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[CZ] RB: Interrail 2011: EU-Mitte-Nord – Teil 1

geschrieben von: tokkyuu

Datum: 29.09.11 13:31

Interrail 2011: EU-Mitte-Nord – Teil 1

Vorbemerkung
Vier Wochen Urlaub im Juli 2011 – und das bedeutet vier Wochen Eisenbahn und Straßenbahn, vermischt mit Besichtigungen und Besuchen bei Freunden und Verwandten. Und davon 21 Tage mit Interrail in Mittel- und Nordeuropa unterwegs. Die ersten paar Tage ohne Interrail konnte ich mit ziemlich günstigen Fahrkarten bestreiten (dank Bahnagentur Schöneberg).

Der Bericht wird sich hauptsächlich auf Eisenbahnen und Straßenbahnen beschränken, andere Sehenswürdigkeiten und Eindrücke werden nur gestreift. Ich werde versuchen, in den Bericht Rückblicke (Bilder von früher) einzubauen, weil ich Vergleiche mit alten Zeiten mag.

Da ich nicht immer Zeit habe, an meinen Berichten zu arbeiten, kann es manchmal zu längeren Wartezeiten kommen, vor Jänner wird der Bericht sicherlich nicht abgeschlossen sein (das zeigt die Erfahrung). Auch kann ich noch nicht ermessen, wieviele Teile der Bericht schließlich haben wird.
Die Reiseroute war:
Wien-Prag (2 Tage Aufenthalt)
Prag-Berlin (7 Tage Aufenthalt)
Ausflüge von Berlin nach Dresden und Stettin.
Berlin-Malmö-Dänemark (10 Tage Dänemark. Quartiere in Køge und Aarhus)
Ausflug nach Göteborg.
Von Dänemark nach Hamburg, dann Besuchstour mit Stopps in: Mannheim-Forbach-Paris-Köln-Wuppertal-Düsseldorf-Nürnberg. Rückfahrt nach Wien.

Noch ein Wort zur Rechtschreibung: die meisten diakritischen Zeichen der osteuropäischen Sprachen werden hier nicht unterstützt. Daher konnte ich nur die Buchstaben š und ž korrekt wiedergeben. Bitte um Verständnis!

Die Reiseroute führt durch Mittel- und Nordeuropa. Wie ich einen kontinuierlichen Bericht im DSO unterbringen soll, war eine Gewissensfrage, denn:
Für mich als Österreicher ist zwar alles Ausland, für viele DSO-User jedoch einerseits Inland (Deutschland), andererseits Ausland (Tschechien, Dänemark, Polen, Schweden, Frankreich) und schließlich auch noch Straßenbahn! Noch dazu sind Straßenbahn und Eisenbahn miteinander häufig verquickt. Ich werde also versuchen, für alle Straßenbahnfans im Straßenbahnforum Links zu plazieren, damit diese Berichte dort auch gefunden werden können.
Die Berichte von Berlin könnte ich im allgemeinen Forum unterbringen (oder hat jemand eine bessere Idee?). Auf jeden Fall wird in jedem Teil des Reiseberichts eine Auflistung aller bisherigen Teile an den Anfang gestellt. Damit können dann alle Teile wiedergefunden werden!

Genug der Vorrede!


Donnerstag, 7. Juli 2011: Wien-Praha (424 km)


Bahnfahrt Wien-Prag

Die Reise beginnt im Bahnhof Wien-Meidling. Da der Südbahnhof schon weggerissen ist und der Hauptbahnhof noch nicht fertiggebaut, fahren die meisten Züge nun von Wien Meidling ab. Der Fahrplan für heute:
09:33 ab Wien Meidling (EC 172)
14:19 an Praha hlavní nádraží
Unser Zug, EC 172 Vindobona von Villach nach Hamburg, hat einige Minuten Verspätung.

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Das Bild der 1216 226, die bis Prag am Zug bleiben wird, kann nur als Belegfoto durchgehen. Wegen der beengten Verhältnisse vor dem Einsteigen geht es nicht besser: EC172 Vindobona (Villach-Hamburg)

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Ich sitze erstmals in einem Bmpz 29-91 der ÖBB.

