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 08/01 - Auslandsforum 

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Hallo,

als Fortsetzung von hier erreichen wir in Kürze den Bahnhof Karkamis (auf der Karte ist die syrische Schwesterstadt Jarabulus eingezeichnet) und werden jetzt bis Akcakale direkt auf der türkisch-syrischen Grenze weiterfahren. Das mag vielleicht etwas seltsam klingen, aber die Bahnstrecke ist laut dem Vertrag von Lausanne die Grenze zwischen der Türkei und Syrien, mit der kleinen aber feinen Nuance, dass die TCDD die Betriebserlaubnis hat.

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Geht man im Ausland immer davon aus, dass es sich bei dem syrischen Bürgerkrieg um einen Krieg zwischen der Freien Syrischen Armee und dem Assad-Regime handelt, braut sich hier an der Grenze der nächste Konflikt zusammen. Denn das syrische Regime hat sich zum größten Teil aus den Grenzgebieten zur Türkei und dem Irak zurückgezogen. In dieses Vakuum ist eine kurdische Partei vorgerückt, die in den vorwiegend kurdischen Gebieten unter zweifelhaften Methoden einen alten Traum durchsetzen möchte, nämlich den von Großkurdistan. Dieser Partei (PYD) wird eine Nähe zur PKK nachgesagt, die sie auch offen in ihrem Einflussbereich propagiert.

Mit dieser Taktik Assads, die syrischen Grenzgebiete zu opfern, bringt er die Außenpolitik der Türkei in die Bredouille. Anstatt eine Hegemonialmacht zu spielen, braut sich für das Selbstverständnis der türkischen territorialen Unversehrtheit unter dem Schutz des Grenzzauns ein gefährlicher politischer staatlicher Gegenentwurf zusammen. Auf dieser Grenze werden wir fahren und sehen, wie beide Seiten möglicherweise reagieren werden.

Da ab Karkamis absolutes Fotografierverbot besteht, habe ich die folgenden Aufnahmen mit dem Camcorder gemacht. Die Bilder sind daher etwas grobkörniger.

Wir fahren in den Bahnhof Karkamis ein. Links steht ein Güterzug aus Mardin mit DE 24 292. Unsere Familie steigt aus, ebenfalls der Einzelreisende. Wir werden die einzigen Fahrgäste bis Akcakale bleiben. Hatten wir schon mal, ist also für uns gar nicht mehr ungewöhnlich.

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Zur Erinnerung. Unser Zug besteht aus vier Personen- plus 18 Güterwagen. Und jetzt steigt die militärische Begleitmannschaft dazu. Bestehend aus acht Soldaten. Das ist die übliche Stärke zu Friedenszeiten, aber in der jetzigen Lage ist das sehr verwunderlich. Aus diesem Grund können an unserem Zug nicht zusätzliche Liegewagen hängen, um als Verstärker für zusätzliche Soldaten zu fungieren. Aber auch dieser Umstand wird sich aufklären.

Nach einer umständlichen Rangiererei fährt der Güterzug weiter nach Gaziantep, wir rangieren ebenfalls vor und wieder zurück auf das Streckengleis, bis die lange Fuhre mit +1 um 13.27 Uhr weiter Richtung Euphrat fahren kann.

Derweil im Zug haben sich die Soldaten im ersten Wagen breitgemacht. Der Kommandant kommt zu uns ins Abteil, ich nehme an, jetzt werden wie vor drei Jahren die Personalien aufgenommen, nein, er lädt uns zu sich und den Soldaten in den ersten Wagen ein.

Danke Jungs, denke ich, habe nichts dagegen mit euch irgendwann einmal zu fahren, aber es lässt sich überhaupt nicht einschätzen, wie es dann noch mit Bildern aussehen würde. Ich kann mit Mühe die Einladung ablehnen und so haben wir den Wagen für uns. Den hermetisch mit Stacheldraht abgesperrten syrischen Ort Jarabulus gegenüber Karkamis lassen wir rechts liegen und nähern uns dem Euphrat:

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Die Euphratbrücke passieren wir und Jugendliche baden im Fluss. Alles deutet darauf hin, dass dieser Teil Syriens bis Mürsitpinar nicht mehr unter Assads Kontrolle steht. Einmal sehen wir die alte syrische Flagge mit den drei roten Sternen, welche die Freie Syrische Armee benutzt. Von den kurdischen Nationalfarben hier in Syrien „Gelb-Rot-Grün“ ist nichts zu sehen.

