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Hoi Welt

1) Guets Neus! Und Merci für die Kommentare.

2) Und wir haben es doch noch geschafft, nach Tocopilla. Die wohl „kurioseste“ Eisenbahn im Chiles Norden, mit Elektroloks und Infrastruktur aus Mitte der 1920er Jahren.

Teil 1 und Prolog: [www.drehscheibe-foren.de] >> wir erreichen Chile
Teil 2: [www.drehscheibe-foren.de] >> an der Ferronor um Vallenar und Huasco
Teil 3: [www.drehscheibe-foren.de] >> Ein Tag an der spektakulären Eisenbahn nach Potrerillos
Teil 4: [www.drehscheibe-foren.de] >> Einen zweiten Tag an der Eisenbahn nach Potrerillos
Teil 5: [www.drehscheibe-foren.de] >> bis nach Calama mit einem Besuch am Cumbrepass
Teil 6: [www.drehscheibe-foren.de] >> an die Bolivianische Grenze
Teil 7: [www.drehscheibe-foren.de] >> in der Atacama Wüste
Teil 8: [www.drehscheibe-foren.de] >> noch mal in den Anden




Freitag 17. Juni 2011 – Calama > Calama

Ein Tag an einer komischen Eisenbahn war das heute. An der Tocopilla Dings Eisenbahn (SQM -> Sociedad Quimica y Minera de Chile), einem Unikum in Chiles (oder gar Südamerikas?) Norden. Es ist eine Elektroeisenbahn, zu verdanken ist hat sie ihren Draht dem in Tocopilla ansässigen Kraftwerk.
Transportiert werden Grubengüter von einer Mine "oberhalb" des Ortes hinunter nach Tocopilla. Am Ende der gröbsten Steigung (Spektakulärer Streckenverlauf!) wird ein Hochplateau und der Rangierbahnhof Barilles erreicht. Ab da geht es dann nach dem Umspannen auf Diesel noch etwa 60km weiter bis zur Mine, der Stromabschnitt ist etwa 40km lang. Auf der Stromstrecke kommen, dass wussten wir, neue E-Loks aus Chilenischer Produktion zum Einsatz und (hoffenltich) vielleicht auch noch alte E-Loks aus den 20er Jahren - ob die noch laufen wussten wir aber noch nicht.
Das wir an die Eisenbahn wollen wurde gestern Abend schon klar nachdem wir beim Wetterguck gesehen haben, dass der Freitag schön werden soll an der Küste, schöner als im Landesinnern in de Anden. Die Fahrt nach Tocopilla ist von Calama aus kein Problem, 150km Strecke, 2h Fahrt sagte das Navi voraus - eine gute Distanz.
Wir starteten nach dem Frühstück um kurz vor 8 Uhr im Hotel, das Frühstück war nicht schlecht, wie immer. Unsere erste Amtshandlung mit dem Auto war dann, mal wieder, Tanken. Wir suchten dafür unsere "Stammtanke" im Ort auf und versorgten das Auto. Danach ging es los und die Strasse, Ruta 24, ist, sagen wir mal, sehr abwechslungsreich. Erst geht es etwas in Richtung Norden, auf einer Autobahn in der Wüste (zur grossen Mine). Dann über eine kurvige Strasse einen Pass hoch und hinten wieder runter. Die Strasse wirkt so, als habe man sie in ein Flussbett gebaut, wohl an dem Ort mit dem geringsten Widerstand.
Und dann folgt eine langweilige Stunde. Es geht bis auf ein paar Kurven permanent gerade aus. Wir haben dann mal geschätzt wie weit man die Strasse sieht bis an den Horizont. Es waren am Schluss einmal 31 und einmal 53 Kilometer, einfach fast gerade aus. Bei der längeren der beiden Distanzen gab es immerhin etwas Abwechslung, ein BÜ (Nord- Südstrecke) und eine Kreuzung mit Stopp. Spannend hä :-)

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1880kgr.jpg

Die Ruta 24 von Calama nach Tocopilla führt von maximal knapp 2500 M.ü.M hinunter bis zum Meer. Auf etwa halber Strecke liegt dieses offene Tal. Die Strasse sah man auf diesem Abstieg 53km weit (wir haben geschätzt und uns ziemlich verschätzt).

