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Auf Schienen vom Kapitalismus in den Sozialismus und zurück - 13.000km mit dem Zug durch Asien und ein bisschen Europa

Teil 21: Mit Baguette und Zug, aber leider ohne Rotwein von Lao Cai nach Hanoi – Teil B



So, hier kommt die Fortsetzung von Teil A.


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Bild 22: Mittlerweile ist es Nachmittag und wir haben den Bahnhof Yên Bái auf knapp halber Strecke nach Ha Noi erreicht.
Er ist der wichtigste Bahnhof auf der Strecke zwischen Lao Cai und Ha Noi, u.a. befindet sich dort auch ein BW.


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Bild 23: Häuser wie diese am Bahnhof von Yên Bái würde man in Immobilienanzeigen wohl als „verkehrsgünstig gelegen“ bezeichnen.
Da die Vietnamesen aber alles andere als lärmempfindlich sind, stören die zahlreich vorbeifahrenden Züge die Einwohner wohl kaum.


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Bild 24: Eine längere Wartezeit im Bahnhof Yên Bái auf den entgegenkommenden Güterzug gab
der Zugmannschaft die Zeit, die Bremsen zu überprüfen und die Wasservorräte aufzufrischen.


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Bild 25: Der Güterzug in Gegenrichtung ist mittlerweile auf dem Nachbargleis eingetroffen, das Ausfahrtsignal zeigt aber noch rot.


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Bild 26: Kurz vor Abfahrt des Zuges ergab sich am Bahnhof Yên Bái noch dieses Fotomotiv.



Nachdem wir gut die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatten, wurde das Tal des „Roten Flusses“ immer weiter und wir kamen in die nordvietnamesische Tiefebene, die intensiv landwirtschaftlich genutzt wird und sehr dicht bevölkert ist. Folglich wechselten sich draußen Reis-, Mais- und Gemüsefeldern mit Dörfern und Fischteichen ab. An den Bahnübergängen warteten immer lange Schlangen von Fahrrad- und Mopedfahrern. Insbesondere gegen Spätmachmittag waren dann auch viele Kinder in ihren weißen Schuluniformen unterwegs. Bildung hat in Vietnam einen sehr hohen Stellenwert und diese Einstellung behalten die Vietnamesen auch im Ausland bei. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass es in Deutschland nur eine größere Migrantengruppe gibt, deren durchschnittliche Schulleistungen über dem Schnitt deutscher Schüler liegen, nämlich die Vietnamesen.




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Bild 27: An einem Bahnübergang in Yên Bái hielt sich der Verkehrsandrang noch in Grenzen....


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Bild 28: … einige Kilometer weiter warteten dann ganze Heerscharen an einem ländlichen Bahnübergang.
Es waren hauptsächlich Schulkinder, die gerade Unterrichtsende gehabt hatten.



Nachdem die Sonne untergegangen war und es bereits dunkel wurde, erreichten wir die Außenbezirke Hanois. Anstatt Dörfern und Feldern dominierten jetzt Straßen, Hochhäuser und Baustellen. Trotzdem werden wir noch laut Fahrplan mehr als eine Stunde unterwegs sein, da der Zug den Großraum Hanoi einmal halb umrundet. Da es jetzt draußen aufgrund der Dunkelheit nichts mehr zu sehen gibt, kann ich mich meinem Tagebuch widmen und mir den Weg vom Bahnhof zum gebuchten Hotel einprägen, denn man weiß ja nie, was die Transportmafia am Bahnhof von Hanoi so alles in Petto hat.


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Bild 29: Am Bahnhof Viêt Trì war die Sonne dann schon fast untergegangen.


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Bild 30: Im letzten Abendlicht leuchten Dörfer und Seen in der nordvietnamesischen Tiefebene.


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Bild 31: Kurz bevor es dunkel wird, gibt es aus dem Zugfenster noch einen herrlichen Sonnenuntergang zu beobachten.



