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Hoi Welt,

weiter in der Mongolei. Dieser 3te Tag im Land war der mit definitiv am wenigsten Fotos und mit definitiv dem schlechtesten Wetter. Deshalb etwas mehr Text.
Bevor ihr euch (wieder) über etwas ärgert, lest meine Zeilen am Schluss dieses Beitrags.

Teil 1: [www.drehscheibe-foren.de]
Teil 2: [www.drehscheibe-foren.de]

Noch etwas kleines zu den Namen: Nomu = Guide und Segi = Fahrer.




Mittwoch 4.5.2011 Ulan Bator – Darchan

Nein, Sonnig ist es heute bisher nicht gewesen, auch nicht um kurz vor 7 als ich aus dem Fenster geschaut habe. Und schauen musste ich aktiv um das „Wetter zu sehen“, gestern ging das schön passiv indem die Sonnenstrahlen auf meinen Kopf gezündet haben. Es war draussen Bewölkt und Nass, nicht wirklich dunkel, aber trotzdem kein Wetter zum Fotografieren. Also liess ich den Plan noch mal zum Bahnhof zu laufen heute früh um zu Fotografieren stecken. Ich nahm an, dass es Christof ebenfalls bleiben liesse und drehte mich ohne weiter nachzudenken um.
Um 8 ging dann Pascal zum Frühstück mit Christof, auf dieses Tageshighlight verzichtete ich schweren Herzens, ich "musste" noch 10min weiterschlafen (das Frühstück war es nicht Wert). Als ich mich dann um 4tel nach 8 aus dem Bett gewälzt habe bin ich runter ins Internet - Wetter gucken. Und wie vermutet sah es heute früh schon wieder anders aus als gestern Abend, leider noch immer nicht positiver.
Wir berieten uns und machten uns ewig Gedanken. Am Schluss sind wir darauf gekommen in den Norden zu fahren, wie gestern früh ursprünglich mal geplant. Hintergrund ist, dass es da für Donnerstag mal gut ausgeschaut hat und für Freitag noch immer gut ausschaut. Im Süden sieht es nur mehr am Freitagnachmittag gut aus. Immerhin sind sich die Berichte in einer Beziehung einig, dass es ab Sonntag bombig werden soll ... sollten also da dann noch 3 super Tage kommen?
So: Die Entscheidung war gefallen um 4tel nach 9, wir machten uns fertig und gingen raus, da stand unser Bus und sowohl Guide wie auch Fahrer lagen drin am Schlafen. Waren die nicht Zuhause? Ob ihnen der Bus so gut gefällt? ;) Wir setzten sie aber über unseren Plan in Kenntnis, dass die Fahrt nach Darchan führen soll und räumten das Auto ein. Wir unsererseits rechneten ja damit, dass wir dann gleich aus der Stadt fahren würden, was aber nicht der Fall war. Zum Glück hatten wir es nicht eilig. Den erst fuhren wir zum Büro / Lager um die Zelte einzuladen. Die Fahrt dahin dauerte durch die komplett Verstopften Strassen sicherlich schonmal 30min. Dann waren die Zelte drin, es Regnete mittlerweile, und es ging "los". Ich hatte auf dem Weg durch die Strassen komplett die Orientierung verloren und erst als die Eisenbahn links von uns auftauchte war mir wieder in etwa klar, wo wir waren. Diese Stadt und auch die Fahrweise vom Segi, eine Verwirrende Kombination.
Es war schon 11 Uhr und der Verkehr lief überhaupt nicht, Marokkanische Verhältnisse hoch2 in diesem Ulan Bator. Ein Wunder das es da nicht mehr Unfälle gibt, da möchte ich nicht fahren müssen! Auf jeden Fall hatten dann um kurz vor Mittag, wir waren noch immer irgendwo in der Stadt Fahrer und Guide langsam Hunger. Die hatten ja noch kein Frühstück und wollten was Essen. Kam mir auch gelegen, ich hatte ja auch noch nichts. Pascal und Christof waren nur mässig begeistert, denen lag das Frühstück noch im Bauch, aber wir hatten es überhaupt nicht eilig. Angehalten haben wir an einem Imbisslokal mit Suppen im Angebot. Wir bestellten alle Teller 6, Nudeln mit Fleisch und noch bissel Gemüse (haben wir alleine anhand der Bilder heraus gefunden ;)) und setzten uns.
30min später, Guide und Fahrer hatten ihre Suppe verputzt, ging es los. Von meiner Suppe blieb noch was über, denn was ich nicht brauchen kann auf den holprigen Strassen ist ein Magen der bis zum Rand mit Essen gefüllt ist ;).
Beim gehen kaufte ich noch was an Süssgetränken für die Laune und dann "fuhren" wir los. Es war fast 1 Uhr bis wir die Stadt hinter uns gelassen haben, wir hatten somit seit der Abfahrt fast 3h benötigt. Ziemlich viel ..
Wir hörten im Bus unser Lied der Tour und fuhren durch die Landschaft. Eigentlich wollten wir erst etwas der Bahn entlang nach Darchan fahren. Da ist zwar eigentlich keine Strasse, aber Guide und Fahrer meinten man könne es auf jeden Fall probieren. Da es aber wie erwähnt schon Nachmittag war und das Wetter vollends Lebewohl sagte liessen wir es bleiben. Die 200km lange Fahrt bis nach Darchan dauert auch auf der normalen Strasse schon etwa 4h, sagte Nomu voraus. Wie lange es wohl über eigentlich nicht vorhandene Strassen dauert kann sich jeder selber ausrechnen. Der Gedanke gemütlich der Strecke nach zu fahren und da unterwegs irgendwo die Zelte aufzuschlagen Campen gefällt mir aber so gut, dass ich noch auf die Rückfahrt in den Süden hoffe.
Aus dem Regen wurde je weiter wir von UB weg kamen Schnee, es wurde immer mehr und mehr und die Landschaft präsentierte sich irgendwann leicht gepudert. Die Strasse war grauenhaft, mehr als 50km/h lagen im unteren Abschnitt nicht drin, obwohl kaum mehr ein Verkehr war in der Gegend.

