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Den Einführungsbeitrag zu meinen Frankreichbildern 2011 mit der Übersicht
über alle Strecken gibt es hier: [www.drehscheibe-foren.de]




Teil 1: aktuell
Teil 2: [www.drehscheibe-foren.de] Saint-Christau-Lurbe - Bedous
Teil 3: [www.drehscheibe-foren.de] Bedous - Viaduc d'Urdos
Teil 4: [www.drehscheibe-foren.de] Viaduc d'Urdos - Canfranc
Teil 5: [www.drehscheibe-foren.de] Canfranc Estación
Teil 6: [www.drehscheibe-foren.de] Canfranc Estación [2]
Teil 7: [www.drehscheibe-foren.de] Canfranc Estación [3]
Teil 8: [www.drehscheibe-foren.de] Canfranc Estación [4]





[F] Durch die zentralen Pyrenäen/ Les Transpyrénéens: Oloron-Sainte-Marie - Canfranc



https://lh4.googleusercontent.com/-39XjoiQP-Lo/T4BRaGQbFoI/AAAAAAAAgE4/Nl20FEtNXz4/s512/Les%2520Transpyr%25C3%25A9n%25C3%25A9ens%252011.jpg


https://lh5.googleusercontent.com/-tv9_lo1G8hQ/T4BdCzaRQbI/AAAAAAAAgKs/jCjOrKH3kV8/s863/2.jpg



Als letzte Strecke für meine große Rundreise 2011 hatte ich mir die Strecke von Oloron-Sainte-Marie nach Canfranc ausgesucht.
Diese Strecke sollte als großes Highlight natürlich zum Schluß folgen.
Da die Strecke die Pyrenäen durchquert waren viele Kunstbauten wie Tunnel und Viadukte zu erwarten. Leider wurden meine
Erwartungen nicht erfüllt. Zwar bietet die Strecke eine Reihe von interessanten Bauwerken, aber ca. 30 - 40 Jahre nachdem hier
der letzte Zug gefahren ist, war es oftmals nahezug unmöglich auf dem Bahndamm zu laufen. Viele der Weidezäune wurden binnen
der Jahre versetzt und verleibten sich den Bahndamm ein. So musste ich viele Umwege laufen und konnte mir manche Tunnel und
Viadukte nur aus der Entfernung ansehen. Mehrere Jahrzehnte hatte die Vegetation Zeit, sich den Bahndamm zurück zu erobern und
daher war der Bahndamm selbst an eigentlich zugänglichen Stellen kaum zu betreten.

Details zur Strecke:

Der von mir besuchte Streckenabschnitt ist Teil der Bahnstrecke Pau–Canfranc, mit der Verlängerung ins spanische Saragossa.
Planungen für den Bau der Strecke gehen auf das Jahr 1853 zurück.
Die Bauzeit der gesamten Strecke mit ihren 23 Tunnel und den Viadukten dauerte von 1902 bis 1927. Also eine durchaus "junge
Strecke", wenn man sie mit Strecken aus dem 19. Jahrhundert vergleicht.
An dem 8 Kilometer langen Somport-Tunnels wurde von 1908 bis 1918 gearbeitet. Die französische Strecke wurde von Anfang an mit
1500 Volt Gleichstrom elektrifiziert.
Die Strecke dürfte heute vor allem wegen des Bahnhof Canfranc bekannt sein, welcher aus der spanischen Seite als großer
Grenzbahnof angelegt wurde und heute reichlich überdimensioniert wirkt. Da zwischen der Europäischen Normalspur (1435 mm)
und der spanischen Breitspur (1668 mm) alle Güter umgeladen werden mussten ,war der Bahnhof mit 27 Gleisen entsprechend groß
angelegt. Für die Behandlung der Fahrzeuge war ein Bahnbetriebswerk angegliedert, es gab einen Ringlokschuppen und eine
Wagenhalle. Die Gleisanlagen wiesen eine Gesamtlänge von 27 km auf sowie Lange überdachte Bahnsteige von insgesamt 1,2 km Länge
(Bahnsteigüberdachungen im Umfang von 20.000 m2).