So mittlerweile ist es kurz vor elf Uhr abends und ich sitze in meinem gebuchten Hotel in der Altstadt von Hanoi. Es ist zwar nicht so schön und luxuriös wie im Internet beschrieben, aber das Hotel liegt sehr zentral und mein Zimmer ist sauber, hat Klimaanlage, ein weiches Bett und eine Dusche. Mehr brauche ich nicht zum glücklich sein, auch wenn der Preis pro Nacht mit Frühstück satte 18 US-Dollar beträgt und mir damit etwas zu hoch gegriffen zu sein scheint. An der Rezeption konnte ich dann gleich eine Zugfahrkarte für meine Weiterreise nach Saigon organisieren. Leider waren die Schlafwagen schon ausgebucht und ich muss mit einem Platz im Liegewagen vorlieb nehmen. Dafür fahre ich mit meinem Wunschzug, der für die knapp 2.000 Kilometer lange Strecke „nur“ 32 Stunden unterwegs ist (damit ist es die hoffentlich längste Zugreise in diesem Urlaub). Die anderen vier Züge des „Wiedervereinigungsexpresses“ sind nämlich bis zu 50 Stunden unterwegs und das ist dann selbst für einen hart gesottenen Zugfahrer wie mich zu lange.

Mein Zug aus „Lao Cai“ kam wie alle Züge aus der Richtung nicht direkt am Hauptbahnhof, sondern am schräg gegenüberliegenden „Nordbahnhof“ an. Wir hatten nur zehn Minuten Verspätung, was bei der langen Fahrtzeit eigentlich noch recht human ist. Ich folgte den anderen Fahrgästen zum Ausgang, wo bereits hunderte von Taxi- und Mopedfahrern auf Kunden warteten. Ich hatte mir extra ein Hotel gesucht, das mit nicht einmal einem Kilometer Entfernung in der Nähe des Bahnhofs liegt. Die Taxifahrer ließen sich maximal auf 50.000 Dong herunterhandeln. Das ist für die kurze Strecke ja noch teurer wie in Frankfurt und so verzichtete ich auf ein Taxi, denn ich hätte maximal 20.000 Dong für die Fahrt bezahlt. Also schulterte ich meine beiden Rucksäcke, machte mich zu Fuß auf den Weg und wagte mich in das nächtliche Verkehrsgetümmel Hanois. Auf den Straßen war eine unglaubliche Masse von Mopeds unterwegs, die einem das Überqueren der mehrspurigen Straßen fast unmöglich machte. An einer Straße wartete ich über zehn Minuten vergeblich auf eine kleine Lücke in der endlosen Schlange von Mopeds. Schließlich folgte ich mit meinem Gepäck einer einheimischen Straßenverkäufern, die sich mit ihrer gesamten Küche gekonnt zwischen den Mopeds durchschlängelte. Zudem hatte es noch immer schwüle 30° und mir floss der Schweiß in Strömen. Aber der Stadtplan in meinem Reiseführer war recht genau, schnell hatte ich die richtige Straße gefunden und da die Häuser auch durchgehende Hausnummern hatten, war ich nach knapp einer halben Stunde am Ziel angelangt.



Zur Einstimmung auf den nächsten Bericht möchte ich euch jetzt noch ein paar Impressionen aus der vietnamesischen Hauptstadt Ha Noi zeigen. Ich konnte mich irgendwie nicht auf eine engere Anzahl von Bildern beschränken, daher müsst ihr am Ende dieses Berichts mit ein paar mehr nicht eisenbahnbezogenen Motiven als sonst üblich Vorlieb nehmen. Aber ich verspreche, im nächsten Bericht wird es Bilder aus Hanoi nur noch mit Eisenbahnbezug geben.

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Bild 32: Der Hoan Kiem See im Herzen der Stadt bildet einen Ruhepol in der ansonsten brodelnden Stadt.


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Bild 33: Bunte Häuserzeilen dominieren (noch) das Zentrum der Stadt. Aber in der Nachbarschaft wachsen schon die Wolkenkratzer in den Himmel.


