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16 vor vom 9.8.13

Nun ist es amtlich: Die Deutsche Bahn AG plant, ihre wenigen verbliebenen IC-Verbindungen von und nach Trier ab Dezember 2014 einzustellen. Damit bestätigte das Unternehmen auf Anfrage von 16vor jetzt auch offiziell, was vom Zweckverband SPNV Nord in Koblenz und dem Mainzer Infrastrukturministerium schon seit längerem erwartet wird. In der Landeshauptstadt dürfte man wenig amüsiert sein von der Begründung, die der Konzern für die geplanten IC-Streichungen anführt. Denn die DB AG macht Koblenz und Mainz für das Vorhaben verantwortlich: Schuld sei der verbesserte “Rheinland-Pfalz-Takt", der eine Verdoppelung der Regionalexpress-Verbindungen auf der Moselstrecke vorsieht. Damit sei der “ohnehin geringe verkehrliche Nutzen eines parallelen Fernverkehrsangebots nicht mehr gegeben”, erklärte eine Unternehmenssprecherin.

...

Weiterlesen: [www.16vor.de]


Gruß,
Marko
Was den 181ern langsam die Daseinsberechtigung entzieht .... :-I

Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.
Ich hatte mal gehört, daß ein Teil der Norddeich-Züge dann nach Stuttgart weitergeführt werden soll. Ist das noch aktuell ?
Moin,

gleislatscher schrieb:
-------------------------------------------------------
> In der Landeshauptstadt dürfte man
> wenig amüsiert sein von der Begründung, die der
> Konzern für die geplanten IC-Streichungen anführt.
> Denn die DB AG macht Koblenz und Mainz für das
> Vorhaben verantwortlich: Schuld sei der
> verbesserte “Rheinland-Pfalz-Takt", der eine
> Verdoppelung der Regionalexpress-Verbindungen auf
> der Moselstrecke vorsieht. Damit sei der “ohnehin
> geringe verkehrliche Nutzen eines parallelen
> Fernverkehrsangebots nicht mehr gegeben”, erklärte
> eine Unternehmenssprecherin.

Erst den gesamten FV auf Luxustarif heben und sich dann wundern, warum die Nachfrage an der Mosel sinkt.

Gruß, ULF
Das ist der Fernverkehr wohl immer noch etwas sauer, dass der Zweckverband nicht auf ihr vergiftetes Angebot mit mit der SPFV/SPNV-Kombi eingegangen ist...
Ulf Kutzner schrieb:
-------------------------------------------------------
> Erst den gesamten FV auf Luxustarif heben und sich
> dann wundern, warum die Nachfrage an der Mosel
> sinkt.
>
> Gruß, ULF

Wer soll Dir das glauben?

[www.bahn.de]

Gruß Baubetriebliche Zugregelung
DB Regio NRW schrieb:

> > Erst den gesamten FV auf Luxustarif heben und
> > sich
> > dann wundern, warum die Nachfrage an der Mosel
> > sinkt.

> Wer soll Dir das glauben?
>
> [www.bahn.de]

Wer soll Dir glauben, daß Köln an der Mosel liegt?

Wer soll das Angebot Köln - Trier - Köln nutzen können?

Reicht die Zahl der Tagestouristen ab Trier nach Köln, um die Fahrgastabschreckung entlang der Mosel zu kompensieren?
Ulf Kutzner schrieb:
-------------------------------------------------------
> Erst den gesamten FV auf Luxustarif heben und sich
> dann wundern, warum die Nachfrage an der Mosel
> sinkt.
>
> Gruß, ULF


Nein !
Die DB hat ZUERST angekündigt, den Fernverkehr einstellen zu wollen, DANN hat das Land Nahverkehr bestellt (blöderweise nicht wie Niedersachsen, dass sich einen Kuhhandel, oder wie die Bahn es heute wohl nennt "Integrationskonzepte", hat abringen lassen und jetzt auch Fernverkehr bestellt) und JETZT jammert die DB ?!

