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Auf Schienen vom Kapitalismus in den Sozialismus und zurück - 13.000km mit dem Zug durch Asien und ein bisschen Europa

Teil 58a: Schweine, Spitzkehren und Spiralen (oder die vielleicht schönste Zugfahrt meines Lebens) – Fahrkartenkauf bei Kerzenlicht und durch den Dschungel nach Lebyin


Im letzten Bericht haben wir uns ja bereits am Bahnhof von Thazi umgeschaut. Von dort setzte ich meine Reise hinauf ins Shan-Gebirge fort. Eigentliches Ziel war der Inle-Lake, eines der wichtigsten Touristenziele Myanmars. Während die meisten Touris dort allerdings mit dem Flugzeug anreisen, entschied ich mich für die stilvolle Fahrt im gemischten Zug hinauf nach Shwenyaung. Und ich sollte nicht enttäuscht werden, es wurde die schönste Zugfahrt des Urlaubs, ja vielleicht sogar die bisher schönste Zugfahrt meines Lebens. Zunächst aber ein paar nüchterne Fakten:

Nachdem die Briten die beiden wichtigsten Städte Burmas, Yangon und Mandalay, mit einer Eisenbahnstrecke verbunden hatten, entstanden die ersten Stichstrecken. Allerdings wurde die erste Bahnstrecke hinauf ins Shan-Hochland von Mandalay über Pyin Oo Lwin nach Lashio gebaut (siehe vorvorletzter Bericht), mit dem Ziel, möglichst schnelle eine Anbindung an China zu erreichen. Nachdem die Franzosen den Briten aber mit dem Bau der Yunnan-Bahn zuvor gekommen waren, zerschlugen sich diese Pläne. In Kalaw entwickelte sich neben Pyin Oo Lwin die zweite „Hill Station“ der Briten und so begann man kurz vor dem Ersten Weltkrieg mit dem Bau einer Stichstrecke von Thazi hinauf ins Shan-Gebirge. Wie bei der Strecke Richtung Lashio mussten die über 1.100 Höhenmeter mittels vier Spitzkehren und zahlreicher Kehren, Brücken und Tunnels überwunden werden. So erreichten die ersten 101km Strecke im Februar 1915 die „Hill Station“ Kalaw. Bis 1921 wurde die Strecke um 38km nach Heho verlängert. Nach dem Bau des Kreisviadukts bei Heho erreichten die Gleise schließlich Ende der 1920er-Jahre nach weiteren 18km Shwenyaung. Danach erlöschte der Baueifer der Briten und erst in jüngster Zeit wandelte sich Shwenyaung von einem Endbahnhof zu einem Durchgangsbahnhof mit abzweigender Nebenstrecke. 1992 wurde die 60km lange Strecke nach Lawksawk eröffnet, 1997 folgte die 33km lange Strecke in weiten Schleifen hinauf nach Taunggyi. Letztere hat aber so eine schlechte Qualität, dass nur Militärzüge darauf verkehren. Bereits seit 1995 gab es östlich von Taunggyi isolierte Strecken, mittlerweile gibt es eine durchgehende Strecke von Shwenyaung bis Namhsan, der Streckenabschnitt zwischen Banyin und Namhsan überquert dabei eine Bergkette, auf Google Maps sieht die (damals noch in Bau befindliche) Strecke spektakulär aus. Eine Verlängerung bis Kengtung ist angeblich momentan in Bau. 1993 wurde im Shan-Bergland noch eine weitere, 165km lange Stichstrecke von Aungban ins weiter südlich gelegene Loikaw eröffnet. Nachdem Naypitaw als neue Hauptstadt Myanmars auserkoren wurde, versucht man Naypitaw auch zum Mittelpunkt des burmesischen Eisenbahnnetzes zu machen. Daher hat man vor kurzem zwischen Pyawbwe und Pyanangazu eine Strecke errichtet, damit man von Naypitaw ohne Kehrtmachen in Thazi nach Shwenyaung kommt. Hier noch eine Gesamtübersicht der Strecken im Shan-Gebirge:



Strecke Länge (in km) Eröffnungen Anmerkungen
Thazi - Shwenyaung 157,5 Feb. 1915: Thazi – Kalaw (101km)
Mär. 1921: Kalaw – Heho (38km)
Ende 20er-Jahre: Heho – Shwenyaung (18km)
Zwischen Thazi und Kalaw vier Spitzkehren
Zwischen Heho und Shwenyaung 360°-Kreisel
Aungban - Loikaw 165 1993: Aungban - Loikaw Die Strecke weist Steigungen bis 1:17 auf
Shwenyaung - Lawksawk 60 1992: Shwenyaung - Lawksawk
Shwenyaung – Taunggyi – Namhsan – Moe Noe – Kengtung 627 1995: Namhsan - Moe Noe (44km)
1996: Taunggyi - Banyin (54km)
1997: Shwenyaung - Taunggyi (33km)
20??: Banyin - Namhsan (134km)
in Bau (?): Namhsan – Kengtung (361km)
Namhsan - Moe Noe und Taunggyi - Banyin zunächst isolierte Teilabschnitte.

