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Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: ellerbahnhof

Datum: 30.07.11 15:41

Der Stadtrat von Wasserburg am Inn hat sich am Donnertag gegen die Reaktivierung der Altstadtstrecke und für ihre Entwidmung ausgesprochen. Eine etwas merkwürdige Rolle scheint die Butterfabrik Meggle zu spielen. [www.pro-bahn.de]

Edmund Lauterbach





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:07:30:15:42:17.

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: Schotterwüste

Datum: 30.07.11 16:12

Zur Firma Meggle:

"Die Bahntrasse endlich aus dem Betriebsgelände bekommen" - das erinnert an die Firma Kotz im Wiehltal.
Dort wurde ähnlich argumentiert.

Mehr zur Firma Meggle in diesem Artikel:

[www.ovb-online.de]

Grüße aus der Schotterwüste



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:07:30:23:10:58.

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: Ersatzkonzept

Datum: 30.07.11 17:02

Schotterwüste schrieb:
-------------------------------------------------------
> Zur Firma Meggele:
>
> "Die Bahntrasse endlich aus dem Betriebsgelände
> bekommen" -

... und an die Fränkischen Rohrwerke in Königsberg (Bay).
Zugunsten dieser Firma ist 1995 die VzG-Strecke 5232 Haßfurt - Hofheim stillgelegt worden.

Ich dachte, man sei heutztage schlauer.

Gruß
Ersatzkonzept

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: Werntalbahn

Datum: 30.07.11 17:05

ellerbahnhof schrieb:
-------------------------------------------------------

> Der Stadtrat von Wasserburg am Inn hat sich am
> Donnertag gegen die Reaktivierung der
> Altstadtstrecke und für ihre Entwidmung
> ausgesprochen.

Eine Stadt mehr wo ich mein Geld nicht hintragen muss.
Der Vollständigkeit halber bin ich mal vom "Bahnhof" in die Stadt gelaufen, Busanschluss war Fehlanzeige. Noch mal muss ich da nicht hin.

Es grüßt die
Werntalbahn

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: Railchris

Datum: 30.07.11 17:59

Klingt konsequent. Da kann ich jedem, der dies auch so sieht, nur empfehlen, diese Meinung auch an entsprechender Stelle kund zu tun. Solche @#$%& in entscheidenden Positionen sollten durchaus mal mit den realen Konsequenzen ihrer Entscheidungen konfrontiert werden.


Werntalbahn schrieb:

> Eine Stadt mehr wo ich mein Geld nicht hintragen
> muss.
> Der Vollständigkeit halber bin ich mal vom
> "Bahnhof" in die Stadt gelaufen, Busanschluss war
> Fehlanzeige. Noch mal muss ich da nicht hin.
>
> Es grüßt die
> Werntalbahn



Für mehr Niveau auf DSO!


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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:07:30:17:59:48.
Die wollen lieber Auto fahren . Lassen wir sie doch.
Aber vorher müsste der Sprit erheblich teurer werden,
um die Menschen zur Vernunft zu bringen.

Strab- und Eisenbahnfan

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: oseYannis

Datum: 30.07.11 19:15

Schade daß diese Gelegenheit vertan wird, man wird es noch Bereuen.
Niederösterreich ist überall. Stilllegen, abbauen und her mit Bussen und Autos. Es ist zum Kotzen.
Gruß Yannis

An`s Hofheimerle...

geschrieben von: Daniel T

Datum: 30.07.11 19:36

... habe ich beim lesen auch gleich gedacht.

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: kokodil13

Datum: 30.07.11 20:33

ellerbahnhof schrieb:
-------------------------------------------------------
> Der Stadtrat von Wasserburg am Inn hat sich am
> Donnertag gegen die Reaktivierung der
> Altstadtstrecke und für ihre Entwidmung
> ausgesprochen.

Und das in einer Stadt, wo es eine Rot/Grüne-Mehrheit im Stadtrat gibt (unter Einschluß des Wasserburger Bürgerblocks)? Es ist schade, dass diese unendliche Geschichte um die Reaktivierung (oder besser gesagt Wiederherstellung) der Bahnstrecke, kein Happy-End hat.

Manfred D.

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: Drewer

Datum: 30.07.11 20:58

Hallo,

für mich fällt Wasserburg als Urlaubsort auch zukünftig weg, Städte ohne Bahnanschluß interessieren mich einfach nicht, die Produkte der Firma Meggle werde ich wohl künftig auch meiden.

Ersatzweise kann ich in der Gegend Bad Endorf, Amerang und Obing für Eisenbahninteressierte empfehlen, neben der Lokalbahn Endorf - Obing gibt es in Amerang noch ein interessantes Automuseum mit Modellbahnanlage in Spur 2 und ein nettes Bauernhofmuseum, die Gegend ist auch (für meinen Geschmack) hübscher als Wasserburg und Umgebung.