http://bahnpics.com/nil/11.05%20Mongolei/11.05.04%20Transfer/DSC_8747kgr.jpg

Ein Foto bei einer Pinkelpause … was für ein Grauenhaftes Wetter

Unterwegs, Pascal, Christof und Nomu schliefen gemütlich, hielten wir auf etwa der halben Strecke an, Segi Pause! Da war praktischerweise natürlich ein Rastplatz mit allem was man sich vorstellt. Mit Restaurant, mit "Shop" und einem Toilettenhäuschen. Jetzt stellt euch aber bitte nicht einen Deutschen Autobahnrastplatz vor … es war etwas, Mongolischer.
Ich versorgte uns mit Keksen und Christof erzählte uns die Geschichte vom Gobibären. 30min Pause waren dann genug, wir fuhren weiter und hinter der „Raststätte“ wurde die Strasse schlagartig besser. Mit dem Bus waren teilweise 70, 80 und sogar 90 km/h möglich (das aber nur Bergab ;)). So wurde unser Schnitt immer besser und gegen 15:30 Uhr erreichten wir Bayangol, wo die Hauptstrasse wieder auf die Eisenbahn trifft.

Es ist draussen zwar abartiges Wetter, es Schneit und ist kalt. Der Guide hat gerade "nen' Zug klar gemacht“, in 15min soll ein Güterzug nach Süden rollen. Jetzt sitzen wir aber noch im geschützten Auto auf den plüschigen Zebrasitzen im warmen und ich tippe diese Worte. Jetzt ab raus ins Schietwetter ... der Zug steht an.

Wir lernen, Mongolische 40min (das war die Angabe als unser Guide nachgefragt hat) sind nicht = 40min. Es waren eher Bosnische und Kosovarische 40min, nämlich deren 80. Fast genau so lange hat es gedauert bis der Zug kam. Dabei war das warten mal wieder alles andere als Angenehm, wo wir aber selber Schuld sind wenn wir uns bei dem Schundwetter raus stellen (ja sind wir den noch zu Retten?). Beim warten hinter einer Ruine geschützt vom Schnee und Wind wurde es uns aber auch nicht leicht gemacht, auch wenn wir es ziemlich lustig hatten zusammen. Einmal kam sogar eine Durchsage am Bahnhof und immer mehr Leute Bevölkerten die Umgebung. Wir glaubten an einen Personenzug. Als der (Güter)Zug dann kam war Wind und Schneefall stark, nichtsdestotrotz standen wir auf unserem Schotterberg und schossen der 2TE116MU (oder so) auf die Nase.

