DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 02 - Allgemeines Forum 

Diskussionen, Fragen und Antworten zum Thema Eisenbahnen in Deutschland, soweit diese nicht Bestandteil der übrigen Foren sind wie Neuigkeiten, Betriebsstörungen, Fahrzeiten, Sichtungen, Museumsbahnen, Straßenbahnen, Wagen und historische Themen.
Hauptverantwortliche Moderatoren: Heiko Focken - Railpeter - Marvin Fries - Rönshausener - Sebastian Berlin

Neu bei Drehscheibe Online? » Hier registrieren!  Zum Ausprobieren und Üben steht das » Testforum zur Verfügung!
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -
elric schrieb:
Sie ist also nicht nur hässlich...

Prof. Hecht meint:

[
youtube.com]
Der nervt mittlerweile genau so wie Naumann...🤦‍♂️

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."
Quelle: Stummiforum..
[www.stummiforum.de]
Der Herr Professor möchte nur seine früheren Forschungsergebnisse pushen.:

"Eigene Forschung: Das LEILA-Drehgestell
Prof. Hecht hat sich auch wissenschaftlich intensiv mit der Optimierung von Drehgestellen befasst. Bereits Ende der 1990er-Jahre initiierte er das Projekt LEILA (Leichtes und Lärmarmes Güterwagen-Drehgestell) an der TU Berlin. Ziel war es, ein im Vergleich zum Standard-Güterwagendrehgestell (Y25) wesentlich leiseres, leichteres und gleisschonenderes Fahrwerk zu entwickeln, das unter anderem auf eine weichere Radsatzlager-Ankopplung und optimierte Bremssysteme setzte."

Leila Drehgestell





elric schrieb:
Sie ist also nicht nur hässlich... ==> Das ist Geschmackssache und sollte bei einem Arbeitsfahrzeug nicht überbewertet werden.

Prof. Hecht meint:

[
youtube.com]

Nein! Er hat Recht

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 01.10.26 15:52

Die Schweiz sieht es genau so! Siehe Trassengebühren für Vectron in der Schweiz gegenüber anderen Baureihen.
Aber gut. So ein Lokführerlein hat da sicher mehr Ahnung. Er gurkt ja täglich mit sowas durch die Gegend.:-)) Gelle!

Re: Siemens Vectron - Untauglich für den Oberbau?

geschrieben von: elric

Datum: 01.10.26 16:05

Wenn er es besser weiss, ist das durchaus ein sinnvoller Punkt.
Der wird aber da gar nicht erwähnt in dem kurzen Beitrag.
Nicht ordentlich abgefederte Massen sind aber überall in der Welt der Räder ein Problem, nicht wahr?

Re: Siemens Vectron - Untauglich für den Oberbau?

geschrieben von: TWA

Datum: 01.10.26 16:23

>>> Prof. Hecht meint:

Richtig, er meint, daß ...
Es stimmt ja, daß das Getriebegehäuse samt der zwei Zahnräder ungefedert auf der Achse sitzt. Aber wenn ich mich nicht ganz doll täusche, dann ist das Getriebegehäuse am anderen Ende gefedert aufgehängt, ist also im Prinzip mit einem Tatzlagerantrieb gleichzusetzen. Dann ist die Hechtsche Aussage "supported entirely on the axle shaft and are therefore not sprung." eigentlich falsch. Somit wären wir auch nicht bei 4 to ungefederte Achslast.

Daß die so schwere Lok dann die Lebensdauer verkürzt, was er auf mehrere Jahre schätzt. Eigentlich sollte er nicht schätzen, sondern wissen :-)
Eine gleisschonende Lok würde teurer werden. Beispiele und Zahlen wären da natürlich nicht schlecht, aber da haben die Lokbauer ihm wohl keine Zahlen geliefert.

Vielleicht sollte er sich mal auf einen Posten bewerben, auf dem er so etwas beeinflussen kann, z.B. Vorstand bei DBInfraGo, da könnte er dann die Trassenpreise umgestalten.

Re: Nein! Er hat Recht

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 01.10.26 16:30

Exoplanet schrieb:
Die Schweiz sieht es genau so! Siehe Trassengebühren für Vectron in der Schweiz gegenüber anderen Baureihen.
Aber gut. So ein Lokführerlein hat da sicher mehr Ahnung. Er gurkt ja täglich mit sowas durch die Gegend.:-)) Gelle!
Wo liest du denn, dass ich behaupte er hat Unrecht?
Nur turnen sie da fünf Stunden unter einer Lok rum, die mit der DB gar nichts zu tun hat und texten permanent über die "böse Bahn"! Seine Erklärung was da verbaut ist schlicht falsch und fusst noch auf dem, was ich vor 30 Jahren gelernt habe - über Kommutatorloks. Genau so polemisch war ja sein Auftritt bei Frau Hajali...

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."
Quelle: Stummiforum..
[www.stummiforum.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.10.26 16:30.

Stimmt!