Hier noch der Link zur Lokalbahn:

[www.chiemgauer-lokalbahn.de]

MfG

Drewer

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: eltrevisor

Datum: 30.07.11 22:25

Hallo,

der Ehre halber muss ich erwähnen: Die sieben Stadträte, die gegen die Entwidmung (bzw. einen entsprechenden Antrag auf solche) gestimmt haben, haben im Vorfeld gekämpft wie die Löwen, besonders die beiden grünen Abgeordneten, aber auch die aufrechte SPD-Vize-Bürgermeisterin. Im Vorfeld gab es sogar die Gründung einer Unterstützertruppe mit Kontakt zu eventuellen Übernahmekandidaten. Ich war sowohl bei der Unterstützertruppe dabei als auch als Gast bei der Stadtratssitzung. Ich habe beim Rausgehen sogar ein klein wenig randaliert.

Aber eine Bitte an alle: Lasst Wasserburg nicht hängen! Es gibt viele Leute hier, die die Bahn benutzen und auch gerne die Altstadtbahn hätten! Es geht im Moment um Verbesserungen beim Filzenexpress Wasserburg Bahnhof - Ebersberg - München sowie auf der Inntalbahn Rosenheim - Wasserburg Bahnhof - Mühldorf sowie beim Stadtbus. Da braucht es noch viele am besten fremde Fahrgäste, die ihrem Unmut Luft machen und an Stadt und BEG schreiben.

Hier noch ein weiterer Link bzgl. Firmen im Raum Wasserburg:


[www.rosenheim24.de]

Ja, es ist ein bekannter Butterhersteller!

cu

eltrvisor

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: Jürgen Utecht

Datum: 30.07.11 22:38

Hallo!

Kann denn eine Strecke entwidmet werden, wenn es Interessenten zum Betrieb gibt?
Ich denke da mal ans Wiehltal...

Gruß Jürgen

Ich bin gegen die ungewollte Umleitung!!!

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: Schienenbus81

Datum: 30.07.11 22:45

Jürgen Utecht schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo!
>
> Kann denn eine Strecke entwidmet werden, wenn es
> Interessenten zum Betrieb gibt?
> Ich denke da mal ans Wiehltal...
>
> Gruß Jürgen

Ilztalbahn ist ein besseres Beispiel. Die Wiehltalbahn sollte ja sogar unter laufenden Betrieb entwidmet werden. Bei der Ilztalbahn betraf es eine stillgelegte Strecke, deren Entwidmung abgewendet wurde.

Die Frage ist: Gibt es hier ähnlich ernsthafte Reaktivierungsbemühungen wie etwa auf der Ilztalbahn, wo hundertausende Euros an Eigenmitteln aufgewendet wurden, sehr viele Personen an der Bahnstrecke mitgearbeitet haben um sie wieder herzustellen und viele, viele Widerstände überwunden wurden? Wenn das der Fall ist, dann könnte der Antrag abgelehnt werden.

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: Schwandorfer

Datum: 31.07.11 00:16

> Zur Firma Meggle:

Ich kaufe deshalb schon seit Jahren konsequent keine Produkte dieser Firma mehr.

Viele Grüße

Tobias


http://www.vt610.de/banner/bahnbilder-nordbayern.jpg

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: kokodil13

Datum: 31.07.11 01:05

Peinlich ist vor allem, dass außer der 3.Bürgermeisterin, die Sozialdemokraten geschlossen gegen die Bahn gestimmt haben. Da wirkt wohl der selbsternannte "Genosse der Bosse", Autokanzler" und Freund von "lupenreinen Demokraten" immer noch stark nach. Eine wirklich zukunftsweisende Verkehrspolitik ist das nicht. Von der CSU war nichts anderes zu erwarten, als die Unterstützung ihrer "Amigos", aber von der SPD hätte ich mir doch ein anderes Votum erwartet.

Manfred D.

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: Rudi1963

Datum: 31.07.11 08:55

Das erinnert doch sehr stark an die "Küstenbahnblokade" der Stadt Esens in Ostfriesland! Da war es auch die SPD Ratsmehrheit; immerhin hat man dort aber in letzter Sekunde doch noch die Kurve gekriegt...

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: Elektriker

Datum: 31.07.11 12:34

>Aber vorher müsste der Sprit erheblich teurer werden,
um die Menschen zur Vernunft zu bringen.


