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[SE] Wintermärchen in Skandinavien Teil 1: Auf nach Norden

geschrieben von: Nil

Datum: 21.04.09 00:08

Hallo Welt,

zu später Stunde soll es los gehen, mit dem Bericht vom Winterurlaub 09.
Die Reise führte uns etwas über 3 Wochen nach Schweden, Finnland und Norwegen, die grossen Strecken wurden mit der Bahn zurück gelegt, die Reise oben mit einem Mietwagen.
Mit mir war David Gubler (Kabelleger) unterwegs (www.bahnbilder.ch).

Organisatorisch, die Teile folgen im laufe der nächsten Tage / Wochen / Monate (ich lasse mir ja immer etwas mehr Zeit ;)). Parallel sind sie auch auf bahnpics.com unter meinen Galerien verlinkt.
Die Karte welche jeweils Verlinkt ist, ist in der Regel relativ genau, dank GPS Tracker wird das ganze nämlich recht Idiotensicher.

Nun viel Spass mit dem ersten Teil, auch wenn ich überhaupt keine Fotos liefern kann ... einige wenige erste kommen dann im nächsten Teil.




Prolog:

Bereits letzten Herbst ging ich an die Planungen im März in den Norden zu fahren, an Weltwirtschaftskrise war noch nicht zu denken, so schritt die Planung auch ohne nur eine Angst vor "keinverkehr" voran. Mit David fand ich bald jemand der nebst mir Zeit und Lust hatte im besten Wintermonat des Jahres den Urlaub zu verbringen. Bester Wintermonat weil: Relativ lange Tage bei absoluter Schneesicherheit.

Bald stand die Route mehr oder weniger fest, nach einem Besuch in Finnland sollte es oben rum über die Erzbahn nach Norwegen gehen, da dann in den Süden und schlussendlich wieder nach Schweden.
Als Startpunkt bot sich Lulea an, weil nahe an Oulu und somit dem Zielgebiet in Finnland. Als Endpunkt kristallisierte sich nach einem kleinen Fahrplanstudium Sundsvall heraus. Gedacht war eigentlich Östersund oder dergleichen, Sundsvall ist aber der Nördlichste Ort von Schweden wo man dank X2000 in einem Tag bis nach Kopenhagen kommt und da den Nachtzug nach Süden erwischt. Es hat also mehr praktische Gründe als sonstwelche.

In Finnland war klar was wir wollten, die von Daniel und mir entdeckten Erzzüge mit Sr2, dann planten wir die Route über Kolari nach Abisko, wo wir uns im Touribunker auch bereits ein Zimmer gebucht hatten, mehr ungewollt, aber man meinte, es würde voll und es könne kein Bettplatz garantiert werden ohne Reservation. Weiter ging es ans Saltfjell in Norwegen und schlussendlich bis Dombas am Dovrefjell. An der Mittlinje verbrachten wir die letzten Tage ehe wir ins Sundsvall den Zug nach Hause bestiegen. Der Teil ab Abisko war nicht wirklich fix geplant, wir liessen es offen wann wir wohin verschwinden.

Hoch gefahren sind wir mit der Eisenbahn, nicht etwa weil es das günstigste gewesen war, im Gegenteil. Es hatte praktische Gründe betreffend dem Gepäck und da wir nicht jeden Cent drei mal drehen wollten hatte es auch etwas mit Komfort und Erlebnis zu tun. Jeder der schonmal den Nachtzug nach Lappland in Stockholm bestiegen hat weiss sicherlich was ich damit meine.
Dank Sparnight von CNL ging es jeweils relativ günstig nach Kopenhagen im Liegewagen, in Schweden diente uns ein Interrail One Country Pass für Schweden zur Fortbewegung in den SJ Zügen. Die Reservierungen bis Lulea und zurück ab Sundsvall besorgten wir bereits hier in der Schweiz, genau so wie Reservationen für die Hotels in Stockholm, Oulu, Abisko und Sundsvall.

Ein Auto mieteten wir von Luela bis Sundsvall, über einen grossen Vermittler. Gebucht war ein Fahrzeug der Kompaktklasse, mit 4 Türen, aber nicht sicher mit Klima, dafür Winterausrüstung - hoffenltich! :-)
Der Spass war nicht günstig, zusammen mit der Bahnfahrt hoch wäre es günstiger geworden hier etwas zu Mieten bei den üblichen verdächtigen und dann hoch zu fahren. Aber wir dachten nie ernsthaft daran, ohne Spikes und Steckdose am Auto muss man da im März ganz sicher nicht hoch wollen! Einige Urlauber welche wir unterwegs gesehen haben waren da wohl anderer Meinung, wobei gerade die Spikes eigentlich jeden Tag unentbehrlich sind, auch viele Hauptstrassen sind eine Eispiste auf denen ich ohne Spikes niemals fahren wollte.

