von
gelben Blumen, die zu dieser Jahreszeit überall im Shan-Gebirge wuchern, ergibt sich dennoch ein sehr schönes Fotomotiv.


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Bild 3: Kurz danach ist der Wagen wieder eingegleist und die Fahrt kann weitergehen. Mit Kloster und Friedhof im Hintergrund …


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Bild 4: … dampft Lok 42 durch den dichten Spalier gelber Blumen ...


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Bild 5: ... bis es nicht mehr weitergeht. Ab hier ist der Zustand der Gleise einfach zu schlecht für die Dampflok und ihre Güterwaggons.
Deshalb nehmen wir jetzt auch Abschied von Lok 42 und begeben uns auf die beiden Hino- und Bawmech-Schienen-LKWs, um die weiteren
knapp 30km nach Nahsai durch hügelige Dschungellandschaft vorbei an einsamen Dörfern zurück zu legen. Das folgende Bild …


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Bild 6: … verdeutlicht nochmals den schlechten Zustand des Gleiskörpers, wobei die Gleise hier noch ganz gut sind.


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Bild 7: Durch dichte Bambushaine geht es vorbei an einsamen, kleinen Bauerndörfern. Die gelben Blumen wie auch …


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Bild 8: … die Telegraphenmasten werden bis Nahsai unsere ständigen Begleiter sein.
Manchmal verläuft direkt neben den Schienen noch ein schmaler Fußpfad …


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Bild 9: … manchmal führt die Strecke aber auch nur durch notdürftig frei geschnittenes Gestrüpp. Links einer der kleinen, typischen
und einsamen Bauernhöfe mit strohgedecktem Dach. Dahinter wuchern auf einem ehemaligen Feld wieder die gelben Blumen.
Die Bauern hier betreiben größtenteils Brandrodungsfeldbau, nach ein paar Jahren ist der Boden unfruchtbar, wuchert wieder zu,
bis er dann irgendwann wieder mühsam brandgerodet wird und wieder für ein paar Jahre zum Feldbau genutzt wird.


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Bild 10: Der Hino-Schienen-LKW hat den kleinen Bahnhof von Kungteng erreicht, der am Scheitelpunkt der Strecke zwischen Namtu und Nahsai liegt.


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Bild 11: Es muss nicht immer eine Dampflok sein, um herrliche Eisenbahnaufnahmen zu machen. Der Hino-Schienen-LKW passiert …


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Bild 12: … dicht gefolgt von seinem Bawmech-Bruder den Bahnhof von Kengtung.


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Bild 13: Und weil’s so schön ist, auch nochmals mit Tele-Perspektive.


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Bild 14: Und weiter geht die Fahrt mit zahlreichen Schleifen, Kurven und Kehren durch den dichten Dschungel.
Die Gleislage wir immer schlechter, manchmal sieht man die Gleise unter dem Gestrüpp schon fast gar nicht mehr.


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Bild 15: Wo die Hügellandschaft etwas flacher wird, bauen die Bauern auf Terrassen Reis an.


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Bild 16: Nächster Haltepunkt ist der Bahnhof von Nakhun, das Gleis links ist schon unbefahrbar. Der Hügel links im Hintergrund wurde
vor wenigen Tagen brandgerodet, die rechte Seite folgt dann wohl in ein paar Jahren, wenn der Boden links unfruchtbar geworden ist.


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Bild 17: Vor dem sehr einfachen Wartehäuschens des Bahnhofs von Nakhun wird gerade Mais getrocknet, die Einheimischen beäugen uns neugierig.


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Bild 18: Der Hino-Schienen-LKW setzt im Bahnhof Nakhun zurück gefolgt …


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Bild 19: … von der Vorhut in Form des Bawmech-Schienen-LKW …


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Bild 20: … der gleich darauf wieder in den Bahnhof einrollt, was den Bahnhofshund eher wenig interessiert.


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Bild 21: Kurz darauf rollt auch der Hino-Schienen-LKW wieder in den Bahnhof ein.


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Bild 22: Mittlerweile ist die ganze Dorfgemeinschaft eingetroffen und winkt den Langnasen nochmals zum Abschied.


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Bild 23: Nochmals geht der Blick zurück auf den Bahnhof und das Dorf von Nakhun.


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Bild 24: Mitten im Dschungel überquert die Strecke einen kleinen Fluss auf einer Brücke.


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Bild 25: Teilweise sind die Schienen schon komplett im Schlamm versunken. Ein Schienen-LKW entgleiste
uns auch während der Fahrt, aber bis der Fahrer es bemerkte, hatte der LKW sich von selbst wieder eingegleist.


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Bild 26: Telegrafenmasten und gelbe Blumen begleiten uns noch immer auf der weiteren Fahrt.
Die Schienen und Schwellen sind allerdings unter der dichten Grasnarbe nicht mehr zu erkennen.


