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Tag 9: 8. August 2008: Madrid – El Escoríal – Madrid
Der nächste Tag sollte dem Nahverkehr in Madrid gelten. Zu diesem Zweck besorgen wir uns ein Touristenticket, man muß die Paßnummer vorweisen, sie wird dann eingetippt und ist auf dem Ticket aufgedruckt.

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Neben der Tageskarte ist auch das normale Zugangsticket für die Cercanías (gilt nicht als Fahrausweis) abgebildet. Die Fahrkarten haben dasselbe Design. Leider ist in den Ballungsräumen das Benützen der Cercanías immer ein Spießrutenlauf: man muß sich nämlich jedes Mal aufs Neue für das Zugangsticket am Schalter anstellen, damit man die Sperren passieren kann. Dahinter gilt dann mein Inter-Rail als Fahrausweis.

Information über die Metro Madrid gibt es recht ausführlich auf folgender Seite (auch ein Netzplan):
[de.wikipedia.org]
Da auch über die zwei Profile und die divesen Wagentypeen Informationen enthalten sind, beschränke ich mich daher auf allgemeine Informationen und einige Bilder. Mein Hauptaugenmerk sind also nicht die eingesetzten Fahrzeuge oder die Geschichte des Betriebes. Dieser Liniennetzplan ist zwar nur sehr schmeatisch, aber man kann die Stationsnamen alle gut lesen:
[www.metromadrid.es]

Hauptgrund unserer Rundfahrt ist, die Metro und vor allem die beiden Straßenbahnnetze zu besuchen. Unsere Fahrt beginnt mit der Linie M1.

http://i393.photobucket.com/albums/pp15/tokkyuu/z4001bhf.jpg
Einer der Zugänge zum Bahnhof Atocha befindet sich zwischen der alten Halle und dem neuen, teilweise unterirdisch gelegenen Bahnsteighallen.

Wir steigen also in Atocha ein und fahren 2 Stationen bis Pacífico. Dort möchte ich verwuchen, von der Brücke aus die Bahnstrecke zu fotografieren. Wegen der vielen Oberleitungsquerausleger ist das Vorhaben aber nicht von Erfolg gekrönt und die Bilder sind nicht herzeigbar. Aber auch die Metro ist nicht einfach zu fotografieren – ich bin kein Fachmann und nur selten gelingen einige passable Bilder. Mit der Linie 6 fahren wir von Pacífico bis Nuevos Ministerios. Es fällt bei den Garnituren dieser Linie auf, daß es keine Ansagen im Zug gibt, keine Klimanlage (daher ist es sehr heiß) und manchmal eine Dampfpfeife zu hören ist wie bei einer Lokomotive.

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Zug der Linie M6 in der Station Nuevos Ministerios.

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Eine Informationstafel der Metro. Fotografiert hab ich sie vor allem wegen der Haltestelle Baunatal, die es ja auch in Kassel gibt!

Von hier geht es mit der Linie M10 weiter bis Las Tablas.

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Innenraum der neuen Type R-9000 auf Linie M10.

In Tres Olivos müssen alle Fahrgäste umsteigen, die Linie M10 ist hier gebrochen, das Intervall ist vermutlich hier draußen geringer. Wir wechseln auf dem gleichen Bahnsteig – durch Sperren hindurch – zum Nachbargleis, wo wir eine Weile auf den Anschlußzug warten müssen, der aber ebenfalls als Linie M10 geführt wird. Von hier ist die vierte Station bereits in der Außenzone B1. Wir steigen nach zwei Stationen (in Las Tablas) jedoch bereits aus, um die Straßenbahn zu sehen und mit ihr zu fahren.

http://i393.photobucket.com/albums/pp15/tokkyuu/z4015-LasTablas.jpg
Die Station Las Tablas, zu sehen der soeben angekommene Zug der Linie M10.

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Ein Blick zurück auf den Bahnsteig.

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Stationsgebäude der Metro und Endstation der Straßenbahn (Metro Ligero) Linie ML1.

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Ein wenig spartanisch die “Sitzgelegenheiten” bei der ML-Station.

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Deutlich sichtbar und gut verständlich: die Informationen an der Haltestelle über die folgenden Stationen.

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Die Triebwagen der Straßenbahn sind die gleichen im nördlichen Netz und im südwestlichen Netz.

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Das Innere des Niederflurtriebwagens.

Nun geht es also mit der Linie ML1 (Metro Ligero) nach Pinar de Chamartín. Der Wagen bleibt unterwegs ziemlich leer. Nur drei Leute außer uns fahren mit. Es geht über Berg und Tal, teilweise unterirdisch. Wir durchfahren Neubaugebiete – auch diese Straßenbahn, ebenso wie die Verlängerung der Metrolinie 10 – wurden ja erst kürzlich fertiggestellt.