Wir haben einen Großraumwagen (73 81 29-91 034-0 Bmpz A-ÖBB), in so einem bin noch nie gesessen und wundere mich über die eher spartanischen Sitze, die man nicht verstellen kann. Sie erinnern eher an Regionalzugwagen und sind nicht sonderlich bequem, aber es geht. Großraumwagen haben für mich einen gravierenden Nachteil: man wird bei jeder Station von den platzsuchenden Reisenden „gestört“. Noch dazu ist unser Zug ziemlich voll, viele Leute suchen ihren reservierten Sitzplatz oder suchen überhaupt einen Platz, das Drängen in dem Mittelgang bekommen dadurch alle Leute mit, die hier sitzen. Wieviel besser ist das in einem Abteil! Man sieht von außen, ob noch Platz ist, wenn das Abteil voll ist, ist man ungestört, mag auf dem Gang ein „Hin und Her“ herrschen oder nicht. Diese Beobachtung gilt für die ganze Reise, für alle Fahrten. Ich werde nur leider fast nie einen Abteilplatz haben! Meiner Ansicht nach war das Bahnreisen in den 1980er-Jahren noch viel schöner und bequemer. Da hatten alle Fernzüge mehr als genug Abteilwagen.
In unserem Zug kommt noch dazu, daß die Klimaanlage nicht richtig funktioniert. Fenster kann man keine mehr aufmachen, es ist also zu warm. Weiterer Minuspunkt sind die ungenügenden Gepäckablagen. Die Längsträger in einem Großraumwagen mögen ja vom Design schön aussehen, aber sie sind für Urlaubsreisegepäck eindeutig zu wenig. In einem Abteil bringt man leichter sein Gepäck unter. Der Platz zwischen den Vierer-Sitzgruppen in einem Großraumwagen ist auch rasch gefüllt oder die Leute denken nicht daran, daß man hier auch Gepäck verstauen kann. So staut sich das Gepäck also am Eingang zum Großraum, was den Durchgang verengt. Man muß also sein Gepäck über andere Stücke drüberhieven, kommt mit einem Rollkoffer gar nicht vorbei. Zu allem Überfluß kommt ab Breclav auch noch ein Fahrrad dazu, das möglichst doof aufgehängt wird. Erst der Schaffner hängt das Rad so auf, daß es nicht die Vorbeigehenden behindert.

Auf der österreichischen Seite sagt der Schaffner auf Deutsch und Englisch die Stationen an, in Tschechien wird Tschechisch und Englisch gesprochen (kein Deutsch). Soweit ich mich erinnere, gibt es nur einen Schaffner in Österreich, der auch auf Tschechisch ansagen kann. Ich wundere mich immer noch, wieso es noch keine elektronische Sprachaufzeichnung gibt für die gleichbleibenden Ansagen. Das wäre dann in den Sprachen der durchfahrenen Länder sowie auch auf Englisch möglich, also in diesem Fall in drei Sprachen. Da leben wir in einem Computer- und Technikzeitalter, und man sagt (häufig unverständlich) alles live an.

Die Fahrt verläuft – abgesehen von der defekten Klimaanlage – ohne weitere Vorkommnisse. Die Fahrt zwischen dem letzten Halt in Wien (Simmerung) und der Grenze geht relativ langsam, was mich wundert, denn eigentlich könnte man hier ja schnell fahren. Dafür entfällt der Halt in Hohenau und wir erreichen Breclav ohne weitere Unterbrechung. Klarerweise gibt es keine Grenzkontrollen – ich werde im ganzen Urlaub an keiner einzigen Grenze kontrolliert werden (auch nicht in Dänemark!). In Breclav fallen mir auch zwei schwarze Dispoloks auf (189 151 und 154), außerdem eine CD 380er. Leider gelingen die Fotos durch die Fensterscheiben nicht besonders. Saubere Fenster sind eben auch Mangelware und oft gibt es Spiegelungen. In Tschechien gibt es nun auch schon Lärmschutzwände, sie sind noch häßlicher als jene in Österreich.

Unser Zug hat einen bemerkenswert langen Laufweg: 1527 km von Villach bis Hamburg! Ich glaube, es gibt wenig so lange Zugläufe im Normalspur-Europa (also Rußland usw. ausgenommen).

Straßenbahn in Prag
Mit Bahnfotos unseres Zuges in Prag kann ich auch nicht dienen. Wegen der Sonneneinstrahlung gelingen sie nicht herzeigbar. Wir kaufen uns eine Tageskarte am Schalter (für den Automaten haben wir noch zu wenig Kleingeld), Kostenpunkt 110 Kronen (nicht ganz 5 Euro). Um nicht zu oft umsteigen zu müssen, gehen wir zu Fuß zur Haltestelle muzeum der Straßenbahnlinie 11. Wir fahren einige Stationen bis Nuselské schody, von dort gehen wir zu Fuß noch einige Minuten bis zum Hotel, das ich auf Google Streetview ja schon daheim gefunden habe. Unterwegs entstehen diese ersten Straßenbahnbilder:

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Triebwagen 7044 (T3) der Linie 11 in der Haltestelle muzeum.