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Bild 27: Hier sieht man die Schienen wieder, dafür hängen Bambuswälder und sonstiges Grünzeug tief ins Lichtraumprofil.


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Bild 28: Und schon kommen wir zum nächsten Dorf mit dem Namen Nampai. Die Kinder können gar nicht richtig glauben,
was da gerade an ihnen vorbei gefahren ist. Vielleicht haben sie in ihrem Leben noch nie eine weiße Langnase gesehen.


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Bild 29: Der Hirte hat schnell noch seine Ziegen von den Schienen verjagt, immerhin fährt hier ja so gut wie kein Zug mehr. Die Stroh
gedeckten Pfahlhäuser und die Gartenzäune aus Bambus (damit das Federvieh nicht abhauen kann) sind typisch für diese Gegend Myanmars.


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Bild 30: Auch hier ist das Ausweichgleis im Bahnhof schon länger nicht mehr befahrbar.


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Bild 31: Das Dorf Nampai scheint nicht gerade besonders arm zu sein, die Häuser links zeugen von bescheidenem Wohlstand.
Auf dem Bahnhofsvorplatz steht ein Ochsenkarren, auf dem gerade Chilis getrocknet werden, und einige Bambusstangen.


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Bild 32: Der Blick schweift über den Ochsenkarren zu den Reisfeldern im Vordergrund und den ebenfalls frisch brandgerodeten Hügeln
im Hintergrund. Eigentlich stand hier nochmals ein Fotohalt an, Während die anderen schon ihre Positionen suchten, musste ich unbedingt …


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Bild 33: … vorher die Gleise am Bahnübergang, den wir soeben noch überquert hatten,
fotografieren. Man vergleiche auf der linken Seite den Verlauf der Schienen und der Rinne,
die die Räder der Schienen-LKWs in den Boden gegraben haben. Das Geräusch und das
Hoppeln beim Überfahren dieser Stelle mit dem LKW müsst ihr euch leider selbst vorstellen.


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Bild 34: Auch der Ochsenkarren mit den zum Trocknen ausgelegten Chilis war mir noch ein Bild wert.


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Bild 35: Der Fotohalt musste dann leider entfallen. Ein kleines Mädchen war so neugierig auf die weißen Langnasen,
dass es aus einem der Pfahlhäuser stürzte. Es hatte zwar keine größeren Verletzungen, trotzdem schickten wir den ersten
Schienen-LKW mit dem Mädchen nach Nahsai, wo es eine kleine Krankenstation gab. So blieb es in Nampai bei diesem
Notschuss des Hino-Schienen-LKW, auf dessen Ladefläche sich nun die gesamte Reisegruppe drängen musste.


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Bild 36: So ging es weiter durch dichten Dschungel …


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Bild 37: … bis ins nächste Dorf namens Sukmun. Dort wurde der Bahnhofsvorplatz zum Trocknen von Maiskörnern benutzt.


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Bild 38: Direkt nach dem Bahnhof von Sukmun überquert die Strecke einen kleinen Fluss auf einer Brücke ...


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Bild 39: … über die unser Schienenbus scheppert.


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Bild 40: Die lokale Bevölkerung nutzt die Brücke auch gerne als Fußgängersteg.


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Bild 41: Für eine Nahaufnahme des Schienen-LKWs auf der Brücke reichte die Zeit auch noch, bevor unsere Fahrt …


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Bild 42: … auch schon im Bahnhof von Nahsai endete. Auch hier werden noch Chilis getrocknet. Im ersten Bericht hatte ich ja
euch ein Bild gezeigt, wie ein Wasserbüffel an dem Waggon angekettet war, auch als Wäscheständer fungiert der abgestellte Waggon.


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Bild 43: Der erste Schienen LKW, der das Mädchen nach Nahsai gebracht hatte, steht bereits wieder mit der Vorderseite Richtung Namtu,
nachdem er zuvor im Gleisdreieck von Nahsai bereits gewendet hatte. Im Hintergrund die Straße zwischen Namtu und Lashio, auf der unser
Bus bereits wartete. Der LKW-Fahrer hat sich im Banhofskiosk gleich noch einen Karton Myanmar Beer gekauft. Das kann eine lustige Rückfahrt werden.


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Bild 44: Der Hino-Schienen-LKW, der uns nach Nahsai gebracht hatte, steht im Bahnhof von Nahsai und …


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Bild 45: … muss im Gegensatz zu seinem Bruder noch auf dem Schienendreieck wenden …


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Bild 46: … was er auch prompt tut. Leider war ich nicht schnell genug, um den Schienen-LKW mit der Wäsche im richtigen Winkel zu fotografieren.


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Bild 47: Derweil startet der Fahrer den Bawmech-Schienen-LKW und …


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Bild 48: … tuckert zurück zum Eisenbahnparadies von Namtu.