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 01.10.26 16:43

Da hab ich was rein impliziert. Entschuldigung. Genervt sein ist ja nicht verboten.:-))

Nein! Er hat nicht Recht!

geschrieben von: 1.Bauserie

Datum: 01.10.26 17:23

Hallole!

Exoplanet schrieb:
> Die Schweiz sieht es genau so! Siehe Trassengebühren für Vectron in der Schweiz gegenüber anderen Baureihen.

Er hätte vielleicht Recht, wenn er ankreiden würde, dass DBInfraGO keine höheren Trassengebühren für nicht gleisschonende Fahrzeuge verlangt.

Aber er kritisiert die Deutsche Bahn dafür, dass sie nicht gleisschonende Fahrzeuge kauft, läuft aber unter einem Vectron von Metrans rum. Welchen Einfluss hat die Deutsche Bahn auf die Beschaffung von Lokomotiven, die in Tschechien registriert sind und ins Deutsche Netz kommen?

Was bringt es also, wenn explizit die Deutsche Bahn mehr Steuerung durch den Bund bekommen würde? Dann würden hunderte EVU immer noch Vectron kaufen...

Gruß
1.Bauserie


Fahr lieber mit der BUNDESBAHN

Re: Nein! Er hat nicht Recht!

geschrieben von: Ziggy

Datum: 01.10.26 17:44

Der Markt regelt es und hat mit 2000 gekauften Vectron auch gesprochen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.10.26 17:55.

Re: Siemens Vectron - Untauglich für den Oberbau?

geschrieben von: Christof_2016

Datum: 01.10.26 18:08

TWA schrieb:
Es stimmt ja, daß das Getriebegehäuse samt der zwei Zahnräder ungefedert auf der Achse sitzt. Aber wenn ich mich nicht ganz doll täusche, dann ist das Getriebegehäuse am anderen Ende gefedert aufgehängt, ist also im Prinzip mit einem Tatzlagerantrieb gleichzusetzen. Dann ist die Hechtsche Aussage "supported entirely on the axle shaft and are therefore not sprung." eigentlich falsch. Somit wären wir auch nicht bei 4 to ungefederte Achslast.
Der Vectron verfügt über einen Ritzelhohlwellenantrieb, bei dem der Fahrmotor komplett primär abgefedert ist (also zu 100% im Fahrwerk aufgehängt ist). Dies wird dadurch erreicht, dass zwischen der Fahrmotorwelle und dem Ritzel eine Lamellenkupplung angeordnet ist, die die Relativbewegungen zwischen Achswelle und Fahrmotor ausgleicht.

Beim Tatzlagerantrieb ist der Fahrmotor nur anteilig primär abgefedert, ruht also zum Teil ungefedert auf der Achse.

Insofern hat ein Tatzlagerantrieb deutlich höhere unabgefederte Massen als der Ritzelhohlwellenantrieb.


Viele Grüße aus Erlangen,

Christof

Re: Siemens Vectron - Untauglich für den Oberbau?

geschrieben von: andreas +

Datum: 01.10.26 19:19

Christof_2016 schrieb:
TWA schrieb:
Es stimmt ja, daß das Getriebegehäuse samt der zwei Zahnräder ungefedert auf der Achse sitzt. Aber wenn ich mich nicht ganz doll täusche, dann ist das Getriebegehäuse am anderen Ende gefedert aufgehängt, ist also im Prinzip mit einem Tatzlagerantrieb gleichzusetzen. Dann ist die Hechtsche Aussage "supported entirely on the axle shaft and are therefore not sprung." eigentlich falsch. Somit wären wir auch nicht bei 4 to ungefederte Achslast.
Der Vectron verfügt über einen Ritzelhohlwellenantrieb, bei dem der Fahrmotor komplett primär abgefedert ist (also zu 100% im Fahrwerk aufgehängt ist). Dies wird dadurch erreicht, dass zwischen der Fahrmotorwelle und dem Ritzel eine Lamellenkupplung angeordnet ist, die die Relativbewegungen zwischen Achswelle und Fahrmotor ausgleicht.

Beim Tatzlagerantrieb ist der Fahrmotor nur anteilig primär abgefedert, ruht also zum Teil ungefedert auf der Achse.

Insofern hat ein Tatzlagerantrieb deutlich höhere unabgefederte Massen als der Ritzelhohlwellenantrieb.
Das war doch hier schon mal Thema im Zusammenhang mit einer TV-Reportage zum 'Chaos bei der DB'.

Diese Dinger sind so ubiquitär…

geschrieben von: J-C

Datum: 01.10.26 20:59

…wenn sie sicherheitsrelevante Mängel hätten, wären sie offensichtlich nicht zugelassen worden. Wären die Loks so furchtbar schlimm, würden diese nicht so stark sich ausgebreitet haben, oder?

Egal ob Staats- oder Privatbahn, die Loks verkaufen sich einfach bestens. Es steht jedem Infrastrukturbetreiber frei, etwaige schnellere Degradierung der Infrastruktur, so nachweisbar, zu bepreisen. Anscheinend sehen die meisten Infrastrukturbetreiber dafür keinen Handlungsbedarf.

