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Hallo,

nach jahrelangem Siechtum hat es die Firma Grube endlich geschafft: rechtzeitig zum Frühlingsbeginn wird der ICE-Verkehr auf der Linie 87 (Stuttgart - Singen - Zürich) komplett eingestellt. Nachdem bereits in den vergangenen Wochen kaum ein Tag ohne Ersatzzüge oder Zugausfälle auf dieser Strecke verging, kapituliert die DB nun vor dem eigenen Unvermögen, die selbst aufgestellten Fahr- und Umlaufpläne mit den vorgesehenen Fahrzeugen zu bedienen: Zum 21. März 2010 wird das Fernverkehrsangebot auf der Gäubahn-Linie vollständig auf Lok bespannte SBB-Garnituren umgestellt.

Inwieweit dies ein weiterer Schritt auf ein endgültiges Ende dieser Linie ist, kann nur vermutet werden. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass der Zug zwischen Stuttgart, dem Bodenseeraum und Zürich unter normalen Umständen stets langsamer ist als eine Fahrt auf der parallelen Autobahn, konnte die Eisenbahn hier eigentlich nur durch Qualität und Zuverlässigkeit punkten - und genau das tat sie in der Vergangenheit gerade nicht. Mit dem Abzug der ICE-Züge und dem Einsatz von Schnellzügen, die ohne jegliche Komfortmerkmale (nicht einmal eine Minibar ist vorgesehen) demnächst durch´s Neckartal rollen, ist nun ein weiterer Tiefpunkt erreicht. Auch wenn ich persönlich dachte, der wäre mit dem bogenlangsamen Notfahrplan, welcher zu Nachfrageeinbrüchen im zweistelligen Prozentbereich führten, schon überschritten... Und Werner Klingberg, Repräsentant der DB in Baden-Württemberg, versprach blumig schon zum Juni 2009 die Wiederherstellung des Normalfahrplans - und beschwerte sich beim Kanton Schaffhausen, als dieser es wagte, sich einmal kritisch über die Qualität auf der Gäubahn zu äußern. Man kann nur den Kopf schütteln über soviel Realitätsverweigerung!

Und: nein, ich weiß nicht, was auf dem deutschen Abschnitt für Lokomotiven diese Züge bespannen sollen. Die 4-Minuten-Wende in Singen ist auf jeden Fall nicht zu schaffen. Egal, mit welcher Lok.

Frustriert über das, was der selbsternannte "führende europäische Mobilitäts- und Logistikdienstleister" hier abliefert

Heiko

http://www.desiro.net/TBO411.jpg

Lieber ein lokbespannter Zug der fährt...

geschrieben von: Zuglaufüberwachung

Datum: 09.02.10 22:10

als ein ICE-T der laufend die Hufe hoch macht oder nur mit 50% durch die Gegend eiert

Re: Kompletteinstellung des ICE-Verkehrs auf der Gäubahn

geschrieben von: DiH

Datum: 09.02.10 22:19

Die 4-Minuten-Wende in Singen ist auf jeden Fall nicht zu schaffen. Egal, mit welcher Lok.

Hallo Heiko,

welche Loks wären für einen durchgehenden Einsatz überhaupt vorhanden? Mir fällt spontan nur die BR 185 ein, müsste doch mit CH und D Zulassung bei MRCE, SBB-Cargo oder S.C.Henker vorhanden sein. Von mir aus sollen die SBB es doch am besten ganz selber machen, gerne mit ETR 470 oder ICN (freilich nach einer D Zulassung).

Von der Fz. sollte eine 110 nordlich des Hohentwiel reichen....


Gruss
Dirk

P.S. für Buchungen sind die IC(E)-T jedenfalls schon gesperrt.
...da auch hier die lokbespannten IR-Züge damals von den neuen 605 Diesel-ICE abgelöst wurden. Und- nun ja -den Rest kennt man.

Aber in einem Punkt muss ich mal wiedersprechen: lokbespannte Züge können durchaus besser sein, als quietschende ICE-T mit harten Sitzen, wo man nach 2 Stunden Rückenschmerzen bekommt. Das Bistro im IR-Wagen oder im IC-Wagen mit seiner eleganten halbrunden Sitzecke oder der gemütliche Speisewagen mit schönen Lampen und bequemer Sitzmöglichkeit ist Welten besser als jedes ICE-Bordrestaurant.