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Bild 49: Auf dem Rückweg nach Lashio blockierte dieser defekte LKW die einspurige Straße. Zum Glück konnte unser Bus diese Stelle umfahren,
sonst hätte sich die Rückfahrt noch weiter verzögert. Auch so kamen wir nämlich erst mitten in der Nacht gegen 2 Uhr in unserem Hotel in Pyin Oo Lwin an.



Das war sie also, die traumhafte Reise durch das Eisenbahnparadies von Namtu. Ich hoffe, dass euch die Reise auch ein bisschen Spaß gemacht hat und ihr nachvollziehen könnt, warum die Namtu Mines Railways für mich einfach die mit Abstand schönste Eisenbahn der Welt ist. Gleichzeitig endet hiermit auch die über 13.000km lange Zugreise vom Kapitalismus in den Sozialismus und zurück. Von Pyin Oo Lwin ging die Reise weiter, aber davon hatte ich euch ja schon im Bericht 55 (siehe Inhaltsverzeichnis unten) erzählt. In den nächsten beiden Berichten gibt’s dann nochmals ein Best-Of der insgesamt 101 Berichte zu sehen. Was danach folgt? Ich weiß es noch nicht. Ich hätte noch zahlreiche Namtu-Bilder und Videos (in HD) aus dem Jahre 2011, aber die Dröhnung aus dem Jahr 2009 reicht jetzt ja erst Mal. Ich freu mich, wenn ihr zum Abschluss noch in die in Kürze folgenden beiden Best-Of Berichte reinschaut.




Zugliste


Zug		Von			Nach	Kilometer	Land	Traktion	Spurweite

S3		Niederhöchstadt		Frankfurt(Main)Hbf	  11,8		DE	Elektr.		1435mm
ICE 75		Frankfurt(Main)Hbf	Zürich HB		 449,6		DE/CH	Elektr.		1435mm
IC 585		Zürich HB		Chur			 116,1		CH	Elektr.		1435mm
R 1169		Chur			San Murezzan/St.Moritz	  89,25		CH	Elektr.		1000mm
RE 1145		Bravuogn/Bergün		Preda			  12,57		CH	Elektr.		1000mm
R 1658		Poschiavo		Ospizio Bernina		  21,294	CH	Elektr.		1000mm
R 1641		Morteratsch		Diavolezza		   4,635	CH	Elektr.		1000mm
R 1658		Poschiavo		Ospizio Bernina		  21,294	CH	Elektr.		1000mm
RE 1124		St.Moritz		Chur			  89,25		CH	Elektr.		1000mm
IC 570		Chur			Zürich			 116,1		CH	Elektr.		1435mm
S6		Zürich			Baden			  22,53		CH	Elektr.		1435mm
S6		Baden			Zürich			  22,53		CH	Elektr.		1435mm
S6		Zürich			Baden			  22,53		CH	Elektr.		1435mm
IR 1972		Baden			Basel SBB		  65,9		CH	Elektr.		1435mm
ICE 370		Basel SBB		Freiburg Hbf		  66,8		CH/DE	Elektr.		1435mm
RB31603		Freiburg Hbf		Littenweiler		   7,22		DE	Elektr.		1435mm
RB31620		Littenweiler		Freiburg Hbf		   7,22		DE	Elektr.		1435mm
ICE 270		Freiburg Hbf		Frankfurt(Main)Hbf	 294,4		DE	Elektr.		1435mm
S3		Frankfurt(Main)Hbf	Niederhöchstadt		  11,8		DE	Elektr.		1435mm
S3		Niederhöchstadt		Frankfurt(Main)Hbf	  11,8		DE	Elektr.		1435mm
S8		Frankfurt(Main)Hbf	Frankfurt-Flughafen	  11,4		DE	Elektr.		1435mm
Chollima	Pyongyang Yonggwang	Pyongyang Puhung	   1,5(ca.)	KP	Elektr.		1435mm
Zug Nr. 5	Pyongyang		Sinuiju-(Grenze DPRK)	 225		KP	Elektr.		1435mm
K 28		(Grenze China)-Dandong	Beijing			1132		CN	Diesel		1435mm
K 177		Beijing Xi		Datong			 368		CN	Elektr.		1435mm
2671		Datong			Xi'an			1006		CN	Elektr.		1435mm
Z94		Xi'an			Suzhou			1425		CN	Elektr.		1435mm
K8418		Suzhou			Huangshan (Tunxi)	 588		CN	Diesel		1435mm
K155		Huangshan (Tunxi)	Guilin Bei		1277		CN	Diesel		1435mm
K181		Guilin Bei		Kunming			1265		CN	Diesel		1435mm
LC4		Lao Cai			Hà Nôi			 294		VN	Diesel		1000mm
SE3		Hà Nôi			Sài Gòn			1730		VN	Diesel		1000mm
BT		Battambang		Battambang		12,54		KH	Benzin		1000mm
O280		Aranyaprathet		Bangkok			254,5		TH	Diesel		1000mm
SE35		Bangkok			Padang Besar		989,9		TH	Diesel		1000mm
SE35		Padang Besar		Butterworth		169,3		MY	Diesel		1000mm
		Air Itam		Penang Hill (und zurück)4,44		MY	Elektr.		1000mm
ER1		Butterworth		Ipoh			181		MY	Diesel		1000mm
ER1		Ipoh			Kuala Lumpur		207,5		MY	Diesel		1000mm
Kelana		Kuala Lumpur		KLCC	(und zurück)	7		MY	Elektr.		1435mm
XSP5		Kuala Lumpur Sentral	Singapore/Tanjong Pagar	394,8		MY	Diesel		1000mm
MRT NE		Outram Park		Little India		3,15		SG	Elektr.		1435mm
MRT NE		Little India		Outram Park		3,15		SG	Elektr.		1435mm
MRT EW/NS	Outram Park		Orchard Road		4,35		SG	Elektr.		1435mm
MRT EW		Outram Park		City Hall		3,0		SG	Elektr.		1435mm
Sentosa		Sentosa			Beach (und zurück)	4,2		SG	Elektr.		Monorail
MRT NE		Harbour Front 		Outram Park		2,9		SG	Elektr.		1435mm
26DN		Mandalay 		Thazi			96		MM	Diesel		1000mm
143UP		Thazi			Shwenyaung		157,6		MM	Diesel		1000mm
Circle Line	Yangon			Yangon			49,1		MM	Diesel		1000mm
NMR		Namtu			Lopah und zurück	13,9		MM	Dampf/Diesel	610mm
NMR		Namtu			Wallah Gorge und zurück	21,2		MM	Dampf/Diesel	610mm
NMR		Namtu			Wallah Gorge und zurück	21,2		MM	Dampf/Diesel	610mm
NMR		Namtu			Bawdwin und zurück	34,7		MM	Dampf/Diesel	610mm
NMR		Namtu			Bawdwin und zurück	34,7		MM	Dampf/Diesel	610mm
NMR		Namtu			Nahsai			30,1		MM	Dampf/Diesel	610mm

