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Sonntag 05.07.2009: Schweiz - Gorisnica
(Text: Nil; Fotos: Mr._Hockey)

Abfahrt! Urlaub, und irgendwie habe ich mich bisher gar nicht so recht darauf gefreut... geändert hat sich dies erst als wir am Freitag die Karre bei Ilg (wie immer) abgeholt hatten. Der Grund, ich weiss es gar nicht, aber irgendwie ist mir die erste Urlaubswoche vom letzten Jahr noch zu gut in (negativer) Erinnerung, dabei gibt es gar keinen Grund Angst zu haben, dass es sich wiederholt?! Egal, der erste Urlaubstag war da und ich startete, leider ebenfalls fast wie immer, relativ unvorbereitet ;).Wegen nicht angekündigtem Besuch am vorherigen Abend wurde das Packen auf später verschoben und auch sonst wurde ich irgendwie mit nichts fertig, und das obwohl ich schon einige Tage Urlaub hatte ;P
Der Tag begann für mich so denn auch noch vor 6 Uhr, denn nebst dem Weg nach Slowenien hatten wir noch vor, einen SBB RBe 540 vor dem Zusatz-IC morgens in Reichenburg zu erlegen. Nach dem Beladen des Autos ging es erstmal zum Gubler, seinen Krempel einladen. Dabei entschieden wir uns, da vom Zingg noch mehr Gepäck kommen würde, die Leiter zuhause zu lassen. Auf dem Weg nach Reichenburg lernten wir unterwegs noch eine neue Methode zur Unkrautbeseitigung, bzw. zum Fällen von Bäumen, kennen. Ein völlig vermatschtes Auto stand neben der Strasse und ein Baum auf selbiger, vor 10 Minuten war der aber noch nicht da! Ok, die Methode hat zwar vom Resultat her überzeugt (der Baum war gefällt), der Einsatz war aber auch dementsprechend hoch ;)
Nachdem wir uns beim Fahrer und bereits anwesenden Personen versichert hatten, dass keine weitere Hilfe nötig war, fuhren wir weiter nach Reichenburg. Da angekommen zogen wir Zingg am Bahnhof ein und fuhren auf die Brücke. Anstatt des erhofften RBe kam aber eine rote langweilige BoBo am Zug, das früh Aufstehen war also für Nichts *grummel*!
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Der IR nach Chur mit einer roten Bobo statt des erwarteten RBe 540.

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So hätte das übrigens aussehen sollen. Der gleiche Zug am 4.7.2009

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Die weiteren interessanten Züge waren dieser EW-IV-Pendel mit Werbelok...

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... und dieser IR mit einer weiteren roten Bobo.

