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(ZM) Die beliebteste S-Bahn....ist in Dresden

geschrieben von: Frank Dampf

Datum: 29.11.11 09:18

Hallo,
aus der heutigen Sächsischen Zeitung:

"Die Dresdner S-Bahn ist die beliebteste
Von Michael Rothe
Pünklich, sauber, sicherer – die Qualitätsoffensive der Bahn sorgt für die zufriedensten Kunden in Deutschland. Doch leider läuft es nicht überall so rund.

Dresden. Die finanziellen und personellen Anstrengungen der Deutschen Bahn im Großraum Dresden zahlen sich aus. „Bei der Kundenzufriedenheit belegt die S-Bahn unter allen deutschen Stadtbahnen den 1.Platz“, sagt Klaus-Dieter Martini, Bahn-Regionalchef Südost. Der gesamte Regioverkehr von Dresden und Chemnitz belege Platz drei.

Nach der Kundenbefragung, die die Bahn zwei Mal jährlich durchführt, bewerten 79Prozent der Reisenden die Dresdner S-Bahn mit sehr gut und gut. Im vorigen Herbst waren es noch 76 Prozent und Rang drei. Die Dresdner punkten vor allem mit 97 Prozent Pünktlichkeit. Kriterien waren auch Zuginformation, Preis, Sauberkeit, Sicherheit.

Der Qualitätszuwachs wird von den Kunden honoriert. Laut Martini stiegen die Fahrgastzahlen auf der Strecke S1 zwischen Meißen-Triebischtal und Schöna gegenüber dem Vorjahr um über fünf Prozent. Doch anderswo gibt es Probleme. Auf der Sachsenmagistrale von Dresden nach Hof sind wegen Einschränkungen und Verspätungen viele Bahnfahrer abgesprungen.

Mit Pünktlichkeit und Sauberkeit will die Bahn nach dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember mehr Fahrgäste gewinnen – trotz der im Schnitt um 2,7 Prozent höheren Preise. Toiletten würden öfter gereinigt, mehr Kundenbetreuer seien unterwegs, sagt Martini. Die Verbesserungen seien Teil einer Qualitätsoffensive, die sich der Konzern in Sachsens Nahverkehr 10,7 Millionen Euro kosten lässt. Trotz der Sparzwänge hält die Bahn ihr Angebot stabil. Täglich rollen 1150 Regionalzüge durch den Freistaat."

Fahrt Frei Frank

S-Bahn?

geschrieben von: MichiDD

Datum: 29.11.11 10:44

Naja so richtig fällt es einem aber schwer, das Dresdner Produkt als S-Bahn zu bezeichnen... zumindest wenn man vergleicht, was in anderen deutschen Städten im Hinblick auf Liniendichte, Fahrtenhäufigkeit, Takt(!) und Fahrzeugen unter dem Namen "S-Bahn" angeboten wird. Da hat Dresden noch was vor sich. Schön natürlich, wenn das Produkt trotzdem gut ankommt.

Hätte in dem Vergleich auch die "S-Bahn Magdeburg" (mit sage und schreibe einem stündlichen Zug Mo-Fr (oder so ähnlich)) gewinnen können?

micha

Re: S-Bahn?

geschrieben von: V 100 098

Datum: 29.11.11 10:57

Hallo,

zumindest die eingesetzten Fahrzeuge sind (fast) perfekt für die Dresdener S-Bahn geeignet.

Wenn man jetzt noch auf die Klappsitze (zumindest auf einen Teil) in den Fahrradabteilen
verzichten könnte, würde sich manches Problem noch erledigen.

Die Takthäufigkeit soll sich ändern, wenn der Ausbau Richtung Meißen abgeschlossen ist.

Und die Liniendichte hängt doch eher von den örtlichen Gegebenheiten ab.

Re: S-Bahn?

geschrieben von: reisendehr

Datum: 29.11.11 11:29

Respekt: wenn man wirklich 97% Prozent Pünktlichkeit hatte, wäre das eine deutliche Verbesserung.


