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Mit etwas Verspätung habe ich Zeit gefunden unsere Marokko-Tour aus dem Herbst 2011 aufzuarbeiten. In den nächsten Tagen werde ich nun zusammen mit Nil unsere Ausbeute aus dem Land im Nordwesten Afrikas präsentieren.



Wer öfters auf unserer Seite vorbei schaut, weiss dass es bereits schon einmal eine Tour nach Marokko gab. David war zusammen mit Nil und Dani Wipf bereits im Februar 2010 in Marokko. Ihr Problem damals war (man höre und staune) die Landschaft, die im Winter viel zu grün ist. Die Bilder passten so gar nicht in unser Cliche vom Wüstenstaat Marokko. David und Nil wollten es deshalb im Herbst 2011 noch einmal wissen und das Land zu einem Zeitpunkt bereisen, in dem es so aussieht, wie es der Tourist erwartet. Für mich als Marokko-Neuling gab es indes nichts besseres als sich diesen beiden erfahrenen Marokko-Reisenden anzuschliessen.

Sonntag 2.1.2011 Casablanca - Meknès
Der Tag begann morgens früh im Atlas Airport Hotel in Casablanca. Bereits am Abend zuvor waren wir mit der Royal Air Maroc von Zürich nach Casablanca geflogen. Auf dem Flughafen von Casablanca holten wir unser Mietauto ab. Es war ein Renault 206. Im Anschluss ging es ins Hotel, wo ziemlich schnell Nachtruhe angesagt war. Gegen sieben Uhr am Sonntag Morgen ging es zum Frühstück, ehe wir unsere sieben Sachen ins Auto packten und auf der Autobahn in Richtung Rabat fuhren. Von Rabat aus ging es weiter in Richtung Meknès. Während ich auf dem Rücksitz noch ein bisschen die Nacht reflektierte, wussten Nil und David ganz genau, wo sie hinwollten, schliesslich waren sie vor eineinhalb Jahren schon einmal in Marokko. Um 11:51 Uhr standen wir schliesslich an einer Stelle. Nil konsultierte den Fahrplan und meinte, dass demnächst etwas kommen müsste. Wir brauchten dann auch nicht lange zu warten und es kam eine E-1300 mit einem Schnellzug nach Fes.
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Eine E-1300 alias Brigitte oder Nez Cassé auf dem Weg nach Meknès und Fes.

Da hinter diesem Zug nochmals zwei Züge hätten kommen sollen, verschoben wir uns flink. An der nächsten Stelle angekommen, gab es ein Foto eines Z2M.
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Fahren die lokbespannten Züge über Meknès hinaus nach Fes oder Oujda, so sind die Pininfarina Dostos (Z2M analog Ale.426 nur zwischen Casablanca und Fes zu sehen.

Nun verschoben wir uns an eine Brück in der Nähe von Sidi Mbarek du R'Dom. Dort sollte ein dritter Zug kommen. Dieser kam jedoch nicht. Wir folgerten, dass wir den ersten der drei Züge verpasst hatten und deshalb nur zwei Züge kamen. Da der nächste Zug nach Meknès nun aber auch nicht mehr weit war, entschlossen wir uns zu warten. So konnte ein Schnellzug mit einer E-1250 festgehalten werden.
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Neben Nez Cassé und den neuen Prima II sind auch Japaner vom Typ E-1250 im Schnellzugverkehr zu beobachten.

Für die nächsten Züge waren meine beiden Mitreisenden nun etwas unschlüssig, wo man hinfahren sollte. Wir begaben uns deshalb auf Stellensuche und wurden von einem weiteren Personenzug überrascht. In aller Eile erreichten wir einen Bahnübergang, wo man diesen Zug doch noch machen konnte.
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Auch der nächste Zug war mit einem Japaner bespannt. Man beachte die Wagen im Neulack.

Für das nächste Päckchen hatte die Reiseleitung nun wieder etwas zu bieten, so ging es zum ehemaligen Bahnhof von Oued Eroummane, wo eine Brigitte (E-1300) und ein Dosto (Z2M) festgehalten wurde.
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Eine Nez Cassé und ein Z2M beim alten Bahnhof von Oued Eroummane. Während man das Gleisfeld des ehemaligen Bahnhofs nur noch erahnen kann, sind die Reste der Fahrleitungsmasten noch deutlich erkennbar.