Am Donnerstag vor der Reise holte ich bei Daniel noch ein paar Schneeschuhe und Stöcke und somit war die Reisevorbereitung abgeschlossen, bald war alles Gepackt und es konnte los gehen!




Tag 1/2: Freitag / Samstag, 06/07.03.2009, Hinwil - Stockholm

[maps.google.ch]

Endlich war er da, der Tag der Abreise. Lange haben wir uns darauf gefreut, ist es doch der erste Urlaub für mich seit fast einem halben Jahr.
Die nötigen Vorbereitungen haben wir bereits im Voraus getroffen, so z.B Tickets und Reservierungen für die fixen Zugfahrten und einige Winterutensilien besorgt.
Pünktlich erreichten wir Zürich und los ging die Reise um 16:02 im IC ab Zürich. Der Zug selber war im vorderen Teil aus extrem hochwertigen RIC-Wagen gebildet, und ich dachte immer, die SBB hätte den Komfortstandard für IC-Züge zum letzten Fahrplanwechsel neu definiert?
Basel erreichten wir pünktlich und so drängten wir uns über die übervolle Passarelle erstmal zum Reisezentrum, unsere GA mussten noch abgegeben werden, was praktischerweise überall möglich ist. Schon da standen wir das erste mal vor dem Gepäckproblem. Der Kundendienst war in der oberen Etage und wir mussten unsere ganze Bagage mal da hoch schleppen.
Bei mir bestand das Gepäck aus Rucksack gross, mit Schneeschuhen, Stöcken und Stativ aussen dran, einem „kleinen“ Rucksack und der Kameratasche. David, nicht weniger bescheiden, hatte einen grossen Rucksack ebenfalls mit „Anhang“ und einen grossen Rollkoffer, was ihn anfälliger auf Treppen machte als mich ;)

Das GA war beim Basler schnell abgegeben und wir konnten sogar noch wünschen wo wir es wieder abholen wollen und hofften, dass es denn bei der Rückkehr auch da liegt.
Bevor unser Zug abfahren sollte gönnten wir uns noch ein Abendesssen auf dem geschäftigen Basler Bahnhofsplatz... in weiser Vorahnung, dass es im Zug den ganzen Abend keinen Speisewagen geben wird. Auch deshalb kauften wir uns noch etwas Proviant für die Reise im Migros ein, man(n) will ja schliesslich nicht verhungern.

CNL Basel 18:04 – Kopenhagen 9:59

Das Einsteigen gelang ohne Probleme und da wir die ersten waren konnten wir unser Gepäck fein säuberlich verstauen, in der Hoffnung, dass die maximal 4 Mitreisenden im Abteil nicht so viel Gepäck haben wie wir ;)
Ein Mitreisender stieg dann sogar noch in Basel SBB zu, ein Schwede der irgendwie nach Stockholm wollte und etwas mitteliungsbedürftig war.
Der ZUB kam irgendwo nach Basel Badischer Bahnhof und offenbarte uns, dass in Offenburg, Karlsruhe und Mannheim die restlichen drei Betten belegt werden sollten, es würde also voll werden!
Wir fuhren dann gemütlich in die Nacht hinein und legten uns irgendwo kurz vor 11 irgendwo um Frankfurt rum ins Bett, als wohl letztes Abteil im ganzen Wagen.
Zur allgemeinen Unterhaltung und zum kurzweiligen Zeitvertrieb kam mal noch eine Madame von DB und verteilte Formulare für die Kundenzufriedenheitsstatistik 2009, welche wir dankend annahmen. Warum die aber Gehalt und weitere Details wissen wollten war uns ziemlich schleierhaft ;)
Trotzdem füllten wir die Formulare brav aus, auch wenn es als „Dank“ dafür nur einen Kuli gab, der nicht mal ein DB Logo oder ähnliches drauf hatte.