Und das Beste an der Strasse? Als wir unser Zielgebiet erreichten zeigte der Bordcomputer bei der Reichweite für den Tank noch 490km an ... bei der Abfahrt, 150km weit entfernt in Calama, waren es noch deren 475. Da merkt man dann die 2500 Meter Höhenunterschied den man fast im leerlauf zurück legt.
Wir erreichten das Ende des Hochplateaus und Barilles um kurz nach 9 Uhr, die Sonne schien prächtig, nur durch einzelne Wolkenbänder gestört, aber damit mussten wir leben. Womit wir gerechnet haben war der Nebel am Meer. Er lag noch im ganzen Tal und hüllte alles ein, auch Tocopilla lag noch in- und unter einer dunklen Suppe.

Als wir mit de Strasse (noch auf der Hochebene) an die Bahn kamen sahen wir einen Bahnhof mit einem haufen Masten etwas abseits der Strasse. Aha, Umspannbahnhof. Wir lenkten auf eine Schotterpiste ein und fuhren mal da hin ... bei näherer Betrachtung erkannte man aber, dass da kein Faden mehr hängt und die Masten ziemlich schief in der Landschaft stehen. Das war dann wohl mal der Umspannbahnhof. Wir schauten das Gleis an, sah abgefahren aus, und wendeten wieder um zurück auf die Hauptstrasse zu kommen. Wenig später sahen wir von dieser aus dann den richtigen Umspannbahnhof, er heisst Barilles und ist wirklich ganz am Ende der Ebene. Der Bahnhof war aber, zu unserem bedauern, komplett leer, nur irgendein grüner Rangierhobel (Diesel) stand drin, sonst nichts.
Wir folgten dann dem Strassenverlauf das Tal hinab und schauten dabei immer auf die Bahn, ob uns nicht ein Zug kreuzt. Zu Beginn ist die Strasse parallel der Bahn, dann fällt die Strasse aber stark ab und die Bahn windet sich weit oben an den Bergen durch Seitentäler in die Tiefe. Der "Höhepunkt" wird dabei kurz vor Tocopilla mit einer Spitzkehre erreicht, wo die Loks die Züge umfahren müssen.
Wir sahen keinen Zug und fuhren deshalb mal ganz runter bis nach Tocopilla. Es war etwas ernüchternd, wir fanden eigentlich keine Stelle und es wirkte alles sehr unzugänglich. Ausserdem sahen wir keinen Zug, was uns sorgen machte.
Tocopilla, ein Fischerdorf direkt am Meer, mit Hafen und riesiger Industrie. Ein hässlicher grässlicher Ort in dem es übel nach Fisch stinkt - ja, wirklich stinkt und nicht riecht. Der Gestank hielt sich im ganzen Ort und auch im Tal fest, da müssen wir definitiv nicht übernachten (mit dem Gedanken hatten wir immer mal wieder gespielt).
Wir schauten uns mal etwas um, fuhren am Hafen / BW vorbei, wendeten und suchten von der Strasse aus den Berghang wo die Bahn lang führt nach Fahrmöglichkeiten ab, irgendwie muss man da ja hoch kommen. So wirklich gefunden haben wir, bis auf eine Ausnahme die wir mal testeten aber nichts.
Es war alles etwas demotivierend, keine Stellen, kein Zugverkehr und zu allem Überfluss zog es auch immer mehr zu. Ich schloss mit dem Tag innerlich schon ab. Zudem schlitterten wir haarscharf an einem kleinen Unglück vorbei. Als wir auf einem Schotterweg in den Hügeln drin eine Stelle sichteten und da hin fuhren griffelte Daniel beim Wenden auf einmal etwas am hinteren rechten Reifen rum - zwischen Berghang und Abgrund (er war am gucken, ob es reicht). Was war? Da steckte ein Megallspies so lange wie ein Mittelfinger in unserem Rad. Wir zogen mal dran und rechneten mit einem "pfffft" – so ein Mist! Das Geräusch blieb uns aber erspart, der Nagel hatte sich zum Glück so in den Reifen gebohrt, dass er nur im Gummi steckte. Gottblob bemerkte Daniel das Teil früh genug, vermutlich hätte schon das runterfahren gereicht um den Reifen zu zerdeppern.

Es war also, man merkt es, alles nicht optimal heute früh..

