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Wie B.Z. morgen am Freitag meldet, hat die Bahn beschlossen die am Ostbahnhof eingelagerten Stahlbauteile, Gesamtwert 52 Millionen Euro, demnächst einzuschmelzen.

Laut dem Bahnsprecher wäre der frühestmögliche Termin für eine noch theoretisch mögliche Dachverlängerung erst im Jahre 2021 möglich, würde eine Vollsperrung der Stadtbahn mit S-Bahn von 9 Monaten erfordern und würde 147 Millionen Euro kosten. Allerdings würden höchstwahrscheinlich die Glasbauteile dann nicht mehr den neuesten Vorschiften genügen. Obendrein sind zahlreiche Bauelemente maßgeschneiderte Einzelstücke, weil das Bahnhofsdach einen Bogen beschreibt.

Daher hat sich die Bahn nun entschlossen alle nicht als Ersatzteil verwendbaren Stahlbauteile einzuschmelzen.
Damit bleibt das Dach in alle Ewigkeit in der verkürzten Version.

Die Kürzung des Stadtbahndach wurde wegen der Eröffnung Ende Mai 2006 und wegen der bevorstehenden Fußball-WM in Deutschland beschlossen, weil damals befürchtet wurde, das anderenfalls das Dach und Hauptbahnhof nicht rechtzeitig zur WM fertig werden könnte.

Leider hat die S-BAHN BERLIN GmbH wegen der DSGVO die Fotocommunity-Fan-Homepage der S-Bahn Berlin GmbH mit über 10.000 historischen und aktuellen Fotos am 19.7.2018 für immer abgeschaltet.
... denn inzwischen haben sich alle an das kurze Dach gewöhnt, wozu also noch Geld für ein längeres ausgeben.

Gerald
Fliegender Berliner schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wie B.Z. morgen am Freitag meldet, hat die Bahn
> beschlossen die am Ostbahnhof eingelagerten
> Stahlbauteile, Gesamtwert 52 Millionen Euro,
> demnächst einzuschmelzen.
>
> Laut dem Bahnsprecher wäre der frühestmögliche
> Termin für eine noch theoretisch mögliche
> Dachverlängerung erst im Jahre 2021 möglich, würde
> eine Vollsperrung der Stadtbahn mit S-Bahn von 9
> Monaten erfordern und würde 147 Millionen Euro
> kosten. Allerdings würden höchstwahrscheinlich die
> Glasbauteile dann nicht mehr den neuesten
> Vorschiften genügen. Obendrein sind zahlreiche
> Bauelemente maßgeschneiderte Einzelstücke, weil
> das Bahnhofsdach einen Bogen beschreibt.
>
> Daher hat sich die Bahn nun entschlossen alle
> nicht als Ersatzteil verwendbaren Stahlbauteile
> einzuschmelzen.
> Damit bleibt das Dach in alle Ewigkeit in der
> verkürzten Version.
>
> Die Kürzung des Stadtbahndach wurde wegen der
> Eröffnung Ende Mai 2006 und wegen der
> bevorstehenden Fußball-WM in Deutschland
> beschlossen, weil damals befürchtet wurde, das
> anderenfalls das Dach und Hauptbahnhof nicht
> rechtzeitig zur WM fertig werden könnte.


Welche unglaubliche Macht doch der Fußball hat...
Kaum zu glauben, dass für eine Ereignis das ein paar Wochen
andauerte gleich Baupläne für ein Jahrhundertprojekt abgeändert
wurden.
Als Nicht-Fußballfan kann man nur den Kopf schütteln.
Zitat:
Welche unglaubliche Macht doch der Fußball hat...

Das liegt daran, dass schon seit Kindheitstagen fast jeder gegen einen Ball treten kann. Dadurch scheint die Identifikation mit der Sportart sehr hoch zu sein.

Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:06:13:08:54:35.
Zitat:
Welche unglaubliche Macht doch der Fußball hat...
Kaum zu glauben, dass für eine Ereignis das ein paar Wochen
andauerte gleich Baupläne für ein Jahrhundertprojekt abgeändert
wurden.
Als Nicht-Fußballfan kann man nur den Kopf schütteln.

Das gleiche hab ich mir beim Lesen auch gedacht.. :-)
Verrückt..

Gruß
Stefan
KBS 700
Dank der WM wurde immerhin mal ne ganze Menge fertig gebaut. Man schaue sich nur mal den Baufortschritt am Kölner Autobahnring VOR und NACH der WM an. Ohne Leuchtturmprojekte hätte München bis heute keine S-Bahn. Aber das wird ja immer gern vergessen.
Aber 52 Millionen zum Fenster rausblasen?
Sorry, das erinnert an die Verschwenderei des Größenwahns beim BER oder S21!

Aber wir habens ja!