In der Nacht wurde ich immer in der Phase wach in der wir rangiert wurden oder länger standen, in Fulda, irgendwo in Hannover oder so, Hamburg wohl nochmals irgendwo und Padborg. Ganz oben im Wagen sammelte sich die warme Luft, welche durch die ausgeschaltete Lüftung nicht sauber verblasen wurde, etwas mühsam. Das Schnarchen einiger Mitreisenden im Abteil machte die ganze Sache nicht einfacher.
Am Zoll kam dann sogar noch Personal vorbei (soviel zum vereinigten Europa) und wollte die Ausweise sehen, wobei es eher darum ging zu sehen ob die Leute da drin noch leben oder nicht, weil in der kurzen Zeit in der die Ausweise betrachtet wurde konnte man wenn überhaupt nur das Herkunftsland erahnen.
Padborg verliessen wir noch in der Dunkelheit und schliefen gemütlich weiter, wie immer klappte das am Morgen am besten.
Wir wollten pünktlich auf den grossen Belt im Speisewagen unser Frühstück einnehmen, was etwas misslang, denn genau beim Erreichen der Brücke wuchteten wir uns aus den Betten und konnten den Blick über die verhängte und neblige Landschaft schweifen lassen.
Im Speisewagen, welcher nach dem Durchqueren von 4 Wagen erreicht wurde, gab es dann eine Kakao und etwas Brot, wobei das Wasser für die Kakao im Ofen warm gemacht werden musste, da der Wasserkocher irgendwie kaputt war.
Die Schlacht mit der Kakao war geschlagen (so sah es anschliessend auf dem Tisch aus ;)) als wir vor der Ankunft zurück in unseren Wagen wollten. Die vielen Leute, die aber schon 10min vor der planmäsigen Ankunft die Gänge verstopften verunmöglichten aber unser Vorhaben, pünktlich im Abteil zu erscheinen. So blieb uns nichts anderes übrig als nach der Ankunft über den Bahnsteig unser Abteil zu entern und unsern Krempel zu packen.
Im Bahnhof von Kopenhagen wollten wir nur umsteigen, Ticket hatten wir besorgt, Ziel war Malmö. Der 20 Minuten-Takt der Öresundstoget ist dazu bestens geeignet, in Malmö wollten wir dann einen X2000 nach Stockholm besteigen. Die Stunde Reserve haben wir aus Sicherheitsgründen eingeplant, Verspätungen bei solchen Nachtzügen sollen ja nicht selten vorkommen.
Auf Gleis 5 sollte in etwa 10min unser Zug nach Malmö kommen, so stellten wir uns und auf einmal wurde nur ein Zug zum Flughafen an den Anzeigetafeln angeschrieben. Unser Zug (10:23) fehlte komplett. Ich lief dann zurück zur Halle um da zu schauen ob es einen Gleiswechsel gegeben hat, an anderen Orten ist dies nicht ersichtlich. Da las ich dann aber überall nur „Systemausfall“, man solle die Aushangfahrpläne (ohne Gleisangabe) beachten. Zurück am Gleis 5 bei David, welcher auf das Gepäck aufpasste, bekamen wir dann irgendwie mit, dass der 23 Zug ausfallen soll. Er kam zwar, fuhr dann aber nach 15min leer aus dem Bahnhof raus. Die ganzen Leute von diesem Zug wollten dann also wie wir auf den Zug 43 nach Malmö. Dieser kam dann und fuhr als einzige Einheit mit etwa 3 Minuten Verspätung ab.

Ö-Toget: Kopenhagen 10:43 – Malmö 11:18 (+4)

So voll wie vermutet wurde der Zug dann erst ab dem Flughafen, so voll das wir unseren 4er nicht halten konnten und die Leute sogar in den Gängen standen, das Angebot wird anscheinend gut angenommen ;) Erstaunt wieviele Leute in den Zug passen kämpften wir uns dann mit der Masse durch die Baustelle des Bahnhofs Malmö. Die einigen Leute die in die Gegenrichtung durch die nur eine schmale Türe wollten konnten einem richtig Leid tun. Auch die Zöllner, welche das Treiben beobachteten, da hätte wohl Osama höchstpersönlich durchlaufen können ohne entdeckt zu werden ;)
In Malmö hatten wir ziemlich genau eine Stunde Zeit bis unser X2000 abfahren sollte, diese nutzten wir für ein zweites Frühstück und Bargeldbesorgung.
Der X2 stand schon am Bahnsteig und nach einigen Minuten wurden auch die Fahrgäste auf den Zug losgelassen, wir hatten im Wagen 6 (Steuerwagen) zwei Fensterplätze 8 und 12 Reserviert. Auf Nachfrage am Schalter in Hinwil, ob diese den nebeneinander liegen würden, wurde mir versichert, dass es zwei Fensterplätze in einem 4er wären. Soso, kam mir zwar komisch vor, aber wir sind gutgläubig. Es war „natürlich“ nicht so, und so hatten wir zwei Fensterplätze, immerhin in Fahrtrichtung.

