Hallo FST,
nein, unter "historische Bahn" gehört die DIKOS210 wahrlich nicht. Auch wenn es schon seit langem die DIKOS310 gibt.
Die 210 wird, so mein Kenntnisstand, nicht mehr neu errichtet. Die 310 schon, allerdings befindet sich Funkwerk Kölleda gefühlt in Auflösung, die haben kein wirkliches Interesse mehr, die Dinger weiterzuentwickeln.
Deshalb wird es über kurz oder lang auch die 310 nicht mehr geben.
Nachfolgend ein paar BFMA-Endgeräte, die zwar historisch aussehen, aber alle noch in Betrieb sind:
Eines meiner Lieblingsbilder. Ein OB-Apparat mit 5 Fsz-Tasten und Kurbelinduktor.
Sieht irgendwie selbstgestrickt aus, hat aber 10 Fsz-Schalter und ist bereits batteriebetrieben!
Ein nicht ganz so alter OB-Apparat, dafür aber mit nur einer Fsz und Kurbelinduktor.
Ein Allfernsprecher Marke Siemens. Ein wahres Tastengrab.
Ein Allfernsprecher - keine Ahnung von welcher Firma.
Ein Allfernsprecher von Neumann.
Hier noch ein paar Beispiele für die typische Ausrüstung eines Fdl-Arbeitsplatzes mit Fernmeldetechnik:
Links ein Dicora-C von Frequentis, daneben ein "kleiner" Allfernsprecher von Siemens, dahinter ein OB-Apparat (außer Betrieb), daneben eine EL-Sprechstelle von Wenzel und ganz vorn ein Tischmobiltelefon.
Der Kollege hat links tatsächlich noch ein Basa-Telefon, daneben der Allfernsprecher und das Dicora-C.
Der Arbeitsplatz vom Fdl-Helfer, deshalb hat er ein paar Tasten weniger am Allfernsprecher. Dafür zusätzlich die EL-Sprechstelle.
Das wirklich interessante an den verschiedenen Generationen Fernmeldetechnik ist, dass sie alle in den Schaltstellen miteinander verknüpft werden können.
Falls Du mehr wissen möchtest und/oder Fragen hast, schreib mir eine PN.
Viele Grüße!
Ray
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:06:10:22:51:34.