Gruß

Eric
Hallo,

wenn dann woanders Bahnanlagen verrotten weil kein Geld da ist könnt ich...

Na ja, Unternehmen Zukunft...

Peter
@ Käfermicha: Traurig genug. Aber wäre es nicht sinnvoller, die Ursachen statt der Symptome zu bekämpfen?
Ruhrpottfahrer schrieb:
-------------------------------------------------------
> Aber 52 Millionen zum Fenster rausblasen?
> Sorry, das erinnert an die Verschwenderei des
> Größenwahns beim BER oder S21!

Hallo,

nu spring hier mal nicht auf den Mist.
52 Millionen, was ist das denn schon?
Das sind gerade mal zwei Monate derzeitiger Betriebskosten für die BER-Baustelle oder zwei Bistümer in Limburg.

Wenn wir hier 80 Milliarden haben, um die verzockten Banken zur retten, was sind denn dagegen 52 Millionen ...

Das wird doch jeder verstehen, und zwar auch so, wie ich es gemeint habe ... ;)

Alternativ …

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 13.06.14 10:30

UNM.1024x.jpg

… kann die beste Bahn der Welt doch das Dach aufstellen, was sie jüngst in Naumburg entfernt haben.
Könnte doch passen. Und sogar als Einladung an die Reisenden gelten: 'Kommen Sie mit uns in die Provinz!'

Duck und wech.

Wesentlicher Unterschied

geschrieben von: Peter

Datum: 13.06.14 10:45

Stadtförster schrieb:
-------------------------------------------------------
>
> Wenn wir hier 80 Milliarden haben, um die
> verzockten Banken zur retten, was sind denn
> dagegen 52 Millionen ...

Na ja, es gibt einen Unterschied:
Die Buergschaften fuer die Banken bzw. Staaten sind nur ein DROHENDER Verlust, der aber keineswegs eintreten muss (was ja auch bereits daran zu erkennen ist, dass sich die ersten Banken bzw. Staaten erfolgreich saniert haben und diese Buergschaften abloesen konnten, waehrend die Verschrottung Tatsachen schafft.

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

***** Friends help you move. True friends help you move bodies. *****

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.

Eine sinnvolle Maßnahme...

geschrieben von: Dieselkutscher

Datum: 13.06.14 10:49

... denn sonst müßte man doch in Zukunft die Züge im Dunkeln in der Bahnhofshalle fotografieren. So sind wenigstens die Loks in der Sonne. Hat wohl noch keiner aus Fuzzi-Sicht bedacht? ;-))

Rinjehauen.

9 Monate Vollsperrung? Für was???

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 13.06.14 10:51


würde eine Vollsperrung der Stadtbahn mit S-Bahn von 9 Monaten erfordern


Wie bitte? Für die Aufstellung der großen Stahlstreben hätte ich veranschlagt, daß man da an mehreren Wochenenden den Verkehr unterbricht. Die Glasfenster und sonstigen Feinheiten kann man aber durch ein Gerüst absichern. Was soll denn da bitte 9 Monate dauern??? In der Zeit könnte man die komplette märkische Heide von Hand umgraben.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)
...und wenn man (die Bahn) unbedingt etwas will - egal wie schwachsinnig auch immer, z.B. Stuttgart 21 - findet man (die Bahn) auch immer Argumente.

Is halt so.
Kann man halt nix gegen machen.
So isses.


Viele Grüße,
Dirk

PS. Vielleicht sollte Grube den Mehdorn fragen ob er die Bauteile irgendwie für seinen Bodenhafen verwenden könnte. Die hätten da ja jetzt sehr viel Zeit für.
Fliegender Berliner schrieb:
-------------------------------------------------------
> Laut dem Bahnsprecher wäre der frühestmögliche
> Termin für eine noch theoretisch mögliche
> Dachverlängerung erst im Jahre 2021 möglich

Weiß jemand warum?

Re: Nichts ist dauerhafter als ein Provisorium...

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 13.06.14 12:17

Meterspurgleisbauer schrieb:
-------------------------------------------------------
> ... denn inzwischen haben sich alle an das kurze
> Dach gewöhnt, wozu also noch Geld für ein längeres
> ausgeben.
>
> Gerald

Weil man schon 52 Mio. Euro ausgegeben hat.

Richtig!

geschrieben von: Peter

Datum: 13.06.14 12:22

Dabei haette man das mit etwas List sogar strategisch nutzen koennen:

Verzichtet man auf's Einschmelzen und legt die Teile auf den Rand, dann kann man sie an der Ostgrenze lagern - wenn's doch noch krachen sollte.
Denn dann kann man sie als Panzersperren liefern... Das rettet dann evtl. noch Menschen.

Wer weiss, was noch kommt.

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

***** Friends help you move. True friends help you move bodies. *****

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.

Re: 9 Monate Vollsperrung? Für was???