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Besonders beeindruckte mich dieses moderne Wohngebäude im Zentrum eines großen Kreises, dessen halben Umfang die Straßenbahnlinie befährt.

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Wir steigen an der Endstation Pinar de Chamartín aus. Das ist eine von mehreren unterirdischen Stationen.

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In der Station Pinar de Chamartin ist dieser alte Straßenbahnwagen als Denkmal aufgestellt.

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In Pinar de Chamartin enden die Linien 1 und 4. Hier ein Bild des Triebwagens M-3493 in Linie 4. Mit Linie 1 geht es nun Richtung Süden.

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In der selben Station auf dem Bahnsteig der Linie 1: Wagen M-2554

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Das Innere der Type 2500 ist nicht ganz nach meinem Geschmack. In solchen Wagen fürchte ich immer um meine Zehen. Bei der Auslastung zu dieser Zeit brauchte ich aber nichts befürchten.

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In der Station Cuatro Caminos steigen wir um in Linie 2 und fahren bis Ópera. Hier entstand das Bild mit Wagen der Baureihe M-3600

Die Station Cuatro Caminos ist übrigens mit 49 Metern Tiefe die tiefste Station im Madrider Metronetz.

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Von Ópera bis Príncipe Pío fährt die kürzeste Metrolinie Europas: Linie R (von Remal = Zweig), 1 km lang. Wagen M-3729

Über diese kürzeste Metrolinie Europas gibt es eine interessante Information hier:
[de.wikipedia.org]
Mir fiel auf, daß die Garnituren der Linie R gleich beschriftet sind wie jene der Linie 2 (dessen Zweig sie darstellt). Aber es ist doch ein wenig irreführend, daß im Inneren als Ziel “La Elipa” angegeben wird, das man aber nur durch Umsteigen bei Ópera in die Linie 2 erreichen kann!

http://i393.photobucket.com/albums/pp15/tokkyuu/z4033M-3600innen.jpg
Auch die Serie 3600 hat Sitze, die für Zehen gefährlich werden können.

Bei der Station Príncipe Pío, auf der wir vor einigen Tagen schon waren, können wir uns nun auf dem Metrobahnsteig umsehen. Die Linie 6 ist eine Großprofillinie und fährt seit 1995 einen kompletten Ring rund um das Stadtzentrum Madrids (23 km lang). In der viergleisigen Station für die Linien 6 und 10 befährt die Linie 6 die beiden mittleren Gleise.

http://i393.photobucket.com/albums/pp15/tokkyuu/z4034M-5246Linie6PrincipePio.jpg
Ein Zug der Linie 6 in Príncipe Pío mit Triebwagen M-5246 an der Spitze.

Die beiden äußeren Gleise werden von der Linie 10 befahren. Der eingleisige Bahnsteig der Schmalprofillinie R befindet sich etwas abseits. Wir steigen in einen Zug der Linie 10 ein und fahren bis Lago, weil das eine der wenigen Stationen im Metronetz ist, die oberirdisch angelegt sind und wo ich mir erhoffe, bessere Bilder machen zukönnen. Im Inneren des Zuges ist übrigens nicht leicht ersichtlich, in welcher Linie man sich befindet. An den Türen sind große Schilder mit den Linienführungen von verschiedenen Linien, auf denen der Wagen eingesetzt werden kann: bei einer Tür Linie 10, bei einer anderen Tür Linie 8 usw. Das verwirrt mich ein wenig. In Lago kann man dann tatsächlich ganz gut einige Bilder machen.

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Ein Zug der Linie 10 in Lago mit Triebwagen M-7048 an der Spitze.

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Noch ein Bild der Linie 10 in Lago.

Dann steigen wir wieder ein und fahren drei Stationen bis Colonia Jardín. Denn dort fährt die zweite Metro Ligero von Madrid, mit zwei Linien: ML2 und ML3. Und hier passiert es mir das erste und einzige Mal, daß man mich nicht fotografieren läßt: Als ich die unterirdische Endstation der beiden Straßenbahnlinien fotografieren möchte, kommt ein Uniformierter daher und meint: “No Foto!” Okay, dann eben nicht. Gehen wir eben aus der Station hinaus. Dort sehen wir, daß die Züge nach wenigen Metern an die Oberfläche kommen und ich kann zumindest von Ferne ein Bild machen. Es sind ohnedies die gleichen Garnituren wie auf der ML1.

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Ein Zug der ML2 oder ML3 bei der Ausfahrt aus der unterirdischen Metrostation Colonia Jardín.

