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[JP] Reisebericht Japanreise 2004 (12) - (37B)

geschrieben von: tokkyuu

Datum: 07.10.07 20:45

Es geht weiter mit Teil 12 (Teil 11 ist hier: [drehscheibe-online.ist-im-web.de]) des Japan-Reiseberichts.
Und dies ist der vorletzte Teil - alles hat einmal ein Ende. Im diesem 12. Teil geht es nach der Taifun-Untebrechung endlich nach Himeji, wo die größte und schönste Burg Japans zu besichtigen ist. Von da zurück nach Tokyo. Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug zum Berg Fuji (fuji-san) und im Anschluß daran werden bisher nicht befahrene S-Bahn-Strecken in Tôkyô besucht. Mitten drin müssen wir aber den Bericht unterbrechen, denn die Zahl der Fotos ist zu groß.

27 Tote und ein umgestürzter Zug durch Taifun Nr. 23

Am nächsten Tag – Donnerstag, 21. Oktober – ist das Erste und Wichtigste natürlich das Fernsehen: Die Frühnachrichten berichten von 27 Toten und 42 Verletzten durch den Taifun Nr. 23. Ein Zug ist umgestürzt. Es wird klar, warum die gestern so vorsichtig waren. Wir frühstücken wieder beim Mr. Donut. Schön langsam wird’s aber fad: alles schmeckt irgendwie gleich und etwas zu süß. Daher nehme ich mal heute ein Ham and Egg-Plunder. Wenn man aus dem Fenster hinaussieht ist es kaum zu glauben, daß in Kyûshû gestern der Ausnahmezustand geherrscht hat. Blauer Himmel, strahlende Sonne, Windstille, als ob nie was gewesen wäre!

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Auch das Bahnhofsgebäude – hier vom Hotelfenster aus fotografiert – erstrahlt in schönster Morgensonne.

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Wir fahren mit dem „Relay-Tsubame“ nach Hakata, wo ich den kiha72 als „Yufuin-no-mori“ sehen kann. Es ist wirklich ein großer Zufall und viel Glück, daß ich das zweite der beiden (unterschiedlichen) Einzelstücke fotografieren kann! Den kiha71 hab ich ja am ersten Tag unseres Aufenthalts in Kyûshû schon gesehen. Unser Zug nach Himeji ist ein Hikari-Railstar. Zweimal sehe ich einen Shinkansen der Reihe 100, aber ich kann kein Bild machen. Unser Zug ist übervoll! Es gibt stehende Fahrgäste, zumindest im nicht-reservierten Teil des Zuges.

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Bei der Durchfahrt in Okayama kann ich unterwegs diese seltsame Wagengarnitur vom Zugfenster aus fotografieren. Erst in meinem schlauen Buch finde ich die Erklärung, was das ist: ein sogenannter „Joyful train“. In dem Buch ist der Zug, der von einer Diesellok gezogen wird, als „Yûyû Salon Okayama“ beschrieben. Es ist also kein Triebwagen, sondern es sind Reisezugwagen der Reihe 12, die aber umgebaut worden sind. Für die „Joyful trains“ werden normale Triebwagen oder Reisezugwagen einem aufwendigen Umbau unterzogen. Manche sind innen in japanischem Stil eingerichtet. Diese Züge sind sehr populär in Japan. Mit unseren Sonderzügen ist das nicht zu vergleichen. Sie dienen für Betriebsausflüge und dergleichen. Eisenbahnfans fotografieren die Züge gerne, aber ich denke, sie werden eher selten auch damit fahren. Karten für solche Züge sind angeblich schwer zu bekommen. Das Äußere ist für unser Empfinden meistens ziemlich schrecklich. Phantasievolle oder –lose Lackierungen, die Stirnfenster sind gegenüber der Ursprungsbauart meist total verändert und man erkennt selten, um welche Baureihe es sich gehandelt hat. Es gibt auch einen Zug, der „Euro-Liner“ heißt.
Wir steigen in Himeji aus, und bevor wir uns auf den Weg zur Burg machen, gibt es natürlich noch auf dem Bahnhof das eine oder andere Bild zu machen.