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Triebwagen 7057 (T3) der Linie 11 bei der Einfahrt in der Haltestelle muzeum. Der Zug befindet sich genau über dem Tunnelmund beim Hauptbahnhof.

Straßenbahnfahrten
Nun wollen wir den restlichen Nachmittag mit Straßenbahnfahren und ein wenig Sightseeing verbringen. Zunächst wollen wir die Gleisabzweigung aufsuchen, die wir beim Herfahren entdeckt haben. Denn hier gibt es keine offizielle Endstation. Was also ist das? Die Lage in der Umgebung unseres Hotels soll dieser Plan verdeutlichen. Der große rote Kreis markiert die erwähnte Gleisabzweigung, der kleine Kreis unser Hotel. Die beiden Haltestellen bei der Kreuzung im Süden des Hotels werden für die nächsten zwei Tage unsere Ein- und Ausstiegsstellen sein.

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Auf dem Plan sind übrigens auch gut die Bahnstrecken des Gleisdreiecks zu sehen: Nach Norden geht es zum Hauptbahnhof, nach Westen zum Bahnhof Smíchov, nach Osten zum Bahnhof Vršovice, dessen Weichen man schon erkennen kann. Die unten sichtbare Gleischschleife bei der Haltestelle Otakarova dient nur für Kurzführungen oder Betriebszwecke. Die hier verkehrenden Linien sind in rot eingezeichnet.

Wir gehen also über die Nuselksé schody (=Nusle-Stiegen, im Plan sogar rot eingezeichnet) den Berg hinauf. Nusle heißt ein Stadtteil von Prag, die Stiegen führen neben der Bahntrasse zur Masaryk-Straße, wir können also über dem Tunnel, der von hier zum Hauptbahnhof führt, die Bahntrasse sehen, die hier ein Gleisdreieck bildet (zwischen Hauptbahnhoftunnel, Bhf. Vršovice und dem aufgelassenen Bahnhof Vyšehrad). Gleich neben dem Gleisdreieck liegt unser Hotel (wir hören im Zimmer sogar Züge fahren, nur sehen wir sie leider nicht). Auf dem Weg zu den Stiegen sehen wir einen der neuesten Straßenbahnwagen der Reihe 9200 (Typ 15T von Škoda, 100% Niederflur, dreiteilig).

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Triebwagen 9220 (15T) der Linie 11 in der Belehradská. Im Hintergrund die Brücke der Bahnstrecke von Smíchov zum Hauptbahnhof. Die Strecke mündet in den Tunnel, der durch den hinten sichtbaren Hügel des Stadtteils Vinohrady zum Hauptbahnhof führt.

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Auch Triebwagen 8303 (T3) der Linie 6 kommt uns in der Belehradská entgegen. Es genügt ein Solo-Triebwagen.

Die Stiegen sind sehr breit und auch ziemlich lang bzw. hoch. Oben angekommen entdecken wir, daß die kurze Stichstrecke in ein Gleisdreieck mündet, das wohl für Kurzführungen oder bei anderen Problemen verwendet wird. Lustigerweise wird beim Wenden das eigene Gleis bei der Rückfahrt gekreuzt!
Wir spazieren dann weiter entlang der Linien 6 und 11 durch die Belehradská (=Belgrader Straße) bis zur Kreuzung mit der Jugoslávská (ja, die heißt tatsächlich noch so!), in die wir rechts einbiegen. Auf der Jugoslávksá verkehren nicht weniger als fünf Straßenbahnlinien: 4, 10, 16, 22 und 23. Wir spazieren bis zum Námestí Míru (=Friedensplatz), wo eine große Ziegelkirche (St. Ludmilla) steht. Unterwegs sehen wir die Serie 9100 (Typ 14T von Škoda, Design: Porsche, fünfteilig) zum ersten Mal.

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Triebwagen 9126 (14T) in Linie 10 in der Jugoslávská. Im Hintergrund die Ludmilla-Kirche auf dem Námestí Míru.