Nach ein paar weiteren Zügen gings zum Zingg nach Hause um noch seinen Krempel in die Karre zu laden, und jetzt war er voll, unser feuerroter Chevy Nubira ;)
Für den Abend hatten wir uns Ormoz in Slowenien als Ziel ausgesucht, es war in einem Tag gut zu schaffen, liegt noch im Euro-Raum, ich kenne da ein Hotel und es liegt nahe am ersten Ziel „zum Mitnehmen“ auf dem Weg nach Süden, die Dieselpisten um Varazdin/Cakovec.
Wir verliessen die Schweiz gegen 10 Uhr und nahmen die Strassen des Fürsten in Beschlag, ehe wir die unbesetzte Grenze zwischen dem Fürstenland und Österreich überschritten.
Das bisher noch nicht erfolgte, aber lange ersehnte Frühstück gab es dann bei Bekannten auf einem nahe gelegenen Campingplatz.
Nach dem Füllen des Bauches und dem Erwerben eines Pickerls ging die Fahrt dann richtig los, der Arlberg war schnell unterquert, Innsbruck liessen wir links liegen und bei Wörgl bogen wir rechts ab in Richtung Zell am See. Die Giselabahn abwechselnd zur linken und zur Rechten fuhren wir nach Schwarzach St. Veit, um dann über Bischofshofen ins Pongau zu gelangen. Unterwegs sahen wir kaum Züge, aber wie es sich für das Ösireich gehört natürlich eine Werbelok (sehen wir immer beim durchqueren); Es war der Rumäne mit Güterzug auf dem Weg nach Wörgl.
Durch das Pongau ging es ohne weitere Verzögerung, einzig ein sehr starker, aber kurzer Regenschauer lies die Durchschnittsgeschwindigkeit etwas sinken. In Liezen erreichten wir ein weiteres Mal die Autobahn. Fix ging es in Richtung Graz und an der Mautstation vor irgendeinem langen und stinkigen Tunnel blieben wir wieder hängen. Schon nicht ganz günstig, dieses durch Österreich fahren. Für einmal quer durch haben wir gegen 25 Euro bezahlt!
An der Mautstation stand auch etwas von Slowenischen Vignetten, also fragte ich aus Interesse mal was es gibt, bzw. ob sich zum Vorjahr (nur Halbjahresvignette für 40 Euro) etwas geändert hat. Und tatsächlich, für 15 Euro kriegt man jetzt eine Wochenvignette! Schön, mit der Info im Sack fuhren wir weiter, aber ohne Vignette. Die Planung hatten wir nämlich so ausgelegt, dass wir in Slowenien die Autobahnen vermeiden konnten.
Kurz vor der Grenze ging es dann runter von der Bahn und links rum in Richtung Bad Rakersburg an der Slowenisch/Österreichischen Grenze. Die Grenze war verlassen und auffällig war, dass auf der slowenischen Seite das Ganze wieder etwas heruntergekommener war als „drüben“. An anderen Grenzübertritten ist uns dies nie so wirklich aufgefallen.
Auf unbekannten Strassen ging es bis Muska Sobota, wo wir wieder auf bekannte Wege einlenkten, denn vom Sommer 08 her kennen wir die Ecke relativ gut.
An Ormoz vorbei ging es direkt nach Gorisnica, wo das bekannte Hotel liegt. Auf das Hotel Ormoz verzichteten wir gerne, auch wenn es etwas günstiger von Preis und Lage her wäre, denn der Ausbaustandart liess da etwas zu wünschen übrig. Nicht aber unser Hotel, in welchem wir uns nach wenigen Minuten ein Zimmer mit 3 Betten gesichert hatten, ohne überhaupt zu wissen was es genau kostet. Wir liessen uns überraschen, soooo teuer konnte es schon nicht sein.
Im angebauten Gasthof assen wir noch etwas zu Abend. 9 Uhr war vorüber, als uns ein wirklich leckeres Essens serviert wurde, auch wenn das Angebot im Vergleich zur Karte sehr bescheiden war. Die Serviertochter hat uns beim Bringen der Karte nämlich nicht gesagt, was es nicht gibt sondern gesagt, was es gibt ;) Pizza oder Auflauf, so im Groben (ich habe mich für den Auflauf entschieden, gute Wahl!).
Wir haben das Hotel jetzt mal für eine Nacht gebucht, schauen wie es morgen wird ... auf jeden Fall wird es die letzte Nacht in der EU, denn das Hotel soll morgen Abend ausgelastet sein, schwer vorstellbar, weil heute Nacht sind wir etwa die Einzigen, die hier nächtigen ;)
Für den Fall, dass wir in der Gegend bis am Abend bleiben könnten (wetterabhängig), würden wir uns in Kroatien etwas suchen.
Beim Hotelpersonal habe ich mich übrigens noch beliebt gemacht: Beim Buchen des Zimmers habe ich mal noch meine 7550 slowenischen Tolar auf den Tresen geknallt, eigentlich nur um zu fragen, ob ich mit dem Geld noch etwas machen kann. Der Englisch sprechende Herr hinter dem Tresen lachte laut und rief dem restlichen Personal, jeder beäugte das Geld, wobei vor allem der 5000er Schein das Interesse der Leute auf sich zog. Die fragten sich wohl auch, woher ein junger Tourist (jung sage ich jetzt einfach mal) noch das alte Geld hat ;) Ich fragte dann noch wie viel mein Geld (diente bisher als Verzierung des Wohnzimmers) in etwa Wert hat und war erstaunt, dass es anscheinend gegen 50 Euro sein sollen.
So versuchte ich natürlich beim Abendessen mit den Tolars zu bezahlen, was leider nicht gelang. Höchstens in Ljubel würde ich mein Geld noch los, meinte man auf Anfrage ;(
So mussten wir bereits wieder einige Euro ausgeben, welche wir eigentlich für den Kosovo gewechselt hatten, und nicht für das alte Europa. Wirklich müde von der langen Tour fallen wir jetzt dann gleich ins Bett, die 800km in den Knochen.