X2000: Malmö 12:14 – Stockholm 16:39 (+60)

Nach der Abfahrt füllte sich der Zug in Lund aber dermassen, dass wir Sitznachbarn bekommen hätten, so setzten wir uns nebeneinander und schauten Filme auf Davids Laptop.
Unser Wagen 6 war eigentlich nicht schlecht, aber irgendwie schien es der Familienwagen zu sein, denn jeder zweite Reisende hatte mindestens ein Kind dabei, vor uns, hinter uns, neben uns, alles voller Kinder. Von 6 Monaten bis 6 Jahren war alles dabei, und alle machten Radau.
Bei 4:25 Fahrzeit verständlich, da wird es zwingend langweilig, zu der schon langen Fahrzeit addierte sich aber noch eine Stunde wegen einer Signalstörung in Linköpping, falls wir das Schwedisch richtig gedeutet haben. Ansage auf Englisch erfolgte während der ganzen Fahrt keine!
Wir waren daher froh, dass wir nicht direkt in den Norden weiterfahren mussten an diesem Abend, denn so hätten wir um den Anschluss zittern müssen. Uns war das aber Wurscht, das Hotel in Stockholm war gebucht und das einzige, was uns die Verspätung abverlangte, war ein Telefon ins Hotel dass wir später kommen würden als um 18 Uhr wie verlangt.
Im Hauptbahnhof schlossen wir dann erstmal unser grosses Gepäck weg, das brauchen wir nicht mehr bis morgen Abend zum Nachtzug, da wir uns für einen Abend, sauber geplant (!), auch aus dem kleinen Rucksack versorgen konnten. Nach der Hürde des Münzwechselns ging es zur Tunelbana, wo wir im Kiosk unsere Fahrkarten kauften und dann mit der blauen Linie nach Husby fuhren. Hier fanden wir dann unser Ibis auf Anhieb und sitzen nun nach einem Abendessen zu forgeschrittener Stunde und beschäftigen uns mit dem TV und dem Läptop. Vorher kam gerade noch das Vädret auf Kanal 4, soll gar nicht schlecht werden auf Montag, hoffen wir das Beste!




Das wars schon, kurz und Schmerzlos ... und keine Sorge, es folgen Teile, da gibts mehr Fotos.

En Grues
Nil

Übersicht über meine Reiseberichte in diesem Forum (nicht nachgeführt): [www.drehscheibe-foren.de]

Leben und Leben lassen ...

Juhuuuuuu! .....?

geschrieben von: Roni

Datum: 21.04.09 10:46

Hallo Nil!

Juhuuuuuu, wieder ein Nil-Reisebericht.... ähmmmmm... ein paar visuelle Anreize könnten im Prolog schon dabei sein..... ;-) ;-)

lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
https://raildata.info/raildatabanner1.jpg
Moin,

Nil schrieb:

> Pünktlich erreichten wir Zürich und los ging die
> Reise um 16:02 im IC ab Zürich. Der Zug selber war
> im vorderen Teil aus extrem hochwertigen RIC-Wagen
> gebildet, und ich dachte immer, die SBB hätte den
> Komfortstandard für IC-Züge zum letzten
> Fahrplanwechsel neu definiert?

[www.reisezuege.ch]





> CNL Basel 18:04 – Kopenhagen 9:59


> Am Zoll kam dann sogar noch Personal

Vermutlich Grenzpolizei.

> vorbei
> (soviel zum vereinigten Europa) und wollte die
> Ausweise sehen, wobei es eher darum ging zu sehen
> ob die Leute da drin noch leben oder nicht, weil
> in der kurzen Zeit in der die Ausweise betrachtet
> wurde konnte man wenn überhaupt nur das
> Herkunftsland erahnen.

Das sollte gereicht haben, um Visapflichtige ohne Visum auszuschließen.

> Ö-Toget: Kopenhagen 10:43 – Malmö 11:18 (+4)
>
> So voll wie vermutet wurde der Zug dann erst ab
> dem Flughafen, so voll das wir unseren 4er nicht
> halten konnten und die Leute sogar in den Gängen
> standen, das Angebot wird anscheinend gut
> angenommen ;)

Kein Wunder bei Zugausfall. Außerdem wurden zu wenig Triebzüge bestellt, Nachbestellung läuft.

> Erstaunt wieviele Leute in den Zug
> passen kämpften wir uns dann mit der Masse durch
> die Baustelle des Bahnhofs Malmö. Die einigen
> Leute die in die Gegenrichtung durch die nur eine
> schmale Türe wollten konnten einem richtig Leid
> tun. Auch die Zöllner, welche das Treiben
> beobachteten,

Echte Zöllner oder nur Bahnpolizei?