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1883kgr.jpg

Tocopilla. Keine schöne Stadt und es riecht ziemlich streng in derer Umgebung. Links unten ist die Eisenbahnstrecke zu erkennen und hinten am Meer das Kraftwerk und die weitere Industrie welcher die Eisenbahn ihre daseinsberechtigung gibt.

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1885kgr.jpg

Auf dem Weg zur Fotostelle, die Wegen in den Bergen sind recht abenteuerlich.

Auflockerung gab es erst als Daniel im Ort einen Zug erkannte, wir waren gerade in der nähe einer "Stelle" und liefen dann da hin. Was kam freute uns, es war ein paar der alten GE Loks aus den Gründerjahren, die Kisten haben Baujahr 1927 / 28 und fahren noch immer da bei der Eisenbahn!

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1888kgr.jpg
[maps.google.com]
Ganz unten gleich hinter Tocopilla rollt dieses GE Doppel mit Lok 601 + 607 Bergwärts. Die beiden Loks der SQM bringen den Zug bis Barilles, am Ende der grossen Steigung. Ab da werden die Züge über den weniger anspruchsvollen Streckenteil bis zur Mine von Dieselloks gezogen.

Wir schossen den Zug dann am BÜ an der ersten Stelle, fuhren dann hinten den Berg hoch an die gefundene Stelle.

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1894kgr.jpg

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1904kgr.jpg
[maps.google.com]
Die urigen Loks von GE "Box Cabs" haben Baujahr 1927 und auch die Infrastruktur stammt aus dieser Epoche.

Da schossen wir ihn ein zweites mal und fuhren wieder runter zur Hauptstrasse. Die nächsten sicheren Stellen waren erst oben im Abschnitt wo Bahn und Strasse wieder auf einem Niveau verlaufen. Wir waren noch nicht ganz unten an der Hauptstrasse da sahen wir einen Zug der Talwärts in der Kreuzung stand ein Seitental weiter hinten. Aha!
Also wendeten wir und quälten das Auto ein weiteres mal diesen blöden Schotterweg hoch. Wieder einmal wissen wir, warum wir SO ein Auto und nicht "irgend eins" gemietet haben. Mit einem 2x4 oder mit einem Auto ohne viel Bodenfreiheit wäre da kein hinkommen.
Wir stellten uns etwas verändert an die Stelle für den Talfahrer und warteten. Es kam ein relativ kurzer Zug mit zwei der neuen Loks - was für hässliche Kisten! Die sind so hässlich, dass sie schon wieder witzig sind (nicht schön).

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1911kgr.jpg

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1920kgr.jpg
[maps.google.com]
Eine Ablösung für die uralten Box Cabs ist bereits in Abliefern. Die fast 85 Jährigen Loks werden durch diese schönen neuen E-Loks Ersetzt. 6 Loks der "Locomotora Electrica 1080 HP" wurden bei Chesta Ingeniería S.A. in Santiago de Chile bestellt und mittlerweile dürften wohl alle Loks bei der SQM eingetroffen sein.
Das Doppel besteht aus Lok 651 + 653.


Bei beiden Bildern, dem vom Bergfahrenden Zug mit den alten Loks, und auch bei dem vom Talfahrenden mit dem neuen Loks, hatten wir übrigens riesiges Sonnenglück. Es waberte eine Wolke vor der Sonne hin und her, aber zum Glück nie zum richtigen Zeitpunkt.
Es fiel dann unsererseits der Kommentar, dass wir nach den zwei Bildern schon zufrieden seien mit dem Tag, was wir der Sonne aber nicht verraten haben. Wir fuhren dann ein letztes mal den Weg runter zur Strasse und folgten dieser wieder den Berg hoch, dem Zug mit den zwei alten Kisten hinterher. Sie waren schon erstaunlich weit, aber zum Glück noch nicht an den erreichbaren Stellen im oberen Abschnitt vorbei.
An diesen Stellen, wir fuhren am Schluss deren drei an bevor der Endbahnhof der Strippe erreicht wurde, kassierten wir dann das erste mal in diesem Urlaub einen Wolkenschaden. Wir hatten dreimal etwas Pech mit der Sonne, dreimal zog kurz davor oder danach ein Sonnenspot über die Stelle. Eigentlich war es ziemlich Sonnig am Himmel, aber genau in dem Bereich wo wir waren, war eine Wolke deren Rand die ganze Zeit mit uns mit zog, aber nicht schnell genug. Die Bilder sind trotzdem recht hell geworden, aber Vollsonne ist anders. Janu, ich glaube, nach diesen vielen Tagen Sonne mag es auch mal ein Wolkenschaden leiden.