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Wieder einmal ein Dieseltriebwagen in der ursprünglichen alten Lackierung von JNR: ein kiha 40. Zumindest ist die Farbgebung für diese Wagen in der Region Himeji stark an die alte angelehnt. So lernte ich die japanischen Eisenbahnen um 1975/80 herum kennen. Die Reihe kiha 40 besitzt zwei Führerstände, kann also solo eingesetzt werden. 2003 gab es noch 363 solcher Wagen. Gebaut ab 1976, v/max 95 km/h. Sie sind auch heute noch in ganz Japan, also bei allen sechs Teilgesellschaften, im Einsatz.

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Und hier der Vergleich: es setzt sich ein zweiter Triebwagen dazu: kiha 47, die Türanordnung ist verändert, und dieser Typ hat nur einen Führerstand. Alle anderen Details stimmen mit dem kiha40 überein. Da der kiha47 speziell für warme Gegenden konzipiert ist, kommt er in Hokkaidô nicht vor (dort gibt’s dafür einen kiha 48). 335 Stück dieser Type gab es 2003 noch. Die Farbgebung ist jene für die Kakogawa-Linie.

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Dann haut’s mir fast das Aug ein: ein zuckerldunkelrosa Triebwagen steht auf einem Stockgleis östlich des Bahnhofsgebäudes. Für eine neu elektrifizierte Nebenbahnlinie hat man bei JR-West einige Triebwagen der alten Reihe 103 aufgeputzt. 103-3500 heißt die Type jetzt und ist nur mehr zweiteilig. Die Türen sind durch Knopfdruck zu öffnen (das gibt’s selten in Japan!!). Mehr über die Reihe 103 und diesen Sonderfall steht in einem Bericht von 4010-Fan im „Eisenbahnforum Österreich“: Die Baureihe 103.

Himeji-jô (Burg Himeji)
Ab hier gibt es nur mehr nicht-bahnbezogene Berichte, daher wieder in Blau:
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Dann wollen wir aber vor dem Burgbesuch noch schnell was essen. Was bei uns ein Würstelstand ist, ist in Japan ein Nudelstand. Hier sieht man die korrekt gekleideten Business-men bei ihrer Mittagspause. Sie schlürfen Nudeln aus der Suppe. Das Schlürfen ist durchaus okay in Japan. Anders geht es ja auch kaum. Auf dem rot/weißen Schild steht übrigens „o-Bento“ und „o-cha“ (Tee). Aber es gibt natürlich vor allem auch Soba und Udon, also verschiedene Nudeln. Ich bevorzuge die „hoadanan Nudln“ (das ist steirisch für Buchweizen-Nudeln), auf Japanisch: Soba.

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Ich wähle also bei diesem Stand Tempura-soba, kostet 2,90 Euro und schmeckt wie üblich ausgezeichnet und ich denke dabei an das „Yamamoto“ in Graz, wo ich dafür 5 oder 6 Euro blechen muß. Wie man sieht, beherrsche auch ich schon das Schlürfen perfekt. :-)
Unser Gepäck geben wir in ein Schließfach und dann marschieren wir Richtung Burg, die vom Bahnhof aus auf einer geraden Straße erreicht werden kann. Man sieht die Burg schon von Weitem und kommt ihr immer näher, sieht sehr gut aus! Der Weg dauert nur etwa 15 Minuten.