"...die eingesetzten Fahrzeuge sind (fast) perfekt für die Dresdener S-Bahn geeignet. "

Da bleiben natürlich einige Zweifel: wie ist das mit der Beschleunigung, der Dauer des Fahrgastwechsels, der Energierückspeisung ?


Es ist natürlich immer die Frage worauf man einen Vergleich bezieht: ganz gewiss ist die Dresdener "S-Bahn" die beste S-Bahn im oberen sächsischen Elbtal!

Die große Liebe der Einwohner von Dresden zu ihrer Stadt ist ja bekannt, da verklärt die rosa Brille schon mal ein wenig...


Hans

Re: S-Bahn?

geschrieben von: Tigerente290

Datum: 29.11.11 11:39

Mir kommt dieser Vergleich wie das Qualitätsranking der BEG vor. Je weniger Fahrgäste, umso sauberer und demzufolge beliebter, pünktlicher usw sind die Züge.

Beispiel Oberbayern: Das eine Privatbahn mit nur einer Strecke, vergleichsweise weniger Fahrgästen als die S-Bahn München sauberer und püntklicher ist, ist wohl (leider) klar.

Da konnte man drauf warten.

geschrieben von: Klaus Habermann

Datum: 29.11.11 15:45

Guten Tag,

kaum ist die Dresdner "S-Bahn" mal wieder halbwegs positiv in der Presse, springt einer aus dem Busch und sagt, daß das ja keine S-Bahn sei. Und wo bitte sehr ist das Problem?

Dieses in der Umgebung von Dresden installierte Zugsystem bewältigt die anstehenden Verkehrsströme offenbar so gut, daß es eben funktioniert. Wozu soll man denn bitte sehr häufiger fahren, wenn die Züge dann über den Daumen nur noch halbvoll sind? Wer soll das bezahlen - doppelte Zahl Lokführer, Zugführer, Loks, Steuerwagen - für "nix"? Nur damit irgendwelche Definitionsreiter ihre S-Bahn haben? Es ist nicht so, daß Dresden etwas besonderes ist. Nein, Berlin, Hamburg, Hannover, Mannheim, München, St.Uttgart, ... haben alle ihre eigenen Besonderheiten. Überall wurden Stadt- oder Vorortverkehre installiert, die Sinn machen. Des Zweckes halber heißen die dann S-Bahn, nicht des Ausbauzustandes wegen. Da sticht Dresden prinzipiell nicht besonders hervor.

Dresden hat vielleicht mit anderen S-Bahnen etwas gemeinsam: Die Zeit, in der die ersten Gedanken für das heutige System gelegt wurden. Das muß so in den 30ern gewesen sein, als man für die Müglitztalbahn die Altenberger Wagen beschaffte. Die sollten als Halbzüge in der Woche ihr Geld als Vorortzüge verdienen und am Wochenende als Vollzüge dem Ausflugsverkehr dienen. Das ist heute nicht soviel anders. Aber dazu muß man einerseits mal die Filzbrille absetzen und die Gedanken unserer Vorväter nach-denken. Denn man hat wohl angesichts der verkehrlichen Dispersitäten in der zwar urban geprägten, aber doch für einen Großstadtraum recht locker besiedelten Dresdner Region beizeiten erkannt, daß man mit gut geeigneten Fahrzeugen mehr bewirkt als mit orbitanten Streckenneubauten.

Deshalb lasse ich gern den Kollegen auf 182, 143 und Doppelstockwagen die von ihnen erkämpfte Anerkennung!

Beste Grüße

Klaus

Re: S-Bahn?

geschrieben von: Thomas Dittrich

Datum: 29.11.11 17:29

Naja, so "schlimm" ist es in Dresden nicht. Immerhin gibt es eine Stammstrecke und Durchmesserlinien, zwei wichtige (aber oft übersehene) Eigenschaften einer S-Bahn. Und lokbespannte S-Bahnen gibts auch bei Schweizer S-Bahnen...