							13626,73



Weitere Bildimpressionen von mir aus Myanmar auf Flickr. Zum Anschauen auf eines der Bilder oder den Link klicken:


http://farm3.staticflickr.com/2770/4479207017_e7e71293d3_t.jpg
http://farm5.staticflickr.com/4021/4479871378_44e6c74353_t.jpg
http://farm3.staticflickr.com/2693/4479272279_989dc2f2cb_t.jpg
http://farm5.staticflickr.com/4002/4479938168_bf5f0720d4_t.jpg
http://farm5.staticflickr.com/4002/4479315379_10069de691_t.jpg
Myanmar
http://farm5.staticflickr.com/4010/4480132914_0a03ac4968_t.jpg
http://farm5.staticflickr.com/4069/4479348309_6879c6dc43_t.jpg
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Inhaltsverzeichnis


Prolog
  • Teil 0: 13.000km mit dem Zug durch 10 Länder, aber wo? BÜ-Bilderrätsel mit 10 Bildern
  • Teil 1: Prolog - Warum ich mit dem Zug 13.000km durch die Gegend gereist bin

  • Schweiz
  • Teil 2: Ein Kurzabstecher in das kapitalistische Musterland - Bilder von der Albulabahn
  • Teil 3: Über den Bernina zurück nach Deutschland

  • Nordkorea
  • Teil 4: "Willkommen im sozialistischen Paradies" - Eine Einführung zu Nordkorea (Teil A)
  • Teil 4: "Willkommen im sozialistischen Paradies" - Eine Einführung zu Nordkorea (Teil B)
  • Teil 5: Unterwegs mit der atombombensicheren Metro in Pyongyang - (Teil A)
  • Teil 5: Unterwegs mit der atombombensicheren Metro in Pyongyang - (Teil B)
  • Teil 6: Zugimpressionen aus Nordkorea und ein schweres Verbrechen
  • Teil 7: Mit O-Bussen durch den Alltag in Pyongyang
  • Teil 8: Mit der Tram durch Pyongyang - Eine Stadtrundfahrt (Teil A)
  • Teil 8: Mit der Tram durch Pyongyang - Eine Stadtrundfahrt (Teil B)
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil A: Die Vertreibung aus dem "sozialistischen Paradies"
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil B: Verwirrung an der Grenze

  • China
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil C: Zurück im Kapitalismus?!
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil D: Im Morgenlicht nach Beijing
  • Teil 10: Eine kurze Einführung in die chinesische Eisenbahn
  • Teil 11: Mit dem Zug von Beijing nach Datong
  • Teil 12: Mit dem Zug von Datong nach Xi'an
  • Teil 13: Mit dem Zug von Xi'an nach Suzhou
  • Teil 14: Suzhou nach Huangshan (Tunxi)
  • Teil 15: Von Huangshan (Tunxi) nach Guilin
  • Teil 16: Von Guilin nach Kunming
  • Teil 17a: Schmalspurbahnen in Yunnan - Die Geschichte der Yunnan-Bahn
  • Teil 17b: Schmalspurbahnen in Yunnan - Weitere Schmalspurbahnen und Eisenbahnprojekte in Yunnan
  • Teil 17c: Schmalspurbahnen in Yunnan - Historische Schmalspurfahrzeuge im „Yunnan Railway Museum“
  • Teil 17d: Schmalspurbahnen in Yunnan - Historische Dampflokomotiven im „Yunnan Railway Museum“

