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Ganz aktuell: Zusammenstoß zweier Züge in Peine

geschrieben von: sg

Datum: 17.06.10 00:58

[www.paz-online.de]

Kurz vor Mitternacht sind bei Peine in der Nähe des Stadtteils Horst zwei Züge zusammengestoßen. Nach ersten Informationen sind einige Waggons entgleist und liegen nur in einigen Gärten an der Bahnlinie. Wie es scheint, gibt es einige Leichtverletzte. Die Rettungskräfte sind vor Ort. Nähere Informationen folgen in kürze.

Tagesschau meldet: Zugunglück bei Peine

Auf der Bahnstrecke Hannover-Braunschweig sind nach Polizeiangaben ein Güter- und ein Personenzug zusammengestoßen. Es sollen bis zu 15 Menschen verletzt worden sein.


Da ist gerade eingleisiger Verkehr wegen Baustelle, mal weiter beobachten. Es ist nicht ganz klar, welcher RE betroffen ist, ob der aus Richtung Braunschweig oder der aus Richtung Hannover.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:17:01:10:19.

Re: Ganz aktuell: Zusammenstoß zweier Züge in Peine

geschrieben von: sg

Datum: 17.06.10 01:27

Offenbar Nebeneffekt: Verkehrsfunk meldet in der Region Peine und Hämelerwald sind im Moment alle Bahnübergänge dicht. Ganz schönes Chaos, waas da jetzt herrschen dürfte. Gut, dass ich heute zu Hause geblieben bin...

Re: Ganz aktuell: Zusammenstoß zweier Züge in Peine

geschrieben von: Ma_guggen

Datum: 17.06.10 01:31

Naja "gut", dass das zu ner Uhrzeit passiert ist, wo nicht mehr viel passiert im Bahn- und Autoverkehr.

Bitte nicht falschverstehen ;)

Re: Ganz aktuell: Zusammenstoß zweier Züge in Peine

geschrieben von: sg

Datum: 17.06.10 01:43

Ja, die 15 Verletzten Fahrgäste entsprechen um die Uhrzeit nach meiner Erfahrung auf der Strecke schon knapp einem Viertel aller Fahrgäste, möchte nicht wissen wie sowas nachmittags bei maximaler Besetzung der fünf DoSto-Wagen + Steuerwagen gelaufen wäre.

Re: Ganz aktuell: Zusammenstoß zweier Züge in Peine

geschrieben von: nyus

Datum: 17.06.10 01:57

Zitat:
Peine. Laut geknallt hat es gestern um 23.30 Uhr, als am Trakehnerring zwei Züge zusammengekracht sind. Laut Polizei sind ein Güterzug in Fahrtrichtung Hannover und ein Regionalexpress in Fahrtrichtung Braunschweig aus noch ungeklärter Ursache nahe der Straßenbrücke kollidiert. Nach ersten Angaben befanden sich etwa 50 Personen im Zug, von denen 15 leicht verletzt wurden. Schwer verletzt wurde dagegen der Lokführer des Güterzuges, der mit einem Bein im total zerstörten Fahrerhaus eingeklemmt war. Beide Züge entgleisten, wobei sich die Lok des Personenzuges und zwei Waggons in den Garten der Anwohner bohrten. Sie zerstörten ein blaues Garten-Spielhaus für Kinder und verwüsteten eine Mauer. Kurz nach der Alarmierung waren die Peiner Polizei, mehrere Feuerwehren und Rettungsdienste vor Ort - auch zwei Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Während die zahlreichen Sanitäter und Notärzte die Verletzten behandelten, riegelten die Polizei und die Feuerwehr die Straßen ab. Es gab ein Meer aus Blaulicht, und überall ertönten Signalhörner. Danach klemmte man den Strom der Oberleitungen ab und begann mit der Bergung, die heute noch den ganzen Tag andauern wird.
(PAZ-online.de)

Re: Ganz aktuell: Zusammenstoß zweier Züge in Peine

geschrieben von: Ma_guggen

Datum: 17.06.10 01:59

nyus schrieb:
-------------------------------------------------------
Danach klemmte man den Strom der
> Oberleitungen ab und begann mit der Bergung, die
> heute noch den ganzen Tag andauern wird.
> (PAZ-online.de)

Na da kommt Freude auf, gut das ich morgen mit Richtung / aus Richtung Braunschweig nix zu tun habe ;)
Mir läuft es kalt den Rücken runter: Den betroffenen RE 14019 nutze ich fast jeden Sonntagabend zur Heimfahrt nach Braunschweig :-(

Die DB meldet:
Zitat:
Strecke 310, Streckensperrung in Peine
Zugverkehr zwischen Braunschweig und Lehrte unterbrochen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wegen eines Unfalls in Peine ist der Zugverkehr zwischen Braunschweig und Lehrte unterbrochen. Die RE-Züge Hannover - Braunschweig und Gegenrichtung werden über Hildesheim umgeleitet, die Stationen Vechelde, Peine, Vöhrum, Hämelerwald und Lehrte werden von diesen Zügen nicht angefahren.

Zur Bedienung der Halte zwischen Braunschweig und Lehrte wird ein Busersatzverkehr eingerichtet, zwischen Lehrte und Hannover besteht Fahrmöglichkeit mit den RE-Zügen von und nach Wolfsburg sowie den S-Bahnen. Fahrradbeförderung ist in den Bussen nicht möglich. Bitte planen Sie erheblich verlängerte Fahrzeiten ein.

Zusätzlich wird voraussichtlich zwischen Hämelerwald und Hannover ein Pendelverkehr eingerichtet.

Wir bitten Sie, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

DB Regio, Region Nord



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:17:02:09:57.

eingleisiger Betrieb?

geschrieben von: Fabian Schuler

Datum: 17.06.10 02:41

Laut newsclick.de ([www.newsclick.de] und [www.newsclick.de] ist der Güterzug entgleist und hat den Personenzug gerammt, also wohlmöglich doch kein eingleisiger Betrieb dort zur Zeit.

Die Peiner Zeitung hat mittlerweile auch eine ganze Reihe Fotos: [www.paz-online.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:17:02:41:33.

Re: Ganz aktuell: Zusammenstoß zweier Züge in Peine

geschrieben von: sg

Datum: 17.06.10 02:46

Die ersten Bilder sind bei paz-online.de hochgeladne worden, da kann man das Ausmaß sehr gut erkennen. Und da muss ich sagen, hat man sehr viel Glück gehabt: zum einen war der Zug mit 50 Personen sehr schwach besetzt, dann ist er mit der Lokomotive zuerst die Böschung runtergestürzt mit dem (vermutlich ziemlich leeren) 1./2. Klasse-Wagen und nicht andersherum mit dem Steuerwagen 2. Klasse voran.

Und noch glücklich ist, dass das Unglück keine 30 Meter weiter passiert ist, dort befindet sich die Brücke der B444 (von dort sind auch die Fotos gemacht, also sehr dicht dran).

Re: eingleisiger Betrieb?

geschrieben von: Ma_guggen

Datum: 17.06.10 02:49

Fabian Schuler schrieb:
-------------------------------------------------------
> Laut newsclick.de
> (http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/6043/art
> id/12427826 und
> [www.newsclick.de]
> tid/12427829) ist der Güterzug entgleist und hat
> den Personenzug gerammt, also wohlmöglich doch
> kein eingleisiger Betrieb dort zur Zeit.
>
> Die Peiner Zeitung hat mittlerweile auch eine
> ganze Reihe Fotos:
> [www.paz-online.de]
> ten/Stadt-Peine/Unglueck-bei-Peine-Personen-und-Gu
> eterzug-stossen-zusammen

Das kann schon hinkommen, wenn ich mir das erste Bild anschaue.... das sieht nicht nach frontalem Zusammenstoß aus, kann also hinkommen, das dort nicht eingleisig gefahren wird.
Aber, das sollen mal die Experten klären.

Fakt scheint jedoch zu sein: Morgen dort kein Zugverkehr, bei den IC's sind die Halte dort auf der Strecke schon als Ausfall hinterlegt.

Re: eingleisiger Betrieb?

geschrieben von: Fabian Schuler

Datum: 17.06.10 03:01

Zitat:
Das kann schon hinkommen, wenn ich mir das erste Bild anschaue.... das sieht nicht nach frontalem Zusammenstoß aus,

Richtig. NDR2 meldet gerade auch, dass der Güterzug den Personenzug gerammt haben soll.

Re: eingleisiger Betrieb?

geschrieben von: sg

Datum: 17.06.10 03:14

Nach diesem Bericht/Bild [www.paz-online.de] sowie den Bauankündigungen (ab 14. Juni Bauarbeiten im Bereich Peine) befindet sich die Baumaschine auf Höhe des Stahlwerks und damit östlich der Unfallstelle. Jetzt müsste man wissen, wo die letzte Möglichkeit vor dem Bahnhof Peine ist, um von Gleis 2 auf Gleis 1 zu wechseln, also ins Gegengleis, denn das hätte der Regionalexpress irgendwann tun müssen. In Vöhrum, also westlich davon, war nur am 12. und 13. Juni Gleis 2 nicht befahrbar, danach aber wieder.

Re: eingleisiger Betrieb?

geschrieben von: Airboss463

Datum: 17.06.10 03:18

Hier ein weiter Bericht incl.Bilder [www.sonderlage.de]

Re: eingleisiger Betrieb?

geschrieben von: Fabian Schuler

Datum: 17.06.10 03:34

Das müsste im Bahnhof Hämelerwald sein, siehe [www.gleisplan.net].

Allerdings frage ich mich, wo mein Zug dann Dienstagabend (RE 14217 Richtung Braunschweig) "durgerumpelt" ist, ein Gleis weiter in Fahrtrichtung rechts ist ja alles schon VPS.

Re: Ganz aktuell: Zusammenstoß zweier Züge in Peine

geschrieben von: OliverK

Datum: 17.06.10 06:16

Am besten ist derzeit die Informationslage in Braunschweig Hbf:

IC 2136 (5.51 nach Hannover - Bremen): "Zug fällt aus"
IC 2131 (6.10 nach Magdeburg - Leipzig): "Zug fällt aus"

KEINE Information darüber, dass der RE 14004 um 6.20 über Hildesheim umgeleitet wird und ohne Halt fährt.
KEINE Informationen über den zusätzlichen RE 98402 (im Übrigen eine 628-Doppeleinheit) nach Vechelde
KEINE Informationen über die Streckensperrung überhaupt
Der ServicePoint war eben (5.50) noch nicht besetzt, es stehen viele Reisende ratlos in der Gegend rum.

Ich sitze jetzt im ICE 373 und fahre über Hildesheim nach Hannover - da bekomme ich zwar auch eine gute Stunde Verspätung (Anschlussverlust), aber wenigstens bin ich erstmal unterwegs...

Re: eingleisiger Betrieb?

geschrieben von: OliverK

Datum: 17.06.10 07:31

Die Unfallstelle ist HIER (Google Map), nicht in Hämelerwald.

Die von dir angesprochene Umleitung dürfte die östlich des Bahnhofs Peine sein, wo derzeit einmal quer durch den Peiner Rbf gefahren wird.

Re: Ganz aktuell: Zusammenstoß zweier Züge in Peine

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 17.06.10 07:41

Und schon faengt man an der Informationspolitik herum zu meckern,
oh man zum Glueck das ich heut so bekloppte Mitreisende nicht ertragen muss.

Morgen Stund hat heut mal kein Gold im Mund.
Hamster30Plus der heut zu Hause bleibt.

Re: Ganz aktuell: Zusammenstoß zweier Züge in Peine

geschrieben von: OliverK

Datum: 17.06.10 07:48

Zitat:
Und schon faengt man an der Informationspolitik herum zu meckern,
oh man zum Glueck das ich heut so bekloppte Mitreisende nicht ertragen muss.

Die Beleidigung kannst du dir sparen - ich konnte dank UMTS-Empfang einigen Reisenden wertvolle Hinweise geben, was die Bahn scheinbar nicht für nötig hält.

Es kann ja wohl nicht unmöglich sein, zumindest Durchsagen wie "Reisende in Richtung XY benutzen bitte den RE nach AB" zu machen, oder?

Zitat:
Morgen Stund hat heut mal kein Gold im Mund.
Hamster30Plus der heut zu Hause bleibt.

Hartz IV?

Wenn man die Bilder auf [www.tagesschau.de] sieht, ist man froh, dass nicht noch mehr passiert ist. Den Beteiligten gute Besserung!

Es grüßt die
Werntalbahn

Der NDR (jeweils tagesaktuell) dazu:

geschrieben von: 118 640 - 2

Datum: 17.06.10 08:11

Quelle: [www.ndr1niedersachsen.de]


Niedersachsen - 16 Verletzte bei Zugunglück in Peine

Bei einem Zusammenstoß zweier Züge im Peine sind am späten Mittwochabend 16 Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Polizeiangaben zufolge waren auf der Strecke zwischen Braunschweig und Hannover gegen 23.30 Uhr mehrere mit Kies beladene Waggons eines Güterzuges auf gerader Strecke kurz vor einer Brücke entgleist. Der Zug mit 49 Wagen war insgesamt 2.000 Tonnen schwer. Von sechs entgleisten Waggons stürzten drei um. Dabei wurde die Oberleitung beschädigt, das Licht fiel aus und das Schüttgut verteilte sich auf den Schienen. Daraufhin fuhr ein doppelstöckiger Regionalexpress in die querstehenden Waggons. Sowohl die Lokomotive als auch die ersten beiden Reisewagen entgleisten. Durch die Wucht des Zusammenpralls brachen sie durch eine Lärmschutzwand und landeten im Garten eines Mehrfamilienhauses. Ein Fahrgast alarmierte vom Zug aus Polizei und Feuerwehr. Die Rettungsmaßnahmen dauerten der Polizei zufolge bis 2.20 Uhr am Donnerstagmorgen.


Bahn: "Glück im Unglück"

Der Lokführer des Personenzuges wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. 15 der insgesamt 65 Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden teilweise vor Ort versorgt oder nach kurzer ambulanter Behandlung wieder aus dem Peiner Krankenhaus entlassen. Der Lokführer des Güterzugs blieb Bahnangaben zufolge unverletzt. Die Ursache für die Entgleisung des mit Sand und Kies beladenen Güterzuges ist noch unklar. Die Bahn spricht jedoch von "Glück im Unglück", berichtet NDR 1 Niedersachsen am Donnerstag. Die Züge seien kurz vor einer viel befahrenen Autobrücke entgleist und waren aufgrund von Streckenarbeiten nur mit geringer Geschwindigkeit unterwegs.


Probleme bei Bergungsarbeiten

Am Donnerstagmittag werden am Unglücksort im Westen Peines die schweren Schienenkräne zur Bergung erwartet. Diese könnte sich jedoch schwierig gestalten. Probleme gebe es insbesondere bei den Wagen, die vom Bahndamm in den Vorgarten eines Wohnhauses gerutscht seien, sagte Polizeisprecher Ralf Göttner, denn der Vorgarten liege ein gutes Stück von den Schienen entfernt.


Bahnstrecke bis mindestens Montag gesperrt

Die viel befahrende Strecke Braunschweig-Hannover wurde zwischen Vechelde und Hämelerwald wegen der Aufräumarbeiten und einer beschädigten Oberleitung bis mindestens Montag voll gesperrt. Wie die Bahn mitteilte, entstand bei dem Unfall ein Schaden in Millionenhöhe. "Die Eisenteile sind wie ein Stück Papier zerknickt. Unglaublich", sagte der Pressesprecher der Bundespolizei, Uwe Borchers, am Donnerstag.

Die Bahn leitet die Intercity-Züge zwischen Hannover und Leipzig derweil über Wolfsburg und den Regionalverkehr über Hildesheim um. Für den Berufsverkehr ist zwischen Vechelde, Peine und Hämelerwald ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Zwischen Hämelerwald und Hannover sowie Vechelde und Braunschweig besteht Bahnangaben zufolge ein Pendeverkehr auf der Schiene. Berufspendler, die auf das Auto umsteigen wollen, könnten heute dennoch nicht zur Arbeit kommen können: Zeitgleich zu den Behinderungen bei Peine wurde auch die Autobahn 2 bei Braunschweig nach einem Lkw-Unfall voll gesperrt. Reisende in der Region müssen sich insgesamt auf erhebliche Verspätungen einstellen.

Stand: 17.06.2010 09:48

EDIT:

Der Lokführer des Güterzugs der privaten Mittelweserbahn, der vom Harz ins Emsland unterwegs war, blieb Bahnangaben zufolge unverletzt.

Bahnarbeiter in Peine hatten kurz vor dem Unfall bei der Durchfahrt des Güterzuges Unregelmäßigkeiten bemerkt und den Zugführer zum Halten aufgefordert, wie die Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle in Bonn mitteilte. Während der Bremsung löste sich ein Teil der Waggons, einige sprangen von der Spur und blockierten so die Gleise des aus der Gegenrichtung kommenden Regionalzuges. Der Zug mit 49 Wagen war der Polizei nach insgesamt 2.000 Tonnen schwer.

Die viel befahrende Strecke Braunschweig-Hannover bleibt zwischen Vechelde und Hämelerwald wegen der Aufräumarbeiten und der beschädigten Oberleitung voraussichtlich bis Dienstag gesperrt.