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Die Burg Himeji ist faszinierend. Ein wenig wußte ich ja schon davon, deshalb war es mir auch wichtig, sie unbedingt in die Reiseplanung mit hineinzunehmen. Himeji ist die größte und großartigste der verbliebenen zwölf Feudalburgen Japans. Außerdem ist sie auch eine der am besten erhaltenen Burgen. Sie steht auch auf der Liste des Weltkulturerbes. Die erste Burg wurde 1333 errichtet, ab 1608 wurde die Burg in der heutigen Form neu erbaut. 1964 wurde die Festung vollständig restauriert. Der Hauptturm ist fünf-stöckig, im Inneren hat er jedoch in Wahrheit sechs Geschosse. Die Burganlage besteht aus 78 Gebäuden. Das Innere ist durch mehrere Tore und Mauern geteilt, sodaß verständlich ist, daß die Burg nie erobert werden konnte.
Der Eintritt kostet 4,40 Euro. Wir spazieren zunächst entlang der Mauer, genießen Ausblicke, gehen dann durch einen Wehrgang, an dessen Innenseite die Frauengemächer lagen. Es sind Puppen aufgestellt, um das damalige Leben plastisch darzustellen. Wir müssen übrigens die Schuhe in einem Plastiksackerl mittragen, denn man darf hier nur mit Schlapfen, die man sich ausleihen kann, gehen. Ich ziehe das Gehen in Socken vor (ebenfalls erlaubt), denn die Schlapfen sind natürlich zu klein. Am Ende des Wehrgangs sitzten Bedienstete, die alle Plastiksackerln wieder schön glatt streifen und in Schachteln legen. Volle Schachteln werden wieder zum Eingang gebracht, ebenso wie die Schlapfen.
Besonders beeindruckend ist dann der große Turm. Ich mache unsäglich viele Fotos, man kann sich nicht sattsehen. Die Geschosse im Turm bergen wie ein Museum verschiedene Ausstellungsstücke. Details merke ich mir nicht und sind wohl auch nicht wesentlich. Beeindruckend ist, daß ich jetzt die alt-japanische Form des Dachdeckens kapiere, also welche Ziegel wie übereinander gelegt wurden. Das wird auch heute noch häufig so gemacht, nur sind die neuen Ziegel anders geformt, sodaß man in Summe weniger Stück braucht, weil ein „Berg-Ziegel“ und ein „Tal-Ziegel“ heute kombiniert ist. Die kunstvollen Ziegel an den Kanten und Spitzen sind auch faszinierend.

Teepause
Nach dem Rundgang machen wir eine Tee-Pause. Im Freien wird Matcha mit Wagashi gereicht. Pro Person 2,50 Euro, also nicht wirklich teuer! Matcha ist dieser undurchsichtige, dunkelgrüne Tee, den ich so liebe. Der japanische Kuchen (wa für Japan, gashi für Kuchen) besteht aus Reismasse mit rotem Bohnenmus gefühllt, wie üblich. Das Non-plus-Ultra für mich. Wir setzen uns auf eine Bank, auf der schon jemand sitzt. Freundliches Kopfnicken. Dann sprechen uns die Damen an. Woher wir kommen, wieso ich Japanisch kann, ein bißchen Small Talk und ein paar Höflichkeiten. Es ist eigentlich das erste Mal, daß sich jemand darüber wundert, daß ich ein bißchen Japanisch kann. Allerdings spricht sie so schön, daß ich sie ganz gut verstehe.
Auf dem Weg zum Bahnhof zurück wundere ich mich über die Tiefgarage. Sie scheint so lang zu sein wie die die ganze Straße zum Bahnhof. Und auch nicht viel breiter. Es gibt nämlich alle paar Meter einen Zugang, dazwischen auch mal eine Toilettenanlage. Am Bahnhof kaufen wir uns ein Bentô und etwas zu trinken. Wir nehmen nun schon einen früheren „Hikari“ nach Tôkyô, das Bentô wird im Zug verspeist. Es war – erstmals, wie ich glaube – das Geld nicht wert und schmeckte nicht besonders. Es bestand aus Reis, zwei Arten gebratenen Fisch, Ei, Kamaboko und ein wenig Pickles, dazwischen faschiertes Fleisch. Nun, man kann auch mal Pech haben. Wir hatten schon billigeres und besseres! Aber dafür war es in einer Holzschachtel verpackt, sehr dekorativ!
Im Zug schaue ich mir natürlich auch immer wieder die Spruchband-News an, die zwischen den Fahrplanangaben gezeigt werden. Hier lese ich: taifû 23-go:shisha 56-nin,fumei 28-nin. Daß es also nun 56 Todesopfer sind, verstehe ich, in der Früh waren es erst 27. Aber 28 was? Ich kenne das Wort noch nicht, auch wenn ich mir schon denken kann, daß es fumei gesprochen wird. Kega schreibt man anders, das würde Verletzte bedeuten. Ich kann also erst daheim nachsehen, daher schreibe ich es auf. Die Lösung: Vermißte.
Wir kommen also um eine Stunde früher als geplant nach Hause. Wie das klingt! Uns kommt die Wohnung in Roppongi wie ein Zuhause vor. Beim Planen für die morgige Fahrt zum Fuji, die wir ja mit dem Schnellzug Asagiri machen wollten, bemerke ich im Kursbuch, daß für den Zug Reservierungspflicht besteht. Da die Abfahrt auf dem Odakyû-Privatbahn-Bahnsteig von Shinjuku relativ früh ist, und der Bahnsteig bestimmt nicht einfach zu finden sein wird und weil wir sowieso aufzahlen müßten, weil ein Teil dieser Strecke über die Odakyû-Privatbahn führt, überlege ich eine andere Route. Wir werden zwar zweimal umsteigen müssen, fahren um 30 Minuten länger, aber wir haben mehr Sicherheit, unsere Züge zu erreichen.
Wir haben heute 1300 km zurückgelegt, eine tolle Burg besucht, und es ging wirklich sehr schnell!