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1933kgr.jpg
[maps.google.com]
http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1939kgr.jpg
[maps.google.com]
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[maps.google.com]
Die beiden Box cabs fuhren mit dem Bergfahrenden Zug so gemächlich den Berg hinauf das wir ihn locker verfolgen konnten. Auf dem Weg bis zum Rangierbahnhof von Barilles gelangen einige Foto, leider ohne wahnsinniges Sonnenglück.

In Barilles fuhren wir dann zum Bahnhof (also es gibt nur den Bahnhof) und stellten uns mal hin. Wir wollten im Bahnhof Fotografieren, eine Standaufnahme der Lok in einem Sonnenspot wäre schön, was ja für normal kein Problem ist. Kaum aus dem Auto raus kamen aber zwei auf uns zu gelaufen. Wir sahen schon das Ende nahen, da wurden wir freundlich begrüsst und es wurde das quatschen begonnen. Fotos machen sei überhaupt kein Problem, aber hier im Bahnhof NUR mit Sicherheitsausrüstung. Wer jetzt eine Warnweste erwartet liegt falsch, nein, ein Helm ist Pflicht, ohne geht gar nicht! Diese in Helme verliebten Chilenen, es wunderte uns nicht. Vor was der Helm im Bahnhof auch immer schützen soll, denn wenn die Fahrleitung runter kommt hab ich andere sorgen als der fehlende Helm ;). Aber alle tragen immer brav den Helm, so taten wir es ihnen gleich. Helme haben wir zum Glück von der Bahn gesponsert gekriegt, denn an die haben wir beim Packen zuhause natürlich nicht gedacht ;).
Wir vertrieben uns dann etwas die Zeit mit den alten Loks bis ein Dieselzug nahte, der Wagen für die beiden E-Loks am Hacken hatte. Die Diesellok 5 kam, auch wieder ein spezielles Gefährt, keine normale GM sondern irgendetwas anderes mit einem langen Vorbau und abgerundetem Führerhaus, eine wilde Konstruktion. Wir Fotografierten dann die Ankunft und das Umsetzen, was leider nur teilweise bei Sonne stattfand.

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1950kgr.jpg
[maps.google.com]
Die beiden Loks haben Barilles erreicht und nachdem wir uns den "Gegebenheiten angepasst" hatten durften wir auch auf das Gelände und uns die Loks anschauen.

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1952kgr.jpg
Im Innern des Box Cabs

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1953kgr.jpg
[maps.google.com]

Der Führerstand einer 85 Jährigen Lok ... natürlich ist nicht mehr ganz alles original.

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1955kgr.jpg
[maps.google.com]
Von Barilles bis zu den Minen werden die Züge von Dieselloks bespannt. Dieses Exemplar, als Lok 5 bezeichnet, bringt gerade einen Zug von den Minen und stellt ihn in den Bahnhof.

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_1961kgr.jpg
[maps.google.com]
Der Ursprung dieser Lok ist Australien oder Neuseeland?

Dann kam der Kollege zu uns und teilte mit, dass jetzt erstmal 90min Pause sei, für alle, vorher werde nichts mehr bewegt. Und dann, um ca. 15 Uhr soll der nächste Zug aus dem Tal kommen, mit zwei neuen Loks.
Wir nutzten die Pause der Eisenbahn ebenfalls für eine Mittagspause in der nähe eines Motivs für den angekündigten Bergfahrer. Das Licht passte zwar nicht mehr, es wartete sich aber am gemütlichsten in der Ecke ;). Als die Zeit näher rückte gingen wir aus dem Auto und standen an die Stelle, ich dabei etwas entfernt von Daniel, näher bei einem Unterwerk. Auf einmal begann es im Unterwerk "zu Rascheln", jemand kam raus und lief zur Einspeisung. Er schaute mich an und rief irgendetwas rauf. „Irgendetwas“ weil ich ja dem Spanisch noch immer nicht wahnsinnig mächtig bin.
Als ich ihn fragte ob Fotografieren ok sei zeigte er mir den erhobenen Daumen und damit war für mich die Sache gegessen. Als ich ihm sogar die Info entlocken konnte, dass in 25min ein Zug kommt war ich sogar etwas Stolz auf mich ;). Trotzdem holten wir dann noch den Wipf dazu um die Kommunikation etwas zu "vertiefen". Dabei fanden wir in erster Linie mal heraus, dass der Zug in 25min nicht hoch kommen soll, sondern einer runterfahren wird. Das war also etwas entgegen des Plans der uns der andere Eisenbahner erzählt hat. Aber dass alle etwas anderes erzählen, daran waren wir uns ja langsam gewohnt ;).
So bedanken wir uns für die Info und fuhren eilig hoch zum Bahnhof um die Ausfahrt der alten Büchse mit dem Zug nicht zu verpassen. Wir waren kaum 5min an der Stelle da ging es auch schon los. Und das was die Sonne bei der Fahrt hoch des Zuges noch gegen uns hatte, das hatte sie jetzt für uns. An 4 Stellen kriegten wir den Zug mit den alten Loks im Licht eher er uns am Hang weit oben entschwand.