Doch die Strecke konnte nach ihrer Eröffnung 1927 nie die Erwartungen erfüllen. Da waren zum einen die Steigungen von bis zu
43 ‰, die eingleisige Betriebsführung und der Wechsel der Spurweiten.
Als 1970 auf französischer Seite bei einem Unfall eine Brücke zerstört wurde, nutzte die französische Eisenbahn dies um den
Verkehr einzustellen. Seit dem ist der Bahnhof Canfranc nur noch als Kopfbahnhof in Betrieb und wird von ca. 3 Zugpaaren am
Tag angesteuert.


Eröffnung der Strecke: 11. Juli 1928 in Anwesenheit des spanischen Königs Alfons XIII
Länge: 58km, eingleisig mit 1500 Volt Gleichstrom
Einstellung Personenverkehr und Güterverkehr: Canfranc - Bedous: 1970
Einstellung Personenverkehr und Güterverkehr: Bedous - Oloron-Sainte-Marie : 1980
Betrieb aktuell: Strecke teilweise abgebaut. Wiedereröffnung bis Bedous beplant (ca. 2015)


Teil 1: Oloron-Sainte-Marie - Saint-Christau-Lurbe

https://lh3.googleusercontent.com/-kMZzxhAE9nk/T4Bfb4sb1wI/AAAAAAAAgLA/at9RzNyyqFw/s800/Unbenannt.jpg


Leider kann ich keine Bilder vom Bahnhof in Oloron-Sainte-Marie bieten da ich vom Hotel direkt zur Strecke bin. So weit möglich habe ich
mich nah an den Streckenverlauf gehalten. In den Vororten von Oloron war dies noch gut möglich. Weiter außerhalb der Stadt waren oftmals
viele Umwege nötig um dem Bahndamm zu folgen. Leider sind mir dadurch auch viele Kilometer Strecke entgangen. Den ersten Halt in Bidos
habe ich nicht gefunden. Dafür den Posten in Gurmençon. Nach der Brücke über den Fluß kam ich in Saint-Christau-Lurbe an.

https://lh5.googleusercontent.com/-TT8BkNHxm8c/T36oXtH0W1I/AAAAAAAAeDg/jaJFHTGQwmI/s1024/_CHR1822.jpg
Bild 01: Aussicht in Richtung des Bahnhofs Oloron-Sainte-Marie



https://lh5.googleusercontent.com/-q-ykQbI4n34/T36oeSilM4I/AAAAAAAAeDo/I8C6j-L3AZs/s1024/_CHR1824.jpg
Bild 02: Von der Strecke Richtung Canfranc werden nur noch wenige 100m als Ausziehgleis genutzt



https://lh6.googleusercontent.com/-lxzG4r3bsV4/T36onWjOFnI/AAAAAAAAeDw/VYm6QvWkYAs/s1024/_CHR1826.jpg
Bild 03: Der letzte Streckenabschnitt der noch genutzt wird



https://lh4.googleusercontent.com/-aTqjrWZtnCI/T36ouAcBdcI/AAAAAAAAeD4/fFcp9aLcdKs/s1024/_CHR1830.jpg
Bild 04: Aussicht zum Streckenende



https://lh5.googleusercontent.com/-c7GoIy_taqs/T36o1hjETlI/AAAAAAAAeEA/mnxph5eEpyk/s1024/_CHR1832.jpg
Bild 05: Ein Prellbock markiert das aktuelle Streckenende



https://lh6.googleusercontent.com/-IYOJ3yUyhVc/T36o7E4rYKI/AAAAAAAAeEQ/XKGAqvgLrFc/s1024/_CHR1833.jpg
Bild 06: Ein paar 100m später am nächsten Bahnübergang. Einige der Oberleitungsmasten stehen noch



https://lh5.googleusercontent.com/-b-Sx2x_Fz6w/T36pDojIukI/AAAAAAAAeEY/BKBKbPd0tI0/s1024/_CHR1834.jpg
Bild 07: Die Gleise sind von einer Schicht Gras überzogen



https://lh4.googleusercontent.com/-B23AMI9rDTo/T36pOQ1g_sI/AAAAAAAAeEg/9ojxis0NwXI/s1024/_CHR1835.jpg
Bild 08: In dieser Wiese erinnert nur das Geländer von einem Durchlass an die Bahntrasse



https://lh5.googleusercontent.com/-qEtFZZmSwE0/T36pUW61itI/AAAAAAAAeEo/OTdv6fUO2qQ/s1024/_CHR1837.jpg
Bild 09: Die Trasse führt durch die Vororte von Oloron