Das bingt auch nichts. Dann fahren die eben E-Autos mit Strom aus Kohle oder was weiss ich. Unsere Bundesregierung hat ja die sog. E-Mobilität ausgerufen. Strom kommt ja auch der Steckdose. Und den Autohertsellern will man ja nicht weh tun

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 31.07.11 13:51

Elektriker schrieb:
-------------------------------------------------------
> Das bingt auch nichts. Dann fahren die eben
> E-Autos mit Strom aus Kohle oder was weiss ich.
> Unsere Bundesregierung hat ja die sog. E-Mobilität
> ausgerufen. Strom kommt ja auch der Steckdose. Und
> den Autohertsellern will man ja nicht weh tun

Das Auto bietet nunmal die größte Flexibilität und die Bahn bietet das nicht. Was liegt also näher das Auto umweltfreundlicher zu machen statt das Volk in Bahnen zu zwingen die den einzelnen nicht dahin bringen wo er hin will?
Für Wasserburg bedeutet dies einen vernünftig dimensionierten und kostenlosen P&R Platz sowie überdachte und überwachte Radstellplätze am Bahnhof und eine Busanbindung für Leute ohne PKW/Fahrrad, welche auf die Züge abgestimmt ist.

Staaken

>>> Ich bin nur verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst oder denkst! <<<







1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:07:31:13:54:28.

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: kmueller

Datum: 31.07.11 14:05

Staaken schrieb:
-------------------------------------------------------
>
> Das Auto bietet nunmal die größte Flexibilität und
> die Bahn bietet das nicht. Was liegt also näher
> das Auto umweltfreundlicher zu machen statt das
> Volk in Bahnen zu zwingen die den einzelnen nicht
> dahin bringen wo er hin will?
> Für Wasserburg bedeutet dies einen vernünftig
> dimensionierten und kostenlosen P&R Platz sowie
> überdachte und überwachte Radstellplätze am
> Bahnhof und eine Busanbindung für Leute ohne
> PKW/Fahrrad, welche auf die Züge abgestimmt ist.
>
Ich würde mit der Bahnstilllegung in Berlin anfangen, denn da läßt sich viel mehr sparen. Die paar km Zweigstrecke in Wasserburg sind doch Peanuts - da kommen womöglich nicht mal die Kosten für den Entwidmungsbescheid wieder rein.

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 31.07.11 14:17

kmueller schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich würde mit der Bahnstilllegung in Berlin
> anfangen, denn da läßt sich viel mehr sparen.

Welche schlecht ausgelastete Strecke schwebt Dir da vor? Oder möchstest Du generell alles stilllegen, weil Du glaubst unter Bonner Verhältnissen war alles besser?


> Die paar km Zweigstrecke in Wasserburg sind doch
> Peanuts - da kommen womöglich nicht mal die Kosten
> für den Entwidmungsbescheid wieder rein.

Die Strecke ist seit 1987 außer Betrieb, und da rollt kein Rad mehr ohne das dort alles völlig neu gebaut wird. Siehe auch [www.spurensuche-eisenbahn.de]

Staaken

>>> Ich bin nur verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst oder denkst! <<<



Mögliche Reaktivierung

geschrieben von: Railchris

Datum: 31.07.11 15:42

Staaken schrieb:

> Die Strecke ist seit 1987 außer Betrieb, und da
> rollt kein Rad mehr ohne das dort alles völlig neu
> gebaut wird. Siehe auch
> [www.spurensuche-eisenbahn.de]

Ganz so drastisch würde ich es nicht sehen. Freischneiden, dann einmal mit der Bettungsreinigungs- und Planumsverbesserungsmaschine drüber, den einen weggesackten Damm wieder auffüllen und stabilisieren, Signaltechnik - soweit überhaupt noch erforderlich - instandsetzen. Fertig. Gut, etwas zu einfach betrachtet, aber das wäre wirklich keine Hexerei.

Außerdem geht es ja nicht darum, die Menschen in die Eisenbahn zu zwingen (auch wenn das bei einigen Beiträgen hier so geklungen hat, aber das ist eher aus der Enttäuschung geboren), sondern ihnen eine bequeme, schnelle und zuverlässige Alternative zu bieten. Und die Attraktivität einer Reise mit dem ÖPNV sinkt drastisch mit jedem Umsteigevorgang, und erst Recht, wenn noch ein Bus benutzt werden muss.



Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:07:31:15:52:24.

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: ellerbahnhof

Datum: 31.07.11 15:49

Wenn man keine Ahnung hat, besteht durchaus die Option, auch mal das Maul zu halten. Die Fähigkeit diese Option auch zu nutzen, ist leider bei bestimmten Leuten unterentwickelt. Als Option gibt es vielleicht für Bahnfeinde noch die Möglichkeit, beim ADAC unterzukommen. Bietet der keine Diskussionsforen?

Re: Mögliche Reaktivierung

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 31.07.11 16:43

In Wasserburg Bahnhof hast Du 3 Fahrtrichtungen von Wasserburg Stadt her, 2 werden immer umsteigen müssen. Was den in meinen Augen notwendigen Neubau betrifft, sieh Dir die Fotos in der von mir weiter oben verlinkten Seite an und lies die Bildunterschriften. Da ist weit mehr zu tun als nur ein wenig freischneiden und nachstopfen!!!