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[maps.google.com]
Nach der Mittagspause macht sich das alte Doppel auf den Weg ans Meer. Nach 40km Strecke, 2h und über 1000 Höhenmeter wird der Zug wieder in Tocopilla ankommen.

In etwa 30min sollte dann der Zug rauf kommen, die Info kam wieder vom Hombre aus dem Unterwerk, wo wir ganz am Schluss noch waren. Die 30min warteten wir an der Strasse unterhalb der Bahn um hoch auf die Strecke zu schiessen. Das klappte in der Sonne, da aber sonst keine Stelle mehr für die Richtung passte fuhren wir gleich wieder hoch zum Bahnhof um noch Standaufnahmen der neuen Loks zu bekommen.

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_2025kgr.jpg
[maps.google.com]
Nach dem die beiden "alten" weg waren kamen die beiden "neuen" wieder hoch nach Barilles mit einem Zug.

Wir forderten gleich wieder Helme an, was klappte, und schon waren wir wieder "frei" auf dem Gelände ;). Die neuen Loks kamen rein und setzten relativ flott um. Dabei gab es leider keinen einzigen sonnigen Augeblick. Den die machte sich wieder rar in dem Moment, wir waren wieder mal auf der falschen Seite der Wolkengrenze. Wir schauten uns noch den Führerstand der Loks an und liessen uns von den sichtlich stolzen Lokführern erklären, dass die Loks aus Chile kommen usw.

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[maps.google.com]
Barilles, Lok 5 wartet auf Arbeit.

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Das wäre dann ich ... mit dem schönen SQM Helm ;)

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[maps.google.com]
E653 und 651 treffen in Barilles ein.

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Führerstand der E651 ... besonders stolz war man auf den Computer im Führerstand. Zu bedienen mit einer Trackballmaus rechts ;)

Als Daniel "drinnen" noch am plaudern war stand ich schon wieder draussen und es gelang mir in den einzigen Sonnigen Sekunden dieser halben Stunde ein Bild der Loks anzufertigen. Immerhin etwas. Den die darauf folgende Talfahrt mit Zug war total im Schatten - und dabei hätten wir noch ein paar Motivideen umsetzen wollen - so blieb es bei einem Schattenbild.

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_2053kgr.jpg
[maps.google.com]
Die beiden Loks haben mit dem Dieselhobel Zug getauscht und stehen schon wieder zur Abfahrt ins Tal bereit.

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_2063kgr.jpg
[maps.google.com]
Talfahrt des Doppels kurz hinter Barilles.

Das war’s dann, wir schlossen sehr zufrieden mit dem Tag ab und setzten uns ins Auto. Die Fahrt nach Calama stand noch an, über die langweiligen geraden der schiefen Ebenen.
Weit kamen wir aber nicht, irgendwo kurz vor dem alten Umspannbahnhof entdeckten wir auf offener Strecke ein Zug ins Tal mit Diesellok. Da doch noch ein bisschen Chance auf Sonne bestand wendeten wir flott und fuhren über eine lässige Sandpiste (machte Spass zum fahren) zum Bahnhof. Da lief gerade die Lok 5 mit dem Zug vom Hafen ein und es wurde gekreuzt. Am anderen Zug war Lok 1, eine "normale" GM. Im Bahnhof verpasste der Zug die Sonne leider um ein paar Minuten, aber auf der Strecke könnte es noch klappen.

http://bahnpics.com/nil/11.06%20Chile/11.06.17%20Tocopilla/DSC_2067kgr.jpg
[maps.google.com]
Auf dem Weg nach Calama kam uns kurz hinter Barilles noch diese Lok mit einem Zug entgegen. Wir konnten es nicht lassen und schauten uns die Kiste noch kurz an.
Aufgenommen etwa 10km hinter Barilles an einem Bahnhof in dem früher die Elektrifizierung endete ...