https://lh4.googleusercontent.com/-icv_yRRwKZQ/T36peE3B-DI/AAAAAAAAeEw/UUSt6IhOgzo/s1024/_CHR1839.jpg
Bild 10: Die Strecke nähert sich einem Kreisverkehr



https://lh5.googleusercontent.com/-iK7ZXub7AiA/T36plDASrUI/AAAAAAAAeE4/XAM93bp95Js/s1024/_CHR1841.jpg
Bild 11: Am Kreisverkehr wurden die Gleise teilweise verdeckt



https://lh5.googleusercontent.com/-e8Y7jUArgpk/T36psAyaoFI/AAAAAAAAeFA/jsQeG8X9S_w/s1024/_CHR1842.jpg
Bild 12: Blick zurück in Richtung Oloron-Sainte-Marie



https://lh3.googleusercontent.com/-JhCQO33CQ0c/T36pzlQeM8I/AAAAAAAAeFM/0BtSrcA3xPo/s1024/_CHR1843.jpg
Bild 13: Scheinbar wollte man einen Mittelweg gehen - Gleise raus reißen: Nein. Gleise freigelegt lassen: Nein



https://lh4.googleusercontent.com/-8ehWozmdssY/T36p5pgTCsI/AAAAAAAAeFU/98VaQ6hiGuY/s1024/_CHR1844.jpg
Bild 14: Die Spuren der verdeckten Schienen ist nicht zu übersehen



https://lh6.googleusercontent.com/-auASESA9pgU/T36qAlmhwEI/AAAAAAAAeFc/1uzNhsBNEwY/s1024/_CHR1845.jpg
Bild 15: Blick zurück



https://lh3.googleusercontent.com/-X1x9EOxrGZE/T36qJ-ClAhI/AAAAAAAAeFk/i1a7TD9V7dU/s1024/_CHR1848.jpg
Bild 16: Die Gleise führen durch eine gepflegte Grasfläche



https://lh4.googleusercontent.com/-4hJu9_tHbHk/T36qQ6q6orI/AAAAAAAAeFs/b3aSvSxUEs0/s1024/_CHR1850.jpg
Bild 17: Der Bahndamm führt nun auf einem Damm an den letzen Häusern von Oloron vorbei



https://lh6.googleusercontent.com/-I23VvW9WYrw/T36qWaPyBJI/AAAAAAAAeF0/4UzCkLMkEIo/s1024/_CHR1852.jpg
Bild 18: An diesem Bahnübergang wurde der Gleiskörper nicht überdeckt



https://lh3.googleusercontent.com/-tnv3cWsSD2k/T36qcH8wEFI/AAAAAAAAeF8/XA26_aOn5js/s1024/_CHR1853.jpg
Bild 19: 21 Jahre nach Einstellung dieses Streckenabschnitts ist der Bahndamm augenscheinlich kaum zugewachsen



https://lh3.googleusercontent.com/-czSMnezsT4k/T36qhtt2-DI/AAAAAAAAeGI/LFuRLZtprU4/s1024/_CHR1855.jpg
Bild 20: In etwas Entfernung führen die Gleise in eine Rechtskurve



https://lh6.googleusercontent.com/-H1zpAh06WKA/T36qrF_L_0I/AAAAAAAAeGQ/Xy17HfujPeA/s1024/_CHR1861.jpg
Bild 21: Eine Streckeneinrichtung der Zugsicherung Bauart Crocodil



https://lh3.googleusercontent.com/-rDHYgmEleHc/T36qySmn_XI/AAAAAAAAeGY/TLD9BVG_mo8/s1024/_CHR1863.jpg
Bild 22: Schon einige 100m später ist von den Gleisen nicht mehr viel zu sehen



https://lh6.googleusercontent.com/-zoMtPJxe1U8/T36q8VVm5cI/AAAAAAAAeGg/fIb3iLL52Ps/s1024/_CHR1865.jpg
Bild 23: Nur an diesem Bahnübergang kann man noch die Schienen erkennen



https://lh5.googleusercontent.com/-lhdPxLira7k/T36rDH0SfEI/AAAAAAAAeGo/TYznN74jxqg/s1024/_CHR1866.jpg
Bild 24: Leider ist es wegen der Vegetation nicht möglich den Gleisen in direkter Nähe zu folgen