Staaken

>>> Ich bin nur verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst oder denkst! <<<



Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: ellerbahnhof

Datum: 31.07.11 17:05

Nur damit das klar ist, und nicht in irgendwelchen PMs versackt: wenn ich jemand beleidigen will, würde sich das anders lesen. Und wer hier rumjammert, ist sicher auch anders zu beurteilen. Schlimmer als Rumjammern ist aber sicher, sich als der große Experte aufzutun. Was treibt Staacken eigentlich in ein Bahnforum - Langeweile? Oder wohl eher Hass auf Leute, die sich für Bahn engagieren. Jedenfalls trieft seine PM davon ...

Re: Mögliche Reaktivierung

geschrieben von: kokodil13

Datum: 31.07.11 17:16

Staaken schrieb:
-------------------------------------------------------
> In Wasserburg Bahnhof hast Du 3 Fahrtrichtungen
> von Wasserburg Stadt her, 2 werden immer umsteigen
> müssen. Was den in meinen Augen notwendigen Neubau
> betrifft, sieh Dir die Fotos in der von mir weiter
> oben verlinkten Seite an und lies die
> Bildunterschriften. Da ist weit mehr zu tun als
> nur ein wenig freischneiden und nachstopfen!!!

Das ist doch Unsinn. wenn man die Bahn erhalten hätte, wäre es möglich gewesen, durchgehende Züge von Wasserburg/Stadt nach München/Ost anzubieten. Der Fahrtrichtungswechsel in Wasserburg/Bahnhof würde doch bei den eingesetzten Triebwagen überhaupt nicht in's Gewicht fallen. Für die anderen Relationen wäre das Umsteigen auch kein Beinbruch, da sowieso die meisten Fahrgäste die Relation Wasserburg/Stadt - Ebersberg - Grafing - München/Ost - München/HBF nutzen würden.

Manfred D.

Konsequenz und Fairneß

geschrieben von: 141 Freund

Datum: 31.07.11 18:00

Staaken schrieb:
---------------------------------------------------
> Die Strecke ist seit 1987 außer Betrieb, und da
> rollt kein Rad mehr ohne das dort alles völlig neu
> gebaut wird. Siehe auch
> [www.spurensuche-eisenbahn.de]

Ich lese aus Deinem Beitrag eine gewisse Skepsis bezüglich kosten- und arbeitsaufwendiger Maßnahmen zur Ermöglichung von Schienenverkehr heraus. Vielleicht interpretiere und spekuliere ich ja zuviel, aber befürwortest Du Stuttgart 21? In den geplanten Tunnelbahnhof rollte noch nie ein Rad. Und jetzt stell Dir mal vor, welchen Aufwand das für seine Realisierung notwendige Graben, Schneiden, Schottern fordert.

Im übrigen: Ich bin keinesfalls der Romantiker, der unreflektiert jeden Kilometer Trasse erhalten möchte. Aber Konsequenz und Fairneß sind das A und O jedes seriösen Diskutanten.

O tempora sine rana crepante, o mores!
O knallfroschlose Zeiten, o Sitten!

(OT:) Manche können nicht aus ihrer Haut... ;-)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 31.07.11 20:30

Moin!


Jedenfalls trieft seine PM davon ...


*schmeißwegvorlachen*



Was mach Zeitgenosse wohl für ein schräger Vogel sein muss. Immerhin kann man das als Bestätigung deuten, dass der EpocheV-Bahner lebt. Solch PM kommt mir doch sehr bekannt vor.

Ich weiß nur gar nicht mehr, welche Namen der Herr R.H. davor hatte. Doch, voldemort_70 fällt mir noch ein :-). Allein, dass man regelmäßig seine Nicks wechselt, aber doch den Stil beibehält, scheint nicht für überragende Intelligenz zu sprechen. Aber nun, wer Spaß dran hat...



Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von

jörg



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:07:31:20:40:26.

Liegt Wasserburg nicht in Bayern?

geschrieben von: Jürgen Utecht

Datum: 31.07.11 22:26

Hallo!

Ich zitiere mal den LR von Heute:

Bayern: ÖPNV-Offensive 2010
Seit 1. September 2009 läuft im Landkreis Passau mit Hilfe des Bayerischen Wirtschaftsministeriums die ‚ÖPNV-Offensive 2010’. „Es ist mir ein großes Anliegen, den allgemeinen Öffentlichen Personennahverkehr flächendeckend zu fördern. Deshalb werden wir die ÖPNV-Offensive des Landkreises auch über den 31. August hinaus finanziell unterstützen“, erklärt Bayerns Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel anlässlich eines heutigen Gesprächs mit dem Landrat des Landkreises Passau, Franz Meyer.
„Die ÖPNV-Initiative 2010 ist ein konkretes Beispiel, wie wir ländlichen Regionen unter die Arme greifen können. Dort sind die Menschen in besonderer Weise darauf angewiesen, den öffentlichen Verkehr zu erhalten und zu verbessern“, betont Hessel. Attraktive Nahverkehrsverbindungen jenseits der Ballungszentren seien ein Instrument, den Folgen des demografischen Wandels offensiv zu begegnen, so die Staatssekretärin weiter. „Denn eine älter und weniger werdende Bevölkerung ist eine der zentralen künftigen Herausforderungen in vielen ländlichen Regionen des Freistaats.“
Ziel der ‚ÖPNV-Offensive 2010’ ist es, den Landkreisbürgern eine Alternative zum eigenen Auto zu bieten. Es konnten bereits viele neue Kunden gewonnen werden, indem ein Taktfahrplan, Nacht-Express-Busse und neue attraktive Tarife eingeführt wurden. Das Erfolgsmodell kann über den 31. August 2012 hinaus fortgeführt werden, weil das Bayerische Wirtschaftsministerium zugesagt hat, das Projekt weiterhin finanziell zu unterstützen (Pressemeldung Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, 01.08.11).