Wir halten uns auf dem Platz eine Weile auf, weil hier viele Straßenbahnen vorbeikommen, darunter auch der Typ T3R (ein Tatrawagen mit einem kleinen Niederflurteil zwischen den Drehgestellen), der auch eine besondere Lackierung in Dunkelrot/Silber hat. Sehr schön sieht auch das hier befindliche Vinohrady-Theater (Divadlo na Vinohradech) aus, das zwischen 1905 und 1907 errichtet wurde. Überhaupt gefällt uns Prag schon von Anfang an, weil es eben mit den vielen alten Bauten sehr an Wien erinnert. Auch Vinohrady (=Weinberge) ist ein Stadtteil von Prag.

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Triebwagen 8278 (T3R) in Linie 22 auf dem Námestí Míru.

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Divadlo na Vinohradech.

Mit einem Zug der Linie 16 fahren wir sodann zum Karlovo námestí (Karlsplatz), wo wir aussteigen und uns die Jesuitenkirche (svatý Ignác) ansehen. Auch hier kann ich ein schönes Bild Straßenbahn+Kirche machen sowie weitere Bilder in der Jecná (der Straße, die zum Karlsplatz führt). Wenn man ein bißchen herumsieht, erblickt man immer wieder wunderschöne Fassaden, darunter auch viele Jugendstilhäuser, und die meisten sind schön renoviert. Kein Vergleich zu meinem Besuch 1973, wie trostlos hat da die Stadt ausgesehen.

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Triebwagen 7079 (T3) vor der Jesuitenkirche.

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Leider gibt es auch in Prag schon sehr viele Vollwerbewagen: 9146 (14T) in Linie 4 auf der Jecná.

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Wagen 8649 (T6) in Linie 6 auf der Jecná.

Prager Kleinseite (Malá strana)
Um auf die „kleine Seite“ zu gehen, braucht man in Prag kein WC und keinen Baum, sondern einfach die richtige Straßenbahnlinie. ;-) Wir nehmen die Linie 22 und fahren über die Most Legií (Brücke der Legionen, 1901 eröffnet) auf die Malá Strana, also die „Kleinseite“. Von 1257 bis 1784 bildete dieser Teil Prags eine eigenständige Stadt unterhalb der Prager Burg mit einem sehr eigenständigem Charakter. Die Stadt wurde in den Hussitenkriegen (1419-1420) fast völlig zerstört und nach zwei verheerenden Bränden 1503 und 1541 wieder aufgebaut, allerdings wurde sie nun die Stadt der Reichen und des Adels, die Kirchen wurden barockisiert, es entstanden viele Paläste.
Wir steigen auf dem Malostranské námestí aus und beginnen hier unseren Spaziergang, vor allem auch, um die Straßenbahndurchfahrt durch ein Haus zu sehen und zu fotografieren. Hier hab ich auch schon 1973 Fotos gemacht. Allzuviel hat sich nicht verändert, nur sehen Häuser und Kirchen heute schöner aus.

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Auf dem Malostranské námestí dominiert die Straßenbahn: 8338 (T3) in Linie 12 steht in der Haltestelle.

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Wagen 7110 (T3) steht in der selben Haltestelle, aber von diesem Blickwinkel aus sieht man auch das Rathaus der Kleinseite sowie die Straße, die zur Hausdurchfahrt führt (bei der Kirche).

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Der Platz vor der Hausdurchfahrt ist immer voll Verkehr: 9154 auf Linie 12 und 7086 auf Linie 22 begegnen einander vor der Durchfahrt.

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Mit diesem Bild mit 7134 (T3) in Linie 22 wollte ich mein Foto von 1973 wiederholen.

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Und das ist das Foto von 1973. Abgesehen von der schlechten Qualität und den damals noch nicht renovierten Fassaden hat sich nicht viel verändert.

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Weil es hier so schön ist, gleich noch ein Bild.

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Ein Blick zurück zum Malostranské námestí: Vor der Nikolauskirche ist ein 15T (9206) in Linie 18 sowie ein T3R in Linie 22 zu sehen.

Als nächstes möchten wir diese Nikolauskirche auch anschauen, aber da gibt es heute gerade ein Konzert, sodaß wir diesen Besuch verschieben müssen: auf nächstes Jahr! Denn unsere Zeit ist heuer begrenzt! Ich beschließe bereits, daß ich nächstes Jahr für eine Woche nach Prag und Umgebung fahren möchte, um mir alles anzusehen, was mich interessiert, und das betrifft vor allem auch Straßenbahnlinien und Eisenbahnstrecken. Aber ein Bild von dem Platz hinter der Kirche mit Ausblick auf die Burg muß sein:

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Auch hinter der Kirche heißt der Platz noch Malostranské námestí: Blick zur Burg und (wie ich vermute) eine Dreifaltigkeitssäule.