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 13.06.14 12:37

Alibizugpaar schrieb:
-------------------------------------------------------
> würde eine Vollsperrung der Stadtbahn mit S-Bahn
> von 9 Monaten erfordern
> Wie bitte? Für die Aufstellung der großen
> Stahlstreben hätte ich veranschlagt, daß man da an
> mehreren Wochenenden den Verkehr unterbricht. Die
> Glasfenster und sonstigen Feinheiten kann man aber
> durch ein Gerüst absichern. Was soll denn da bitte
> 9 Monate dauern??? In der Zeit könnte man die
> komplette märkische Heide von Hand umgraben.


Du weißt doch, was sonst ohne großes Tamtam gegangen ist, muss heute von zig Monaten Vollsperrung begleitet werden.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
V 140 001 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Meterspurgleisbauer schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > ... denn inzwischen haben sich alle an das
> kurze
> > Dach gewöhnt, wozu also noch Geld für ein
> längeres
> > ausgeben.
> >
> > Gerald
>
> Weil man schon 52 Mio. Euro ausgegeben hat.


Die 52 Mio sind schon lange abgeschrieben, für einen BWLer also nicht mehr existent.
Jetzt wird nur noch danach geschaut, was man ausgeben müsste, um das Dach fertig zu bekommen.
Und von dem damit eingesparten Geld + dem Sondererlös aus der Verschrottung der Stahlträger kann man dann einen Bonus für denjenigen Zahlen, der sich diese geniale Einsparung ausgedacht hat.

Gerald
Wieso entsprechen die Glasbauteile nicht mehr geltenden Vorschriften?!

Ich frage mich wirklich wer alle Nase lang auf diese Ideen kommt? Wenn Vorschriften so kurzlebig sind, kann ich auch gleich den Bestandsschutz für Altanlagen aufheben. Zudem dürfte es sich hier gar nicht um eine Altanlage handeln, weiterhin stellt sich die Frage, ob der Bau sooo überhaupt abgenommen werden durfte?!

Dieses "verkehrsrote Geraffel" ist ja schlimm!
"Seit wann ist die bauliche Kürzung von Bahnsteigen ein Beitrag zur Verkehrswende?" (fentapi 19.2.2019)


mfg DerAltenbekener

Ursache Konjunktiv (Möglichkeitsform)

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 13.06.14 16:02

Der Bahnsprecher sagte: 'Allerdings würden höchstwahrscheinlich die Glasbauteile dann nicht mehr den neuesten Vorschiften genügen.' Soll heißen, er (oder die DBAG) nimmt an, daß es so sein könnte, es ist damit aber überhaupt nicht gesagt, daß es dann tatsächlich auch so ist. Also im Prinzip nur die krampfhafte Suche nach einem weiteren Argument dagegen.

Merke: Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

DerAltenbekener schrieb:
-------------------------------------------------------
> weiterhin stellt
> sich die Frage, ob der Bau sooo überhaupt
> abgenommen werden durfte?!


Klar durfte er. Wieso denn nicht? Du kennst die Regeln für eine Bauabnahme? ;-)




.

Re: Wesentlicher Unterschied

geschrieben von: kmueller

Datum: 13.06.14 19:59

Peter schrieb:
-------------------------------------------------------
-
> >
> > Wenn wir hier 80 Milliarden haben, um die
> > verzockten Banken zur retten, was sind denn
> > dagegen 52 Millionen ...
>
> Na ja, es gibt einen Unterschied:
> Die Buergschaften fuer die Banken bzw. Staaten
> sind nur ein DROHENDER Verlust, der aber
> keineswegs eintreten muss
>
Wo kann ich eine Garantie über 100 Mrd. beantragen (die ich vermutlich nie benötigen werde)?

Die meisten Rentner wären wohl schon mit einer Garantie über 1 Mio. Peanuts zufrieden.
Moin,

Stadtförster schrieb:

> 52 Millionen, was ist das denn schon?
> Das sind gerade mal zwei Monate derzeitiger
> Betriebskosten für die BER-Baustelle oder zwei
> Bistümer in Limburg.

Eines ist genug, auch wenn die ihre Strukturen derart zusammenstreichen, daß man sich fragt, warum bei der Anzahl der Bistümer Bestandsschutz gepredigt wird.
Moin,

alice schrieb:
-------------------------------------------------------
> DerAltenbekener schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > weiterhin stellt
> > sich die Frage, ob der Bau sooo überhaupt
> > abgenommen werden durfte?!
>
>
> Klar durfte er. Wieso denn nicht?

Weil danach Teile herausfielen?

Gruß, ULF
Bahngutachten:
Dachverlängerung Berlin Hauptbahnhof betrieblich und wirtschaftlich nicht zu verantworten

(Berlin, 13. Juni 2014) Die Deutsche Bahn AG wird das Ost-West-Dach des Berliner Hauptbahnhofs nicht nachträglich verlängern. In einem Gutachten wurde eine solche nachträgliche Dachverlängerung detailliert untersucht und bewertet. Danach ist diese weder wirtschaftlich noch verkehrlich zu verantworten.