Shwenyaung - Taunggyi von der Armee gebaut, schlechte Qualität
und schwere Steigungen, daher nur von Militärzügen benutzt.

Zwischen Banyin - Moe Noe waren ursprünglich vier Spitzkehren
geplant, auf Google Earth sind diese jedoch nicht zu finden.
Zudem wurde die Strecke wohl gemäß Google Earth von Banyin
direkt nach Namhsan und nicht nach Moe Noe gebaut


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Bild 1: Das Eisenbahnnetz im Shan-Hochland Myanmars. In den folgenden Berichten bereisen wir den Abschnitt Thazi – Shwenyaung.


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Bild 2: Die Eisenbahnlinie von Thazi über Payangazu, Kalaw, Aungban und Heho nach Shwenyaung



Im ersten Teil der Reise hinauf nach Shwenyaung geht es vom Bahnhof Thazi an der Hauptstrecke Yangon – Mandalay bis nach Lebyin vor dem ersten Spitzkehrenabschnitt der Strecke:

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Bild 3: Im ersten Bericht bereisen wir den Streckenabschnitt von Thazi bis Lebyin. Bis Payangazu (Pyanangazu) führt die Strecke durch die Ebene,
dann geht es hinauf in die Berge. Bei Yin Mar Bin (Yinmabin) führt die Strecke über Schleifen, Viadukte und Tunnels hinauf in die erste Hochebene.
Anschließend geht es durch ein Tal bis Lebyin, nach Lebyin verlässt die Strecke mittels vier Spitzkehren das Tal und erreicht die zweite Hochebene bei Kalaw.



Heute Morgen ging es in aller Herrgottsfrühe wieder los. Dank des Whiskeys verbrachte ich eine recht geruhsame Nacht und kam trotz der Wärme in meinem Zimmer zu mehr als acht Stunden Schlaf. Um aus dem verschlossenen Guesthouse zu gelangen, musste ich morgens um vier die Besitzerin aus dem Schlaf wecken. Ich hatte ihr zwar gestern noch gesagt, dass ich sehr früh aufbrechen muss, aber sie hatte das wohl vergessen. Egal, es war ja nicht das erste Mal in diesem Urlaub, dass ich die Besitzer eines Guesthouses oder Hotels aufwecken musste, da ich sehr früh aufbrach.

Mit der Taschenlampe suchte ich mir den Weg zum Bahnhof, denn es war Neumond und somit stockdunkel. Ich war immer auf der Hut, dass ich mit meinem schweren Gepäck nicht in einen offenen Abwasserkanal lief. Auch am Bahnhof war es stockdunkel und nur in einem kleinen Verhau auf dem Bahnsteig von Gleis 3/4 brannten vier Kerzen. Also ging ich hinein und traf dort den „Ticket Officer“ von gestern Mittag. Er verkaufte gerade Einheimischen ein paar Pappkärtchen als Fahrkarten, dann widmete er sich meinen Wünschen. Ich legte meinen Reisepass und den Fahrpreis in Höhe von 7 US-Dollar auf den Tisch. Er nahm dann meinen Pass und begann, ein Papierticket für Ausländer auszufüllen. Dabei hielt er meinen Pass so nahe an die Kerze, dass ich Angst hatte, er würde ihn gleich abfackeln. Leichte Rauchspuren an meinem Reisepass erinnern mich jetzt noch an den Fahrkartenkauf im Bahnhof von „Thazi“. Aber schließlich hielt ich meinen noch heilen Pass und die Fahrkarte in den Händen.

Jetzt musste ich mich auf die Suche nach Gleis 7 machen, wo der Zug abfahren sollte. Dabei stolperte ich bei absoluter Dunkelheit über die Gleise der Hauptstrecke, denn Bahnsteigüber- oder –unterführungen gibt es in „Thazi“ nicht. Zum Glück sind die Züge in Myanmar immer recht langsam unterwegs. Schließlich fand ich dann Gleis 7 und den dort wartenden Zug. Im Zug brannte nur ein sehr schummriges Licht und ich machte mich auf die Suche nach meinem Platz.