Aber trotzdem, Quo vadis, Eisenbahn?

Gruß, 219 003-1, FAUR-Power aus Rumänien für die DR-das U-Boot

http://loksounds.eu/banner.jpg

.....DIE Seite mit Sound !!!

185

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 09.02.10 22:24

"Mir fällt spontan nur die BR 185 ein, müsste doch mit CH und D Zulassung bei MRCE, SBB-Cargo oder S.C.Henker vorhanden sein."

Hallo Dirk,

genau, um die geht es. Aber die wollen die eidgenössischen Gewerkschaften nicht haben, damit keine (schlechter bezahlten) Cargo-Lokführer in die Bastionen der Fernverkehrspersonale einbrechen. Also wird in Singen umgespannt - planmäßig sind dafür 4 oder 5 min Zeit... Der Fahrgast ist dabei zwar wieder der Dumme, aber das hat die Gewerkschaften ja noch nie wirklich interessiert.

Gruß nach Norden

Heiko



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:02:09:22:26:12.

Ich bin da mal anderer Meinung...

geschrieben von: josuav

Datum: 09.02.10 22:30

Ich finde, bei all dem, was gerade schlechtes passiert, tut die Bahn doch das Richtige zur Schadensbegrenzung: TGV statt ICE nach Frankreich, 605-Reaktivierung und jetzt der Abzug von ICE-Einheiten zwischen Stuttgart und Zürich.

Dass dort jetzt (vorübergehend!) keine ICE mehr fahren, ist zwar schade (hab selber schon die Fahrt dort genossen), allerdings ist das eine Linie, auf der ICEs nicht zwingend erforderlich sind. Klar, Neigetechnik bringts, aber keiner braucht dort 230 km/h.

Von daher ist es besser, die Linien, bei denen es "schlimmer" ist, wieder halbwegs normal zu fahren, solange die Probleme und Reset2010 noch nicht vorbei sind. Die zusätzlichen Züge aus dem Süden, sowie die 605er könnten zum Beispiel den Verkehr Frankfurt - Dresden einigermaßen normalisieren, die ICE von Frankreich könnten auf der KRM für Entspannung sorgen. :)

Re: Lieber ein lokbespannter Zug der fährt...

geschrieben von: Schienennagel

Datum: 09.02.10 22:33

Zuglaufüberwachung schrieb:
-------------------------------------------------------
> als ein ICE-T der laufend die Hufe hoch macht oder
> nur mit 50% durch die Gegend eiert

Ja, klar man kann auch mit der Postkutsche heute um Kunden werben... . Langsam muss auch im Fernverkehr über personelle Konsequenzen nachgedacht werden. Die massiven Ausfälle überall, Polizeieinsätze gegen die Kundschaft und dann komplette Umstellung einer Linie. Einsteigen, mitfahren und das Elend beobachten... .Was ein Armutszeugnis, vor allem weil man sich diese Resultate noch nicht einmal eingestehen will und dann von der "Visionslosigkeit " im Konzern spricht. Angesichts der Lage kann man nur den Kopf schütteln, wenn sich Mitarbeiter darüber noch Gedanken machen. Gibt es keine Vision für gute Leistung ??? Wer in der Industrie oder anderen Branchen solche Resultate liefert, wäre längst seinen Job los.

Herzlichen Glückwunsch nach Württemberg

geschrieben von: luc

Datum: 09.02.10 22:34

oder ist das schon ein Vorgriff für die "Endlösung" Gäubahnanbindung für Herzinfarkt21?

Endlich mal ne gute Nachricht von der Gäubahn

geschrieben von: D 2027

Datum: 09.02.10 22:39

zumindest für Nostalgiker wie mich, jetzt müssen nur wieder die durchgehenden Schnellzüge nach Bayreuth, Mailand und natürlich übernacht nach Lecce eingeführt werden ;-)

Im Ernst: dass die DB absolut unfähig ist, Schienenpersonenverkehr zu betreiben sieht man ja seit längerem; und das nicht nur zur Sommerzeit... Aber angesichts der Tatsache, dass die ICE Stuttgart - Zürich in der Verspätungssumme längst die legendären CIS ETR 470 überholt haben ist der jetzige Schritt nur konsequent. Bei der zuletzt gezeigten "Performance" hab ich schon seit ewig keinen ICE mehr nach Stuttgart benutzt, sondern bin lieber RE gefahren. Bei einem zuverlässigen IC könnte sich das wieder ändern, auch wenn die Anschlüsse in Stuttgart Richtung Norden eher inexistent sind.