Gruß Jürgen

Ich bin gegen die ungewollte Umleitung!!!
Wasserburg am Inn liegt zwar in Bayern, aber dort eben nicht im Landkreis Passau, sondern im Landkreis Rosenheim …


Ist denn die angrenzende Streckenhöchstgeschwindigkeit inzwischen von 50 km/h auf die avisierten 80 km/h {[www.stmwivt.bayern.de] (Stand 2009)} angehoben worden?
Denn damit lockt man doch heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:08:01:00:18:54.
Mikado-Freund schrieb:
> Ist denn die angrenzende
> Streckenhöchstgeschwindigkeit inzwischen von
> 50 km/h auf die avisierten 80 km/h
> {[www.stmwivt.bayern.de]
> hiv/2009/07/pm907158.html (Stand 2009)} angehoben
> worden?
> Denn damit lockt man doch heute niemanden mehr
> hinter dem Ofen hervor.

Nein, denn dafür müssen eine ganze Reihe der über 40 Bahnübergänge aufgelassen oder saniert werden, und dies dauert noch mindestens bis zum Fahrplanwechsel 2012.

Manfred D.

Re: Mögliche Reaktivierung

geschrieben von: kmueller

Datum: 01.08.11 09:24

Staaken schrieb:
-------------------------------------------------------
>
> Was den in meinen Augen notwendigen Neubau
> betrifft, sieh Dir die Fotos in der von mir weiter
> oben verlinkten Seite an und lies die
> Bildunterschriften. Da ist weit mehr zu tun als
> nur ein wenig freischneiden und nachstopfen!!!
>
Na und? Notfalls müßte man halt Arriva wieder verkaufen. Das sollte doch reichen, um auch in Deutschland die Benutzbarkeit des Bahnsystems wiederherzustellen. Woher kam denn das Geld wenn nicht vom Ausschlachten der übernommenen Vermögensmasse 'Netz'?

Bevor jetzt einer von 'Gewinn' faselt: auch eine intakte Immobilie stellt betriebswirtschaftlich einen Vermögensgegenstand dar, der einem Geldbetrag auf dem Konto oder einer Beteiligung an Arriva gleichwertig ist. Der Unterschied besteht darin, daß der praktische Nutzen bei anderen anfällt. Und in diesem Zusammenhang solte man dran denken, daß das wichtigste volkswirtschaftliche Gut qualifizierte und motivierte Arbeitskräfte sind, die morgens ausgeruht (statt gestreßt) am Arbeitsplatz erscheinen. Während Aktionäre vollständig entbehrlich sind.
Mikado-Freund schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wasserburg am Inn liegt zwar in Bayern, aber dort
> eben nicht im Landkreis Passau, sondern im
> Landkreis Rosenheim …

Aber die Ilztalbahn liegt (z.T.) im Landkreis Passau. Im Umfang der genannten ÖPNV-Offensive ist eine Bestellung von Fahrten durch die BEG auf der Ilztalbahn aber trotzdem nicht enthalten. Dort wird eigenwirtschaftlich und mit viel Eigeninitiative ein 4-Std-Takt am Wochenende Aufrecht erhalten. Bei der Eröffnung hat der Freistaat immerhin seinen Kartoffelminister (oder welches Amt der Grüßgottonkel auch hatte) geschickt.

Edmund Lauterbach

[www.drehscheibe-foren.de]
schreibt bereits 2003:

Meggle: Bahn oder Arbeitsplätze

Wasserburg (koe) - Die Firma Meggle erhöht massiv den Druck in Sachen Altstadt-Bahnlinie, die durch ihr Werksgelände führt.

Die Beschlusslage des Stadtrates ist seit 1995 eindeutig: Die alte Bahntrasse von Reitmehring in die Altstadt, die von der Bahn nach dem Dammrutsch 1987 nicht mehr in Betrieb genommen wurde, soll gekauft, der Bahnverkehr nach Möglichkeit wieder aktiviert werden.