https://lh6.googleusercontent.com/-g_16zfZoM0Q/T36rKjAF9dI/AAAAAAAAeGw/zrO3zP28XIY/s1024/_CHR1867.jpg
Bild 25: Erst an diesem Bahnübergang gibt es wieder etwas von der Strecke zu sehen



https://lh4.googleusercontent.com/-ZOej0nJPcnw/T36rQNWx96I/AAAAAAAAeG4/agkI0RaXF_U/s1024/_CHR1869.jpg
Bild 26: Von irgendwo dort kommt die Strecke her und kreuzt hier die Straße



https://lh5.googleusercontent.com/-wfXuUcbe_Is/T36rWXapj6I/AAAAAAAAeHE/jmcECNJQmIA/s1024/_CHR1872.jpg
Bild 27: Das Postengebäude an der Strecke



https://lh5.googleusercontent.com/-VbwjQtrK0TM/T36rcd8BpQI/AAAAAAAAeHM/6Vk564e56Nc/s1024/_CHR1873.jpg
Bild 28: Einen Bahnübergang später. Der Haltepunkt Gurmençon



https://lh5.googleusercontent.com/-xeDH_zIQcyQ/T36riZGtpSI/AAAAAAAAeHU/Lm7mipH3fwg/s1024/_CHR1878.jpg
Bild 29: So weit sich die Gleise in der Nähe von Privatgrundstücken befinden sind die Gleise gut freigelegt



https://lh4.googleusercontent.com/-aySz_iAUxpE/T36rpKjxb-I/AAAAAAAAeHc/8U-lIZPXkj0/s1024/_CHR1879.jpg
Bild 30: Ausblick in Richtung Canfranc



https://lh3.googleusercontent.com/--wsNG_JVThU/T36rv7Kd_ZI/AAAAAAAAeHk/8s0Exh_shmI/s1024/_CHR1880.jpg
Bild 31: Das Bahnhofsgebäude von Gurmençon



https://lh5.googleusercontent.com/-t1kCeumMJCg/T36r41xHktI/AAAAAAAAeHs/kNI50D05J3w/s1024/_CHR1884.jpg
Bild 32: Ich folge den Gleisen und werde nicht glücklich damit. Die Vegetation ist unangenehm stark



https://lh6.googleusercontent.com/-wlbjtNI1Hr0/T36sDcw6fnI/AAAAAAAAeH4/Om8UkRWF3SM/s1024/_CHR1886.jpg
Bild 33: Die Gleise nähern sich dem nächsten Postengebäude



https://lh4.googleusercontent.com/-wIR9uC4mgas/T36sM7pGmwI/AAAAAAAAeIA/CR327a0yHbc/s1024/_CHR1888.jpg
Bild 34: Blick zurück



https://lh6.googleusercontent.com/-y35ZkQt0i0Q/T36sWPuzsYI/AAAAAAAAeII/sIRhW_t_S04/s1024/_CHR1890.jpg
Bild 35: Wieder ist der Bahndamm auf ein paar Metern etwas freigeschnitten worden



https://lh5.googleusercontent.com/-pMrubB7QjAc/T36sdzqHnaI/AAAAAAAAeIQ/4NMwT1p0VdQ/s1024/_CHR1892.jpg
Bild 36: Blick zurück



https://lh4.googleusercontent.com/-cMOvsZSLEFk/T36smIDB-9I/AAAAAAAAeIY/KMOm-80pCiE/s1024/_CHR1893.jpg
Bild 37: Da zwischen den Pfützen treffen die Gleise den Weg



https://lh3.googleusercontent.com/-eTqRr17ZhXQ/T36stxwdYWI/AAAAAAAAeIk/64jd-Ex24w0/s1024/_CHR1896.jpg
Bild 38: Fast vollständig verdeckt



https://lh5.googleusercontent.com/-Ta02vI71ILs/T36s1rbMvfI/AAAAAAAAeIs/LeluHGcl7Wk/s1024/_CHR1898.jpg
Bild 39: Ich spare mir diesen Abschnitt da ich nicht durch das nasse Gras laufen will



https://lh6.googleusercontent.com/-znMbO8DkWmo/T36s9390brI/AAAAAAAAeI0/ak5eK9ty24g/s1024/_CHR1899.jpg
Bild 40: Auf einem parallelen Weg erreiche ich den Fluß Gave D'Aspe



https://lh4.googleusercontent.com/-_q0sHBCjuC8/T36tE5puntI/AAAAAAAAeI8/WJcnc7KHPGY/s1024/_CHR1901.jpg
Bild 41: Nach einem schweren Weg durchs Unterholz erreiche ich endlich die Brücke. Zufrieden mache ich eine kleine
Pause und lasse meine Blicke über die Brücke schweifen. Und dann das: Die Brücke ist an den Enden versperrt.