Montag 06.07.09: Gorisnica - Slavonski Brod
(Text: Nil; Fotos: Mr._Hockey)

Kurz nach 7 Uhr begann der heutige Tag, und zwar etwas verschwitzt, denn einerseits war es immer noch relativ warm draussen, andererseits zündete die Sonne durch die Vorhänge. Wegen Müdigkeit hatten wir es am vorherigen Abend nicht mehr geschafft, den elektronischen Fahrplan der HZ auszuwerten, um heraus zu finden, wann wir wo sein mussten. Andererseits erachteten wir dies auch nicht als unbedingt notwendig, denn der Starzug am Morgen, der IC Maestral nach Budapest, fährt ja leider nicht mehr über Varazdin.
Zingg und Gubler gingen dann bald zum Frühstück, während ich mich nochmals etwas aufs Ohr haute. Ich war noch zu kaputt um zu frühstücken, dazu musste ich wach genug sein ;) Als die anderen zwei zurück kamen schauten wir uns mal unseren Tag an, es war (noch) schön, und solange es so blieb wollten wir auf jeden Fall in der Gegend bleiben. Spätestens morgen früh aber ginge es dann weiter in den Südosten. Sollte das Wetter früher absiffen, so schlossen wir eine frühzeitige Abfahrt aber auch nicht aus, denn Slavonski Brod war ja nicht allzu weit entfernt von unserer Position.
Wir hatten dann soviel Zeit vertrödelt, dass wir den R von Varazdin nach Kotoriba nicht mehr vor Varazdin erwischen konnten. So plante ich um und wir fuhren nach dem Überqueren der Grenze zu Kroatien (was ohne Probleme gelang) hinter Cacovek an die Strecke. Am Zoll bekam ich sogar noch einen Einreisestempel in den Pass... jetzt war ich also schon zweimal eingereist und nie ausgereist, denn letztes Jahr hatten wir beim Verlassen keinen Ausreisestempel erhalten. Ob wir diesmal einen bekommen würden?
Auf jeden Fall standen wir dann zum Bahnhof von Donji Kraljevec, um die GM mit dem Zug zu erlegen. Diese kam nach 20 Minuten warten in der prallen Sonne dann auch, mit zwei lumpigen Wagen! Aber sie stand immerhin richtig rum.
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Regio in Donji Kraljevec

Nach dem Foto hatten wir etwas Eile in die Region von Sveti Ilija zu gelangen, denn ein Regio nach Zagreb drückte im Plan. So nutzen wir auch zum ersten Mal wieder Kroatiens Autobahnen. Mit dem “drugi programm“ (HR2) im Ohr fährt es sich extrem gemütlich. Für diesen Regio standen wir dann gemütlich in die Kurven von Sveti und erlegten ihn, wobei die Lok leider falsch herum stand.
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Regio nach Zagreb bei Sveti IIija