«Es wird nicht ausgeschlossen, dass auch Meggle Neuaktivitäten ins Ausland verlagert. Wir wollen das nicht, haben aber aufgrund der Entscheidungslosigkeit der Stadt hinsichtlich der Nutzung der Bahnstrecke, die unser Gelände durchschneidet, unter Umständen keine andere Wahl.»

Mehr als deren Produkte nicht zu kaufen und andere zum Nichtkauf zu ermutigen kann
ich nicht tun, tue dies aber schon seit 7 1/2 Jahren.

Auch das Hofheimerle (Nebenbahn Haßfurt-Hofheim) wurde solchen Interessen geopfert.

Pfui Teufel!

Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
locomotive breath ( oder kurz l.b. ) _________________________________
PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Sed in primis ad fontes ipsos properandum! … Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen! (In Abwandlung von Erasmus von Rotterdam (1511))
Die Drohungen der Firma Meggle sind reiner Unsinn. Heute arbeiten in einer Großmolkerei nicht mehr soviel Menschen, wie noch vor 30 Jahren, damit fällt das Arbeitsplatzargument weitgehend weg. Zum anderen fällt der "Rohstoff" den Meggle für die Produktion braucht, die Milch, in der Umgebung an. Sollte also Meggle abwandern, wird die Milch eben bei z.B. Bauer in Wasserburg oder Gervais-Danone in Rosenheim verarbeitet. Oder die Bauern gründen eine eigene regionale Molkereigenossenschaft. Dies wäre für das Lkw-Verkehrsaufkommen auf der B-15 zwischen Wasserburg und Rosenheim sogar ein Segen, denn die Speditionen (vor allem Fendler, aber nicht nur), die die ganzen Meggle Produkte nach Italien fahren sind doch sehr bahnresistent. Wer schon einmal an einem gewöhnlichen Sonntagabend ab 22:30 Uhr an einem beliebigen Punkt der B-15 Stadtdurchfahrt in Rosenheim gestanden ist, weiß was ich meine.

Manfred D.

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: mstrlr

Datum: 01.08.11 21:18

Lt. der Beschlussvorlage (siehe Link in der Thread-Nachricht) vertritt der Freistaat "derzeit die Auffassung, dass sich ein Stillegungsverfahren nach § 11 AEG erübrigt", da der Betrieb - nach Übergang der Infra an die Stadt Wasserburg - nicht aufgenommen wurde. Eine Betriebspflicht bestünde aus diesem Grunde auch nicht.
Diese zuschuss-sparende Rechtsauffassung könnte durchaus - wie von Jürgen Utecht andiskutiert - nach hinten losgehen. Die Notwendigkeit des formalen Stillegungsverfahrens ist bekanntlich nicht an die Durchführung eines tatsächlichen Betriebs (im Fall Wiehltal wurde das ja verwaltungsgerichtlich klar gestellt) gebunden. Auch an den Fall Ammertalbahn sei in diesem Zusammenhang erinnert - hier lagen ja seit vielen Jahren de facto nicht einmal mehr Gleise. Die um Planfeststellung prozessierenden Anwohner mussten sich jedoch belehren lassen, dass der Grashügel vor ihrer Tür immer noch eine mit Betriebsgenehmigung versehene Eisenbahn sei. So auch hier: die "Nicht-Stillegung" durch die Bundesbahn und ihre Nachfolger könnte durchaus das Scheitern des Entwidmungsverfahrens und somit des Radlweges zur Folge haben. Die Folge wäre die Ausschreibung zum Weiterbetrieb nach § 11 AEG. Pro Bahn - findet ein EIU!

Viele Grüße
mstrlr

Re: (OT:) Manche können nicht aus ihrer Haut... ;-)

geschrieben von: octo

Datum: 02.08.11 00:09

Jörg Blaschke schrieb:
-------------------------------------------------------
> ...
> Ich weiß nur gar nicht mehr, welche Namen der Herr
> R.H. davor hatte. Doch, voldemort_70 fällt mir
> noch ein :-). Allein, dass man regelmäßig seine
> Nicks wechselt, aber doch den Stil beibehält,
> scheint nicht für überragende Intelligenz zu
> sprechen. Aber nun, wer Spaß dran hat...

Ich hab die lustigsten Stilblüten ja mal gespeichert & auch die pm, ich tippe eher darauf daß 'staaken' früher als "spandauer" firmierte & unser aller-EpocheV-Bahner uns leider wirklich verlassen hat. Der EpocheV-Bahner hatte ja über sein illustres leben hier ja schon zumindesr so viel preisgegeben (u.a. den ip-range) daß man darauf schliessen kann daß er aus der Gegend Jüterborg/Luckenwalde kommen müsse.

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: gleisbauer

Datum: 03.08.11 10:02

eltrevisor schrieb:
-------------------------------------------------------
> [www.rosenheim24.de]-
> unternehmer-verhaengt-ro24-408369.html
>
> Ja, es ist ein bekannter Butterhersteller!