Wir spazieren durch einige Gassen und dann zur Karlsbrücke (Karluv Most), denn wenigstens einmal möchte ich schon über diese Brücke gehen, obwohl man sich hier unter die zahlreichen Touristen mischen muß, was wir normalerweise vermeiden, wo es geht. Von der Brücke aus hat man einen schönen Blick auf das Národní divadlo.

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Blick zum Národní divadlo (Nationaltheater).

Altstadt (Staré mesto)
Wir spazieren über den Mariánské námestí (Marienplatz), wo das Magistrat steht - ein schönes Palais. Dann zurück durch die Kaprova zum námestí Jana Palacha (Jan Palach-Platz). Hier wollte ich eigentlich die zweite Hausdurchfahrt sehen, aber dieser Teil des Straßenbahnnetzes ist gerade Baustelle, was ich eigentlich schon bei der Vorbereitung herausgefunden habe. Auf der rechten Seite des Platzes befindet sich ein riesiges wunderschönes Gebäude und leider konnte uns kein Plan Aufschluß darüber geben, was es war. Erst auf dem „OpenStreetMap“ Prag finde ich dann – längst wieder daheim – heraus, daß es ein Konzert- und Galeriegebäude im Stil der Neorenaissance namens Rudolfinum ist. Es wurde 1867 bis 1884 errichtet und lehnte sich bei der Außengestaltung an die Semperoper in Dresden an. Im Jahr 1920 wurde das Gebäude zum Abgeordnetenhaus der neuen Tschechoslowakischen Republik umgestaltet. Unter den Nazis wurde das Gebäude seinem ursprünglichen Zweck zugeführt, nach dem Krieg war es nochmals kurz Parlamentsgebäude. Aber schon seit 1946 dient es wieder als Ausstellungs- und Kozertgebäude.

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Das Rudolfinum auf dem Jan Palach-Platz.

Über die Manésuv Most geht es wieder auf die Kleinseite hinüber. Von der Haltestelle Malostranská geht es mit Linie 18 ohne Umsteigen – und wieder über die Most Legií (wegen der diversen Umleitungen fährt der 18er diese Route) – ganz in die Nähe unseres Hotels. An der Kreuzung mit der Belehradská ist die Haltestelle Otakarova, die unserem Hotel am nächsten liegt.

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Erstmals fahren wir in einem Niederflurwagen und ich mache ein Innenbild des Škoda 15T. Die Holzsitze sind etwas spartanisch.

Ausflug nach Barrandov
Nach einem guten Abendessen im Hotelrestaurant (Entenbrust in Orangen-Grapefruit-Soße) geht es wieder hinaus zu weiteren Entdeckungen. Wir entscheiden uns, die Neubaustrecke nach Barrandov zu besuchen. Im Internet hab ich davon schon gelesen und schöne Bilder gesehen. Das möchte ich mir gerne anschauen. Wir steigen also in der Haltestelle Otakarova in die Linie 6 ein und fahren bis Karlovo námestí. Hier müssen wir aber ein Stück gehen, denn die Haltestelle der Linie 14 ist etwas abseits in der Myslíkova, durch die es nun zur Palackého Most und weiter auf der anderen Moldauseite Richtung Süden geht.

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Unsere Haltestelle ist links in der Seitenstraße (Myslíkova). Direkte Umsteigehaltestellen gibt es an dieser Kreuzung nicht. 15T 9218 in Linie 18 hält hier auf der Spálená ebensowenig wie der nachfolgende Zug der Linie 3, der gerade aus der Lazarská Richtung in die Spálená einbiegt.

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Auf der Linie 3 kann ich den ersten KT8 (9053) fotografieren. Der Mittelteil wurde niederflurig umgebaut.

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Wir fahren von der Haltestelle Myslíkova direkt bis zur Endstation Barrandov: Wagen 8480 auf Linie 14.

Am Bahnhof Smíchov vorbei geht es weiter bis zur Schleife Hlubocepy, dort beginnt eine Neubautrasse, eine Wanne auf Stelzen, mit futuristisch anmutenden Oberleitungsmasten in runder Form. Die Trasse überwindet mit einer großen Brücke einen Talübergang und endet ziemlich weit draußen in Sídlište Barrandov. Man kann erst jetzt erkennen, wie weitläufig die Stadt Prag sich ausdehnt. Dazwischen immer wieder Hügel und Berge, dahinter neue Stadtteile – völlig ungewohnt! Mein Entschluß steht schon fest: nächstes Jahr muß ich hier wenigstens eine Woche verbringen, zu viel ist hier noch zu entdecken, wofür wir natürlich in zwei Tagen keine Zeit haben.