Der nächste Zug fuhr dann in der Gegenrichtung. Da dieser aber irgendwie nirgends so richtig im Licht kommt, suchten wir uns gleich in der Gegend beim Haltepunkt etwas Neues, denn da dreht die Strecke ein wenig. Beim Clublokal des örtlichen Basketballvereins parkten wir, liefen der Strecke nach und fanden etwas, was unseren Wünschen entsprach. Zurück beim Auto warteten wir dann die 30 Minuten bis zum Regio im Schatten, um pünktlich auf die GM wieder an der Stelle zu stehen.
Wetter war immer noch erste Sahne, auch wenn sich in Richtung Westen, wie angekündigt, eine Front aufgebaut hatte.
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Regio nach Varazdin bei Sveti Ilija

Weiter im Plan war ein Regio von Varazdin angekündigt, dieser kam natürlich auch wieder pünktlich und mit GM, aber leider abermals falsch herum.
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Regio nach Zagreb bei Sveti Ilija

Unterwegs verglichen wir noch die Fahrpläne auf dem Laptop mit dem alten Kursbuch von letztem Jahr, und bis auf einige Abweichungen im Minutenbereich war alles unverändert um diese Zeit herum.
Nun war mal Mittagspause angesagt, und für den Einkauf kannte ich einen Supermarkt in Nvoi Marof. Wir liessen uns gut Zeit und assen abschliessend noch ein Eis, ein Fehler, den wir gleich bereuen würden. Als wir nämlich fertig waren, fuhren wir gemütlich mal in Richtung Zagreb in den einzigen Streckenabschnitt, in dem der nächste Zug nach Varazdin im Licht kommen sollte. Ich fragte Pascal, wann der Zug denn kommt; er schaute nach, und ein Blick auf die Uhr verriet, oh Mist, der musste gleich kommen... Und als nächstes sahen wir eine GM, richtig rum, mit einem Regio vor dem BÜ an uns vorbei ziehen. Oh, öhm... und wir waren nur 50 Meter von einer Stelle entfernt ;)
Um eine Stelle für den Südfahrer zu eruieren, gings dann weiter, südlicher denn je zuvor, bis nach Donji Kraljevec. Allerdings ohne Erfolg, denn die Strecke wurde da weiter unten nicht interessanter. So gingen wir für die voraussichtlich letzten beiden Züge für uns nochmals in die Gegend um Novi Marof. Die letzten beiden deshalb, weil der Siff vom Westen mittlerweile zum Siff von „über uns“ wurde ;) und somit die Sonne nicht mehr ganz so stark schien wie auch schon.
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Regio nach Zagreb bei Krusljevec.

Wir erlegten einen Regio an der Flussbrücke hinter Novi Marof und wollten dann für den zweiten kurz vor Novi Marof etwas machen. Ich begann aber zu zweifeln, denn die Flussbrücke war auch nicht schlecht... und so warteten wir mal und diskutieren. Zum Glück warteten wir, denn wenig später grummelte es vertraut in der Ferne, ein Güterzug? Es gab da was, das wusste ich, aber letztes Jahr haben wir keinen gesehen... oder vielleicht doch? Tatsächlich, eine frisch lackierte 2062 fuhr samt Begleitwagen und Güterzug in Richtung Varazdin im Halblicht an uns vorbei.
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Der einzige Güterzug auf dieser Strecke strebt bei Krusljevec in Richtung Varazdin.

Gut, gut... somit war auch klar, wo wir den nun definitiv letzten Zug des Tages erlegen wollten, nämlich bei Novi Marof. Es sollte ein Nachschuss werden und ich hoffte, dass der Regio wie letztes Jahr ein Triebwagen und keine GM war. Dies war auch so... und leider war der auch wieder eingesaut, wie letztes Jahr :(
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Regio nach Varazdin hinter Novi Marof.