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Bild 34: Einen leichten französischen Einfluss können die Häuser nicht verleugnen, obwohl
Ha Noi im Vietnamkrieg durch amerikanische Bomben fast komplett zerstört wurde.


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Bild 35: In den engen Gassen der Altstadt Ha Nois herrscht ein dichtes Gewirr von Stromleitungen, Mopeds und Geschäften aller Art.


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Bild 36: Mopeds haben sich inzwischen einen festen Platz in Ha Noi erobert. Aber zum Glück bleibt noch immer Platz für Traditionelles wie z.B. diese
Vietnamesin, die sich am Straßenrand mit ihrem kleinen Warenangebot eine kleine Ruhepause gönnt. In anderen südostasiatischen
Metropolen sucht man solche Bilder vergeblich und auch in Ha Noi werden solche Szenen wohl bald der Vergangenheit angehören.


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Bild 37: Insbesondere zur Rush-Hour herrscht auf den Straßen ein heilloses Chaos. Wie
das wohl erst einmal aussieht, wenn sich die ganzen Mopedfahrer mal ein Auto leisten können?


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Bild 38: In vielen Gassen Ha Nois hätten Autos gar keinen Platz.


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Bild 39: In Chinatown herrscht kein Mangel an Dekorationsartikeln. Da kann das Chinesische Neue Jahr getrost kommen.


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Bild 40: Etwas abseits der Innenstadt findet sich das Mausoleum Ho-Chi-Minhs. Nach seinem Tod 1969 dauerte es fast sechs Jahre,
bis sein Leichnam hier öffentlich zur Schau gestellt wurde. Ein Besuch bei „Onkel Ho“ blieb mir gleich aus zwei Gründen versagt. Zum einen
war es Freitag und da haben alle sozialistischen Einrichtungen wie z.B. auch das Museum für Kriegsgeschichte geschlossen. Zum zweiten
wird „Onkel Ho“ jedes Jahr im Oktober und November „restauriert“, damit er sich für ein weiteres Jahr in aller Frische zeigt. Aber der
Zwangsbesuch des toten Kim Il-Sung in Pyoengyang im Oktober hatte mir eigentlich auch schon an Leichnamen für diese Reise gereicht.


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Bild 41: Der Eingang zum Literaturtempel, seit fast 1.000 Jahren das bedeutendste konfuzianische Heiligtum
Vietnams und gleichzeitig erste Nationaluniversität, an der die Beamten für das damalige Kaiserreich ausgebildet wurden.


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Bild 42: Szene im Literaturtempel.


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Bild 43: Bei einem Blick in das Innere des Literaturtempels mag man kaum glauben,
dass er 1947 durch Bombardierungen der Franzosen fast komplett zerstört wurde.


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Bild 44: Der Flakturm in der Zitadelle Ha Nois wurde im Vietnamkrieg angeblich nie von
amerikanischen Bomben getroffen und ist samt der vietnamesischen Nationalflagge
Symbol für den erfolgreichen Kampf der Nordvietnamesen gegen die USA.



Nach diesem kultur-historischen Ausflug durch Ha Noi geht es im nächsten Bericht wie gesagt ausschließlich um den Zugverkehr in Hanoi. Ich hoffe, dass ihr wieder dabei seid, wenn es auf und neben den Schienen durch die engen Häuserschluchten Ha Nois geht.