  • Vietnam
  • Teil 18 (Rätsel): Wie hängen diese Bilder zusammen?
  • Teil 19: Viele verschiedene V-Loktypen - Eine kurze Einführung in die vietnamesische Eisenbahn
  • Teil 20: Ein Abend im „Bia Hoi“-Garten mit Bahnhofsblick in Lao Cai
  • Teil 21a: Mit Baguette und Zug, aber leider ohne Rotwein von Lao Cai nach Hanoi
  • Teil 21b: Mit Baguette und Zug, aber leider ohne Rotwein von Lao Cai nach Hanoi
  • Teil 22a: Auf Schienen durch Häuserschluchten und über Bahnübergänge in Hà Nôi – Teil A
  • Teil 22b: Auf Schienen durch Häuserschluchten und über Bahnübergänge in Hà Nôi – Teil B
  • Teil 23a: Mit Millionticket, verstopften Toiletten, Siemens-Lok und Regen im Wiedervereinigungsexpress von Hà Nôi nach Sài Gòn – Teil A
  • Teil 23b: Mit Millionticket, verstopften Toiletten, Siemens-Lok und Regen im Wiedervereinigungsexpress von Hà Nôi nach Sài Gòn – Teil B
  • Teil 24: Die Geschichte der Zahnradbahn von Thap Cham nach Da Lat
  • Teil 25: Hochzeit auf einer Dampflok in Da Lat

  • Kambodscha
  • Teil 26: Um welches Eisenbahngefährt handelt es sich hier? - Rätsel
  • Teil 27: Eine kurze Einführung in die kambodschanische Eisenbahn
  • Teil 28: (Ein)Stimmungsbilder vom Bahnhof Phnom Penh
  • Teil 29: Art-Déco und Güterwagenschlangen – Ein Rundgang im Bahnhof von Phnom Penh
  • Teil 30: Diesellokomotiven und Dampflok(reste) der kambodschanischen Eisenbahn
  • Teil 31: Deutsche Wasserkräne und Bahnidylle im verwaisten Betriebswerk von Phnom Penh
  • Teil 32: Personen- und Güterwagen der kambodschanischen Eisenbahn
  • Teil 33: Verfall, Müll und Kinderprostitution –Szenen am Bahndamm in Phnom Penh
  • Teil 34: Das (Bahn)Städtchen Battambang - Asiatische Provinz, wie ich sie liebe
  • Teil 35: Hessische Wasserkräne und Rheinländische Güterwagen – Der „deutsche“ Bahnhof von Battambang
  • Teil 36: Abenteuer auf Schienen – Eine Fahrt mit der Bambuseisenbahn von Battambang

  • Thailand
  • Teil 37: Zum 50. ein Rätsel
  • Teil 38: Eine kurze Einführung in die „deutsche“ Eisenbahn in Thailand
  • Teil 39a: Thailändische Nebenromantik par excellence – Mit dem Triebwagen von Aranyaprathet nach Bangkok
  • Teil 39b: Thailändische Nebenromantik par excellence – Mit dem Triebwagen von Aranyaprathet nach Bangkok
  • Teil 40a: Sonne, blauer Himmel und Eisenbahn – Zwischen Slums und Gleisen auf Bahntour in Bangkok
  • Teil 40b: Sonne, blauer Himmel und Eisenbahn – Zwischen Slums und Gleisen auf Bahntour in Bangkok
  • Teil 41: Eastern Oriental Express für Arme – Mit dem Zug von Bangkok in Richtung Butterworth

  • Malaysia
  • Teil 42: Filmset-Rätsel mit Eisenbahnbezug
  • Teil 43a: Zwischen verfallender kolonialer Vergangenheit und eher trister Gegenwart – Eine kurze Einführung in die Eisenbahn Malaysias
  • Teil 43b: Zwischen verfallender kolonialer Vergangenheit und eher trister Gegenwart – Eine kurze Einführung in die Eisenbahn Malaysias
  • Teil 44: Eastern Oriental Express für Arme (Teil 2) – Mit dem Zug von Padang Besar nach Butterworth
  • Teil 45: Auf schiefen Gleisen hinauf zum „Strawberry Hill“ - Die Schrägseilbahn von Penang
  • Teil 46: Eastern Oriental Express für Arme (Teil 3) – Mit dem Zug von Butterworth nach Ipoh
  • Teil 47: Pittoreskes Alt trifft auf hässliches Neu – Kontraste rund um den Bahnhof von Ipoh
  • Teil 48: Eastern Oriental Express für Arme (Teil 4) – Mit dem Zug von Ipoh nach Kuala Lumpur
  • Teil 49: Ein „indischer“ Prachtbahnhof in Malaysia – Impressionen rund um den alten Hauptbahnhof Kuala Lumpur
  • Teil 50: Eastern Oriental Express für Arme (Teil 5a) – Mit dem Zug von Kuala Lumpur nach Singapore, Teil A
  • Teil 50: Eastern Oriental Express für Arme (Teil 5b) – Mit dem Zug von Kuala Lumpur nach Singapore, Teil B