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Bild 4: Bei Kerzenlicht erstand ich im Ticket Office auf dem Bahnsteig die Fahrkarte für die Zugfahrt hinauf nach Shwenyaung.
Dies sollte den perfekten Auftakt für eine wunderschöne und vielleicht sogar der schönsten Zugreise meines Lebens bilden.
In dem Regal über den Kerzen lagern die Pappfahrkärtchen für die Einheimischen, die die Fahrkarten am vergitterten Fenster
kaufen müssen. Ausländer dürfen dagegen das Office betreten und gegen Vorlage des Reisepasses und frisch gedruckter
Dollar-Scheine bekommt man nach Ausfüllen zahlreicher Formulare und Durchschläge durch den Verkäufer eine Fahrkarte.


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Bild 5: Fahrkartenkauf bei Kerzenschein, gibt es etwas Romantischeres für einen Eisenbahnfreund? Vier Kerzen müssen reichen,
um das Office am frühen Morgen zu beleuchten, denn Strom gab es in Thazi nicht. Der Verkäufer studiert meinen Reisepass und
überlegt, welchen Text aus meinem Pass er in seine Formulare abmalen soll. Stempel und Kugelschreiber liegen schon bereit.


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Bild 6: Und hier ist die bei Kerzenlicht erstandene Fahrkarte. Wie immer habe ich meine Passnummer unkenntlich gemacht.
7 US-Dollar kostete mich der Sitz B4 im Wagen 1 für die Fahrt in der Upper Class im Zug 143Up von Thazi nach Shwenyaung.
Das Ticket gilt nur für Touristen, Einheimische wären ja auch blöd, wenn sie so ein Ticket kaufen würden, bezahlen sie doch
nur einen Bruchteil des Ausländerpreises. Wenigstens bekam ich noch zwei Stempelabdrücke mit Bahnhof und Datum auf meine Fahrkarte.



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Bild 7: Auch im Zugwaggon gibt es natürlich keinen Strom. Dieser Einheimische behilft sich
auch mit einer Kerze und kann sich so die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges mit Lesen verkürzen.



Um kurz nach fünf Uhr verließ der Zug dann fast pünktlich den Bahnhof von „Thazi“. Bereits im ersten Bahnhof handelten wir uns schon die nächste Verspätung ein. Unser Zug bestand aus fünf Personenwaggons und zwei geschlossenen Güterwaggons. Am Bahnhof sollten zwei Schweine in den Güterwaggon geladen werden. Die Schweine wollten aber partout nicht in den Waggon und wehrten sich unter lautem Quicken gegen die Verladung. Unter kräftiger Mithilfe von mehr als zehn Personen gelang es dann nach über zehn Minuten, die Schweine erfolgreich zu verladen.

Anfangs ratterten wir noch durch die Tiefebene, passend zum Sonnenaufgang ging es dann aber in die Berge hinein. Die Strecke führte in engen Kurven, hohen Brücken und tiefen Felseinschnitten durch Felsen und Hügel, die größtenteils von unberührtem Dschungel und Regenwald bedeckt waren. Leider war die Strecke so zugewachsen, dass man selten einen Ausblick auf die atemberaubende Landschaft hatte. Nur ab und zu befand sich im Dschungel ein kleines Dorf oder ein Holzfällerlager. Die Eisenbahn ist der einzige Anschluss, denn von Straßen oder Staubpisten war weit und breit nichts zu sehen.

Nach knapp vierstündiger Fahrt hielten wir dann im kleinen Bahnhof von Lebyin mitten im Dschungel, an dem viele Fahrgäste ausstiegen und die ersten beiden Waggons unseres Zuges abgehängt wurden. Aus gutem Grund wurden die Waggons abgehängt, denn nun begann der spektakulärste Streckenabschnitt mit vier Spitzkehren. Die Spitzkehren kleben an den steilen Felswänden und sind so kurz, dass nur ein Zug mit maximal fünf Waggons auf den Gleisen Platz findet.


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Bild 8: Der Bahnhof von Payangazu hat erst vor kurzem einen neuen Bahnhof samt Bahnsteig und Überdachung bekommen.
Grund dafür ist der Bau der Strecke von Pyawbwe nach Payangazu, damit Züge von der neuen Hauptstadt Naypidaw direkt ohne
Kopfmachen in Thazi ins Shan-Gebirge fahren können. Die Personenzüge nach Shwenyaung fahren aber weiterhin in Thazi ab.
Die äußerst mangelhaft ausgeführte Neubaustrecke ist eben eine für Diktaturen wie Myanmar typische Fehlinvestition ersten Ranges.