Der Laden ist manchmal echt so eine Frechheit, das gibt es garnicht !
So ätzend ich auch dieses ewige "BahnBashing" in der Öffentlichkeit/Presse finde, manchmal haben sie es sich auch nicht anders verdient !
Blöd daran ist lediglich, dass es viel zu oft die Betriebler vor Ort abbekommen, als die dreiste Führungsriege der Bahn.

Wie bescheuert ist dieses Angebot ?

geschrieben von: pm

Datum: 12.08.13 10:19

versuche mal die Rückfahrt bis 3.00 des folgenden Tages mit den IC Zügen für Köln-Trier uz zu buchen.
Und dann buche mal Trier - Köln und zurück innerhalb der nächsten 4 Tage. Ist wahrscheinlich wegen des enormen Verkauferfolges ausverkauft.
Die DB und ihr Tarifsystem- und noch mal der Tipp- wenn Du keine Ahnung davon hast- einfach sein lassen.
Die IC-Linie 35 endet dann bereits in Köln.
Für den Abschnitt Köln - Koblenz wird untersucht:
- Verlängerung einzelner Züge der IC-Linie 35 in Tagesrandlage/Berufsverkehr
- Verlängerung einzelner Züge der ICE-Linie 10 (ohne Halt in Remagen wegen Bahnsteighöhe)
- zusätzlicher Halt einzelner Züge der IC-Linien 30 und 31 in Remagen und Andernach.

Der angedachte Tausch der Nordäste der IC-Linien 32 und 35 und somit eine IC-Linie 32 Norddeich-Köln-Stuttgart im 2-Stunden-Takt ist erstmal zurückgestellt. Zum einen fehlen Fahrzeuge, zum anderen genießt eine Angebotserweiterung zwischen Koblenz und Stuttgart nicht die höchste Priorität (im Gegenteil IC 2014/2015 wurde montags bis donnerstags gestrichen).
Ab 2015 entfällt dann auch der Aufenthalt von IC 2021 in Koblenz für den Lokwechsel von BR 101 auf BR 181, da in Koblenz dann keine 181er mehr benötigt werden.
DB Regio NRW schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ulf Kutzner schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Erst den gesamten FV auf Luxustarif heben und
> sich
> > dann wundern, warum die Nachfrage an der Mosel
> > sinkt.
> >
> > Gruß, ULF
>
> Wer soll Dir das glauben?
>
> [www.bahn.de]
> rier-koeln.shtml

Frühstmögliche Abfahrt in Köln: 14.18 Uhr, wobei die Rückfahrt am selben Tag erfolgen muss. Was muss man rauchen, um so ein "Angebot" zu entwerfen?!
Der Untergang der Moselstrecke begann mit der Trassenverschiebung des EC 114/115.
Damit musste der IC 138 zwischen Münster und Koblenz (und anschließend auch zwischen Koblenz und Luxembourg) entfallen und damit die Frühverbindung Rhein/Ruhr -> Mosel.
In Gegenrichtung traf es den IC 139 als Spätverbindung Mosel -> Rhein/Ruhr.
Der IC 2336 Emden - Trier musste dem IC 2005/2015 Richtung Schwarzwald/Bodensee bzw. Stuttgart weichen und so kam es, dass der erste Zug des Tages nach Trier/Luxembourg der IC 134 ist, der Trier erst um 16.49 Uhr erreicht.
In Folge dessen gibt es derzeit nur noch zwei vormittags-Züge Luxembourg -> Norddeich und zwei Nachmittagszüge Norddeich -> Luxembourg.