  • Singapur
  • Teil 51: Mit dem Zug in das Herz der Löwenstadt – Ankunft am Ziel der 13.000km langen Zugreise

  • Myanmar
  • Teil 52: Warum bildet dieses Bild eine perfekte Überleitung vom letzten Bericht? - Dampflok-Überleitungs-Rätsel
  • Teil 53a: Einschub Teil 1 – Traumhafte Impressionen aus meinem Eisenbahnparadies Myanmar/Burma
  • Teil 53b: Einschub Teil 2 – Minendampf in Myanmar/Burma – Von Namtu Richtung Wallah Gorge
  • Teil 53c: Einschub Teil 3 – Minendampf in Namtu - Doppelter Dampf im 540°-Kreisel von Wallah Gorge
  • Teil 53d: Einschub Teil 4 – Britische Formsignale, gebastelte Schienen-LKWs auf Nebenbahngleisen und auf Schienen durch die Metropole - Traumhafte Burmesische Nebenbahnromantik und ein bisschen Bangkok
  • Teil 54a: Crosstown Traffic – The Yangon Diesel Experience Vol.1
  • Teil 54b: Crosstown Traffic – The Yangon Diesel Experience Vol.2
  • Teil 54c: Crosstown Traffic – The Yangon Diesel Experience Vol.3
  • Teil 55: Pferdekutschen und Hitachi - Am „kolonialen“ Bahnhof der „Hill Station“ Pyin Oo Lwin
  • Teil 56: Eine deutsche Kolonialistin und eine deutsche Speisekarte im burmesischen Nirgendwo – Die Zugfahrt von Mandalay nach Thazi
  • Teil 57: Ein traumhafter Provinz-Eisenbahnknoten (fast) ohne Züge – Drei Stunden an den Gleisen in Thazi
  • Teil 58a: Schweine, Spitzkehren und Spiralen (oder die vielleicht schönste Zugfahrt meines Lebens) – Fahrkartenkauf bei Kerzenlicht und durch den Dschungel nach Lebyin
  • Teil 58b: Schweine, Spitzkehren und Spiralen (oder die vielleicht schönste Zugfahrt meines Lebens) – Über Spitzkehren zum Bahnhof im britischen Landhausstil in Kalaw
  • Teil 58c: Schweine, Spitzkehren und Spiralen (oder die vielleicht schönste Zugfahrt meines Lebens) – Zugkreuzungen und traumhafte Landschaft zwischen Kalaw und Heho
  • Teil 58d: Schweine, Spitzkehren und Spiralen (oder die vielleicht schönste Zugfahrt meines Lebens) – Durch die Spirale zum Endbahnhof in Shwenyaung
  • Teil 59: Moschee, Metro und Motorschaden in Yangon oder wie eine Zugevakuierung in Myanmar abläuft
  • Teil 60a: Unterwegs mit der Gemüse-S-Bahn – Einmal mit der Circle Line rund um Yangon
  • Teil 60b: Unterwegs mit der Gemüse-S-Bahn – Einmal mit der Circle Line rund um Yangon
  • Teil 61a: Traumhafter Minendampf in Namtu – Anreise und Tag1: Rangierbetrieb in Namtu mit Dampflok 13
  • Teil 61b: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag1b: Mit Dampflok 13 von Namtu nach Lopah
  • Teil 61c: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag2a: Mit Dampflok 13 von Lopah nach Wallah Gorge
  • Teil 61d: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag2b: Mit Dampflok 13 durch den 540°-Kreisel nach Wallah Gorge
  • Teil 61e: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag3a: Mit Dampflok 42 von Namtu nach Lopah
  • Teil 61f: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag3b: Mit Dampfdoppeltraktion durch den 540°-Kreisel von Wallah Gorge
  • Teil 61g: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag3c: Erzbeladung und Entgleisung in Wallah Gorge
  • Teil 61h: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag4a: Teil 61h: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag4a: Im Dampf-Doppel-Sandwich durch den 540°-Kreisel von Wallah Gorge
  • Teil 61i: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag4b: Mit Dampf durch die beiden Spitzkehren Richtung Bawdwin
  • Teil 61j: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag4c: Durch kahle Hügellandschaft hinauf zum Endbahnhof Bawdwin
  • Teil 61k: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag5a: Im Morgenlicht durch zwei Spitzkehren bis zur ersten Entgleisung
  • Teil 61l: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag5b: Fahrt bei strahlend blauem Himmel oberhalb der Schlucht zur 500mm-Sägewerksbahn in Bawdwin
  • Teil 61m: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag5c: Rückfahrt von Bawdwin nach Wallah Gorge mit (Entgleisungs-)Hindernissen
  • [li]Teil 61n: Traumhafter Minendampf in Namtu – Tag6a: Lok 42 im Duett mit einer Dampfstraßenwalze und in einer Mondlandschaft
    EIns ist sicher: Da können wir uns in Sachen wirtschaftlichem Bahnbetrieb noch was abgucken . Beim Schienentaxi in Halver wurde wohl ein bisschen abgekupfert: [www.schienentaxi.com] (Scherz am Rande). Ein genialer Bericht