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Ebenfalls bleibt unklar, wer die neuen "Herren" sind, die in schwarzen Wagen durch die Gegend brausen:

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Unser Zug kämpft sich langsam schleichend die Anhöhe nach Göksu hinauf. Das Grollen und Dröhnen der beiden DE 24 ist das Einzige, was in dieser menschenleeren Gegend bei weit über 40° Hitze zu hören ist. Dann tauchen doch vereinzelt Ortschaften in der Nähe der Bahn auf. Das syrische Dorf Zarf Maghan passieren wir um 13:33 Uhr:

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Unser Zug kämpft sich mit der schweren Fuhre mit nur noch 5 bis 10 km/h die Anhöhe durch die noch menschenleere Landschaft hinauf:

http://imageshack.us/a/img694/6296/s1050012u.jpg

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Weit zurückverlegt verlaufen auf der linken Seite die türkischen Grenzanlagen:

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Unser Zug wird immer langsamer und dann kommt das, womit ich nicht gerechnet hatte. Kinder versuchen den schleichenden Zug anzuhalten, deuten und streichen über ihre Mägen und Bäuche. Die Versorgungslage in den sogenannten befreiten Gebieten muss katastrophal sein. Allein die Benzinpreise zum Betreiben der landwirtschaftlichen Geräte und Maschinen sind um das Vierfache gestiegen. In unseren Medien wird immer über Versorgungsengpässe berichtet, aber was wir hier zu sehen bekommen, übertrifft alles bisher Gesehene.

Das mitfahrende TCDD-Personal und auch die Soldaten wissen sehr wohl, was sie hier erwartet. Brot, Milch, Wasserflaschen werden aus dem Fenster geworfen. Auch unsere letzten Vorräte wandern aus dem Fenster. Für einen Moment herrscht zwischen allen Beteiligten mit den schwächsten Opfern dieses Kriegs - den Kindern - eine unglaubliche Solidarität. Hätte ich im Vorfeld gewusst, wie schlimm in diesem Teil Syriens die Lage ist, hätte ich am Vorabend in Gaziantep eine ganze Bäckerei leer gekauft:

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Auf der Anhöhe in Göksu stoppt unser Zug, beide DE bekommen den Zug nicht hinüber und für wenige Minuten wird der Diesel der ziehenden Lok abgeschaltet. Für einen kleinen Jungen ist das der Glücksfall, denn er kann die meisten gespendeten Lebensmittel einsammeln. Schüchtern nähert er sich dem Zug, wird dann aber zutraulich, bei so viel freundlichen Gesten des Gebens:

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Der Diesel wird wieder angeworfen und unser Zug schafft mit letzter Kraft die Anhöhe. Unser Junge und sein Bruder? bedanken sich und winken zum Abschied, hoffentlich irgendwann in eine bessere friedliche Zukunft:

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Unser Zug nimmt wieder Fahrt auf und es geht jetzt bergab nach Mürsitpinar. Die türkischen Grenzanlagen verlaufen immer noch weit links zurückversetzt:

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Das das Dorf Wardik passieren wir um 14.43 Uhr, eigentlich hätten wir schon seit einer Stunde in Mürsitpinar sein müssen:

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Um 16.01 Uhr erreichen wir Mürsitpinar. Auf mein Handy bekomme ich zwei SMS: 1. die syrischen Tarife; 2. eine Nachricht vom syrischen Tourismus-Ministerium: "Welcome in Syria. If you have any queries, please call ...". Danke, kein Bedarf. Bevor wir in den Bahnhof einfahren sehen wir die gegenüber dem türkischen Mürsitpinar liegende syrische Stadt Ayn Al Arab, die bis Akcakale noch im Einflussgebiet des Regimes zu liegen scheint. Merkwürdigerweise sind auch hier die türkischen Wachtürme und -posten unbesetzt.