Zugliste


Zug		Von			Nach			Kilometer	Land	Traktion	Spurweite

S3		Niederhöchstadt		Frankfurt(Main)Hbf	  11,8		DE	Elektr.		1435mm
ICE 75		Frankfurt(Main)Hbf	Zürich HB		 449,6		DE/CH	Elektr.		1435mm
IC 585		Zürich HB		Chur			 116,1		CH	Elektr.		1435mm
R 1169		Chur			San Murezzan/St.Moritz	  89,25		CH	Elektr.		1000mm
RE 1145		Bravuogn/Bergün		Preda			  12,57		CH	Elektr.		1000mm
R 1658		Poschiavo		Ospizio Bernina		  21,294	CH	Elektr.		1000mm
R 1641		Morteratsch		Diavolezza		   4,635	CH	Elektr.		1000mm
R 1658		Poschiavo		Ospizio Bernina		  21,294	CH	Elektr.		1000mm
RE 1124		St.Moritz		Chur			  89,25		CH	Elektr.		1000mm
IC 570		Chur			Zürich			 116,1		CH	Elektr.		1435mm
S6		Zürich			Baden			  22,53		CH	Elektr.		1435mm
S6		Baden			Zürich			  22,53		CH	Elektr.		1435mm
S6		Zürich			Baden			  22,53		CH	Elektr.		1435mm
IR 1972		Baden			Basel SBB		  65,9		CH	Elektr.		1435mm
ICE 370		Basel SBB		Freiburg Hbf		  66,8		CH/DE	Elektr.		1435mm
RB31603		Freiburg Hbf		Littenweiler		   7,22		DE	Elektr.		1435mm
RB31620		Littenweiler		Freiburg Hbf		   7,22		DE	Elektr.		1435mm
ICE 270		Freiburg Hbf		Frankfurt(Main)Hbf	 294,4		DE	Elektr.		1435mm
S3		Frankfurt(Main)Hbf	Niederhöchstadt		  11,8		DE	Elektr.		1435mm
S3		Niederhöchstadt		Frankfurt(Main)Hbf	  11,8		DE	Elektr.		1435mm
S8		Frankfurt(Main)Hbf	Frankfurt-Flughafen	  11,4		DE	Elektr.		1435mm
Chollima	Pyongyang Yonggwang	Pyongyang Puhung	   1,5(ca.)	KP	Elektr.		1435mm
Zug Nr. 5	Pyongyang		Sinuiju-(Grenze DPRK)	 225		KP	Elektr.		1435mm
K 28		(Grenze China)-Dandong	Beijing			1132		CN	Diesel		1435mm
K 177		Beijing Xi		Datong			 368		CN	Elektr.		1435mm
2671		Datong			Xi'an			1006		CN	Elektr.		1435mm
Z94		Xi'an			Suzhou			1425		CN	Elektr.		1435mm
K8418		Suzhou			Huangshan (Tunxi)	 588		CN	Diesel		1435mm
K155		Huangshan (Tunxi)	Guilin Bei		1277		CN	Diesel		1435mm
K181		Guilin Bei		Kunming			1265		CN	Diesel		1435mm
LC4		Lao Cai			Ha Noi			 294		VN	Diesel		1000mm

								9057,523



Weitere Bildimpressionen aus Vietnam


Weitere Bildimpressionen von mir aus Vietnam auf Flickr. Zum Anschauen auf eines der Bilder oder den Link klicken:

http://farm5.static.flickr.com/4015/4469494251_66b143574b_t.jpghttp://farm5.static.flickr.com/4040/4469570905_c95c548ff8_t.jpghttp://farm5.static.flickr.com/4034/4469659905_2807abd27e_t.jpghttp://farm5.static.flickr.com/4021/4469685451_412942286f_t.jpg Vietnam http://farm3.static.flickr.com/2678/4469722739_42592aef03_t.jpghttp://farm5.static.flickr.com/4003/4469729933_23713ab6e3_t.jpghttp://farm5.static.flickr.com/4022/4470555100_7487c22a0a_t.jpghttp://farm3.static.flickr.com/2775/4470593670_7d14edb4a7_t.jpg




Inhaltsverzeichnis


Prolog
  • Teil 0: 13.000km mit dem Zug durch 10 Länder, aber wo? BÜ-Bilderrätsel mit 10 Bildern
  • Teil 1: Prolog - Warum ich mit dem Zug 13.000km durch die Gegend gereist bin

  • Schweiz
  • Teil 2: Ein Kurzabstecher in das kapitalistische Musterland - Bilder von der Albulabahn
  • Teil 3: Über den Bernina zurück nach Deutschland

