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Teil 20, weitere zwei Tage Erzbahn, eher ein bisschen Text lastig wieder, den es stand unter anderem ein Besuch im LKAB Bergwerk in Kiruna auf dem Programm. Zudem wurde das Wetter jetzt immer besser so das wir bereits langsam ans aufbrechen denken können.




Tag 38: Freitag, 29.06.2007, Björkliden – Kiruna - Björkliden, 243 km

[maps.google.de]

Wie Woife gestern Nacht noch geschrieben hatte, wollte er am heutigen Tag, an dem das Wetter nicht wirklich besser werden sollte als Gestern, die Erzmine in Kiruna besuchen. Wir hatten dagegen nichts einzuwenden und schlossen uns den beiden Bayern an. Zwar war das Wetter heute morgen ein bisschen besser, doch waren unsere Karten schon reserviert. Egal.
Kurz vor Kiruna hielten wir aber nochmals inne, um die dort abgestellte Ma auf unsere Speicherchips zu bannen. Leider abgebügelt und nicht sehr fotogen abgestellt, ging es dann nach dem Foto schnell weiter nach Kiruna.

http://www.bahnpics.com/nil/Urlaub%2007/Schweden/07.06.29%20Kiruna/DSC_7023k%20copy.jpg

Die defekte Ma vom Sonderzug stand westlich von Kiruna abgestellt

Da am kommenden Wochenende in Kiruna ein grosses Festival stattfinden sollte, war die ganze Stadt nicht mehr wieder zu erkennen. Inmitten der Innenstadt, welche ja nicht wirklich gross ist, waren rund 3 Festbühnen aufgestellt und die ersten Probebands spielten ihre Musikstücke. Dem Vorhaben entsprechend waren auch die Parkplätze belegt und wir fanden mit Müh und Not die letzten beiden freien. Zum Glück haben wir ein kleines Auto ;-). Zu fuss ging es dann ins Zentrum hinein an die Touristeninfo, wo unsere Eintrittskarten bereits vorbestellt waren. Wir durften nur noch zahlen und das nicht gerade wenig. Satte 240 Schwedische Kronen sollte uns der Spass kosten.. Nach dem Kartenabholen blieb uns noch genug Zeit für ein Frühstück, welches wir in einem örtlichen Restaurant einnahmen. Es wurde dann sehr Eng, zwischen Bestellen und Servieren lagen 15min, Zeit die wir so nicht eingerechnet haben ;-) So blieben uns noch genau 7min Zeit das Essen zu verdrücken und wieder zur Touristeninfo zu rennen. Dort sollte es um 12:40 losgehen, doch ahnten wir im voraus, dass wir ruhig länger sitzen bleiben hätten können, da der Tourguide rund 10min Verspätung hatte. Kurz vor 1 ging es dann los mit einem Fussmarsch aus der Stadt hinaus zu einem Bus, welcher uns in die Mine bringen sollte. Quer einmal durch das Werksgelände hindurch fuhren wir in einen Tunnel. Der Stollen war zappenduster, das einzige Licht war das Fernlicht des Busses. Steil ging es immer weiter hinunter in das Loch, tief in den Berg hinein. Nach einigen Wendelkehren erreichten wir die frühere Hauptfördersohle. Auf Niveau 545, das ist 545m unter dem früheren Berggipfel, wo die Abbauten begannen, ging es einige Querstrassen zu einem Besucherabschnitt. Beim Aussteigen des Busses kriegten wir alle einen chicen gelben Bauhelm verpasst. Die Führerin teilte die ganze Meute in 2 Gruppen auf. Eine deutsch sprechende und eine schwedisch schprechende. Wir schlossen uns logischerweise der ersten an und liefen zuerst in einen allgemein Informierenden Saal, welcher in einem alten Abbauabschnitt eingerichtet war. Hier wurden wir über die Gesamtlage der verschiedenen Minen und das allgemeine Abbauprinzip aufgeklärt. Zum Glück konnte unsere Führerin soooo gut Deutsch ;-). Irgendwie wurde die hübsche Dame an einigen Abendkursen über die deutsche Sprache grobinformiert und versuchte nun mit aller Mühe vor den Deutschen, ungeduldigen Rentnern einige Brocken Deutsch herauszubringen, was nicht immer perfekt gelang. Naja, wir können da wohl schnell drüber hinwegsehen, doch das eine Rentnerehepaar wusste nichts besseres, als jedes zweite Wort tuschelnd zu korrigieren. Nach der Grobinformation wurden wir in einen Kinosaal geführt wo wir Film gucken durften.

