aber der Cw-Wert ist schlichtweg eine dimensionslose Zahl, der immer auf den maßgebenden
Fahrzeugquerschnitt bezogen ist.
Ob es einen definitiven Meßwert überhaupt gibt, ist fraglich, setzt es doch für
eine 403 Doppeltraktion einen 420m langen Windkanal mit konstanter
Windgeschwindigkeit voraus.
Man muss also aus verschiedenen Teilmesswerten
(z.B. Erhöhung des Widerstands bei einem Wagen mehr) extrapolieren.
Hier würden mich besonders die Werte interessieren:
ICE 3 im Abnahmezustand
ICE 3 1. Generation mit veränderter Klimaanlage (Haube)
ICE 3 2. Generation mit strömungsgünstiger geformter Klimaanlagen-Haube
ICE 3 M bzw MF mit erhöhter Anzahl Dachstromabnehmer.
Einen weiteren Weg, sich den Cw-Wert zu errechnen ist die Ableitung aus den
Gesamtwiderstandskurven, wenn man weiß, dass die exponentielle Komponente ausschließlich
aus dem Luftwiderstand kommt.
Vergleiche
[
books.google.de]
eventuell mehr in der dort zitierten unbekannten Quelle 5.1 - Zitatquelle 34
weiterer link mit besserer Grafik:
[
www.google.de]
PS: Ich kann mich an eine Schulaufgabe aus meiner Schulzeit erinnern, in der
auszurechnen war wie schnell ein Zug mit einem grottenschlechten Cw-Wert
(war wohl Baureihe 141 mit 6 Bn-Wagen oder so) nach 1000 m in der Ebene noch fährt,
wenn er aus 120 km/h ausrollt.
Die Verblüffung über den hohen Wert war damals sehr groß, weil man intuitiv
mit dem Cw-Wert eines Autos verglich, aber die hinter der Masse des Zuges
steckende kinetische Energie nicht intuitiv mit einbezog.
[
www.ids.uni-hannover.de]
nennt Werte für einen IC-Zug:
Lok 0,3
Erster Wagen 0,23
Mittlerer Wagen 0,14
Letzter Wagen 0,3
Beim ICE 3 dürfte der erste Wagen den identischen Wert des mittleren Wagens haben.
der Wert von Lok und letztem Wagen dürften geringer sein.
Setzt man für "Lok" und "letzter Wagen" Werte von 0,25 ein käme man auf 1,34 für den 200m langen ICE 3.
Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
locomotive breath ( oder kurz l.b. ) _________________________________
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Sed in primis ad fontes ipsos properandum! … Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen! (In Abwandlung von Erasmus von Rotterdam (1511))