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Hallo Foren-Gemeinde
Endlich finde ich Zeit den Bericht weiter zu führen. Falls ihr bisher etwas verpasst habt, hier die bisherigen Berichte:
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Kommen wir aber zum aktuellen Bericht. Ursprünglich hatten wir geplant bis nach Mostar vor zu stossen. Da wir aber länger als vorgesehen im Kosovo blieben, mussten wir unsere Planung etwas anpassen. Da wir nicht so recht wussten, wie es mit Stellen auf der landschaftlich sehr interessanten Strecke nach Mostar aussieht, entschieden wir uns diesen Programmpunkt zu streichen. Durch die Streichung bekamen wir aber gleichzeitig ein etwas grösseres Luftpolster, was wir mit einem Tag in Kroatien kompensierten. Aus diesem Grund wurde der Transfer von Doboj nach Subotica zu einem gemütlichen Tripp mit einer guten Ausbeute, was ihr im folgenden Teil selbst begutachten könnt.



Mittwoch 22.07.2009: Doboj - Slavonski Brod
(Text: Neel Bechtinger; Fotos: Pascal Zingg, David Gubler, Neel Bechtinger)

Neuer Tag, neues Glück. Vielleicht ein klein bisschen mehr als gestern? So oder so stand schon am Morgen fest, dass dies der letzte Tag in Bosnien wird. Es hätte schon etwas gröberes geschehen müssen, um diesen Plan noch zu kippen. Wir liessen es erst mal gemütlich angehen, denn der erste Zug, den wir eingeplant hatten, kam in Doboj um 9:50 an. Eigentlich wollten wir wie immer um acht aufstehen, verpennten aber und kamen so erst eine halbe Stunde später aus den Federn. Nach Frühstück und Packen verliessen wir dreiviertel Stunden später das Hotel. Rückblickend wars zusammen mit dem in Niš das beste Hotel des Urlaubs, günstig und trotzdem mit allen Schickanen.
Nun fuhren wir für den Regio raus. Wir hatten noch Zeit, eine Stelle zu finden, wussten aber nicht so genau wie viel, denn dank kyrillischem Fahrplan auf meinem Handy und dummer Karte ohne kyrillische Ortsnahmen mussten wir ziemlich raten, wann der Zug wohl wo war. In Rudanka wurden wir fündig und warteten, zum Erstaunen der anwesenden Fahrgäste, im Gebüsch auf den Zug. Dass überhaupt Fahrgäste warteten war schon mal ein gutes Zeichen, so konnten wir wenigstens davon ausgehen, dass ein Zug kommt – das Gegenteil soll es hier ja auch geben. Der Zug aus Banja Luka, mit einem grünen und einem DR-mässigen Bosnier-Wagen, kam fast pünktlich an uns vorbei gefahren.
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Der Regio aus Banja Luka in Rudanka

Als nächstes standen weitere Regios sowie das Zugpaar Zagreb – Ploce auf dem Programm. Letzteres sollte sicher kommen und hatte bestimmt eine anständige Länge. So fuhren wir weiter gegen Banja Luka und suchten eine Stelle für diese Richtung, was aufgrund der Windungen der Strecke, obwohl gegen Westen, auch am Vormittag hätte gehen müssen. Wir fanden aber keine zufriedenstellende Fotostelle, zudem fanden wir im Kursbuch noch einen Zug aus Banja Luka, der fast überall im Licht kam und in unserer Gegend kreuzen musste. Schliesslich stellten wir uns in der Gegend von Stanari auf, Pascal an einem Bahnübergang und wir direkt beim Bahnhof. Während wir warteten kam der Bahnhofsvorstand vorbei und erklärte in gebrochenem Englisch, dass die nächsten Züge die beiden Kroaten-Züge seien. Vier (!) Regios, obwohl im Fahrplan vermerkt, würden nicht verkehren. Das brachte uns ein grosses Loch in unserem Tagesprogramm ein. Während wir im Schatten vor uns hin schwitzen – das Wetter war auch heute wieder schön, aber heiss – kam unerwartet eine Fahrleitungstriebwagen-Doppeltraktion angefahren. Darin waren etwa 30 chic angezogene Männer eingepfercht. Sie interessierten sich irgendwie für die Fahrleitung und Stromversorgung, machten Fotos und legten eine Rauchpause ein. Ziemlich befremdend das Ganze :) Mit dabei waren auch zwei, die uns schon gestern Abend im Hotel aufgefallen waren, weil sie sich auf Englisch über Fahrleitungsspannung unterhielten.
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Auf Regios warteten wir in Stanari vergebens, dafür kamen zwei Fahrleitungstriebwagen