22. Oktober: Fahrt zum Fuji-san

Am Freitag haben wir einen Ausflug zum Fuji-san geplant. Dazu müssen wir schon um 6.15 Uhr weggehen. Wir wollen in Shinagawa einen Schnellzug erreichen, außerdem will ich dort vorher noch einige Fotos machen, unter anderen den Narita-Express endlich fotografieren. Auch ein Frühstück wollen wir dort finden. Der heutige Tag ist eigentlich ein Umsteige-Tag. Wir steigen irrsinnig oft um und benutzen viele Regionalzüge und S-Bahn-Züge.
Wir nehmen wie immer die Ôedo-Linie der U-Bahn, nur fahren wir ab Hamamatsuchô mit der S-Bahn diesmal nicht nach Norden (Richtung Bahnhof Tôkyô) sondern nach Süden bis Shinagawa. Diesen Bahnhof wollte ich sowieso schon öfter aufsuchen, weil mir Hironori erzählt hat, daß man hier ganz gut fotografieren kann. Einer der wenigen Yamanote-sen-Bahnhöfe, auf dem das relativ gut möglich ist. Und hier muß auch der Narita-Express vorbeikommen, und zwar der Zweig vom Flughafen nach Yokohama.

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Als erstes kann ich einen Zug der Reihe E217 fotografieren. Die Hausfarbe der „Yokosuka-Seibu-Linie“ ist blau/weiß, bei dieser Type ist die Farbe nur auf den Bauchbändern zu sehen. Seit 1994 gibt es diese Bauart, die auch Doppelstockwagen (1. Klasse) beinhaltet. 97 Garnituren zu 15 Wagen gibt es, sie auch teilbar für Zugflügelungen.
Auch einen Narita-Express sehe ich, das Bild ist aber nichts geworden. Erst morgen wird mir ein besseres gelingen.

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Wir fahren dann um 7.25 Uhr von Shinagawa mit dem tokkyû „Wide view Tôkai“ Nr. 1 Richtung Westen auf der „tôkaidô-honsen“, der alten Hauptstrecke, die vor Eröffnung des Shinkansen 1964 die Hauptlast des japanischen Eisenbahnverkehrs zu tragen hatte. Das Bild der Baureihe 373, mit der dieser Zug fährt, stammt von der Station Haratsuka, wo wir ausgestiegen sind. Hier ist nun eine Erklärung des Wortes tôkai notwendig. Tôkai heißt wörtlich Ostmeer. Die Region westlich von Tôkyô (zwischen Tôkyô und Ôsaka) heißt so. Die Hauptstraße durch diese Gegend hieß Ostmeer-Straße (tôkaidô). Daher kommt auch der Name dieser Bahn-Strecke (tôkaidô-Linie). Die erste Shinkansen-Linie (von 1964) heißt ebenso „Tôkaidô-shinkansen“. Die Bahngesellschaft dieser Gegend heißt ebenso JR-tôkai, die englische Form heißt allerdings JR-Central, und das ist keine Übersetzung, sondern bezieht sich auf die geographische Lage in Zentraljapan! Die meisten Schnellzug-Garnituren von JR-tôkai sind gleich lackiert: orange Zierlinien auf dem ansonsten weiß und nirosta Kasten. Nach etwa einer halben Stunde müssen wir in Hiratsuka umsteigen. Ab hier geht es mit einem Regionalzug weiter nach Kôzu. Diese Ortschaft hat einen seltsamen Namen, denn man schreibt das zweisilbige Wort mit drei Zeichen. Erklärung konnte ich keine finden. Aber es gibt mehrere Silben, lautend auf „kô“, die mit zwei Zeichen geschrieben werden. In Kôzu beginnt die Seitenlinie, die über Gotenba führt, es ist die JR-Linie, die kilometermäßig am nächsten zum Berg Fuji kommt.