Nun ging die nächste grosse Etappe los, ich legte mich hinten auf den Rücksitz und liess die anderen zwei Navigieren und fahren *gemütlich*. Irgendwo vor Slavonski Brod wollte der Tank noch etwas gefüllt werden und „mein“ Fahrer und „mein“ Planer wollten noch für ein Foto oder zwei an die Hauptstrecke. Tanken war kein Problem, bei der Ortsansässigen INA-Tankstelle füllten wir Tank und Kanister... Das Fotografieren ging leider nicht ganz so gut, denn die Strecken in dieser Ecke sind in der Ebene relativ sehr langweilig und unfotogen. Sich schnell nähender Siff vereitelte ein Versuch, ein gescheites Bild zu machen, dann zur Gänze.
Zurück auf der Autobahn dauerte die Fahrt nach Slavonski Brod keine halbe Stunde mehr. In der Stadt fanden wir dann auch ohne Navi relativ schnell das Hotel vom letzten Jahr mit dem etwas sehr engen Parkplatz.
Diesmal war zwar Ivan (der vom letzten Jahr) nicht da, aber der anwesende Portier, welcher uns immer mit „Jungs“ ansprach war auch nicht schlecht. Auch nicht schlecht aus Sicht des Hotels war aber der Preis, 45 Euro pro Nase wollten die von uns, was für den Osten ganz schön viel ist. Dafür bekamen wir eine Suite mit 3 Betten, Internet, Klimaanlage, etc., also alles, was das Herz begehrt. Den Preis war das Zimmer auf jeden Fall wert.
Nach dem Beziehen des Hotels und dem Frischmachen ging es noch ans Abendessen, letztes Jahr hatten wir einmal die Innenstadt durchquert, ohne etwas Schlaues zu finden. Aber diesmal waren wir schlauer und liessen uns vom Portier einen Tipp geben. Wir fanden besagtes Lokal auch, das Essen war nicht schlecht, etwas teuer zwar... Das Hauptproblem war aber: Es war nicht möglich draussen sitzen, sondern wir mussten irgendwo im 1. OG in einem Raum ohne Fenster und ohne Klimaanlage unser Mal geniessen, was nicht gerade gemütlich war.
Zurück zum Hotel regnete es dann leicht und nach einer kurzen Internet-Session gings ab ins Bett.


Das wars bereits wieder vom ersten Teil, im nächsten Teil wird euch dann Nil erzählen, wie wir in den Kosovo gekommen sind!

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2009:08:09:20:04:42.
Hallo Mr._Hockey,

ein sehr interesanter Reisebericht. Nur ein was macht mich noch besonders "neugierig": auf der Strecke 12 müsste es aber noch mehr Güterzüge geben. Ich übernachtete letztes Jahr in Novi Marof und hörte nachts eine 2044 die Steigung hochdröhnen. Ich will da noch mal für Tonaufnahmen hin. Die 2044 dröhnt, das es einfach nur geil ist. Und die mit schweren Güterzug.....Aber gut, vielleicht fiel der auch der Krise zum Opfer, was ich mir gut vorstellen kann.

Gruß, 219 003-1
Hallo!

Schöner Einstieg an bekannten Stellen! :-)

lg, Roni - [raildata.info] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
https://raildata.info/raildatabanner1.jpg
Hallo,

ob es noch mehr Güterzüge gibt weiss ich gar nicht so genau.
Im 07 haben wir bereits einmal einen Güterzug gesehen (aber nur an einem von mehreren Tagen) und letztes Jahr wie geschrieben keinen einzigen.
Deshalb war ich auch etwas überrascht über dessen auftauchen. Das es zu Nachtstunden noch etwas gibt kann sehr gut sein, da war ich noch nie so nah an der Strecke, damit ich dies gehört hätte ;)

En Gruess

Übersicht über meine Reiseberichte in diesem Forum (nicht nachgeführt): [www.drehscheibe-foren.de]