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Bild 9: Zwischen Payangazu und Yinmabin überquert die Strecke auf einem Viadukt eine Schlucht.
Auch die Einheimischen bestaunen die kühne Brückenkonstruktion und sind überrascht,
dass die Langnase im Zug das Ganze auch noch fotografisch festhält.


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Bild 10: Am Bahnsteig von Yinmabin betreibt diese Frau einen kleinen Essensstand. Noch
ist sie mit der Zubereitung der Frühstücksspezialitäten beschäftigt. Im Hintergrund ein kleiner
Laden, wie man ihn häufig in burmesischen Dörfern findet. Auf der Straße spielt ein Kind mit
einem Gewehr. Leider sind Teile des Shan-Gebirge seit fast 60 Jahren Bürgerkriegsgebiet,
die Rebellen finanzieren ihren Kampf gegen die Militärjunta mit dem Anbau von Opium,
gehören doch weite Teile des berühmt berüchtigten Goldenen Dreiecks zum Shan-Gebirge.


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Bild 11: Am Bahnsteig von Yinmabin herrscht dichtes Gedränge. Kein Wunder, verkehrt doch nur ein Zug pro Tag hinauf ins Shan-Gebirge.
Typisch für burmesische Bahnhöfe auf dem Land sind die riesigen und uralten Bäume entlang des Bahnsteigs. Wie das Bahnhofsgebäude
sind sie fast 100 Jahre alt und stammen aus der Zeit des Baus der Strecke, deren erster Abschnitt von Thazi nach Kalaw 1915 eröffnet wurde.


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Bild 12: Auch die auffallend modisch gekleidete Dorfjugend amüsiert sich am Bahnsteig, der erst vor kurzem aus Beton gegossen wurde.


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Bild 13: Nach Yinmabin läuft der Zug durch eine erste Hochebene, aus der der morgendliche Dunst aufsteigt.
Beim Blick aus dem Zugfenster zeichnen sich im Hintergrund die nächsten, dicht bewachsenen Bergketten des
Shan-Gebirges ab, die unser Zug mittels mehrer Spitzkehren bezwingen wird, um weiter ins Herz des Shan-Landes vorzudringen.


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Bild 14: Mitten im Dschungel steht dann der nächste Bahnhof. Auch hier wartet die Dorfjugend am Bahnsteig, der hier aber nicht betoniert ist,
sondern als Ablageplatz für Schienen dient. Im Hintergrund das Bahnhofsgebäude, das ebenfalls noch original aus der Zeit des Bahnbaus erhalten ist.


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Bild 15: Knusper knusper Knäuschen, wer knabbert an meinem Häuschen? Im Bahnhof wohnt aber keine Hexe, sondern nur der Bahnhofsvorsteher.
Gestört wird die Märchenidylle im Dschungel nur durch die Solarzellen auf dem Dach, die den nötigen Strom für den Zugfunk liefern.


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Bild 16: Im Weiteren führt die Fahrt durch ein idyllisches Flusstal. Während es im Flachland und auf der Hochebene außerhalb der
Regenzeit sehr trocken ist, bleibt es an den Berghängen das ganze Jahr über feucht. Dementsprechend üppig ist auch die Vegetation.


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Bild 17: Links und rechts der Strecke wuchert der Dschungel, der nur ab und an durch ein
Dorf oder ein Holzfällerlager unterbrochen wird. Die Sonne schafft es mittlerweile auch durch
den einst dicken Morgennebel. An einigen Stellen ist die Strecke so dicht vom Dschungel
eingewachsen, dass man sie nicht einmal mehr auf Google Earth erkennen kann.


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Bild 18: Wir haben den Bahnhof von Lebyin mitten im Dschungel erreicht. Hier herrscht dichtes Gedränge und der Zug
legt eine längere Wartepause ein, denn die vorderen Waggons werden abgehängt und auf die Abstellgleise geschoben.
Für die nach dem Bahnhof folgenden Spitzkehren wäre der Zug nämlich einfach zu lange. Viele Fahrgäste steigen hier aus,
obwohl Lebyin eigentlich nur ein kleines Dorf ist. Eine Händlerin balanciert auf ihrem Kopf Papaya-Schnitten in der Hoffnung,
diese an die Fahrgäste des Zuges zu verkaufen. Im Hintergrund das fast baugleiche Bahnhofsgebäude in zartem Blau.


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Bild 19: Wie bei allen lokalen Zügen Myanmars waren auch unserem Zug geschlossene Güterwaggons angehängt,
in denen Stückgut transportiert wird. An jedem Bahnhof herrscht dann hektisches Gedränge bei der Be- und Entladung
der Waren, so auch am Bahnhof von Lebyin. Im vorderen Waggon sind übrigens die beiden Schweine aus Payangazu,
die erst beim nächsten Halt entladen wurden. Wie die meisten Dörfer entlang der Bahnlinie ist auch Lebyin nur per Zug erreichbar.


