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Im Bundesanzeiger erschien am 09.07.2015 folgende Mitteilung

Deutsche Regionaleisenbahn GmbH, Berlin

Im Rahmen des § 11 AEG bietet die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH die Abschnitte Falkenberg (Elster) (a) – Herzberg (Elster) (e) und Herzberg (Elster) (a) – Schlieben (e) der Eisenbahnstrecke Falkenberg – Beeskow (Nr. 6826) anderen Betreibern zum Betrieb als öffentliche Eisenbahninfrastruktur an. Nähere Informationen hierzu unter [www.regionaleisenbahn.de]. Kommt eine Streckenabgabe nicht zu Stande, so beabsichtigt die DRE, die Stilllegung gem. § 11 AEG zu beantragen.
_____________________________________________


[www.regionaleisenbahn.de]


Stand: 30.06.2015
Die eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn mit einer Länge von 10,6 km
ist derzeit ohne Verkehr, die formalen Kenndaten der Strecke lauten (reale weiter unten)
DB-Strecken-Nr. 6826, Abschnitt Falkenberg (Elster) (ausschließlich) km 2,117 bis Herzberg (Elster) (einschließlich) km 12,675
zulässige Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Streckenklasse: CM 4
Radsatzlast: 21 t
Meterlast: 8 t/m
2015 sollen 0 EUR Trasseneinnahmen erfolgen {Strecke ist "technisch" gesperrt}
2015 sollen rund 159.000 EUR Intandhaltungskosten anfallen.
Die DRE bietet die Strecke nach § 11 AEG zu folgenden Konditionen an
86.124,05 EUR Kaufpreis / 13.020 EUR p.a. Pacht (jeweils ohne Mehrwertsteuer)
dazu kommen Kosten für den Eisenbahninfrastrukturanschluss Falkenberg (Elster) in Höhe von jährlich 10.035,22 EUR p.a.
Betriebswirtschaftliche Bewertung:
Investitionen in den nächsten fünf Jahren nach (Standard der DB Netz AG)
Gesamtinvestitionen rd. 1.243.000 EUR, davon
rund 634.000 EUR für Oberbau, 273.000 Euro für Bahnübergänge,
286.000 für Ingenieurbauwerke, 50.000 Euro für Sonstiges

Der Reisezugverkehr wurde zum 28.05.1995 eingestellt.
2009 kam auch der gelegentliche Personen- und Güterverkehr zum Erliegen.
Den jährlichen Kosten für die Vorhaltung der Infrastruktur von rd.
159.000 EUR stehen keine Einnahmen aus der Infrastrukturnutzung
gegenüber. Darüber hinaus besteht ein investiver Nachholebedarf,
u.a. in den Bereichen Oberbauerneuerung und Ingenieurbauwerke.
Die Strecke ist z.Zt. technisch gesperrt und die Streckenklasse
aufgrund des Allgemeinzustandes auf A reduziert
. Die
Teilstrecke kann von der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH
nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden.

Interessenten, die als Eisenbahninfrastrukturunternehmen die
Strecke und für den öffentlichen Verkehr in eigener Verantwortung
betreiben wollen, können bis spätestens 10.10.2015 ein Angebot
bei der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH (Berlin) anfordern
_____________________________________________________________________________

[www.regionaleisenbahn.de]

Abgabe von Eisenbahninfrastruktur Stand: 30.06.2015

DB-Strecken-Nr. 6826 Abschnitt Herzberg (Elster) (ausschließlich) km 12,675 bis Schlieben (einschlieplich) km 23,8

Angaben zur Strecke:
Stand der Erhebung: 06/2015
Die eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn mit einer Länge von 11,1 km
hat derzeit absolut keine Trassennutzung:
die formalen Kenndaten lauten
zulässige Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h (derzeit 0 km/h technisch gesperrt)
Streckenklasse: CM 4
Radsatzlast: 21 t
Meterlast: 8 t/m
dementsprechend Jährliche Einnahmen (Trassen- und Anlagennutzung): 0 Eure
Jährliche Ausgaben für Instandhaltung der Strecke (Kostenschätzung DRE)2015: rd. 166.000 EUR (man möchte meinen, die DRE hat einen Pauschsatz von gerundet 1500 Euro je Hektometer