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Der Bahnhof Mürsitpinar liegt auf der rechten Seite der Strecke, dahinter liegt hinter dem Stacheldrahtzaun die syrische Schwesterstadt. Wir passieren einen Güterzug aus Nusaybin. Es beginnt wie in Karkamis die umständliche Rangiererei, sodass wir erst um 20 vor 5 Uhr, also mit 3 Stunden Verspätung weiterfahren können:

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Die Strecke verläuft bis Akcakale und weiter bis Nusaybin zwischen zwei Grenzzäunen. Kinder kommen angerannt, winken freundlich, sehen besser ernährt aus, als in dem Abschnitt zuvor. Ebenfalls wird intensiver Landwirtschaft betrieben, denn die Versorgung mit Benzin scheint zu funktionieren. Trotzdem lassen sie es sich nicht nehmen, den Zug mit Steinen zu bewerfen. Allerdings ist die Hemmschwelle noch nicht so sehr ausgereizt, wie in anderen Teilen des Landes, es werden nur die Güterwagen beworfen.

http://imageshack.us/a/img641/5070/s1050031w.jpg

Akcakale erreichen wir um 17.51 Uhr mit 2 ½ Stunden Verspätung. Unser Zug hat somit auf den letzten Kilometern unsere Verspätung etwas reduzieren können.

Wir sagen Tschüß zu den Soldaten und dem Bahnpersonal, verschwinden durch den Schalterraum des Bahnhofs ...

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... und unsere DE macht keine Anstalten, weiter nach Nusaybin zu fahren.

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Auffällig ist die Unsichtbarkeit der türkischen Streitkräfte an ihrer Grenze. Vor wenigen Jahren, als sich eine vorsichtige Annäherung zwischen beiden Staaten abzeichnete, war die Präsenz der türkischen Armee wesentlich stärker und misstrauischer.

Allerdings gibt es auch solche Szenen zu sehen, wie die Ankunft eines türkischen Militärzugs in Nusaybin: [www.youtube.com]

Was sich tatsächlich auf der syrischen Seite abspielte, wird erst in den nächsten Jahren nach einem wie auch immer formulierten Friedenschluss eine gewissenhafte Aufarbeitung ermöglichen. Aber auch die post-Assad-Zeit birgt die Gefahr, dass der Tag der Abrechnung möglicherweise zwischen drei Parteien ausgetragen wird.

Jetzt sitzen wir hier in Akcakale am 5. August 2012 am frühen Abend im Ramazan und eigentlich wollen wir immer noch weiter nach Armenien. Von hier aus ist es ein Sprung zum Grenzübergang Akcakale - Tal Abjad (Tal Al Abyad), der erst am 19. September 2012 nach heftigen Kämpfen in die Hände der Freien Syrischen Armee gefallen ist.

Irgendwie wird es schon weitergehen und wir wissen immer noch nicht, warum der Zug vier Personenwagen hat.

Fortsetzung folgt.

Viele Grüße

Alex

Das Inhaltsverzeichnis zum Reisebericht befindet sich hier: [www.drehscheibe-foren.de]
Vielen Dank Alex für deinen Reisebericht. Ich lese sie immer wieder gerne und freue mich, wenn du wieder neues "Material" hast.

Da mich die Region auch interessiert, hier ist ein guter Link für die jeweiligen Maßstäbe der russichen Militärkarten. Sie haben Höhenlinien und sind für viele Regionen wohn noch die bestmöglichen, allerdings nur in kyrillisch:

[download.maps.vlasenko.net]

[download.maps.vlasenko.net]

Gruss

Ivan nach_otdela.gif
Danke für den Beitrag. Und ich Weichei habe geglaubt ein Transit durch Transnistrien oder eine Reise nach Zagreb im Jahr 1992 wäre was besonderes gewesen. Aber die Reise finde ich sehr sehr toll!

liebe Grüße
Werner

Mein Inhaltsverzeichnis
https://reflex.at/~Werner.Rochlitz/signatur.jpg
Ich bin nicht gegen Digitalisierung - ich möchte nur das sie mein Leben vereinfacht, ohne das ich finanziell und intellektuell in Vorleistung gehe!

Sehr interessant, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 27.09.12 18:26

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
https://raildata.info/raildatabanner1.jpg
Hallo Alex,

auch ich schliesse mich den Verdankungen und den Komplimenten an. Es ist wirklich spannend und interessant, dass Du zu solch einer Zeit diese Reise gewagt hast. Wie ist es weitergegangen? Wo seid Ihr jetzt?