Im Anschluss an den alten Bahnhof ging es weiter in Richtung Meknès, wo die Jungs eine Stelle bei einer Strassenüberführung kannten. An dieser Stelle konnte eine Brigitte nach Osten und eine Dosto, sowie eine zweite Brigitte nach Westen festgehalten werden. Sehr schön zu sehen war an dieser Stelle, das alte Trassee, das wohl noch aus Zeiten den Pionierzeiten stammt. Diese erste Strecke war als Schmalspurbahn trassiert und wurde in den 30er Jahren umgenagelt.
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In der Nähe von Ain el Kaerman fuhren uns zwei Nez Cassé und ein Dosto vor die Linse. Auf den letzten beiden Bildern ist das alte Trassee zu erkennen.

Weiter in Richtung Meknès fanden wir anschliessend einen Einschnitt, wo ein Dosto, sowie ein Japaner festgehalten wurden.
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Kurz vor Meknès fuhr uns der nächste Dosto, sowie ein Schnellzug mit Japaner vor die Linse.

Zum Abschluss des Tages ging es schliesslich noch zum Bahnhof von Ain Karma. Dort angekommen, fuhr gerade ein Güterzug mit Prima und Japaner durch. Da der Zug eh aus dem Licht kam, störte es uns nicht all zu sehr, dass wir ihn verpasst hatten. Was mehr störte waren die Kinder, die uns nach unserer Ankunft belagerten. Ich hatte den Fehler gemacht auf einen Hügel zu stehen und meine Einstellungen zu machen. Es dauerte keine 20 Sekunden, da war unser Auto auch schon von den Jungs belagert. Sie gaben uns zu verstehen, dass sie uns irgendetwas zeigen wollten. Wir gingen jedoch nicht darauf ein und hofften, dass sie sich bis zum Zug verzogen. Dies war leider nicht der Fall. So stiegen wir bei der Durchfahrt des Zuges kurz aus und hielten auf den Dosto drauf. Anschliessend ging es flinkt wieder ins Auto und von da ins Hotel in Meknès. Hierbei konnte ich ein weiteres Mal auf die Erfahrung der Reiseleitung zählen, die dieses Hotel bereits ein Jahr zuvor getestet hatte.



So viel zum ersten Teil. Im nächsten Teil wird euch Nil von unserer Weiterreise nach Fes erzählen.

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Hallo zusammen.
Ich hänge mich mit meinem Bericht des Tages ran. Grund: Da ich die Beträge auf DSO mittlerweile für „mein Archiv“ nutze ist das die einfachste Möglichkeit für mich meine Berichte zu erhalten und zu Archivieren.
Meine Teile werden also einfach als Antwort auf Pascals Beiträge folgen … sollt ihr aber bitte nicht auch noch lesen, sind nur für mich. Danke ;)




Prolog:

Marokko, schon wieder? Ja! Da war ich doch erst im Frühjahr 2010 … (siehe >> [www.drehscheibe-foren.de] )
Zwei Gründe: 1) schon als wir nach dem ersten Urlaub 2010 im Flugzeug nach Hause sassen war uns klar, dass es nicht das letzte Mal war. Das lag am Wetterpech welches wir hatten und an der Gewissheit, viel mehr machen zu können - ausserdem machte Marokko einfach Spass (bis auf ein paar kleine nervige Details ;)).
2) In diesem Jahr fehlten mir noch zwei Kontinente auf meiner (Welt)Liste, Australien (was ich aber sicher nicht mehr schaffen werde) und Afrika. Da lag nichts näher als mit Marokko die Anzahl der fehlenden Kontinente auf einen letzten zu reduzieren. Ausserdem kamen mir im Frühjahr einige Bilder von der aktuellen Situation in Marokko auf den Monitor was die Lust "hin da" steigerte.
Ein Termin zu finden war gar nicht schwer, wegen Pascals Zeitbegrenzung fiel die Wahl zwangsweise auf die erste Oktoberwoche. Was aber gar nicht schlecht war, die Tage haben noch eine vernünftige Länge und die heisseste Phase sollte auch schon um sein. Etwas anstrengender als sonst erwies sich die Suche nach einem passenden Flug. Logisch, wir hatten nach dem letzten Besuch ein paar Ansprüche: Das Ziel sollte im Norden liegen, also Oujda, Nador, Tanger oder am liebsten Casablanca. Alle die Flughäfen werden auch angeflogen, teilweise sogar von Billigfluglinien, aber irgendwie nicht in unserem Wunschzeitraum... und so kamen wir am Schluss zur Königs Airline (Royal Air Maroc), die die Schweiz mit Casablanca verbindet. Der König lässt sich den Dienst zwar fürstlich entlöhnen, aber alternativen waren eigentlich keine vorhanden - ausser Easyjet ab Basel nach Marrakech (mit besch**** Flugzeiten), aber darauf hatten wir keine Lust (so einfach ist es)!
Noch bevor wir die Juli Ferien starteten schauten wir uns nach Tarifen für die Flüge nach Casablanca um und kamen am Schluss auf einen Flug von Genf nach Casa und zurück - Genf ist zwar nicht um die Ecke, aber erreichbar, und der Preisvorteil gegenüber Zürich war nicht unerheblich.
Irgendwie verschlampten wir die Buchung vor den Ferien aber und buchten erst nach unserer Ankunft in der Schweiz Anfang August. Zum Glück hatten wir gewartet, denn zu dem Zeitpunkt war der Flug von und nach Zürich sogar günstiger als das günstigste Angebot ab Genf! Das war uns noch so recht und ich buchte noch am Abend der Ankunft mit dem Jetlag im Kopf die Tickets.
Einige Zeit verging, dann buchten wir das Auto und kurz vor dem Abflug auch noch die ersten Hotels. Da wir ziemlich genau wissen wohin wir wollen war das kein wirkliches Problem. Ziel im Urlaub soll auf jeden Fall sein (sagen wir jetzt noch), dass wir nie Hotel verlassen am morgen ohne am Abend eine sichere Bleibe gebucht zu haben. Die Erinnerungen an diesen einen Abend in Casablanca anno 2010 sind noch zu frisch ... so etwas will und muss ich nicht noch mal haben ;)
Eine Woche vor dem Abluft erreichte mich dann plötzlich eine SMS der Königlichen Airline wo mir in einem (unverständlichen) Satz mitgeteilt wurde, dass der Flug nach Zürich gestrichen ist und wir nach Genf umgebucht werden. Tolle Sache, wir fliegen nach Genf anstatt Zürich und das dann auch noch am Vormittag statt am Nachmittag. Ich war etwas angesäuert und versuchte mal über die Hotline (enschuldigung, isch sprech nischt so gut von die Deusch) abzuklären, wie das mit den Tickets läuft. Es ware gaanse die einfache: sii cönnen umbuchen der Flug oder schtorniere der Flug. Mhm, wie meinte mein Chef als ich es ihm erzählte: „Dieser Urlaub steht unter einem schlechten Stern, ich fühle es, bleib hier und arbeite :-)“