Und zur Verpflegung: Man gehe vor Abfahrt in Stuttgart einfach zur Bäckerei, Nordsee o.ä. und in Singen ist beim Lokwechsel immer noch etwas Zeit Yorma's aufzusuchen. Und dann muss es halt mal zwei Stunden ohne gezapftes Bier gehen. aber es gab bei der DB eh nur Becks.

Nur die kostenlose Süddeutsche bzw. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in der 1. Klasse werde ich wirklich vermissen.

Erik

Re: 185

geschrieben von: Alpstein

Datum: 09.02.10 22:45

genau, um die geht es. Aber die wollen die eidgenössischen Gewerkschaften nicht haben, damit keine (schlechter bezahlten) Cargo-Lokführer in die Bastionen der Fernverkehrspersonale einbrechen. Also wird in Singen umgespannt - planmäßig sind dafür 4 oder 5 min Zeit... Der Fahrgast ist dabei zwar wieder der Dumme, aber das hat die Gewerkschaften ja noch nie wirklich interessiert.

So ein Bruch... Auf welchem Wissen basiert Deine Aussage? Etwas Handfestes oder einfach nur dahergeschwatzt?
Wohl kaum wird sich eine Schweizer-Gewerkschaft gegen einen Einsatz von Cargo-Loks vor Fernverkehrszügen wehren, zumal dies vor den Eurocity Zürich-München mit der 421 Alltag ist.
Zudem setzen sich die CH-Lokverbände seit langem für den universellen Einsatz der Lokpersonale ein. Seit einiger Zeit ist dies auch wieder möglich und es gibt somit Lf die z.B. 80% Cargo und 20% Personenzüge fahren.

Informieren, denken, schreiben...

Gruss



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:02:09:22:49:00.

605er

geschrieben von: M. Müller

Datum: 09.02.10 22:45

josuav schrieb:
-------------------------------------------------------

> 605-Reaktivierung

...mittlerweile alle? Da stehen doch noch welche in Hagen rum? Teure Züge...

Re: Lieber ein lokbespannter Zug der fährt...

geschrieben von: Sausebahner

Datum: 09.02.10 22:47

Hi,

man muss es nicht gut finden, aber ich finde es so besser als weiterhin unplanbar gefahren werden muss.
Die Reisenden haben zwar keinen ICE mehr, aber dennoch einen Fahrplan auf den sich diese verlassen können. (Wenn das "Problem" Singen noch gelöst wird)

Was nützt mir es wenn ich auf dem Papier ein ICE nutze und dann kommt doch wieder ein 650 der HZL angefahren, weil Fahrzeuge fehlen.
Und genau das hat mir in den letzten Jahren bei der Bahn gefehlt, was kontinuierlich durchziehen, auch wenn es Probleme bereitet.

Es wurde erkannt das die DB Fernverkehr aus dem letzten Loch pfeift, aber in vergangener Zeit wurde halt drüber hinweg geschaut und man hat sich versucht über Wasser zuhalten.
Nun wird versucht einen Fahrplan wieder zu fahren, egal ob es TGV statt ICE ist oder IC statt ICE auf einer Strecke ist.

Viele Grüße
Hallo H@rry,

schön dass man von Dir hier auch mal wieder was liest ... und dann gleich eine solch' "nette" Unterstellung ... jedenfalls fühle ich mich vollkommen schuldlos! ;-)

Obwohl sich eine solche oder ähnliche Entwicklung abgezeichnet hatte, ist mir der Schreck über das ICE-Aus auch in die Glieder gefahren. Denn es ist ja unzweifelhaft, dass dies als ein deutliches Zeichen für den Anfang vom Ende des Gäubahn-Fernverkehrs interpretiert werden kann ... Heiko und ich sind uns nach mehreren Diskussionen zu diesem Thema in dieser Einschätzung einig.