  • Nordkorea
  • Teil 4: "Willkommen im sozialistischen Paradies" - Eine Einführung zu Nordkorea (Teil A)
  • Teil 4: "Willkommen im sozialistischen Paradies" - Eine Einführung zu Nordkorea (Teil B)
  • Teil 5: Unterwegs mit der atombombensicheren Metro in Pyongyang - (Teil A)
  • Teil 5: Unterwegs mit der atombombensicheren Metro in Pyongyang - (Teil B)
  • Teil 6: Zugimpressionen aus Nordkorea und ein schweres Verbrechen
  • Teil 7: Mit O-Bussen durch den Alltag in Pyongyang
  • Teil 8: Mit der Tram durch Pyongyang - Eine Stadtrundfahrt (Teil A)
  • Teil 8: Mit der Tram durch Pyongyang - Eine Stadtrundfahrt (Teil B)
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil A: Die Vertreibung aus dem "sozialistischen Paradies"
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil B: Verwirrung an der Grenze

  • China
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil C: Zurück im Kapitalismus?!
  • Teil 9: Von Pyongyang nach Beijing - Teil D: Im Morgenlicht nach Beijing
  • Teil 10: Eine kurze Einführung in die chinesische Eisenbahn
  • Teil 11: Mit dem Zug von Beijing nach Datong
  • Teil 12: Mit dem Zug von Datong nach Xi'an
  • Teil 13: Mit dem Zug von Xi'an nach Suzhou
  • Teil 14: Suzhou nach Huangshan (Tunxi)
  • Teil 15: Von Huangshan (Tunxi) nach Guilin
  • Teil 16: Von Guilin nach Kunming
  • Teil 17a: Schmalspurbahnen in Yunnan - Die Geschichte der Yunnan-Bahn
  • Teil 17b: Schmalspurbahnen in Yunnan - Weitere Schmalspurbahnen und Eisenbahnprojekte in Yunnan
  • Teil 17c: Schmalspurbahnen in Yunnan - Historische Schmalspurfahrzeuge im „Yunnan Railway Museum“
  • Teil 17d: Schmalspurbahnen in Yunnan - Historische Dampflokomotiven im „Yunnan Railway Museum“

  • Vietnam
  • Teil 18 (Rätsel): Wie hängen diese Bilder zusammen?
  • Teil 19: Viele verschiedene V-Loktypen - Eine kurze Einführung in die vietnamesische Eisenbahn
  • Teil 20: Ein Abend im „Bia Hoi“-Garten mit Bahnhofsblick in Lao Cai
  • [li]Teil 21a: Mit Baguette und Zug, aber leider ohne Rotwein von Lao Cai nach Hanoi
    Hallo Flo!

    Wieder ein wunderbarer, sehr lebendiger Bericht, danke dafür! :-)

    lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de] - Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de]
    http://raildata.info/raildatabanner1.jpg

    Zitat:
    euch jetzt noch ein paar Impressionen aus der vietnamesischen Hauptstadt Ha Noi zeigen.
    Danke für den Bericht und die Bilder aus Ha Noi - sieht eindeutig besser aus als HaNeu :)

    Re: [VN]13.000km im Zug – Mit Baguette und Zug, aber ohne Rotwein nach Hanoi (TeilB)[28B]

    geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

    Datum: 30.09.10 16:59

    George Bradshaw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > euch jetzt noch ein paar Impressionen aus der
    > vietnamesischen Hauptstadt Ha Noi zeigen.
    > Danke für den Bericht und die Bilder aus Ha Noi -
    > sieht eindeutig besser aus als HaNeu :)


    öäöäöäääääääääääääääääääääääääääääääääää

    Oha , da kennt einer HaNeu !!!

    Grüße aus HaNeu nach Hanoi !
    Hallo,

    und danke für diesen und alle anderen Berichte der Reise. Am besten gefällt mir diesmal der Schnappschuß der Menschentraube am Bü.

    Dem Mundschutz auf einigen Bildern nach zu urteilen, dürfte die Luft in Nordvietnam nicht die Beste sein, oder stinken die Motorradabgase so bestialisch?