Leben und Leben lassen ...
Nil schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo,
>
> ob es noch mehr Güterzüge gibt weiss ich gar nicht
> so genau.
> Im 07 haben wir bereits einmal einen Güterzug
> gesehen (aber nur an einem von mehreren Tagen) und
> letztes Jahr wie geschrieben keinen einzigen.
> Deshalb war ich auch etwas überrascht über dessen
> auftauchen. Das es zu Nachtstunden noch etwas gibt
> kann sehr gut sein, da war ich noch nie so nah an
> der Strecke, damit ich dies gehört hätte ;)
>
> En Gruess

Aha, ja dann...

der Verschub tauchte letztes Jahr in Novi Marof um die Mittagszeit auf. Dort kreuzte er mit dem Personenzug nach Zagreb, es dürfte der 3011 gewesen sein, wenn ich mich nicht täusche. Damals hing die 2062 055 dran, die hatte sogar noch alte Lampen. Und der Sound dazu.... hooooooooooooooooooooch

Gruß, 219 003-1
Hallo!

Planmäßig sollte um Mittag ein fixes Güterzugpaar fahren 65403 Varazdin ab 12:50, 65400 Varazdin an 15:30, ein Erforderniszug 63395 ab 14:42 und noch etwas in der Nacht.

Den ersten habe ich schon gesehen, ebenso einmal einen Güterzug, der später in Varazdin wegfuhr (so um 18 Uhr).

lg, Roni - [raildata.info] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
https://raildata.info/raildatabanner1.jpg
Hallo
Auf der Strecke Varazdin-Zabok-Zapresic fahren planmässig 4 Güterzugpaare(Sammler).
Es sind die,wie der Roni schon sagte 65403,65402,65401,65400,63395.Dann kommen noch Ölganzzüge(aus Ungarn,Österreich) zum Tanklager nach Zabok.In der regel fährt immer ein Güterzugpaar,der andere kann öfter ausfallen.
An der Strecke werden Novi Marof,Konjscina,Bedekovcina,Zabok,Novi Dvori,Luka,Veliko Trgovisce und Zapresic im Güterverkehr bedient.
So sieht der 63395 aus,aufgenommen letzten Monat in Varazdin
http://img198.imageshack.us/img198/4914/vz6.jpg
Klasse Reisebericht und klasse Bilder. Bin auf die Fortsetzung gespannt.
Moin,

Mr._Hockey schrieb:

> Beim Hotelpersonal habe ich mich übrigens noch
> beliebt gemacht: Beim Buchen des Zimmers habe ich
> mal noch meine 7550 slowenischen Tolar auf den
> Tresen geknallt, eigentlich nur um zu fragen, ob
> ich mit dem Geld noch etwas machen kann. Der
> Englisch sprechende Herr hinter dem Tresen lachte
> laut und rief dem restlichen Personal, jeder
> beäugte das Geld, wobei vor allem der 5000er
> Schein das Interesse der Leute auf sich zog. Die
> fragten sich wohl auch, woher ein junger Tourist
> (jung sage ich jetzt einfach mal) noch das alte
> Geld hat ;) Ich fragte dann noch wie viel mein
> Geld (diente bisher als Verzierung des
> Wohnzimmers) in etwa Wert hat und war erstaunt,
> dass es anscheinend gegen 50 Euro sein sollen.
> So versuchte ich natürlich beim Abendessen mit den
> Tolars zu bezahlen, was leider nicht gelang.
> Höchstens in Ljubel würde ich mein Geld noch los,
> meinte man auf Anfrage ;(

Tja, die Bundesbank tauscht nichts mehr aus dem Euro-Ausland, mit der Begründung, es gebe kaum Interesse.
[www.bundesbank.de]

[www.bundesbank.de]
[www.bsi.si]

Gruß, ULF
Hallo,

Danke euch.
Merkwürdig, dann hatte ich wohl meist Pech mit den Güterzügen.

En Gruess
Nil

Übersicht über meine Reiseberichte in diesem Forum (nicht nachgeführt): [www.drehscheibe-foren.de]

Leben und Leben lassen ...