https://lh3.googleusercontent.com/-gu5eorAri4I/T36tKedLv_I/AAAAAAAAeJE/rHR5F70HFoY/s1024/_CHR1904.jpg
Bild 42: Nach einer Klettereinlage die Enttäuschung: Sackgasse



https://lh4.googleusercontent.com/-z1So4DZ3Njw/T36tP0uSdrI/AAAAAAAAeJM/e1uHxQkQMdk/s1024/_CHR1905.jpg
Bild 43: Doch wer in die Enge gedrängt wird findet oft einen Ausweg. Die Absperrung ließ sich leicht umgehen



https://lh6.googleusercontent.com/-4XlAseG2cE4/T36tYBYbv2I/AAAAAAAAeJU/dz9_uZz35HM/s1024/_CHR1906.jpg
Bild 44: Eisenbahnbrücke über den Fluß Gave D'Aspe



https://lh3.googleusercontent.com/-gtmUvt_KiS8/T36tdm--nmI/AAAAAAAAeJc/A7mc0EANJuE/s1024/_CHR1908.jpg
Bild 45: Auch am anderen Ende wurde der Zugang versperrt



https://lh3.googleusercontent.com/-bPdHt-4BpRY/T36tjaSbNSI/AAAAAAAAeJs/16y-PzqDTBY/s1024/_CHR1910.jpg
Bild 46: Der Zugang zur Brücke. Man kann ganz leicht auch mit Wanderrucksack an den Seiten auf die Brücke gelangen



https://lh5.googleusercontent.com/-vpZvlDE8Ey0/T36tq0eTfvI/AAAAAAAAeJ0/NBau9SLUIW4/s1024/_CHR1912.jpg
Bild 47: Ansicht der Brücke mit Straßenunterführung



https://lh3.googleusercontent.com/-Q8dWFDjxHy8/T36tya-3p7I/AAAAAAAAeJ8/HH0Rj-rV3nQ/s1024/_CHR1914.jpg
Bild 48: Unterführung unter der Brücke



https://lh6.googleusercontent.com/-AxO4ntra-AQ/T36t4v4VVII/AAAAAAAAeKE/-e9Efr8A8Ss/s1024/_CHR1916.jpg
Bild 49: Scheinbar wurde die Brücke zuletzt 1983 gewartet



https://lh6.googleusercontent.com/-J4G-TqG_z_k/T36t-i5JCnI/AAAAAAAAeKM/TS91sKNgERA/s1024/_CHR1919.jpg
Bild 50: Hinter der Brücke führt der Bahndamm entlang der Felder



https://lh3.googleusercontent.com/-ZhHtFQy4wdc/T36uFrKq9VI/AAAAAAAAeKU/9L9hizfgZl4/s1024/_CHR1922.jpg
Bild 51: Zum Glück gibt es auf diesem Abschnitt einen Feldweg neben der Trasse. Allzu oft enden diese aber an einem Weidenzaun



https://lh6.googleusercontent.com/-IOP-_5zieFE/T36uPssprcI/AAAAAAAAeKg/Wbqkw8vCMO4/s1024/_CHR1925.jpg
Bild 52: An einem Feldweg der die Gleise kreuzt kann man wieder die Schienen sehen



https://lh3.googleusercontent.com/-tGMzYZiK79Q/T36uY5tpcCI/AAAAAAAAeKo/_WsbKfXD88E/s1024/_CHR1926.jpg
Bild 53: Hinter dem Bahnübergang bietet sich keine Möglichkeit den Gleisen direkt zu folgen



https://lh5.googleusercontent.com/-GcQbkrcLK_M/T36ufdxhVUI/AAAAAAAAeKw/ZhRxY-iQQQE/s1024/_CHR1928.jpg
Bild 54: Auf einem Umweg geht es zum nächsten Ort. Die Bahnstrecke ist links im Bild. Das Gebäude ist der Bahnhof von Saint-Christau-Lurbe