    André

    Danke für den Bericht und eine Frage

    geschrieben von: Womenzel2005

    Datum: 30.09.10 21:07

    Hallo! Vielleicht wäre die Frage in einem forderen Abschnitt besser aufgehoben. Aber sie stellt sich mir gerade: In einem Abschnitt zeigtest du ein Bild von einem Liegewagen. Die Strecke ist doch auf Meterspur. Hat man da überhaupt genug platz zum liegen?

    ---------------------------------------------------
    "Verspätung ist ja auch das Kerngeschäft der Bahn"
    Urban Priol
    ----------------------------------------------------
    Im Doppelstockwagen sieht man mehr von der Welt.
    AAW schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Dem Mundschutz auf einigen Bildern nach zu urteilen, dürfte die Luft in Nordvietnam nicht die
    > Beste sein, oder stinken die Motorradabgase so bestialisch?

    Also ein Luftkurort wird Ha Noi nicht mehr, aber so schlimm ist es mit den Abgasen auch wieder nicht. Insbesondere jüngere Frauen tragen in Südostasien oft einen Mundschutz, egal wie dreckig die Luft ist. Teilweise ist es wohl noch ein Überbleibsel aus den SARS-Epedemie-Zeiten, teilweise wohl aber auch eine Modeerscheinung, die aus Japan kommt. Es gibt nämlich eine reiche Auswahl an Stoffmundschutzen mit japanischen Designs und Manga-Figuren.

    Viele Grüße

    Florian

    Re: Danke für den Bericht und eine Frage

    geschrieben von: Flo1979

    Datum: 30.09.10 23:31

    Womenzel2005 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo! Vielleicht wäre die Frage in einem forderen
    > Abschnitt besser aufgehoben. Aber sie stellt sich
    > mir gerade: In einem Abschnitt zeigtest du ein
    > Bild von einem Liegewagen. Die Strecke ist doch
    > auf Meterspur. Hat man da überhaupt genug platz
    > zum liegen?

    Ja, es geht. Mit meinen 190cm Körperlänge konnte ich mich zwar nicht ganz ausstrecken und die Liege über mir hing so tief, dass ich auf meiner Liege nicht aufrechten sitzen konnte. Aber wenn man ein bisschen leidensfähig ist, hält man es auch mal für zwei Nächte aus. So erging es zumindestens mir, als ich auf der Zugfahrt von Ha Noi nach Sai Gon war, von der ich euch in einer der nächsten Berichte erzählen werde. Hier nochmals das Bild eines Liegewagenabteils in einem vietnamesischen Meterspurwaggon, das ich bereits in meinem Einführungsbericht zu den vietnamesischen Eisenbahnen gezeigt hatte:

    http://farm5.static.flickr.com/4115/4916683689_b4598e4f88_o.jpg

    Viele Grüße

    Florian

    Re: Danke für den Bericht und eine Frage

    geschrieben von: tokkyuu

    Datum: 01.10.10 10:06

    Vielen Dank für den hochinteressanten Beitrag. Die vielen OT-Bilder aus Hanoi verzeihen wir dir natürlich GROSSZÜGIG - endlich sieht man mal, wie so eine Stadt aussieht!
    Selbstverständlich gilt das Verzeihen auch gleich für all die nächsten Teile und die weiteren OT-Bilder, die wir (hoffentlich) noch zu sehen bekommen! ;-)
    Hallo,

    der Mundschutz ist in Vietnam weit verbreitet.
    Dafür ist aber nicht die luft der Grund, sondern die Sonne.
    Braune Haut besitzen die Landarbeiterinnen und diese gelten als Arm.

    Reiche Menschen müssen nicht in die Sonne, sind demnach blass.

    Dennoch ist die Luft in Hanoi schrecklich. Ich war vor 2 Jahren dort und suchte morgens im Hotelzimmer den Benzinrasenmäher, welcher die ganze Nacht unter dem Bett gelaufen sein muss.

    Grüße

    Die Drehfalttür - Geißel der Menschheit