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Erst in der Endstation Sídlište Barrandov kann ich das nächste Bild unseres Zuges machen.

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Großzügig angelegte Endstation Sídlište Barrandov.

Die Endstation ist großzügig angelegt. Gemäß der Praxis in Prag, viele durchgehende Linien anzubinden, enden auch hier nicht weniger als drei Linien: 12, 14 und 20. Im Straßenbahnnetz sieht es so aus, als ob man von allen Endstationen in alle Stadtteile großteils mit nur einmaligem Umsteigen gelangen kann. Zeit, ein paar Worte zum Tarifsystem in Prag zu verlieren. So ganz durchgeblickt habe ich hier nicht, vor allem, was die Stadtzonen P, 0 und B betrifft (P scheint das ganze Stadtgebiet sein, während 0 und B nur einzelne Bahnlinien sein dürften). Wenn man eine Tageskarte hat, die für die Stadtzonen gilt, sollte man für die Außenzonen ja nur einen Aufschlag bezahlen, allerdings wird mir das nicht gelingen (bei einem Ausflug). Aber da die Preise sowieso relativ günstig, sind, mache ich mir nicht viel daraus. Daß man mit der Tageskarte auch die S-Bahn-Linien (auch andere Züge?) im Stadtgebiet benutzen kann, werde ich heute noch nutzen (wobei ich eigentlich nur aus gutem Glauben die S-Bahn benütze). Jedenfalls verstehe ich ziemlich bald das Kürzel PiD (Pražska integrovaná doprava), was wohl „Prager integrierter Verkehr“ bedeutet. Hier gelten also diese Fahrkarten.

Rückfahrt zum Hotel mit S7
Wir fahren von Barrandov mit der Linie 20 wieder zurück bis HluboCepy, wo ich gerne die Haltestelle und den Beginn der Schnellfahrtrasse fotografieren möchte. Unterwegs versuche ich ein paar Bilder aus dem hinteren Fenster zu machen.

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Haltestelle Poliklinika Barrandov. Man erkennt gut das Rasengleis, das über weite Strecken verlegt ist.

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Auch Tunnelabschnitte gibt es, jede Haltestelle ist in einer anderen Farbe gehalten. Station Chaplinovo námestí.

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Unterwegs sieht man Viadukte und Brücken des „Prager Semmerings“. Hier werden wir übermorgen fahren.

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Hier erkennt man gut die aufgeständerte Trasse zwischen Hlubocepy und dem Neubaugebiet Barrandov.

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HluboCepy war lange Zeit Endstation: hier beginnt die Neubaustrecke. Auch diese Station besticht mit interessanter Architektur.

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Bevor es ganz finster wird, das letzte Bild des heutigen Tages: 8154 in Linie 20 fährt in HluboCepy ein.

Mir fällt sofort auf, daß es bergauf ziemlich schnell gegangen ist, bergab jedoch ist die Geschwindigkeit ziemlich gedrosselt. Von der Straßenbahn aus sieht man auch Viadukte des „Prager Semmerings“, der Bahnlinie von Smíchov über Cibulka nach Hostivice, über die wir übermorgen fahren wollen. Der nächste Zug ist einer der Linie 12, wir steigen aber beim Bahnhof Smíchov aus, um ihn anzuschauen, es wird zwar schon dunkel, aber trotzdem schauen wir in den Bahnhof, der nicht sehr ansprechend ist. Aber da demnächst ein Zug zum hlavní nádraží fährt, beschließen wir, über diese Strecke nach Hause zu fahren. Der Zug der Linie S7 kommt von Karlštejn und ist ein Doppelstockzug. Vom Hauptbahnhof nehmen wir erstmals auch die U-Bahn (Linie C) und fahren bis I.P. Pavlova (wir erfahren in Prag nie, was die Abkürzung I.P. bedeutet, erst daheim bei Google finde ich heraus, daß Ivan Petrowitsch Pavlov ein russischer Mediziner und Nobelpreisträger war). Mit der Straßenbahn geht es dann zum Hotel zurück.

Fortsetzung hier: Teil 2: Prag



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:09:30:17:44:36.
Sehr ansehnlich! Bitte weiter so!