Eine Integration der IC-Linie 35 in den Nahverkehr war nicht möglich.
Der zukünftige RE 1 verkehrt stündlich Koblenz - Trier und wird in Trier geflügelt, ein Zugteil nach Luxembourg, einer nach Kaiserslautern/Mannheim über Saarbrücken.
In Koblenz besteht Anschluss an die IC-Linie 31/32 in und aus Richtung Norden.
Zwischen Kaiserlautern und Mannheim verkehrt der RE 1 alle 2 Stunden alternierend zum Fernverkehr und ist optimal in den Mannheimer Knoten eingepasst.
Die IC-Linie 35 hätte man weder flügeln noch nördlich von Koblenz in der Trasse der IC-Linie 30/31 führen können.
Wer nur zwischen den beiden Städten Trier und Köln unterwegs ist, nutzt hauptsächlich die durchgehenden Züge durch die Eifel - ab Dezember mindestens im Stundentakt mit einzelnen Verdichtern.
Lemmy schrieb:
-------------------------------------------------------
> Was muss man rauchen, um so ein "Angebot" zu
> entwerfen?!

Das Angebot gibt es schon länger. Bei seiner Einführung gab es noch deutlich mehr Verbindungen von Köln nach Trier mit IC über Koblenz. Allerdings waren die Fahrtzeiten auch damals für Tagestouristen nicht optimal, zumal der direkte Weg durch die Eifel nicht viel langsamer, aber durch SWT meist günstiger war. Das Problem war bloß, dass die neugewonnenen Kunden nach einer Eifelfahrt im 644 vergraulte Kunden waren.

Ich persönlich finde es sehr gut, dass die Nahverkehrbesteller hier "hart geblieben" sind und nicht auf den Kuhhandel mit einem bestellten Fernverkehr als Regionalexpress eingegangen sind wie Niedersachsen und wohl auch Thüringen. Die DB stört damit nämlich in ganz extremer Weise den Wettbewerb im SPNV und schafft sich so einen entscheidenden Vorteil. Hier wird der Wettbewerb einfach ausgehebelt. Ursächlich ist allerdings der Gesetzgeber, der eine schwachsinige (künstliche) Trennung von finanziertem Nahverkehr und eigenwirtschaftlichem Fernverkehr geschaffen hat. Dies hat schon dem Interregio den Garaus gemacht. Deswegen plädiere ich auch weiterhin für die Einführung des englischen Modells. Sämtlicher Personenverkehr wird ausgeschrieben, egal ob Fern- und Nahverkehr. Die Besteller haben die Hoheit über das Angebot und den Fahrplan. Eine Vernetzung schnellerer und langsamerer Züge ist problemlos möglich und tariflich kann ich auch alles durchtarifieren (zusätzlich kann es noch spezifische EVU-abhängige Sonderangebote geben). Strecken mit hohem Ertrag können so andere Strecken quersubventionieren. Durch den Wettbewerb wird auch die Qualität und der Preis reguliert.
Man darf nur nicht ebenfalls den Fehler begehen, das Netz ebenfalls zu privatisieren und auf Gewinn auszurichten, wobei das in Deutschland derzeit m.E. passiert. Wir bewegen uns mit der derzeitigen Konstruktion von DB Netz auf ein "Railtrack-Desaster" zu.

DB Fernverkehr sollte sich darauf konzentrieren, bisher ungenutzte Potenziale zu nutzen. Da denke ich insbesondere an Tagesrandverbindungen mit vernünftigen (Ab-)Fahrtzeiten und Zielen aus Städten wie Trier, Aachen, Krefeld, Mönchengladbach, Siegen etc. Oder an touristisch motivierte Fahrten im Luxus- (z.B. "neuer Rheingold") oder im Massensegment ("Kegeltouren" mit abgeschriebenem IR-Wagenmaterial).



Edit: Die Kegeltouren aus dem Luxussegment herausgenommen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2013:08:12:12:12:37.