Weitere Unterhaltung bot der Verlad von Kohle auf LKWs in einem gleich neben dem Bahnhof gelegenen Werk. Da wir nun massig Zeit hatten, suchten wir aufs neue Stellen, diesmal für den IC nach Zagreb. Da wir nach erfolgreicher Suche immer noch sehr viel Zeit hatten, vertrieben wir uns diese mit jassen. Als der Zug bald kommen sollte, verteilten wir uns an den gefundenen Stellen. Der Zug bestand aus einer Doppeltraktion 441er mit drei Wagen, nett anzusehen das Ganze!
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Der IC nach Zagreb war zu unserer Verwunderung doppelt bespannt.

Ich sammelte die beiden Buben wieder ein und wir suchten uns etwas für die Gegenrichtung. Das Licht war nun für diese Richtung aber eher mies, so suchten wir uns eine Stelle für einen Querschuss, was uns sowieso noch fehlte. Ohne wirklich zu glauben, dass wir etwas finden würden, stiessen wir zwischen Ljeskove Vode und Rakovac auf eine offene Fläche, wo man sogar erhöht stehen konnte – für einen Querschuss hervorragend geeignet! Der Zug war wiederum hübsch, diesmal mit vier Wagen und einer Lok.
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Der Gegenzug nach von Zagreb nach Ploce

Sehr zufrieden mit dem Bild machten wir uns auf den Weg zurück in Richtung Doboj, das nächste Ziel war Modrica. Es sollte jedoch noch ein Regio nach Banja Luka folgen, vielleicht, möglicherweise. Die Suche nach einer Stelle gestaltete sich erneut schwierig. Schliesslich entschlossen wir uns am Ortseingang von Rudanka zu stehen. Pünktlich wie die Eisenbahn kam der Drei-Wagen-Zug vorbei, wiederum mit zwei Loks, wobei die Hintere abgebügelt war.
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Der Regio nach Banja Luka, wieder einmal mit zwei Loks

Über die Hauptstrasse fuhren wir nun weiter nach Modrica. Das nächste Ziel war der EC von Budapest nach Sarajevo, welcher neben einem Bosnier- auch einen MAV-Wagen im Zugverband hat. Die zwei Wagen waren dann aber auch schon alles. In einem Supermarkt kauften wir die kühlste auffindbare Getränkeflasche und suchten uns darauf eine Stelle. Nur wenige Kilometer hinter Modrica wurden wir fündig. Nach etwas Grünschnitt am Trassee war der Blick frei und er Zug konnte kommen. Neben dem EC war auch noch ein Regio im Plan vermerkt, und wir rechneten damit, dass dieser kommen würde, denn die Gegenleistung hatten wir unterwegs gesehen. Trotzdem kam auch dieser Zug nicht. Der EC dagegen kam, mit einer halben Stunde Verspätung, im schönsten Licht an unserer Stelle vorbei. Vor den beiden Wagen, schon wieder, eine Doppeltraktion. Was es wohl damit auf sich hatte?
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Der EC Budapest - Sarajevo zum dritten Mal an diesem Tag kam ein Zug mit zwei Loks angebraust.