Stand: 17.06.2010 12:25


EDIT:

Niedersachsen - Bergungsarbeiten nach Zugunglück in Peine problematisch

Die Aufräumarbeiten nach einem schweren Zugunglück in der Nacht auf Donnerstag, bei dem es 16 Verletzte gab, gestalten sich schwierig. "Wir sind momentan damit beschäftigt, die verkeilten Güter-Waggons auseinander zu ziehen", sagte ein Sprecher der Bahnpolizei NDR 1 Niedersachsen. Noch immer liegt die E-Lok des verunglückten Regionalexpress' in dem an die Unfallstelle angrenzenden Garten im Westen Peines. Deren Bergung soll den Angaben zufolge bis Sonnabend dauern. Für die gesamten Räumarbeiten werden die Hilfskräfte voraussichtlich bis Dienstag brauchen. Schwierigkeiten bereitet offenbar ein 500 Tonnen schwerer Spezialkran, der zurzeit mit dem Wegschaffen der Waggons beschäftigt ist. Das Gelände drohe unter der enormen Last des Kranes nachzugeben, hieß es.

Der schwer verletzte Zugführer der Regionalbahn soll mittlerweile außer Lebensgefahr sein. Nach ersten Angaben musste der 41-Jährige am Donnerstag wegen mehrerer offener Beinbrüche notoperiert werden. Er war nach dem Unfall in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen worden.

Die Bahnstrecke Hannover-Braunschweig bleibt vermutlich bis Dienstag gesperrt.


Chaos nach Kollision von Güter- und Regionalzug

Zwei Kilometer vom Peiner Bahnhof entfernt waren am späten Mittwochabend ein Güter- und ein Regionalzug kollidiert. Nachdem mehrere mit Kies beladene Waggons entgleist waren, krachte ein Regionalexpress mit 66 Reisenden mit hohem Tempo in den quer stehenden Güterzug. 15 Personen wurden leicht verletzt, der Lokführer des Regionalzuges schwer. Die E-Lok und zwei Personenwagen landeten in einem mit Kinderspielplatz ausgestatteten Garten eines Mehrfamilienhauses. Bei der Entgleisung der Güter-Waggons wurden sowohl die Gleise als auch Oberleitungen erheblich beschädigt. Auf den Gleisen landeten zig Tonnen Kies.
Anwohner eilten kurz darauf zu Hilfe und schlugen die Scheiben der Lokomotive und der in den Garten gerutschten Personenwagen ein. Sie befreiten die Reisenden und den schwer verletzten Zugführer. Die weiteren Reisenden hätten "großes Glück" gehabt, berichtete der Sprecher der Bundespolizei, Christian Brand. Der Regionalexpress sei normalerweise mit einer Geschwindigkeit von 165 Kilometern in der Stunde unterwegs. Kurz vor dem Bahnhof habe er seine Geschwindigkeit aber stark reduziert.

Güterzug musste zweimal halten

Wie die Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle in Bonn mitteilte, hatte der Lokführer des Güterzuges wegen technischer Probleme bereits einmal hinter Braunschweig gestoppt, war dann aber weitergefahren. Dem Eisenbahnbundesamt nach war bei der Weiterfahrt in Richtung Peine mindestens ein Waggon des Güterzuges aus noch ungeklärter Ursache bereits vor dem Zusammenstoß mit dem Regionalzug entgleist. Der Sprecher der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle in Bonn, Ralph Fischer, sagte, es sei nicht auszuschließen, dass ein Güter-Waggon schon eine Weile vor dem Unfall aus den Schienen gesprungen und mitgezogen worden ist. Den Angaben zufolge war an der Unfallstelle deutlich zu sehen, dass entgleiste Räder auf einer Strecke von mindestens zehn Metern Betonschwellen im Gleisbett demoliert hatten. Der Lauf der Achsen wird laut Bundespolizei durch neben den Gleisen stehende Achszähler regelmäßig kontrolliert. Von dem Güterzug bei Peine hatte es laut Eisenbahnbundesamt am späten Mittwochabend eine Fehlermeldung bei der Bahn gegeben. Daraufhin forderte diese den Lokführer des Güterzuges zum zweiten Stopp an diesem Abend auf. Während des Bremsmanövers riss der Güterzug offenbar in Höhe der entgleisten Waggons auseinander. Die Spitze des hinteren Zugteils rutschte in den Bereich der Nachbargleise. Dort krachte die entgegenkommende Regionalbahn in die Wagen. "Es blieb keine Zeit mehr, um den Lokführer des Regionalexpress' noch zu warnen", sagte Bundespolizeisprecher Brand.


Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

Zu Beginn der Aufräumarbeiten wurden am Donnerstagnachmittag die intakten Waggons weggeschafft. Mit den Reparaturarbeiten an Gleisen und Oberleitungen will die Bahn den Angaben zufolge am Freitag beginnen. Auch der auf den Gleisen liegende Kies, mit dem die 49 Güter-Waggons der privaten Mittelweserbahn beladen waren, muss in den kommenden Tagen von den Schienen geräumt werden. Angaben des Unternehmens mit Sitz in Bruchhausen-Vilsen (Landkreis Diepholz) zufolge war das Unglück der erste schwere Unfall in der zwölfjährigen Geschichte der Mittelweserbahn. Geschäftsführer Hans-Peter Kempf geht von einer technischen Ursache des Unglücks aus. "Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder war etwas am Gleis oder ein Waggon defekt."

Stand: 18.06.2010 10:53


EDIT:

Niedersachsen - Ermittlungen nach Zugunglück bei Peine aufgenommen

Im Rahmen der Ermittlungen, wie es zu dem Zugunglück bei Peine in der Nacht auf Donnerstag kommen konnte, sind Vorwürfe gegen den Lokführer des Güterzuges der privaten Mittelweserbahn laut geworden. Auf der Fahrt vom Harz ins Emsland hatte es offenbar bereits im Raum Braunschweig Probleme mit dem Zug gegeben. Die Mittelweserbahn bestätigte am Freitag, dass der Zug bei Braunschweig wegen eines Hinweises auf mögliche technische Probleme habe halten müssen. Der Lokführer habe den Zug kontrolliert, aber keine Mängel festgestellt. Daraufhin sei der Zug mit rund 50 Waggons weiter in Richtung Peine gefahren. Dabei sprang vermutlich ein Waggon aus den Schienen, wie das Eisenbahnbundesamt mitteilte. Laut Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle in Bonn ist nicht auszuschließen, dass ein Waggon des mit Kies beladenen Güterzuges schon eine Weile vor dem Unfall entgleist und mitgezogen worden war. Der Lokführer habe von all dem nichts mitbekommen, hieß es. An der Unfallstelle sei jedoch deutlich zu sehen, dass entgleiste Räder auf einer Strecke von mindestens zehn Metern Betonschwellen im Gleisbett demoliert hatten.


Güterzug bei Bremsmanöver auseinandergerissen

Bei der Weiterfahrt in Richtung Peine forderte die Bahn den Lokführer wegen einer Fehlermeldung des Güterzuges wiederum zum Halten auf. Während des Bremsmanövers riss der Güterzug offenbar in Höhe der entgleisten Waggons auseinander. Die Spitze des hinteren Zugteils rutschte in den Bereich der Nachbargleise. Sieben mit Kies beladene Waggons entgleisten, drei davon kippten um. Mit hohem Tempo krachte eine entgegenkommende Regionalbahn mit 66 Reisenden in den quer stehenden Güterzug. "Es blieb keine Zeit mehr, um den Lokführer des Regionalexpress' noch zu warnen", sagte der Sprecher der Bundespolizei, Christian Brand. 15 Personen wurden leicht verletzt, der Lokführer des Regionalzuges schwer. Die E-Lok und zwei Personenwagen landeten in einem mit Kinderspielplatz ausgestatteten Garten eines Mehrfamilienhauses. Bei der Entgleisung der Güter-Waggons wurden sowohl die Gleise als auch Oberleitungen erheblich beschädigt. Auf den Gleisen landeten zig Tonnen Kies.


Staatsanwaltschaft Hildesheim ermittelt

Mittlerweile übernahm die Staatsanwaltschaft Hildesheim die Ermittlungen. Die Bundespolizei beschlagnahmte die umgekippten Güterwaggons für genauere Untersuchungen. Angaben der Mittelweserbahn mit Sitz in Bruchhausen-Vilsen (Landkreis Diepholz) zufolge war das Unglück der erste schwere Unfall in der zwölfjährigen Unternehmensgeschichte. Geschäftsführer Hans-Peter Kempf geht von einer technischen Ursache des Unglücks aus. "Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder war etwas am Gleis oder ein Waggon defekt." Wer für den Millionenschaden hafte, lasse sich erst nach Abschluss der Ermittlungen sagen, hieß es bei dem Unternehmen.


Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig

Derzeit laufen am Unfallort im Westen Peines die Bergungs- und Aufräumarbeiten. Diese werden voraussichtlich bis Dienstag dauern. Bis dahin bleibt die Bahnstrecke Hannover-Braunschweig gesperrt. Die intakten Waggons wurden bereits am Donnerstag abtransportiert. Noch immer liegt die E-Lok des verunglückten Regionalexpress' in dem an die Unfallstelle angrenzenden Garten im Westen Peines. Sie soll am Sonnabend geborgen werden. Schwierigkeiten bereitet offenbar ein 500 Tonnen schwerer Spezialkran, der zurzeit mit dem Wegschaffen der Waggons beschäftigt ist. Das Gelände drohe unter der enormen Last des Kranes nachzugeben, hieß es. Nach den Bergungsarbeiten sollen die Gleisen und Oberleitungen repariert werden. Auch der auf den Gleisen liegende Kies muss in den kommenden Tagen von den Schienen geräumt werden.


Lokführer offenbar außer Lebensgefahr

Der schwer verletzte Zugführer des Regionalexpress' ist nach Bahnangaben inzwischen außer Lebensgefahr. Der 41-Jährige musste am Donnerstag wegen mehrerer offener Beinbrüche notoperiert werden. Er war nach dem Unfall in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen worden. Weitere Angaben zu seinem Gesundheitszustand gibt es noch nicht. Die 15 leicht Verletzten waren in der Nacht auf Donnerstag vor Ort versorgt worden oder konnten nach kurzer ambulanter Behandlung das Peiner Krankenhaus wieder verlassen. Die weiteren Reisenden hätten "großes Glück" gehabt, berichtete der Sprecher der Bundespolizei, Christian Brand. Der Regionalexpress sei normalerweise mit einer Geschwindigkeit von 165 Kilometern in der Stunde unterwegs. Kurz vor dem Bahnhof habe er seine Geschwindigkeit aber stark reduziert.

Stand: 18.06.2010 13:08


EDIT:

Niedersachsen - Instandsetzungsarbeiten nach Zugunglück bei Peine

Nach dem Zugunglück bei Peine am vergangenen Mittwoch sind die Bergungsarbeiten abgeschlossen. In der Nacht zum Sonntag wurde die Elektrolok des verunglückten Regionalzuges aus dem Garten eines Mehrfamilienhauses gehoben. Das bestätigte ein Bahnsprecher am Sonntag NDR Online. Der Einsatz eines 500-Tonnen-Kranes sei "planmäßig verlaufen". Zuvor seien die umgestürzten Doppelstockwaggons des Personenzuges von der Böschung und den Gleisen geborgen worden. Die Wracks würden ins Werk nach Braunschweig gebracht. Bei dem Unfall in der Nacht zum Donnerstag waren ein Lokführer schwer und 15 Fahrgäste leicht verletzt worden.


Umfassende Reparaturarbeiten

Nach dem Abschluss der Bergungsarbeiten hat die Bahn mit der Reparatur der beschädigten Strecke begonnen. Bis zur voraussichtlichen Wiederaufnahme des Zugverkehrs sei eine "Vollinstandsetzung" nötig, sagte der Bahnsprecher. Beschädigte Schwellen müssten ersetzt werden. Auch Oberleitungen und Signalanlagen seien erheblich beschädigt und müssten erneuert werden. Die Bahn rechnet mit dem Abschluss der Arbeiten bis zum Dienstag. "Wir haben eine Baustelle in der Nähe, so dass wir gegebenenfalls kurzfristig weiteres Baumaterial herbeischaffen können", erklärte der Sprecher NDR Online.


Züge sollen Dienstag wieder rollen

Im Laufe des Dienstags soll dann auch der Zugverkehr wieder anlaufen. Pendler sollten aber zunächst weiter mit Verzögerungen rechnen. Derzeit wird auf der Strecke Braunschweig-Hannover zwischen Peine und Hämelerwald ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten. "Das dauert ein bisschen länger als auf der Schiene", sagte der Sprecher. Die Fernzüge auf der Strecke Leipzig-Hannover-Bremen würden über Wolfsburg umgeleitet. Auch dort sei mit Verspätungen zu rechnen.


Ermittlungen dauern an

Unterdessen konzentrieren sich die Ermittlungen nach der Unfallursache auf den verunglückten Güterzug der privaten Mittelweserbahn. Offenbar hatte es bereits vor dem Unglück Hinweise auf einen möglichen Defekt gegeben. Daher hatte der Zug bereits in Braunschweig einen außerplanmäßigen Stopp eingelegt. Der Lokführer habe den Zug kontrolliert, aber keine Mängel festgestellt, sagte ein Sprecher der Mittelweserbahn. Kurze Zeit später bemerkten Bahnmitarbeiter bei der Durchfahrt im Bahnhof Peine Probleme am Zug. Der Lokführer war daraufhin zum Halten aufgefordert worden. Noch während des Bremsvorgangs löste sich ein Teil der 50 Waggons und sieben Wagen sprangen von den Schienen. Eine entgegenkommende Regionalbahn krachte in das Hindernis. Laut der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle in Bonn ist nicht auszuschließen, dass ein Waggon des mit Kies beladenen Güterzuges schon eine Weile vor dem Unfall entgleist und mitgezogen worden war. Der Lokführer habe von all dem nichts mitbekommen.

Stand: 20.06.2010 10:59


EDIT:

Bahnstrecke bald frei
Peine - nach dem Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Güterzug haben Helfer gestern die Bergungs-Arbeiten abgeschlossen. Die Kräfte sind aber noch immer damit beschäftigt, Signal-Anlagen, Oberleitungen und Gleise zu reparieren. Laut Bahn AG soll die Strecke morgen abend wieder frei sein. Bei dem Zugunglück waren am vergangenen Mittwoch 16 Menschen verletzt worden. Auslöser des Unglücks war offenbar ein defekter Kieswaggon der privaten Mittelweserbahn.

Stand: 21.06.10 17:35


EDIT:

Bahnverkehr bei Peine ab Mittwoch wieder planmäßig

Knapp eine Woche nach dem Zugunglück bei Peine sind die Bahnarbeiter an der Unfallstelle noch immer mit Reparaturarbeiten beschäftigt. Derzeit wechseln sie Schienen und Schwellen aus, tauschen beschädigte Signalkabel aus und reparieren die abgerissenen Stromleitungen. Die Bahn geht davon aus, dass ab Dienstagabend zwischen 20.00 und 23.00 Uhr der Bahnbetrieb zwischen Peine und Hämelerwald wieder aufgenommen werden kann. Planmäßig sollen die Nah- und Fernverkehrszüge dann wieder ab Mittwochmorgen fahren. Bis dahin hat die Bahn Schienenersatzverkehr eingerichtet.


Hinweise auf Probleme an Rädern

Die Ermittler konzentrieren sich bei ihren Untersuchungen derweil auf die Räder und Achsen des Güterzuges. Am vergangenen Mittwochabend war ein Regionalzug mit einem entgleisten Güterzug zusammengeprallt. Ein Lokführer des Regionalexpress wurde dabei schwer verletzt, 15 Fahrgäste leicht. Bei dem Zusammenstoß der beiden Züge wurden auf mehreren Hundert Metern Gleise und Oberleitungen beschädigt. Es gebe Hinweise darauf, dass es bei einigen Güterwaggons Probleme mit den Rädern gab, sagte ein Sprecher des Eisenbahnbundesamtes NDR 1 Niedersachsen. Bahnmitarbeiter hatten im Nachhinein ausgesagt, bei dem vorbeifahrenden Zug einen Funkenflug gesehen zu haben.


Gleise und Weichen scheiden als Unfallursache aus

Die beschlagnahmten Räder und Achsen liegen derzeit in einer Halle in Peine und werden von den Gutachtern genau unter die Lupe genommen. Möglich ist, dass die Räder Risse hatten. Auch Materialfehler schließen die Ermittler nicht aus. Sie prüfen ebenfalls, ob die Waggons in den vergangenen Jahren ordnungsgemäß gewartet wurden. Zuvor hatten die Gutachter Gleise und Weichen untersucht. Diese scheiden nach neuesten Erkenntnissen aber eindeutig als Unfallursache aus, so ein Sprecher des Eisenbahnbundesamtes.


Garten nach wie vor verwüstet

In der Nacht zum Sonntag wurde die Elektrolok des verunglückten Regionalzuges aus dem Garten eines Mehrfamilienhauses gehoben. Sie war bei dem Unfall in den Garten geschleudert worden. Dieser ist nach den Bergungsarbeiten nach wie vor verwüstet. Bei dem Zusammenstoß war die Lok in den Garten geschleudert worden. Für den Schaden muss der Verursacher aufkommen.

Stand: 22.06.2010 07:36


EDIT:

Bahnstrecke bei Peine wieder befahrbar

Knapp eine Woche nach dem Zugunglück bei Peine sind die Bahnarbeiter an der Unfallstelle noch immer mit Reparaturarbeiten beschäftigt. Derzeit wechseln sie Schienen und Schwellen aus, tauschen beschädigte Signalkabel aus und reparieren die abgerissenen Stromleitungen. Unterdessen hat die Bahn den Verkehr der Fern- und Regionalzüge am Dienstagnachmittag wieder aufgenommen. Für den Zugverkehr stehe wieder ein Gleis zur Verfügung, sagte ein Bahnsprecher am Dienstag in Hamburg. Wegen bereits länger geplanter Erneuerungsarbeiten und dem eingleisigen Betrieb sei aber mit Verspätungen zu rechnen. In Peine und Vöhrum käme es außerdem zu abweichenden Gleisbelegungen.