http://bahnpics.com/nil/11.05%20Mongolei/11.05.04%20Transfer/DSC_8754kgr.jpg

Der Bahnhof von Bayangol, und nach 90min warten kam auch ein Zug. Bespannt von der TöCHK Lok Nr. 2

Wir eilten zurück zum wartenden Auto und fuhren wieder los, immer Darchan entgegen. Weit war es indes nicht mehr, eine gute Stunde Fahrt stand noch vor uns, wieder mehrheitlich _nicht_ der Bahn entlang. Als wir dann kurz vor Darchan wieder auf die Bahn trafen sah ich irgendwann ein helles Spitzenlicht durch die Frontscheibe zünden. Ich stupste Christof und Pascal an: Zug! Dan tippte ich Segi auf die Schulter, er solle doch bitte ran fahren. Pascal und Nomu wurden durch die abrupte Bremsung geweckt, aber bis die beiden realisiert haben was läuft, waren Christof und ich schon draussen. Das Wetter war natürlich seit der letzten Zugdurchfahrt nicht besser, aber wir haben den Zug genau an einer Stelle getroffen, wo wir ein doch recht annehmbares Bild machen konnten, die Stelle wäre eigentlich sogar sehr nett, auch wenn wir nicht wissen, was im Hintergrund alles zu sehen wäre ;).

http://bahnpics.com/nil/11.05%20Mongolei/11.05.04%20Transfer/DSC_8770kgr.jpg

Glück muss man haben! Etwas Südlich von Darchan kam uns dieser Zug mit der TöCHK Lok 1 entgegen.

Pascal meinte dann beim zurückkehren nur, wenn er früher gesehen hätte, was da an dem Zug dran ist, wäre er auch raus gekommen. Und das beschreibt ziemlich schön die "Fernsicht" die zu dieser späten Stunde, es war doch fast schon 18 Uhr, geherrscht hat.
Dann fuhren wir weiter und wenig später trafen wir auf einen Bahnhof mit zwei Gleisen die von Südosten her rein führten. Beide Gleise sahen befahren aus. Dafür sprach auch die rege Betriebsamkeit im Bahnhof. Es stand eine 2Zagal mit Trommelfront an einem Kohlezug, weiter hinten erkannte man noch das Dach einer richtigen 2M62 und auch Güterwagen waren einige verteilt. Ob das Darchan 2 war?
Wegen des dunklen Wetters und dem Stacheldraht welcher zwischen uns und der 2Zagal war liessen wir aber alle weiteren Fototätigkeiten für diesen Tag bleiben und fuhren weiter.
Nach diesem Erlebnis hab ich mich wieder mal zu Seg und Nomu vorgelehnt und mit dem Reiseführer in der Hand nach einem Hotel gefragt. Sie kennen auch nichts, war die Antwort, also schlug ich das Hotel Kiwi vor, welches im Reiseführer als erste (und somit beste?) Adresse beschrieben war. Ein Hotel in einem Neubau, Sauber, Geräumig, mit einem super Restaurant. Zentral gelegen in der Neustadt (also im neuen Stadtteil). Als wir dann immer näher an das Hotel gefahren sind ... waren wir etwas erstaunt. So alt kann der Reiseführer gar nicht sein, dass da von Neubau geredet wird?? ;). Auch die "Neustadt" sieht wenig einladend aus, ausser Plattenbauten ist nichts zu sehen, da muss die "Altstadt" sicherlich um einiges schöner sein - steht auch so im Reiseführer.
Das Hotel Kiwi sah von aussen ziemlich geschlossen aus, wenn wir selber gefahren wären, vermutlich hätten wir noch vor der Auffahrt gewendet. Der Guide war aber motiviert (wohl Müde vom vielen Nichtstun) und stapfte rein, ich folgte ihm mit ein paar Meter Abstand. Das Hotel lebt, es gibt Zimmer mit Frühstück und von innen sah es auf den ERSTEN Blick gar nicht so schlecht aus. 3 Zimmer wollten wir, ein DZ und ein EZ für uns, und ein DZ für unser „Personal“ (klingt dekadent, darf ich aber sagen?). Wir schauten uns alle Zimmer an bevor wir zusagten und gaben dann aber das OK. Für den Preis, knapp 100'000 Tugrik (was etwa 50 Euro entspricht) kann man nichts sagen, die Zimmer sind gross und die Betten bequem, sogar eine Polstergarnitur steht in unserem DZ.
Jetzt im Zimmer bei genauem hinsehen erkennt man aber schon, dass sich äussere Eindruck vom Gebäude auch bestätigt, gewisse Dinge sind etwas "abgewohnt", aber in einem völlig akzeptablen Mass. Ich würde das Hotel mindesten 1 Kategorie über dem Hotel Lucia in Rijeka klassieren ;). Jetzt geht’s dann gleich zum Abendessen, hier im Hotel. Mal schauen, was es gibt im Restaurant. Und dann? Karaoke-Bar gibt’s hier auch (hören wir sogar im 2 Stock), vielleicht haben die unser „Song der Tour“ für uns? Vermutlich ja nicht …