Nachdem der Bauer seine Kühe an uns vorbei in den Stall getrieben hatte, ging es wieder los, für den letzten Zug des Tages und gleichzeitig letzten Bosnischen Zug für uns. Theoretisch hätte es ein netter Zug sein können, der Schnellzug von Belgrad nach Banja Luka via Doboj. Im kroatischen Kursbuch war er mit erster sowie zweiter Klasse und rollender Beiz gekennzeichnet, das musste ja ein richtig langer Zug sein! Naja, so recht daran glauben mochten wir nicht, aber zwei, drei Wagen wären schon nett gewesen.
Erst aber suchten wir, mal wieder, eine Fotostelle. Bis zum Grenzbahnhof Slavonski Samac war aber überhaupt nichts zu wollen, die ganze Strecke war erschreckend zugebuscht. Der Grenzbahnhof war aber gar nicht mal so schlecht. Dort fanden wir auch die beiden Wagen vom Regio, den wir gesehen hatten. Etwa 10 Minuten nach Plan kam die orange Front in den Bahnhof eingefahren. Kurz darauf, bei der Ausfahrt, die grosse Überraschung: Es waren nicht zwei, nicht drei, nicht vier, sondern, haltet euch fest, EIN ganzer Wagen ;) Aber damit das Verhältnis Loks zu Wagen stimmt, war diesmal immerhin nur eine Lok dran, mehr Triebfahrzeuge als Wagen durfte nun wirklich nicht sein.
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Internationale Züge in Bosnien sind lang, sehr lang, manchmal sogar einen Wagen lang!

Zufrieden räumten wir unsere Sachen zusammen und fuhren nach Slavonski Brod. Ja, dort waren wir diese Ferien schon mal, und wir hatten vor, im gleichen Hotel wie vor zwei Wochen zu übernachten. Gegenüber Osijek war es zwar ein kleiner Umweg, aber wir hatten die Hotel-Sucherei satt und dort wussten wir, woran wir waren. Kurz vor der Grenze suchten wir noch sämtlichen bosnischen Mark zusammen und gingen bei einer Tanke punktgenau einkaufen. Die Verkäuferin wunderte sich etwas, dass wir nach jedem tippen neu zählen mussten und das Regal erneut durchsuchten, aber bis auf eine klitzekleine Münze sind wir alles losgeworden. Ziel-Junk-Kaufen sozusagen ;) Die Grenze zu Kroatien passierten wir ohne Probleme und bald waren wir auf der Autobahn nach Slavonski Brod. Das Hotel fanden wir schnell und erneut bekamen wir ein Luxus-Zimmer mit Ausziehbett, und einer richtig dicken Dusche :) Der Duschkopf war sowas von kuhl, hatte 10 verschiedene Sprühmodi, genau das Richtige nach einem viel zu heissen Tag. So wurde das Duschen interessant und man konnte das kühle Nass etwas länger geniessen als sonst.
Frisch geduscht und mit einem neuen Satz Klamotten gingen wir auf die Suche nach einem kleinen Snack. Dieses mal versuchten wir unser Glück bei einer Take-Away-Pizzeria. Da die aber keine Euros wollten mussten wir doch noch Kuna aus einem Automaten ziehen, die 30 Kuna oder so, die ich noch hatte, waren etwas wenig für drei Personen :)
Die Pizza schmeckte leider nach Koti Pizza in Finnland (das ist kein Kompliment), man hätte es lassen sollen, sitzen wir nun im klimatisierten Zimmer und schustern einen Plan für die Gegend um Osijek. Wir freuen uns!
Auch der Wetterbericht ist erfreulich, die nächsten sieben Tage ist super Wetter angesagt. Heiss wie Sau zwar, aber es soll schön bleiben.



Donnerstag 23.7.2009 Slavonski Brod - Subotica
(Text: Pascal Zingg; Fotos: Pascal Zingg, David Gubler, Neel Bechtinger)

„Kroatien lohnt sich eben immer.“ Dieses Zitat von Nil trifft diesen Tag sehr gut. Nach unserem Bosnienaufenthalt entschieden wir uns, den Transfer rüber nach Subotica mit ein paar Bildern aus der Region um Osijek auszuschmücken. So ging es nach dem Frühstück hoch in Richtung Našice. Ab dort ging es der Strecke nach auf Stellensuche. Wir wurden schliesslich in Koska fündig, wo wir den ersten IC aus Zagreb machen konnten. Das Glück war uns schon mal hold, denn es war ein schön langer Zug, mit einer GM, die richtig rum kam.
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Der IC aus Zagreb hatte die GM richtig rum

Gleich hinter dem IC folgte ein Regio, denn wir im Bahnhof Koska mitnahmen.
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Der nachfolgende Regio in Koska

Da es nun bis zum Gegenzug des ICs ein Weilchen hin war, suchten wir nach Stellen und entschieden uns, den Regio auf der Stichstrecke von Belišće nach Bizovac zu schiessen.
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Auch auf der Stichstrecke von Belišće nach Bizovac verkehren die Züge der Baureihe 7121.