In der Hoffnung auf ein Sonnenbild fuhren wir deshalb der Strecke im Dieselabschnitt noch etwas nach und postierten uns auf halbem Weg in einem verlassenen Bahnhof. Schon als wir den Zug anbrummeln hörten war klar, dass das nicht reicht mit der Sonne. Die Idee dem Zug auf einer fiesen Holperpiste vorzufahren verwarfen wir erst, kamen dann aber wieder drauf zurück als 1001% absehbar war, dass im Bahnhof ganz sicher kein Licht sein wird (Hoffnung stirbt zuletzt). Der Zug war aber schneller als wir und so reichte es am Schluss nur für einen Querschuss (im letzten Büchsenlicht) auf den Zug. Nebst den Wolken zog vom Meer her auch wieder die Nebelsuppe vom Tal hoch und hüllte bald die ganze Gegend in graues grau.

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[maps.google.com]
Blick runter in Richtung Meer. Der Nebel, welcher am Morgen ebenfalls schon lag, zog langsam wieder das Tal hinauf.

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Das ging Zugtechnisch etwas in die Hose, dafür ist die Wolkenstimmung gigantisch.

Dann waren wir aber wirklich fertig und wir nahmen die Fahrt nach Hause unter die Räder. Unterwegs auf der 53km langen Geraden hörten wir beim Musikhören plötzlich etwas "ticken". Was war das den? Ich dachte an irgendetwas am Auto. Daniel meinte aber, da fällt irgendetwas Komisches vom Himmel, irgendwelche Körner, bis wir auf REGEN kamen. Und das war es dann auch, Regen! Nicht viel, es reichte nicht mal um die Strasse zu befeuchten, aber es war Regen – und das in einer der trockensten Wüsten der Welt … war ja irgendwie klar wenn ich da bin ;).
Zurück in Calama, die Fahrt war unspannend und ging am Schluss im Dunkeln ab, Tankten wir erst bei der Shell und dann fuhren wir in die Mall. Wir mussten uns noch etwas zu Essen besorgen für die nächsten Tagen und das Abendessen wollten wir auch gleich da Mampfen.. Das parken ging heute Abend schneller als die letzten Tage, was wohl mehr mit Glück als sonst etwas zusammenhing. Bein Einkaufen kämpften wir uns wieder durch die Menschenmassen im Lider, als ob morgen der Krieg ausbrechen würde ...
In der Mampfmall ging es zu einem Take Away Chinesen, zwar musste das Essen erst in der Mikrowelle gewärmt werden (komischer Laden), aber es schmeckte ganz lecker.
Durch das kleine Verkehrschaos kämpften wir uns zum Hotel und trafen da um irgendwas vor 22 Uhr ein. Ein gemütlicher und doch relativ erfolgreicher Tag geht zu Ende ... und ich hab ihn nach der Ankunft in Tocopilla schon fast für "vergessen" erklärt.




Und mit diesem Teil haben wir die 5 von uns besuchten Eisenbahnen durch. Was in den kommenden Teilen folgt ist nichts mehr „neues“. Wir fahren noch mal in die Anden, noch mal zum Cumbrepass, noch mal an die Eisenbahn nach Tarantula City und noch mal nach Vallenar. Würde mich aber trotzdem freuen wenn ihr „dabei bleibt“.

Grüess
Nil


Übersicht über meine Reiseberichte in diesem Forum (nicht nachgeführt): [www.drehscheibe-foren.de]

Leben und Leben lassen ...
Vielen Dank für den wunderbar interessanten Bericht!

Hab ich es überlesen oder habt Ihr die Spurweite nicht erwähnt? Sieht nach Normalspur aus... oder?