Mir bleibt momentan nur eine Flucht in den Sarkasmus ... denn als Erklärungsversuch kann vielleicht dienen, dass man die vehementen Forderungen unserer Fildernachbarn "KEIN ICE DURCH LE"(*) anscheinend bei unserem allseits geschätzten "selbsternannten führenden europäischen Mobilitäts- und Logistikdienstleister" erhört hat!

Gruß Uwe.

(*) Zur Erklärung: Im Zuge von S21 sollte der Gäubahn-Fernverkehr über die S-Bahngleise durch Leinfelden-Echterdingen (LE) geleitet werden.

Im Prinzip ja,

geschrieben von: VT

Datum: 09.02.10 22:57

wenn der Nürnberger Anschluss nicht wohl aufgegeben worden wäre. Nach meiner Schätzung würde ich sagen, dass ein Viertel bis ein Drittel der ICE-Fahrgäste dorthin weiter wollten. (Nein, der n-Wagen-RE der auch Weltmetropolen wie Oppenweiler und Fornsbach bedient ist kein IC-Ersatz.)

Ich musste bis vor kurzem regelmäßig zwischen Bad Mergentheim und St. Gallen pendeln. Ich hatte also die Auswahl über Zürich, Lindau oder Romanshorn zu fahren. Im Laufe der Zeit hat sich die Romanshorner Variante als die zuverlässigste herausgestellt und meistens nur unbedeutend langsamer.

Respekt DB für diese Leistung.

Ich hab mich ja schon als Glückspilz gefühlt, weil ich nie einen verspäteten CIS erlebt habe. Ich will den CIS wiederhaben (Nicht ganz ernst gemeint, ich glaub euch ja trotzdem, dass er Mist war).

Wäre es wegen der höheren Bedienhäufigkeit nicht möglich eventuell die Anschlussbeziehungen nach Ulm und Karlsruhe aufzugeben?

Re: 185

geschrieben von: Der Stuttgarter

Datum: 09.02.10 23:20

Der Zeuge Desiros schrieb:
> genau, um die geht es. Aber die wollen die
> eidgenössischen Gewerkschaften nicht haben, damit
> keine (schlechter bezahlten) Cargo-Lokführer in
> die Bastionen der Fernverkehrspersonale
> einbrechen. Also wird in Singen umgespannt -
> planmäßig sind dafür 4 oder 5 min Zeit... Der
> Fahrgast ist dabei zwar wieder der Dumme, aber das
> hat die Gewerkschaften ja noch nie wirklich
> interessiert.

Mal darüber nachgedacht, wie viele Schweiz-tauglichen Loks der Baureihe 185 überhaupt vorhanden sind? Und wie viele davon dann im grenzüberschreitenden Güterverkehr benötigt werden? Ich wage stark zu bezweifeln, dass dies an den Schweizern liegt...

Nachdenkliche Grüße... und für mehr Sinn hinter so mancher Mutmaßung hier!

Der Stuttgarter

Re: 185

geschrieben von: Helmut Bückle

Datum: 09.02.10 23:47

Hallo,
mal wieder typisch H.F
Fahrgast ist dabei zwar wieder der Dumme, aber das hat die Gewerkschaften ja noch nie wirklich interessiert.

selber bei NVBW nichts auf die Reihe bringen (hat mich als Fahrgast auch nicht zu interessieren, was die NVBW nicht auf die Reihe bringt), aber über die Gewerkschaften schimpfen und alle Errungenschaften der Gewerkschaften als selbstverständlich hinnehmen
wohl auf zum fröhlichen löschen
Helmut

Gäubahnzukunft und Vier-Minuten-Wende

geschrieben von: 5./6. Bauserie

Datum: 09.02.10 23:49

Hallo!

Der Zeuge Desiros schrieb:
-------------------------------------------------------
> Inwieweit dies ein weiterer Schritt auf ein
> endgültiges Ende dieser Linie ist, kann nur
> vermutet werden.