Die Investitionen in den nächsten fünf Jahren nach Standard DB Netz AG sieht die DRE wie folgt: Gesamtinvestitionen rd. 1.302.000 EUR, davon
rund 664.000 EUR für Oberbau,
286.000 Euro für Bahnübergänge,
299.000 für Ingenieurbauwerke,
53.000 Euro für Sonstiges

Hier ist der Pachtzins/Kaufpreis VB
Kosten für einen Eisenbahninfrastrukturanschluss sollen keine entstehen.

Der Rest ist eine Blaupause des ersten Streckenabschnitts
"Der regelmäßige Reisezugverkehr wurde zum 28.05.1995 eingestellt.
2009 kam auch der gelegentliche Personen- und Güterverkehr
zum Erliegen. Den jährlichen Kosten für die Vorhaltung der Infrastruktur
von rd. 166.000 EUR stehen keine Einnahmen aus der
Infrastrukturnutzung gegenüber. Darüber hinaus besteht ein investiver
Nachholebedarf, u.a. in den Bereichen Oberbauerneuerung
und Ingenieurbauwerke. Die Strecke ist z.Zt. technisch gesperrt
und die Streckenklasse aufgrund des Allgemeinzustandes auf A
reduziert. Die Teilstrecke kann von der Deutschen Regionaleisenbahn
GmbH nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden."

Interessenten, die als Eisenbahninfrastrukturunternehmen die
Strecke und für den öffentlichen Verkehr in eigener Verantwortung
betreiben wollen, können bis spätestens 10.10.2015 ein Angebot
bei der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH (Berlin) anfordern
_________________________________________________________________________________

Ex KBS 213 Niederlausitzer Eisenbahn (ehemalige Gesamtstrecke Falkenberg (Elster) - Beeskow
[www.openrailwaymap.org]

Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
locomotive breath ( oder kurz l.b. ) _________________________________
PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Sed in primis ad fontes ipsos properandum! … Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen! (In Abwandlung von Erasmus von Rotterdam (1511))




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:22:22:36:44.
299.000 für Ing.-Bauwerke , bisserl wenig für die Elsterbrücke . Aber im Gesamt trotzdem günstig , bevor die Einstellung kam , wollte ja man für die gesamte Strecke Falkenberg/Elster-Beeskow einen mehrstelligen Millionenbetrag . Das sogenannte Elbe-Elster-Express Vorhaben könnte dadurch wieder aufleben .



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:22:22:56:16.

Karteileiche im Internet: Elbe-Elster-Express

geschrieben von: locomotive breath

Datum: 22.07.15 23:04

Karteileiche im Internet:
[home.arcor.de]

Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
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PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:22:23:05:19.
deruerdingerbus schrieb:
-------------------------------------------------------
> Nichts neues bei der DRE, zunächst Strecken
> annehmen und nichts machen.

Und dann noch Schienen einfach entfernen und tausend Versprechungen, dass man was saniert. Von dem Verein halte ich nichts.
Die Strecke war mal befahrbar, bloß wenn man nichts macht, wird das nichts. Mittlerweile ist die Strecke fast gar nicht mehr befahrbar.
Guten Tag in die Runde, ja jetzt ist es leider soweit, ab Schlieben in Richtung Luckau wurden die Schienen schon abgebaut und somit ist es auch vorbei mit dem Ausflugsverkehrs Richtung Spreewald
Ist die DRE zu diesem Verfahren gesetzlich verpflichtet, oder meint man das wirklich ernst mit der Ausschreibung?

Verpflichtung ergeht aus § 11 AEG

geschrieben von: Knut Rosenthal

Datum: 10.08.15 15:01

MaxPayne schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ist die DRE zu diesem Verfahren gesetzlich verpflichtet, oder
> meint man das wirklich ernst mit der Ausschreibung?