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Und so sieht die Station Colonia Jardín von außen aus.

Nach einigen Fahrten im Metronetz von Madrid steht mein Urteil nun fest: das Fahrgastinformationssystem der Metro Barcelona war eindeutig besser! Das nächste Ziel, das wir nun ansteuern, ist der Bahnhof Atocha, weil wir nun genug vom Nahverkehr haben und den Nachmittag dazu nützen wollen, El Escoríal zu besuchen. Wir fahren daher eine Station zurück bis Casa de Campo, wo wir in die Linie 5 umsteigen.

http://i393.photobucket.com/albums/pp15/tokkyuu/z4044R-2819Linie5inCasadeCampo.jpg
Auf der Linie 5 sehen wir wieder einen anderen Typ der Metro: Wagen R-2819 ist zu sehen.

Wir fahren bis Aluche, wo wir in die Cercanías-Linie C5 umsteigen und bis Atocha fahren. Damit haben wir eine weitere bisher unbekannte Linie befahren, die den Bahnhof Atocha von Norden durch einen Tunnel erreicht. Das interessante Cercanías-Netz ist auf folgender Seite ausführlich erklärt:
[de.wikipedia.org]

http://i393.photobucket.com/albums/pp15/tokkyuu/z4045AtochaCercanias.jpg
Beim Umsteigen in Atocha gelingt mir endlich ein annehmbares Bild der tiefliegenden Cercanías-Bahnsteige.

Wir suchen nun einen Zug der Linie C-8, mit dem wir nach El Escoríal fahren können, aber das ist nicht so einfach, weil die Fahrpläne irgendwo hängen und die Züge nicht zentral angezeigt werden. Wir können also nicht feststellen, wo ein C-8 Richtung El Escoríal abfährt und fahren sicherheitshalber mit irgendeiner S-Bahn zunächst nach Chamartín. Mein Freund, der mit FIP-Ausweis eine ermäßigte Fahrkarte besorgen will, kommt zu keinem Ziel. Er bekommt nur ein Zugangsticket für die Sperre (kein Fahrausweis!). Wir fahren also mit unserer Tageskarte nach Chamartín und hoffen dort, den Abfahrtsbahnsteig der Linie C-8 zu finden. Aber auch dort ist nichts angeschrieben, erst 3 Minuten vor Abfahrt erscheint die Linie C-8 auf dem Bildschirm mit Angabe des Bahnsteigs. Immerhin steht hier beim Abgang zum Bahnsteig, daß hier die Züge nach El Escoríal abfahren, und es war dann wirklich dieser Bahnsteig. Es sind wirklich seltsame Zustände hier. In Wien ist das viel besser! Unterwegs gelingt mir wieder ein Bild des Cambiador Chamartín aus einer anderen Perspektive als zuletzt.

http://i393.photobucket.com/albums/pp15/tokkyuu/z4046.jpg
Der Cambiador Chamartín.

Beim Vorbeifahren in Las Matas sehe ich wieder – leider verdeckt - einen Adif-Testzug: offensichtlich das Testmodell für den späteren S-102. Bei der Rückfahrt werde ich ihn besser fotografieren können. El Escoríal selbst war interessant und riesengroß. Das Kloster ist aber natürlich nicht Gegenstand dieses Reiseberichtes. Aber vor der Rückfahrt konnte ich am Bahnsteig doch noch ein Gumminasenbild machen mit dem TRD Reihe 594 von Salamanca nach Madrid. Im Hintergrund ist ein Doppelstockzug der Reihe 450 zu sehen.

http://i393.photobucket.com/albums/pp15/tokkyuu/z4078-ElEscorial.jpg
Doppelgarnitur Reihe 594 bei der Durchfahrt in El Escoríal.

Für die Rückfahrt dachten wir uns wieder eine neue Strecke aus, nämlich ab Pinar über die direkte Strecke nach Príncipe Pío zu fahren und nicht den Umweg über Chamartín nach Atocha - um auch die alte Nordbahn wieder mal zu befahren. Wie üblich muß ich eine Bahnsteig-Zugangskarte am Schalter verlangen. Wenigstens sind hier die Schalter alle besetzt! Wir müssen also irgendwo umsteigen, denn die direkte Linie zwischen Pinar und Atocha via Príncipe Pío wird von der Linie C-10 befahren, die erst ab Villalba fährt. In Las Matas steigen wir dann aus, denn hier sieht es so aus, als ob man vom Bahnsteig ganz gut Bilder machen kann. In der Wartezeit kommt tatsächlich manches hier vorbei, das wert ist, festgehalten zu werden.

http://i393.photobucket.com/albums/pp15/tokkyuu/z4079470123LasMatas.jpg
Zunächst ein Regionalzug mit Triebwagen 470 123 in Media Distancia-Lackierung.

http://i393.photobucket.com/albums/pp15/tokkyuu/z4080269063LasMatas.jpg
Dann ein Güterzug mit der 269 063 – leider auf dem ungünstigen Bahnsteig.