Vor 15 Jahren fuhren lokbespannte SBB-Garnituren auf der Gäubahn, auch im Zwei-Stunden-Takt.
Dann kam der Cisalpino und auf diesen folgend der ICE-Verkehr.
So ironisch es sich jetzt anhören mag: Damals hat niemand gesagt, daß lokbespannte Züge auf ein Ende hindeuten.
Nachdem wir uns ja inzwischen auf dem Rückschritt befinden könnte es ja sein, daß die Zukunft noch weiter zurück geht. Vielleicht gibt es an den Ferienwochenenden dann wieder Kurswagen nach Milano und Lecce? Und vielleicht braucht man dann sogar wieder so viele, daß aus einem Schnellzug mit fünf Wagen dann am Sommerferienanfang 25 oder 30 Wagen werden, die dann in zwei Zugteilen hintereinader her fahren, auch wenn auf dem Wagenstandanzeiger nur die zusätzlichen vier Liegewagen stehen?
Das gab es alles schon und - dafür lege ich die Hand ins Feuer - die damaligen Schnellzüge waren so gut wie nie groß verspätet.
Von daher: Vielleicht ist der Schritt ja gar nicht mal so schlecht. Man muß nur das Potential erkennen, das ist die mitgelieferte Einschränkung.

Und auch außerhalb der Ferien ist ein Zugpaar nach Nürnberg durchgebunden gewesen, vielleicht kommt das dann auch wieder?

> (...)
> Und: nein, ich weiß nicht, was auf dem deutschen
> Abschnitt für Lokomotiven diese Züge bespannen
> sollen. Die 4-Minuten-Wende in Singen ist auf
> jeden Fall nicht zu schaffen. Egal, mit welcher
> Lok.

Aber mit zwei Loks. Auch als es noch keine Wendezüge gab hatten annähernd alle Züge in Stuttgart Hbf vier Minuten Wendezeit. Alte Lok weg, neue drauf und Abflug.
Wie lange der Auffenthalt in Singen früher war weiß ich nicht, aber warum soll das schon von vornerein nicht klappen?

Und nachdem der Lokwechsel in Singen stattfinden würde erübrigt sich auch die Diskussion, welche Zweisystemlok die geeignetste dafür ist. Eine Rückleistung um die Lz oder lange Pause zu sparen, dürfte dann sowohl von deutscher als auch von schweizer Seite auch nicht mehr das Problem sein, der nächste Zug wird ja auch wieder lokbespannt sein.
(Da hat sich wohl eher der Fuzzy auf die moderne Denkweise festgefahren und das sinnvolle komplett unbedacht gelassen. So schnell kanns gehen...)

Schöne Grüße,
die Fünfte/Sechste.

Re: Gäubahnzukunft und Vier-Minuten-Wende

geschrieben von: VT

Datum: 10.02.10 00:00

5./6. Bauserie schrieb:
-------------------------------------------------------

> Und auch außerhalb der Ferien ist ein Zugpaar nach
> Nürnberg durchgebunden gewesen, vielleicht kommt
> das dann auch wieder?
>
Ja, mit dem bin ich damals auch gerne gefahren. Klimatisiert teilweise mit FS-Material und über die Murrbahn.

Ich meine mich aber erinnern zu können, als dies hier schonmal diskutiert wurde, dass dies nur über ein oder zwei Gleise im Hauptbahnhof abzuwickeln sei und dazu außerdem an fast allen anderen Gleisen weder aus noch eingefahren werden kann. Der Zug müsste also deutlich vor der Taktzeit in Stuttgart ankommen und als letzer wieder rauß. Das ist nicht so prickelnd von der Geschwindigkeit her gesehen.

Re: 185

geschrieben von: Ulrich Grosse

Datum: 10.02.10 00:10

Hallo,

aber hier ist ein entschiedener Widerspruch zu erheben! Es gibt im Südwesten Dutzende von kreativen Lösungen zum Vorteil der Fahrgäste, die wir u. a. wesentlich Herrn Focken bzw. der NVBW zu verdanken haben. Habe selten eine so falsches (Vor-) Urteil gelesen, Herr Bückle.

Und was Herr Focken bezüglich der 185er-Einsätze geschrieben hat, habe ich vor einigen Monaten 1:1 aus Schweizer Quellen ebenso vernommen.

Uli Grosse

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