Re: S-Bahn?

geschrieben von: oberzugfahrer

Datum: 29.11.11 17:50

Dresden gehört aber auch zu den kleinsten S-Bahn-Systemen Deutschlands. mfg

http://www.vol.at/feldkirch/ein-leben-fuer-die-oeffis-oberzugfahrer-on-tour-2/3706403

Re: S-Bahn?

geschrieben von: NF

Datum: 29.11.11 18:59

Dresden hat eine vorbildliche S-Bahn: Stufenlose Einstiege am 55er-Bahnsteig für einen schnellen Fahrgastwechsel. Große stufenlos erreichbare Mehrzweckabteile in jedem Wagen für Kinderwagen, Fahrräder oder auch stehende Fahrgäste auf kurzen Strecken (was es nicht in allen S-Bahnen gibt). Auf der Stammstrecke gibt es einen 15 min-Takt. Man kann sagen: Eine kleine feine "Züricher S-Bahn"!

Re: S-Bahn?

geschrieben von: Tigerente290

Datum: 29.11.11 19:01

Irgendwas müssen sie ja haben ;)

Nur keinen Neid!!! (o.w.T)

geschrieben von: Günthi

Datum: 29.11.11 19:41

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: Da konnte man drauf warten. (o.w.T)

geschrieben von: MichiDD

Datum: 29.11.11 20:41

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:11:29:20:50:57.

Re: Da konnte man drauf warten.

geschrieben von: MichiDD

Datum: 29.11.11 20:50

@ Klaus Habermann

Ich habe eindeutig geschrieben, dass es toll ist, wenn die Leistungen so gut bewertet werden. Die Meinung, dass man mit Vergleichen von S-Bahnen aber vorsichtig sein sollte, haben aber nun genug andere User mit guten Argumenten unterstützt. Ja genau, wo ist das Problem?

> daß man mit gut geeigneten Fahrzeugen

Ich bleib dabei: sprintschwache Fahrzeuge, wie sie in Dresden eingesetzt werden, sind für eine oft haltende S-Bahn nicht geeignet. Das mag der Rentner auf Ausflug ins Elbsandsteingebirge anders sehen (und seinen Zug auch nett bewerten). Der minuten-zählende Berufstätige mag allerdings zügig vorankommen, und wird unter Umständen gar nicht erst in die S-Bahn einsteigen. Womit man schnell wieder bei Auslastung und Fahrtenhäufigkeit/-notwendigkeit ist...

> Auf der Stammstrecke gibt es einen 15 min-Takt.

Rechnerisch (4 Züge zur HVZ) ja, aber letztendlich nicht umgesetzt. Dass das betriebliche Gründe hat, ist klar. Fakt ist aber, dass ein Stammstrecken-Takt seit Jahren nicht vorliegt. Eine Vertaktung zieht Fahrgäste jedoch im Allgemeinen stark an und ist marketingtechnisch besser verwertbar als ein 11-19 Minuten Takt.

Micha

Re: Da konnte man drauf warten.

geschrieben von: der Meißener

Datum: 29.11.11 21:44

MichiDD schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich bleib dabei: sprintschwache Fahrzeuge, wie sie
> in Dresden eingesetzt werden, sind für eine oft
> haltende S-Bahn nicht geeignet. Das mag der
> Rentner auf Ausflug ins Elbsandsteingebirge anders
> sehen (und seinen Zug auch nett bewerten). Der
> minuten-zählende Berufstätige mag allerdings zügig
> vorankommen, und wird unter Umständen gar nicht
> erst in die S-Bahn einsteigen. Womit man schnell
> wieder bei Auslastung und
> Fahrtenhäufigkeit/-notwendigkeit ist...
......................................
> Micha

Woher nimmst Du diesen Schwachsinn? Kennst Du überhaupt die Dresdener S-Bahn? Ich nutze sie seit über 30 Jahren - davon viele Jahre täglich im Berufsverkehr - da kann ich nur mit dem Kopf schütteln!
Die 182er auf der S1 ist also nach Deiner Meinung sprintschwach und ungeeignet....... - nein, das hatten wir hier bei DSO schon mehr als einmal............................
Du schreibst: "Fakt ist aber, dass ein Stammstrecken-Takt seit Jahren nicht vorliegt." --> Es gibt für einen "großen Teil des Tages" einen 30min Takt von Meißen bis Bad-Schandau - der 15min Takt ist doch zur Zeit noch gar nicht geplant!! - er soll erst nach Fertigstellung der sanierten und zum Teil neu gebauten S-Bahnstrecke bis Meißen-Triebischtal eingeführt werden - und das frühestens ab 2016!