https://lh6.googleusercontent.com/-XuYIFDVR730/T36ulxFIQZI/AAAAAAAAeK4/uNU5E5EhWJg/s1024/_CHR1931.jpg
Bild 55: Der Bahnhof von Saint-Christau-Lurbe



https://lh3.googleusercontent.com/-JrOjL7IOghY/T36uuN2gwVI/AAAAAAAAeLA/QIMaPODeOEM/s1024/_CHR1935.jpg
Bild 56:



https://lh5.googleusercontent.com/-igZerbu0S6A/T36u1Rn1H5I/AAAAAAAAeLI/4wW3ONp3wOA/s1024/_CHR1937.jpg
Bild 57: Der Bahnhof Saint-Christau-Lurbe



https://lh3.googleusercontent.com/-jP8Yqo0dACI/T36vMx8NigI/AAAAAAAAeLk/iEoSTsHMJJM/s1024/_CHR1943.jpg
Bild 58:



https://lh3.googleusercontent.com/-zePueSaS_b4/T36u-8G5X0I/AAAAAAAAeLU/p2bE0jtIMo8/s1024/_CHR1941.jpg
Bild 59: eine alte Signaltafel, vollständig mit Rost überzogen



https://lh5.googleusercontent.com/-cptvJp4OHQI/T36vFRXRV_I/AAAAAAAAeLc/_oel74I9hQc/s1024/_CHR1942.jpg
Bild 60: Blickrichtung Bahnhof. durch die vielen Umwege ist mein Zeitplan sehr knapp und ich sehe mir den Bahnhof nicht aus der Nähe an





Ende 1. Teil


Fragen, Wünsche, Anregungen?






Der Blog zu allen Streckenwanderungen : [www.railwalker.de]
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DSO-Beitragsverzeichnis [www.drehscheibe-foren.de]




16-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:05:03:08:36:39.

Wieder sehr interessant, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 07.04.12 18:49

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen: [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg

...die auch 40 Jahre nach ihrer Einstellung nichts von ihrer Aura verloren hat. "Transpyrenäenbahn"... Aber hier scheint der Zug wohl endgültig abgefahren zu sein.

Wie lange es sich der Spanier wohl noch leistet, zweimal am Tag nach Canfranc hinaufzufahren?

Gespannt bis zum Somport-Tunnel (ist das inzwischen wirklich ein Sstraßentunnel?)

Heiko (der dort 1996 mit Zug und Bahnbus die Berge überquert hat)

Zur DS-Leserfahrt am 19. Jan. 2019:
http://www.desiro.net/2018-12-25Leserfahrt-Logo.jpg
Manche Deiner Artikel hab ich mir durchgelesen, so auch diesen. Frage dazu: Wie lange hast Du für diesen hier beschriebenen Abschnitt gebraucht?

Gruß aus Wien

"Ohne Skepsis und Zweifel würden wir heute noch glauben, die Erde wäre eine Scheibe".
"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."

(Immanuel Kant)
Servus,

also die Bilder in diesem 1. Teil sind entstanden am 20.05.2011 zwischen 08:12Uhr (erstes Bild) und 10:54Uhr (letztes Bild).

Viele Grüße nach Wien

Der Blog zu allen Streckenwanderungen : [www.railwalker.de]
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Genial! Ich habe das Vallée d'Aspe erstmals 1992 besucht und noch einmal ein paar Jahre später. Die Strecke ist hochspannend, ich freue mich ganz doll auf die weiteren Folgen!
Merci!
Danke für den Beitrag - und für jene, die noch folgen werden. wir haben die Strecke im Sommer 2010 besucht und es war sehr eindrücklich. Bilder von Dir habe ich wiedererkannt, weil wir auch da waren. Auf dem Bahnhofgebiet von Etsaut z.B., das heute eine Picknickstelle ist, haben wir Mittag gemacht. Der Bahnhof von Canfranc ist auch sehr imponierend. Genau besehen ist er aber nicht verlassen, denn aus Spanien fahren ja Züge. Auch als wir da waren, stand einer zur Abfahrt bereit.

Re: Eine der faszinierendsten Strecken überhaupt...

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 08.04.12 23:07

@railwalker

Danke für die Bilder:-)

@zeuge desiros
@all

Offembar ist Euch noch nicht bekannt, dass sich im Val d'Aspe eisenbahnmässig einiges tun wird!