Eigentlich recht interessant, doch war er ehrlich gesagt ein wenig zu Geschichts lastig. Man erfuhr im Detail, wie die Mine entstand und wann wo welcher Streik die Minen für x Monate lahm gelegt haben, doch sah man recht wenig über den heutigen Ablauf. Schade. Nach dem Film wurden zu Kaffee und Kekse geladen, welche im Eintrittspreis dabei waren (hoffentlich auch). Mit dem Bauch voller Kekse, aufgelöst in Tee führte uns die Dame hastig weiter durch etliche Modelle und Abbaumaschinen. Anschliessend durften wir zur freien Zeit in einem Minenmuseum rumlaufen. Auf den Hinweis Woife’s verdrückten wir uns da von der Gruppe um eine alte Minenlok aufzusuchen. Kaum ein Foto geschossen stand auch schon unsere Führerin da und bat uns höflich, wieder zur Gruppe zurückzukehren. Gaben wir uns doch solche Mühe unauffällig wegzukommen.. die Videokameras liessen sich nicht täuschen. Kaum wieder bei der Gruppe zurück, mussten wir wieder in den Bus einsteigen und fuhren zurück ins Tageslicht. Vergingen die 3 Stunden doch einfach zu schnell, wir hätten ohne Probleme noch einmal eine Stunde unten bleiben können. So wird es einem wenigstens nicht langweilig, wenn man nochmals in die Mine fahren würde. Wie uns von Woife erklärt wurde, wird die Ausstellung auch jedes Jahr vergrössert und neu gestaltet.

http://www.bahnpics.com/nil/Urlaub%2007/Schweden/07.06.29%20Kiruna/IMG_6105%20copy.jpg

Die Bahn für den Transport des Schuttes, freundlicherweise hat uns die LKAB hier einen ECHTEN Grubenarbeiter in den Führerstand gesetzt. ;)

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Eine andere Bahn, sogar mit Panto! Und da bin sogar ich auf dem Bild.


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Und eine kleine Lok die früher auch im Grubenbetrieb stand.

http://www.bahnpics.com/nil/Urlaub%2007/Schweden/07.06.29%20Kiruna/IMG_6119%20copy.jpg

und noch die TramTram von Kiruna, früher verband sie Stadt mit der Miene.

Nach der Busfahrt und dem Fussmarsch wurden wir bei der Touristeninfo wieder entlassen und fuhren sogleich zum Einkaufen und Tanken. Dies war in kurzer Zeit erledigt und das schöne Wetter welches in der Region Kaisepakte herrschte lud zum fotografieren ein. Ziel war es einen bereits abgefahrenen Erzzug aufzuholen und an einem hübschen See zu fotografieren. Mit etwas überhöhtem Tempo ging es entlang der E10 Westwärts und es verging nicht viel Zeit, ehe sich der erste Zug blicken liess. Um zur besagten Stelle hinzukommen mussten wir nach dem Parkieren einige hundert Meter rennen, doch erwischten wir den Zug mit genügend Vorbereitungszeit. War dieser doch arg langsamer als unsere Autos auf der Strasse. Es vergingen rund 20 Minuten eh sich die Scheinwerfer der Dm3 blicken liessen. Mit schönstem Sonnenlicht ist das Foto wohl eins der schönsten an der Erzbahn welches wir je geschossen hatten.

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Im Schwedischen Hinterland fuhr eine Dm3 nach Narvik