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Das ist unser Zug der Baureihe 313. Wieder ist die Kennfarbe von JR-Central (Orange) ein Teil der Lackierung. Die Reihe 313 wurde von JR-Central ab 1999 in 71 2- bis 3-teiligen Garnituren beschafft. Ich stehe vorne und kann dem Lokführer gut über die Schulter blicken.

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Unterwegs kommt uns auf der eingleisigen Strecke in einem Kreuzungsbahnhof mein Lieblingstriebwagen Reihe 115 entgegen. Ich muß ein Bild machen – auch wenn es nur durch das Führerstandsfenster ist.

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In Matsuda habe ich besonderes Glück: Die einzige existierende Garnitur der Baureihe 371 (Baujahr 1991, tw. Doppelstock) fährt gerade, als wir an einem Signal halten, über die Verbindungskurve von der JR-Linie zur Odakyû-Privatbahn hinunter. Die Schnellzüge dieser Strecke („Asagiri“) benützen sowohl die Privatbahn als auch die JR-Strecke. Aber nur eine der eingesetzten Garnituren ist auch eine JR-Garnitur. Und diese konnte ich hier fotografieren – wenn auch nur durchs Fenster. Bei uns ist es fast undenkbar, daß man eine einzige Garnitur einer besonderen Bauart herstellt. Übrigens sieht man im Vordergrund auch einen Zug, das ist ein Zug der Odakyû-Privatbahn.

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In unserem Zug befindet sich auch eine Kindergartengruppe, die sich lauthals bemerkbar macht. Auch diese Gruppe fährt nach Gotenba. Man sieht die Kinder hier kurz nach dem Aussteigen.

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In Gotenba angekommen sehe ich auch einen 213er in grün/orange. Wir halten uns aber nicht lange am Bahnhof auf, sondern schauen zunächst zur Bushaltestelle. Unser Plan ist ja, mit einer Buslinie möglichst nah am Berg Fujo vorbeizufahren. Das hab ich auf einer Landkarte schon ausgesucht. Ich kann auch relativ leicht die richtige Haltestelle in Richtung Fujiyoshida ausfindig machen. Die Straße führt ziemlich nahe am Berg Fuji vorbei. In einer Schalterhalle bekomme ich die Fahrkarten, pro Person 9,40 Euro.

Spaziergang in Gotenba
Wir vertreiben uns die Zeit bis zur Abfahrt des Busses mit einem Spaziergang.

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Dabei fallen mir die Kanaldeckel auf. Es ist durchaus üblich, daß Orte oder Städte eigene Deckel entwerfen. Aber einen Eisenbahn-Deckel hab ich noch nirgends entdeckt.

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Dabei können wir einige Bilder vom Fuji machen, der sehr majestätisch dreinschaut. Der Gipfel ist etwa 19 km Luftlinie von uns entfernt, aber er sieht ungeheuer nahe aus. Das ist kein Wunder, denn rundherum sind nur kleinere Hügel, nur dieser Berg allein erhebt sich fast aus der Ebene in diese Höhen. Besonders attraktiv sieht er im Frühling aus, wenn oben noch Schnee liegt, und im Herbst, wenn schon der erste Schnee gefallen ist. Wir müssen mit einem schneelosen Berg vorlieb nehmen. Wir kaufen uns noch ein wenig was zum Essen und besteigen dann den Bus. Die Fahrt führt uns an den Ausläufern des Fuji vorbei und ist sehr schön. Es ist ziemlich warm. Und nun ist es Zeit, den Nationalberg Japans näher vorzustellen.