Moin, kannst Du vielleicht noch paar mehr Tipps geben, welcher Butterhersteller hinter der Steuerhinterziehung steckt? Gerne auch per PM. Solche Unternehmen gehören boykottiert.

Re: Mögliche Reaktivierung

geschrieben von: VT-Lover

Datum: 03.08.11 11:16

Staaken schrieb:
-------------------------------------------------------
> In Wasserburg Bahnhof hast Du 3 Fahrtrichtungen
> von Wasserburg Stadt her, 2 werden immer umsteigen
> müssen.

Genau, und wenn ich beispielsweise vom Spaßbad Badria komme muß ich zusätzlich am Bf Stadt umsteigen. Bisher kann ich mit dem Stadtbus erst am Bf Reitmehring (Wasserburg Bf)in den Zug wechseln. Somit müßte ich bei Wiedereinführung der Bahnverbindung in die Altstadt ein zweites mal umsteigen, oder fährt der Stadtbus dann weiterhin parallel zum Zug auf dem Abschnitt Bahnhof -> Stadt? Also ist es aus der Sicht praktischer, wenn man allerdings direkt in die Altstadt will und nicht mit dem Stadtbus weitermöchte, dann ist die bahnverbindung klar von Vorteil!

Fährt da weiter, wo der Fahrdraht endet...
...der VT


http://i1236.photobucket.com/albums/ff453/VT-Lover/Privatalbum/VT-Lover1-1.jpg
octo schrieb:
-------------------------------------------------------
> Der EpocheV-Bahner hatte ja über
> sein illustres leben hier ja schon zumindesr so
> viel preisgegeben (u.a. den ip-range) daß man
> darauf schliessen kann daß er aus der Gegend
> Jüterborg/Luckenwalde kommen müsse.

Der EpocheV-Bahner war wohl des öfteren in Staaken.
Siehe hier:

[www.drehscheibe-foren.de]

Grüße aus der Schotterwüste

Hier passt Martin Perscheid

geschrieben von: Re465

Datum: 05.08.11 22:10

Elektriker schrieb:
-------------------------------------------------------
> >Aber vorher müsste der Sprit erheblich teurer
> werden,
> um die Menschen zur Vernunft zu bringen.
>
>
> Das bingt auch nichts. Dann fahren die eben
> E-Autos mit Strom aus Kohle oder was weiss ich.

Martin Perscheid hat dazu den passenden Comic

[www.martin-perscheid.de]

Gruß, Ralf

Re: Wasserburg (Inn) gegen Bahnreaktivierung

geschrieben von: Rudi1963

Datum: 05.08.11 22:30

Elektriker schrieb:
-------------------------------------------------------
> >Aber vorher müsste der Sprit erheblich teurer
> werden,
> um die Menschen zur Vernunft zu bringen.
>
>
> Das bingt auch nichts. Dann fahren die eben
> E-Autos mit Strom aus Kohle oder was weiss ich.
> Unsere Bundesregierung hat ja die sog. E-Mobilität
> ausgerufen. Strom kommt ja auch der Steckdose. Und
> den Autohertsellern will man ja nicht weh tun

Kleiner Denkfehler!
Problem ist nicht die Serienreife von Elektroautos und auch nicht die Herstellung von besseren Akkus - dafür wird es Lösungen durch technischen Fortschritt geben!
Problem wird es sein, an bezahlbare Energie(Strom) zum Fahren heranzukommen - dass wird auf jeden Fall empfindlich teurer!
Nun gut, auch die Bahn braucht Energie, aber einen Zug braucht man nicht kaufen!

Re: Mögliche Reaktivierung

geschrieben von: Re465

Datum: 05.08.11 23:27

VT-Lover schrieb:
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> Staaken schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > In Wasserburg Bahnhof hast Du 3 Fahrtrichtungen
> > von Wasserburg Stadt her, 2 werden immer
> umsteigen
> > müssen.

Dann nimmt man die Nachfrage stärkste Route. 1 von 3 herauszubekommen ist nicht schwer und das würde meiner Einschätzung nach Wasserburg - Ebersberg - München werden.

>
> Genau, und wenn ich beispielsweise vom Spaßbad
> Badria komme muß ich zusätzlich am Bf Stadt
> umsteigen. Bisher kann ich mit dem Stadtbus erst
> am Bf Reitmehring (Wasserburg Bf)in den Zug
> wechseln. Somit müßte ich bei Wiedereinführung der
> Bahnverbindung in die Altstadt ein zweites mal
> umsteigen, oder fährt der Stadtbus dann weiterhin
> parallel zum Zug auf dem Abschnitt Bahnhof ->
> Stadt? Also ist es aus der Sicht praktischer, wenn
> man allerdings direkt in die Altstadt will und
> nicht mit dem Stadtbus weitermöchte, dann ist die
> bahnverbindung klar von Vorteil!