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Bild 20: Unsere Zuglok hat bereits zwei Personenwaggons auf die Abstellgleise geschoben, daneben stehen noch vier Güterwaggons,
die wohl schon seit einiger Zeit hier abgestellt sind. Mittlerweile knallt die Sonne vom strahlend blauen Himmel herab.


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Bild 21: Das Rangiermanöver ermöglicht das erste Foto unserer Zuglok, an den vorherigen Bahnhöfen war ich nämlich zu faul zum Aussteigen
und fotografierte nur aus dem Waggon heraus. Bei der Lok handelt es sich um die dieselelektrische DF 1611, die 1974 bei Alsthom gebaut wurde.


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Bild 22: Zwei Frauen hatten es sich in den ausrangierten Personenwaggons gemütlich gemacht.


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Bild 23: Unsere Zuglok gibt ordentlich Gas, um unseren Zug aus dem Bahnhof Lebyin,
dessen Einfahrtssignal wir gerade passieren, zu ziehen. Kein Wunder, geht es doch nach dem
Bahnhof in steilen und engen Kurven bergauf durch den Dschungel bis zur ersten Spitzkehre.


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Bild 24: Auch die Einheimischen bestaunen die röhrenden Motoren unserer Zuglok und freuen sich, dass die Langnase sie mit auf’s Foto nimmt.
Was für ein Spektakel muss das erst gewesen sein, als hier noch Dampfloks und nicht röhrende Franzosendiesel die Züge zogen.


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Bild 25: Als wir das Tal in Richtung Spitzkehren verlassen, passieren wir noch eines der typischen Dörfer entlang der Bahnstrecke.


Im nächsten Abschnitt geht es dann durch die vier Spitzkehren bis zur britischen Hill Station Kalaw, wo uns ein Bahnhofsgebäude im britischen Landhausstil erwartet. Aussteigen mitten im bergigen Dschungel geht nicht, deswegen gehe ich davon aus, dass ihr bei der nächsten Etappe wieder dabei seid.