Viele Grüße aus dem Elbtal!

Re: Da konnte man drauf warten.

geschrieben von: reisendehr

Datum: 29.11.11 23:09

Es gibt physikalische Gründe warum eine Lok vor einem 4-Wagen Zug nur eine begrenzte Beschleunigung erreichen kann.
Wenn man jetzt mit der BR 182 an die Grenzen des technisch in dieser Kombination machbaren geht, ist das ja nett, aber eben immer noch ein ganzes Stück vom Triebzugstandard entfernt.

Weil es (bisher) nur sehr wenige Stationen mit großem Fahrgastwechsel gibt, fällt das Problem mit den 2 Türen pro Wagen vielleicht weniger auf, das muss in Zürich so ähnlich sein, wahrscheinlich begünstigt auch die gemütlichere schweizer Mentalität, dass man dort damit klar kommt.
Für eine richtige, stark ausgelastete, S-Bahn erscheint mir diese Türenzahl absolut zu gering.

Ganz sicher wurde bei dieser Fahrgastbefragung auch die Meinung der Reisenden zur funktionalen und ästhetischen Qualität der Stationen aussen vor gelassen, in dieser Hinsicht sind die meisten Stationen im Dresdener Netz, verglichen mit Berlin, Hamburg oder auch München, immer noch ziemlich böse Orte.

Wenn trotz heftigen Investitionen und komplett neuem Rollmaterial der Zuwachs der Fahrgastzahl 5% beträgt, halte ich das für eine geringe
Rate und mehr für ein Indiz, dass die (nicht befragte) Mehrheit dieses System eben (noch) nicht so toll findet.

Man gönnt der Stadt ja diese freundliche Erwähnung, es wäre nur fatal, wenn irgend jemand aus dieser Umfrage die Schlussfolgerung zieht, dass das dortige Niveau für die Zukunft als allgemein beispielhaft und ausreichend gesehen werden kann.

Hans

Re: Da konnte man drauf warten.

geschrieben von: V 100 098

Datum: 29.11.11 23:38

Hallo,

was nutzt Dir ein Triebwagen mit 20 Türen, wenn alle 20 Türen mit Fahrrädern, Faltbooten und ähnlichem
Verstellt sind? In die jetzigen Doppelstockwagen passen diese Sachen bequem hinein - in jedem Wagen gibt
es zwei (im Steuerwagen: ein) große(s) Mehrzweckabteil(e).

Die S-Bahnstationen zwischen Pirna und Dresden sind neu gebaut, zwischen Dresden und Meißen läuft der
derzeit Ausbau.

Und ja, das große Fahrgastaufkommen beschränkt sich (abhängig vom Wochentag und vom Wetter - Ausflugsgebiet!)
auf einige wenige Stationen. Das größte Problem ist, das die Mehrzweckabteile zu solchen Hochlastzeiten
nicht als Stellplätze genutzt werden können (die Klappsitze sind irgendwie sehr anziehend).
Aber auch dann sind es nur 4..5 wirklich volle Züge - der Rest ist normal belegt.

Re: Da konnte man drauf warten.