Zu einer sinnvollen Reaktivierung gehört den damit verknüpften Busverkehr sinnvoll an den Verkehrsströmen neu auszurichten.
In der Regel wird der Verkehr damit in Summe besser.

Eine vergleichbare "kurz Pampastrecke" wird bei mir in der Ecke gerade reanimiert.
Eberstadt - Pfungstadt. Nicht ,al 2 Kilometer. Aber dafür auch knapp 1/2 Jahr nach Renovierungsbeginn fast vollständig wieder befahrbar. es fehlt aktuell nur noch dde Bahnsteig. Die Strecke vom Zustand der auf den Bildern aus Wasserburg vergleichbar und wurde ein mal grundlegend saniert. Denn bei solchen Nebenlinien macht man das ein mal richtig und kann dann Jahrzehnte darauf fahren. Hätte man nicht "vor Kopf" sanieren müssen wegen einem FFH-Gebiet wäre es ggf. noch etwas schneller gegangen.

Jetzt ist es am Aufgabenträger ein sinnvolles Angebot auf die Beine zu stellen und da befürchte ich einen Griff ins Klo.
Edmund kann da bestimmt auch was dazu sagen wie man sinnvoll reaktiviert und wie nicht :-)

Achaj, der Vorteil von Pfungstadt ist dass die Brauerei nicht auf dem Bahngelände sondern daneben liegt. Dafür kann der Zug nicht ganz zur Stadtmitte fahren da man einige Hundert Mehter des alten bahnhof mit Siscountern zubauen musste...
Aber auch so kommt man nun auch im SPNV ohne große Umwege aus dem Odenwald zum alljährlichen Brauereifest. *lach*

Gruß, Ralf

Re: Mögliche Reaktivierung

geschrieben von: Tequila

Datum: 14.08.11 12:51

Re465 schrieb:
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> [Pfungstadtbahn]
> Jetzt ist es am Aufgabenträger ein sinnvolles
> Angebot auf die Beine zu stellen und da befürchte
> ich einen Griff ins Klo.
> Edmund kann da bestimmt auch was dazu sagen wie
> man sinnvoll reaktiviert und wie nicht :-)

Ich habe Fahrplanentwürfe des RMV gesehen. Da ist ja so manche Nebenbahnstrecke in bester ostdeutscher Pampa besser bedient.

† 14.12.2014: Goodbye, RE 4 Halle - Hannover †

Re: Mögliche Reaktivierung

geschrieben von: Re465

Datum: 22.08.11 17:20

Tequila schrieb:
-------------------------------------------------------
> Re465 schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> >
> > Jetzt ist es am Aufgabenträger ein sinnvolles
> > Angebot auf die Beine zu stellen und da
> befürchte
> > ich einen Griff ins Klo.
> > Edmund kann da bestimmt auch was dazu sagen wie
> > man sinnvoll reaktiviert und wie nicht :-)
>
> Ich habe Fahrplanentwürfe des RMV gesehen. Da ist
> ja so manche Nebenbahnstrecke in bester
> ostdeutscher Pampa besser bedient.

So sehe ich es auch.

Oder wie es ProBahn in der Fahrgastzeitung Nr 85 des RV Starkenburg formulierte:
"...Das eigentliche Problem stellen die Bedienungszeiten und Takte dar. Die Fahrgäste werden wochenends mit einem Zwei-Stunden-Takt abgespeist. Nur zum Vergleich, falls Sie als Leser derzeit nicht wissen, in welcher Region wir uns befinden: Die Bevölkerungsdichte im Landkreis Darmstadt-Dieburg hat etwas mehr als 400 Einwohner je km². Das ist mehr als das fünffache als der Durch-schnitt von Mecklenburg-Vorpommern. Und dort ist ein Zweistundentakt Standard auf nahezu allen Regionalbahnstrecken. So sollte man denn erwarten können, daß in einer Metropolregion die Züge etwas häufiger verkehren, aber weit gefehlt.
...
Wie man es richtig macht, zeigt wieder einmal die AVG im Raum Karlsruhe. Die Bahnstrecken nach Menzingen und Odenheim, einst im romantischen Nebenbahnschlaf der SWEG vor sich hindümpelnd, wurden nach der Übernahme in das Stadtbahnsystem auf Vordermann gebracht und dank "ordentlicher" Be-triebszeiten für alle Nutzergruppen attraktiv: Bis Mitternacht Stundentakt, danach eine weitere Fahrt um 1.14 Uhr und das täglich. An Wochenenden gibt es eine weitere Spätfahrt um 2.14 Uhr. Auch hier zum Vergleich: Menzingen hat 2000 Einwohner, Pfungstadt 24.000. So läßt sich nur sarkastisch feststellen, daß für zehnmal mehr Einwohner ein zehnmal schlechterer Fahrplan wohl ausreichend ist."



Andere hier im Forum finden das ein tolles Zusatzangebot

*grummel*

Gruß, Ralf