Stand: 22.06.2010 13:52



Gruß, Olaf



9-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:22:14:17:53.

Welche 111 hat es getroffen? (o.w.T)

geschrieben von: Spanien1116

Datum: 17.06.10 08:15

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: Welche 111 hat es getroffen?

geschrieben von: toklose-torsten

Datum: 17.06.10 08:33

Das ist doch jetzt im Moment völlig egal! Wichtig ist, dass der schwerverletzte Lokführer und alle anderen wieder gut auf die Beine kommen! "GUTE BESSERUNG!"

http://up.picr.de/16408287tg.jpghttp://up.picr.de/16408288gp.jpg

Re: Welche 111 hat es getroffen?

geschrieben von: Torsten Lüddecke

Datum: 17.06.10 08:39

Der Lokführer ist versorgt und liegt im KH - das wissen wir doch mittlerweile. Gute Besserung auch von mir!

Die vorherige Frage fand ich aber auch überhaupt nicht uninteressant!

Welche meiner 11er aus HBS es erwischt hat fände ich auch wissenswert.

http://img138.imageshack.us/img138/6645/signaturly0.jpg
Wir kommen wieder, - irgendwann!!!

Gruß

Toto

Grunz ..

geschrieben von: ASa

Datum: 17.06.10 08:47

Aber hallo,

wenn der Betrieb zwischen Braunschweig und Hannover - aus welchen Gründen auch immer - eingestellt wird, dann muss der Reisende das natürlich nicht wissen.

Nach ein paar Stunden wird er schon von alleine merken, dass er besser zu Hause geblieben wäre - richtig?

Hallo - hallo ...!!! Auch ich muss häufig um 4 Uhr aufstehen und mit einem Zug um kurz nach 5 Uhr fahren ... ist es da Pflicht, sich vorher zu informieren, ob auf der Bahn gerade ein Unfall passiert ist?

Kopfschüttelnd ...

Asa

PS: Mein Text kann Spuren von Ironie enthalten (etwa so wie Studentenfutter auch Spuren von Nüssen enthalten kann). Meine Signatur habe ich bewußt hierfür ausgeschaltet.

Re: Welche 111 hat es getroffen?

geschrieben von: toklose-torsten

Datum: 17.06.10 08:50

Ich meine ja auch das es IM MOMENT egal ist. Uninteressant finde ich es natürlich auch nicht, schon weil es ein Gesicht sein wird welches auch in Bremen nun nicht mehr zu sehen sein wird. Wir werden es schon noch rechtzeizig erfahren!
Grüße,
Torsten
Zu dem in der PAZ verlinkten Artikel kann man natürlich schon Kommentare lesen, besonders lesenswert ist allerdings dieser:


Ich verstehe es nicht!!! Deniz – 17.06.10
Hier steht: Ein Personen- und ein Güterzug sind heute Nacht gegen 23.30 Uhr im Peiner Ortsteil Horst am Trakehnerring verunglückt.
Wenn um 23:30 der Zugunglück passiert ist, warum habe ich dann vor der alten Ilseder Hütte mindestens 10 Krankenwagen gesehen,
die hintereinander standen? Und ich habe die NICHT nach 23:30 gesehen, sondern zwischen 21:30 und 22:00.
Nun frag ich mich ob das ein Zugunglück war? Oder war es geplant?
Ich grübel schon die ganze Zeit...
Ich traue keinem mehr und als ich diese Nachricht gelesen habe ist es mir eingefallen und fing an nachzudenken.
Ich war bei der Ilseder Hütte von 20:45 bis 24:00 Uhr dort und haben gegrillt. Als wir die Krankenwagen sahen,
dachten wir uns nur: Es ist ein test oder sowas ähnlichen... Nach 24 Uhr kam ich nach Peine.
Ich sah Polizei haben Straßen abgeriegelt und Krankenwagen waren auf der Straße.
Nach 2 Uhr habe ich diese Nachricht gelesen und beschlossen einen Kommentar zu geben.
Zusammengefasst:
- Zugunglück gegen 23.30
- Ich sehe mindestens 10 Krankwagen an der alten Ilseder Hütte zwischen 21.30 und 22.00.
- Wir denken uns es ist ein test
- Lese diese Nachricht
Frage?
Warum haben sich die Krankenwagen schon vor dem Zugunglück versammelt?
War es ein test und sind anschließend zum Unfallort gefahren...
Oder war dieser Unfall ein Plan gewesen?
Ich würde jetzt mal gerne wissen, was ihr darüber denkt.
Deniz


Da werden also zwei unabhängige Ereignisse, die zufällig zu annähernd gleicher Zeit und gleichen Ortes geschehen, gleich zur Grundlage einer Verschwörungstheorie.

Einstein meint(e) dazu:
"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere."
Könnte auch auf Wahlen zutreffen.

"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
Sofern das Universum wirklich unendlich ist, ist nach der Wahrscheinlichkeit ein Zusammentreffen obiger Umstände ein völlig "natürlicher" Vorgang, und hat nicht mit Verschwörungen zu tun. Nur versuchen eben viele Leute hinter vielen Dingen einen tieferen Sinn zu finden, als sie als das anzuerkennen, was sie sind : Zufall.

Andreas

P.S. Blaschke, übernehmen Sie !
mal wieder typische DSO-Streitereien hier. GErade auf Seite Eins. Traurig Traurig.
Wir könenn froh sein, das es in der Nacht war der Unfall und das es NUR 50 Reisende getroffen hat.

Aktuell ist wohl die Strecke zwischen Vechelde und Hämelerwald gesperrt und die Züge werden Umgeleitet. SEV ist eingerichtet alles weitere dazu bietet bahn.de/aktuell Niedersachsen.

"Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein."
Jiddu Krishnamurti

Das ist ja sowas von bescheuert! (o.w.T)

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 17.06.10 09:31

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

?? Güterzug - welches EVU ??

geschrieben von: 17 1179

Datum: 17.06.10 09:48

Den Bildern nach bestand der Kies - Zug aud den bekannten blauen Rail - Pro - Schotterwagen. Mit diesen Waggons fahren ja eigentlich nur Private herum. Welches EVU hat denn den Zug bespannt ??

im radio sprachen sie ...

geschrieben von: 6001

Datum: 17.06.10 09:58

17 1179 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Den Bildern nach bestand der Kies - Zug aud den
> bekannten blauen Rail - Pro - Schotterwagen. Mit
> diesen Waggons fahren ja eigentlich nur Private
> herum. Welches EVU hat denn den Zug bespannt ??

auf antenne oder ffn (ich weiß es nicht mehr genau) sprachen sie heute früh von der "MWB" ...

... außerdem wurde gegen 06-30 auf antenne (vom reporter live vor ort) berichtet, das nun ein lokführer eingetrroffen sei, der sich darum kümmern wollte alles was noch fahrbar sei wegzufahren! %-)

gruß andreas alias http://abload.de/img/6001bqeqqd.jpg

Wer haftet?

geschrieben von: Klaus-Peter

Datum: 17.06.10 10:18

Haftet das EVU oder haftet der Eigentümer von den Waggons? Oder gehören die Waggons dem EVU? Wer ist "MWB"?

Re: Wer haftet?

geschrieben von: C+D

Datum: 17.06.10 10:24

Das ist doch ganz einfach:

Zunächst haftet das EVU für alles.
Hat es am Waggon gelegen, kann das EVU am Halter Regreß nehmen. Ist jedoch das EVU schuld, haftet das EVU allein. In diesem Fall dürfte zu klären sein, ob der Zug ordnungsgemäß durch einen Wagenmeister untersucht wurde und der betreffende Waggon für i.O. befunden wurde (also z.B. auch nicht überladen wurde). Dann bleiben vermutlich nur verdeckte Mängel oder während der Fahrt eingetretene Mängel am Waggon (Federbruch, Heißläufer o.ä.) - dann haftet letztendlich der Halter.

Re: Wer haftet?

geschrieben von: Jan Borchers

Datum: 17.06.10 10:25

Klaus-Peter schrieb:

> Haftet das EVU oder haftet der Eigentümer von den
> Waggons? Oder gehören die Waggons dem EVU? Wer ist
> "MWB"?

Mal pauschal gesagt, es haft der Eigentümer von dem Teil, was das Unglück ausgelöst hat, d.h. bei Gleisschaden DB Netz, bei Achschaden das EVU der Güterwagen, bei in die Speichen geworfenem Holzstück der Werfer bzw. der Erziehungsberechtigte des Kindes.

MWB Mittelweserbahn.

Re: ?? Güterzug - welches EVU ??

geschrieben von: Torsten Lüddecke

Datum: 17.06.10 10:41

MWB [www.mittelweserbahn.de] dürfte wohl richtig sein.

Eben konnte ich eine Re 4/4 vorgespannt am Gz erkennen. Die Braunschweiger 111er war nicht zu sehen.
Bei dem Gz dürfte es sich um diesen Zug hier handeln der am 15.06 in Helmstedt gesichtet wurde und der wegen der umfangreichen Bauarbeiten auf der KBS 310 zwischen Braunschweig und Magdeburg hier regelmäßig pendelt.

[www.drehscheibe-foren.de]

http://img138.imageshack.us/img138/6645/signaturly0.jpg
Wir kommen wieder, - irgendwann!!!

Gruß

Toto

Fast 100% sicher 111 090

geschrieben von: Torsten Lüddecke

Datum: 17.06.10 10:57

Leider!

Auf dem N-24 Video Link weiter oben ist kurzzeitig zu sehen das es sich um eine 09x Seriennummer handelt mit -7 als Kontrollziffer!
Da wir hier in HBS nur die 090, 091 und die 092 haben passt das leider nur auf die 111 090.
Und die kam erst vor kurzem aus LDX

Sollte jetzt auch noch der Führerstand 1 vorn gewesen sein könnte es das für meine 111er gewesen sein.

http://img138.imageshack.us/img138/6645/signaturly0.jpg
Wir kommen wieder, - irgendwann!!!

Gruß

Toto




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:17:11:02:52.

es könnte 111 090 gewesen sein (o.w.T)

geschrieben von: Dampfstoß

Datum: 17.06.10 11:03

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Es ist 111 090 die es erwischt hat (o.w.T)

geschrieben von: BR146106

Datum: 17.06.10 11:09

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Es gibt keinen eingleisigen Betrieb wegen der Baustelle

geschrieben von: BR146106

Datum: 17.06.10 11:18

Moin,

aufgrund der Bauarbeiten in Peine werden die Züge durch den Güterbahnhof gefahren. Die Baustelle ist von Ende Bahnsteig bis Ende Güterbahnhof im Richtungsgleis Hannover - Braunschweig.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Es ist 111 090 die es erwischt hat

geschrieben von: DerAltenbekener

Datum: 17.06.10 11:20

Wenn der Schaden nicht zu groß ist, bestehen doch durchaus Chancen auf eine Aufarbeitung. Zumal die 160km/h Fahrzeuge wohl gebraucht werden und die DB den Schaden wsl. nicht selbst bezahlt!

Dieses "verkehrsrote Geraffel" ist ja schlimm!
"Seit wann ist die bauliche Kürzung von Bahnsteigen ein Beitrag zur Verkehrswende?" (fentapi 19.2.2019)


mfg DerAltenbekener

Re: Es ist 111 090 die es erwischt hat

geschrieben von: Jan Borchers

Datum: 17.06.10 11:31

DerAltenbekener schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wenn der Schaden nicht zu groß ist, bestehen doch
> durchaus Chancen auf eine Aufarbeitung. Zumal die
> 160km/h Fahrzeuge wohl gebraucht werden und die DB
> den Schaden wsl. nicht selbst bezahlt!

Auf [www.abendblatt.de] gibt ne Bildergalerie bei Sonne. Da sieht man, dass die Lok zerstört ist, der Rahmen unter Fst 1 ist abgeknickt.

Ein wohl für sich sprechendes Bild aus dieser Serie ohne weitere Worte: [www.abendblatt.de]

Die Achse gehöhrt aber .....

geschrieben von: BR146106

Datum: 17.06.10 11:45

Moin,

zu einem der Güterwagen die es getroffen hat. Also wenn man sich die Bilder ansieht, kann man froh sein das der Tf da noch Lebend raus gekommen ist. Ob die Lok nochmal an rollen kommt, wage ich zu bezweifeln.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Fast 100% sicher 111 090

geschrieben von: Nico Kunze

Datum: 17.06.10 11:54

Zitat:
passt das leider nur auf die 111 090.
Und die kam erst vor kurzem aus LDX
Naja, ist auch schon zwei Monate her... 08.04.2010 LDX
Aber wie heißt es so schön: Neu zieht an!

Re: Fast 100% sicher 111 090

geschrieben von: TW2528

Datum: 17.06.10 11:58

Torsten Lüddecke schrieb:
-------------------------------------------------------

> Sollte jetzt auch noch der Führerstand 1 vorn
> gewesen sein könnte es das für meine 111er gewesen
> sein.

Das sind also DEINE Loks? *grübel*

Re: eingleisiger Betrieb?

geschrieben von: Fabian Schuler

Datum: 17.06.10 12:04

Ich bezog mich aber auf den Beitrag, auf den ich geantwortet habe.

Re: Fast 100% sicher 111 090

geschrieben von: Torsten Lüddecke

Datum: 17.06.10 12:16

Wenn du sonst nicht zu grübeln hast - Respekt!
Ansonsten bleibt es bei "meine!" Aber rege dich nicht weiter auf - ist nicht gut für den Blutdruck.

111 090 aufgenommen am 13.04.2010 in Groß Gleidingen.

http://img10.imageshack.us/img10/6906/11109013042010.jpg

http://img138.imageshack.us/img138/6645/signaturly0.jpg
Wir kommen wieder, - irgendwann!!!

Gruß

Toto

Volle Zustimmung! (o.w.T)

geschrieben von: Railchris

Datum: 17.06.10 12:19

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)


Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Re: Entgleister Zug ist...

geschrieben von: Kreuztafelfan

Datum: 17.06.10 12:32

Der RE ist von der Deutschen BAHN AG, kann mir jemand sagen, zu welchem Unternehmen der Güterzug gehört?

http://up.picr.de/23723996tf.gif

Re: Entgleister Zug ist...

geschrieben von: Torsten Lüddecke

Datum: 17.06.10 12:38

Das steht doch weiter oben bzw. auf Seite 2.
Höchstwahrscheinlich MWB.

http://img138.imageshack.us/img138/6645/signaturly0.jpg
Wir kommen wieder, - irgendwann!!!

Gruß

Toto

Re: Entgleister Zug ist...

geschrieben von: 219 027-0

Datum: 17.06.10 12:38

Kreuztafelfan schrieb:
-------------------------------------------------------
> Der RE ist von der Deutschen BAHN AG, kann mir
> jemand sagen, zu welchem Unternehmen der Güterzug
> gehört?


Dann kau Dir doch den Thread noch mal durch, da kam es schon zur Aussprache!

http://loksounds.eu/banner.jpg
===============>>> DIESELPOWER <<<==============

Re: Es ist 111 090 die es erwischt hat

geschrieben von: Reichsbahn Roland

Datum: 17.06.10 12:40

Dann war dies gestern wohl eine ihrer letzten Fahrten:

DSC_1336_20100616_Hannover_111090-7_RE.jpg

siehe auch [www.drehscheibe-foren.de]

Gruß
Roland


Es grüßt
Der QueRoland


[www.fotocommunity.de] [www.v100-online.de] [v100.de]
P.S.: Ich wollte nur noch sagen, daß ich nichts von Reformen halte; weder von der Bahnreform, noch von der Rechtschreibreform. Ich schreibe so, wie ich es gelernt habe! Fehler möge man mir verzeihen ...




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:17:16:59:45.

Re: Es ist 111 090 die es erwischt hat

geschrieben von: 181fan

Datum: 17.06.10 12:52

Nachdem das geklärt ist würde mich noch interessieren, welche die andere beteiligte Lok war. Tatsächlich die 1206?

Re: Es ist 111 090 die es erwischt hat

geschrieben von: Torsten Lüddecke

Datum: 17.06.10 12:58

Auch das stand schon in etwas früheren Beiträgen.
Zuglok des Gz war eine SBB Re 4/4, ob die 1206 noch als weitere dritte Lok dahinter gestanden hat konnte ich von Bü nicht erkennen.

In einer früheren Sichtung aus Helmstedt waren sie noch als Einheit gekoppelt. Ob das letzte Nacht auch so war - ???

http://img138.imageshack.us/img138/6645/signaturly0.jpg
Wir kommen wieder, - irgendwann!!!

Gruß

Toto

Re: Schau mal drei Beiträge weiter unten

geschrieben von: 219 027-0

Datum: 17.06.10 12:33

Tja, manche lernen es nie ;)
Hauptsache, man hat erstmal etwas in die Tasten gehämmert ...

http://loksounds.eu/banner.jpg
===============>>> DIESELPOWER <<<==============

NACHSCHLAG aus der Kategorie "Symbolbilder"

geschrieben von: unimog_andi

Datum: 17.06.10 13:24

Man ist ja nun im Netz schon einiges gewöhnt, wenn um die Ausstattung von Nachrichten mit Bildern geht, insbesondere dann, wenn es um die sogenannten "Symbolbilder" geht.

Aber hier

[www.finanzzeug.de]

wird es schon grausam.

Andreas

Re: Es ist 111 090 die es erwischt hat

geschrieben von: interfrigo

Datum: 17.06.10 13:24

da die 111er auch schon über 30 Jahre alt ist wird diese Gurke bestimmt nicht mehr aufgearbeitet so wie die ausschaut.In den nächsten Jahren reist die 111er eh nach und nach zum Bender...es leben die Neubauloks!

