Hallo,
als Fortsetzung von hier [
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Zwei Gesellschaften fahren aus Burgas Istanbul an, wobei der türkische Riese "Metro" mindestens dreimal am Tag fährt, entscheiden wir uns für die Mittagsverbindung mit "Istanbulseyahat". Der Bus fährt um 12.30 Uhr und die Fahrt kostet 55,00 Lewa pro Person.
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www.istanbulseyahat.com.tr]
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www.metroturizm.com.tr]
Der Busbahnhof befindet sich direkt hinter dem Hauptbahnhof mit seinen typischen Verkaufsbuden.
Bild 1:
Bild 2:
Wir bleiben eine Nacht in Burgas und schauen uns auch den Namensgeber unseres Zuges an, nicht unbedingt meine Art Urlaub zu machen, das kann ich auch als Rentner, wahrscheinlich mit Minijob.
Bild 3:
Es gibt bestimmt interessantere Orte um Burgas, aber als Zwischenstopp ist das beschauliche Städtchen schon ganz in Ordnung.
Bild 4:
A. und S. sind mittlerweile in Varna, wir machen uns auf den Weg zum Busbahnhof. Die Konkurrenz von Metro trudelt am Busbahnhof ein, aber von unserem Istanbulseyahat-Bus ist nichts zu sehen. Auf Nachfrage reagiert der Busfahrer äußerst wirsch, ob er etwas wisse. Der Metrobus fährt ab, von unserem Bus ist nichts zu sehen. Zurück an der Fahrkartenverkaufsbude telefoniert die Angestellte mit der Gesellschaft, wo der Bus bleibe, bis sie auf die grandiose Idee kommt uns mitzuteilen, dass der Bus gar nicht am Busbahnhof hält, sondern nur vor der Schranke. Wahrscheinlich spart sich die Gesellschaft somit Gebühren. Beachtet das für eure Planung.
Unser Bus kommt dann auch mit leichter Verspätung aus Sofia und wir machen nach zehn Minuten den ersten Stopp. Und sieh mal einer an, unser Busfahrer wird gemütlich mit der Metro-Crew an einem Tisch plaudern. Den Metro-Fahrer greife ich mir ...
Ebenfalls im Bus ein holländisches Pärchen, ebenfalls auf dem Weg nach Istanbul. In Kirklareli werden wir die türkische Grenze überqueren. Alle müssen raus zur Passkontrolle. Hier gibt es das erste Problem. Unser holländisches Pärchen hat das Geld nur für ein Visum. Große Ratlosigkeit, denn so hängt einer von ihnen fest, eine Kartenzahlung ist nicht möglich und der Bus kann nicht weiterfahren. Ich helfe mit Geld aus, worüber die Grenzer sehr erleichtert sind.
Bild 5:
Den riesigen Otogar in Istanbul erreichen wir am frühen Abend. Unser Pärchen gibt mir das Geld in Lira zurück. Wir fahren mit der Straßenbahn nach Gülhane unser Pärchen will weiter Richtung Taxim.
Bild 6:
Wir bleiben drei Nächte in Istanbul und neben dem Touri-Programm steht auch etwas Wehmut auf dem Programm:
Bild 7:
Dolmabahce Sarayi
Wir fahren weiter nach Haydarpasa. Der Bahnhof ist nach dem Brand immer noch ein dachloses Gerippe:
Bild 8:
Und wie Mistral kürzlich schon berichtet hatte, werden die Fernbahngleise zum Abstellen der neuen Marmara-Züge genutzt.
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Von Fernzügen kann hier natürlich keine Rede mehr sein. Das bekommen die Verkaufsbuden natürlich deutlich zu spüren. Zwei sind von ihnen schon geschlossen:
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Ebenfalls fallen nun die fehlenden Fernreisenden auf und es stimmt einen schon sehr wehmütig, denn wie oft ist man hier abgefahren oder angekommen. Auch gehören die Fähren für das Trajektieren von Waggons der Vergangenheit an:
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Bild 16:
Abends sind wir klassisch mit Mistral zum Essen im Bahnhof Sirkeci verabredet.
Sehr gutes Essen, nette Gespräche, kein Zug auf dem Fernbahnsteig. Der Bosfor-/Balkan-Express ist natürlich auch Vergangenheit.
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Es fehlt schon etwas, wenn die Zeit voran schreitet:
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Bild 19:
Die neue Anzeigentafel täuscht eine neue Aufbruchstimmung vor, was natürlich ein Witz ist:
Bild 20:
Denn die neue Realität sieht mit dem SEV nach Kapikule um 22.00 Uhr wie folgt aus. Zwei Busse reichen in der Hochsaison:
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Bild 22:
Trotzdem ist der Abend wunderschön, obwohl die Türkei extrem teuer geworden ist, woran auch ein besonderer Posten auf der Rechnung wohl den Ausschlag für unsere Dreierrunde gegeben haben dürfte:
Bild 23:
Bevor wir die Lampen an haben ist es besser, dass hier der letzte das Licht ausmacht. Der alte Charme von Sirkeci ist für immer gestorben.
Bild 24:
Wir werden dann doch irgendwie mit dem Zug weiterfahren und die Richtung nach Armenien zeichnet sich jetzt doch schon deutlich ab:
Bild 25:
Fortsetzung folgt.
Das Inhaltsverzeichnis zum Reisebericht findet ihr hier:
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Viele Grüße
Alex