Re: Wie bescheuert ist dieses Angebot ?

geschrieben von: Doppelstockobensitzer

Datum: 12.08.13 11:42

Das klappt, und erst noch günster ....

http://s1.directupload.net/images/130812/qo4zgnc7.jpg

Re: Koblenz - Trier: Ab 2015 kein Fernverkehr mehr nach Trier

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 12.08.13 11:50

westring schrieb:
-------------------------------------------------------
>
> Das Angebot gibt es schon länger. Bei seiner
> Einführung gab es noch deutlich mehr Verbindungen
> von Köln nach Trier mit IC über Koblenz.
> Allerdings waren die Fahrtzeiten auch damals für
> Tagestouristen nicht optimal
>
Der Ausgangspunkt war eine stündliche IR-Linie Münster-Köln-Koblenz, im Norden abwechselnd von Norddeich/Bremen, im Süden abwechselnd weiter zur Mosel bzw. über Darmstadt und Heidelberg nach Karlsruhe. Damals fuhr der erste Zug ab Köln zur Mosel kurz nach 7Uhr (ebenso wie nach Den Haag, dort D-Zug genannt, weil ohne Bistro). Das hätte die Keimzelle einer weiteren IC-Linie Küste-NRW-Südddeutschland und eines Halbstundentakts Hamburg-Köln werden können. Stattdessen wurde das Angebot schrittweise auf einzelne Züge reduziert - so wie vor der IR-Zeit.
>
> Ursächlich ist allerdings der
> Gesetzgeber, der eine schwachsinige (künstliche)
> Trennung von finanziertem Nahverkehr und
> eigenwirtschaftlichem Fernverkehr geschaffen hat.
> Dies hat schon dem Interregio den Garaus gemacht.
>
Diese Strecke auf ganzer Länge von Münster an ist eines der besten Beispiele. Die Züge waren nämlich gut genutzt, abschnittsweise in der Spitze sogar überfüllt.
DVP schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wer nur zwischen den beiden Städten Trier und Köln
> unterwegs ist, nutzt hauptsächlich die
> durchgehenden Züge durch die Eifel - ab Dezember
> mindestens im Stundentakt mit einzelnen
> Verdichtern.

Allerdings mit nochmaliger Fahrzeitverlängerung, weil diese Züge im RLP-Gebiet dann an jeder Milchkanne halten. Deswegen ja der neue 30er statt 00er Knoten in Trier (nach dem Motto "wenn wir schon mit dem RE 12 nicht rechtzeitig zur Minute 00 in Trier sein können, dann verlängern wir eben künstlich die Fahrzeit und tun den Landhalten zwischen Gerolstein und Trier was gutes"). Nach der erstmaligen Fahrzeitverlängerung wegen Neigetechnikabschaffung kommt also nun die nächste hinzu. Ach, waren das noch Zeiten, als man diese Strecke in ca. 2,5 Stunden fahren konnte...

† 14.12.2014: Goodbye, RE 4 Halle - Hannover †
kmueller schrieb:
-------------------------------------------------------
> Der Ausgangspunkt war eine stündliche IR-Linie
> Münster-Köln-Koblenz, im Norden abwechselnd von
> Norddeich/Bremen, im Süden abwechselnd weiter zur
> Mosel bzw. über Darmstadt und Heidelberg nach
> Karlsruhe. Damals fuhr der erste Zug ab Köln zur
> Mosel kurz nach 7Uhr (ebenso wie nach Den Haag,
> dort D-Zug genannt, weil ohne Bistro). Das hätte
> die Keimzelle einer weiteren IC-Linie
> Küste-NRW-Südddeutschland und eines
> Halbstundentakts Hamburg-Köln werden können.
> Stattdessen wurde das Angebot schrittweise auf
> einzelne Züge reduziert - so wie vor der IR-Zeit.

Ich stimme dir voll zu. Allerdings wurde das Freizeit-Ticket erst zu IC-Zeiten eingeführt.

Re: Wie bescheuert ist dieses Angebot ?

geschrieben von: Lemmy

Datum: 12.08.13 12:06

Dann schau dir 1. die Bedingungen des beworbenen Freizeit-Tickets und 2. die von dir rausgesuchten Verbindungen nochmal ganz genau an.
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