Re: Der NDR dazu:

geschrieben von: Jens-Peter Dehne

Datum: 17.06.10 13:27

118 640 - 2 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Quelle:
> [www.ndr1niedersachsen.de]
> lueck112.html
> Die Bahn leitet die Intercity-Züge zwischen
> Hannover und Leipzig derweil über Wolfsburg und
> den Regionalverkehr über Hildesheim um. Für den
> Berufsverkehr ist zwischen Vechelde, Peine und
> Hämelerwald ein Ersatzverkehr mit Bussen
> eingerichtet. Zwischen Hämelerwald und Hannover
> sowie Vechelde und Braunschweig besteht
> Bahnangaben zufolge ein Pendeverkehr auf der
> Schiene.
>
> Stand: 17.06.2010 09:48

Hallo!

Heute morgen in Hannover auf dem Hbf lief es wie beim NDR beschrieben:
- IC-Umleitung via Wolfsburg (mit Halt in WOB), ca. +15 min
- RE Bielefeld/Rheine via Hildesheim (ohne Halt in Hildesheim) direkt nach Braunschweig ca. +20 min
- RE Verstärker Ausfall (war aber glaube ich eh wegen der Bauarbeiten)
- Ersatzzug Hannover - Hämelerwald mit 424 ca. + 10 min

Es gab einige Durchsagen zur Situation, die IMHO die Reisenden angemessen informierten.

Grüße,
jpd

Dumm ist der, der Dummes tut. (Forrest Gump)

SEV Peine - Braunschweig mit 628 (o.w.T)

geschrieben von: janu1986

Datum: 17.06.10 13:49

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Güterzuglokführer wurde gewarnt, aber zu spät

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 17.06.10 13:53

Moin,

ein Detail zum Unfallverlauf unter [www.haz.de] (Edith sagt: Olaf "118 640" schrieb es schon vor mir, ich hatte seine Änderung nicht mitbekommen):
Wie die Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle in Bonn mitteilte, hatten Bahnarbeiter in Peine bei der Durchfahrt des Güterzuges Unregelmäßigkeiten bemerkt und den Lokführer zum Halten aufgefordert. Noch während der Zug bremste, löste sich ein Teil der 50 Waggons, einige sprangen aus der Spur. Direkt in diesem Moment kam in Gegenrichtung der Regionalexpress und es kam zur Kollision.

Edit: Im Link auch ein Video aus der Luft.

/Sören



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:17:17:35:15.

Unfall in Peine,Link mit Bildern und Film

geschrieben von: 403èr

Datum: 17.06.10 14:01

Zum Zugunglück in Peine gibt es auf der Seite:www.nonstopnews.de sehr viele Bilder und einen Videoclip.
Hallo zusammen.

Gerade im Internet gefunden:
Gestern Abend gegen 23:30 gab es schon wieder eine schweres Zugunglück.
Diesmal in Peine. Beteiligt war ein Güterzug und ein Personenzug.
Es gab 16 zum Teil schwer verletzte Menschen.

Einfach den folgenden Artikel lesen:

Schwerer Unfall in Peine Neu!
17.06.2010
Schon wieder ein schwerer Zugunfall – diesmal in Peine. Dort entgleisten am späten Mittwoch abend gegen 23:20 Uhr drei Wagen ein Güterzugs. Kurz darauf fuhr der entgegenkommende RE 14019 (Rheine – Braunschweig) in das Hindernis, worauf die Lok sowie die ersten beiden Wagen entgleisten und eine Böschung herunterstürzten. Dabei wurden 16 Menschen im Reisezug zum Teil schwer verletzt. Insgesamt befanden sich 65 Reisende im Zug. Auch hier landete die Lok – eine Braunschweiger 111 - und der erste Wagen im Vorgarten eines Wohnhauses an der Strecke. Die Strecke zwischen Vöhrum und Peine ist bis auf weiteres voll gesperrt. Der Fernverkehr wird über Wolfsburg, der Nahverkehr über Hildesheim umgeleitet. Zur Bedienung der Halte zwischen Braunschweig und Lehrte wurde ein Busersatzverkehr eingerichtet. Die Lok und der erste Wagen weisen so starke Schäden auf, dass eine Rückkehr in dne Einsatz mehr als unwahrscheinlich erscheint.
Quelle: diverse


Gruß, Stephan

Re: Grunz ..

geschrieben von: sg

Datum: 17.06.10 14:57

Ja, der Servicepoint in Braunschweig ist auch immer für negative Überraschungen gut - bin da irgendwann nachts wegen ICE-Verspätung in Göttingen über Hannover und dann mit RE weiter. Der Servicepoint in Hannover hat in Braunschweig extra angerufen, um noch Taxigutscheine ausgeben zu lassen. Dort angekommen, alles verrammelt und zu. Glücklicherweise kam dann ein motivierter Bahmitarbeiter des Weges, der mit uns den Sicherheitsdienstmenschen gesucht hat, und der hat uns die Dinger dann unterschrieben. Das nur am Rande.

Und jetzt zu der Sache hier: die Bahn hatte es wohl nicht so leicht, ein Notfallkonzept zu finden, was soll auch groß gehen? Die Idee über Hildesheim funktioniert höchstens an Tagesrandlagen, sonst ist die eingleisige Strecke so schon mit dem Fernverkehr und den RB nach Hildesheim ziemlich voll. Die Bahn hat auf die Weise ein paar Züge fahren lassen, das aber offenbar wieder aufgegeben. Über Wolfsburg ist auch nix, da müsste dann Kopf gemacht werden, wenn ich mich nicht irre.
Da hat die Bahn jetzt das einzig richtige gemacht und den Fernverkehr über Hildesheim und WOB für Nahverkehrskarten freigegeben, so kommt man mit rund 20 Minuten Verspätung in Hannover an.

Den Fahrgästen zwischen Braunschweig und Hannover hilft das natürlich nichts, aber so eine Regionalexpress-Linie mit knapp 600 Sitzplätzen (die zur HVZ auch voll sind) ersetzt man nicht so einfach durch Busse. Es kommt auch alles zusammen, heute morgen dann noch Vollsperrung auf der A2, d.h. Landstraßen auch ziemlich "dicke". Manchmal gehts halt nicht, aber dann sollte man den Servicepoint schon besetzen. Braunschweig halt ^^
BR146106 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Moin,
>
> aufgrund der Bauarbeiten in Peine werden die Züge
> durch den Güterbahnhof gefahren. Die Baustelle ist
> von Ende Bahnsteig bis Ende Güterbahnhof im
> Richtungsgleis Hannover - Braunschweig.
>
> gruß carsten

Hallo,
ist der Gbf nicht komplett VPS-Eigentum oder wo verläuft da die Grenze?

Gruß aus IC 144,
Fabian

Wer hat Schuld? Wie verhindert man sowas?

geschrieben von: Litra_EG

Datum: 17.06.10 15:10

Nach Brühl landet also mal wieder ein Zug in fremden Vorgärten.

Warum sind die Güterwagen entgleist, und warum war es nicht möglich, den nun schwer verletzten Lokführer etwa per Handy zu warnen? Welchen Einfluss hatten die Bauarbeiten auf den Unfallablauf?

Das wäre zu klären. Nach Eschede und Brühl musste auch manches überdacht werden.

Bekennender Westalgiker =)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:17:15:12:14.
Moin,

das ist jetzt auch für mich schweer Nachzuvollziehen. Da müsste man genau in den Bf.-Plan schauen. Aber ich gehe davon aus das der zu befahrende Bereich noch zum DB-Netz gehöhrt.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Wer hat Schuld? Wie verhindert man sowas?

geschrieben von: C-Lokführer

Datum: 17.06.10 15:20

Litra_EG schrieb:
-------------------------------------------------------
> Nach Brühl landet also mal wieder ein Zug in
> fremden Vorgärten.
>
> Warum sind die Güterwagen entgleist, und warum war
> es nicht möglich, den nun schwer verletzten
> Lokführer etwa per Handy zu warnen? Welchen
> Einfluss hatten die Bauarbeiten auf den
> Unfallablauf?
>
> Das wäre zu klären. Nach Eschede und Brühl musste
> auch manches überdacht werden.



Schön das du deinen Beitrag nochmal geändert hast. Die Ursprungsversion war ja noch reißerischer.

> Nach Brühl landet also mal wieder ein Zug in
> fremden Vorgärten.

Sollte dieser Satz besonders witzig sein, dann hab ich wahrscheinlich kein Humor mehr. Vielleicht fliegt der Satz ja beim zweiten Edit raus.


> Warum sind die Güterwagen entgleist, und warum war
> es nicht möglich, den nun schwer verletzten
> Lokführer etwa per Handy zu warnen? Welchen
> Einfluss hatten die Bauarbeiten auf den
> Unfallablauf?
>
> Das wäre zu klären. Nach Eschede und Brühl musste
> auch manches überdacht werden.


Diese Fragen werden weder von dir, mir noch vom Rest der Foren-Gemeinde geklärt werden (können). Vielleicht hilft ja eine Bewerbung beim Eisenbahn-Bundesamt. Dann darfst du vielleicht aktiv an der Aufklärung der Umstände des Unfalls mitwirken.


In diesem Sinne:

Schönen Tag noch.

Re: Wer hat Schuld? Wie verhindert man sowas?

geschrieben von: BR146106

Datum: 17.06.10 15:23

Moin,

man stellt den Zugbetrieb kommplett ein, dann kann nix passieren. Die Sicherste Sache.

Bei Brühl war die Sache klar, zu schnell durch die Weiche und ab in den Garten. Das Klärenn des genauen Unfallsachverhaltes obliegt den jenigen die es immer machen und darüber wird es einen Abschlussbericht geben. Alles ist ohne Klärung reine Spekulation.

Eine Warung über Handy dauert länger als man glaubt. Ausserdem gibt es Zugfunk und da geht es wesentlich schneller. Warum, Wieso usw. klären andere.

gruß carsten

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Re: Es ist 111 090 die es erwischt hat

geschrieben von: Addy1979

Datum: 17.06.10 15:29

Im Zusammenhang mit dem Unfall: Ist es bei den Lärmschutzwänden bautechnisch vorgesehen, daß eventel ein Zug entgleisen könnte und gegen diese prallen könnte? Ist es vorgesehen, daß diese bei einen Aufprall nachgeben, ein Teil der Afprallenergie aufnehmen und so den Schaden verringern? Oder haben diese nur die eine Funktion - Lärmschutz?

Da immer mehr Strecken mit diesen Wänden zugebaut werden, stellt sich die Frage zurecht. Wenn ein Zug von der Strecke abkommt, entsteht da nicht größerer Schaden, bzw. ist das Risiko für Mensch und Material nicht größer wenn Lärmschutzwände an der Strecke aufgestellt sind???

Re: Wer hat Schuld? Wie verhindert man sowas?

geschrieben von: bahnfan89

Datum: 17.06.10 15:33

Zitat aus dem Beitrag von 118 640-2 aus Quelle: [www.ndr1niedersachsen.de]

Bahnarbeiter in Peine hatten kurz vor dem Unfall bei der Durchfahrt des Güterzuges Unregelmäßigkeiten bemerkt und den Zugführer zum Halten aufgefordert, ...

Die Frage die sich mir stellt, welche Unreglmäßigkeit hat den der "Bahnarbeiter" festgestellt und warum wurde der gesamte Zugverkehr, auf dem Streckenabschnitt, nicht vorsorglich über den Zugnotruf gestoppt.

...
Grüße Andy



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:17:15:36:32.

Re: Wer hat Schuld? Wie verhindert man sowas?

geschrieben von: sg

Datum: 17.06.10 15:43

Das ging wohl alles sehr schnell, der Güterzug war ja noch nicht einmal zum Halten gekommen (laut anderem Bericht). Bei der Annahme, dass der Güterzug 60 km/h schnell gefahren ist, die Unfallstelle ist knapp 2km von den Bauarbeiten entfernt, hatte man knapp zwei Minuten Zeit, um den Anruf zu tätigen und weitere Maßnahmen einzuleiten.

Re: Es gibt keinen eingleisigen Betrieb wegen der Baustelle

geschrieben von: DRU

Datum: 17.06.10 15:55

Hallo,

Fabian Schuler schrieb:
> ist der Gbf nicht komplett VPS-Eigentum oder wo
> verläuft da die Grenze?

Nein, der Gbf gehört nicht komplett zur VPS. Hinter dem Personenbahnhof Richtung Osten / Braunschweig, gehören zwei Gleise entlang des Stahlwerks / Südseite der DB (und das Gleis auf der Nordseite sowieso) und noch weiter östlich der komplette Übergabebahnhof mit insgesamt neun Gleisen (sagen jedenfalls die eingezeichneten Grenzen in meinem Plan vom Werk Peine). Nach der Ausfahrt vom Übergabebahnhof Richtung Osten liegt zusätzlich noch ein recht langes, in Höhe der Schlackeanlage des Stahlwerks an einem Prellbock endendes Gleis der DB. Die Bezeichnungen der einzelnen, eben beschriebenen Abschnitte lauten bei der VPS-Infrakstruktur übrigens "Bf Peine West", "Bf Peine Verbindungsbahnhof" sowie "Bf Peine Ost" (da ich an sich kein großer Bahnexperte bin, bitte ich mir die vielleicht nicht korrekte Verwendung der Begriffe wie Übf o.ä. hier nachzusehen).

Der ehemalige Stückgutbahnhof gegenüber dem Empfangsgebäude (Güterschuppen vor ca. 20 Jahren abgerissen, Großteil der Gleise etwa in den letzten zwei Jahren zurückgebaut, nachdem die Weichenverbindungen teilweise schon vorher gekappt waren; Teil des Areals jetzt an die Stadt Peine verkauft, wird PR-Parkplatz) mit vormals insgesamt wohl acht und jetzt noch drei Gleisen gehört ebenfalls der DB.


Gruß

Daniel

Wie geht das, SEV mit 628?

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 17.06.10 15:57

Wird der mit einem Culemeyer gefahren oder hat der die Dollies vom SchiStra-Bus drunter oder was?

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Frage zum aktuellen Betriebskonzept

geschrieben von: 140757

Datum: 17.06.10 16:04

Als ich heute morgen nach Hannover gefahren bin, ist der RE um 08:20 ab Braunschweig über Hildesheim ohne Halt bis nach Hannover gefahren. Im RIS finde ich nun keine entsprechenden Züge mehr. Gibt es mittlerweile nur noch den Pendel zwischen Peine (heute morgen Vechelde) und Braunschweig sowie die RE's von/bis Rheine/Bielfeld und Hämelerwald? Hat man das im Laufe des Tages umgestellt?

Re: NACHSCHLAG aus der Kategorie "Symbolbilder"

geschrieben von: 218 498-4

Datum: 17.06.10 16:14

unimog_andi schrieb:
-------------------------------------------------------
> Aber hier
>
> [www.finanzzeug.de]
> orddeutschland-16-verletzte-18124
>
> wird es schon grausam.


Allerdings ;o)

DSO-Mystery und die gelösten Fälle:

Wie kommen die "Dellen" auf die Front der 101? Lösung

Was sind das für komische graue Wagen mit grünen Türen? Lösung

Was spricht gegen DS-100 Abkürzungen? Nichts. Aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben.

Re: NACHSCHLAG aus der Kategorie "Symbolbilder"

geschrieben von: Spanien1116

Datum: 17.06.10 16:25

Von mir natürlich auch gute Besserung an alle Verletzten.

Re: Wie geht das, SEV mit 628?

geschrieben von: sg

Datum: 17.06.10 16:37

Etwas unglücklich formuliert, es fährt ein Ersatzzug von Braunschweig über Vechelde nach Peine (mittlerweile, heute Vormittag nur bis Vechelde), dort kann man dann in den SEV umsteigen, der wahrscheinlich über Vöhrum nach Hämelerwald fährt, dort enden die planmäßigen Züge nach Braunschweig nämlich. Das ist für mich als Vöhrumer natürlich wieder toll gelaufen, denn eigentlich könnte man auch bis Vöhrum fahren, aber das geht wohl Weichen- und/oder Signaltechnisch nicht.

Re: Wer hat Schuld? Wie verhindert man sowas?

geschrieben von: BR146106

Datum: 17.06.10 16:49

Moin,

der "Bahnmittarbeiter" dem das Aufgefallen ist wird wohl von der Baufirma gewesesn sein oder einer der Sipos die dort an der Baustelle tätig sind. Die haben zwar ein Funkgerät ggf. noch ein Handy aber eventuell auch keinen direkten Kontakt zum FDL. Somit muss es also über weitere Stellen gemeldet werden und das hält eben auf.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:17:16:49:25.

Re: Frage zum aktuellen Betriebskonzept

geschrieben von: sg

Datum: 17.06.10 18:05

Man hat wohl festgestellt, dass betriebsbedingt keine weiteren Züge auf der Strecke fahren können (eingleisig, ICE-Fernverkehr nach HI/FFM und Regionalbahn nach HI), jedenfalls nicht zu jeder Tageszeit, und hat sich entschlossen, die Fernverkehrszüge von BS nach HI sowie von WOB nach H für Nahverkehrstickets freizugeben. Ich habe meine Tour für heute Abend nach H geplant, der RE bräuchte planmäßig über Peine 45 Minuten, mit RB nach WOB und von da mit IC/ICE nach H sind es rund 20 Minuten mehr, das ist zwar nicht toll, aber hinnehmbar. Man hat beim RIS auch recht schnell reagiert und die zusätzlichen Verbindungen aufgenommen, ich kriege von Braunschweig nach Hannover jetzt also auch die entsprechenden Verbindungen angezeigt. Und ein Hinweis für Radfahrer: die RB nach HI besteht aus n-Wagen, die S-Bahn von HI nach H kann ebenfalls Fahrräder befördern, so sollte man auch mit dem Rad nach Hannover kommen. Nur dauert das...

