Hallo in die Runde,
als Fortsetzung von hier [
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Kurz vor dem Anlegen in Fierze haben uns zwei Österreicher angeboten, uns die Straße bis hinunter zur Straße nach Morina in ihrem Auto mitzunehmen. Eigentlich sollte es heute, am 17. Juli 2011, noch weiter ins Kosovo gehen. Die Backpacker setze ich in Fierze in einen Furgon, nach dem die Frage wieder kommt, wie es nun weiter gehen könne. Wir zuckeln dann wiederum über drei Stunden die Straße hinunter zur Hauptstraße Shkoder – Kukes – Morina. Unterwegs ergeben sich noch wunderbare Fotostandorte.
Blick auf das Umspannwerk des Wasserkraftwerks oberhalb von Fierze
Blick auf die Staumauer und den Koman-Stausee oberhalb von Fierze
Unten an der Hauptstraße gut angekommen, stellen wir sofort fest, dass sich der komplette Verkehr in Richtung Kosova in Richtung Milot verlagert hatte. Kurz und gut, wir fahren weiter zusammen nach Puke und ich lade die beiden erst einmal zum Essen ein. Auch hier kaum Verkehr. Gut, dann fahren wir eben gemeinsam nach Shkoder.
Blick auf die Straße Morina – Shkoder mit alter Straßenbrücke
Mittlerweile war es früher Abend und unseren beiden Österreichern empfehle ich das Hotel Kolping, sehr zentral, nett, freundlich mit guter Küche gelegen.
Eisenbahnfreunden empfehle ich das Hotel direkt neben dem Bahnhof in Shkoder mit Streckenblick. Wir sind dann abends mit einem Minibus nach Tirana zurück gefahren und haben auf den einzigen Zug am Tag am nächsten Morgen verzichtet. Daher stellvertretend ein Bild vom April 2011.
HSH T669 1039 mit einem der seltenen Güterzüge in Shkoder
Auf der Fahrt nach Tirana wird der Fahrer des Minibusses zweimal von der Polizei wegen zu schnellen Fahrens angehalten und abkassiert. Seinen Verlust kompensiere ich damit, dass er uns vom Stopp in der Ruga Durresit in Tirana direkt vor meinem Lieblingshotel absetzt. Wir verbringen eine weitere Nacht in Tirana.
Am 18. Juli wurde es nun aber Zeit ins Kosovo zu kommen. Wir nehmen daher um 15.00 Uhr den Bus nach Pristina. Fahrpreis pro Nase 15€. Die Busse fahren direkt neben dem Hotel International am Boulevard Zogu ab.
Wir fahren wiederum nach Milot und diesmal geht die Fahrt durch die Bergwelt Albaniens rasend schnell.
Links die Autobahn nach Pristina, rechts ehemalige Bahnbrücke über den Fan in Richtung Rreshen
Türkische Soldaten, die im Rahmen der Nato in Albanien pausieren
Unser Bus bei einem Unterwegshalt
Albanien ist auch ein Refugium alter LKWs – IFA aus der DDR
Die Grenzkontrolle findet in Morina nur sporadisch statt. Für unsere Pässe interessiert sich kein Mensch. Hinter der Grenze findet wiederum ein Stopp statt.
Hinten am Tisch der Busfahrer und der Begleitmann
Hinter der Grenze ist mit der Autobahn Schluss. Bis Prizren geht es noch recht zügig. Der Bahnhof und die Bahnstrecke verfällt. Hinter Prizren geht es nur noch im Schneckentempo über die Landstraße.
Am Busbahnhof, der irgendwo an der Straße nach Skopje zwischen Kosovo Polje und Pristina liegt, ist die Fahrt zu Ende. Mittlerweile ist es dunkel und ich schwafel mit einem Taxifahrer etwas von Hotel in Bahnhofsnähe. Hat er auch verstanden. Und er bringt und für ein paar Euronen nicht nach Pristina sondern nach Kosovo Polje.
Wir übernachten in diesem geschichtsträchtigen Ort im Apartmenthotel „Kos Vegas“. Egal wo in dieser Region, der Fantasie der Hotelbesitzer sind keine Grenzen gesetzt. Warum nicht gleich
Las Vegas Imperial Kolosso Money Buisness Men Hotel Fushe Kosove?
Ok, alles viel zu groß, aber in Bahnhofsnähe. Gegenüber befindet sich ein nettes Restaurant.
Am nächsten Morgen wollten und mussten wir den Zug nach Skopje nehmen. Davon mehr im nächsten Teil. Denn nach Sistan Belutschistan ist es noch ein weiter Weg.
der größte Bahnhof Kosovas: Fushe Kosove von der Straßenseite
Eigenwerbung der Hekurudhat e Kosoves
Firmenlogo
Denkmallok am Bahnhof
Grüße
Alex
Bisherige Teile:
Prolog: [
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Teil 1: Venedig – Ancona – Durres – Tirana – Burrel – Klos – Koman: [
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Teil 3: Kosovo Polje – Skopje: [
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Teil 4: Skopje – Istanbul: [
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Teil 5: Istanbul (Haydarpasa) – Ankara mit dem Trans Asya-Ekspresi: [
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Teil 6: Ankara – Kayseri – Beyhan – Genc mit dem Trans Asya-Ekspresi: [
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Teil 7: Genc – Mus – Rahova – Tatvan mit dem Transasia Express: [
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Teil 8: Tatvan – Tatvan Iskele – Van Gölü – Van Iskele – Van – Kapiköy: [
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Teil 9: Kapiköy – Razi – Tabriz – Teheran: [
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Teil 10: Teheran – Esfahan – Shiraz und leider nicht Zahedan: [
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3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:12:30:13:47:04.