Samstag 01. Oktober 2011 - Schweiz > Casablanca

Der erste Tag des Monats als Urlaubstag, dass ist doch etwas schönes, nicht? Das Datum merkt sich so leicht und auch sonst hat es eigentlich nur Vorteile -, achja, Themenwechsel.
Es war wieder mal einer dieser Tage an denen ich direkt von der Arbeit an den Flughafen fuhr. Dass an sich ist eine tolle Sache, die Tram führt direkt vor dem Büro durch bis zum Flughafen, nur um zur Arbeit zu kommen ist immer etwas mühsam ;) Der Arbeitstag überlebte ich gerade so und schon stand Gubler vor der Türe und holte mich ab. Zusammen ging es mit dem 10er Tram zum Flughafen wo Pascal wenig nach uns mit der S-Bahn eintraf. Gemeinsam checkten wir unser Gepäck am Check-In 2 ein und gingen am Food Court noch etwas Essen. In weiser Voraussicht, dass wir wohl nichts mehr schlaues zu beissen kriegen heute.
Gebucht hatten wir in Casablanca das Atlas Airport Hotel, die erste Adresse am Flughafen (böse Zungen behaupten ja, es sei die erste Adresse weil es die einzige ist ;)). In diesem Hotel waren wir anno 2010 schon mal für eine Nacht und die Erfahrungen mit dem Essen im Restaurant waren ... sehr sehr schlecht, gell Herr Wipf ;( Deshalb: Bauch in Zürich voll schlagen, und ob es im Flieger etwas gibt, wer weiss?
Überpünktlich waren wir „voll“, liefen und fuhren rüber zum Gate E, dem Nicht-Schengen Gate des Flughafen Zürich. Das ist gerade eine Baustelle (ist doch neu?) und wir wurden etwas hin und her gehetzt, fanden das Gate aber ohne Probleme. Als dann nach 15min das Boarden begann waren wir praktisch die letzten die in den Flieger kamen und unsere Sitzreihe war gaaaaaanz hinten. Die B737 der Royal Air Maroc war, sagen wirs mal freundlich, etwas benutzt. Klartext: Der Bomber war affig alt und abgewetzt.. selten erlebt. Wäre Tag gewesen hätte ich mich darüber geärgert, weil aus den Fenstern sah man eigentlich nichts ... da aber Nacht war … ;) Aber die Kiste flog und mehr wollten wir auch gar nicht.
Mit etwa 10min Verspätung hoben wir in Zürich ab und flogen einmal über die Alpen an Lyon vorbei über die Pyrenäen, vorbei an Barcelona und Tanger direkt nach Casablanca. Der Flug war ruhig, ich war mit meinem iPad beschäftig und es gab sogar etwas zu Futtern. Es war wohl Importmampf aus Marokko, weil ob Zürich so etwa Herstellt? ;) Es war teilweise Essebar, hätte ich Hunger gehabt wäre es wohl komplett Essbar gewesen .. aber man will sich ja nicht zwingen ;).
Den Landeanflug auf Casablanca kriegte ich irgendwie fast nicht mit, es ging langsam und stetig nach unten und die Landung war dann vom allerfeinsten, sehr sanft (der Pilot wird wissen warum, bei dem klapprigen Flugzeug ;)). Vor dem Anflug kriegten wir noch die Zollzettel zur Anmeldung die wir dann bei der Immigration wieder abgaben. Zum Glück waren da ein paar Schalter geöffnet, ich hatte schon befürchtet, dass es ein Stau gibt weil wir die letzten waren die aus dem Flieger raus sind - es ging aber recht Flott. Die Nummer die ich letztes Mal in den Pass gedrückt bekam wurde wieder verwendet. Diese Nummer ist irgendwie die Einreisenummer, die man auch immer und überall angeben muss in den Hotels. Fragen wurden keine gestellt und wenig später standen wir am Gepäckband wo unsere Koffer schon die erste Runde hinter sich hatten.
Draussen liefen wir zur Vermietung, Budget, und zogen unterwegs noch ein bisschen Bares an einem Automaten. Jaja, die guten alten Dirhams. Dann die erste Ernüchterung bei der Budget Vermietung. Wir hatten zwar eine Reservation in der Hand, gebucht über die Budget Homepage, mit Buchungsnummer und allem drauf, nur beim guten Budget Man war das irgendwie nie angekommen. War mir so was von egal, auf dem Zettel den er von uns bekommen hatte war alles drauf und er war in keiner guten Verhandlungsposition. Er versuchte es dann auch nicht und schrieb, etwas widerwillig, das ganze auf einem Formular nieder. Ein Peugeot 206+ bekamen wir zugewiesen und mit einem Begleiter verliessen wir den Flughafen.
Draussen meinte der andere dann nur: bitte wartet hier, ich gehe das Auto suchen. Ahha! ;) Er kam wenig später zurück und mit der Taschenlampe meines Handys suchten wir das Auto nach potentiellen Schäden ab, es scheint aber recht flott in Schuss zu sein, auch die Räder haben ordentlich Profil (noch gebrandmarkt von Chile schaue ich da immer was genauer hin). Problem an dem Auto: Die Grösse. Der erste Ladeversuch unserer Koffer und Taschen endete dann für Pascal ziemlich ungemütlich auf der Rückbank, eingeklemmt zwischen Koffer und Wand. Nunja, da haben wir dann morgen früh immerhin noch ein bisschen Optimierungspotential (nicht schwierig).
Das Atlas Hotel fanden wir auf Anhieb, die Strecke vom Flughafen kannten wir ja noch vom letzten Jahr - und die Zufahrt über eine halbe Baustelle hat sich auch nicht geändert seit damals. Für das Hotel hatten wir wieder eine Buchung in der Hand und wieder legten wir das Papier, wo eigentlich alles drauf stand was man wissen muss, auf den Tresen. Die andere schnappte sich das Papier und legte uns Zettel zum ausfüllen hin. Am Schluss gab es eine Zimmerkarte und als ich nach der zweiten fragte hiess es: noo, 1 Chambre. Klar! Nono Madame, zwei, schau auf den blöden Zettel. Auch hier wurde dann etwas widerwillig hantiert bis wir eine zweite Zimmerkarte in den Händen hielten. Wir lernen: Lesen und verstehen ist nicht die stärke der Marokkaner an diesem 1. Oktober Abend, ausserdem scheinen die Computersysteme nicht ganz auf dem Stand zu sein, wenn die Reservationen da nicht erfasst werden ... naaaja, ich will nicht meckern, wir haben das Zimmer, wir haben das Auto, das Wetter soll gut werden und ich bin jetzt schon fast im Bett *gähn*.
Achja, der Aufsteller des Tages noch am Schluss: Die Autobahn von Fès nach Oujda soll vor einem Monat dem Verkehr übergeben worden sein. Das hat zwei wirklich riesige Vorteile: 1) Dürfte ziemlich viel Verkehr von der Landstrasse weg sein. Mich graute die Vorstellung vor den Abendfahrten auf der total überfüllten Strasse schon nur beim dran denken. 2) Die Reisezeit zwischen den einzelnen Destinationen verkürzt sich extrem. Aus 8h von Fès nach Oujda bleiben mit der Autobahn noch 3 Stunden übrig, und dank Abfahrten kann man auch in Taza drauf, in Taourirt usw.
Das macht das ganze Angenehmer für uns ... ob es für die Bahn, deren Fahrzeit früher mit der Strasse konkurrenzfähig war einen ebenso positiven Effekt hat? Ich fürchte nicht …