Die Regionalexpresszüge H - BS enden und beginnen im Westen in Hämelerwald, der Bahnhof ist dort dreigleisig, und nach Peine geht es dann weiter mit Bussen.

Im Osten fahren Pendelzüge bis Peine, dort weiter mit Bussen.

Edit: jetzt fährt gerade ein RE von Hannover nach BS über HI (?) durch und offenbar um 2020 auch wieder zurück.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:17:19:09:24.

Irgendwas geht immer ...

geschrieben von: ASa

Datum: 17.06.10 18:11

Hallo,

wenn der Servicepoint noch zu ist, dann suche ich Leute von der Bahnhofsmission. Und wenn die nicht da sind (gibt´s sowas?), dann kann man die doch sicher irgendwie hertrommeln. Die können zumindest erklären, dass die Strecke dicht ist...

Also: Es wird sich doch irgendjemand in Braunschweig finden lassen, der frühmorgens den ersten unausgeschlafenen "Fahrgästen" sagen kann, was los ist. Fahrtenkauskünfte erwarte ich da noch nicht ...

MfG - Asa

----------------------------------
Meine Windmühlenflügel sind:

Humorlosigkeit in Internetforen.

Ich weiß, es ist fast aussichts-
los, aber wer aufgibt, hat schon
verloren.

-----------------------------------

Der ist ja der Brüller!!!

geschrieben von: ASa

Datum: 17.06.10 18:21

Hallo,

als nächstes kommen die Meldungen über die Zugunglücke auf der Modellbahn!!!

Schrecklich! Drei Preiserfiguren zermalmt!

(Da kann ich mir das Lachen nicht verkneifen - trotz der realen Verletzten. T´schuldigung tut mir leid. Aber wie kann man auf die Idee kommen, einen entgleisten Modellbahnzug mit der traurigen Nachricht aus der Realität verknüpfen???)

Asa

Re: Irgendwas geht immer ...

geschrieben von: sg

Datum: 17.06.10 18:22

Die Bahnhofsmission in Braunschweig hat werktags von 8:30 bis 17:30, samstags gar nicht und sonntags von 10:00 bis 17:30 geöffnet.

Re: Fast 100% sicher 111 090

geschrieben von: VT 97.9

Datum: 17.06.10 18:31

Nico Kunze schrieb:
-------------------------------------------------------
> passt das leider nur auf die 111 090.
> Und die kam erst vor kurzem aus LDX
> Naja, ist auch schon zwei Monate her... 08.04.2010
> LDX
> Aber wie heißt es so schön: Neu zieht an!

An diesem Tag hatte ich Geburtstag -> schade um die schöne Lok, besonders in Vr gefällt mir die BR besonders gut.

Allen Verletzten gute Besserung auch von mir, zum Glück ist nicht noch schlimmeres passiert.

Gruß Z.B.

Re: Der NDR dazu: Entgleisung vor dem Unglueck

geschrieben von: BR752

Datum: 17.06.10 19:23

Ergaenzung auf den NDR Seiten:

[www.ndr.de]

Zitat:
Mindestens ein Waggon des Güterzuges sei aus noch ungeklärter Ursache bereits vor dem eigentlichen Unglück entgleist, teilte das Eisenbahnbundesamt mit. Den Angaben zufolge war an der Unfallstelle deutlich zu sehen, dass aus den Schienen gesprungene Räder auf einer Strecke von mindestens zehn Metern Betonschwellen im Gleisbett demoliert hatten. Der Lauf der Achsen wird laut Bundespolizei durch neben den Gleisen stehende Achszähler regelmäßig kontrolliert. Von dem Güterzug bei Peine hatte es laut Eisenbahnbundesamt am späten Mittwochabend eine Fehlermeldung bei der Bahn gegeben. Daraufhin forderte diese den Lokführer des Güterzuges zu Stoppen auf. Der Güterzug riss beim Bremsen offenbar in Höhe der entgleisten Waggons auseinander. Die Spitze des hinteren Zugteils rutschte in den Bereich der Nachbargleise. Dort krachte die entgegenkommende Regionalbahn in die Wagen. "Es blieb keine Zeit mehr, um den Lokführer des Regionalexpress' noch zu warnen", sagte Brand.

Die Meldung ist mir nicht Schlüssig genug

geschrieben von: BR146106

Datum: 17.06.10 19:33

Moin,

rein Logisch betrachtet: Wo liegt der Messpunkt, bestimmt nicht im Bf Peine, sondern davor. Bei Ansprechen der Ortung ist der Zug je nach Meldung vor der Einfahrt anzuhalten. Sollte es eine Entgleisungsortung gewesesn sein sollte der Zug sofort gestoppt werden und wäre niemals soweit gekommen. Ferne fürhen die Fahrwegen z. Zt durch die Überholungsgleise des Bf. Peine Und Beschädigungen 10m vor der Unfallstelle sagen nicht zuviel aus, Vergleich Eschede 6 Km vorher!

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Eurorunner schrieb:
-------------------------------------------------------
> n/t

Man schafft es doch kaum, die Wagen alle auf Flüsterbremsen umzurüsten, daher wird die Realisierung dieses Vorschlags wohl noch viel länger auf sich warten lassen, als wie die Bremsumrüstung.

Gruss Kabelcontainer, Tf bei Cargo, Railion, Railion Logistics, Schenker, Schenker Rail, Cargo 2.0


Die Bahn hat einen Wert von 120 Mrd. und Mehdorn will sie für 7 Mrd unbedingt an den Russen verkaufen. Warum wohl? Schon mal was von streikenden russischen Lokführern gehört? Die werden vorher erschossen und Ruhe ist!

Urban Priol

Gedanken zum Unfall

geschrieben von: Küstenbahnfan

Datum: 17.06.10 20:05

Moin-Moin,

wenn ich die Bilder [nachrichten.antenne.com] in Ruhe auf mich wirken lasse, kommen mir unweigerlich die Gedanken von Eschede in den Sinn. Nicht auszudenken, wenn die Lok wenige Meter später umgekippt und an der Brücke hängengeblieben wäre! Auch daß es zu dieser Zeit und nicht im Berufsverkehr passiert ist, ist in diesem Zusammenhang bemerkenswert. Da müssen sehr viele Schutzengel am Werk gewesen sein!!!
Ich hoffe, daß sie die zum Unfall führenden Umstände am Güterzug bzw. an der Baustelle einwandfrei ermittelt werden können um derartige Vorkommnisse in der Zukunft zu vermeiden oder verhindern zu können.
Weiterhin hoffe ich, daß der Tf sich von den Unfallfolgen baldmöglicht erholen wird.

Bahnfreundliche Grüße
vom Küstenbahnfan Jürgen
ob die geholfen hätten ist mehr als unwahrscheinlich, denn wenn die verursachende Achse nur 10 m vorher entgleist ist, wäre bereits alles zu spät gewesen. Selbst wenn es mehrere 100 m vor dem eigentlichen Unfall passiert wäre. Die Zeit für eine Streckensperrung wäre zu kurz gewesen. Und der auf den entgleisten Waggon auflaufende Zug wäre nach Zwangsbremsung durch Zugtrennung (oder Betriebsbremsung durch den Tf) auf jedenfall ins Profil des Gegengleises geraten.

Verhindern läßt sich so ein Unglück nicht, aber die Entwicklung, daß immer weniger Eisenbahner entlang einer Strecke sitzen, denen eine Unregelmäßigkeit an einem mehrere 100 m langen Zug auffallen kann, trägt bestimmt nicht dazu bei die Wahrscheinlichkeit eines Unglücks zu verringern.

Es gibt bereits heute zuviele Strecken auf denen ein Zug 20 oder mehr Kilometer zurücklegen kann, ohne daß ein Eisenbahner ihn zu Gesicht bekommt. Vom eigenen Tf oder dem entgegenkommender Züge mal abgesehen.
Hamster30Plus schrieb:
-------------------------------------------------------
> Und schon faengt man an der Informationspolitik herum zu meckern,
> oh man zum Glueck das ich heut so bekloppte Mitreisende nicht ertragen muss.
>
> Morgen Stund hat heut mal kein Gold im Mund.
> Hamster30Plus der heut zu Hause bleibt.


Servus,

ganz ehrlich: ich empfinde so etwas auch als Zumutung. Für die Umleitung der RE muß in der BZ eine Fplo erstellt werden. Die geht an viele Stellen per Fax, nicht nur innerhalb von DB Netz, sondern auch an die Transportleitung von DB Regio. Diese ist immerhin bei all dem Kuddelmuddel in der Lage, ihre Information ins Internet zu setzen. Nur StuSw, die sicherlich auch die entsprechenden Informationen bekommen, kriegt es nicht gebacken. Braunschweig Hbf hat ja sicherlich auch eine Blech-Else. Ist die mittlerweile in der Nacht vollautomatisch tätig, so das gar keiner mehr da ist, der sie bedienen und eingreifen kann? Toll, eine gigantische Leistung eines Verkehrskonzerns, der uns im Zusammenhang mit dem Börsengang ja immer erzählt hat, wie wichtig der Erhalt des Bahn-Konzerns sei. Auf solch einen Konzern pfeife ich. Ich sehe es jedenfalls als Pflicht an, mich vor meiner Fahrt im Internet über kurzfristige Fahrplan-Änderungen zu informieren, wozu gibt es denn Lautsprecher-Ansagen??

MfG Martin Pfeifer

Lieber Blech- als Plastikspielzeuge!
Robert Gerwig schrieb:
-------------------------------------------------------
> Verhindern läßt sich so ein Unglück nicht, aber
> die Entwicklung, daß immer weniger Eisenbahner
> entlang einer Strecke sitzen, denen eine
> Unregelmäßigkeit an einem mehrere 100 m langen Zug
> auffallen kann, trägt bestimmt nicht dazu bei die
> Wahrscheinlichkeit eines Unglücks zu verringern.
>
> Es gibt bereits heute zuviele Strecken auf denen
> ein Zug 20 oder mehr Kilometer zurücklegen kann,
> ohne daß ein Eisenbahner ihn zu Gesicht bekommt.
> Vom eigenen Tf oder dem entgegenkommender Züge mal
> abgesehen.

Nur ist es leider so das die Mitarbeiter die noch direkt am Geschehen sitzen (Fdl in einem örtlich besetzten Bahnhof z.B.) nicht verpflichtet sind die Zugfahrten zu beobachten (ich sehe das als Tf immer wieder: Es ist Nacht und am Stellwerk die Rollläden unten damit ja keiner sieht was der Fdl (nicht) macht).

Es gibt aber noch Ausnahmen (Fdl die sich noch dafür interessieren was bei ihnen vorbeifährt), aber wie gesagt: Ausnahmen... Leider!

Und ist erst mal die Fernsteuerung oder das ESTW installiert ist da außer uns Fuß- (äh Lok- und Rangier-) Volk keiner mehr auf dem Bahnhof...
Warum diskutieren ihr Leute über den Unfall die keine Ahnung haben warum wieso dr Unfall war. Und wissen es alle Besser. Lasst doch einfach mal die zuständigen Behörden machen und haltet euch Raus. Und welche Lok es war is doch auch Scheiß egal hauptsache es gab keine Toten!!!!!!!!!!!!!1

Noch eine (dumme?) Frage zum aktuellen Betriebskonzept

geschrieben von: Il Treno

Datum: 17.06.10 21:25

Hallo,

wenn die Strecke Braunschweig--Hildesheim schon dicht ist, würde es sich vielleicht lohnen, darüber nachzudenken, einen Verkehr nach Lehrte über Brschwg.-Gliesmarode--Gifhorn fahren zu lassen? Ist auf der Strecke noch Platz? Zugegeben, man bräuchte eine Diesellok. Und es ist fraglich, ob man auf der Strecke schneller als über den räumlichen Umweg über Wolfsburg ist. Aber man kann ja mal mit Gedanken spielen ... Spricht sonst noch etwas dagegen?

Grüße
Il Treno
Erstmal wünsche ich allen Verletzten eine gute und baldige Genesung. Desweiteren frage ich mich wie die Bergung der Lok und des 1. Waggons vonstatten gehen soll. Mit einen Strassenkran ist da ja wohl nichts zu machen. Ich ein kranzug schon unterwegs???

.

geschrieben von: 01 1063

Datum: 17.06.10 22:17

.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:06:24:21:01:56.

Eltern haften nicht immer für ihre Kinder!

geschrieben von: locomotive breath

Datum: 17.06.10 23:00

Sie haften nur dann, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben!

[www.anwaltseiten24.de]
und viele andere Seiten im Netz!

Die Frage ist aber, ob DB Regio seinen Schaden beim Güterwagenbetreiber
einklagen muss, wenn der die verursachende Achse schuldhaft ...

Ich denke mal, dass DB Regio in diesem Fall sich erstmal beim
EVU wegen der Betriebsgefahr und der Pflicht-Transportversicherung
schadlos halten kann.

Alles andere ist dann Sache des beteiligten EVU oder seiner Haftpflicht-
versicherung.

Und wer haftet, wenn sich auf der Verursacherseite kein eindeutig
Schuldiger nachweisen lässt?

Bleibt dann DB Regio auf seinem Schaden sitzen?

Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
locomotive breath ( oder kurz l.b. ) _________________________________
PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Sed in primis ad fontes ipsos properandum! … Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen! (In Abwandlung von Erasmus von Rotterdam (1511))

Das verstehst du nicht.

geschrieben von: locomotive breath

Datum: 17.06.10 23:06

Du schriebst:
"Lasst doch einfach mal die zuständigen Behörden machen und haltet euch Raus."

Angesichts der konservativ "restriktiven" Veröffentlichungspraxis der EUB,
sehe ich absolut nicht ein, warum man sich raushalten soll.

Vertrauen in die EUB, direkt dem Verkehrsminister Ramsauer weisungsgebunden
bringe ich erstmal nur wenig Vertrauen gegenüber auf.

Die Veröffentlichungspraxis zu einem Radwellenbruch in Köln, hat mich
in diesem Mißtrauen sehr bestärkt.

Und wenn der erste Schock und die Erleichterung, dass es keine Toten gegeben
hat, vorbei ist, dann ist die Frage nach der Tfz-Nummer doch durchaus
berechtigt.

Es soll ja einige User geben, die an einen Lok-Himmel und an Seelen in
Triebfahrzeugen glauben - und dann könnte es doch eine tote 111
gegeben haben.

Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
locomotive breath ( oder kurz l.b. ) _________________________________
PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Sed in primis ad fontes ipsos properandum! … Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen! (In Abwandlung von Erasmus von Rotterdam (1511))

Re: Das verstehst du nicht.

geschrieben von: eightback

Datum: 17.06.10 23:11

Zitat:
und dann könnte es doch eine tote 111
gegeben haben.

Warte mal noch ein bischen - so schell ist die nicht beim Bender, denn es
ist ja noch ein ganzes Stück bis Opladen und vorher machen sich erstmal die
"...fledderer" daran.

Grüße

Re: Ganz aktuell: Zusammenstoß zweier Züge in Peine

geschrieben von: DRU

Datum: 17.06.10 23:44

Hallo,

Sven Vollrath schrieb:
-------------------------------------------------------
> Erstmal wünsche ich allen Verletzten eine gute und
> baldige Genesung. Desweiteren frage ich mich wie
> die Bergung der Lok und des 1. Waggons vonstatten
> gehen soll. Mit einen Strassenkran ist da ja wohl
> nichts zu machen. Ich ein kranzug schon
> unterwegs???

Seit heute am früheren Abend steht im Garten nahe der Lok einerseits ein Liebherr LTM 1500 mit einer max. Hubkraft von 500 t, andererseits ist ein Hilfszug der DB-Notfalltechnik mit dem Goliath-Kran "Dortmund" vor Ort.


Gruß

DRU

Re: Das verstehst du nicht.

geschrieben von: H.-J. Eichner

Datum: 17.06.10 23:49

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 111 schon aufgegeben wird. Da hat man schon schlimmer gecrashte Fahrzeuge wieder aufgerichtet. Man bedenke nebenbei, die 111 ist gerade 30 Jahre alt und bei TFs durchaus beliebt und gilt als sehr zuverlässig. Habe selbst noch nie eine ausgefallene 111 erlebt. 146er, 143 oder auch 110 aber schon zur Genüge.
Bei Autozug fahren 110er, die schon 50 Jahre auf dem Buckel haben und sogar teilweise noch HUs bekommen. Die 111 werden wohl ehr dorthin gehen, als sonstwo ..... und gerade die neuen Loks (146 & Co) glänzen immer wieder durch Ausfälle. Mit was will man dort denn bei Ausfall fahren? 112er? Die gibts z. B. weder in Nürnberg, noch in Stuttgart oder Freiburg. Gerade heute wieder erlebt am RE 4622 ....
Wenn irgendwas abgestellt wird, dann wohl zuerst die 110 / 115 sowie die 143 - mit 120 km /h lässt sich heute kaum noch etwas fahren. In Ausschreibungen wird ja meistens 160 gefordert, von Neufahrzeugen mal abgesehen.

Re: Es ist 111 090 die es erwischt hat

geschrieben von: DRU

Datum: 17.06.10 23:52

Addy1979 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Oder haben diese nur die eine Funktion - Lärmschutz?

So ist es. Die einzelnen Elemente sind relativ leicht, stabil sind nur die Doppel-T Träger, die die Wand halten, und die hatten der 111 auch nicht viel entgegenzusetzen. Sieht man auch ganz gut auf den diversen Bildern in den Medien.