Zugliste


Zug		Von			Nach	Kilometer	Land	Traktion	Spurweite

S3		Niederhöchstadt		Frankfurt(Main)Hbf	  11,8		DE	Elektr.		1435mm
ICE 75		Frankfurt(Main)Hbf	Zürich HB		 449,6		DE/CH	Elektr.		1435mm
IC 585		Zürich HB		Chur			 116,1		CH	Elektr.		1435mm
R 1169		Chur			San Murezzan/St.Moritz	  89,25		CH	Elektr.		1000mm
RE 1145		Bravuogn/Bergün		Preda			  12,57		CH	Elektr.		1000mm
R 1658		Poschiavo		Ospizio Bernina		  21,294	CH	Elektr.		1000mm
R 1641		Morteratsch		Diavolezza		   4,635	CH	Elektr.		1000mm
R 1658		Poschiavo		Ospizio Bernina		  21,294	CH	Elektr.		1000mm
RE 1124		St.Moritz		Chur			  89,25		CH	Elektr.		1000mm
IC 570		Chur			Zürich			 116,1		CH	Elektr.		1435mm
S6		Zürich			Baden			  22,53		CH	Elektr.		1435mm
S6		Baden			Zürich			  22,53		CH	Elektr.		1435mm
S6		Zürich			Baden			  22,53		CH	Elektr.		1435mm
IR 1972		Baden			Basel SBB		  65,9		CH	Elektr.		1435mm
ICE 370		Basel SBB		Freiburg Hbf		  66,8		CH/DE	Elektr.		1435mm
RB31603		Freiburg Hbf		Littenweiler		   7,22		DE	Elektr.		1435mm
RB31620		Littenweiler		Freiburg Hbf		   7,22		DE	Elektr.		1435mm
ICE 270		Freiburg Hbf		Frankfurt(Main)Hbf	 294,4		DE	Elektr.		1435mm
S3		Frankfurt(Main)Hbf	Niederhöchstadt		  11,8		DE	Elektr.		1435mm
S3		Niederhöchstadt		Frankfurt(Main)Hbf	  11,8		DE	Elektr.		1435mm
S8		Frankfurt(Main)Hbf	Frankfurt-Flughafen	  11,4		DE	Elektr.		1435mm
Chollima	Pyongyang Yonggwang	Pyongyang Puhung	   1,5(ca.)	KP	Elektr.		1435mm
Zug Nr. 5	Pyongyang		Sinuiju-(Grenze DPRK)	 225		KP	Elektr.		1435mm
K 28		(Grenze China)-Dandong	Beijing			1132		CN	Diesel		1435mm
K 177		Beijing Xi		Datong			 368		CN	Elektr.		1435mm
2671		Datong			Xi'an			1006		CN	Elektr.		1435mm
Z94		Xi'an			Suzhou			1425		CN	Elektr.		1435mm
K8418		Suzhou			Huangshan (Tunxi)	 588		CN	Diesel		1435mm
K155		Huangshan (Tunxi)	Guilin Bei		1277		CN	Diesel		1435mm
K181		Guilin Bei		Kunming			1265		CN	Diesel		1435mm
LC4		Lao Cai			Hà Nôi			 294		VN	Diesel		1000mm
SE3		Hà Nôi			Sài Gòn			1730		VN	Diesel		1000mm
BT		Battambang		Battambang		12,54		KH	Benzin		1000mm
O280		Aranyaprathet		Bangkok			254,5		TH	Diesel		1000mm
SE35		Bangkok			Padang Besar		989,9		TH	Diesel		1000mm
SE35		Padang Besar		Butterworth		169,3		MY	Diesel		1000mm
		Air Itam		Penang Hill (und zurück)4,44		MY	Elektr.		1000mm
ER1		Butterworth		Ipoh			181		MY	Diesel		1000mm
ER1		Ipoh			Kuala Lumpur		207,5		MY	Diesel		1000mm
Kelana		Kuala Lumpur		KLCC	(und zurück)	7		MY	Elektr.		1435mm
XSP5		Kuala Lumpur Sentral	Singapore/Tanjong Pagar	394,8		MY	Diesel		1000mm
MRT NE		Outram Park		Little India		3,15		SG	Elektr.		1435mm
MRT NE		Little India		Outram Park		3,15		SG	Elektr.		1435mm
MRT EW/NS	Outram Park		Orchard Road		4,35		SG	Elektr.		1435mm
MRT EW		Outram Park		City Hall		3,0		SG	Elektr.		1435mm
Sentosa		Sentosa			Beach (und zurück)	4,2		SG	Elektr.		Monorail
MRT NE		Harbour Front 		Outram Park		2,9		SG	Elektr.		1435mm
26DN		Mandalay 		Thazi			96		MM	Diesel		1000mm
143UP		Thazi			Shwenyaung		157,6		MM	Diesel		1000mm

							13422,223



Weitere Bildimpressionen von mir aus Myanmar auf Flickr. Zum Anschauen auf eines der Bilder oder den Link klicken:


http://farm3.staticflickr.com/2770/4479207017_e7e71293d3_t.jpg
http://farm5.staticflickr.com/4021/4479871378_44e6c74353_t.jpg
http://farm3.staticflickr.com/2693/4479272279_989dc2f2cb_t.jpg
http://farm5.staticflickr.com/4002/4479938168_bf5f0720d4_t.jpg
http://farm5.staticflickr.com/4002/4479315379_10069de691_t.jpg
Myanmar
http://farm5.staticflickr.com/4010/4480132914_0a03ac4968_t.jpg
http://farm5.staticflickr.com/4069/4479348309_6879c6dc43_t.jpg
http://farm3.staticflickr.com/2777/4479375103_3784684a28_t.jpg
http://farm3.staticflickr.com/2695/4480039170_62efb0c0ea_t.jpg
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Inhaltsverzeichnis


Prolog
  • Teil 0: 13.000km mit dem Zug durch 10 Länder, aber wo? BÜ-Bilderrätsel mit 10 Bildern
  • Teil 1: Prolog - Warum ich mit dem Zug 13.000km durch die Gegend gereist bin

  • Schweiz
  • Teil 2: Ein Kurzabstecher in das kapitalistische Musterland - Bilder von der Albulabahn
  • Teil 3: Über den Bernina zurück nach Deutschland

  • Nordkorea
  • Teil 4: "Willkommen im sozialistischen Paradies" - Eine Einführung zu Nordkorea (Teil A)
  • Teil 4: "Willkommen im sozialistischen Paradies" - Eine Einführung zu Nordkorea (Teil B)
  • Teil 5: Unterwegs mit der atombombensicheren Metro in Pyongyang - (Teil A)
  • Teil 5: Unterwegs mit der atombombensicheren Metro in Pyongyang - (Teil B)
  • Teil 6: Zugimpressionen aus Nordkorea und ein schweres Verbrechen
  • Teil 7: Mit O-Bussen durch den Alltag in Pyongyang
  • Teil 8: Mit der Tram durch Pyongyang - Eine Stadtrundfahrt (Teil A)
  • Teil 8: Mit der Tram durch Pyongyang - Eine Stadtrundfahrt (Teil B)
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil A: Die Vertreibung aus dem "sozialistischen Paradies"
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil B: Verwirrung an der Grenze