Gruß, ULF



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2009:04:21:13:37:13.
> Der X2 stand schon am Bahnsteig und nach einigen
> Minuten wurden auch die Fahrgäste auf den Zug
> losgelassen, wir hatten im Wagen 6 (Steuerwagen)
> zwei Fensterplätze 8 und 12 Reserviert. Auf
> Nachfrage am Schalter in Hinwil, ob diese den
> nebeneinander liegen würden, wurde mir versichert,
> dass es zwei Fensterplätze in einem 4er wären.
> Soso, kam mir zwar komisch vor, aber wir sind
> gutgläubig. Es war „natürlich“ nicht so, und so
> hatten wir zwei Fensterplätze, immerhin in
> Fahrtrichtung.

Ein Blick auf [www.sj.se] ist da von Vorteil. Wenn man das ganze online bucht, kann man gezielt seinen Wunschplatz eingeben ... So praktisch wie sonst nirgends ;-)


>
> X2000: Malmö 12:14 – Stockholm 16:39 (+60)
>
> Nach der Abfahrt füllte sich der Zug in Lund aber
> dermassen, dass wir Sitznachbarn bekommen hätten,
> so setzten wir uns nebeneinander und schauten
> Filme auf Davids Laptop.
> Unser Wagen 6 war eigentlich nicht schlecht, aber
> irgendwie schien es der Familienwagen zu sein,
> denn jeder zweite Reisende hatte mindestens ein
> Kind dabei, vor uns, hinter uns, neben uns, alles
> voller Kinder. Von 6 Monaten bis 6 Jahren war
> alles dabei, und alle machten Radau.

Wenn dich das stört, solltest du die Züge in Schweden meiden. Die Skandinavier sind im Gegensatz zu uns kindefreundlich, und da stört das niemanden. Und wen's doch stört, der bucht einfach Tyst avdelning (= Ruheabteil). Ebenso im Gegensatz zu uns, wird hier nämlich auf Ruhe geachtet!
Hallo,

>>Wenn dich das stört, solltest du die Züge in Schweden meiden

Grundsätzlich kein Problem, aber nach einer eher unruhigen Nacht, der etwas verkorksten Überfahrt nach Malmö und dem ganzen Gedränge war meine Laune nicht die beste ;)

>>Wenn man das ganze online bucht, kann man gezielt seinen Wunschplatz eingeben ...

Ich vertraute der Lehrtochter im Bahnhof meines Vertrauens diese Aufgabe an, will ja schliesslich den Umsatz da etwas ankurbeln ;)
Hatte zwar ein Wunschwagen, der konnte aber nicht reserviert werden, ginge nicht, meinte man.

Bei der Ankunft nach dem Urlaub hab ich mich dann noch gemeldet und auf die wohl falschen Sitzplan im SBB System aufmerksam gemacht.
Weil sie (war wieder da ;)) habe extra noch im Plan nachgeschaut.

En Gruess

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2 Buidl

geschrieben von: Nil

Datum: 21.04.09 19:16

Hoi,

soso, du willst Buidl.

http://www.bahnpics.com/nil/Urlaub09/vorschau/DSC_3427k%20copy.jpg

http://www.bahnpics.com/nil/Urlaub09/vorschau/DSC_3997k%20copy.jpg

Genug? :-)

En Gruess

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Warum zu Geier

geschrieben von: Ulf Fischer

Datum: 21.04.09 21:03

gibt man sein GA ab?

Re: Warum zu Geier

geschrieben von: Nil

Datum: 21.04.09 22:57

Hoi

um Geld zu sparen?

Ganz simpel, ein GA kann man während seiner Laufzeit maximal einen Monat "hinterlegen".
Pro Tag welches das GA hinterlegt ist bekommt man von der SBB anschliessend eine Gutschrift, welche addiert eben maximal 1/12 des Jahrespreises entspricht. Also über 200 CHF, nicht gerade nichts.
So gesehen, warum soll ich im Urlaub ein GA bezahlen, wenn ich es sowieso nicht nutzen kann?

Kostet zwar 10.- CHF Gebühr zum Zeitpunkt des Hinterlegens, aber das ist verschmerzbar.

Ich selber bemängle etwas, dass man ein GA maximal einem Monat hinterlegen kann, aber aus Sicht der SBB nachvollziehbar. Hankerum bekommt man die Gutschrift in Form eines Gutscheins, das Geld bleibt also so oder so "im Haus".


En Gruess

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Re: Warum zu Geier

geschrieben von: Ulf Fischer

Datum: 22.04.09 01:56

Ah, prima System. Wer hots erfunden? ;-)

Jou, merci vielmals! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 22.04.09 13:53

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
https://raildata.info/raildatabanner1.jpg