Gruß

DRU

Re: Das verstehst du nicht.

geschrieben von: eightback

Datum: 18.06.10 00:21

Zitat:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 111 schon aufgegeben wird. Da hat man schon schlimmer gecrashte Fahrzeuge wieder aufgerichtet.

Ja stimmt auch wieder. Mal sehen was die Freunde sagen ob man die 111 090 wieder
herrichten kann - vielleicht ist es diemal so. (vorausgesetzt die Gegenseite zahlt)


Grüße

Re: Das verstehst du nicht.

geschrieben von: Torsten Lüddecke

Datum: 18.06.10 00:25

Wäre schön wenn du recht behalten würdest, allerdings sieht die gute 111 nicht wirklich so aus als ob die in Dessau das wieder hin bekommen.
Der Rahmen ist unter Führerstand 1 abgeknickt und die Elektronik dürfte mit Sicherheit auch im Eimer sein.

So schön ich das auch fände, ich glaube nicht daran das die wieder aufgearbeitet wird, leider!

http://img138.imageshack.us/img138/6645/signaturly0.jpg
Wir kommen wieder, - irgendwann!!!

Gruß

Toto

Re: Das verstehst du nicht.

geschrieben von: 140 024

Datum: 18.06.10 00:32

H.-J. Eichner schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 111 schon
> aufgegeben wird. Da hat man schon schlimmer
> gecrashte Fahrzeuge wieder aufgerichtet. Man
> bedenke nebenbei, die 111 ist gerade 30 Jahre alt
> und bei TFs durchaus beliebt und gilt als sehr
> zuverlässig.

Aha was bei den TF`s beliebt ist interessiert bei dem Laden doch keinen außerdem ist der Rahmen abgeknickt. Erst 30 Jahre alt? Na und es werden auch 143er die gerade einmal 20 Jahre alt sind verschrottet.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:18:00:35:33.

Re: Frage zum aktuellen Betriebskonzept

geschrieben von: Tequila

Datum: 18.06.10 09:27

Da hätte es evtl. geholfen, wenn die umgeleiteten RE Braunschweig - Bielefeld/Rheine über Hildesheim zwischen Braunschweig und Hildesheim die sonst verkehrenden RB ersetzt und die Zwischenhalte mitübernommen hätten.
Hätte die Strecke null mehrbelastet und die Abfahrts- und Ankunftszeiten in Braunschweig sind ja ähnlich (an '45 vs. '40, ab '15 vs. '20).

Gruß,
Nik

† 14.12.2014: Goodbye, RE 4 Halle - Hannover †

Re: Aufräumarbeiten

geschrieben von: maex

Datum: 18.06.10 10:46

Gibts eigentlich irgendwo Bilder von den Aufräumarbeiten an der Unfallstelle?

Re: Das verstehst du nicht.

geschrieben von: WDP

Datum: 18.06.10 11:45

Hi,

die 111 090 wird den selben weg gehen, wie die 111 004. ;)

Gruß
Dirk
Nicht der Lokführer dess GÜterzuges, sondern der Kollege Lokführer vom Re wurde schwer Verletzt.

Gruß
Horst

Re: Aufräumarbeiten

geschrieben von: ArneW

Datum: 18.06.10 15:11

Bilder von heute Vormittag bei der PAZ:
[www.paz-online.de]

Ciao ARNE

Aber was ist....

geschrieben von: 103_233-3

Datum: 18.06.10 16:12

...nun mit den Wagen des RE, was passiert mit ihnen, kann man sie noch retten oder werden sie einem Schrotthändler zugeführt?

Gruss
Thomas

Re: Wer hat Schuld? Wie verhindert man sowas?

geschrieben von: Kreuztafelfan

Datum: 18.06.10 16:17

Du hast deine Frage aus dem Beitrag herrausgenommen. Das ist sehr vernünftig.
Seit dem Eisenbahnunfall in Peine sind in Deutschland schon wieder mehr als 20 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. In Hessen ist ein Flugzeug abgestürzt, eine Person musste sterben und hier fragen sich wieder viele Forumsteilnehmer "Ist es überhaupt noch sicher, Bahn zu fahren?"

Klar ist die Eisenbahn sicher, auch wenn man die Unfallursache klären muss.

Gruß Kreuztafelfan

http://up.picr.de/23723996tf.gif
Horst Werner schrieb:
-------------------------------------------------------
> Es ist die 111 090-7 die verunglückt ist.
>
> Gruß
> Horst


Was du nicht sagst...

.

geschrieben von: 01 1063

Datum: 18.06.10 17:35

.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:06:24:21:02:33.

Wird man sehen (o.w.T.)

geschrieben von: Railchris

Datum: 18.06.10 17:57

103_233-3 schrieb:
-------------------------------------------------------
> ...nun mit den Wagen des RE, was passiert mit
> ihnen, kann man sie noch retten oder werden sie
> einem Schrotthändler zugeführt?
>
> Gruss
> Thomas



Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Re: Ganz aktuell: Schaden schon bei Braunschweig bemerkt?

geschrieben von: MD 612

Datum: 18.06.10 18:07

Einen sehr ausführlichen und sachlichen Bericht gibt es bei [www.ndr.de]

Das Wichtigste daraus:

ndr.de
Der schwer verletzte Zugführer des Regionalexpress' ist nach Bahnangaben inzwischen außer Lebensgefahr. Der 41-Jährige musste am Donnerstag wegen mehrerer offener Beinbrüche notoperiert werden. Er war nach dem Unfall in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen worden. Weitere Angaben zu seinem Gesundheitszustand gibt es noch nicht.

Und ja, die Korinthankacker müssen sich nicht aufregen, gemeint ist mit Sicherheit der Lokführer.

Gruß Peter

Re: Ganz aktuell: Schaden schon bei Braunschweig bemerkt?

geschrieben von: sg

Datum: 18.06.10 18:27

Das sind doch mal gute News, nachdem es der Unfall gestern zwischenzeitlich mit der Überschrift "Der Lokführer schrie: 'Mein Bein ist ab, mein Bein ist ab'" auf die Startseite von Bild.de geschafft hat. Da noch nirgends von Amputation oder so die Rede ist, scheint da noch was zu retten gewesen zu sein.
Zitat:
01 1063 schrieb:
-------------------------------------------------------
Würd mich interessieren, was nun die Ursache ist...... wohl letztendlich die Weiche zur ex KBS 207f nach Stederdorf, die ist nämlich gleich östlich der Straßenbrücke.
Wie immer in solchen Fällen, eine Verkettung ungüstiger Umstände. Die Weiche kann durchaus ihren Beitrag zur Entgleisung der Güterwagen geleistet haben.
Zitat:
Außerdem ist da noch ein Gleiswechsel, wie ein Bekannter meinte.
Das stimmt. Die Weichen 201/202 (Abzweig der Strecke 1723 nach Plockhorst) sind im km 34,2 der Strecke 1730, die von Deinem bekannten genannten Weichen 203/204 sind im km 34,9 am Ende des südlichen Bahnsteiges. Alle zusammen liegen noch innerhalb des Bahnhofes Peine.

Schöne Grüße

Gruppentaste

"Vor meiner Black Mamba geht jeder Schaffner in die Knie."
Harald Schmidt in mobil 04/2009 über seine BahnCard100
Moin,

Gruppentaste schrieb:
-------------------------------------------------------
> 01 1063 schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> Würd mich interessieren, was nun die Ursache
> ist...... wohl letztendlich die Weiche zur ex KBS
> 207f nach Stederdorf, die ist nämlich gleich
> östlich der Straßenbrücke.
> Wie immer in solchen Fällen, eine Verkettung
> ungüstiger Umstände.

Man möchte sich nicht nur auf eine Verkettung günstiger Umstände verlassen...

Gruß, ULF



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:19:12:28:53.
Zitat:
Ulf Kutzner schrieb:
-------------------------------------------------------
Man möchte sich nicht nuir auf eine Verkettung günstiger Umstände verlassen...
Was willst Du damit sagen?

Jeder Unfall - auch Eschede oder Brühl - ist eine Verkettung ungünstiger Umstände. Das hat mit "verlassen" nichts zu tun. Aus jedem Unfall wurden und werden (teilweise weitreichende) Konsequenzen gezogen. Deshalb ist eine Klärung des Hergangs und der Ursachen ja so wichtig, damit man dies tun kann. Ein Großteil des betrieblich/technischen Regelwerks der Eisenbahn ist "mit Blut geschrieben".

Schöne Grüße

Gruppentaste

"Vor meiner Black Mamba geht jeder Schaffner in die Knie."
Harald Schmidt in mobil 04/2009 über seine BahnCard100

Aber wenn ich manchmal...

geschrieben von: 103_233-3

Datum: 18.06.10 21:26

... sehe wie die Bahn Züge leitet, vor 2-3 Monaten war ich am Homburger HBF. Von einem Abstellgleis aus startet eine Koef, fährt auf die Strecke, wendet, dass alles mit 10 Wagen und fährt in Richtung Bahnhof. Aus der anderen Richtung kommt ein RE, übringes auch mit Dosto + 111 bespannt, 3 Minuten hinter dem Fahrplan. Am Bahnhof 2 von knapp 12 Durchfahrtsgleisen belegt und dreimal dürft ihr raten auf welchem Gleis die Koef zu einem Anschlussgleis hinter dem Bahnhof fährt. Richtig Gleis 5 auf dem eigentlich der verspätete RE sein müsste, der aber am Einfahrtssignal steht. Da fragt man sich wirklich warum die Koef nicht über ein anderes Gleis fahren kann damit der RE an den Bahnsteig kann.

Gruß,
Thomas

Unklar!

geschrieben von: 420 489

Datum: 18.06.10 21:36

Servus!

Zitat:
103_233-3 schrieb:
-------------------------------------------------------
[blabladiebahnistdoof]

Bin ich grad der einzige der auf dem Schlauch steht? Was hat dein Beitrag mit dem Unfall in Peine zu tun?

Edith meint, ich könnte noch den virtuellen Schreibschutz in der Betreff-Zeile entfernen

Schöne Grüße,
420 489

Inhaltsverzeichnis meiner Bildbeiträge




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:18:21:55:33.

Kann mir jemand den Zusammenhang erklären...

geschrieben von: HLeo

Datum: 18.06.10 21:38

Kann mir jemand den Zusammenhang erklären zwischen diesem Beitrag und dem Unfall in Peine und der Verkettung unglücklicher Umstände?

Da war jemand etwas schneller als ich.

Text ergänzt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:18:21:39:01.

Re: Kann mir jemand den Zusammenhang erklären...

geschrieben von: 103_233-3

Datum: 18.06.10 21:57

Wirklich zusammenhängen tut das nicht ich will mit meiner Aussage nur zeigen das die Bahn oftmals was macht oder zulässt was schnell irgendwelche Folgen haben könnte. Wenn man wirklich schon in Braunschweig bemerkt hat das der Kieszug Schäden aufweist, warum hat man ihn nicht komplett angehalten. Und wenn man mal ein wenig über meine Aussage nachdenkt versteht bestimmt jemand was ich meine.

Re: Aber wenn ich manchmal...

geschrieben von: Railchris

Datum: 18.06.10 22:56

103_233-3 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Aus der anderen Richtung kommt
> ein RE, übringes auch mit Dosto + 111 bespannt

Das ist natürlich ein merkwürdiger Zufall, daß auch anderswo in der Republik 111 + Dosto unterwegs sind... Sollte man in solche Züge nun besser gar nicht mehr einsteigen?



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Re: Kann mir jemand den Zusammenhang erklären...

geschrieben von: Railchris

Datum: 18.06.10 23:00

103_233-3 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wirklich zusammenhängen tut das nicht ich will mit
> meiner Aussage nur zeigen das die Bahn oftmals was
> macht oder zulässt was schnell irgendwelche Folgen
> haben könnte.

Oha, und einen Zug kurz vor der Einfahrt stehen lassen, kann schnell irgendwelche Folgen haben? Dann sollten sich ab sofort besser alle Tf die Weiterfahrt verweigern, wenn sie vor einem Einfahrsignal zum Halten kommen, denn das nächste Unglück steht dann ja kurz bevor... Entschuldige die Polemik, aber Infrastruktur-Kapazität kostet viel Geld, und die vorhandenen Kapazität möglichst gut auszulasten ist eben eine Möglichkeit, das Verhältnis von Kosten zu Nutzen zu verbessern. Was wäre dir lieber? Den Gleisabstand auf allen Strecken auf 50 Meter zu erhöhen? Die Zahl der Zug- und Rangierfahrten soweit reduzieren, daß keinerlei Fahrwegkreuzungen mehr stattfinden?



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Re: Noch eine (dumme?) Frage zum aktuellen Betriebskonzept

geschrieben von: sg

Datum: 18.06.10 23:12

Das ist auf der Strecke von BS nach Gifhorn nicht anders, das ist da eingleisig und die Geschwindigkeitsbegrenzungen wegen Baufälligkeit gehen gar nicht. Die Kapazität ist noch begrenzter als über HI (wurde ja schon thematisiert), und selbst wenn man da was machen könnte, wäre es sehr aufwändig passende Loks zu besorgen, die dort eingesetzten Triebzüge sind schon so ganz gut voll und dürften durch Reisende Richtung Hamburg, die sonst über Hannover gefahren wären, noch voller sein.

Weil ich ja selbst nach Hannover fahren muss, habe ich mir auch schon ein paar Möglichkeiten angeguckt:
BS - GF (Umstieg) - H etwa 1:40h, dürfte sich für Reisende nach Lehrte lohnen
BS - WOB - (Fernverkehr) H etwa 1:10h, gestern/heute genutzt, durch die relativ hohe Zugfolge durch die Umleitung der ICs Richtung Magdeburg über WOB hat man da schnell fünf oder zehn Minuten drin, sonst aber das Mittel der Wahl
BS - HI - (Fernverkehr) H etwa 1:10h, 1:23h mit RB/S, die Züge fahren nicht so häufig wie über Wolfsburg, sonst aber auch eine Möglichkeit
BS - Goslar - H, etwa 1:58h, wenn gar nichts mehr geht, geht noch eine Tour durch den Harz :D

Daneben lässt die Bahn auch noch einzelne REs über Hildesheim bis Braunschweig (und zurück dann auch) durchfahren, nämlich dann, wenn es keine andere Verbindungen mehr gibt oder die Streckenbelegung es zulässt. Dabei dürfte man aber auch bei ungefähr 1:10h landen.

Das Zugpersonal der Fernverkehrszüge war auch gut unterrichtet und haben mein Semesterticket nur kurz abgenickt. Nur die Anzeige in BS und besonders in H hätte etwas aussagekräftiger auf die Alternativmöglichkeiten hinweisen können. So musste man sich in der Region doch etwas auskennen, um weiterzukommen.
Moin,

Gruppentaste schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ulf Kutzner schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> Man möchte sich nicht nuir auf eine Verkettung
> günstiger Umstände verlassen...


> Was willst Du damit sagen?

Daß mir wohler wäre, wenn es auch bei Zusammentreffen ungünstiger Umstände weniger oft rappelte.

Gruß, ULF
Nein, erstemal keine Bilder. Noch im Apparat (klass. Film) (f.Nachtrag 25.07.2010, s.u.). Für "Knippsophon" vtl. zu dunkel, ich doktere noch dran rum, und die PAZ kann's fotografisch einfach besser. Persönl. Eindrücke Nacht 18 - 19.06.2010, "profilfrei" von der Brücke <brrrr - saukalt> zur evtl. Ergänzung:
Bis gegen 02.00 Uhr Abtransport der zuvor zerlegten "RailPro"-Trichterwagenreste. Zuvor waren die ermittlungsrelevanten Trümmer und Teile von EBA und BuPo pink sprühmarkiert worden. Unmarkierte Trichtermulden bzw. deren Reste sowie weiterer "unverdächtiger Schrott wurden vom strategisch günstig im Vorgarten neben der 111 090 postierten Mobil-Grosskran (Fa. Kranlogistik Sachsen GmbH) auf von dieser Firma und Kontraktunternehmen gecharterte Kfz-Tieflader auf der Brücke der B444 verladen und abtransportiert.

Pink markierte Teile wurden (allerdings inclusive einer grossen (Sekundär-) Schraubenfeder der 111 090) auf Flachwagen verladen, dabei auch die meisten der Trichterwagen-Untergestelle sowie "kollisionsnahe" Muldenteile.