Das Abendessen war ... sagen wirs mal freundlich, nicht so toll. Dieser Meinung war sogar Nomu. Angefangen hat es mit dem Interieur des Restaurants, es war Chinesisch Kitschig eingerichtet, als ob da gleich ne Märchenhochzeit stattfinden würde. Wir setzten uns an einen der gedeckten Tische und die Teller (nur Unterteller, aber trotzdem) waren nicht gerade wahnsinnig sauber. Die Karte war dann reichhaltig und nur Christof schaffte es (als einziger) wieder, 2 mal etwas zu wollen, was es nicht gab.
Ich startete dann ein Versuch und Bestellte Mutton. Das haben wir in UB schon auf der Karte gesehen und konnten uns beim besten willen nicht vorstellen, was für ein Tier es war. Unser Guide klärte uns auf und meinte, es ist so mit Mehl paniert ... vor meinem geistigen Auge tauchte ein Wiener Schnitzel auf - darauf hatte ich verdammt Lust! Christof entschied sich am Schluss für Geschnetzeltes mit Honigsauce, wäre meine zweite Wahl gewesen. Die Spannung stieg …
Bis das Essen kam waren wir bereits in der Mitte des zweiten Biers und ich schaute etwas schief auf meinen Teller. Da war kein Schnitzen sondern ... irgendetwas mit 70% Fett und 30% Fleisch - dieses war relativ zäh und böckelte wahnsinnig. Bei Christof roch das Essen anscheinend auch nach allem, nur nicht nach Honig. Ausserdem sei es wieder mal perfekt „Mongolian Style“ gebraten.
Nein, wir wollen nicht meckern, es war nicht teuer (obwohl der Guide meinte, für das Geld sei es grauenhaft gewesen), aber morgen müssen wir nicht mehr dahin zum Essen. Der Vorteil an solchen Essen, ich kann meinem Vorsatz etwas Gewicht zu reduzieren nachkommen.
Jetzt im Zimmer war Christof eben noch hier und wir haben uns die Lok Reporte noch mal alle durchgelesen und geschaut.Morgen, wo das Wetter noch nicht viel taugen soll, wollen wir mal in der Gegend etwas machen. Und abends wenn’s gut wird sogar Sonnenbilder, vielleicht…

Anmerkung: Mutton = Hammel … so etwas hätte man eigentlich wissen können. Auf jeden Fall war das ein verdammt altes Vieh auf meinem Teller ;).




So liebe Welt … wieder habe ich mich über das Wetter aufgeregt, ich habe mich über das Essen beschwert und über das Hotel gelästert. Ziemlich schlimm!? Weil eigentlich kann man ja damit rechnen, dass es im Mai in der Mongolei nicht Sonnig ist, und dass Hotel und Essen nicht unserem Standart entspricht … was nimmt sich der Schweizer da also raus und meckert, unerhört!
Ehrlich: Das Tut ihr doch auch, da muss mir keiner etwas anderes erzählen. Ihr denkt es vielleicht nur. Aber wer wünscht sich nicht den ganzen Tag Sonne im Urlaub? Btw (bevor sich da jetzt auch noch jemand darüber ärgert): Natürlich bin ich mir bewusst, dass Hotel (und vielleicht auch Essen, wobei es an den Zutaten IMO gar nicht unbedingt scheitert) nicht dem Stand in Mitteleuropa entsprechen – trotzdem vergleiche ich es damit. Mit was soll ich es den sonst vergleichen? Soll ich schreiben: Für Mongolische Verhältnisse war es vielleicht ein tolles Hotel und vielleicht ein tolles Essen? Im Vergleich zum Winter war das Wetter vielleicht toll …?
Nö, ich schreibe was ich denke, über Wetter, Hotel und Essen, und wer das nicht lesen mag (Achtung, jetzt kommt’s): Der soll es halt nicht Lesen.