  • China
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil C: Zurück im Kapitalismus?!
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil D: Im Morgenlicht nach Beijing
  • Teil 10: Eine kurze Einführung in die chinesische Eisenbahn
  • Teil 11: Mit dem Zug von Beijing nach Datong
  • Teil 12: Mit dem Zug von Datong nach Xi'an
  • Teil 13: Mit dem Zug von Xi'an nach Suzhou
  • Teil 14: Suzhou nach Huangshan (Tunxi)
  • Teil 15: Von Huangshan (Tunxi) nach Guilin
  • Teil 16: Von Guilin nach Kunming
  • Teil 17a: Schmalspurbahnen in Yunnan - Die Geschichte der Yunnan-Bahn
  • Teil 17b: Schmalspurbahnen in Yunnan - Weitere Schmalspurbahnen und Eisenbahnprojekte in Yunnan
  • Teil 17c: Schmalspurbahnen in Yunnan - Historische Schmalspurfahrzeuge im „Yunnan Railway Museum“
  • Teil 17d: Schmalspurbahnen in Yunnan - Historische Dampflokomotiven im „Yunnan Railway Museum“

  • Vietnam
  • Teil 18 (Rätsel): Wie hängen diese Bilder zusammen?
  • Teil 19: Viele verschiedene V-Loktypen - Eine kurze Einführung in die vietnamesische Eisenbahn
  • Teil 20: Ein Abend im „Bia Hoi“-Garten mit Bahnhofsblick in Lao Cai
  • Teil 21a: Mit Baguette und Zug, aber leider ohne Rotwein von Lao Cai nach Hanoi
  • Teil 21b: Mit Baguette und Zug, aber leider ohne Rotwein von Lao Cai nach Hanoi
  • Teil 22a: Auf Schienen durch Häuserschluchten und über Bahnübergänge in Hà Nôi – Teil A
  • Teil 22b: Auf Schienen durch Häuserschluchten und über Bahnübergänge in Hà Nôi – Teil B
  • Teil 23a: Mit Millionticket, verstopften Toiletten, Siemens-Lok und Regen im Wiedervereinigungsexpress von Hà Nôi nach Sài Gòn – Teil A
  • Teil 23b: Mit Millionticket, verstopften Toiletten, Siemens-Lok und Regen im Wiedervereinigungsexpress von Hà Nôi nach Sài Gòn – Teil B
  • Teil 24: Die Geschichte der Zahnradbahn von Thap Cham nach Da Lat
  • Teil 25: Hochzeit auf einer Dampflok in Da Lat

  • Kambodscha
  • Teil 26: Um welches Eisenbahngefährt handelt es sich hier? - Rätsel
  • Teil 27: Eine kurze Einführung in die kambodschanische Eisenbahn
  • Teil 28: (Ein)Stimmungsbilder vom Bahnhof Phnom Penh
  • Teil 29: Art-Déco und Güterwagenschlangen – Ein Rundgang im Bahnhof von Phnom Penh
  • Teil 30: Diesellokomotiven und Dampflok(reste) der kambodschanischen Eisenbahn
  • Teil 31: Deutsche Wasserkräne und Bahnidylle im verwaisten Betriebswerk von Phnom Penh
  • Teil 32: Personen- und Güterwagen der kambodschanischen Eisenbahn
  • Teil 33: Verfall, Müll und Kinderprostitution –Szenen am Bahndamm in Phnom Penh
  • Teil 34: Das (Bahn)Städtchen Battambang - Asiatische Provinz, wie ich sie liebe
  • Teil 35: Hessische Wasserkräne und Rheinländische Güterwagen – Der „deutsche“ Bahnhof von Battambang
  • Teil 36: Abenteuer auf Schienen – Eine Fahrt mit der Bambuseisenbahn von Battambang

  • Thailand
  • Teil 37: Zum 50. ein Rätsel
  • Teil 38: Eine kurze Einführung in die „deutsche“ Eisenbahn in Thailand
  • Teil 39a: Thailändische Nebenromantik par excellence – Mit dem Triebwagen von Aranyaprathet nach Bangkok
  • Teil 39b: Thailändische Nebenromantik par excellence – Mit dem Triebwagen von Aranyaprathet nach Bangkok
  • Teil 40a: Sonne, blauer Himmel und Eisenbahn – Zwischen Slums und Gleisen auf Bahntour in Bangkok
  • Teil 40b: Sonne, blauer Himmel und Eisenbahn – Zwischen Slums und Gleisen auf Bahntour in Bangkok
  • Teil 41: Eastern Oriental Express für Arme – Mit dem Zug von Bangkok in Richtung Butterworth