Trennung Mulden vom Fahrwerk wegen der zu grossen Höhe für Abtransport auf Strasse und Schiene erforderlich. 4 Trichterwagen blieben am Sa früh vorerst vor Ort, 2 (wieder) in ihrem vorgesehenen Gleis Ri.Hannover, 2 auf der Seite liegend auf dem Areal der nach Norden weg führenden Trasse der ehemaligen Nebenbahn nach Stederdorf (-Edemissen?), deren Prellbockabschluss und Gleislage bei dem Unfall ebenfalls schwer beschädigt worden sind, davor aber dem Braunschweiger Hilfsgerätewagen Platz boten. Die Mulden sind bizarr deformiert und mussten mit den Kränen erstmal zur Entleerung umgekippt werden. Der 3- 4 mm dicke Stahl ist stellenweise ohne Vorzugsrichtung wie nach einer Explosion scharfkantig zerrissen. Das Abschneiden der Mulde des am Freitag als vorläufig letztem verladenen Trichterwagens nahm wegen der komplizierten Deformation und Verkeilungen etwa 3 Stunden in Anspruch (Verladung gegen 01.30 h Muldenrest auf LKW Kranlogistik Sachsen GmbH; Untergestell auf Flachwagen DB zusammen mit markiertem Schrott unter Kompaktierung mit der Schaufel)

Ab etwa 02.00 h mit den beiden DB-Kränen und dem Mobilkran Beginn der Kernarbeiten zur Bergung des zweiten DoSto aus Schräglage. Zuvor mussten ihm "unterm Bauch" kubikmeterweise Feinsplitt-Ladegut des Gz manuell weggeschaufelt werden. Der Regionalzug hatte einen der Trichterwagen regelrecht zerfetzt und den Rahmen vom Aufbau abgerissen. Ein Längsträgerrest lag noch unter der Lok, der speziell verdächtige (und pink markierte) Radsatz mit zackigem Tangentialbruch der Radscheibe neben dem ersten DoSto (Bild weiter oben im Thread) am Damm, ein zweiter Radsatz neben dem zweiten DoSto im (zugedachten) Gleisbett des RE. Ein weiterer Langträgerrest des Trichterwagens war unter Lok und erstem DoSto samt Achshalter plattgewalzt und dann zu einer bizaren Harmonika zwischen erstem und zweitem DoSto durch die Kupplung hoch gedrückt worden, das war das Stück, das von der Brücke her gesehen um 45° rechts (in Fahrtrichtung des RE nach links) raus ragte und zunächst aussah wie die hintere Zug-Stoss-Vorrichtung des ersten DoSto. War sie aber eben nicht. Vorweggenommen - nach dem für das Bergungspersonal hoch riskantem Losschweissen von den beiden DoStos (der zweite sackte dann trotz Kranhakensicherung um ca.10 cm runter, als auch die Kupplung getrennt war) und Abriss mit dem Bagger hatte die Langträger-Harmonika plötzlich noch am Ende einen runden Pufferteller und eine tellerartig defomierte Trapezblech- Achslagerführung ...

Überhaupt musste zwischen 02.00 und 05.00 h nebenher allerlei Verdachtsmaterial aus dem Gz-Ladegut mit den Baggerschaufeln förmlich herausgesiebt werden. Derweil nahm der Mobilkran im Garten die Hangabtriebsicherung des vom Nr.2 zu trennenden umgekippten (ca. 75° Schräglage?) ersten DoSto vor. Gegen 04.30 h Herausreissen des zweiten DoSto aus der Verkeilung mit dem ersten und den o.g. Resten des Trichterwagens dazwischen mittels beider DB-Kräne. War nicht so ganz einfach gewesen, die Bergungsketten auf der "Abgrundseite" (kippseitig) der Wagen zu verankern.

Das Eingleisen war problematisch, der Wagen musste mehrfach in "Position geschaukelt" werden, mit solchen Kränen nicht ganz einfach. Am zweiten (Teleskoparm-) Kran ging dabei irgendeine Verzurrung auf der vorherigen Kippseite kaputt, so dass der Wagen plötzlich zurückschwenkte und der Geschirrbalken in Schieflage geriet, zum Glück beherrschbar; es sah von der Brücke prekär aus. Ad hoc keine Erkenntnisse zur Rollfähigkeit gewinnbar; Radsätze anscheinend nicht (alle) von Hand drehbar. Dafür war das Bordnetz des Wagens samt Türtastern noch "scharf", allerdings meuterte die Schiebetür zum Übergang in den ersten DoSto (Portal leicht verzogen?). Die Kranleute wollten dort zunächst durch, um die Ketten des Krangeschirrs kippseitig anzubringen. Dieser DoSto weist eigentlich nur relativ geringe Blech- und Lackschäden auf, zwei der vier Doppeltüren (Hochflur) mitsamt Trittstufen sind vermutlich defekt und, soweit mit Fernglas erkennbar, zwei oder drei Scheiben zerstört, ferner hat die Front einen Abdruck der Kastenkante des ersten DoSto genommen.

Kran "Goliath" aus DO sollte gegen 05. 30 temporär abgerüstet und Ri.Lehrte weg gefahren werden, um den DoSto abziehen zu können. Beim Zurückdrehen des Kranes in die Abrüstposition verhedderte sich ein Hydraulikschlauch des Antriebes im Drehkranz und riss mit Sprühfontäne ab (hoffentlich alles Glycol-Wasser-Gemisch ...), eine schleimig-allglatte Fläche auf dem ostseitigen Ende des Krans hinterlassend. Es wurde zwar begonnen, eine neue Leitung einzuziehen, aber wegen blockierter Querlage des Kran-Oberwagens konnten die Zweiwege- Mobilbagger nicht mehr dran vorbei, um am "Epizentrum" der Unfallstelle weiter auf zu räumen.

Und da hatte ich dann auch genug ... Wer weiter und korrigierend berichten möchte, gerne. Irgend eine lokale Zeitung war in der Nacht letztmals so gegen 23 Uhr da, also bevor es richtig spannend wurde.

Zur 111 090 des Btf. Braunschweig: Nein, ich bin nicht im Garten gewesen und kann auch jeden nur nachdrücklichst davor warnen, den Arbeiten irgendwie zu nahe zu kommen! Feldstecher und Tele und ansonsten äusserste Zurückhaltung sind angesagt, kurzes Gespräch mit Polizei sehr sinnvoll. Dann sieht man genug:

Die Lok ist mit der in Fahrtrichtung linken Ecke des Führerstandes 1 aufgeprallt. Muldenreste der Trichterwagen haben das linke Fhrstd.-Fenster auf 0- Länge zusammengedrückt und die linke Tür auf etwa 1/3 Breite. Frontblech oberhalb des Rahmens von der Ecke aus um ca.1,5 m nach innen gedrückt, ob. Scheinwerfer auf etwa 20 cm über Fussbodenniveau; auch das Dach wurde vom linken Eckpfosten her nach innen gestülpt, der Eckpfosten (sofern man das bissle rundes Blech so nennen kann; leider gelten hier keine AAR- / FRA-Vorschriften mit 6-mm-Blechen und am Rahmen abgestützten Breitflanschträgern auf Fensterunterkante) selbst knapp 2m um 45° nach innen; Trümmerende an Führerstandsrückwand. Überlebensraum Lokführer anscheinend nur wenig mehr als "rund ums Führerbremsventil". Frontwand mit Fensterunterkante ab Ansatz rechte Seitenwand um ca. 30° nach links zunehmend zum Boden hin gefaltet. Rahmen unter der linken Tür um ca. 30 cm verkürzt und ca. 10 cm nach "unten" gefaltet. Unterer Flansch des linken Längsträgers etwa in Höhe der 2. Treibachse angeknickt, dort, wo 111 109 damals in Wels durch gebrochen war. Schwerste "Kummerfalten" im Bereich des ersten Lüftungsgitters links und im Rahmenbereich darunter Verkürzung um weitere ca. 20 cm. Linke Seitenwand zerbeult und verschrammt ähnlich der 140 816 in Stuttgart, erstes Maschinenraumfenster zerstört. Schweisstechnisch bedingte Brandschäden am Führerstand; möglicherweise deshalb (trockene) Schlauchleitung von Hydranten auf der Brücke zur Unfallstelle. Mechanischer Schaden eindeutig höher als an 140 816, aber etwas geringer als an 111 109. Die Lok ist mit dem Loch, ex-Führerstand, direkt am Hangfuss des Brückenwiderlagers zur Ruhe gekommen. Dass der Tf überlebt habe, ist nach Aussagen THW ein Wunder, könnte durchaus zutreffen. An dieser Stelle Gute Besserung!

Prognose: Im Laufe des Samstages Abfahren zur Untersuchung des zweiten und Bergung und Abfahren auch des ersten DoSto (Unterseite nicht zerkratzt, ebenfalls alle Radsätze noch dran, aber kippseitig am Autokran sichernd befestigt - Verwindung?) sowie der restlichen Trichterwagen. Lok: Dem Schadensbild und Zeitwert nach erscheint es grob und als Outsider-Meinung geäussert sinnvoll, diese an Ort und Stelle zu zerlegen und in Einzelteilen per LKW abzufahren, damit man diese wichtige(re) Strecke schnell durch Bündelung aller Kräfte wieder frei bekommt: [Edit: Lok und die beiden DoStos waren offenbar auf den Resten der gerammten Trichterwagen hoch katapultiert worden, daher geringer Geländekontakt der Radsätze; anscheinend alles noch halbwegs rollfähig, daher bis So geborgen und auf die Schienen gestellt.

Schwellen für ein Ersatzgleis für das völlig zerstörte Gleis des Güterzuges wurden in Position gebracht; Schienen fehlten vorhin aber noch. Gleisroste aus dem ehemaligen Nebenbahngleis Stederdorf scheinen an der Unfallstelle zu stark beschädigt zu sein, um sie für einen Notverkehr ins Hauptstreckengleis umzusetzen. Für erste Massnahme würden ca. 60 + 20 m "Neu"gleis reichen. Die durch den bereits vor der Kollision entgleisten Güterzug beschädigten (z.T. durch gebrochenen) Betonschwellen im Ri.Gl. Lehrte -> Hannover wurden durch alle ca. 6 m zusätzlich eingefügte Holzschwellen spurhaltend gesichert. Oberleitung komplett entfernt, an Masten abgebunden. Auch das erfordert noch viel Arbeit zur Herrichtung selbst für Notbetrieb mit LA 20 km/h.

So, macht mal schön weiter, aber dezent aus dem Hintergrund (mich würde interessieren: Haben die die "Goliath-Hydraulik" nach 06.15 h wieder flott bekommen? [Edit: Sie haben, späteren Bildern der Lokbergung zufolge, s. weiter unten im Thread]). Und denen am Ort Frohes und erfolgreiches Schaffen, trotz des (vermutlich ziemlich versauten) WoE.

Nachtrag: einige Bilder vom 200er-Film, kleingerechnet:
Peine_Kranlogistik_2010-06-19_017_14a.jpg

Peine_DoSto_aufgerichtet_2010-06-19_021_18a.jpg

Peine_Kranhydr.geplatzt_2010-06-19_023_20A.JPG
Grusz

Der Unglaeubige Thomas




4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:07:25:17:48:30.
Die Meldung kam gestern (18.06.2010) auch auf mehreren Radiosendern. "Radio SAW" nahm Fr.nachmittag Bezug auf die Angabe des Betriebsleiters der MWB als das den Güterzug betreibendem Unternehmen. Danach wurde der Zug von einem Fdl gestellt und der Tf auf einen möglichen Schaden an seinem Zug aufmerksam gemacht. Der Tf habe den Zug daraufhin untersucht, nichts gefunden, und sei weiter gefahren. Welches Erscheinungsbild Grund der meldung des Fdl. an den Tf gewesen war (herab hängende Teile, "Stolpererscheinungen" eines Wagenlaufes, o.ä., wurde nicht präzisiert). Bei 40 Waggons und beginnender Dunkelheit kann man auch leicht was übersehen:

Angenommen, Auslöser sei wirklich jener "Verdachtsradsatz" mit tangential zackig gerissener Radscheibe gewesen, der Sa früh bei Bergung mittels Bagger (und Seil, Greifer nur mittelbar) zerfiel in den Radsatz mit einem intakten Rad, Achswelle, und einer zackig-polygoniert ausgebrochenen Scheibe rund um die Nabe, sowie den Radreifen mit innenliegendem, ebenso zackig-polygoniert ausgebrochenem Blechkranz.

Jetzt nimm diese Trichterwagen mit ihren Trapezblech-Achshalterungen: Ein Grossteil dieses Bruches, sofern er da schon zur Gänze aufgebrochen wäre, hätte hinter den Achslagerführungen gelegen. Soll jetzt der Tf. unter jeden Wagen kriechen und alles mit Handscheinwerfer ausleuchten, 41 oder 46 mal? Lebensfremde Annahme.

Und vielleicht ist auch nur ein Stück Gestänge der Entlademechanik losgerissen und hat sich an den anderenortes in diesem Thread genannten Weichen mächtig gewaltig verhaklt; dann hätte Tf das evtl. übersehen. Kann aber passieren. Und der Tangentialriss/ -bruch der Radscheibe wäre dann ein reiner Sekundärschaden, der erst beim Aufprall des Trichterwagens auf die Lok, seine Zerlegung und das Überrollt-Werden der Reste, u.a. des Radsatzes, durch die ersten drei Fahrzeuge des RE aufgetreten ist.

Wäre sinnvoll, der Fdl und der Tf gäben eine übereinstimmende Aussage gegenüber den Behörden ab, was der Grund des Stellens in oder kurz westlich von Braunschweig gewesen war. Aber die Meldungen scheinen dem Grundsatz nach zu stimmen.

Genannte Weichen wurden alle (soweit von der Brücke und daneben einsehbar) im Zuge der Bergungsarbeiten von Hilfsfahrzeugen (EGW, 2-W-Bagger, Flachwagen, Kranwagen) klaglos benutzt, könnten natürlich notdürftig am Fr. repariert worden sein, aber ... die Schwellen sahen nach längerer Tour von Spurkränzen aus. Die Bauleute in Peine hatten ja auch was bemerkt und Nothalt veranlasst, leider halt zu spät.

Möglich auch, dass dann erst der Bremsvorgang die Entgleisungen begünstigte, aber das ist jetzt wirklich Spekulatius.

Der Unglaeubige Thomas




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:07:25:17:32:44.
Moin,

Der Ungläubige Thomas schrieb:
-------------------------------------------------------
> Danach wurde der Zug von
> einem Fdl gestellt und der Tf auf einen möglichen
> Schaden an ssienem Zug aufmerksam gemacht. Der Tf
> habe den Zug daraufhin untersucht, nichts
> gefunden, und sei weiter gefahren. Welches
> Erscheinungsbild Grund der meldung des Fdl. an den
> Tf gewesen war (herab hängende Teile,
> "Stolpererscheinungen" eines Wagenlaufes, o.ä.,
> wurde nicht präzisiert). Bei 40 Waggons und
> beginnender Dunkelheit kann man auch leicht was
> übersehen:
>
> Angenommen, Auslöser sei wirklich jener
> "Verdachtsradsatz" mit tangential zackig
> gerissener Radscheibe gewesen, der Sa früh bei
> Bergung mittels Bagger (und Seil, Greifer nur
> mittelbar) zerfiel in den Radsatz mit einem
> intakten Rad, Achswelle, und einer
> zackig-polygoniert ausgebrochenen Scheibe rund um
> die Nabe, sowie den Radreifen mit innenliegendem,
> ebenso zackig-polygoniert ausgebrochenem
> Blechkranz.
>
> Jetzt nimm diese Trichterwagen mit ihren
> Trapezblech-Achshalterungen: Ein Grossteil dieses
> Bruches, sofern er da schon zur Gänze aufgebrochen
> wäre, hätte hinter den Achslagerführungen gelegen.
> Soll jetzt der Tf. unter jeden Wagen kriechen und
> alles mit Handscheinwerfer ausleuchten, 41 oder 46
> mal? Lebensfremde Annahme.

Mit stark verminderter Geschwindigkeit an der nächsten besetzten und entsprechend vorgewarnten Betriebsstelle vorbeifahren. Kann mir allerdings vorstellen, daß ein entsprechendes Verfahren gar nicht definiert ist.

Gruß, ULF



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:19:16:31:47.

Vielen Dank...

geschrieben von: Railchris

Datum: 19.06.10 20:17

...für den excellenten Lagebericht!



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Ulf Kutzner schrieb:
-------------------------------------------------------
> Moin,
>
> Der Ungläubige Thomas schrieb:
> -------------------------------------------------------
> > Danach wurde der Zug von einem Fdl gestellt und der Tf auf einen möglichen
> > Schaden an ssienem Zug aufmerksam gemacht. Der Tf
> > habe den Zug daraufhin untersucht, nichts gefunden, und sei weiter gefahren. Welches
> > Erscheinungsbild Grund der meldung des Fdl. an den Tf gewesen war (herab hängende Teile,
> > "Stolpererscheinungen" eines Wagenlaufes, o.ä., wurde nicht präzisiert). Bei 40 Waggons und
> > beginnender Dunkelheit kann man auch leicht was übersehen:
> >
> > Angenommen, Auslöser sei wirklich jener "Verdachtsradsatz" mit tangential zackig
> > gerissener Radscheibe gewesen, der Sa früh bei Bergung mittels Bagger (und Seil, Greifer nur
> > mittelbar) zerfiel in den Radsatz mit einem intakten Rad, Achswelle, und einer
> > zackig-polygoniert ausgebrochenen Scheibe rund um die Nabe, sowie den Radreifen mit innenliegendem,
> > ebenso zackig-polygoniert ausgebrochenem Blechkranz.
> >
> > Jetzt nimm diese Trichterwagen mit ihren Trapezblech-Achshalterungen: Ein Grossteil dieses
> > Bruches, sofern er da schon zur Gänze aufgebrochen
> > wäre, hätte hinter den Achslagerführungen gelegen.
> > Soll jetzt der Tf. unter jeden Wagen kriechen und
> > alles mit Handscheinwerfer ausleuchten, 41 oder 46 mal? Lebensfremde Annahme.
>
> Mit stark verminderter Geschwindigkeit an der
> nächsten besetzten und entsprechend vorgewarnten
> Betriebsstelle vorbeifahren. Kann mir allerdings
> vorstellen, daß ein entsprechendes Verfahren gar
> nicht definiert ist.
>
> Gruß, ULF

Servus,

das dürfte nicht zulässig sein, weil den Fdl die entsprechende Ausbildung als Wagenmeister fehlt. Die meisten Tf haben heute auch eine Ausbildung als "Wagenprüfer", so das sie in der Lage sind, solch einen Schaden zu erkennen und zu beurteilen. Ob und wenn ja, in welchem Umfang, ein heute als Fdl eingesetzter Mitarbeiter in seiner Ausbildung als EiB überhaupt noch lernt, Schäden an Fahrzeugen zu erkennen, weiß ich nicht. Ich vermute, das es nicht über das früher übliche hinausgeht und sich auf sicht- und vor allem hörbare Sachen wie Heißläufer und feste Bremsen bezieht.