Und eine Frage, die vielleicht nicht Ihr, aber evtl. andere beantworten können: diese "gräßliche" - wenn auch interessante - Mondlandschaft mit Schotterbergen ohne Pflanzen: ist das das Werk von Menschen? Also war das in der Vergangenheit vielleicht einmal alles bewaldet und der Mmensch hat Raubbau betrieben? Oder was ist der Grund, daß diese Gegend so "menschenfeindlich" aussieht? Weiß das jemand?
Hallo,

wieder mal ein klasse Beitrag. Vielen Dank dafür!
tokkyuu
Hab ich es überlesen oder habt Ihr die Spurweite nicht erwähnt? Sieht nach Normalspur aus... oder?
Die Tocopilla-Bahn hat Kapspur (1067mm).
Nil
Die Diesellok 5 kam, auch wieder ein spezielles Gefährt, keine normale GM sondern irgendetwas anderes mit einem langen Vorbau und abgerundetem Führerhaus, eine wilde Konstruktion.
Naja, ist auch eine GE Lok. Genauer gesagt eine Variante der U20C aus Südafrikanischer Produktion.

Die exSouth African Class_33-400 sind heute in vielen Ländern im Einsatz: Namibia, Sudan, Bolivien, Brasilien und auch zwei bei der SQM in Chile!
Hier ist (neben dem Wikipedia-Artikel) noch ein vertiefender Link zum Thema: [www.friendsoftherail.com]

Grüße Nachtzugnutzer

Re: Woow ! Danke für die klasse Reportage ! (oT)

geschrieben von: 52 2006

Datum: 04.01.12 00:41

Die beste Serie seit langem hier im Auslandsforum. Man könnte stellenweise glauben, auf dem Mars gäbs eine Eisenbahn. Mir fehlen die Worte. Spektakulär!

kondensierte Grüße, Stefan

https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?099,file=190387
Kondenslok.de (temporär offline) + Industrial Railways of Indonesia SIG (fc)
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. Wer sich über Signaturen aufregt, hat sonst nix zu sagen.
Hallo tokkyuu, es handelt sich (wie bei der Namib) um eine sogenannte Küstenwüste, s.a. [de.wikipedia.org].

Grüße

1570er
Bin erst heute auf euer Südamerika Abenteuer gestoßen... einfach traumhaft.
Immer wieder wahnsinnig tolle Bilder und vor allem die Story dazwischen die ihr liefert.

Vielen Dank für die Mühe.
Hallo Nil,

super Bericht - allerdings erachte ich angesichts der spektakulären Aufnahmen Eure Kritik an den Wolkeneffekten als Jammern auf hohem Niveau... http://www.animaatjes.de/smileys/smileys-und-emoticons/mehrere-smilies/smileys-mehrere-smilies-209386.gif

Weiter so - ich bin gespannt, was noch kommt!

Grüße

1570er
Irgendwie wirken die "modernen" Loks so als hätte man ihnen einfach so 5-7 Meter Länge aus der Mitte rausgeschnitten ;-) Tolle Reportage jedenfalls!
Moin Nil,

genialer Bericht. War heute meine Lieblingsfolge. Auf dem Foto hättest du aber ruhig etwas freundlicher gucken können, war doch ein erfolgreicher Tag.

gruss, bjoern
Ein gelungener Auftakt ins neue Jahr - danke für die tollen Bilder aus dem Norden Chiles! Natürlich werde ich weiter dranbleiben auf eurem Rückweg...

Zur Ferrocarril Tocopilla al Toco (FCTT):
Der Bahnhof, wo nur noch die Masten und die Querseile vorhanden sind, heisst Tigre, das bis in die 1950er-Jahre eine Abzweigstation war. In nordöstliche Richtung führte die Strecke nach Toco und einer Reihe weiterer, nördlich von Toco gelegenen "Oficinas" (d.h. Salpeter-Abbaufeldern). Von Tigre in südöstlicher Richtung verläuft die neuere Linie zu den Oficinas María Elena und Pedro de Valdivia, die nach wie vor in Betrieb ist. Nachdem die Salpeter-Felder bei Toco in den 1950er-Jahren erschöpft waren, wurde die Linie Tigre-Toco stillgelegt und abgebaut (wie auch die parallel zur Longitudinal Norte verlaufende Strecke Toco-Coya Sur-Vergara). Wann das Umspannen Diesel/Elektrisch von Tigre nach Barriles verlegt wurde, ist mir nicht bekannt, aber als ich die Bahn 2001 besuchte, fand das Manöver bereits in Barriles statt.