  • Malaysia
  • Teil 42: Filmset-Rätsel mit Eisenbahnbezug
  • Teil 43a: Zwischen verfallender kolonialer Vergangenheit und eher trister Gegenwart – Eine kurze Einführung in die Eisenbahn Malaysias
  • Teil 43b: Zwischen verfallender kolonialer Vergangenheit und eher trister Gegenwart – Eine kurze Einführung in die Eisenbahn Malaysias
  • Teil 44: Eastern Oriental Express für Arme (Teil 2) – Mit dem Zug von Padang Besar nach Butterworth
  • Teil 45: Auf schiefen Gleisen hinauf zum „Strawberry Hill“ - Die Schrägseilbahn von Penang
  • Teil 46: Eastern Oriental Express für Arme (Teil 3) – Mit dem Zug von Butterworth nach Ipoh
  • Teil 47: Pittoreskes Alt trifft auf hässliches Neu – Kontraste rund um den Bahnhof von Ipoh
  • Teil 48: Eastern Oriental Express für Arme (Teil 4) – Mit dem Zug von Ipoh nach Kuala Lumpur
  • Teil 49: Ein „indischer“ Prachtbahnhof in Malaysia – Impressionen rund um den alten Hauptbahnhof Kuala Lumpur
  • Teil 50: Eastern Oriental Express für Arme (Teil 5a) – Mit dem Zug von Kuala Lumpur nach Singapore, Teil A
  • Teil 50: Eastern Oriental Express für Arme (Teil 5b) – Mit dem Zug von Kuala Lumpur nach Singapore, Teil B

  • Singapur
  • Teil 51: Mit dem Zug in das Herz der Löwenstadt – Ankunft am Ziel der 13.000km langen Zugreise

  • Myanmar
  • Teil 52: Warum bildet dieses Bild eine perfekte Überleitung vom letzten Bericht? - Dampflok-Überleitungs-Rätsel
  • Teil 53a: Einschub Teil 1 – Traumhafte Impressionen aus meinem Eisenbahnparadies Myanmar/Burma
  • Teil 53b: Einschub Teil 2 – Minendampf in Myanmar/Burma – Von Namtu Richtung Wallah Gorge
  • Teil 53c: Einschub Teil 3 – Minendampf in Namtu - Doppelter Dampf im 540°-Kreisel von Wallah Gorge
  • Teil 53d: Einschub Teil 4 – Britische Formsignale, gebastelte Schienen-LKWs auf Nebenbahngleisen und auf Schienen durch die Metropole - Traumhafte Burmesische Nebenbahnromantik und ein bisschen Bangkok
  • Teil 54a: Crosstown Traffic – The Yangon Diesel Experience Vol.1
  • Teil 54b: Crosstown Traffic – The Yangon Diesel Experience Vol.2
  • Teil 54c: Crosstown Traffic – The Yangon Diesel Experience Vol.3
  • Teil 55: Pferdekutschen und Hitachi - Am „kolonialen“ Bahnhof der „Hill Station“ Pyin Oo Lwin
  • Teil 56: Eine deutsche Kolonialistin und eine deutsche Speisekarte im burmesischen Nirgendwo – Die Zugfahrt von Mandalay nach Thazi
  • Teil 57: Ein traumhafter Provinz-Eisenbahnknoten (fast) ohne Züge – Drei Stunden an den Gleisen in Thazi



  • 4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:05:23:20:47:20.
    Flo1979 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    ...

    > Im nächsten Abschnitt geht es dann durch die vier
    > Spitzkehren bis zur britischen Hill Station Kalaw,
    > wo uns ein Bahnhofsgebäude im britischen
    > Landhausstil erwartet. Aussteigen mitten im
    > bergigen Dschungel geht nicht, deswegen gehe ich
    > davon aus, dass ihr bei der nächsten Etappe wieder
    > dabei seid.

    :-) Na aber sicher doch!
    Danke für die super Reiseberichte.

    Gruß, Ralf
    Hallo!

    Wahnsinn, besonders die Kerzenbilder sind ja super, der Rest natürlich auch! :-)

    lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de] - Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de]
    http://raildata.info/raildatabanner1.jpg

    das erste Foto bei Kerzenlicht ist leider nicht so richtig was geworden. Es war einfach noch viel zu früh am Morgen und mein Stativ wollte ich auch nicht auspacken...

    Viele Grüße

    Florian