Für die rechtzeitige Fertigstellung des Bahnhofes zur Fußball-WM 2006 war seinerzeit die Entscheidung getroffen worden, das Glasdach am Berliner Hauptbahnhof nur verkürzt herzustellen. Im Zusammenhang mit einer für 2015/2016 wegen Instandhaltungsarbeiten erforderlichen Teilsperrung der Gleise der Stadtbahn Ost-West wurde die Frage gestellt, ob die Verlängerung des Daches auf die ursprünglich geplante Länge innerhalb dieser Sperrpause erfolgen könnte.

Eine Dachverlängerung wäre technisch möglich. Wegen der gegenwärtigen und perspektivischen Bebauung im Umfeld müsste für die Montage aber auf aufwendige Bauverfahren zurückgegriffen werden. Außerdem wären veränderte technische Vorschriften zu beachten. Das Gesamtkonzept ließe einen Baubeginn, nach den vorlaufenden Arbeiten und Genehmigungen, erst im Jahr 2020 zu.

Schon im Vorfeld der eigentlichen Arbeiten müssten Gleise im Hauptbahnhof gesperrt werden. Diese Vorarbeiten hätten große betriebliche Einschränkungen zur Folge. Die eigentliche Sperrung für die Dachverlängerung mit massiven betrieblichen Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr würde rund neun Monate in Anspruch nehmen und in dieser Zeit die Beförderungsleistung in Berlin massiv beeinträchtigen. Insgesamt geht die Bahn von 145 Millionen Euro Gesamtkosten aus, weitere Kosten aufgrund von Klagen nicht eingerechnet.
PM der DBAG vom 13.6.2014 Nr. 066/2014 GG BA GG
Gruß
thomas.splittgerber, berlin

Re: Dach des Berliner Hauptbahnhof bleibt für immer kurz, Stahlteile werden eingeschmolzen

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 13.06.14 20:50

Hallo!

Das das Dach nicht verlängert wird war zu erwarten. Die 145 Mio Euro und die monatelange Stadtbahnsperre, wären zu teuer und wären für die vielen Fahrgäste nicht vermittelbar gewesen. Die wenigen 1. Klassefahrgäste, die da im Bahnsteigbereich auf den Berliner Hbf. oben (Lehrter Bf. oben) Richtung Bf. Zoo aussteigen, sind nur ganz wenige. Berliner und Brandenburger fahren eh 2. Klasse.

Die Entscheidung ist völlig richtig!

Gruß
thomas.splittgerber, berlin
Zitat:
Kaum zu glauben, dass für eine Ereignis das ein paar Wochen
andauerte gleich Baupläne für ein Jahrhundertprojekt abgeändert
wurden.

Schlimmer als das verkürzte Dach ist doch der Verzicht auf die Gewölbedecke im Untergeschoss. Und der hatte nichts zu tun mit dem Sport soviel ich weiß.
Hej!

Fliegender Berliner:
> Wie B.Z. morgen am Freitag meldet, hat die Bahn beschlossen die am Ostbahnhof eingelagerten Stahlbauteile, Gesamtwert 52 Millionen Euro, demnächst einzuschmelzen. 

Wie lang hätte das Dach denn werden sollen? 52 Mio. € sind bei einem aktuellen Schrottpreis von ca. 280€/t ca. 185000 Tonnen Stahl...

Viele Grüße
Herr Nilsson
Winterkind schrieb:
-------------------------------------------------------
> Schlimmer als das verkürzte Dach ist doch der
> Verzicht auf die Gewölbedecke im Untergeschoss.
> Und der hatte nichts zu tun mit dem Sport soviel
> ich weiß.

Wieso hat dadurch schon irgendjemand Schaden genommen?
Moin,

Herr Nilsson schrieb zu:

> Stahlbauteile, Gesamtwert 52 Millionen Euro,
> demnächst einzuschmelzen. 




> Wie lang hätte das Dach denn werden sollen? 52
> Mio. € sind bei einem aktuellen Schrottpreis von
> ca. 280€/t ca. 185000 Tonnen Stahl...

Der Anschaffungswert inklusive Formgebung dürfte bnei 52 Millionen gelegen haben. Der Sekundärrohstoffwert liegt im Zweifel darunter.

Gruß, ULF
Als Scherenschrott aktuell ca. 0,15 Euro/kg

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

Nur für die Optik

geschrieben von: Rheinmain

Datum: 15.06.14 16:00

Anders als ein Dach hat das Gewölbe keine Funktion - ausser für das Ego des Stararchitekten - dass man es durchaus weglassen konnte.