geschrieben von: Anton24
Datum: 30.08.26 19:37
geschrieben von: FEG514
Datum: 30.08.26 19:41
geschrieben von: Herre Elk
Datum: 30.08.26 19:42
Man sollte allerdings bedenken, dass die Sperrung auch von den Polizeibehörden gefordert werden könnte.
Der InfraGo Vorstandsvorsitzende plädiert in einem schon am 10.08.2026 veröffentlichten Gespräch mit Herrn Tobias Richter (früher TRI CEO), hier:[www.instagram.com] dafür, mit 40-50 Km/h weiterzufahren, sofern es sich bei den Personen um Erwachsene handelt.
Bei Kindern im Gleis sollten Züge weiterhin anhalten, so Nagl. Für eine solche Regelung müsste eine Verordnung auf Bundesebene geändert werden.
Bislang halten Züge bei der Meldung, dass sich Personen im Gleis befinden, in der Regel vorsorglich an. Die Strecke wird in solchen Fällen gesperrt, bis die Bundespolizei sie wieder freigibt, was zu erheblichen Verspätungen im Zugverkehr führt. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wurden im vergangenen Jahr mehr als 6.600 Mal Personen im Gleis gemeldet.
Siehe auch entsprechende Meldung im DLF, [www.deutschlandfunk.de] und Artikel in der SZ: [www.sueddeutsche.de], der dort gleich eine Kommentarlawine (für SZ-Verhältnisse) ausgelöst hat.
geschrieben von: LIW
Datum: 30.08.26 19:45
geschrieben von: FEG514
Datum: 30.08.26 19:46
Wer sagt, dass man eine "Polizeibehörde" darüber überhaupt informieren muss?Man sollte allerdings bedenken, dass die Sperrung auch von den Polizeibehörden gefordert werden könnte.
geschrieben von: KarlsruherModell
Datum: 30.08.26 19:52
Herre Elk schrieb:Es kann aber auch sein, dass eine Privatperson jemanden im Gleis beobachtet und dann den Notruf wählt.Wer sagt, dass man eine "Polizeibehörde" darüber überhaupt informieren muss?Man sollte allerdings bedenken, dass die Sperrung auch von den Polizeibehörden gefordert werden könnte.
Gerade Behörden sind froh, wenn man ihnen keine Arbeit macht. Das gilt auch für die Polizei.
Der InfraGo Vorstandsvorsitzende plädiert in einem schon am 10.08.2026 veröffentlichten Gespräch mit Herrn Tobias Richter (früher TRI CEO), hier:[www.instagram.com] dafür, mit 40-50 Km/h weiterzufahren, sofern es sich bei den Personen um Erwachsene handelt.Bereits drei Jahre zuvor:
Bei Kindern im Gleis sollten Züge weiterhin anhalten, so Nagl. Für eine solche Regelung müsste eine Verordnung auf Bundesebene geändert werden.
Bislang halten Züge bei der Meldung, dass sich Personen im Gleis befinden, in der Regel vorsorglich an. Die Strecke wird in solchen Fällen gesperrt, bis die Bundespolizei sie wieder freigibt, was zu erheblichen Verspätungen im Zugverkehr führt. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wurden im vergangenen Jahr mehr als 6.600 Mal Personen im Gleis gemeldet.
Siehe auch entsprechende Meldung im DLF, [www.deutschlandfunk.de] und Artikel in der SZ: [www.sueddeutsche.de], der dort gleich eine Kommentarlawine (für SZ-Verhältnisse) ausgelöst hat.
geschrieben von: linie7484
Datum: 30.08.26 20:11
Langsamfahrt (40 km/h) oder Fahren auf Sicht müssten doch fast immer gehen?Eher nicht, ich glaube kaum dass ein Einsatzleiter Einsatzkräfte unter diesem Umstand in Gleisnähe lässt. Denn was machen die Einsatzkräfte wenn sie die Person auf der anderen Gleisseite auffinden und die eigenen Vorschriften (zurecht) das betreten der Gleise ohne Sperrung verbietet? Längst nicht jede Einsatzkraft hat eine eisenbahnspezifische Ausbildung.
geschrieben von: 423 252-6
Datum: 30.08.26 20:20
Allerdings fände ich es auch besser, wenn auch bei Kindern im Gleis nicht pauschal angehalten werden muss, sondern auch weitergefahren werden sollte, ggf. mit weniger als 40 km/h.Nein, du weißt nicht wie Kinder reagieren, daher ist es nur richtig, wenn bei Kinder im Gleis die Strecke gesperrt wird.
geschrieben von: jsbach
Datum: 30.08.26 20:28
Absatz (1)Zitat
[...] Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. [...]
Absatz (2a)Was man im Straßenverkehr fordert muß einerseits ja wohl auch im Schienenverkehr gelten, darf andererseits auch nicht überzogen sein.
Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.
geschrieben von: Heckeneilzugfan
Datum: 30.08.26 20:50
wird sicher wieder 3 Jahre dauern: es ist doch so, dass niemand dafür Verantwortung übernehmen will für den Fall, dass doch mal etwas passiert.Könntest bitte Du und einige andere Diskutanten erst mal einen Blick ins gültige Regelwerk werfen, bevor ihr hier in die Tasten haut?
geschrieben von: stellwerk_wf
Datum: 30.08.26 21:18
geschrieben von: KarlsruherModell
Datum: 30.08.26 21:19
KarlsruherModell schrieb:Und deshalb sollte man bei Kindern eben etwas langsamer fahren.Allerdings fände ich es auch besser, wenn auch bei Kindern im Gleis nicht pauschal angehalten werden muss, sondern auch weitergefahren werden sollte, ggf. mit weniger als 40 km/h.Nein, du weißt nicht wie Kinder reagieren, daher ist es nur richtig, wenn bei Kinder im Gleis die Strecke gesperrt wird.
geschrieben von: Kursbuchstrecke
Datum: 30.08.26 21:23
Das Spiel kann man noch weiter treiben:Also bis auf die Brücke und belegtes Gleis könnte ich dir da sogar zustimmen. Bei Brücken kommt es auf den Zustand an, bei belegten Gleisen könnte man es anders regeln, dass bspw. ein Zug auf Sicht bereits nachrücken darf, wenn der vorrausfahrende Zug dabei ist, abzufahren. Das könnte je nach Situation die Zugfolge ein wenig erhöhen.
Gegenstände im Gleis? Mit 40 km/h weiterfahren.
Signalstörung? Mit 40 km/h weiterfahren.
Belegtes Gleis? Mit 40 km/h bis zum Zug im Gleis weiterfahren.
Weichenstörung? Mit Hand sichern und dann mit 40 km/h weiterfahren.
Defekte Brücke zwischen Leichlingen und Opladen? Mit 10 km/h weiterfahren.
Ich bin froh, dass endlich die Erkenntnis kommt, dass Fahren statt Stehen wieder im Vordergrund stehen muss, so wie früher bei der Bundesbahn.
geschrieben von: FEG514
Datum: 30.08.26 21:26
bei belegten Gleisen könnte man es anders regeln, dass bspw. ein Zug auf Sicht bereits nachrücken darf, wenn der vorrausfahrende Zug dabei ist, abzufahren. Das könnte je nach Situation die Zugfolge ein wenig erhöhen.Automatische Einschaltung des Zs 7 - das gab es mal u.a. in Stuttgart Hbf (tief).
This forum is powered by Phorum.
Eugenol template is a free semantic and xhtml valid theme for Phorum edited under GPL by PROMOPIXEL.