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Das war übrigens unser tolles Auto, ein Peugeot 206+ ... vive la france




Sonntag 02. Oktober 2011 - Casablanca > Meknes

Ein Ereignisreicher Tag geht schon wieder zu Ende, und er endet gemütlich! Doch halt, bevor ein Tag endet beginnt er ... logisch. Und heute begann nicht ganz so wie erwartet. Eigentlich ging ich davon aus schon in aller Herrgottsfrühe von der Sonne durchs Zimmerfenster geweckt zu werden, unser Zimmer lag nach Osten und ich hab die Vorhänge extra nicht komplett zugezogen. Aber die Sonne wollte nicht, es war zwar hell ab 6 Uhr (oder noch früher), aber Sonne war nicht. Dafür lag ein dichter Nebel über der Landschaft der uns kaum 200m weit sehen lies. Wirklich verwundert waren wir aber nicht, es war gestern Abend schon relativ feucht draussen ... kam also nicht von ungefähr.
Wegen der fehlenden Sonne kam es auch, dass wir fast verpennt haben und etwas „zu spät“ zum Frühstück runter gingen. Das Essen war gar nicht schlecht, der O-Saft leider nicht frisch gepresst, dafür waren die crossant de chocolat super und nach uns war ... nicht mehr so viel davon da ;) Auch wenn das Atlas Hotel sonst nicht so bombig ist, Lage und Frühstück reissens ein bisschen raus. Etwas runter gerissen wurde die Meinung dann beim Check-Out aber gleich wieder ...
Im Tageslicht hatten wir nach dem Auschecken dann Zeit einen Ladeplan für unser Auto zu entwerfen, nachdem wir gestern das ganze etwas Planlos hinein geschmissen hatten. Die leidige Feststellung nach dem hin und her probieren: alle 3 Koffer passen nicht hinten rein. Die Rückbank lässt sich nur als ganzes zurück klappen und so steht jetzt halt ein Koffer auf der Rückbank - tolles Auto - wir haben mal wieder am falschen Ort gespart ;).
Unsere Fahrt ging dann durch den Nebel direkt auf die Autobahn mit dem Ziel Meknes im Hinterkopf. Es ist zwar eine ganz schöne Distanz da hin, aber in etwas über 2h sollte das auch erreichbar sein. Wir fuhren auf die Autobahn und löhnten gleich das erste Mal ein bisschen Maut. Vor Casablanca ging es auf die Stadtumfahrung und an dieser Ominösen Stelle vorbei wo Daniel letztes Jahr "zu schnell" fuhr. Achja, zu Schnell .. da fällt mir etwas ein. Irgendwo hinter Mohamedia begann eine ewig lange 80er Zone auf der Autobahn (warum?), es war aber gar nichts los und ich rollte so mit ein paar wenigen Km/h zuviel über die rechte Spur, ich floss im eher spärlichen Verkehr recht gut mit - abgesehen von den Renault 4 und Mitsubishi Transportern die wir hinter uns liessen. Und da stand dann auf einmal ein Polizist mit Radarpistole an der Mitteleitplanke. Uuups, und ich stellte mich schon darauf ein, dass mich selbiges Schicksal wie Wipf letztes Jahr zu ereilt (und mir seinen Spott anhören zu müssen). Aber Allah hatte erbarmen mit mir, den die Streife welche die Autos raus winkte war bereits "voll" .. und wir somit überzählig, praktisch!
Diese Szene, also Mobile Kontrolle (ich fuhr ab dem Zeitpunkt eher wieder Nadel) wiederholte sich bis Meknes noch ein paar mal. Wo man bei uns immer scheinheilig sagt die Radarkontrollen dienen der Verkehrssicherheit sagt man in Marokko vermutlich ganz offen: Radarkontrollen dienen dem Aufbessern des Budgets, definitiv und vermutlich auch ohne schlechtes Gewissen! ;)
Wir erreichten gegen 11 Uhr den Grossraum von Meknes und wurden gleich an die Marokkanische Gegebenheit erinnert: Du wollen von A nach B - du fahren durch Stadt! So ist es auch in Meknes. Wir kamen aus dem Süden und wollten in den Norden, aber ohne die Stadt zu tangieren geht das nicht, was dann entsprechend Zeit in Anspruch nimmt.
Es hielt sich zum Glück in Grenzen und eine halbe Stunde später waren wir wieder draussen auf der Ausfallachse in Richtung Nordwesten, in Richtung Tanger und Sidi Kacem .. und somit auf einer uns bestens bekannten Strasse. Ziel war es heute Nachmittag ein paar Motive an dieser Strecke zu erledigen - die Bilder gehen zwar eher in die Kategorie Masse statt Klasse, aber wir wollten mal ein bisschen was sehen und ausserdem folgen ziemlich sicher noch einige Tage wo es mit dem Verhältnis krass umgekehrt sein wird ... der Zeitpunkt sich umzugewöhnen kommt also noch früh genug.
Der Verkehr auf der Strecke nach Meknes ist gefühlt mehr geworden, das Grundangebot besteht nach wie vor aus dem Marrakech - Fès Zug, alle 2h und einem weiteren Zug von Casablanca nach Meknes (-Fès), etwa 20min dahinter. Es gibt aber eigentlich keine Stunde wo dieser Takt um einen oder gar zwei Züge ergänzt wird. So gibt es im besten Fall innerhalb von 2h gleich 4 Züge pro Richtung zu sehen, und davon nur einer als Dosto - nicht das ich etwas gegen die hässlichen Büchsen hätte, neinnein, der Eindruck täuscht ;)
Die erste Stelle die wir anfuhren kannten wir bereits vom letzten Besuch, mit dem Unterschied, dass das Licht besser war dieses mal. Der Blick in den Fahrplan offenbarte drei Züge, wobei einer (oder zwei) vielleicht schon vorbei war? Irgendwie hatten wir unsere liebe Mühe damit einzuschätzen, wann die Züge bei uns sein müssten, was nicht zuletzt an den nicht immer 100% eingehaltenen Fahrplänen liegt.
Wir warteten nicht lange an der Stelle, in der Sonne war es richtig heiss, da kam der erste Zug des Urlaubs vorgefahren. Bespannt mit einer 1300er, einer „Brigitte“ der ONCF. Dieser Zug war drin und wir erwarteten noch zwei Züge, oder einer? Es war dann nur einer, den knallten wir etwas weiter vorne wo wir sogar im Schatten warten konnten, ein nicht unerheblicher Punkt der für die Stelle sprach.