Wir wollten noch auf einen weiteren Zug warten, doch Woife verliess auf Drängen seiner Lebensgefährtin unsere Runde bald schon wieder. Die Wolken wurden immer dichter und die Strecke verschwand immer für längere Zeiten in deren Schatten. So war es auch, als sich eine IORE mit Erzzug ankündigte und aus dem Foto wurde nicht viel. Dunkel wie im Tunnel. Schade! Noch nicht ganz zufrieden über die Tagesausbeute suchten wir noch eine weitere Stelle mit Sonnenlicht, welche wir auch etwas östlich fanden. Leider war das Licht schon auf der falschen Gleisseite und die geahnte Stelle konnte nicht ganz Ideal umgesetzt werden. Wenigstens schien die Sonne auf die Dm3, welche mit einem Erzzug vorbeirauschte. Unser Fotogemüt war immer noch nicht ganz befriedigt und wir wollten uns einmal den Bahnhof von Torneträsk anschauen gehen. Dort fanden wir einen netten Fotohügel, gleich hinter dem Bahnhof, wo wir auf den nächsten Zug warten wollten. Da die Erzzüge vorbei waren und eine grössere Lücke klaffte, gaben wir uns mit einem Kistenzug zufrieden. Grüne Green Cargo Rc im schönsten Abendlicht.

http://www.bahnpics.com/nil/Urlaub%2007/Schweden/07.06.29%20Kiruna/DSC_7045k%20copy.jpg

Ein ARE mit GC Rc kreutz im Bahnhof von Torneträsk einen Erzzug.

Jetzt war aber genug für heute. Wir fuhren zur Jugi zurück um endlich wieder mal etwas in unsere Mägen zu kriegen. Lecker Kartofelklötzchen mit Schinken oder so ähnlich stand auf dem Speiseplan. Mit Ketchup fast geniessbar.. doch ein Festschmaus wurde es nicht.. irgendwie fad das Zeugs.
Heute Abend haben wir wieder jemanden mehr um lange in die Nacht hineinzuquatschen. Die Deutschen waren ausgezogen und ein Nachfolger war auch gefunden. Wieder zwei Deutsche, aber zum „glück ?“ zwei Mädels aus dem Schwabenland. Nebst den zwei hübschen war auch noch die Unfrau von letzter Nacht anwesend .. wohl eine Deutsche, hat aber nie ein Wort verloren – begrüsst hat sie uns jeweils auch mit „good morning“, obwohl die genau wusste das wir Deutsch verstehen. Eine sehr merkwürdige Person. Der Abend verlief dann mit den zwei neuen Zimmerngenossinen dementsprechend unterhaltsam bis wir spät Abends ins Bett fielen.




Tag 39: Samstag, 30.06.2007, Björkliden – Björkliden, 118 km

[maps.google.de]

Heute früh riss uns nicht etwa der Wecker aus dem Schlaf, nein ein lautes Klopfen und „Aufmachen Polizei“ Geschrei lies uns hochschrecken. Es konnte nur einer sein, das war klar, der Woife kommt zu uns. Sein erster Kommentar: „Pfuibäh, ihr schlafts mit Weibern hier drinne“ war dann die Krönung von dem morgendlichen Besuch. Die Mädels waren zu dem Zeitpunkt aber bereits am Frühstücken, zum Glück für den Bayern ;)
Der Herr besuchte uns um uns aus dem Bett zu holen, er fuhr nach Narvik und wollte da nach einigen Besorgungen noch an einer Stelle den ersten Erzer aufnehmen. Er meinte dann wir müssten in 45min losfahren – treffen können wir uns ja bei der Fotostelle. Kurz nach seinem verschwinden kamen die Mädels wieder, und dann begann für die der unangenehme Teil. Zusammenräumen. Die brauchten 30min um ihr Chaos von einer Nacht aufzuräumen … 30min bei 2 Personen. Und wir dachten immer wir haben Unordnung ;) Auch die Unfrau hat sich bereits aus dem Staub gemacht (nicht verabschiedet) .. Auf einmal hupte mein Handy und eine SMS von Woife war zu sehen, er meinte Wetter sei da unten nix, runter zu kommen lohne nicht. Auch gut, zum noch mal hinlegen ;) Gegen 10:00 wälzen wir uns dann aber doch an den noch mit aufräumen beschäftigten Mädels vorbei zum frisch machen und dann zum Ausgang. Nach einem morgendlichen Einkauf im Laporten Supermarkand besetzten wir unsere erste Stelle. Die lag zwischen Abiko Östra und Abisko Tourist – an der Stelle waren wir schon im Winter und im Herbst, aus Traditionsgründen kamen wir an der also nicht vorbei. Auf dem Weg zur Stelle überraschte uns bereits der erste Erzzug mit Dm3 nach Kiruna, notschussig immerhin konnte der noch mitgenommen werden. Nachdem wir an der Stelle störende Vegetation noch aus dem Weg geräumt haben ging die Warterei los. Der P-Zug von hinten kam als erstes und machte für den P-Zug aus der Gegenrichtung Platz. Doch noch bevor der kommen konnte fuhr ein hupender weisser Kleintransporter vorbei … der Wipfe war schon wieder aus Narvik zurück und hat uns also auch noch gesehen. Woife kam und kurz nach ihm der P-Zug, gefolgt von dem ersten Erzer an einer schlauen Stelle heute.