    über 100 tolle Berichte. Danke.
    Du hast es geschafft, uns in ein Land und zu einer Bahn mitzunehmen, die nur ganz wenige aus eigener Anschauung kennenlernen werden / kennengelernt haben. Es war immer interessant und nie langweilig. So wollte ich heute nur mal kurz bei DSO reinschauen, sitze nun aber schon über eine Stunde am Rechner. Die Weihnachtsdeko muss auch noch ran ...

    Bäderbahn
    Hallo Florian,

    Zum Abschluß Deiner Reise von mir auch noch mal ein allerherzlichen Dank für die Mitnahme. Atemberaubende Bilder, interessante Geschichten auf und vor allem auch links und rechts neben den Schienen - haben bei Reiseberichten dieser Art neue Maßstäbe gesetzt.

    Viele Grüße Dir und Deiner Familie
    Alex

    http://www.imgbox.de/users/asrm62/neuetraktion.jpg
    Hallo djvanny,

    ich glaube eher, da hat man sich an Myanmar ein Beispiel genommen. Schienenbusse Marke Eigenbau auf Basis von LKWs gibt es übrigens nicht nur bei den Namtu Mines Railways, sondern auch bei der Staatsbahn Myanmars. Der Personenverkehr auf Nebenstrecken wird meistens mit solchen Fahrzeugen Betrieben. Antrieb und Gestell stammen vom LKW, die Karosserie wird aus Waggon- oder Lokteilen zusammengeschweißt, die sonst auf dem Schrott landen würden. Da das Getriebe ebenfalls vom LKW übernommen wird, müssen die Schienenbusse am Endbahnhof von Hand gedreht werden. Hier mal eine kleine Auswahl:

    http://farm3.staticflickr.com/2124/2318813671_f23bc112b1_o.jpg

    Schienenbus LRBE 71 auf der Drehscheibe in Bago.


    http://farm8.staticflickr.com/7158/6737927525_1d1b915453_o.jpg

    Schienenbus LRBE43 auf der Drehscheibe von Nyaungkashe.


    http://farm8.staticflickr.com/7149/6737930315_f5e95396d0_o.jpg

    Schienenbus LRBE15 auf der Drehscheibe von Madauk.



    Meistens werden den Schienen-LKWs noch Personenwaggons, ebenfalls Marke Eigenbau, angehängt.

    http://farm8.staticflickr.com/7016/6737931609_6c4f0c5de0_o.jpg

    Personenzug zwischen Nyaunglebin und Madauk


    http://farm8.staticflickr.com/7169/6737933719_a50475b0a6_o.jpg

    Personenzug zwischen Bago und Nyaungkashe


    Viele Grüße

    Florian
    Hallo,

    sorry, dass ich dich vom Aufhängen der Weihnachtsdeko abgehalten habe ...

    Viele Grüße

    Florian
    Hallo Flo1979,
    sorry, ich merke gerade mein Satz war etwas verdreht. genauso meinte ich es. Das Konzept der Schleifkottenbahn/des Schienentaxis ist natürlich viel jünger als das in Myanmar. Ich glaube einfach man hat in Halver daran erkannt, dass man mit leichten Fahrzeugen eine Menge Geld sparen kann.
    Danke indes für deine wunderbaren Berichte. Habe mit viel Aufmerkasamkeit deine Reise verfolgt.