Anschliessend fuhren wir für den IC nach Cret Bizovacki. Kaum angekommen kam ein Regio von hinten, wir nahmen den Nachschuss noch schnell mit und stellten uns für den IC. Diesmal war die GM verkehrt rum, was wenig verwunderte, denn die Lok war jene des ersten Zuges.
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Der Regio gefolgt vom IC bei Cret Bizovacki

Nach dem IC stellte sich die grosse Frage, was wir tun sollten. Eigentlich wollten wir den EC Budapest – Sarajevo unterhalb von Osijek machen, doch der hatte noch etwas Zeit. Wir entschieden uns deshalb hoch nach Beli Manastir zu fahren. Dort ankommen sahen wir eine 2044 mit Güterzug und eine leere M41 im Bahnhof stehen. Die M41 setzte kurz nach unserem Eintreffen zurück an die Einfahrt, denn der EC Sarajevo – Budapest kündigte sich an. In aller Eile gab es aber noch einen Frontschuss auf die beiden Loks, und der Güterzug wurde noch kurz ins Visier genommen.
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Ein Vergleich zweier Staatsbahnen: ungarische M41 neben kroatischer 2044

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In Beli Manastir wartete ein Güterzug auf ein freies Trassee.

Schliesslich kam der EC. Wie der Zug so aus der Sonne kam, schien an der Zuglok irgendwas anders zu sein. Wir rätselten, ob es wohl eine der Grünen sein konnte. Es war eine Grüne, verkehrt herum. „Sehr gut“, dachten wir uns, denn die Lok würde sicher die Gegenleistung übernehmen und wäre dann richtig am Zug. Wir fuhren also raus, und machten die M41 mit ihrem Zwei-Wagen-EC hinter dem Bahnhof, wobei die M41 keine Gegenlichtfront hat und darum auf dieser dunkel war.
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Der EC Sarajevo - Budapest verlässt Kroatien

Nun begann das Warten auf den Gegenzug. Natürlich kam dieser zu spät. Zu allem Überfluss bestand er auch nur aus einem MAV-Wagen, den Bosnier suchte man vergebens.
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Der eh schon kurze Gegenzug war an diesem Tag noch kürzer

Etwas gefrustet schossen wir den Zug und fuhren dann runter an die Strecke nach Osijek, wo wir einen Triebwagen erlegten und merkten, dass das Licht für die dunkle GM wohl nicht passt.
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Vor dem EC fuhr noch ein Regio in Richtung Osijek

Also gingen wir an die Strecke hinter Osijek, wo wir einen netten Bahnhof für diesen überlangen EC fanden.
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Der überlange EC nach Sarajevo. Währenddem das Depot Osijek vor allem über A1A'A1A Maschinen des Typs 2044 verfügt, wurde dieser Zug mit einer der wenigen Co'Co' des Typs 2062 bespannt.

Wir setzten den Internationalen um und warteten anschliessend noch den nächsten Regio, wir immer in dieser Gegen war es übrigens einer dieser nicht besonders schönen 7121.
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Der Regio (wie immer ein 7121) im gleichen Bahnhof.

Nach dem der Regio durch war, düsten wir schon wieder los, denn wir hatten noch eine Brücke gesehen, von der aus man den nächsten IC nach Zagreb nett umsetzen konnte. Flink gings also hoch nach Josipovac. Zu unserer Freude kam auch diese GM richtig rum.
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Das Bild des Tages ein IC in Richtung Zagreb vor der Dorfkulisse von Josipovac