Dann auch noch ein TRD sowie einige normale Garnituren 463 bis 465, die wir schon zur Genüge kennen. Bei der Weiterfahrt kommen wir wieder beim adif-Gelände Las Matas vorbei, und der schon zu Mittag gesichtete Testzug von adif ist jetzt etwas freier zu sehen, daher wird noch ein Bild gemacht. Es ist gerade noch herzeigbar:

http://i393.photobucket.com/albums/pp15/tokkyuu/z4083.jpg
Dieser Testzug ist sicher der Vorläufer der Baureihe S-102.

Damit endet wieder ein Tag, und es sind wieder so viele Bilder, daß der fünfte Teil hier beendet werden muß. Morgen geht es dann endlich nach Andalusien.

Wer die bisherigen Teile finden will, muß nicht lange suchen, hier sind die Links:
Teil 1: [drehscheibe-online.ist-im-web.de]
Teil 2: [drehscheibe-online.ist-im-web.de]
Teil 3: [drehscheibe-online.ist-im-web.de]
Teil 4: [drehscheibe-online.ist-im-web.de]
Teil 5: [drehscheibe-online.ist-im-web.de]
Zitat:
Aber auch dort ist nichts angeschrieben, erst 3 Minuten vor Abfahrt erscheint die Linie C-8 auf dem Bildschirm mit Angabe des Bahnsteigs. Immerhin steht hier beim Abgang zum Bahnsteig, daß hier die Züge nach El Escoríal abfahren, und es war dann wirklich dieser Bahnsteig


Jede Linie hat ihre Bahnsteig, du musst also nicht warten bis die Information auf dem Bildschirm erscheint. ;-)
Ja, im Prinzip stimmt das auch, daber manche Ziele waren nicht zu finden, es stand auch nicht C-8 dort, nur einige Zielorte, manche Zielorte fanden sich auf mehreren Bahnsteigen, es ist insgesamt ein etwas verwirrendes System und nicht klar ersichtlich. Ich mußte z.B. sehr lange die Fahrplanaushänge suchen, um die richtige Linie zu finden. Das alles ist für Ortsunkundige nicht sehr angenehm. In anderen Städten fand ich mich viel schneller zurecht als in Madrid.
El Escorial steht nur auf einem ;-)


Wenn du in Atocha einsteigst nimm eine Zug aus Guadalajara (fahren meistens bis El Escorial, vereinzelt auch bis Ávila), wenn du wieder mal in Madrid bist und noch mal dorthin moechtest.
Sehr schön. Den Nahverkehr in Madrid habe ich mir heute auch angesehen... ;-) Außerdem war ich auch in Parla, zu erreichen mit der Cercanias-Linie C4. Dort fährt ebenfalls eine neue Straßenbahn, gleicher Typ der Citadis-Wagen, allerdings in grün.
Das mit den verwirrenden Beschilderungen in Madrid kann ich zum Teil bestätigen. Insbesondere bei der Metro muss man öfters ganz genau und mehrmals hinschauen, wohin man denn jetzt gehen muss. Zumal beim Falschgehen seeehr weite Rückwege anfallen können.
Du schreibst, dass das Touristenticket nicht auf den Cercanias-Linien gilt. Ich hatte das anhand der Beschreibung am Fahrkartenautomat auch vermutet, haber aber vor Lösen eines Tickets für die C4 am Schalter gefragt. Und dort wurde mir bestätigt, dass das Touristenticket Zone T auch bis Parla gilt. Bin auch problemlos durch die Bahnsteigsperren gekommen.
Gruss,
Joachim
Barmer Bergbahn schrieb:
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> Du schreibst, dass das Touristenticket nicht auf
> den Cercanias-Linien gilt.

Nein, das muß ein Mißverständnis sein, weil ich auf einem Bild sowohl das Touristenticket als auch das Zugangsticket für Cercanias-Linien gezeigt habe.
An dem Tag, an dem wir das Touristenticket verwendet haben, konnten wir natürlich die Cercanias-Linien innerhalb der bezahlten Zone benützen. Aber an allen anderen Tagen fuhren wir ja mit FIP bzw. Interrail. Und da mußte ich mir immer dieses Zugangsticket für die Sperren besorgen, also anstellen und Interrail vorweisen.