http://www.bahnpics.com/nil/Urlaub%2007/Schweden/07.06.30%20Bj%F6rkliden/DSC_7055k%20copy.jpg

Ein leerer Errzug mit Dm3 zwischen Abisko T. und Abisko Ö.




Ha, und hier jetzt wieder der obligate Einschub von einem vergangenen Urlaub.

Schon damals standen wir da .. gleicher Loktyp, ja es könnte von der Zeit her sogar der gleiche Zug sein.

http://www.bahnpics.com/nil/05.03.17_Abisko/DSC03247.jpg

Und noch die (fast) selbe Stelle im braunen Herbst, schon erstaunlich wie sich die Landschaft da oben im laufe der Jahreszeiten verändert.

http://www.bahnpics.com/nil/skandi/05.10.10%20Abisko/DSC_9460.jpg




Der Zug war noch nicht vorbei als wir auf die Idee gekommen sind diesen Zug noch in Solbacken zu erlegen, wenn das Licht passt heute dann noch für maximal diesen Zug – lohnt sich doppelt weil es eine der letzten beiden Loks mit Flügelrad auf der Front war. Gesagt getan und schon standen wir an der Stelle bei dem Bahnwärterhäuschen. Gerade als wir da den Bahnübergang überquerten sah man den Zug aus Abisko ausfahren auf uns zu. Die Sonne meinte es aber nicht so arg gut mit uns was uns ein Halbsonnenfoto einbrachte. Zudem war die Sonne schon arg weit rum, was die Front nicht heller macht ;)
Wenn man schon mal da steht kann man auch gleich noch Züge in die Gegenrichtung mitnehmen. Der erste war ein Erzer mit Dm3 … der kam voll in der Sonne aber noch nicht richtig gut angestrahlt, Also einen zweiten abwarten – dieser kam dann aber eine Stunde später, ebenfalls mit Dm3, im Schatten … für die Katz das ganze.

http://www.bahnpics.com/nil/Urlaub%2007/Schweden/07.06.30%20Bj%F6rkliden/DSC_7068k%20copy.jpg

Dm3 1217 mit einem vollen Erzzug bei Solbaken auf dem Weg nach Narvik

Das Wetter zwang uns dann wieder in Richtung Westen zu fahren, da es da blau und im Osten dunkel war. Zwischen Björkliden und Koparosen, Woife zeigte uns da eine Stelle in seinem Buch und meinte, da wollen wir hin. Die Stelle ist geil, also hinterher. Er meinte wir müssten bloss über einen kleinen Berg, dann stehen wir direkt dran an der Stelle. Der Meinung keinen grossen Marsch vor uns zu haben packten wir auf seinen Rat mal alles mit ein war wir zur Unkraut beseitigung mit hatten. Ganz schöne Schlepperei! Als wir und er dann aber über dem ersten Berg drüber waren sahen wir nicht die erhoffte Stelle sondern nur den nächsten Berg. Das war ihm und seiner besseren hälfte dann zuviel des guten, sie liefen zurück um an eine andere Stelle zu fahren. Uns zwei aber hat die Stelle im Buch so gut gefallen das wir da hinwollten. Wieder der Meinung nur noch einen (diesmal aber was grösseren Berg) überqueren zu müssen gingen wir das ganze relativ fix an- ein Erzzug sass uns auch im Nacken. Nachdem wir uns 15min auf den zweiten Berg hoch gekämpft hatten sah man aber wieder nicht das was man wollte. Der nächste Hügel tat sich auf … also drüber … und auch nach dem 3ten war es noch nicht so weit .. der nächste Berg wartete. Woife! Aber wir waren nun so weit gelaufen, die Stelle kann nicht mehr weit sein. Also haben wir auch noch den letzten der Hügel überquert und sind dann, ENDLICH an der Stelle angelangt. Gerade als wir den Idealen Fotostandpunkt erreichten hörten wir eine IORE in der Ferne pfeifen. Und auch bald sah man sie .. sie kurvte auf uns zu. Also hingestellt und mal geknipst. Aber noch nicht an der richtigen Stelle, ein Mastabstand weiter vorne wäre schon besser. Nach dem Zug hatten wir jetzt aber mehr als genug Zeit um das Unkraut was im Weg war zu beseitigen …Nach zwei Stunden und ermüdender Gärtnerarbeit war es geschafft, der erste Zug konnte wie gewünscht erlegt werden.