Gruß aus Wien

Re: [CZ] RB: Interrail 2011: EU-Mitte-Nord – Teil 1

geschrieben von: Jürgen S.

Datum: 29.09.11 16:16

tokkyuu schrieb:
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> Die Reiseroute führt durch Mittel- und Nordeuropa.
> Wie ich einen kontinuierlichen Bericht im DSO
> unterbringen soll, war eine Gewissensfrage, denn:
> Für mich als Österreicher ist zwar alles Ausland,
> für viele DSO-User jedoch einerseits Inland
> (Deutschland)...
> Die Berichte von Berlin könnte ich im allgemeinen
> Forum unterbringen (oder hat jemand eine bessere
> Idee?).

Ein sehr schöner Bericht tokkyuu! Ich bin dafür, dass Du den nächsten Teil trotz teilweise Deutschland hier mit reinnimmst. Die ausländische Sicht auf D ist immer interessant.

Großes Lob - weiter so!

geschrieben von: 420 489

Datum: 29.09.11 17:10

Mahlzeit!

Netter Beitrag - dir dürfte klar sein, daß es extrem schwer wird, das Niveau in den folgenden Teilen ähnlich hoch zu halten, oder? :-)

Man sieht sich nächstes Jahr an der Fotostelle von Bild 1 aus diesem Beitrag ;-)

Schöne Grüße,
420 489

Inhaltsverzeichnis meiner Bildbeiträge

Re: Großes Lob - weiter so!

geschrieben von: dacia

Datum: 29.09.11 21:07

Super - endlich wieder einmal ein tokkyuuscher Reisebericht!

Zum Thema Abteilwagen: Gerade die Strecke Wien-Prag läßt sich sehr gut im Abteil verbringen, man muß sich nur die richtigen Züge aussuchen! Der EC 78 Graz-Prag wird zB beinahe ausschließlich aus Bmz gebildet, ab Wien ist der vordere Teil (die ersten zwei, drei Wagen) praktisch leer! Die Zustände im VINDOBONA mit seinen wenigen Wagen sind dagegen furchtbar, das stimmt schon.

Danke für die schönen Tatra etc.-Bilder aus Prag, ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Und meinetwegen kannst Du auch durchaus ausführlich "neben die Strecken" blicken. =)

Grüße aus Wien.

Re: [CZ] RB: Interrail 2011: EU-Mitte-Nord – Teil 1

geschrieben von: Roni

Datum: 29.09.11 21:12

Hallo!

Juhuuuu, es geht wieder los! :-)

lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen: [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg

Re: Großes Lob - weiter so!

geschrieben von: tokkyuu

Datum: 29.09.11 22:03

420 489 schrieb:
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> Mahlzeit!
>
> Netter Beitrag - dir dürfte klar sein, daß es
> extrem schwer wird, das Niveau in den folgenden
> Teilen ähnlich hoch zu halten, oder? :-)
>
> Man sieht sich nächstes Jahr an der Fotostelle von
> Bild 1 aus diesem Beitrag ;-)


Ja, gerne, ich hab diese Bilder ja eh schon gesehen! Einfach wunderbar!

Schwer, das Niveau zu halten? Ich weiß, was ich mir selbst schuldig bin. Ich mach ja einen Reisebericht für mich selbst sowieso. Fürs Forum wird das nur angepaßt, gekürzt (allzu Privates entfernt), um Fachliches erweitert usw.

@alle anderen:
Ich bin selbst schon sehr neugierig, wie die einheimischen Deutschen meine Sicht auf Deutschland kommentieren werden. Ich lese ja auch immer gerne die Berichte von jenen, die Österreich besuchen. Da bekommt man ja eine neue Sicht auf das eigene Land oder auf eine eigene (bekannte) Stadt.

Der zweite Teil wird noch immer Prag behandeln.

eine Schandtat!

geschrieben von: ludger K

Datum: 29.09.11 22:49

Zu Bild 2:
Wie würdest Du reagieren, wenn man Dein Gesicht derart grausig verschandeln und ins Netz stellen würde? Was Du nicht willst, das man Dir tut, ...


Re: eine Schandtat!

geschrieben von: tokkyuu

Datum: 29.09.11 22:50

Ich hatte Sorge, daß die Kritik kommt, daß ich fremde Gesichter zeige, ohne daß sie einverstanden sind. Tut mir leid, wenn das falsch verstanden wird... Wie ist die rechtliche Lage bei solchen Bildern?