Wenn man die DB InfraGo deswegen kritisieren will, so möge man das etwa auch mit ÖBB Infra, Sprava Železnic, ŽSR, ProRail und allen anderen machen, die vermutlich keine Beschränkungen oder Kosten für die Vectrons bringen…
Jedenfalls scheint Siemens etwas richtig gemacht zu haben, wenn die bei manchen Fuzzies so verhassten Loks sich bei unzähligen Betreibern so großer Beliebtheit erfreuen.

Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.10.26 21:00.

OT: Was ist "ubiquitär"

geschrieben von: Frank St.

Datum: 01.10.26 21:50

Als Nicht-Lateiner bekenne ich mich schuldig, diesen Begriff noch nie gehört zu haben. Falls es anderen genauso ergeht, hier eine Klarstellung, eben aus einem Suchergebnis kopiert:

"Ubiquitär bedeutet "überall vorkommend". Der Begriff beschreibt die Verteilung von Strukturen überall in einem Organismus oder in allen Lebewesen."

Hätte man natürlich auch gleich mit einer Vokabel aus dem Duden bezeichnen können. Klingt nur nicht ganz so elitär.

Grüße
Frank

Zu meinen Beiträgen:
- Eisenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]
- Historisches Forum [www.drehscheibe-foren.de]
- Straßenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]

das Getriebegehäuse

geschrieben von: TWA

Datum: 02.10.26 00:05

>>> Der Vectron verfügt über einen Ritzelhohlwellenantrieb, bei dem der Fahrmotor komplett primär abgefedert ist (also zu 100% im Fahrwerk aufgehängt ist).

Ja, das der Fahrmotor vollständig gefedert ist war mir schon bewußt. Aber zum Fahrmotor und seiner Federung hat sich Hecht nicht geäußert, deshalb habe ich auch nichts dazu geschrieben.

>>> Beim Tatzlagerantrieb ist der Fahrmotor nur anteilig primär abgefedert, ruht also zum Teil ungefedert auf der Achse.

Hecht hat ja unterstellt, daß das Getriebegehäuse und das Getriebe absolut ungefedert ist, was aber nicht stimmt.
Der Ritzelhohlwellenantrieb setzt aus den Teilsystemen Fahrmotor und Getriebe samt Getriebegehäuse zusammen.
Das Teilsystem Fahrmotor ist vollständig abgefedert, das Teilsystem Getriebe und Getriebegehäuse ist an einem Ende abgefedert, somit entspricht dieses Teilsystem einem Tatzlagerantrieb.

Darum schrieb ich ja bereits "dann ist das Getriebegehäuse am anderen Ende gefedert aufgehängt, ist also im Prinzip mit einem Tatzlagerantrieb gleichzusetzen."

oder man weicht nach England aus ...

geschrieben von: TWA

Datum: 02.10.26 00:08

... und beschäftigt sich mit dem Wort "ubiquituos"
[www.merriam-webster.com]

Re: Stimmt!

geschrieben von: Pio

Datum: 02.10.26 14:26

Wenn die Trassenpreisgestaltung der DB Infra geh lieber, ähnliche Kriterien hätte wie in CH, dann würde sich so mancher Betreiber vielleicht doch überlegen wo er, bei wem, etwas beschafft, würde diese Kriterien auch in das Pflichtenheft der Ausschreibung mit aufnehmen.
Aber SIEMENS ist ein deutscher Hersteller, da wird der Bund dieses Unternehmen natürlich nicht zu im Wettbewerb, für dringend erforderlichen technischen Lösungen zur langfristigen Erhaltung der deutschen Schieneninfrastruktur zwingen wollen.
Gut die Traxxe sind auch einmal aus einer deutschen Firma gekommen, die Wertschöpfung daraus, erfolgte auch einmal zu 100% in diesem D-Land.
Nun gibt es in Eurapa bereits viele Hersteller, welche um die EVU-Bestellungen im Wettbewerb stehen.
Weiß eigentlich einer, wie es bei der Transmontana (Co' Co') aus RO mit der Gleisverschleißfreundlichkeit steht ??? Verbreitet sie sich doch recht still & leise über Europa.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

Re: Nein! Er hat nicht Recht!

geschrieben von: Pio

Datum: 02.10.26 15:19

Der Markt würde das regeln, wenn es entsprechend gerechte Marktpreise zur Nutzung der Schieneninfrastruktur geben würde.
Aber die Schienenfräsen zahlen nun mal genauso viel, wie andere "Leichtlaufroller".
Und die Vectron ist ja nun mit >2000 verkauften Exemplaren nicht die einzige Lok.
Und wer genau hinschaut, die größte Käufergruppe sind nicht EVU, sondern Leasinunternehmen.
Bei METRANS bitte nicht nur die Registrierung in, sondern auch die Eigentümerstrukturen dieses EVU.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -
Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Kontakt | Impressum
(c) 2026 - Arbeitsgemeinschaft DREHSCHEIBE e.V.