Ja, sie ist gesetzlich verpflichtet:

§ 11 AEG
(1) Beabsichtigt ein öffentliches Eisenbahninfrastrukturunternehmen die dauernde Einstellung des Betriebes einer Strecke, eines für die Betriebsabwicklung wichtigen Bahnhofs oder die mehr als geringfügige Verringerung der Kapazität einer Strecke, so hat es dies bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu beantragen. Dabei hat es darzulegen, daß ihm der Betrieb der Infrastruktureinrichtung nicht mehr zugemutet werden kann und Verhandlungen mit Dritten, denen ein Angebot für die Übernahme der Infrastruktureinrichtung durch Verkauf oder Verpachtung zu in diesem Bereich üblichen Bedingungen gemacht wurde, erfolglos geblieben sind.

Mit freundlichen Grüßen
Knut Rosenthal

http://abbestellungen.spnv-deutschland.de/Grafiken/Linkbutton.png
http://reaktivierungen.spnv-deutschland.de/Grafiken/Linkbutton.png
http://wettbewerb.spnv-deutschland.de/Grafiken/Linkbutton.png

Abbau der NLE

geschrieben von: Spreewaldbahner

Datum: 30.09.15 00:12

Guten Abend an die Forengemeinde,
ich wohne unmittelbar an der Strecke der NLE im Raum Luckau. Der momentane Stand ist folgender: Die Streckenteile Schlieben-Uckro und Groß-Leuthen- Beeskow sind abgebaut. Zum Verkauf ausgeschrieben sind die Streckenteile Falkenberg/Elster-Herzberg und Herzberg-Schlieben. Da es keinen Käufer geben wird (wer kauft schon nicht genutzte Teile einer Strecke ohne Anbindung), werden auch diese Streckenteile abgebaut. Damit wird in absehbarer Zeit der Streckenteil Falkenberg/Elster bis Uckro komplett weg sein. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass mir als Mitglied des DBV der geplante Abbbau der Schienen zwischen Falkenberg/Elster durch die DRE per Mail schon vor Monaten mitgeteilt wurde. Und das, obwohl die Ausschreibungsfrist auch jetzt noch nicht abgelaufen ist. Es entsteht der begründete Anschein, dass die Strecke in Salamischeiben-Taktik Stück für Stück zu Geld gemacht werden soll.
In der Ankündigung des Abbaus des Streckenteils Falkenberg/E.-Schlieben stand aber auch, dass man hoffe, dass auf der Relation Luckau- Krugau wieder Verkehr stattfinden könne. Dem widersprechend hat die DRE inzwischem auch eine Ausschreibung für den Streckenteil Uckro- Duben (Anschlussgleis ins Gewerbegebiet Alteno) ins Netz gestellt. Nach Ablauf der Ausschreibung im November 2015 kann also eine Stilllegung auch dieses Streckenteils erfolgen. Nun ist es aber so, dass ein privater Berliner Unternehmer, der alte Eisenbahnwagen neu aufbaut, den alten Lokschuppen Luckau gekauft und samt Drehscheibe restauriert und über neu verlegte Anschlussgleise an die Strecke Luckau-Lübben angebunden hat.Es ist also viel Geld für den Neuausbau dieser Infrastruktur geflossen. Zwischen Luckau und Uckro wurden zudem 2012 marode Streckenteile komplett erneuert. Inzwischen erwägt auch ein anderes Berliner Eisenbahnunternehmen, den Standort Luckau als "Heimatbahnhof" zu nutzen. Es besteht also ein Interesse, diesen neu zum Verkauf ausgeschriebenen Streckenteil zu nutzen. Da die Konditionen zur Streckenübernahme aber nicht günstig aussehen, befürchte ich, dass auch dieser Streckenteil bald abgerissen wird.
Begründet wird der Abbbau der Schienen immer mit dem möglichen Diebstahl derselben. Nun meine Frage: Kann eine stillgelegte Strecke einfach abgebaut werden oder bedarf es dafür gesonderter Verfahren, z.B. einem Planfeststellungsverfahren?
Viele Grüße aus dem Spreewald,
Ecki





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:09:30:00:12:53.