Fuji-san
Der Fuji ist 3776 m hoch und damit der höchste Berg Japans. Beeindruckend ist er vor allem deshalb, weil er eine fast makellose Kegelgestalt hat, die noch dazu von allen Seiten nahezu gleich perfekt aussieht. 1707 fand der letzte Ausbruch statt. Damals erreichte der Ascheregen die 100 km entfernte Stadt Tôkyô (die damals aber noch Edo hieß). Bis 1867 durfte der Fuji nicht von Frauen betreten werden. Es war ein heiliger Berg, den nur Mönche und Pilger bestiegen. Heute besteigen jährlich Tausende den Berg, die Saison dauert von 1. Juli bis 31. August. In der übrigen Zeit kann es Schnee geben und daher sind die Hütten nicht bewirtschaftet. Der Aufstieg ist angeblich nicht schwer, die Wege sind recht ausgetreten, weil ja immer Massen hinaufsteigen. Allerdings nicht ungefährlich, weil die Asche und Schlacke recht rutschig sein kann. Auf den Hütten kommt man daher nicht zum Schlafen, es herrscht Volksfeststimmung. Also nichts für wirkliche Bergsteiger, eher für Erlebnishungrige und eben für Japaner und andere, „die einmal auf dem Fuji gewesen sein wollen“.
Nun muß man noch den Namen erklären und die seltsame Tatsache, daß er oft fälschlich als Fujiyama bezeichnet wird. Eigentlich heißt er Fuji-san. FU heißt Reichtum, reich sein. SHI (oder - in einer Kombination - JI gesprochen) heißt Gefolgsmann, Samurai, Gelehrter. SAN bedeutet Berg. Nun gibt es im Japanischen ja mehrere Lesarten der chinesischen Zeichen. Das erste Zeichen FU kann man als fu, fû oder tomi lesen, das zwiete kann shi oder ji lauten, SAN kann auch yama lauten. Wenn man von einem Berg spricht, heißt es yama, wenn es ein Name eines Berges ist, heißt es aber meist –san. Bei Ortsbezeichnungen liest man häufig –yama (z.B. Matsuyama). Im Fall des Fuji heißt es eben Fujisan. Man kann den Namen des Berges also mit Berg des reichen Mannes oder des reichen Samurais übersetzen. Die Frage ist, ob der Name wirklich aus dieser Bedeutung entstanden ist. Etymologisch kann ich das nicht eruieren, aber es ist fast sicher anzunehmen, daß der Name rein japanisch ist und uralt, und daß man für den Namen Fuji eben chinesische Zeichen gesucht hat, deren Bedeutung schön ist und die man so ausspricht, wie die Japaner eben Fuji ausgesprochen haben. Wenn der Name wirklich aus der Bedeutung entstanden wäre, so hieße das, daß er bis zum 7. oder 8. Jahrhundert keinen Namen getragen hätte. Das ist undenkbar. Erst seit damals wurde die chinesische Schrift verwendet.

[B]Von Fujiyoshida nach Ôtsuki über die Chûô-Linie („zentrale Hauptlinie“) nach Shinjuku
Wir sind aber mittlerweile in Fujiyoshida angekommen. Das ist eine Art Kurort. Der Nachteil des Ortes ist, daß er nordlich des Berges liegt und wir daher den Berg nur gegen das Sonnenlicht sehen – also im Dunst. Genau das war der Grund, warum ich mich von Süden dem Berg nähern wollte. Von hier führt eine Privatbahn nach Ôtsuki. Da es nichts zu sehen gibt und der Rummelplatz, den wir von Ferne sehen, nicht unter Interesse weckt, machen wir zunächst ein paar Bilder der Privatbahn, mit der wir nach Ôtsuki fahren wollen.

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Die unvermeidlichen Manga auf vielen Regionalzug-Triebwagen finden sich besonders häufig bei Privatbahnen. Nicht mein Geschmack!

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Auch der Schnellzugtriebwagen trägt Werbeanstrich, gottseidank sieht man das auf diesem Bild von diesem Blickwinkel her nicht so gut.
Mit diesem Schnellzug fahren wir nun nach Ôtsuki. Schnell ist aber relativ. Der einzige Unteschied ist der Fahrpreis. Der Zug hält seltener, aber er braucht fast gleich lang. Die Fahrkarte kostet etwa 7,30 Euro. 22 km sind es nur, aber wir fahren doch mehr als eine halbe Stunde. Der Zug ist übrigens fast leer. In Ôtsuki überlegen wir, was wir nun anfangen könnten. Wir haben noch jede Menge Zeit, erst um 18 Uhr treffen wir uns mit Hitoshi, einem Japaner, den ich im Internet kennengelernt habe und der sich mit uns treffen will.
Zunächst bin ich froh, einmal entlang der Chûô-Hauptlinie zu sein und hier die Typen fotografieren kann, die ich noch nicht gesehen habe.