Der hier beschriebene und in weiterer Folge beschriebene Abschnitt Oloron-Ste-Marie bis BEDOUS (25 km) wird bis Ende 2015 neu gebaut und REAKTIVIERT! Die Region Aquitaine investiert ca. € 100 Mio. in diesen Wiederaufbau!

Das ganze ist nicht mehr bloss eine vage Idee, sondern FIX, der Finanzierungsvertrag mit RFF unterzeichnet! Vor wenigen Wochen haben die Vorbereiterungsarbeiten begonnen (Freischnitt, Vermessunungsarbeiten am Trassee, Brücken, Tunnels etc.).


Die Hauptarbeiten beginnen 2013 und dauern bis Ende 2015!


Das soll aber nur die 1. Etappe sein, das Ziel ist ganz klar die Gesamtreaktivierung bis Canfranc für den Reise- UND Güterverkehr!
Entsprechende Verträge zwischen F und E sowie den Regionen Aquitaine und Aragon wurden kürzlich unterzeichnet!
Als letzte Etappe der Gesamtreaktivierung soll der spanische Abschnitt auf Normalspur umgebaut und die Strecke Pau-Canfranc-Zaragoza mir 25kV 50Hz AC (re-)elektrifiziert werden!

Auch die EU wird sich finanziell erheblich beteiligen!

Das Val d'Aspe versinkt heute im Lkw-Verkehr und es kommt immer wieder zu schweren Strassenunfällen (es stürzen gelegentlich gar Lkw in die Schlucht und in den Fluss).
Deshalb erinnern sich nun auch die Franzosen wieder der alten "Transpyrénéen occidental"- Bahnstrecke. Sie soll künftig "Ligne de Goya" heissen (Francisco de Goya: span. Maler aus
Zaragoza, verstorben in Bordeaux).


Vgl. Zum Ganzen: [www.creloc.intermodalite.com]

PS:
Der derzeit (noch) ruhende Abschnitt Oloron-Canfranc war NIE offiziell stillgelegt und entwidmet! Deshalb MUSSTEN die Schienen liegenbleiben, was die Reaktivierung natürlich rechtlich und administrativ wesentlich vereinfacht und verkürzt!
Entsprechend ist auch der Somport-Scheiteltunnel nach wie vor als EISENBAHNtunnel gewidmet (er wurde nur kurzzeitig einmal als Strassennottunnel benutzt). Er wäre ohne Totalumbau und Verbreiterung auch gar nicht als Strassentunnel nutzbar - die Strasse hat heute einen eigenen Tunnel und der Bahntunnel steht leer und wartet auf den Wiedereinbau der Gleise...!

Pau-Oloron wurde bereits 2010 komplett erneuert!



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:04:08:23:27:32.

Re: Eine der faszinierendsten Strecken überhaupt...

geschrieben von: enri

Datum: 09.04.12 09:50

Du schreibst, das Val d'Aspe versinkt im LKW-Verkehr.
Wie es sonst ist, weiss ich nicht, aber als wir die Gegend besuchten im Juli 2010 herrschte wenig Verkehr und zwar weder Personen noch LKW's. Ich war selber erstaunt über das geringe Verkehrsaufkommen, denn ich hatte auch schon an anderen Stellen vom starken Verkehr in diesem Tal gelesen. Andererseits ist die Strasse an vielen Stellen eng und steil und erinnert eher an ein kleine Provinzsstrasse und nicht an eine grenzüberschreitende Tranversale. Der Somport Tunnel kam mir angesichts der Strasse im Val d'Aspe überdimensioniert vor. Aber dass die ganze Bahnstrecke wieder in Stand gestellt werden soll, ist naturlich toll.
enri schrieb:
> Wie es sonst ist, weiss ich nicht, aber als wir
> die Gegend besuchten im Juli 2010 herrschte wenig
> Verkehr und zwar weder Personen noch LKW's.

In den Sommerferien fällt Frankreich fast kollektiv in den Sommerschlaf. Das mag also hier mit reinspielen.

bis Canfranc

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 09.04.12 11:44

"...das Ziel ist ganz klar die Gesamtreaktivierung bis Canfranc für den Reise- UND Güterverkehr!"

Hallo Bahnjurist,

das wäre ja fast zu schön, um das zu glauben.