geschrieben von: Türen schließen selbsttätig

Datum: 29.11.11 23:53

Zürich und Dresden haben vor allem gemeinsam, dass sie nichts gemeinsam haben... In Zürich ist die Doppelstocklösung eine Notlösung, weil die Stadt mehr Einpendler als Einwohner hat und die S-Bahn aus allen Nähten platzt. Was man bei den Dresdener Kurzzüglein bei Gott nicht behaupten kann... Es ist widersinnig, Leute zum Treppenkraxeln zu zwingen, solange die Bahnsteiglänge nicht ausgereizt ist, wo die Züge deswegen den Schritt zur zweiten Etage machen müssen. Die inflationäre Verwendung des Begriffs "S-Bahn" weit über die ursprünglichen Definitionskriterien hinaus (von Berlin und Hamburg gesetzt)hat das im Lauf der Jahre so weit verwässert, das alles und jedes, was auf Schienen im Bannkreis einer Großstadt fuhr und fährt, sich S-Bahn nennt. Besonders bei der DR wurde der Begriff S-Bahn teils verwendet, wo nicht eines der Qualitätsmerkmale auch nur annähernd erfüllt war, was S-Bahn eigentlich mal bedeutet hatte. Spitzenreiter war dabei sicherlich die Erfurter "S-Bahn". Heute haben wir mancherorts gut organisierte, vertaktete Regionalverkehre, die nicht so heissen, aber nach ihren Angebotsmerkmalen näher an einer S-Bahn sind als Systeme wie Dresden, die S-Bahn heissen, aber per definitione weit weg von dem sind, was damit eigentlich verbunden sein sollte. Ich halte nichts davon. Aber scheinbar verbinden vor allem Landes- und Kommunalfürsten mit dem Begriff "S-Bahn" sowas wie einen stimulierenden Fetisch.

Re: Da konnte man drauf warten.

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 30.11.11 02:36

Türen schließen selbsttätig schrieb:
-------------------------------------------------------
> Heute haben wir mancherorts gut
> organisierte, vertaktete Regionalverkehre, die
> nicht so heissen, aber nach ihren
> Angebotsmerkmalen näher an einer S-Bahn sind als
> Systeme wie Dresden,

Welche schweben Dir da vor, um konkret zu werden?

Re: Watt is 'n S-Bahn?

geschrieben von: HSB Tw 44

Datum: 30.11.11 05:58

> die
> ursprünglichen Definitionskriterien hinaus (von
> Berlin und Hamburg gesetzt)

So. Also definiere ich jetzt, daß eine S-Bahn mit 425 gefahren wird und daß "Rhein-Neckar" darufstehen muß. Berlin hat also gar keine.
Oder anders: S-Bahnen sind keine Eisenbahn. Die ist definiert durch die erste Strecke Nürnberg-Fürth, besteht also aus Postkutschen auf Festgestellen hinter einer Dampflok.

Sorry, nur weil in Berlin das Wort "S-Bahn" aufgetaucht ist (wobei niemand so wirklich sicher weiß, wie das jetzt eigentlich war und was es heißen soll), ist Berlinn noch lange nicht Maßstab aller Dinge.

Also, welche objektiven Kriterien legen eine S-Bahn fest? Tagsüber 10-Minuten-Takt, Wochenende 20 oder 20, je nach Nachfrage, zumindest Fr, Sa durchgehenden Nachtverkehr, direkter Umstieg zum restlichen ÖPNV ohne Treppen.
Da fallen dann Berlin und Hamburg raus (Treppen ohne Ende), aber die OEG (rnv-Linie 5) ist plötzlich eine der besten S-Bahnen überhaupt.

Oder man akzeptiert einfach, daß es in verschiedenen Regionen verschiedene Systeme gibt, die auf die Region zugeschnitten sind und alle die Funktion haben, die Leute in die Stadt zu bringen. Die heißen halt S-Bahn ("S" steht dabei für "S"...). Von mir aus kann man sie auch T-Bahn nennen oder Franz Josef.

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Re: Da konnte man drauf warten.

geschrieben von: NF

Datum: 30.11.11 05:58

Es wird niemand gezwungen, Treppen zu steigen. Unten gibt es auch (stufenlos) erreichbare Sitzplätze. Mir ist übrigens schon aufgefallen, dass sich viele Fahrgäste beeilen, nach oben zu kommen, da es attraktiv ist, im Oberstock zu sitzen. Ein Doppelstockfahrzeug kann den Fahrgästen also auch Spaß machen, auch wenn das manche hier selbst nichgt so sehen. Aber wie gesagt: Einfach unten bleiben und etwas die Propagande gegen Doppelstockfahrzeuge rausnehmen.
Ich bin zwar kein Experte bei diesem Thema: Es ist aber möglich, dass eine schwere Lok über die Achsen mehr Power auf die Schiene bringt als ein leichter Triebwagen(?).

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