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Ich weiß natüßrlich, daß das Bild meines Lieblingstriebwagens (hier Reihe 115) nicht besonders ist, so viel Drumherum, der Zug von einem Signal teilweise verdeckt, die Oberleitungsaufhängung, lauter Kabeln – und trotzdem gefällt es mir. Die Berge im Hintergrund. Könnte fast in Österreich sein… Oh Sehnsucht nach Japan!

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Diese Farbgebung ist für die Züge, die in der Region Nagano beheimatet sind.

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Endlich wieder sehe ich eine Lokomotive. Die Reihe EF64 gehört zu den häufigstens Loks, die man im Gleichstromnetz Japans sehen kann. Nur von der Reihe EF65 (sieht fast gleich aus) gibt es noch mehr. Die EF64 ist speziell für Bergstrecken gebaut worden (1964-80).

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Aber gewartet hab ich eigentlich auf den E257. Das eigenwillige Design wirkt ungewohnt. Seit 2001 wird diese Baureihe beschafft und befindet sich auch noch immer in Auslieferung. Die Triebwagen sind 9-teilig und werden vor allem im Bereich der Chûô-Hauptlinie eingesetzt, also in landschaftlich schönen Tälern Zentraljapans.

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Es gibt auch Steuerwagen mit Durchgangsmöglichkeit, wie dieser der Baureihe E257-100.

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Die Reihe E351 ist älter. Gebaut 1993, werden die 10 Garnituren für schnellere Verbindungen in der gleichen Region eingesetzt, denn der E351 ist ein Neigezug. Die Farbgebung ist Geschmacksache, aber in Japan hat dieser Farbton gewiß eine besondere Bedeutung. Mit dieser Bauart sind wir auch schon einmal gefahren, aber bei Nacht, daher bin ich froh, diese Aufnahme machen zu können.

Mein Freund ist nicht begeistert, hier auf Züge zu warten, aber er fügt sich. Die Gegend hier ist hübsch, weil gebirgig. Die Berge sind nicht hoch, aber doch steil. Nach einigem Überlegen fahren wir die Hauptstrecke nach Tôkyô hinein bis Shinjuku. Auf der Fahrt nach Shinjuku fällt mir auf, daß der Schnellzug zwischen Hachiôji und Shinjuku extrem langsam dahinbummelt. Das wird wohl wegen der vielen S-Bahn-Züge, die überall halten, nicht anders möglich sein, obwohl die Strecke sechsgleisig ist. Erstmals sehe ich auch die gelben S-Bahn-Züge der Chûô-Sôbu-Linie.

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Hier sind solche Züge der Reihe E231. Die viergleisige S-Bahn-Strecke weist sehr dichten Zugsverkehr auf.
Wir erreichen schließlich den Bahnhof Shinjuku, es ist der zweitwichtigste Bahnhof in Tôkyô und wird von täglich 3,4 Millionen (!) Passagieren frequentiert; ich glaube, mehr als im Bahnhof Tôkyô, der eigentlich wichtiger ist. In Shinjuku enden eine Menge Privatbahnen und es ist ein Kreuzungspunkt der JR-Linien. Der Bahnhof ist gerade im Umbau. Einige Bahnsteige sind teilweise gesperrt. Fotografieren ist hier nicht einfach.

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Ein gelber 209 der Chûô-Seibu-Linie aus der Nähe. Diese Linie durchquert Tôkyô von West nach Ost.

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Aber auch ältere, orange Garnituren der Reihe 201 sehen wir. Die Beengtheit des Bahnhofs wird auf diesem Bild ein wenig deutlich. Nach einigen Bildern hier fahren wir weiter, auf die noch nicht befahrene S-Bahn-Strecke der Chûô-Seibu-Linie, jene quer durch die Innenstadt.

Bisher unbekannte S-Bahn-Strecken in Tôkyô
In Ochanomizu („Teewasser“) steigen wir einmal aus, um zu sehen, wie es hier aussieht. Obwohl es relativ dunkel ist – die Bahn liegt im Schatten – kann ich einige Bilder machen von den orangefarbenen Chûô-sen-Garnituren.

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Baureihe 201 auf der Chûô-Linie. – Kennfarbe Orange. Die Züge enden im Bahnhof Tôkyô auf einem Hochbahnsteig.