Wir erwarten weitere Berichte. :)

Herzliche Grüsse
Martin
Hallo,

danke euch.

"Wie ist es weitergegangen? Wo seid Ihr jetzt?" Längst schon wieder in Norddeutschland mit keinem Hauch, der einen an die Hitze erinnert.

Wir sind immer noch (zumindest im August) auf dem Weg nach Armenien und da wieder auf dieser Reise ein Abschnitt beendet ist, gab es durchaus interessante Optionen. Und daher stell ich die gleiche Frage, wie schon während des Stopps in Ankara: Was würdet ihr uns empfehlen? Das würde mich natürlich sehr interessieren, wo ihr als nächstes das Kreuz mit Bahnbezug auf der Landkarte machen würdet.

Ich kläre euch natürlich im nächsten Abschnitt über den Sinn und Zweck der nächsten Etappe auf.

Und noch ein:

Theoretisch ließe sich sogar ein Fahrschein bis Nusaybin ausstellen. Das zumindest spukt der Kalkulator aus:

[jizdenka.idos.cz]

http://imageshack.us/a/img819/6188/img258o.jpg

Allerdings ist die Fahrt nicht durchgehend bis Nusaybin möglich, sondern muss zwischen Adana bzw. Narli und Gaziantep mit dem Bus überbrückt werden.

Viele Grüße

Alex

Faszinierend!

geschrieben von: D 2027

Datum: 28.09.12 13:25

Womit ich jetzt nicht die Eisenbahn meine. Zwar hast Du ja wohl auch nur einen Bruchteil der Realität gesehen, doch haben mich Deine Eindrücke und Einschätzungen tief berührt. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass es mir mal ähnlich ging, als wir am Morgen des 24.12.1999 mit dem Zug aus dem gerade vor ein paar Stunden begonnenen Militärputsch in der Elfenbeinküsten nach Burkina Faso ausreisen wollten.

Wobei mich noch interessiert, warum Du Dich nicht wenigstens kurz mit den türkischen Soldaten bzw. ihrem Kommandanten unterhalten hast? Die hätten doch sicher auch über eine Einschätzung der Lage aus ihrer Sicht geplaudert. Sollte meine Frage mit den 4 Personenwagen zusammenhängen, warte ich natürlich gerne auf die Auflösung.

Und jetzt doch noch was zur Eisenbahn: Klasse!

Vielen Dank für Deinen Bericht
Erik

Re: Soldaten und die vier Personenwagen

geschrieben von: BrakerBahn

Datum: 28.09.12 17:28

Hallo Erik,

stimmt, es ist nur ein Bruchteil der Realität. Vielleicht gibt es in einigen Jahren eine gute Publikation, die nicht populärwissenschaftlich aufgebaut ist, sondern eine kritische Bestandsaufnahme versucht. Oder eine Chronologie des Krieges in Syrien. Ich habe natürlich überall versucht, wo ich konnte, informationen über Syrien in der Türkei zu bekommen. Besonders natürlich in Gaziantep. Aber der Bürgerkrieg scheint die meisten eher am Rande zu interessieren, sodass die Informationen sehr allgemein gehalten waren.

Im Zug selber liefen die Soldaten und der Kommandant häufig durch die Gänge und sahen nach dem rechten. Ich habe natürlich gefragt, was konkret hier in Syrien los sei? Aber auch hier war die Antwort ebenfalls sehr unkonkret: Es herrscht Krieg. Die Lokalisierung, wer, wo gerade die Macht ausübt, habe ich mir letztlich anhand der Flaggen erschließen können, die ich in den Herrschaftsgebieten gesehen habe. Aber auch hier gilt: das war meine subjektive Wahrnehmung.

Zu den Personenwagen: Wenn eine Reise beendet ist, weiß man natürlich mehr. Die ganze Sache wird sich im nächsten Berichtsteil auflösen. Denn, ich will euch virtuell immer nur bis zu dem Punkt mitreisen lassen, wo jeder Teilbericht endet. Die Überlegungen und was sich umsetzen ließ, wird dann die Einleitung zum nächsten sein.

Viele Grüße

Alex

Re: Soldaten und die vier Personenwagen

geschrieben von: JFA

Datum: 28.09.12 21:36

Merci beaucoup; sehr interessant!
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