Recht am eigenen Bild

geschrieben von: Fabian Schuler

Datum: 29.09.11 23:33

Schöner Bericht!

tokkyuu schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich hatte Sorge, daß die Kritik kommt, daß ich
> fremde Gesichter zeige, ohne daß sie einverstanden
> sind. Tut mir leid, wenn das falsch verstanden
> wird... Wie ist die rechtliche Lage bei solchen
> Bildern?

Wenn, muss es darum gehen, die Personen insgesamt unkenntlich zu machen. Gerade von Bekannten usw. sind die Personen so aber noch kinderleicht zu erkennen, gerade an Kleidung, Haaren usw. Die rechtliche Lage ist s.i.w. folgende: Wenn die Personen Beiwerk sind, ohne die sich die Wirkung des Bildes nicht verändern würde, die Personen also beliebig austauschbar sind, ist es rechtlich unbedenklich. Allerdings heißt es "neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit". Wie es in einer "sonstigen Örtlichkeit" ist, weiß ich nicht. Bei Personen, die zufällig auf dem Bahnsteig erkennbar aufgenommen worden sind, sehe ich die Sache zumindest sehr unkritisch.

Also: Mach die Personen entweder richtig unkenntlich oder lasse es bleiben, je nach persönlicher Rechtseinschätzung. So wie du es gemacht hast (was einen schwarzen Balken über den Augen oder dergleichen auch betrifft) ist die Unkenntlichmachung jedenfalls unzureichend.





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:09:29:23:37:42.

Re: Recht am eigenen Bild

geschrieben von: tokkyuu

Datum: 30.09.11 09:02

Okay, ich lasse mich gerne belehren. Bin eben dem Beispiel manch anderer gefolgt.
Habe das Bild soeben ausgetauscht.

Re: [CZ] RB: Interrail 2011: EU-Mitte-Nord – Teil 1

geschrieben von: teptrolej1

Datum: 03.10.11 09:21

Danke für schöne Bilder!
Meine Fotogalerie aus Prag ist hier:
[www.flickr.com]

Re: [CZ] RB: Interrail 2011: EU-Mitte-Nord – Teil 1

geschrieben von: AAW

Datum: 07.11.11 00:51

Danke für die interessanten Berichte!

Ein paar Bemerkungen meinerseits:
tokkyuu

Die unten sichtbare Gleischschleife bei der Haltestelle Otakarova dient nur für Kurzführungen oder Betriebszwecke. Die hier verkehrenden Linien sind in rot eingezeichnet.
Wird aber auch im Nachtverkehr befahren (Li. 53/56).

Zitat:

So ganz durchgeblickt habe ich hier nicht, vor allem, was die Stadtzonen P, 0 und B betrifft (P scheint das ganze Stadtgebiet sein, während 0 und B nur einzelne Bahnlinien sein dürften).
P (gilt als 2 Zonen) bezeichnet das erweiterte Stadtzentrum. 0 und B beschreiben weiter außen iegende Stadtgebiete. Das ist aber nur von Relevanz bei ein-/ausbrechenden (Einzel-?)Fahrten, in Abh. wie weit man in die Stadt hinein fahren will.

Aus Teil 3:
Zitat:

Wieso ausgerechnet wegen einer einzigen Haltestelle nur eine Linie diesen Seitenweg befährt, während die Linie 22 in beiden Richtungen auf der Achse Belohorská-Keplerová bleibt, ist uns natürlich nicht klar. Vielleicht ist es nur eine der vielen ungelösten Fragen in den Netzen öffentlicher Verkehrsmittel, ...
Das ist vmtl. nur eine "Alibiveranstaltung", weil die Strecke Malovanka-Stresovice aufgrund des Stadtautobahnbaus unterbrochen ist und sonst die Hst. Hladkov von Straßenbahnen nicht bedient würde.

Und die Baureihe 853 verkehrt auch nicht mehr. Das in Hostivice gesehenen Fahrzeug ist ein Tw der Reihe 854 (am Zugschluß), welcher Mittel- und Steuerwagen schiebt.


Grüße,
André

Re: [CZ] RB: Interrail 2011: EU-Mitte-Nord – Teil 1

geschrieben von: tokkyuu

Datum: 07.11.11 22:27

Vielen Dank für die Anmerkungen! Daß die Reihe 853 nicht mehr fährt, sollte ich eigentlich aus meiner eigenen Liste gewußt haben! Da war ich ungenau!