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Baureihe E231 (oder 209, aus der Ferne schwer zu unterscheiden) auf der Chûô-Seibu-Linie. – Kennfarbe Gelb. Die Züge durchqueren Tôkyô und fahren weiter Richtung Chiba. Selbstverständlich ist die Strecke viergleisig!
Die Szene erinnert irgendwie an den Wienfluß in Wien und die daneben errichtete Stadtbahnlinie. Wir nehmen wieder einen Zug der gelben Linie und fahren weiter bis Akihabara. Das ist die Kreuzungsstation der Chûô-Linie mit der Nord-Süd-Hauptstrecke der Yamanote-sen und auch der Shinkansen-Strecke. Die orangefarbenen Züge fahren über den Bogen nach Süden zum Bahnhof Tôkyô. Das Kreuzungsbauwerk in Akihabara ist auch recht interessant, obwohl man nicht besonders leicht Fotos machen kann. Aber immerhin sieht man einige Shinkansen-Züge vorbeifahren (von der Brücke gut zu sehen).

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Ich zeige doch ein Bild, weil man die Beengtheit gut erkennen kann. In der Mitte sind 6 Kapspurgleise, links zwei Shinkansengleise. Zu sehen ist links gerade ein Zug der Reihe E3 (Schmalprofil) als „Komachi“ nach Akita, gekuppelt mit einem E2 nach Hachinohe, im Hintergrund gerade noch erkennbar.

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Auf der Brücke in West-Ost-Richtung sind ebenfalls mehrere Gleise. Diesmal lassen wir uns von der Stoßzeit nicht beeindrucken. Hier fährt gerade ein Zug der alten Baureihe 189 durch. Diese Züge waren für den Usui-Paß gebaut worden und werden heute für Berufsfahrer-Schnellzüge eingesetzt. Diese Garnitur hat noch die alte Farbgebung.

Nun habe ich die Idee, die östliche Einbindung in den Bahnhof Tôkyô zu befahren, die im Tunnel verläuft. Also fahren wir mit der gelben Chûô-Sôbu-sen weiter nach Osten bis zur Station Kinshichô. Dort lassen sich einige gute Bilder machen, weil der Ausblick vom Bahnsteig ziemlich frei ist.

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Hier sehe ich vor allem einmal die Züge der Yokosuka-Sôbu-sen (Baureihe E217), die die Verbindung vom Osten des Großraums Tôkyô zum Süden herstellt und die bereits erwähnte unterirdische Verbindungskurve befährt. Das Bild zeigt den Doppelstock-1. Klasse-Wagen.

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Ich kann auch ein besseres Bild der Reihe 209 hier machen. Hier wirkt die Gegend nicht mehr so beengt.

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Hier sieht man noch einmal den bekannten E217, aber vor allem die vielen Gleise, drei davon sind aber Stockgleise.

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Aber auch ein alter Schnellzugtriebwagen kommt hier vorüber. Die Hauptstrecken auf die Bôsô-Halbinsel beginnen im unterirdischen Teil des Bahnhofs Tôkyô und führen hier vorbei, bevor sie sich in Chiba und Umgebung in viele Linien verzweigen. Die Reihe 183 ist auch eine ältere Bauart (von 1972). 40 Garnituren gibt es noch, sie haben hier ihr Ausgedinge und wurden nicht mehr auf moderne Farben umlackiert. Schrittweise werden sie durch neue Bauarten ersetzt, die für die kurzen Strecken der Halbinsel Bôsô extra bestellt wurden.

Nach eine Pause fahren wir nun mit einem Zug der Yokosuka-Sôbu-sen nach Tôkyô. Die Züge der Baureihe 217 verkehren nur auf dieser Linie. Nun sehen wir einmal einen unterirdischen Teil des Bahnhofs Tôkyô. Alle paar Minuten kommt hier ein Zug vorbei. Wir halten uns aber nicht auf, sondern gehen hinaus, um den Hochbahnsteig zu suchen. Von dort fahren nämlich die orangefarbenen Züge zur Chûô-sen zurück, die den Weg quer durchs Zentrum nehmen.

Da dieser Teil aber schon zu viele Bilder hat, müssen wir unseren Bericht an dieser Stelle unterbrechen und im letzten (13.) Teil fortsetzen.

Fortsetzung hier: [www.drehscheibe-foren.de]



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