Entschuldige bitte mein Misstrauen, aber diese Reaktivierungen wurden schon anno 1997 konkret diskutiert, als ich zuletzt dort mit Zug und Bahnbus über den Buckel fuhr. Viel hat sich aber seither wohl nicht getan. Außer, dass man offenbar den verbliebenen Talabschnitt Oloron - Pau de-elekrifiziert hat (oder?).
Daher fällt es mir nach 15 Jahren ohne erkennbare Fortschritte schwer, daran zu glauben. Aber ich lasse mich sehr, sehr gerne eines Besseren belehren! Die Strecke ist einfach genial! Wobei ich den spanischen Abschnitt - nicht nur wegen der Bereisung mit dem Zug statt mit dem "Autocar" der SNCF - landschaftlich noch eindrucksvoller finde als den französischen.

Gruß

Heiko

Zur DS-Leserfahrt am 19. Jan. 2019:
http://www.desiro.net/2018-12-25Leserfahrt-Logo.jpg
Hallo Railwalker,

passt wie die Faust aufs Auge, wunderbar. Fahre am 06. Juni von Huesca via Canfranc nach Pau und freue mich jetzt umso mehr auf diese Strecke.

Gruß aus Istanbul, Mistral

Re: bis Canfranc

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 09.04.12 13:48

@zeuge desiros

Ja, diskutiert wurde schon lange über eine Reaktivierung, aber diesmal ist es FIX, zumindest was den Mittelabschnitt Oloron-Bedous betrifft!:-)

Sorry, wenn ich Dich da eines Besseren belehren muss, aber die Region Aquitaine hat die € 104 Mio. bereits definitiv gesprochen, und die Vorarbeiten an der Strecke haben begonnen!!

Vgl. den von mir genannten Link! Dort kannst Du auch sehen, dass der untere Abschnitt Pau-Oloron nicht bloss deelektrifiziert wurde, sondern im Gegenzug wurde das Gleis für € 35 Mio. 2010 komplett erneuert und der Fahrplan verdichtet!

Jetzt geht es wirklich voran!!

Wenn Du's noch immer nicht glaubst:
Bilder und Berichte auf [www.creloc.intermodalie.com] sowie in "La vie du Rail"!!

LG Bahnjurist

PS:
Man sollte sich nicht von Momentaufnahmen leiten lassen - im Juli/August herrscht in F (ausser der Tour de France;-)) ohnehin wenig Strassenverkehr!
Die durchgerostete alte Midi-Fahrleitung Pau-Oloron war nicht mehr zu retten... Bei der totalen Reaktivierung bis Canfranc wird neu mit Wechselstrom elektrifiziert!
Einer der heute auf Pau-Oloron verkehrenden TW X 73500 "Blauwal" wurde symbolisch auf den Namen "Canfranc" getauft...;-)

Zum Somport-Tunnel

geschrieben von: Railwalker

Datum: 09.04.12 14:49

Um der Bilderserie jetzt noch zu viel vorweg zu greifen.
Der Tunnel ist aktuell ohne Gleise und dient als Rettungstunnel für den prallelen Autotunnel.
Ob dort so einfach wieder Züge fahren dürfen bezweifel ich etwas. Vielleicht müsste erst ein neuer Rettungstunnel gegraben werden? Wäre nicht so praktisch wenn der Rettungstunnel gleichzeitig von Zügen befahren wird...
Also mal abwarten. Bis Bedous ist der Anfang, mal sehen was danach kommt.


Baulich ist der Tunnel aber in einem guten Zustand:
https://lh5.googleusercontent.com/-44xKzMiQQ7Y/T37IjbJN09I/AAAAAAAAevY/iJ5bRzdJppg/s912/_CHR2465.jpg
(Mai 2011)
https://lh4.googleusercontent.com/-0veLByArA_4/T37JNEopbkI/AAAAAAAAewY/ihXW2Fa4ADk/s912/_CHR2479.jpg
(Mai 2011)

Mehr Bilder gibt es hier: [www.tunnels-ferroviaires.org]

Der Blog zu allen Streckenwanderungen : [www.railwalker.de]
https://lh3.googleusercontent.com/5LPU6QFgXarKMoatqUynVAEmkWSzPQ-8QG01EKTFVpv5h728EXC32ER6mLU9Fnip_b4ERTA7R8gWV1s=w400-h88
DSO-Beitragsverzeichnis [www.drehscheibe-foren.de]