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Zwischen Sidi Mbarek Du R'Dom und Ain El Kaerma rollt E1318, natürlich aus Französischer Produktion, mit Zug 113 von Casa Voyageur nach Fès an uns vorbei - das erste Bild des Urlaubs.

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Z2M Dostos gibt es natürlich noch immer in Marokko. Sie fahren auch weiterhin nach Meknes, wir beobachteten sie aber nicht mehr in den Schnellzugdiensten sondern nur mehr in den Pendelzügen von Kenitra nach Meknes (mit 100XX Nummern), hier eine Doppeleinheit als Zug 10043.

In den folgenden Stunden schossen wir viele Züge an verschiedenen uns bekannten und unbekannten Stellen. Dabei erreichten wir fast Sici Kacem, brachen da die Stellensuche aber ab als ein Zug früher als erwartet kam und ums Eck bog. Die Temperaturen am Mittag waren fast unerträglich heiss, wobei man positiv bemerken muss, dass der Höchststand der Sonne bereits angenehm flach ist und somit so etwas wie Hochlicht nicht wirklich mehr existiert.
Schlussendlich, es war vielleicht 16 Uhr und ein Rutsch Züge nach Süden war gerade durch, wollten wir etwas suchen für die Nordfahrer, dabei waren wir aber alle relativ Müde und nicht sonderlich aufgeweckt. So überfuhren wir den Zug ziemlich sicher und besorgten uns erstmal etwas niedergeschlagen von der Hitze kühle Getränke in einem Ort. Die 1 Liter Flaschen waren irgendwie kleiner als sonst und ziemlich schnell leer. *phuar*.

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[maps.google.com]
Noch immer zwischen Sidi Mbarek du R'Dom - Bab-Tisra rollt dieser Japaner (E1250) mit dem Voyageur 602/117 von Marrakech bis nach Fès.