Als ich damals in Tocopilla spontan um eine Werkstättebesichtigung fragte, reagierte man grundsätzlich positiv, verlangte aber ebenfalls das Tragen von Schutzausrüstung: Helm (kein Problem, würde zur Verfügung gestellt) und Sicherheitsschuhe! Sowas hatte ich nicht dabei, so dass dieser Programmpunkt leider ausfallen musste...

Zur Diesellok Nr. 1: FCTT war Kunde bei GE sowohl für die Elektro- wie auch für die Dieselloks. Das Gefährt sieht nach einer U12C aus, aber die Nummer 1 verwirrt mich, da in meinen Unterlagen die U12C-Serie mit der Nr. 2 beginnt. Wurde da mal was umnummeriert?

Saludos,
Don Pedro
Wie es traktionsmässig auf der ehem. FCTT früher ausgesehen, sieht man hier:
[resmy.fortunecity.com]
Es gab neben den GE-Boxcabs auch noch diverse weitere E-Loks. Besonders "sexy": Die GE-"Dieselloks" mit Stromabnehmer.

Weitere "elektrische" Vertreter findet man unter folgenden Links, wobei auch die Schweizer Erzeugnisse gezeigt werden:
[sbiii.com]
[resmy.fortunecity.com]


Thomas



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:01:04:15:05:03.

Wahnsinn! Nicht nur...

geschrieben von: Nagercoil

Datum: 04.01.12 15:09

... wieder einmal die Fotos vom Nil, sondern auch die verlinkten Raritäten. Die Loks 201 und 202 von Brown Boveri erinnern mich ein kleinwenig an die Ge 4/4 I der RhB.
Avala schrieb:
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> Irgendwie wirken die "modernen" Loks so als hätte
> man ihnen einfach so 5-7 Meter Länge aus der Mitte
> rausgeschnitten ;-)

Also hat die Playmobil-Lok doch ein Vorbild ;-)

Und tschüs!
Torsten aus Stuttgart

"Money ain't got no owners - only spenders." (Omar Little, The Wire)

Supi! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 05.01.12 00:37

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
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tokkyuu schrieb:
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> Hab ich es überlesen oder habt Ihr die Spurweite
> nicht erwähnt? Sieht nach Normalspur aus... oder?


Alles was nördlich von La Calera (Strecke Santiago-Valparaiso und beginn der Red Norte) auf chilenischen Gleisen fährt hat Meterspur.
Danke für diese super Beiträge mit toller Fotoqualität, habe letztens erst die gesamte Red Sur abgefahren und altes Rollmaterial fotografiert. Sehr interessant was noch so in Chile rumgammelt...

LG Adrian
tokkyuu schrieb:
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> Hab ich es überlesen oder habt Ihr die Spurweite
> nicht erwähnt? Sieht nach Normalspur aus... oder?


Alles was nördlich von La Calera (Strecke Santiago-Valparaiso und beginn der Red Norte) auf chilenischen Gleisen fährt hat Meterspur.
Danke für diese super Beiträge mit toller Fotoqualität, habe letztens erst die gesamte Red Sur abgefahren und altes Rollmaterial fotografiert. Sehr interessant was noch so in Chile rumgammelt...

LG Adrian
Canadrian schrieb:
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> Alles was nördlich von La Calera (Strecke Santiago-Valparaiso und beginn der Red Norte) auf chilenischen Gleisen fährt hat
> Meterspur.

Nein.
Wie Nachzugfahrer schon richtig beschrieben hat, bedient sich die SQM der in dieser Region unüblichen 1067mm.


Thomas
Nachtzugnutzer schrieb:
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> Naja, ist auch eine GE Lok. Genauer gesagt eine Variante der U20C aus Südafrikanischer Produktion.
>
> Die exSouth African Class_33-400 sind heute in vielen Ländern im Einsatz: Namibia, Sudan, Bolivien, Brasilien und auch zwei bei der SQM in Chile!

wobei die typische Class 33-400 den Vierkantbuckel hinter dem Führerhaus trägt, so wie hier:
http://www.tram-und-bahnbilder.de/data/media/1378/img_7660.jpg

Das Führerhaus der in Chile abgelichteten U20C deutet jedoch auf südafrikanische Produktion, ja.
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