Der Zug hat auf seinem Weg vom Ausgangsbahnhof Bad Harzburg bis zur Unglücksstelle insgesamt 8 besetzte Stellwerke passiert, die allesamt - zumindest von der Anordnung des Stellwerkes zu den Gleisen in der jeweiligen Betriebsstelle her - in der Lage sind, den Zug zu beobachten. Ich erwarte daher, das die diensthabenden Fdl wohl alle wegen eventueller Besonderheiten befragt werden.

MfG Martin Pfeifer

Lieber Blech- als Plastikspielzeuge!

Re: Das wars dann wohl mit 111 090

geschrieben von: maex

Datum: 20.06.10 11:29

Danke für den Fotolink. Ich glaube nach Betrachten der Bilder ist so ziemlich jedem klar, dass die 111er nicht mehr wieder repariert wird. Da wurden ja schon Loks mit weniger Schäden ausgemustert (z.B. die 111 004 nach dem Zusammenstoß mit einem LKW in Bayern)

Re: Das wars dann wohl mit 111 090

geschrieben von: 140 024-1

Datum: 20.06.10 11:46

Du hast wohl Recht! - Schade drum!

Was aus der Lok wird ist doch sch*** egal...

geschrieben von: Friedrich Löwe

Datum: 20.06.10 11:51

Leute, ihr habt Probleme... Eine Lok ist ersetzbar, ein Menschenleben nicht!

Angsichts der Bilder und der darauf zu erkennenden Schäden war der Lokführer wohl mit 111 Schutzengeln unterwegs... Dass er aus diesem Blechkneuel noch leben geborgen werden konnte grenzt schon fast an ein Wunder.

Re: Was aus der Lok wird ist doch sch*** egal...

geschrieben von: maex

Datum: 20.06.10 11:54

@Friedrich: Ich finde diese Diskussionen daneben, ob eine Lok oder ein Menschenleben wichtiger ist. Diese Frage stellt sich doch gar nicht bzw. stellt sich keiner und es ist selbstverständlich dass ein Menschenleben viel viel wichtiger ist als eine Maschine.
Von daher stimme ich dir zu, dass die Hauptsache ist, dass das Unglück kein Menschenleben gekostet hat.

Re: Schaden Gz schon bei Braunschweig extern bemerkt?

geschrieben von: Re465

Datum: 20.06.10 13:43

[Fullquote entsorgt]

Martin Pfeifer schrieb:
-------------------------------------------------------

> das dürfte nicht zulässig sein, weil den Fdl die
> entsprechende Ausbildung als Wagenmeister fehlt.

So ist es.

> Die meisten Tf haben heute auch eine Ausbildung
> als "Wagenprüfer", so das sie in der Lage sind,
> solch einen Schaden zu erkennen und zu beurteilen.
> Ob und wenn ja, in welchem Umfang,

Wagenprüfer ist alleine vom Namen her schon ein erheblicher Unterschied zu Wagenmeister.
Wenn sich der Tf nicht sicher ist muss er sich einen Wagenmeister rufen.

Bedeutet natürlich so lange stehen zu bleiben. Mit allen betrieblichen Folgen.

> ein heute als
> Fdl eingesetzter Mitarbeiter in seiner Ausbildung
> als EiB überhaupt noch lernt, Schäden an
> Fahrzeugen zu erkennen, weiß ich nicht. Ich
> vermute, das es nicht über das früher übliche
> hinausgeht und sich auf sicht- und vor allem
> hörbare Sachen wie Heißläufer und feste Bremsen
> bezieht.

Schauen und Beobachten. Ist er auch dazu verpflichten, soweit es seine normale Tätigkeit zulässt.
Im Übrigens eine Verpflichtungd er auch alle anderen "Mitarbeiter im Bahnbetrieb" unterliegen.

Wem etwas spanisch vorkommt muss dies melden. dank GSM-R geht das auch recht unkompliziert.

Als EIB-F (späterer Fdl) wäre eine Wagenprüferausbildung wenig zielführend. Das ist Sache des Tf.
Beim EIB-T ist das natürlich dabei. Aber der fährt ja später auch die Züge.

>
> Der Zug hat auf seinem Weg vom Ausgangsbahnhof Bad
> Harzburg bis zur Unglücksstelle insgesamt 8
> besetzte Stellwerke passiert, die allesamt -
> zumindest von der Anordnung des Stellwerkes zu den
> Gleisen in der jeweiligen Betriebsstelle her - in
> der Lage sind, den Zug zu beobachten.

Nachts sind alle Katzen grau und ich habe es schon erlebt das ein Zug, oder eher ein wagen eines Zuges fast alle Weichen in einem Bahnhof beschädigt hatte (definitiv entgleist) und an der letzten Weiche wieder eingleiste. Hatte schon fast etwas von Modellbahn. Für den Tf war nachdem er gestellt wurde nachts nunächst auch mal nichts zu erkennen. Alle wagen waren drin und wie gesagt, nachts sieht alles etwas anders aus.

> Ich erwarte
> daher, das die diensthabenden Fdl wohl alle wegen
> eventueller Besonderheiten befragt werden.

Das hast nicht du zu erwarten, wird aber trotzdem mit Sicherheit gemacht. Alleine wegen der Schadenshaftung....

Gruß, Ralf

Abwarten!

geschrieben von: locomotive breath

Datum: 21.06.10 12:51

Wenn sich herausstellen sollte, dass der Schaden durch einen fremden Versicherer
(z.B. der den die MWB mit ihrer Police bezahlt hat), beglichen werden muss,
dann könnte die 111 eventuell wiedererstehen - es sei denn der Versicherer
bezahlt den Gegenwert einer 146.2 als Ersatz.

Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
locomotive breath ( oder kurz l.b. ) _________________________________
PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Sed in primis ad fontes ipsos properandum! … Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen! (In Abwandlung von Erasmus von Rotterdam (1511))

Wirtschaftlicher Totalschaden

geschrieben von: BR146106

Datum: 21.06.10 13:14

Moin,

es ist doch wie mit einem Pkw, es zählt der Zeitwert des Fahrzeuges. Es wird wohl daraus hinauslaufen das sich um einen Wirtschaftlichen Totalschaden handelt, also eine Aufarbeitung sich nicht lohnt. Ferner hängt es auch davon ab wie es um den Fahrzeugrahmen gestellt ist. Die Aufbauten sind da weniger das Problem. Ist der Rahmen geknickt und lässt sich nicht mehr richten so kann dieser ggf. Neu gebaut werden aber es ist eben auch eine Kostenfrage. Ich selber gehe davon aus das sie Ausgeschlachtet wird und dann zum Altmetallhändler kommt. Aber die Endscheidung darüber treffen andere.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Technische Sicherungen

geschrieben von: BR146106

Datum: 21.06.10 13:22

Moin,

die Modellbahn steht im Keller und hat nix mit der Wirklichkeit der großen Bahn zu tun. Aber zur Beruhigung deiner Nervern: Die Technische Sicherung der Eisenbahn ist soweit fortgeschritten das sich gefährdene Fahrstraßen ausschließen, und wenn der FDL der Meinung ist die Köf ist wichtiger als ein RE, dann kann der Tf dieses nicht ändern. Und zu deiner Frage, warum über Gl 5? Ganz einfach, weil es keinen anderen Weg gibt zum Ziel!

gruß carsten

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Was ist denn eine 111 laut Schwackeliste wert?

geschrieben von: locomotive breath

Datum: 21.06.10 15:03

Genau das ist der Unterschied!

Wenn dir jemand deinen toprestaurierten Ferrari Baujahr 1950
beschädigt, dann richtet sich das was die Versicherung zahlt,
nach den Reparaturkosten oder dem Wiederbeschaffungswert.

Wenn jetzt aber kein Markt für eine Wiederbeschaffung existiert,
dann muss die Versicherung ordentlich zahlen.

Und das ist bei den Eisenbahnen durchaus schon mehrfach stattgefunden.

z.B. der Wiederaufbau eines IC-Steuerwagens für ca. 1 Million Euro.

Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
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Sed in primis ad fontes ipsos properandum! … Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen! (In Abwandlung von Erasmus von Rotterdam (1511))

Re: Was ist denn eine 111 laut Schwackeliste wert?

geschrieben von: BR146106

Datum: 21.06.10 15:11

Moin,

sicherlich wird es andere Bewertungsgrundlagen geben als die Schwackeliste bei den Pkws zumal ja auch die Abschreibungszeiträume länger sind, oder schmeiße ich mal wieder 2 Dinge durcheinander? Nun es wird sich zeigen ob sich die Wiederaufarbeitung lohnt, nur von aussen betrachtet sieht es nicht gut aus für die Lok.

gruß carsten

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Re: Das wars dann wohl mit 111 090

geschrieben von: BR752

Datum: 21.06.10 18:35

Hier die Videos von fotodienst-hannover zusammen:

Zugunfall Peine - 16 Verletzte Teil 1 [www.youtube.com]
Zugunfall Peine - 16 Verletzte Teil 2 [www.youtube.com]
Zugunfall Peine 16.06.2010 - Waggon Bergung 19.6.2010 [www.youtube.com]
Zugunfall Peine - Lok Bergung 19.6.2010 [www.youtube.com]

Manchmal ein wenig langatmig, aber sehr interessant.

es grenzt nicht an einem Wunder das der Lokführer überlebt hat. ES IST EIN WUNDER ! (o.w.T)

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 22.06.10 04:58

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Immerhin sitzt der Lokführer auf der dem Gegenzug abgewandten Seite.

Insofern halte ich das ganze nicht für ein Wunder.
Wenn ein anwesender Heizer überlebt hätte, dann würde ich das etwas anders sehen wollen.

Nicht zu vergessen sind die relativ geringen Geschwindigkeiten, die gefahren wurden.

Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
locomotive breath ( oder kurz l.b. ) _________________________________
PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Sed in primis ad fontes ipsos properandum! … Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen! (In Abwandlung von Erasmus von Rotterdam (1511))

Es zählt nicht der Buchwert ...

geschrieben von: locomotive breath

Datum: 22.06.10 16:54

... sondern es zählt wirklich der Marktwert des Fahrzeuges.
Da es keinen Gebrauchtfahrzeugmarkt gibt, auf den verwiesen
werden kann, ist die Wertberechnung sehr zu Ungunsten der
Versicherung gestaltet, zumal eine vollwertige Hauptuntersuchung
ein Fahrzeug so gut wie komplett neuwertig macht.

Warten wir ab, was mit der Lok passieren wird.
Das Ganze hängt dann auch davon ab, was die DB Regio will
und wie sie sich mit der Versicherung einigt.
Mehr als 80% des Wertes einer neuen -oder falls erhältlich-
gebrauchten 146.2 (146.0) dürfte kaum herausspringen.

Immerhin hatte 111090 - so die Daten stimmen -
ihre letzte HU am 28.05.2004 (sie war also in der Verlängerung)
damals als IS 783.

edit:
Ich darf mich korrigieren - wie ich gerade lese, hat die Maschine
erst im April 2010 eine frische Hauptuntersuchung erhalten,
also ist sie doch noch etwas mehr wert.

Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:22:19:34:18.

Re: Für den Heilgsprechungsprozess, wem darf ich das Wunder zuordnen?

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 22.06.10 18:35

ähm, hast du dir die Bilder angeguckt?
Kennst du die Geschwindigkeit des RE?

Bilder habe ich mir angesehen ...

geschrieben von: locomotive breath

Datum: 22.06.10 19:25

Die Geschwindigkeit werde ich in drei Jahren kennen, wenn die EUB den
Untersuchungsbericht online gestellt haben wird.

Kennst du die Geschwindigkeit des RE?

Ich bin bisher von ca. 60-80 km/h ausgegangen.

Das den Damm hinunterkippen dürfte gleich problematisch
wie der Aufprall samt folgender Abbremsung gewesen sein.

Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
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PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

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Re: Bilder habe ich mir angesehen ...

geschrieben von: Railchris

Datum: 22.06.10 20:55

locomotive breath schrieb:
-------------------------------------------------------
> Die Geschwindigkeit werde ich in drei Jahren
> kennen, wenn die EUB den
> Untersuchungsbericht online gestellt haben wird.
>
> Kennst du die Geschwindigkeit des RE?
>
> Ich bin bisher von ca. 60-80 km/h ausgegangen.

Zum Zeitpunkt des Unfalls bestand dort eine La mit 120 km/h, also vermutlich eine UVV-La zum Schutz der Baustelle. Da bisher nichts darüber zu lesen war, das noch ein Notruf abgesetzt wurde, und die Positionslichter der 111 die Strecke nicht wirklich weit ausleuchten, ist es durchaus denkbar, daß der Aufprall ungebremst stattgefunden hat. Es sei denn, die Fahrzeiten sind so entspannt, daß trotz der La deutlich weniger als 120 km/h gefahren wurden. Oder ist die Unfallstelle sehr in der Nähe des planmäßigen Haltes?



Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Untersuchungsberichte und Online

geschrieben von: Ulf Kutzner

Datum: 23.06.10 11:06

Moin,

locomotive breath schrieb:
-------------------------------------------------------
> Die Geschwindigkeit werde ich in drei Jahren
> kennen, wenn die EUB den
> Untersuchungsbericht online gestellt haben wird.

Seit einiger Zeit wird nichts dergleichen mehr online gestellt. Was man online sieht, sind ältere EBA-Berichte.

Gruß, ULF

Re: Es zählt nicht der Buchwert ...

geschrieben von: Ulf Kutzner

Datum: 23.06.10 11:10

Moin,

locomotive breath schrieb:
-------------------------------------------------------
> ... sondern es zählt wirklich der Marktwert des
> Fahrzeuges.
> Da es keinen Gebrauchtfahrzeugmarkt gibt, auf den
> verwiesen
> werden kann, ist die Wertberechnung sehr zu
> Ungunsten der
> Versicherung gestaltet, zumal eine vollwertige
> Hauptuntersuchung
> ein Fahrzeug so gut wie komplett neuwertig macht.
>
> Warten wir ab, was mit der Lok passieren wird.
> Das Ganze hängt dann auch davon ab, was die DB
> Regio will
> und wie sie sich mit der Versicherung einigt.
> Mehr als 80% des Wertes einer neuen -oder falls
> erhältlich-
> gebrauchten 146.2 (146.0) dürfte kaum
> herausspringen.

Eine 146.2 ist schon noch attraktiver.

> Immerhin hatte 111090 - so die Daten stimmen -
> ihre letzte HU am 28.05.2004 (sie war also in der
> Verlängerung)
> damals als IS 783.
>
> edit:
> Ich darf mich korrigieren - wie ich gerade lese,
> hat die Maschine
> erst im April 2010 eine frische Hauptuntersuchung
> erhalten,
> also ist sie doch noch etwas mehr wert.

Immerhin gibt es jetzt ansatzweise so etwas wie einen Lokomotivmarkt. Für welches Geld sollte Autozug denn 120er übernehmen?

Gruß, ULF

Re: Untersuchungsberichte und Online

geschrieben von: nebenderspur

Datum: 23.06.10 12:26

Seit einiger Zeit gibt es auch die Verpflichtung, den Abschlussbericht allen Beteiligten zur Stellungnahme zuzusenden. Dieses Verfahren, das sicher sinnvoll ist, wird nicht dazu beitragen, dass Untersuchungen schneller abgeschlossen werden.

[PM DVZ/dpa] Vermtl. Unfallursache

geschrieben von: Caliban

Datum: 23.06.10 14:02

Salve!

Wie die DVZ mit Berufung auf dpa berichtet:


Eisenbahnunfall in Peine

Schadhafte Räder möglicherweise Ursache

Knapp eine Woche nach dem Zugunglück bei Peine mit 16 Verletzten ist die Bahnstrecke Hannover - Braunschweig am Dienstag wieder in Betrieb gegangen. Die Ermittler konzentrieren sich derzeit als mögliche Ursache auf die Räder und Achsen des beteiligten Güterzuges.



Der ganze Artikel ist hier nachzulesen.


Gruß

Re: Bilder habe ich mir angesehen ...

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 23.06.10 17:49

Also meines Wissens nach ist an der Unfallstelle schon der Bremspunkt für den Bahnhof Peine. Aber ich weiß nicht ob man bei 120 Km/h auch schon da bremst.

Geschwindigkeiten und Fahrzeiten +Edith

geschrieben von: BR146106

Datum: 23.06.10 22:37

Moin,

die Fahrzeiten sind momentan sehr großzügig bemessen da es das ganze Jahr über Bauarbeiten an der Strecke gibt. Eine 120 Km/h La gab es zum Unfallzeitpunkt nicht. Möglich sind also 140 Km/h aber auch weniger (100 - 120 Km/h), da wie schon erwähnt, eben der Bremspunkt für Peine erreicht war. Der Gz sollte irgendwo zwischen 40 und 60 Km/h schnell gewesen sein, da es unmittelbar vorher noch durch die Überholung des Bahnhofs musste, wegen der Bauarbeiten im Richtungsgleis Peine - Braunschweig.

gruß carsten

Edith meinte: Ich muss mich Korrigieren: Es gab eine 120 Km/h La im Gleis Braunschweig - Peine, aber wie gesagt, da es durch die Ecke ging war der Gz recht langsam unterwegs. Der Rz wird ebenfalls am bremsen gewesen sein, da am E-Sig das Vorsignal für das Z-Sig am Bahnsteig Vr 2 zeigte.

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:23:23:55:46.

Re: Es zählt nicht der Buchwert ...

geschrieben von: BR146106

Datum: 23.06.10 22:39

Moin,

Danke für diese Infos, es bleibt wirklich Abzuwarten was gemacht wird.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]