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[maps.google.com]
E1314 mit dem Voyageur 183/107 von Tanger nach Fès durch Oued Erroummane

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[maps.google.com]
Und die erste PRIMA II des Urlaubs. E1417 hatte Zug 128 nach Casa am Hacken.

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[maps.google.com]
Der Z2M Pendel von Meknes nach Kénitra kehrt zurück, aufgenommen bei Oued Erroummane, der nächste Halt des Zuges ist Sidi Kacem.

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[maps.google.com]
Wieder eine bekannte Stelle, aber es passte gerade so schön: Eine E1300 vermutlich mit dem Voyageur 124 / 613 ... so genau war das nicht zu eruieren.

Wir waren wieder auf dem Damm, fuhren eine Stelle für Westfahrer an und konnten, da angekommen, gemütlich an der Stelle warten ohne von Kiddys mit ihren Mopeds (=Esel) entdeckt zu werden.

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[maps.google.com]
Zug 604 / 123 von Marrakech rollt mit einer E1300 über den Neubauabschnitt zwischen Ouarzirha - Ain El Kaerma.

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[maps.google.com]
Hier sieht man unterhalb der Neubaustrecke auch noch das alte Bahntrasse. Aufgenommen mit Z2M Pendel 10038 zwischen Ouarzirha - Ain El Kaerma.

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[maps.google.com]
Diese E1300 hatte Zug 130 / 615 am Hacken und rollt damit noch bis Marrakech, welche das Gespann um 22 Uhr erreichen wird. Hinten an den Hügeln sind die ersten Häuser von Meknes zu erkennen.

Nach drei Zügen waren wir zufrieden und wechselten etwas weiter in Richtung Meknes für einen weiteren Westfahrer. Dabei quälten wir unser Auto bereits am ersten Tag über eine Schotterpiste und man muss bemerken: Es fehlt an Bodenfreiheit und Federweg, da war selbst der Dacia geländetauglicher - aber ein Daica kommt aus anderen Gründen nicht mehr als Mietwagen in Frage ;).

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[maps.google.com]
Etwas durcheinander war der Fahrplan schon an diesem Nachmittag. Bei Einhaltung der Reihenfolge müsste der Japaner hier Zug 132 ziehen, was von der Garnitur her auch passen könnte. Der Zug befindet sich am Stadtrand von Meknes.


Als letzte Stelle für den 17 Uhr Zug ab Meknes hatten wir nicht wirklich etwas im Köcher. So fuhren wir als Notlösung zum Gare De Ain Karma‎, den fanden wir irgendwie noch am spannendsten. Es waren Leute und Vieh unterwegs auf der Strasse und dem BÜ, der übrigens nicht mal mit einer Blinklichtanlage gesichert ist - auf DER Hauptstrecke in Marokko. Nach 10min warten war es "unvermeidbar", die Kinder haben uns gesichtet und scharten sich um uns herum. Ich weiss ja nicht was ich falsch mache, aber am Schluss versuchten die wieder nur mit mir zu kommunizieren, Pascal und David haben sich mit ziemlich konsequentem ignorieren „uninteressant gemacht“ - bei mir gelingt das nicht wirklich. Ich war kurz davor zu fahren als der Zug dann kam .. was uns nichts nützte weil wir zu spät reagierten. Immerhin waren wir dann weg, tschau Kinders ;).

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Und das ist eine typische Marrkoanische BÜ Szene. Warum? Klar, ein Auto ist im Bild (immerhin ein schönes altes Modell ;)), und wir waren ob der Kinder (die mit den Schatten) etwas „eingeschränkt“ in der Bewegungsfreiheit und viel zu langsam ;)