http://www.bahnpics.com/nil/Urlaub%2007/Schweden/07.06.30%20Bj%F6rkliden/DSC_7083k%20copy.jpg

Es war der Personenzug nach Narvik, am heutigen Samstag um 3 Wagen länger als normal, aber für die Stelle ideal. Nach dem kam nach einiger Zeit noch der von uns erwartete Erzer mit Dm3 .. schön im Licht.

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Dm3 1215 hinter Björkliden auf dem Weg nach Narvik - im Blick der Torneträsk

Es war nun genug, wir hatten alles was wir wollten und traten den Rückweg an. Aber diesmal nicht über die ganzen Berge drüber sondern am Fusse dessen lang auf dem Rallarwegen. Zum gehen ist das zwar angenehmen die total zurück gelegte Stecke verdoppelt sich aber in etwa. Nach ziemlich genau einer Stunde dann erreichten wir, erschöpft, unsere Karre am Parkplatz. Woife hat sich in der Zwischenzeit bereits zum Essen abgemeldet und sichtete bereits den nächsten Zug. Dieser kam dann auch gerade als wir losgefahren sind an uns vorbeigefahren. Da die Kisten aber eh langsam sind fuhren wir mal nach Koparosen um ihn da irgendwie bei der Einfahrt zu erwischen. Gelang zwar, aber die Stelle war nix wert … Der Magen knurrte und dem Abendessen sollte nicht mehr allzu viel im Wege stehen.
Der Zug kreuzte und Koparosen mit einem leeren Erzzug, mit welchem wir dann parallel bis nach Björkliden fuhren.

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Wäre da nicht dieser 20:30 pulk. Erzzug Kreuzung und Überholung durch einen ARE in Abisko, alles in 15min! Den wollten wir uns mal anschauen .. am Bahnhof selber haben wir aber festgestellt das die Sonne genau achsig zur Strecke stand, des wird nix und zudem stand der Leere Erzer bereits im Bahnhof und verdeckte den ganzen Rest. Es stand aber im BW etwas rostbraunes, also sind wir schnell hingefahren um zu gucken was es ist. Eine Mz ist es, die wohl im Bauzugeinsatz steht da oben und im „BW“ übernachtet – danach ging es ab zum Abendessen!

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Im BW von Abisko stand Mz1407 (Bauzugeinsatz) abgestellt.

Nach diesem und einem kleinen Verdauungsnickerchen standen wir aber um 22:15 wieder an der Strecke bei Abisko. Der 9922 wollten wir mit den Lapporten erlegen – die klassische Stelle welche nur im Hochsommer geht. Der Zug kam dann schneller als wir gedacht hatten mit einer Dm3 angefahren im schönen Abendlicht und kurz bevor die Sonne von einer Wolke verdeckt wurde – schwein gehabt.
Nach dem Foto war es Zeit für uns zum Schlafen legen … heute Nacht sind wir sogar ganz alleine in unserem Zimmer!

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Dm3 1229 vor den Lapporten bei Abisko DIE Sommerstelle überhaupt!




Wieder sind zwei Tage um, die nächsten zwei folgen wohl relativ bald da schon alles vorbereitet ist, ich muss nur noch Text und Bilder hier zusammen kopieren. Sollte also noch dieses Jahr klappen.

Ich hoffe es hat weiterhin gefallen und auch meine Einschübe von den alten Urlauben sind nicht zu grausam für euch ;)

Nun wünsche ich noch einen schönen Abend, schönen Urlaub für alle die ihn haben und pfiäts äich!
Spezielle Grüsse hier an den Woife und natürlich Frank, ob der überhaupt mitliest hier? :-)

Nil

Übersicht über meine Reiseberichte in diesem Forum (nicht nachgeführt): [www.drehscheibe-foren.de]

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