Damit hatten wir nun aber alles im Kasten, was wir wollten, und es war nun Zeit, wieder nach Serbien zu gehen. Unser Ostkurs brachte uns dabei an die Donau, wo wir nach Serbien einreisten. Die Einreise war dabei kein Problem, die Serben hatten also nicht das Gefühl, wir dürften nicht mehr einreisen, weil wir schon mal im Kosovo waren. Der serbische Zoll war sehr familiär, drinnen sassen zwei ältere Herren und draussen kontrollieren zwei jüngere Frauen (ihre Töchter?) die Papiere. Die Frauen tranken dabei noch einen Kaffee und genossen das schöne Wetter sichtlich.
Kurz nach der Grenze erreichten wir Sombor. Wir fuhren kurz zum Bahnhof und sahen, dass gleich ein Triebwagen ausfahren sollte. Wir hopsten also wieder ins Auto und nahmen den Triebwagen als Verfolgungstaxi nach Subotica, wobei es bei tiefem Sonnenstand und langweiliger Landschaft immer schwieriger wurde, etwas Vernünftiges heraus zu holen.
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Zum Abschluss des Tages verfolgten wir einen 712er der ZS (HZ 7121) zwischen Sombor und Subotica

Schliesslich erreichten wir Subotica. Beim obligatorischen Bahnhofshalt gab es leider kein Kursbuch. Dafür fanden wir nach dem Bahnhofshalt mit viel Suchen ein gutes Hotel. Wir buchten für zwei Nächte und spazierten dann in die Innenstadt, wo wir im Gasthof zum goldenen Ähm noch etwas die lokale Küche testeten.



Somit wären wir bereits wieder am Ende einer weiteren Episode unserer Balkantour. Bevor ich jedoch schliesse, möchte ich noch etwas Werbung in eigener Sachen machen. bahnpics.com (die Seite von Nil) produziert auch in diesem Jahr seine bekannten Kalender. Neu ist, dass sie in diesem Jahr mit uns (bahnbilder.ch) zusammenspannen. Der Unterschied für euch besteht darin, dass dieses Jahr mehr Fotografen an den Kalendern beteiligt waren und die Qualität der Bilder deshalb noch besser sein sollte.

Wie bereits in den vergangenen Jahren gibts eine Schweizer und einen Internationalen Kalender. Der internationale ist selbstverständlich auch mit Bildern dieser Tour gespickt, ja es ist sogar ein Bild aus diesem Bericht im Kalender. Mehr Infos zu den Kalender entnehmt ihr bitte hier:
http://bahnpics.com/nil/Kalender%202010/banner.jpg

Schliessen möchte ich dann aber wieder mit der Balkantour, nämlich mit dem Ausblick. Im nächsten Beitrag wird euch Nil etwas über unsere Sinobus-Jagd in Subotnica erzählen.

So das wars nun aber wirklich, in diesem Sinne und ... ähhh nein, das darf ich jetzt nicht schreiben, sonst krieg ich krach mit Nil :D

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2009:10:29:02:19:37.

Kompliment ! (und Zusatzfrage)

geschrieben von: MichaelM

Datum: 29.10.09 14:06

Hallo miteinander,

jetzt muß ich doch mal eine Frage bezüglich des Kosovo loswerden:

Wenn ich mich nicht verlesen oder etwas überlesen habe, seit Ihr doch direkt vom Kosovo
nach Serbien weitergereist ?

Falls ja, wie wurde das Problem mit dem fehlenden serbischen Einreisestempel gelöst ?


MM

Super, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 29.10.09 16:08

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
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Re: Super, danke! :-)

geschrieben von: Mr._Hockey

Datum: 29.10.09 17:32

@Michael, wir sind schon von Serbien eingereist, hatten also den entsprechenden Stempel schon im Pass ;)

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Re: Super, danke! :-)

geschrieben von: Markus Rabanser

Datum: 29.10.09 17:53

Hallo miteinander!
Und ich dachte schon ich wäre der einzige, der in Bosnien die Zeit mit "jassen" verbracht hätte!
Am 24. und 25. August hatte der IC Sarajevo - Budapest übrigens auch nur den MAV-Wagen am Haken. Zwischen Beli Manastir und Pecs fuhr dieser Minimum-IC aber in Doppeltraktion M 41. Es geht also schon mit mehr Lokomotiven als Wagen.
Beste Grüße
Markus

Re: Super, danke! :-)

geschrieben von: Roni

Datum: 30.10.09 11:32

Hallo!

Im Juni auch nur ein MÁV Wagen Sarajevo - Budapest...

lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
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