Die Fahrt führte uns direkt rein nach Meknes, der quirligen Stadt die für mich innerlich das "Tor zur Wüste" markiert. Es hängen gute Erinnerungen an Meknes, ich habe zum Beispiel vor dem Abflug zuhause im 2010er Reisebericht noch gelesen, dass ich das Ibis in Meknes als „bestes Ibis in Marokko“ beschrieben habe - das liess ja hoffen ;) Der Verkehr bis in die Stadt war kein Problem, nur ein blödes Moped welches partout nicht an den Rand fahren wollte kostete uns ein paar Sekunden - die wir aber sowieso hatten. Denn wir hatten viel Zeit, das Licht war um halb 6 Uhr weg und die Fahrt nach Meknes rein dauerte kaum eine halbe Stunde. Den Rest des Abends hatten wir also "frei".
Nachdem das Moped rechts im Rückspiegel verschwand eröffnete sich schon die quirlige Ville Neuville von Meknes. Wir verzögerten die Einfahrt in die Stadt noch etwas indem wir den Tank unseres Peugeot voll machten - dabei überlegten wir noch was genau eigentlich das Logo vom Peugeot darstellt, ein Löwe, ein Bär? Wäre für eine passende Spitznamenfindung noch wichtig ;). Der Tankwart an der Tanke war ziemlich gewitzt, er tankte für 290 Dirhammer ... und natürlich rundete ich auf den 300er auf beim bezahlen, auch eine Art an sein Trinkgeld zu kommen (welches er sowieso gekriegt hätte).
Über einen kleinen Kreisverkehr erreichten wir das Chaos der Marokkanischen Grosstadt. Petit Taxis, Grand Taxis, LKWs, Busse, normale Verkehrsteilnehmer und eine unzählbare Menge an Mopeds verstopften den Weg zu unserem Hotel. "Das war noch gar nichts", liess ich Pascal wissen ... Casablanca, ich kann mich noch erinnern.
Das Ibis in der Innenstadt erreichten wir ohne uns einmal zu verfahren, meine Erinnerung kannte sich auf einmal wieder aus und gekonnt steuerten wir direkt den Parkplatz des Hotels an. Was dann anstand war das übliche Prozedere, wir checkten ein, füllten den ewig langen Zettel zur Anmeldung aus und bezogen unsere Zimmer. Ich hatte diese Nacht das Einzelzimmer und gönnte mir gleich eine ausgiebige (kühle) Dusche. Der Tag war heiss und auch am Abend als die Dunkelheit die Dämmerung verdrängt hatte drückte die Hitze noch.
Wir gingen dann nach dem Frischmachen Essen und einkaufen, in der Stadt. Dabei erwies es sich als relativ schwierig ein Krämerladen mit kühlen Getränken zu finden, es werden eher Schuhe, Rolex Uhren und Handy angeboten in den Märkten. Wir fanden aber was Gescheites und gingen nach über einer Stunde stöbern und gucken beladen zurück zum Hotel um dann beim MCD noch ein Eis als Dessert zu mampfen ... mhm.




Grüsse
Nil


Übersicht über meine Reiseberichte in diesem Forum (nicht nachgeführt): [www.drehscheibe-foren.de]

Leben und Leben lassen ...

Schöner Beginn! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 10.04.12 02:26

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
https://raildata.info/raildatabanner1.jpg
Sehr schöner Reisebericht, der Laune auf Wegfahren macht..... Nur eine kleine Anmerkung: bei der alten Trasse, die auf 2,3 Bildern sichtbar ist, vermute ich eine Begradigung aus den 1980er Jahren, da wurde ziemlich viel an der Strecke gebastelt und auf Doppelspur mit deutlich besserer Linienführung ausgebaut. Habe damals einige solche Abschnitte gesehen.

Grüssle
Die Flugbuchung haben wir nicht versifft, sondern deren Buchungssystem auf der Webseite war wochenlang kaputt! Wahrscheinlich weil sonst niemand buchen konnte, sind dann die Preise gesenkt worden... :)

Als Nachtrag hier noch zwei Bilder aus meinem Fundus. Der ganz normale Wahnsinn auf den Strassen (more to come).
http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/9265.jpg

Interessante Mischung aus Moderne und, ehm, Tradition. Lehmhüttensiedelung mit, richtig, Strassenlampen und Satelliten-Fernsehen!
http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/9268.jpg





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:04:13:21:57:02.
Wie üblich hervorragende Eindrücke aus diesem Land. Ich gehe wohl recht in der Annahme, daß Marokko das einzige Land Afrikas ist, in dem der Zugsverkehr so aussieht wie in Europa. Mir ist jedenfalls kein anderes Land in Afrika bekannt, wo es so "europäisch" zugeht.
Vielen Dank!

Europäisch anmutender Zugbetrieb in Afrika

geschrieben von: Ulf Kutzner

Datum: 29.04.12 15:21

Moin,

tokkyuu schrieb:
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> Ich gehe wohl recht in der Annahme, daß
> Marokko das einzige Land Afrikas ist, in dem der
> Zugsverkehr so aussieht wie in Europa. Mir ist
> jedenfalls kein anderes Land in Afrika bekannt, wo
> es so "europäisch" zugeht.

Mag daran liegen, daß keine weiteren afrikanischen Länder mit elektrifizierten normalspurigen Fernstrecken bekannt sind.

Gruß, ULF



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:04:29:15:22:04.