Zum Wetter und dem Fotostill: Um Fotos zu machen die MIR gefallen hätte ich in aller erster Linie mal gerne Sonnenschein. PUNKT. Weiss nicht was man da drüber Diskutieren soll.

Noch eine Bemerkung zu der Art des Urlaubs: Ich gebe ganz offen zu das ich gerne Autofahre. Das Erlebnis durch ein Land zu fahren und die Landschaft zu geniessen ist ein (für mich) nicht unerheblicher Faktor der einen Urlaub ausmacht. Die Flexibilität, nicht zu wissen wo man morgen ist, frei entscheiden zu können was man machen will, ist mir sehr viel Wert.
Das andere lieber mit dem Rucksack auf dem Rücken Bahn und Bus fahren glaube ich und das akzeptiere ich auch (hab ich früher auch gemacht, Interrail lässt grüssen). Es ist aber überhaupt nicht miteinander vergleichbar (weil es eben nicht nur um die Fotos geht).
Das Argument das ein „richtiger Bahnfreund“ nicht mit dem Auto unterwegs „sein darf“ lasse ich sogar gelten. In diesem Falle bezeichne ich mich dann aber nicht als „Bahnfreund“ sondern als „Eisenbahninteressierter Hobbyfotograf“.

Schlussendlich hätte ich eigentlich all diese Sätze in 4 Worten zusammenfassen können: Leben und leben lassen!




Grüsse aus dem Feierabend,
Nil



Übersicht über meine Reiseberichte in diesem Forum (nicht nachgeführt): [www.drehscheibe-foren.de]

Leben und Leben lassen ...
Hallo!

Tolle Schlechtwetterstimmungen! :-)

Machen Lust auf mehr...

lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
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Jetzt bist Du aber zu weit gegangen!

geschrieben von: Jan vdBk

Datum: 28.06.11 22:00

Moin Nil,

also wirklich, wie kannst Du nur so schlecht über das Hotel Lucija in Kostrena reden? ;-)

Die Farbgebung der mongolischen Loks erscheint mir übrigens wirklich Schlechtwetterfoto-tauglich zu sein, die leuchtet schön.

Bin gespannt auf weiteres!

Viele Grüße,
Jan

(Edit: Ein i gekauft)





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:06:28:23:03:17.
Also ich finde Du brauchst Dich nicht entschuldigen für die Wortwahl und schon gar nicht für den Inhalt. Wenns nicht paßt, paßt es eben nicht. Und das Wetter ist eben manchmal sch..., da kann man auch nichts machen. Im Gegenteil finde ich es ja direkt einmal spannend, ein Stück von Eurer Reise zu lesen, wo nicht alles perfekt ist (Wetter und Fotos und Essen und...). Immerhin: die Bilder sind ja trotzdem perfekt. Vor allem das Autobild finde ich hervorragend.
Man darf nicht erwarten, daß einem immer alles überall und auf jede Art gefällt oder schmeckt, also darf das auch ein Leser nicht erwarten. Ich finde also den Bericht sehr lebendig wie üblich geschrieben und für mich war es ein Vergnügen, daran teilzunehmen (ohne zu frieren und ohne naß geworden zu sein - ;-) )
Moin!

Vielen Dank für diesen herrlichen Bericht! Ich habe selber oft mit dem gedanken gespielt in Ländern wie der Mongolei und den ganzen "-tans" mal eine Fotour wie man sie auch in heimischen Gefilden durchführen würde zu machen. Der Unterschied: Bei mir ist es bis dato nur bei der Idee geblieben, ihr zieht's durch. Finde ich großartig!

Viele Grüße!
David