    Gruß
    djvanny


    Flo1979 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo djvanny,
    >
    > ich glaube eher, da hat man sich an Myanmar ein
    > Beispiel genommen. Schienenbusse Marke Eigenbau
    > auf Basis von LKWs gibt es übrigens nicht nur bei
    > den Namtu Mines Railways, sondern auch bei der
    > Staatsbahn Myanmars. Der Personenverkehr auf
    > Nebenstrecken wird meistens mit solchen Fahrzeugen
    > Betrieben. Antrieb und Gestell stammen vom LKW,
    > die Karosserie wird aus Waggon- oder Lokteilen
    > zusammengeschweißt, die sonst auf dem Schrott
    > landen würden. Da das Getriebe ebenfalls vom LKW
    > übernommen wird, müssen die Schienenbusse am
    > Endbahnhof von Hand gedreht werden. Hier mal eine
    > kleine Auswahl:
    >
    > [farm3.staticflickr.com]
    > c112b1_o.jpg
    > Schienenbus LRBE 71 auf der Drehscheibe in Bago.
    >
    > [farm8.staticflickr.com]
    > 915453_o.jpg
    > Schienenbus LRBE43 auf der Drehscheibe von
    > Nyaungkashe.
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    > Schienenbus LRBE15 auf der Drehscheibe von Madauk.
    >
    >
    >
    > Meistens werden den Schienen-LKWs noch
    > Personenwaggons, ebenfalls Marke Eigenbau,
    > angehängt.
    >
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    > 0c5de0_o.jpg
    > Personenzug zwischen Nyaunglebin und Madauk
    >
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    > Personenzug zwischen Bago und Nyaungkashe
    >
    > Viele Grüße
    >
    > Florian

    Cool! :-) (o.w.T)

    geschrieben von: Roni

    Datum: 01.12.12 18:35

    (Dieser Beitrag enthält keinen Text)
    lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de] - Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de]
    http://raildata.info/raildatabanner1.jpg

    Flo1979 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > sorry, dass ich dich vom Aufhängen der
    > Weihnachtsdeko abgehalten habe ...
    >
    Weihnachten kommt alle Jahre wieder.
    Derart interessante und mit Herzblut geschrieben Reisebreichte von exotischen oder fernen Ecken in die ich vsl. nicht (mehr) kommen werde sind viel seltener.
    Da muss man auch mal Prioritäten setzen :-)

    Danke noch mal dafür dass du die geneigte Leserschaft, zumindest vor dem Monitor mit offenen Mund und staunendem Gesichtsausdruck, mitgenommen hast.
    Und natürlich in Vorfreude auf das "best of".

    Ich kann mir gut vorstellen was deine Reiseberichte für eine Arbeit gemacht haben. Wenn ich alleine die Stunden sehe die ich für den Bahn- bzw. den Landschaftskalender 2013 für Bildsichtung und Komposition verbrate :-)


    Und denke dran deine Reiseberichte auch außerhalb von DSO zu sichern. Auch wenn ich hoffe dass es DSO noch viele viele viele Jahre gibt wäre es schade wenn dein Nachwuchs irgendwann nicht sehen könnte was der Papa so getrieben hat bevor er Spießer wurde *lach*

    Gruß, Ralf
    Hallo Ralf

    > Und denke dran deine Reiseberichte auch außerhalb
    > von DSO zu sichern. Auch wenn ich hoffe dass es
    > DSO noch viele viele viele Jahre gibt wäre es
    > schade wenn dein Nachwuchs irgendwann nicht sehen
    > könnte was der Papa so getrieben hat bevor er
    > Spießer wurde *lach*


    Vielen Dank für den Hinweis, ich verfasse alle meine Berichte sowieso offline, bevor ich sie veröffentliche. Die Berichte sind samt Bildern auf drei verschiedenen Festplatten gesichert, da geht hoffentlich auch nichts verloren. Und ich habe zumindest die leise Hoffnung, dass ich meinem Sohn zeigen kann, dass ich kein Spießer bin und er seinen Papa vielleicht eines Tages auf den Eisenbahnreisen begleitet...

    Viele Grüße

    Florian
    Flo1979 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo Ralf
    >
    > > Und denke dran deine Reiseberichte auch
    > außerhalb
    > > von DSO zu sichern. Auch wenn ich hoffe dass es
    > > DSO noch viele viele viele Jahre gibt wäre es
    > > schade wenn dein Nachwuchs irgendwann nicht
    > sehen
    > > könnte was der Papa so getrieben hat bevor er
    > > Spießer wurde *lach*
    >
    >
    > Vielen Dank für den Hinweis, ich verfasse alle
    > meine Berichte sowieso offline, bevor ich sie
    > veröffentliche. Die Berichte sind samt Bildern auf
    > drei verschiedenen Festplatten gesichert, da geht
    > hoffentlich auch nichts verloren.

    Schieb sie in "die Clound" und schreibe die Ländernamen groß und breit dazu, noch etwas mehr China, Nordkorea und Iran dabei und die Daten werden bestimmt gut gesichert.

    Jederzeit abrufbar bei:

    National Security Agency
    Fort George G. Meade
    Maryland,

    Oder jedwedem anderen Geheimdienst deiner Wahl...

    ;-)

    > Und ich habe
    > zumindest die leise Hoffnung, dass ich meinem Sohn
    > zeigen kann, dass ich kein Spießer bin und er
    > seinen Papa vielleicht eines Tages auf den
    > Eisenbahnreisen begleitet...

    Viel Erfolg!

    Gruß, Ralf